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50 Jahre SoVD-Jugend

Digitale Festveranstaltung mit Podiumsdiskussion am 2. Oktober

Berlin. 1971 als „integ“ im damaligen Reichsbund gegründet, feiert die Jugendorganisation des Sozialverband Deutschland (SoVD) in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen. Seit einem halben Jahrhundert engagieren sich junge Menschen mit und ohne Behinderungen im SoVD für Gleichberechtigung, Solidarität und soziale Gerechtigkeit, gegen Ausgrenzung, Benachteiligung und Vorurteile.

Im Rahmen der diesjährigen Bundesjugendkonferenz am Samstag, 2. Oktober, 10 bis 12 Uhr, lädt der SoVD alle Interessierten zu einer digitalen Festveranstaltung unter dem Motto „Inklusion in Pandemie-Zeiten“ ein. Die Veranstaltung wird per Livestream auf dem YouTube-Channel des SoVD übertragen. Zuschauer*innen können sich per Chat einbringen und selbst Fragen stellen.

„Corona hat die Inklusion gebremst, wenn nicht sogar um Jahre zurückgeworfen. Kinder und Jugendliche mit Behinderungen und ihre Familien sind vor allem zu Beginn der Pandemie bei Corona-Maßnahmen oft vergessen worden. Unterstützung und Entlastung sind plötzlich weggefallen, Informationen sind zu spät gekommen und schwer verständlich gewesen“, kritisiert SoVD-Präsident Adolf Bauer. Sebastian Freese, 1. Bundesvorsitzender der SoVD-Jugend ergänzt: „Die Pandemie hat erneut deutlich gemacht, dass Inklusion nur gelingen kann, wenn bei allen Maßnahmen auch Menschen mit Behinderung und deren besondere Lebenslagen mitgedacht werden.“

Teil der digitalen Festveranstaltung wird eine Podiumsdiskussion sein, an der unter anderem Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen und Hannah Nicklas, Koordinierungsstelle Kinderrechte, Deutsches Kinderhilfswerk e.V., teilnehmen werden.

V.i.S.d.P.: Christian Draheim

Der SoVD stellt das beigefügte Foto ausschließlich zur Nutzung im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung zur Verfügung.

Nimmt an der Podiumsdiskussion am 2. Oktober teil: Jürgen Dusel, Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen.

Foto: Wolfgang Borrs

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