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Kann meine Altersrente niedriger sein als meine Erwerbsminderungsrente?

Behinderung Armut

Fragen zur Erwerbsminderungsrente sind für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Sozialberatung Tagesgeschäft. Viele unserer Mitglieder sind aus gesundheitlichen Gründen auf Krankengeld angewiesen oder streben eine Erwerbsminderungsrente an. Beim Wechsel in die Altersrente stellen wir in vielen Gesprächen immer wieder Unklarheiten fest. Aus diesem Grund lesen Sie hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Fragen und Antworten.

Drei Fragen zur Erwerbsminderungsrente beim Wechsel in die Altersrente

1. Muss ich einen Antrag auf Altersrente stellen, wenn ich bereits Erwerbsminderungsrente erhalte?

Definitiv. Bei der gesetzlichen Rentenversicherung geht nichts ohne Antrag. Egal ob Sie zur Regelaltersgrenze in die Altersrente wechseln oder eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen in Anspruch nehmen möchten – wir empfehlen Ihnen, rund drei bis sechs Monate vor dem beabsichtigten Sprung einen Antrag bei Ihrem Rententräger zu stellen.

2. Kann es passieren, dass meine Altersrente geringer ausfällt als meine Erwerbsminderungsrente?

Nein, nicht wenn beide Renten nahtlos ineinander übergeben. In diesem Fall gilt ein Bestandsschutz. Dieser bewirkt, dass Ihre Altersrente nicht geringer sein kann als Ihre zuvor bezogene Erwerbsminderungsrente.

Bitte beachten Sie: Erfolgt der Wechsel von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente ohne Unterbrechung, werden Abschläge auch auf die Altersrente übertragen.

Ein Beispiel: Karl-Heinz D. aus Uetersen bekommt seit über zehn Jahren eine Erwerbsminderungsrente. Seinen Schwerbehindertenausweis hat er ebenfalls in dieser Zeit beantragt. Nun möchte Karl-Heinz die Altersrente für schwerbehinderte Menschen beantragen. Diese zeichnet sich dadurch aus, dass Betroffene mit einem Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 ohne Abschläge zwei Jahre vor Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen können. Karl-Heinz müsste auf seine Erwerbsminderungsrente allerdings Abschläge in Höhe von 10,8 Prozent hinnehmen. Geht er nun nahtlos von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente, werden diese Abschläge auch die Altersrente reduzieren.

Es kann Situationen geben, in denen Sie sich diese Abschläge ersparen können. Falls Ihre Erwerbsminderungsrente befristet ist und möglicherweise einige Monate vor dem geplanten Wechsel in die Altersrente ausläuft – dann müssen Sie eine wichtige Entscheidung treffen.

Frank Wähling, Rechtsschutzsekretär beim SoVD Schleswig-Holstein: „Lassen Sie sich von der Rentenversicherung ausrechnen, wie hoch Ihre Altersrente wäre, wenn Sie unmittelbar aus der Erwerbsminderungsrente kommen. Es kann sinnvoll sein, einige Monate anderweitig zu überbrücken und dann ohne Abschläge in die Altersrente zu gehen. Das geht natürlich nur, wenn die finanzielle Lücke in diesem Zeitraum mit einem anderen Einkommen ausgeglichen werden kann – zum Beispiel mit dem Gehalt oder der Rente des Lebenspartners.“

„Endlich mal eine gute Nachricht: Die Altersrente kann nicht kleiner sein als die Erwerbsminderungsrente!“

3. Angenommen, ich beziehe zurzeit eine Erwerbsminderungsrente und habe einen Minijob. Darf ich dann in der Altersrente unbegrenzt hinzuverdienen?

Wenn Sie zur Regelaltersgrenze in die Altersrente gehen, gilt dies uneingeschränkt. Anders verhält es sich, wenn Sie eine vorgezogene Art der Altersrente wählen. Nehmen Sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen in Anspruch, achten Sie bitte weiterhin auf Ihre individuellen Hinzuverdienstgrenzen – und zwar bis zum Erreichen der Regelaltersgrenze.  „Generell ist es unbedenklich, einen Minijob auszuüben“, so Frank Wähling vom Sozialverband Schleswig-Holstein. „Wer mehr als 450 Euro im Monat verdienen will, sollte sich unbedingt vorher beim Rententräger absichern. Hier kann man Ihnen Ihre persönliche Hinzuverdienstgrenze mitteilen.“

  • Was ist beim Übergang von der Erwerbsminderungs- in eine vorgezogene Altersrente zu beachten?
  • Welche Wartezeiten Sie sich bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte auf jeden Fall genauer anschauen sollten
  • Wie wirken sich Krankengeld oder Arbeitslosengeld unmittelbar vor der vorgezogenen Altersrente aus?

