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Anruf von der Krankenkasse: Auf diese Dinge müssen Sie achten

Gesundheit Über uns

Das Telefon klingelt. Am andere Ende der Leitung ist eine nette Dame von Ihrer Krankenkasse und trällert mit freundlicher Stimme: „Guten Tag Herr …, hier ist Melanie … von der …kasse. Aus meinen Unterlagen weiß ich, dass Sie jetzt schon seit mehr als drei Monaten krankgeschrieben sind. Da wollte ich mal hören, ob wir Ihnen irgendwie helfen können.“

Vorsicht bei gut gemeinten Empfehlungen

Solch ein Dialog spielt sich deutschlandweit ständig ab. Meist geht es bei solchen Anrufen um das Krankengeld: Wird ein Angestellter in Deutschland krank, erhält er in der Regel zunächst die sogenannte Lohnfortzahlung. Der Arbeitgeber zahlt das Gehalt ganz normal weiter, obwohl die Mitarbeiterin oder der Mitarbeiter offiziell arbeitsunfähig ist. Nach üblicherweise sechs Wochen läuft die Lohnfortzahlung aus, der Arbeitgeber zahlt keinen Lohn mehr. Jetzt springt die Krankenversicherung ein. Sie zahlt aber nicht das alte Nettogehalt, sondern das sogenannte Krankengeld.

Wenn Sie also Krankengeld beziehen, erhalten Sie weniger Geld als sonst. 70 Prozent Ihres Bruttogehalts, höchstens aber 90 Prozent des Nettoeinkommens. Eine Berechnungshilfe zum Krankengeld finden Sie online an verschiedenen Stellen, zum Beispiel bei der TK. Achten Sie in dieser Zeit vor allem darauf, dass Sie der Krankenkasse (und dem Arbeitgeber) lückenlos ihre Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen vorlegen. Denn entsteht hier eine Lücke, kann die Krankenkasse die Zahlung des Krankengeldes in dieser Zeit völlig legal einstellen.

Krankengeld: Vermeiden Sie um jeden Preis eine Lücke

Warum aber soll sich die Krankenkasse telefonisch bei Ihnen melden, wenn Sie regelmäßig Ihre gelben Scheine einreichen? Das haben wir beim Sozialverband uns anfangs auch gefragt. Das oben beschriebene Phänomen begann vor einigen Jahren, und zwar gleichzeitig bei mehreren gesetzlichen Krankenkassen. Versicherte werden telefonisch kontaktiert oder persönlich in die Geschäftsstelle der Krankenversicherung eingeladen. Woher kommt dieser plötzliche Service-Gedanke, den man als gesetzlicher Versicherter in der Regel nicht gewöhnt ist?

Die Antwort ist einfach: Die Zahlung von Krankengeld ist für die Kassen kostspielig. Fallen Arbeitnehmer über mehrere Monate aus, kommen für die Krankenkassen mit der Zeit hohe Beträge zusammen. Maximal läuft das Krankengeld 78 Wochen. Wenn sich also Mitarbeiter der Krankenkassen bei Ihnen melden, während Sie Krankengeld erhalten, ist Vorsicht geboten.

Prüfen Sie die Aussagen der Krankenkasse

Zahlreiche Mitglieder des Sozialverbands haben uns geschildert, wie Kassen-Mitarbeiter ihnen vorschlugen, einen Rentenantrag zu stellen. In bestimmten Fällen kann es medizinisch und finanziell sinnvoll sein, einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente zu stellen. Die Frage, ob dies angemessen ist, entscheidet jedoch nicht die Krankenkasse. Daher sollten Sie ein solches „Angebot“ auf jeden Fall mit einem Fachmann besprechen. Halten Sie mit Ihren Ärzten Rücksprache. Kontaktieren Sie Ihre Beratungsstelle im Sozialverband. Denn die Krankenkasse hat sehr wahrscheinlich einen nicht ganz uneigennützigen Hintergedanken: Wird eine Erwerbsminderungsrente gezahlt, entfällt das Krankengeld. Und die Kasse ist fein raus.

Wie gesagt: Die Erwerbsminderungsrente kann eine Option sein. Aber hier sind verschiedene Fragen zu prüfen: Liegen die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen vor? Ist es tatsächlich ausgeschlossen, dass Sie irgendwann wieder arbeiten gehen? Und: Oftmals ist die Erwerbsminderungsrente deutlich niedriger als das Krankengeld.

Noch hellhöriger sollten Sie werden, wenn der Vertreter der Krankenkasse Vorschläge macht wie: „Jetzt sind Sie schon so lange krank, zu Ihrer alten Arbeitsstelle geht es doch sehr wahrscheinlich nicht mehr zurück, oder? Wenn Sie kündigen, können Sie Arbeitslosengeld beantragen.“ Auf solch ein Angebot sollten Sie niemals eingehen. Erstens erhalten Sie bei der Arbeitsagentur nur Leistungen, wenn Sie vermittelbar  – also arbeitsfähig – sind. Außerdem hat kein Mitarbeiter der Krankenkasse, auch nicht der Vorstandsvorsitzende, das Recht, Ihnen eine Kündigung ans Herz zu legen.

