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Sozialberatung im Ehrenamt


Mehr als 17.000 Verfahren hat der Sozialverband Schleswig-Holstein im letzten Jahr für seine Mitglieder geführt. Darunter fällt die Hilfe bei Anträgen, etwa zur Erwerbsminderungsrente oder für einen Schwerbehindertenausweis, das Verfassen von Widersprüchen gegen Sozialleistungsträger wie das Jobcenter oder die Vertretung der Mitglieder am Sozialgericht. Den größten Teil dieser Arbeit für mehr als 140.000 Mitglieder aus ganz Schleswig-Holstein leisten unsere knapp 100 hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.


Unterstützung durch das Ehrenamt


Ohne die Unterstützung von sachkundigen ehrenamtlichen Helfern wäre dies jedoch kaum zu leisten. Aus diesem Grund ist der Sozialverband Schleswig-Holstein dankbar und stolz, gut ausgebildete und empathische Mitglieder zu haben, die sich in der Sozialberatung des Verbands einbringen.


Rund 30 ehrenamtliche Sozialberater leisten in Schleswig-Holstein wertvolle Arbeit. In der Regel übernehmen sie einen Teil der Erstgespräche mit hilfesuchenden Mitgliedern. Zum Beispiel wenn es Schwierigkeiten mit der Pflegeversicherung gibt. Oder der Antrag für die Erwerbsminderungsrente abgelehnt wurde. Oftmals spielen auch Auseinandersetzungen mit dem Landesamt für soziale Dienste eine Rolle, wenn es bei der Beantragung des Schwerbehindertenausweises unterschiedliche Meinungen gibt.


Beim SoVD Schleswig-Holstein werden Mitglieder von Mitgliedern beraten


Unsere ehrenamtlichen Sozialberaterinnen und Sozialberater übernehmen immer nur einen Teil dieser Herausforderung. Bestimmte Anliegen, etwa die Vertretung am Gericht leisten beim SoVD stets hauptamtliche Juristen. Doch die Unterstützung durch die ehrenamtlich Tätigen ist wichtig: Das Ehrenamt kann einen erheblichen Anteil der Anfragen unserer Mitglieder direkt beantworten. In anderen Fällen leisten die „Ehrenamtler“ wichtige Vorarbeit und tragen ihren Teil für effizientere Beratungsstellen bei. So ist allen Mitgliedern des SoVD geholfen.


Wie kommen die aktuellen Sozialberater zu ihrem Ehrenamt? Viele sind bereits im Rentenalter und möchten einen Teil ihrer Freizeit sinnvoll nutzen. Einige waren früher selbst in der Sozialberatung aktiv oder haben bei Sozialbehörden gearbeitet. Der Sozialverband hat aber auch einige Neulinge in seinen Reihen, die sich langsam in die Thematik eingearbeitet haben.


Der Weg zum Ehrenamt


Hat jemand Interesse, geht der Weg zum Ehrenamt immer über die Gremien vor Ort. Die Kreisverbände des SoVD teilen mit, dass es einen aussichtsreichen ehrenamtlichen Sozialberater gibt. Anschließend führt der Betroffene ein Gespräch mit dem Leiter unserer Rechtsschutzabteilung, in dem ausgelotet wird, in welchen Bereichen ein Einsatz möglich wäre. Gibt es Kenntnisse im Behindertenrecht? Besteht Erfahrung im Umgang mit diversen Sozialversicherungsträgern? Anschließend wird gemeinsam bestimmt, in welchen Rechtsgebieten eine Beratung im Namen des SoVD erfolgen darf. Hierbei wird genau festgelegt, was legitim ist. Bestimmte Bereiche bleiben immer den hauptamtlichen Mitarbeitern vorbehalten.


Selbstverständlich bieten wir unseren ehrenamtlichen Sozialberaterinnen und Sozialberatern regelmäßige Fortbildungen an.


Sie sind neugierig geworden? Sie können sich vorstellen, selbst im Ehrenamt zur Rentenversicherung oder zum Thema Behinderung zu beraten? Weitere Fragen beantwortet Ihnen:


Christian Schultz
Referent für Sozialpolitik
Telefon: 0431 / 98 388 – 70
Mail: sozialpolitik@sovd-sh.de


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