Das und vieles mehr erfahren Sie in meinem kompakten Ratgeber „Früher in Rente – ohne Abschläge. Wie Sie schon deutlich vor 63 Ihren Ruhestand antreten können

Kommentare (37)

  • Inge
    Inge
    am 05.02.2019
    Bei der Erwerbsminderungsrente gibt es auch Abzüge von 11,6% Eine Klage beim Verfassungsgericht hat ergeben das dieses rechtens ist.
  • STEPHANIE WALTER
    STEPHANIE WALTER
    am 25.02.2019
    Wurde vom Jobcenter zum Psychiatrischen Dienst genötigt und zum ungewollten Rentenantrag bei der LVA Karlsruhe bedrängt.
    Sachbearbeiter des Jobcenter PFORZHEIM drangsalieren mit Hilfe von dreisten Ärzten nach Sektenmanier mich u. Meine Familie in die Spirale der totalen Erniedrigung, Zersetzung u. perversester Geschmacklosigkeit.
    Habe 1500 Bewerbungen geschrieben, keine Chance auf adäquaten Job da wir in PFORZHEIM derartig abgewertet werden. Ich bin von Beruf Podologin u. Hotelfachfrau. Aufgrund Opfer von Gewalt, wo mir durch einen abartigen verrohten Arzt aus Tübingen das Rechte Handgelenk abgedreht wurde, kann ich infolge dieser Beeinträchtigung nicht 100% meine Fußpatienten behandeln.
    Hiesige Podologen Praxen in PFORZHEIM geben mir nicht die Möglichkeit in meinem examinierten Beruf zu arbeiten. Geschweige Ärzte u. Chirurgen, dieses kaputte Handgelenk endlich zu operieren.
    Ich werde hier in Baden-Württemberg regelrecht von Ärzten u. Gutachtern immer wieder sexuell diffamierend beleidigt und angegriffen. Diesmal ist mir der Kragen so geplatzt, dass ich mich verbal überrannt habe. Für mich bleibt jetzt nur noch der Weg zu einem Rechtsanwalt, leider nicht damit zu rechnen dass ich einen seriösen Rechtsbeistand hier erwarten kann.
    Gleiche Probleme hat auch mein Sohn schon gemacht, erst mit mehreren Anwälten und mehreren Instanzen vor den Sozialgericht wurde er rehabilitiert.
    Was sich in PFORZHEIM gegen meine Person u. Familie abspielt sind skandalöse Machtspiele von dreisten Ärzten und Behörden.
    Ich bin kein Einzelfall, es betrifft mittlerweile mehre Arbeitslose Menschen in dieser Stadt. Insbesondere uns Montagsdemonstranten gegen diese Willkür von Hartz Gesetzen u. Kirchenaustretern. Was sich hier abspielt ist blamabel, menschenverachtend u. unterste Schublade von Behörden und Gerichten.

    Gruß Stephanie Walter
  • Wagner Karin
    Wagner Karin
    am 02.06.2019
    Was schreiben Sie nur für einen Unfug. Ich will nicht direkt darauf eingehen.Halten Sie Ihren Mund und Kuli ruhig.
    • Hildebrand
      Hildebrand
      am 22.02.2021
      Sehr geehrter Frau Wagner,

      ich habe gerade Ihren Artikel gelesen. Ich bin sprachlos, denn...

      es ist KEIN Unfug, wenn sich die Dame über die geschilderten Umstände beschwert. Sie hat das Recht, sich öffentlich über Dinge zu äussern, die ihrer persönlichen Meinung nach ungerecht oder unfair sind, oder in eine Richtung gehen, die von der Gesellschaft schon mal gerne übersehen werden.