Wenn Sie Krankengeld erhalten, sollten Sie diese Punkte stets im Hinterkopf behalten.  Und wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Sozialverband. Wir unterstützen Sie im Umgang mit Ihrer Krankenkasse – von der Beratung, über den Widerspruch bis zur Klage am Sozialgericht.

  • Wie verhalte ich mich, wenn das Krankengeld ausläuft?
  • Welche Auswirkungen hat das Auftreten einer neuen Erkrankung?
  • Worauf ist unbedingt zu achten, wenn es nach dem Krankengeld beim Arbeitsamt weitergeht?

Weitere wertvolle Tipps finden Sie in meinem kompakten Ratgeber „Am Ende vom Krankengeld – Wenn es zwischen Krankengeld, Rente und Arbeitsagentur um die Existenz geht“. Damit Sie während und nach dem Bezug von Krankengeld keine bösen Überraschungen erleben.

Kommentare (53)

  • Agnieszka van Zwoll
    Agnieszka van Zwoll
    am 17.12.2018
    Hallo möchte gerne Ihre Hilfe annehmen
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 18.12.2018
    Hallo Agnieszka, dann melden Sie sich bitte in einer unserer Beratungsstellen: https://www.sovd-sh.de/kreisverbaende/
  • kira
    kira
    am 06.02.2019
    Die TK ruft sogar schon an bevor man im bezug von kg ist . bei mir wäre es erst nächste woche soweit und heute morgen ruft da eine frau an auf dem ab, die ich zurück rufen soll. dabei habe ich erst kürzlich per einschreiben mitgeteilt von solchen anrufen abstand zu nehmen !!
  • Werner
    Werner
    am 08.02.2019
    Bin auch noch nicht im KG Bezug, erst ab 18.02.2019 Die Dame von der TK teilte mir mit das Mann 2 Tage KK bezahle aber keine weitere AU mehr akzeptieren werde. Einfach Unglaublich
  • Helge Matra
    Helge Matra
    am 19.02.2019
    Hallo SoVD
    Darf die Krankenkasse mich einbestellen,um mich zu sehen,ob ich wirklich krank(Depression,Psyche)bin.Ich beziehe schon einige Monate Krankengeld,und mache auch Psychotherapie,erstmal 12 Sitzungen.Die Krankenkasse ruft mich einmal im Monat an.Beim letzten Anruf vor einer Woche,haben die gesagt,das ich einen Termin bekomme,um bei denen antanzen zu sollen,und sie würden einen Rehabeauftragter dazuziehen bzw ins Boot mit reinnehmen.Wenn der Rehabeauftragter jetzt sagt,ich solle in die Rehaklinik gehen,muss ich dann in die Klinik hingehen?
    Und dann hat der Krankenkassenfuzi noch gesagt,dass der Rehabeauftragte beim nächsten BEM-Gespräch im Betrieb dabei sein will.Geht das so einfach,ohne meine Bewilligung bzw Einverständniss?
    Herzliche Grüsse Helge Matra
    • Wilhelm Volker
      Wilhelm Volker
      vor 2 Wochen
      Ich bin seit 14 Monaten Krank geschrieben. AOK hat mir am 23.08.2021 angekündigt, dass die MDK mir für Arbeitz fähig hält. !. OP am Arm Juni 2021 die 2. Mai neues Kniegelenk jatzt habe ich 2 Bandscheiben vorfälle MRT wird ( Korativ ) 13.09.2021 gemacht kann vor schmerzen kaum noch sollte mir bei der Arbeitz Agentur melden was ich auch tat. Wiederspruch wurde mit begründung eingereicht. Heute bekam ich einen Anruf von der AOK, dass mein Wiederspruch nicht angenommen wurde es wird ein 2. Begutachter hinzugezogen der das entscheiden soll. Ich habe die Agentur für Arbeit alles preisgegeben. Ich wurde zum meiner aktuellen beruflichen Situation zur besprechung am 9. September eingeladen. Was soll ich jetzt machen bekomme große Angst was jetzt mir passiert.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Wilhelm, lassen Sie sich bitte umgehend persönlich beraten. Je nach Wohnort zum Beispiel beim SoVD oder auch beim VdK. Vor diesem Gespräch sollten Sie unbedingt jemanden auf die Unterlagen der Krankenkasse schauen lassen.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 19.02.2019
    Hallo Helga, es ist schwer, diese Fragen zu beantworten, ohne die näheren Details zu kennen. Wir empfehlen Ihnen, dies in unserer Sozialberatung klären zu lassen. Hier kann ggfs. auch direkt eingeschritten werden: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Dorothea Renner
    Dorothea Renner
    am 09.05.2019
    Bei mir rief auch die TK an eine Dame die letzten Donnerstag ich habe mich bemüht eine lückenlose Krankmeldung zu bekommen hatte nach einem Beschluss des MDK die eben halt forderten dass ich zum 10.04 wieder gesund geschrieben bin also eine sogenannte Spontanheilung habe Widerruf eingelegt und habe auch ein ärztliches Attest des Chirurgen beigelegt heute den 905 obwohl meine Krankmeldung lückenlos waren die eine Krankheit ist dann aufgehoben aber ich bin seit im letzten Jahr auch eigentlich depressionskranke habe mich um einen Facharzt bemüht und sogar gehe ich am 14.5 in eine Tagesklinik um aber diese acht Tage zu überbrücken sollte mich mein mein hausarzt weiterhin krankschreiben das ist auch überhaupt kein Problem jetzt riecht mich heute eben diese Frau da von der MDK an nicht von 14.5 in eine Tagesklinik um aber diese acht Tage zu überbrücken sollte mich mein mein hausarzt weiterhin krankschreiben das ist auch überhaupt kein Problem jetzt riecht mich heute eben diese Frau da von der Krankenkasse an ich müsste jetzt noch für die acht Tage einen Widerspruch haben und von meiner Hausärztin obwohl ich zu einer ganz anderen Erkrankung einen Widerspruch eingelegt habe ich bin jetzt also total perplex was die TK sich alles so einfallen ist die TK meinte auch ich sollte doch meinen meinen Arbeitsplatz kündigen dann könnte ich ja zum Arbeitsamt gehen daraufhin habe ich zu denen gesagt wenn ich das tun würde würde ich das mit der Tagesklinik absprechen ich würde jetzt erstmal in diese Therapie gehen um weiter nach zu schauen jeden zweiten Tag kommt jetzt einen Anruf von der TK und ich fühle mich total unter Druck gesetzt aber eigentlich möchte ich den jetzt sagen sie sollen sich schriftlich bei mir melden weil diese Telefonanrufe muss ich nicht annehmen ich muss nicht tagtäglich für die TK zur Verfügung stehen am Telefon weil die rufen ja auch auf mein Handy an kann ich da irgendetwas machen
