Soziales Bündnis für Schleswig-Holstein

Gemeinsam mit dem DGB Nord und der AWO bilden wir das „Soziale Bündnis für Schleswig-Holstein“. Wir setzen uns für soziale Gerechtigkeit ein. Seit 2007 haben wir mit verschiedenen Veranstaltungen und Kampagnen für ein soziales Schleswig-Holstein gekämpft – beispielsweise für eine Zukunft ohne Kinderarmut. Seit 2012 liegt unser Hauptaugenmerk auf der stetig wachsenden Altersarmut in Deutschland, insbesondere in Schleswig-Holstein.

Soziales Bündnis für Schleswig-Holstein: Unsere Aktionen

 


Forderungen zur Landtagswahl 2017

Landtagswahl 2017: Soziales Bündnis fordert mehr soziale Gerechtigkeit

Soziales Bündnis für Schleswig-Holstein stellt Forderungen zur Landtagswahl 2017

Gerechtere Verhältnisse auf dem Arbeitsmarkt, bessere Bedingungen für Pflegekräfte und mehr bezahlbarer Wohnraum. Das Soziale Bündnis für Schleswig-Holstein hat im Kieler Landeshaus seine Forderungen an die Parteien für die Landtagswahl 2017 vorgestellt. In den Feldern Arbeit, Gesundheit, Kita, Pflege und Wohnen.

Insbesondere nach der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern ist klar: Soziale Gerechtigkeit ist das Topthema für die Menschen im Land. Hieran müssen sich alle Parteien messen lassen. Das Soziale Bündnis – AWO, DGB Nord und der SoVD – stellt klar: Soziale Gerechtigkeit heißt nicht, eine Bevölkerungsgruppe gegen die andere auszuspielen. Flüchtlinge verdienen die soziale Unterstützung, die sie benötigen. Dabei dürfen wir andere Bevölkerungsgruppen jedoch nicht zurücklassen.

Für soziales Leben in Schleswig-Holstein muss in den Sozialstaat investiert werden.

Zum Runterladen: Soziales Bündnis für Schleswig-Holstein: Forderungspapier zur Landtagswahl 2017

Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): SoVD-Landesvorsitzender Wolfgang Schneider, DGB-Nord-Vorsitzender Uwe Polkaehn und AWO-Landesvorsitzender Wolfgang Baasch



Altersarmut ist weiblich

„Altersarmut ist weiblich“: Ergebnisse der Fachtagung im Kieler Wissenschaftszentrum

Podiumsdiskussion: Wie können Familien Kinder und Beruf miteinander verbinden?

Mit welcher Rente können insbesondere Frauen in 10, 20 oder 30 Jahren rechnen? Was sind die schwerwiegendsten Probleme für junge Familien, Arbeit und Kinder unter einen Hut zu bekommen? Und was leisten Unternehmen bereits heute, um ihre Beschäftigten zu unterstützen? Viele Fragen wurden im Rahmen der Fachtagung „Altersarmut ist weiblich“ aufgeworfen – ein großer Teil davon konnte beantwortet werden.

Fachreferenten der Deutschen Rentenversicherung und der Bundesagentur für Arbeit berichteten aus ihrem jeweiligen Fachbereich. Wenig überraschend: Frauen in Schleswig-Holstein beziehen heute deutlich geringere Altersrenten als Männer – im Schnitt waren es 2013 im nördlichsten Bundesland 513 Euro brutto im Monat. Bei Männern kommt immerhin ein Wert von 1061 Euro heraus. Einig waren sich die Teilnehmer bei den Gründen hierfür: Die meisten Frauen arbeiten spätestens ab der Familiengründung weniger in sozialversicherungspflichtigen Jobs.

Auf dem Bild zu sehen (v.l.n.r.): SoVD-Landesfrauensprecherin Jutta Kühl und Anette Langner, Staatssekretärin im SozialministeriumAuch die Berufswahl spielt eine Rolle: Jan Szkucik von der Bundesagentur für Arbeit belegte mit umfangreichem Zahlenmaterial, dass Frauen inbesondere in Branchen arbeiten, in denen nicht viel verdient wird.

In der abschließenden Diskussion erfuhren die Teilnehmer von einer „Expertin in eigener Sache“, mit welchen

Alltagsschwierigkeiten berufstätige Mütter heutzutage zu kämpfen haben: Arbeitgeber setzen oftmals flexible Arbeitszeiten voraus. Das ist mit der Kinderbetreuung nicht immer vereinbar – ein Grund, warum viele Frauen nur Teilzeit arbeiten.

Alle Zahlen und Fakten gibt es hier noch einmal zum Nachlesen als pdf-Datei:

Vortrag Anke Wieduwilt (DRV Nord) Vortrag Jan Szkucik (Bundesagentur für Arbeit)

 


 

Bei Fragen zum Sozialen Bündnis wenden Sie sich bitte an:

Christian Schultz
Referent für Sozialpolitik
Telefon: 0431 / 98 388 – 70
Mail: sozialpolitik@sovd-sh.de