      Wenn Sie die Dinge anders sehen, sollten auch Sie das Recht auf freie Meinungsäusserung nutzen. Es steht Ihnen zu!
      Jemanden Anderen den Mund zu verbieten, oder den Bleistift in die Verbannung zu schicken,-- das kennen wir doch schon aus der NAZIZEIT. Damit wollen Sie doch nicht in Verbindung gebracht werden. ODER?
      Äussern Sie sich einfach mit Gegenargumenten.
      Für mich sieht es so aus, als kennen Sie die geschilderten Fälle alle recht gut. Sie sind Betroffene? Dann sagen Sie es doch und korrigieren Sie den Bericht mit Ihrer Gegendarstellung. Das ist der richtige Weg, und nicht Ihr imperatives Gezeugsel.
      Nein, ich kenne weder Sie noch die Berichtende noch die Umstände.
      Mein Wissen beziehe ich lediglich aus dem Bericht und Ihrer Äusserung, und sehe das Ganze aus einer völlig anderen Perspektive als Sie Beide.
      Wir als Gesellschaft sind in den allerwenigsten Fällen einer gemeinsamen Meinung. Das sollte man respektieren. Das tun Sie aber nicht. Vielleicht wirds das nächste Mal besser.

      Haben Sie einfach Verständnis, wenn jemanden, der sich gänzlich ignoriert fühlt, selbst nicht die richtigen Worte finden kann. Es sind ja auch keine Namen gefallen, ausser Ihre Beiden!

      Wenn Sie sich jetzt angegriffen fühlen, dann sagen Sie es mir einfach. Das ist dann aber grunsätzlich nicht meine Absicht gewesen.

      In diesem Sinne
  • Elmar Weber
    Elmar Weber
    am 16.11.2019
    Guten Tag
    Ich bin 55 Jahre und beziehe eine Erwerbsminderung Rente, habe 100 GdB. Wird mir meine Rente gekürzt bzw. weggenommen wenn ich Nierentransplantiert werde? Vor der Nierenerkrankung hatte ich schon 70% GdB wegen Herzinsuffizienz.
    Vielen Dank im Voraus
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 18.11.2019
    Hallo Elmar, ich verstehe Ihre Frage nicht: Warum sollte die EM-Rente gekürzt werden, wenn Sie eine neue Niere erhalten?
  • Wuschel
    Wuschel
    am 20.11.2019
    ja...die halbe Welt ist gegen Sie und böse. Vermutlich haben Sie eine Behinderung in Ihrer Warnehmung des Geschehens um Sie herum und basteln sich Erlebnisse entsprechend zurecht.
    Ihr Kampf den Sie kämpfen richtet sich real gegen Sie selbst und muss zum Beweis herhalten das es so ist wie Sie es sehen. Sie fordern Aufmerksamkeit in der Hoffnung Ihre Probleme wie Sie diese sehen bestätigt zu bekommen. Sie brauchen dringenst die Hilfe eines Psychologen.
    ................ Was für eine Frage hatten sie eigentlich ?
  • Ralf Kessler
    Ralf Kessler
    am 20.01.2020
    Ich bin 63 Jahre und beziehe eine Erwerbsminderung Rente von 1095. 00 Euro
    Die Rente läuft am 31.01.2023 ab kann ich schon die Reguläre Rente beantragen und wie bezieht sich das auf der jetzigen Rene aus ich möchte gerne wissen ob die Reguläre Rente nachher höher ausfällt

    Lieben Gruß
    Ralf
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.01.2020
    Hallo Ralf, erreichen Sie im Februar 2023 denn Ihre Regelaltersgrenze? Oder wie alt sind Sie dann? Grundsätzlich sollten Sie Ihre Altersrente etwa sechs bis drei Monate vor dem geplanten Beginn beantragen. Nicht vorher.
  • Ralf Kessler
    Ralf Kessler
    am 20.01.2020
    Ja dann bin ich 66 Jahre Alt und ein Schwerbehinderten Ausweis habe ich auch