  • Waltraud Richter
    Waltraud Richter
    am 25.05.2019
    Habe heute von meiner Krankenkasse Post erhalten,war geschockt , arbeite sehr lange im erzieherischen Bereich einer Kinderkrippe, habe es mit dem Rücken,konnte Wochenlang nicht schlafen,weil ein Nerv mit eingeklemmt war, und noch ist, jetzt soll ich sagen,wie lange das noch geht und was ich dagegen unternehme
  • Severine
    Severine
    am 24.09.2019
    Hallo !! Ich habe auch diesen netten Anruf bekommen von der DRK .....sie hat mich gefragt warum der Arzt mich krank geschrieben hat und ob ich Probleme auf der Arbeit hätte ?ich meinte das ich keine Probleme wegen der Arbeit hätte aber das ich auch nicht drüber sprechen möchte warum ich krank geschrieben bin !! Sie meinte ich würde ein Termin bekommen und müsste auch zu diesen Gesprächen......ich möchte das nicht und ich möchte mich auch nicht mit fremden über meine Probleme sprechen !! Was kann ich machen
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.09.2019
    Hallo, wenn Sie Krankengeld beziehen, unterliegen Sie einer gewissen Mitwirkungspflicht. Ich empfehle Ihnen daher, den Termin zunächst einmal wahrzunehmen. Hören Sie sich an, was die Krankenkasse vorschlägt. Aber: Unterschreiben Sie nichts unbedacht. Erbeten Sie sich Bedenkzeit und besprechen Sie die Situation am besten noch einmal mit einem Profi. Zum Beispiel in unserer Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Seval
    Seval
    am 09.10.2019
    Hallo hatte vor 6wochen einen unfall habe mich 2tes grades verbrannt wurde operiert meine wunde hat sich sehr gut geheilt sagen die ärzte aber was ich nicht selber novh so verarbeiten kann...mein arzt hat mir einen pyhschologen empfohlen bei der ich jetzt meine 4te sitzung habe und ich merke es hilft mir dennoch trau ich mich nicht so unter die leute und auch nicht wieder auf die arbeit zu gehen weil ich das gefühl habe. Das die mich auf das thema ansprechen werden was ich noch selber nicht so verabeiten kann habe von meiner krankenkasse jetzt einen anruf bekommen das ich einen medizinischen untersuchungstermin von den bekommen werde...wo ich mich nicht hintraue ich weis ja nciht was auf mich zu kommt ich möchte ja nicht mit jedenzweiten meine wunde zeigen oder über mein jetztigen fall erzählen.müsste ich den termin wahrnehmen ? Und wenn nixht was wären die konziquenzen?! L.d
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 14.10.2019
    Hallo Seval, wenn Sie Krankengeld von Ihrer Versicherung erhalten, unterliegen Sie gewissen Mitwirkungspflichten. Die Krankenkasse kann von Ihnen schon verlangen, dass Sie sich bei einer bestimmten Stelle untersuchen lassen.
  • Mayer Agathe
    Mayer Agathe
    am 23.10.2019
    Hallo. Ich beziehe auch seit 2.9.19 das Krankengeld. Ich habe nach einem Trauma massive Schulter Probleme. Ohne OP. Bekomme physio, nehme Schmerzmittel. Bekam ein Kontroll MRT, anschließend rief mich die TK an und fragte nach meinem Gesundheitszustand und wie denn meine weitere Behandlung aussehen würde. Ich sagte, dass das der Orthopäde entscheidendet. Die nette Dame bat mich sie wieder anzurufen, wenn ich beim Arzt gewesen wäre und es ihr mitzuteilen. Meine Frage wäre jetzt hier. : Soll ich zurück rufen, ist das meine Pflicht? Ich denke, der Arzt wird das schon richtig machen, da ich jetzt nicht mehr im Regelfall bin.. Ich hoffe, dass Sie mir eine Antwort geben können. LG Agathe.
    P. S. Ich bin weiterhin krankgeschrieben
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.10.2019
    Hallo Agathe, wenn Sie Krankengeld beziehen, müssen Sie natürlich mit Ihrer Krankenversicherung kooperieren. Gegen einen kurzen Rückruf, um über das Gespräch mit dem Orthopäden zu berichten, spricht nichts. Lassen Sie sich im Telefonat allerdings auf keine Zugeständnisse ein. Egal was die Kasse Ihnen vorschlägt - vergewissern Sie sich noch einmal bei einem Experten, zum Beispiel in unserer Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Kammer
    Kammer
    am 24.10.2019
    Hallo. Ich beziehe das KG. Die KK hat verlangt, dass ich den Reha- Antrag stelle. Reha wurde von Rentenversicherung genehmigt. Die zugewiesene Rehaklinik hat 20 Wochen Termin-Wartezeit. Obwohl der Termin schon fest steht, verlangt die KK, dass ich Widerspruch bei RV einlege und die vorgeschlagene von KK Rehaklinik nehme. Die Wartezeiten sind dort nur 12 Wochen. Darf die KK mich dazu zwingen? Danke im voraus
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.10.2019
    Ohne die Unterlagen zu sehen, kann ich Ihnen leider keine verbindlichen Informationen zu dieser Frage geben. Ich empfehle Ihnen, das im Rahmen der Sozialberatung des SoVD abklären zu lassen: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Gaby
    Gaby
    am 31.10.2019
    Hallihallo,
    ich habe da eine Frage ob das so wie bei mir auch schon bei anderen vorgekommen ist.
    Ich beziehe durchgehend seit letztes Jahr KG. Am 20.10.19 waren die 1,5 Jahre um. 30 Tage wird der Monat berechnet bezahlt wurde mal 16 Tage, 29,42,32,27,28 Tage usw. Zwei mal wurde zu unrecht KG gesperrt, mit Widerspruch aber nachgezahlt. Das sah so aus, 7 Tage wurden gesperrt aber nur 6 Tage wurden nachträglich überwiesen. (???) Auf Anfrage warum? hieß es: jaaa, da der monat nur mit 30 Tagen bezahlt wird....Ich finde das sehr unübersichtlich! Nach meiner Berechnung hätte ich von Januar bis 20.10.19- 290 Tage KG erhalten müssen. bezahlt wurden lt überweisungen aber nur 244 Tage. Ich bat darum mir es schriftlich zu bestätigen wieviel Tage ich KG bekommen habe. Ich erhielt ein Brief mit der Aussage das ich von Juni 2018 bis Oktober 2019 KG erhalten habe, also keine genaue Tagesanzahl.
    Ich wende mich noch in meiner Region an den Sozialverband.
    Meine Frage ist kommt das so öffter vor?
    Mit freuntlichen Gruß
    Gaby
  • Christina
    Christina
    am 05.11.2019
    Hallo. Ich wurde heute Vormittag geschockt, als die TK bei mir anrief und mir mitteilte, dass ich am 11.11. wieder arbeiten gehen soll. Meine aktuelle AU läuft bis zum 10.11. Sie hätten sich mit dem MDK besprochen und der sagte, ich könne wieder arbeiten. Im August hatte ich bei denen einen Termin und da war alles klar, dass ich bis auf weiteres nicht arbeitsfähig bin.
    Ich bin ziemlich entsetzt darüber, denn bis ich das schriftlich von denen habe um Widerspruch einlegen zu können, dauert doch mindestens bis morgen (mit Glück) und bis ich das mit meinen Ärzten (Hausarzt und Therapeutin) ausgefüllt, wieder weg geschickt habe und bis das hoffentlich genehmigt wurde, vergehen doch mehr als nur 5 Tage.
    Ich bin völlig verzweifelt, da die Arbeit bei mir eines der Hauptprobleme war (Mobbing, Stress, Burnout...). Wenn ich nur daran denke, da am Montag wieder hin zu müssen, bekomme ich eine Panikertacke, etwas, was ich eigentlich schon ganz gut im Griff hatte.
    Könnte es vielleicht daran liegen, dass ich damals beim MDk angegeben hatte, das die Überlegung für eine Tagesklinik anstand und dass diese jetzt mit der Therapeutin zusammen aber verworfen wurde, da ich ganz gute Fortschritte gemacht habe? Die TK sagt außerdem, dass wenn ich Bewerbungen schreibe, wäre ich ja nicht krank, sondern nur auf der Suche nach etwas Neuem. Das gehört doch aber zu der Therapie dazu und ist doch ganz klar, dass wenn man im aktuellen Betrieb diese Probleme hat. Die hatten auch schon gesagt, dass ich krankheitsbedingt kündigen soll. Doch da besteht ja, trotz allem, die Gefahr, dass ich eine Sperrfrist bekomme. Ein Mal davon abgesehen, dass ich auch in diesem Fall eine Küündigungsfrist von 4 Wochen (frühestens zu, 15.12.) einhalten muss. Dann wäre ich ja über einen Monat finanziell absolut bei 0.
    Ich bin völlig verzweifelt und habe solche Angst.
    Weiß jemand Rat? Bitte!
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 05.11.2019
    Hallo Christina, woher Ihre Krankenkasse den Einfall nimmt, dass Sie plötzlich wieder arbeitsfähig sein sollen, ist letztlich egal. Wir hören immer wieder von Fällen, wo diese Aussage völlig aus dem Nichts kommt. Auch ohne persönliche Begutachtung durch den MdK, siehe hier: https://www.sovd-sh.de/2018/04/10/wenn-der-gelbe-schein-nicht-ausreicht/
    Ich empfehle Ihnen dringend, dass Sie sich professionelle Unterstützung suchen - zum Beispiel beim VdK oder SoVD.
  • Norbert Pultermann
    Norbert Pultermann
    am 06.11.2019
    Hallo ihr da.
    Mir wird seit dem 43. Tag meiner Krankheit kg mit Bezug auf ein Leistungsruhen verwehrt.
    Zwischenzeitlich bin ich obdachlos geworden, und verdiene meinen Lebensunterhalt durch betteln und Flaschen sammeln.
    Seit ich eine einstweilige Anordnung im Sozialgericht Berlin erwirkt habe meldet sich die AOK Rheinland-Pfalz /Saarland garnicht mehr.
    Jobcenter und Sozialamt lehnen Zahlungen mit dem Hinweis auf das mir zustehende Krankengeld in Höhe von zur Zeit ca 5000 Euro ab
    Gruß
    Norbert
  • Björn
    Björn
    am 16.12.2019
    Hallo,
    Ich bekomme seit August KK.
    heute bekam ich einen Anruf von der Krankenkasse das mein KK nur noch bis zum 20.12.19 gezahlt wird. Ich bin aber wegen eines 3 fachen Bandscheibenvorfalls erstmal noch bis zum 6.1.20 krankgeschrieben. Ich war 2 mal im MRT und habe auch die Befunde. Ich bin Fräser und die Arbeit ist sehr Rückenlastig. Darf die KK das Krankengeld einfach so einstellen? Dazu kommt das ich am 28.01.20 in KH muss zum neurochirog um zu sehen ob ich operiert werden muss. Bitte helfen Sie mir.
    lg
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.01.2020
    Hallo Björn, aufgrund meines Urlaubs kann ich Ihnen leider erst jetzt antworten. Ich hoffe, dass Sie das Verhalten der Krankenkasse auch ohne unsere Hilfe nicht haben durchgehen lassen. Wie Sie sich in solch einem Fall verhalten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag: https://www.sovd-sh.de/2018/04/10/wenn-der-gelbe-schein-nicht-ausreicht/
  • Sabine
    Sabine
    am 18.01.2020
    An alle die telefonisch von der Krankenkasse kontaktiert werden: Dort im Sinnes des Datenschutzes die Löschung der eigenen Telefonnummer verlangen.