    Lieben Gruß
    Ralf
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.01.2020
    Die Altersrente ist nie niedriger als die Erwerbsminderungsrente - zumindest nicht, wenn der Übergang nahtlos erfolgt. Aber das steht auch oben im Beitrag etwas ausführlicher. Noch mehr Infos zum Wechsel von EM- in die Altersrente finden Sie hier: https://www.sovd-sh.de/2020/01/07/erwerbsminderungsrente-in-altersrente-umwandeln-das-sollten-sie-wissen/
  • Roswitha
    Roswitha
    am 28.01.2020
    Hallo
    Ist es möglich beim Wechsel von Erwerbsminderungsrente in Altersrente in die privat Versicherung des Ehemanns zu wechseln?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 28.01.2020
    Hallo Roswitha, Sie möchten sozusagen in die Pension Ihres Mannes wechseln? Nein, das ist nicht möglich. Die Form der Altersvorsorge richtet sich ja danach, in welcher Form Sie persönlich früher beruflich tätig gewesen sind.
  • Roswitha
    Roswitha
    am 28.01.2020
    Hallo Christian, Frage falsch gelesen.
    Möchte nur in der ( PostBeaKK) mitversichert werden.
    Also aus der gesetzlichen Krankenversicherung raus.
    Das war meine Frage.
    Da ich ja in diesem Jahr von der Erwerbsminderung Rente in die Altersrente wechsele.
    Mfg
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 29.01.2020
    Hallo Roswitha, ich glaube, das geht nicht. Fragen Sie am besten direkt bei der privaten Krankenversicherung nach.
  • Maria Humm
    Maria Humm
    am 12.02.2020
    Auf meiner Renteninformation geht hervor, dass, wenn ich heute voll erwerbsgemindert wäre,
    ich eine Rente von 1200 Euro bekäme.
    Wenn ich heute nur eine Teilerwerbsminderungsrente, also 600 Euro bekäme und z.B. ab dem Zeitpunkt nur noch 5-6 Jahre mit 50 % Teilzeit arbeiten kann, bekäme ich danach dann weniger
    als 1200 Euro bei dann eingetretener voller Erwerbsminderung?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 13.02.2020
    Hallo Maria, wenn Sie neben einer teilweisen Erwerbsminderungsrente noch einen Job hätten, würden Sie und Ihr Arbeitgeber darauf Rentenbeiträge abführen. Das erhöht die spätere Altersrente also sogar noch.
  • Andreas
    Andreas
    am 01.04.2020
    Nein, der max. Abschlag bei EM-Rente liegt bei 10,8 %. Je nach Alter und Beginn der EM ist der Abschlag auch niedriger. Ab einem Alter von 63 und 35 Jahren Wartezeit (40 Jahre ab 2024) gibt es keinen Abschlag (= Vertrauensschutz).
  • Peter Tries
    Peter Tries
    am 22.04.2020
    Ich habe auch eine Erwebsminderungsrente und bin seid 2004 in Frührente ich habe seid 1980 bei der Firma Edeka gearbeitet und bin wegen Krankheit ausgeschieden.
    Muss ich einen Antrag auf Regelrente Stellen ich bin jetzt 57 Jahre alt.
    Wann muss ich den Antrag stellen?
    LG Peter Tries
  • Martin Frisch
    Martin Frisch
    am 23.04.2020
    Guten Tag
    meine volle Erwerbsminderungsrente (Beginn 19.04.2015) läuft zum 19.04.2021 aus.
    Habe bis 20.10.2014 ca. 39 Jahre gearbeitet.
    Meine Altersrente würde am 1.08.2022 beginnen. Es lägen etwas mehr als 15 Monate zwischen Auslauf der EM-Rente und dem Beginn der Altersrente.
    Was wäre klüger:
    1. Eine Verlängerung der EM-Rente beantragen um später nahtlos in die Altersrente zu wechseln, da hier der Bestandschutz greift und die Altersrente nicht niedriger sein kann als die EM-Rente.
    2. In die vorgezogene Altersrente gehen. Hier ist mir unklar welche Nachteile sich ergeben könnten.
    MfG
    M.Frisch
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.04.2020
    Hallo Martin, ich empfehle Ihnen ein kostenloses Beratungsgespräch bei der Rentenversicherung selbst. Hier kann man Ihnen für beide Optionen genau sagen, wie hoch die jeweiligen Rentenarten für Sie ausfallen würden - inklusive der Abschläge.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.04.2020
    Hallo Peter, Sie müssen sogar einen Antrag für die Altersrente stellen. Etwa drei bis sechs Monate vor dem geplanten Rentenbeginn: https://www.sovd-sh.de/2020/01/07/erwerbsminderungsrente-in-altersrente-umwandeln-das-sollten-sie-wissen/
  • Daniela
    Daniela
    am 12.05.2020
    Guten Tag,

    ich bin 57 Jahre alt und erhalte seit 2018 wegen Depressionen unbefristet die volle EM-Rente.