    Bei mir verlange die KK dass ich binnen 2 Wochen mitteile welche weiteren Schritte im Vorgespräch zur Reha besprochen wurden, unter Androhung Krankengeldeinstellung §60, 62 und 66. Was antwortet man da?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.01.2020
    Hallo Sabine, die Krankenkasse kann tatsächlich verlangen, dass eine Reha beantragt wird. Sobald das der Fall ist, haben Sie allerdings zehn Wochen Zeit, siehe hier: https://www.sovd-sh.de/2019/12/03/kann-die-krankenkasse-mich-zur-reha-zwingen/
  • Monika
    Monika
    am 28.04.2020
    Hallo aufgrund einer Schulter OP beziehe ich seit 4 Wochen Krankengeld.Ich habe aber aufgrund der Corona Krise keine Physio gemacht.Kann die Krankenkasse mir das Krankengeld verweigern???
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 29.04.2020
    Hallo Monika, das muss man sich zwar immer im Einzelfall anschauen. Aber wenn es gute Gründe für Ihr Handeln gibt, gehe ich nicht davon aus, dass Ihr Krankengeld deshalb gefährdet ist.
  • Daniel
    Daniel
    am 24.07.2020
    ich"Rentenantragsteller"Krankengeld schon bis Ende erhalten!seit Feb. die Rente beantragt und somit kein Einkommen!Heute habe ich Post bekommen!!!Ich soll ab jetzt 192,69 € im Monat zahlen!Wie kann das sein...Ich bin seit zwei Jahren krankgeschrieben gekündigt worden und warte,auf die Erwerbsminderungsrente...Kann mir einer sagen ob das auch wirklich so ist...???Und was kann ich tun?Gruß aus Frankfurt am Main
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 28.07.2020
    Hallo Daniel, hatten Sie nach der Aussteuerung keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld? Das sollte noch einmal geprüft werden, mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/2019/03/07/ausgesteuert-so-verhalten-sie-sich-beim-arbeitsamt-richtig/
  • Jürgen Hering
    Jürgen Hering
    am 04.01.2021
    Hallo,
    ich bin seit dem 22.01.2019 wegen mittelschweren Depressionen krank geschrieben.
    Mein Arzt teilte mir nach 5 Monaten Krankschreibung mit, das ich einen Antrag auf Reha stellen sollte, also habe ich das gemacht. Als der Antrag gestellt wurde, meldete sich die Krankenkasse, ich solle einen Rehaantrag stellen.
    Die Rentenversicherung genehmigte und die Krankenkasse teilte mir schriftlich mit, das ich in der letzten Woche meines Rehaaufenthaltes den Arbeitgeber konsultieren sollte, wegen der Wiedereingliederung.
    Die SBK ist der Meinung, gehe in die Reha und du bist wieder vollständig gesund.
    Aus der Reha wurde AU entlassen. Die Krankenkasse rief mich fast jeden oder zweiten Tag an, ich ging schon nicht mehr ans Telefon. Dann hatte ich davon die Nase voll und rief die Krankenkasse an, teilte Ihnen mit, das sie mich telefonisch nicht mehr transanieren sollen. Machen sie jetzt, jetzt geht es nur noch schriftlich, die Schreiben kommen teilweise doppelt, mit Erinnerung.
    Es kommen solche Fragen vor, haben sie mit ihrem Arbeitgeber schon ein BEM Gespräch gehabt und was ist dabei heraus gekommen.