    Aufgrund des Gesundheitszustandes meiner Mutter überlegen wir einen Antrag auf Pflegegeld zu stellen und mich als Pflegeperson einzutragen. Ich wohne in einem anderen Ort, fahre aber regelmäßig zu meiner Mutter. und helfe ihr wo ich kann. Aufgrund der Beinträchtigungen meiner Mutter rechnen wir mit Pflegegrad 2.

    Nun wurde mir aber gesagt, dass dieser Antrag mit mir aks Pflegeperson möglicherweise zu einer Überprüfung meines Gesundheitszustandes durch die DRV führen könnte. Mein Gesundheitszustand hat sich aber nicht verbessert, und mache das selbstverständlich ohne Bezahlung. Ich tue das nur für meine Mutter!

    Nun weiß ich nicht, ob wir besser eine andere Person als Pflegeperson eintragen sollen? Hat jemand Erfahrungen mit so etwas oder kann einen Rat geben?

    LG Daniela
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 13.05.2020
    Hallo Daniela, ich kann mir nicht vorstellen, dass Ihre unentgeltliche Pflege Auswirkungen auf die EM-Rente hat. Wenn Sie das aber noch mit einem Profi besprechen wollen, empfehle ich Ihnen unsere Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Anneliese Herfurt
    Anneliese Herfurt
    am 22.01.2021
    Ich bin 63 Jahre alt . Lohnt es sich noch bei Ablehnung eines Antrages auf Erwerbminderungsrente sowie auch nach Absage des Widerspruches wie in meinem Fall , vor dem Sozialgericht zu klagen ? Da ich erfuhr , dass die Bearbeitungszeiten beim SG bis zu 2 Jahren und länger dauern können und ich bis dahin das Alter für meine Altersregelrente sowieso erreicht hätte ?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 25.01.2021
      Hallo Anneliese, falls Sie realistische Chancen auf eine EM-Rente haben, lohnt es sich. Denn falls Sie vor dem Sozialgericht Recht bekommen, gibt es ja eine Nachzahlung. Ob die Klage jedoch sinnvoll ist, vermag ich nicht zu sagen. Das geht nur, wenn man sich Ihre medizinischen Befundberichte anschaut.
  • Chr.Petersen
    Chr.Petersen
    am 20.02.2021
    Guten Tag, ich beziehe seit 10 Jahren eine 50% tige Erwerbsminderungsrente und gehe jetzt mit 65 plus nahtlos in die Altersrente. Meine E-Rente beträgt nur 445 Euro, das ist verdammt wenig, dann müsste ich ja jetzt das doppelte bekommen, also 100 %. meiner jetzigen
    Erwerbsminderungsrente, da ja die Altersrente nicht weniger sein kann als die EU-Rente. Ich komme immerhin auf 35 Jahre Berufsjahre, die ich in die Rentenkasse einbezahlt habe. Sehe ich das richtig? Ich freue mich auf ihre Antwort.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 02.03.2021
      Hallo, wie hoch Ihre Altersrente wäre, können Sie Ihrer letzten Renteninformation entnehmen. Aber grundsätzlich ist es richtig: Die Altersrente kann in diesem Fall nicht niedriger ausfallen als die EM-Rente.
  • E. Krebs
    E. Krebs
    am 06.03.2021
    Hallo,
    Ich werde im Juli 65 Jahre. Ich beziehe bis Dezember 2021 noch volle EM-Rente. Kann ich, auch wenn ein halbes Jahr bis zur Altersrente dazwischen liegt, einen nahtlosen Antrag auf Altersrente stellen.?
    Oder sollte ich noch einen 1. Antrag für ein halbes Jahr auf Verlängerung der EM-RENTE stellen, um dann erst nahtlos in die Altersrente zu gehen?
    Vielen Dank im Voraus
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 08.03.2021
      Nahtlos ist der Übergang ja nur, wenn keine Lücke zwischen EM- und Altersrente liegt. Welcher Weg für Sie günstiger wäre, müsste man sich aber im Detail anschauen.
  • Burkhardt
    Burkhardt
    vor 3 Wochen
    Hallo, ich erhalte nach ALG I Bezug seit 01.01.21 eine bis zum 31.12.23 befristete Rente i.H.v. 1.300 € brutto wegen voller Erwerbsminderung. Am 01.09.22 habe ich die für mein Geburtsjahr (1958) maßgebliche Altersgrenze für den Bezug einer abschlagfreien Rente mit GdB 50 erreicht.