    Muss ich der Krankenkasse den Inhalt eines solchen Gespräches mitteilen, wenn ein Gespräch stattgefunden hat ?

    Muss ich der SBK mitteilen, was mit der Nachsorge nach der Reha ist, Termine und Genehmigung des Rententrägers ?

    Ich finde es sehr, sehr, traurig, wenn man so wie ich 587 Monate Krankenkassenbeiträge als freiwillig versichertes Mitglied in die SBK einbezahlt hat.

    Wenn ich die anderen Kommentare hier lese, finde ich es beschämend wie die Krankenkassen mit ihren kranken Mitgliedern umgehen.

    Am besten stets zahlen und nicht krank werden.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.01.2021
      Hallo Jürgen, danke für Ihren Kommentar. Hier im Blog können wir keine individuellen Fragen klären. Zum Thema "Was darf die Krankenkasse, was nicht?" machen wir aber demnächst einen eigenen Beitrag.

      Falls Sie akute Handlungsnot sehen, empfehle ich Ihnen unsere Sozialberatung. Dort kann man Ihnen anhand Ihrer Unterlagen genau sagen, was Sie in welcher Situation tun sollten: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Anna
    Anna
    am 05.01.2021
    Meine Krankenkasse hat mir heute auf den AB gesprochen ich solle mich doch bitte melden, es ginge um meine Arbeitsunfähigkeit, die Dame ist jetzt aber nicht mehr zu erreichen. Worum könnte es da gehen? Bin jetzt in der 6. Woche krank und würde ab nächster Woche ins Krankengeld fallen. Bin jetzt ganz unruhig und habe Angst das es Probleme gibt.
    Liebe Grüße Anna
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 05.01.2021
      Hallo Anna, der Anruf Ihrer Krankenkasse kann mehrere Gründe haben. Wichtig für Sie zu wissen: Sie müssen sich nicht auf Telefonate einlassen. Wenn Sie sich dabei unwohl fühlen, können Sie auch darauf bestehen, dass alles schriftlich abläuft.
  • Petra
    Petra
    am 15.01.2021
    Hallo liebes Team,
    Ich bin Anfang November krankgeschrieben.
    Vor meinem Krankengeld bekam ich schon 2 Anrufe der KK.
    Fragen wurden über meinen Gesundheitszustand gestellt.
    Was der Arzt sagt, wie es denn weitergeht. Heute der 3. Anruf, dieselben Fragen.
    Ich habe geantwortet, dass mir diese Gespräche nicht gut tun , wg. Einer Herzerkrankung;
    Werde am Telefon keine Auskunft geben, wenn alles nur noch schriftlich.
    Denke, dass war die richtige Reaktion.
    Lg
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 15.01.2021
      Hallo Petra, das ist Ihr gutes Recht. Sie können darauf bestehen, dass die Kommunikation auf dem Schriftweg abgewickelt wird.
  • c.t.
    c.t.
    am 25.01.2021
    Ich bin wegen einer chronischen Erkrankung seit mehr als 4 Monaten krank geschrieben. Nun meldet sich meine Krankenkasse telefonisch bei mir, um zu wissen, wie es mit mir weitergeht. Dabei gehen sie sehr ins Detail. Bspw. wie geht es Ihnen momentan, wann können Sie denn wieder arbeiten gehen, wollen genaue Details über meine weiteren Vorhaben wissen, bspw. Reha? Ja oder nein? Wann haben Sie den Termin dafür, und wann dafür?
    Welche detaillierte Fragen dürfen von der Krankenkasse gestellt werden und welche nicht?
    Ich danke sehr für die Antwort.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 25.01.2021
      Hallo, Sie müssen am Telefon überhaupt nicht mit der Krankenkasse sprechen. Wir empfehlen in dieser Situation immer, auf ausschließlich schriftlichen Kontakt zu bestehen.
  • lorenzo graziano
    lorenzo graziano
    am 25.01.2021
    Hallo ich wurde am 22.01.2021 fristlos gekündigt. Weil ich ein tag nicht um 6 Uhr anfangen wollte ist das dann ein Kündigungsgrund wenn es nicht im vertrag steht, und was kann man dagegen tun.
    Meine frage wäre wie lange bin ich noch versichert, und wer muss dann die Krankenkasse bezahlen wenn man kein alg2 bekommt.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 25.01.2021
      Hallo Lorenzo, Ihre Frage habe ich bereits im anderen Beitrag beantwortet. Zur Kündigung selbst kann ich leider nichts sagen - da geht es um Arbeitsrecht.
  • Monika Wells
    Monika Wells
    am 12.02.2021
    Kurze Frage:

    Ich wechsele nach einer 3 monatigen Krankheitsphase (Herzkrankheit) den Arbeitgeber. Nun hat die TK bei Ihrem letzten Anruf mitgeteilt, dass der noch ausstehende Urlaub bei meinem derzeitigen Arbeitgeber auf die Zahlung des Krankengeldes angerechnet wird, da meine Krankmeldung bis zum Tag des Wechsels gilt und der Urlaub diesen Jahres ergo ausgezahlt wird.
    Ist dies rechtens? Bisher habe ich im net nur gegenteilige Aussagen und Urteile gefunden, möchte aber sicher sein, da die Krankenhasse mittlerweile wöchentlich "vorspricht".
    Insgesamt kann ich wenn ich hier lese nur sagen - armes Deutschland, in dem "wir (ach so) gut und (ach so) gerne leben :-(
  • Katja W.
    Katja W.
    am 06.03.2021
    Ich war 5 Mon. krank geschrieben. Ich soll vom beh. Arzt aus auf Reha. Wg Corona hat sich der Beginn der Reha verzögert. Mittlerweile kam die Wiedereingliederung. Kurz vor dem Beginn bekam ich einen Aruf meiner KK
    Ich MÜSSE mich entscheiden, so die Dame am anderen Ende, ob ich eine Wiedereingliederung ODER eine Reha möchte- beides ginge nicht. Meine Antwort war: ich entscheide das, melde mich wieder. Als ich aufgelegt habe fiel mir ein- Moment mal....Reha zahlt doch die Rentenkasse!!!! Ich rief dort an, schilderte den eben erlebten Fall. Darauf der Mitarbeiter der Rwntenkasse: klar, die wollen, dass die Mitglieder von der Wiedereingliederung (Hamburger Model) absehen, weil es für sie sehr kostspielig sei
    Da bleibt mir nur eins: Kopf schütteln wg solch einer verascherei...(die Wortwahl bitte ich zu entschuldigen)
    Ich mache natürlich beides.....
  • Sandra St.
    Sandra St.
    am 16.03.2021
    Hallo zusammen,
    vielleicht könnt ihr mir helfen.... hätte da mal eine Frage an euch was ich doch gerne wissen wollte..
    Bin seit 4 Wochen krankgeschrieben also noch nicht in KG Bezug und die KK schickt mir schon ein Schreiben mit gern prüfen wir ihren Anspruch auf Krankengeld ( Hat man nicht als Arbeitnehmer wenn man länger krank ist generell einen Anspruch darauf?)

    Dazu einen 4 seitigen Fragebogen (Erklärung des Versicherten) wo ich mich frage warum die das wissen wollen und ob die die Informationen überhaupt brauchen (unbedingt haben müssen) um mir gegebenfalls falls es soweit kommt KG zu bewilligen...

    Warum fragen die u.a. welchen Beruf man gelernt hat....welche Tätigkeit ich vor Eintritt der aktuellen Arbeitsunfähigkeit ausgeübt habe und seit wann ich dort beschäftigt bin und welche Arbeitszeit ich vertraglich vereinbart habe...ich weiss nicht aber irgendwie denk ich das geht denen doch nichts an oder irre ich mich da so gewaltig ?

    Hab den Fragebogen eigentlich soweit ausgefüllt aber hab immer noch richtig Zweifel ob das alles so richtig ist....und möchte auch nicht Daten von mir preisgeben die man garnicht angeben muss...
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 16.03.2021
      Hallo Sandra, es ist normal, dass die Krankenkasse vor der Zahlung einige Informationen abfragt. Denn nicht jeder Arbeitnehmer hat nach sechs Wochen Anspruch auf Krankengeld - das hängt zum Beispiel davon ab, wie lange Sie bereits versicherungspflichtig beschäftigt sind.