    Meine Frage: Wirkt sich ein über den 01.09.22 hinausgehender Bezug von EM Rente auf die Höhe der Rente wegen Schwerbehinderung aus? Eigentlich möchte ich ab 01.09.22 eine - hoffentlich abschlagfreie - Altersrente beziehen.

    Danke
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 3 Wochen
      Hallo Burkhart, das von Ihnen beschriebene Szenario kann sich auf Ihre Rente auswirken. Allerdings ist das eine Frage, die Sie zunächst mit der Deutschen Rentenversicherung klären sollten. Ohne Einsicht in Ihr Rentenkonto ist das leider nicht zu beantworten. Es spielt u.a. auch eine Rolle, wie alt Sie waren, als Sie die EM-Rente erstmals bezogen haben.
    • Burkhardt
      Burkhardt
      vor 3 Wochen
      Danke Christian

      Die Rente soll ab Mai und rückwirkend ab 01.01.21 gezahlt werden. Zum Zeitpunkt der Antragstellung im Januar 2021 war ich 62 Jahre alt. Seit Juli 2019 habe ich ALG I bezogen; die Zahlung wurde unmittelbar nach Übermittlung des Rentenbescheides vorletzte Woche eingestellt; vmtl. aufgrund der Tatsache, dass ich weniger als 3 Std./Tag erwerbsfähig bin.

      Ich hatte mich vor Beantragung der Rente dahingehend informiert, dass es finanziell günstiger ist, statt einer Schwerbehindertenrente vor Erreichen der vorgezogenen Rentenaltersgrenze zunächst eine EM Rente zu beantragen und dann abschlagfrei zum 01.09.2022 in die Schwerbehindertenrente zu wechseln.
  • Bettina Altrogge
    Bettina Altrogge
    vor 2 Wochen
    Guten Tag,
    ich bin 1961 geboren und beziehe seid ca.2012 eine unbefristete volle Erwerbsminderungsrente. Wann wird diese in die Regelaltersrente umgewandelt und bleibt sie genau so hoch wie jetzt.Passiert dieses automatisch, oder muss ich mich selber darum kümmern?Auch wäre es super, wenn sie mir mitteilen könnten, wie viel ich zur Zeit dazu verdienen darf.
    VG
    Bettina
  • Barbara
    Barbara
    vor 1 Woche
    Guten Tag,
    ich bin 60 Jahre alt und beziehe volle Erwerbsmindungsrente, die bis Mitte 2022 befristet ist. Bei einem Beratungsgespräch mit der Rentenversicherung wurde mir kürzlich empfohlen, im Herbst 2021 die vorgezogene Altersrente für Schwerbehinderte zu beantragen, da alle Voraussetzungen erfüllt sind (GdB 80, SB-Ausweis unbefristet, 35 Jahre Versicherungszeit, mein Alter wäre dann 61 Jahre 4 Monate). Außerdem könnte ich mir damit die Gesundheitsprüfung in 2022 ersparen, die unter Umständen mehrere hundert Kilometer entfernt stattfinden würde. - Das Ergebnis einer evtl. Prüfung würde ich nicht fürchten, nur eine längere Fahrt wäre schon sehr unangenehm.
    Mir wurde auf Nachfrage von der Beraterin versichert, dass ich die aktuellen persönlichen Entgeltpunkte behalten würde und dass auch die vorgezogene Altersrente nicht niedriger sein kann als die EM-Rente, weil die aktuellen persönlichen Entgeltpunkte ja schon 10,8% Abschläge enthalten und weil man nicht zweimal Abschläge haben könne.
    Ich denke aber, dass ich bei einer vorgezogenen Altersrente für Schwerbehinderte nochmal Abschläge hätte, was ich gerne vermeiden möchte.
    Was ist nun richtig - gäbe es dann nochmals Abschläge oder nicht?
    Vielen Dank für Ihre Antwort!

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