      Wenn Sie unsicher sind, können Sie sich gern im Rahmen unserer Sozialberatung helfen lassen: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Mandy
    Mandy
    am 22.04.2021
    Hallo,
    ich bin seit August 2020 krankgeschrieben und jeden Monat ruft meine KK an und übt Druck aus. Ich wurde leider auch gekündigt (Probezeit) und nun will die "nette" Frau das ich mich arbeitslos melde, da ich dann ja eh noch nicht sofort wieder arbeite wäre es ja sogar noch besser als eine Wiedereingliederung. ich bin da einfach nur noch sprachlos und gesund bin ich noch lange nicht :(
    Ich habe jetzt einen Reha Antrag über die Rentenkasse gestellt und meiner KK habe ich schriftlich informiert das ich keine telefonische Auskunft mehr gebe nur noch schriftlich. MDK Überprüfung habe ich schon gehabt. Meine Frage und auch Befürchtung ist, kam die KK mir das Krankengeld einfach streichen und sagen ich soll mich Arbeitslos melden?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 22.04.2021
      Hallo Mandy, grundsätzlich sind Sie im Recht. Sie können und sollten darauf bestehen, nur auf dem Schriftweg zu kommunizieren. Natürlich heißt das nicht, dass die Krankenkasse in seltenen Fällen nicht dennoch versucht, das Krankengeld einzustellen. Falls so etwas passiert, sollten Sie sich Hilfe holen.
  • Elena
    Elena
    am 11.05.2021
    Hallo,
    Ich bin seit 7 Monaten krankgeschrieben (orthopädisch). Eine Reha habe ich auch hinter mir (Kostenträger DRV), ich wurde arbeitsunfähig entlassen. Eine Wiedereingliederung ist in meinem Beruf nicht mehr möglich.
    Einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben habe ich schon gestellt und auch bewilligt bekommen. Gesundheitlich geht mir noch nicht viel besser und weiß nicht wann ich mit dieser Umschulung anfangen kann.
    Die Krankenkasse ruft mich ständig an und verlangt meinen Reha-Entlassung Bericht. Es sei "nötig für den MDK" so wie den Bescheid von der DRV. Schriftlich kam nie eine Anforderung, weder von der MDK noch von der KK.
    Beim letzten Anruf hat die Dame angefangen mir zu drohen das Krankengeld einzustellen.
    Darf die KK diesen Berichte verlangen?
    Wie soll ich mich verhalten?
  • Michaela
    Michaela
    am 09.06.2021
    Guten Morgen,
    ich bin seit 15 Monaten krankgeschrieben und befinde mich z.Z. in einer Reha-Behandlung, die in 5 Tagen endet. Auf Nachfrage habe ich die Auskunft erhalten, dass ich arbeitsunfähig entlassen werde, Näheres wird jedoch erst im Entlassbrief, den ich zwei Tage vor Ende der Reha erhalten soll, stehen. Ich fühle mich stark unter Druck, da 2 Tage für weitere Überlegungen, wie es für mich weitergeht, nicht ausreichen. Ich bin körperlich und psychisch am
    Ende. In drei Monaten läuft mein Krankengeld aus und ich müsste mich im Falle einer AU beim Arbeitsamt melden. Dort wird voraussichtlich ein weiterer Gutachter eingeschaltet. Mein Arbeitgeber wird ebenfalls den Amtsarzt einschalten und versuchen, den Arbeitsvertrag aufzulösen. Gehofft hatte ich auf die Feststellung einer Leistungsfähigkeit unter 3 Std., um einen Antrag auf befristete EM-Rente stellen zu können.
    Darf die REHA-Einrichtung den Patienten erst so spät informieren, frage ich mich. Ein adäquates Überlegen und Handeln auf die Empfehlung im Entlassbrief der REHA ist meiner Meinung nach nicht möglich. Vielen Dank für eine Antwort.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 09.06.2021
      Hallo Michaela, transparenter wäre natürlich eine frühzeitigere Einbeziehung des Patienten. Leider ist das nicht überall so, wie Sie selbst erlebt haben. Nach meinem Wissen muss der Reha-Träger vor dem Entlassungsbericht gar nicht informieren, viele Kliniken agieren hier jedoch sehr patientenfreundlich und geben schon vorher Informationen raus.
  • Kamil Altan
    Kamil Altan
    am 14.06.2021
    Hallo, ich bin seit einigen Monaten krankgeschrieben und die Krankenkasse ruft mich immer wieder an. Können Sie ein Musterschreiben zusenden, dass ich schriftlich kommunizieren möchte? Ich kann mich wegen der Mitwirkungspflicht nicht gut formulieren. Ich denke, es wird allen hier helfen.
    Vielen dank!!!
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 14.06.2021
      Hallo Kamil, so etwas haben wir nicht. Lassen Sie sich gern in unserer Sozialberatung persönlich unterstützen, nicht jede Situation kann mit einem Musterschreiben gemeistert werden.

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