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Forderung nach Reform für mehr Patientensicherheit

Der SoVD beteiligt sich an einem Aufruf zur Umgestaltung des Gesundheitswesens mit dem Fokus auf Patientensicherheut und Infektionsschutz.

Krankenschwester mit einer Patientin im Rollstuhl im Krankenhauszimmer.
Der SoVD engagiert sich in einem Bündnis für Verbesserugen im Gesundheitswesen. Foto: Robert Kneschke / Adobe Stock

Ein breites Bündnis von Betroffenen, Angehörigen, Pflegenden, Ärzten, Forschenden, Akteuren im Gesundheitssystem und Mitgliedern der Zivilgesellschaft – darunter der SoVD - wendet sich mit konkreten Vorschlägen zu Reformem an die Verantwortlichen der Koalitionsverhandlungen.

Deutschland sei im europäischen Vergleich bei den Ressourcen und bei den Kosten der Gesundheitsversorgung Spitzenreiter, bei der Leistung aber nur Mittelklasse, so die Unterzeichnenden. Um Patient*innen die beste Versorgung zu ermöglichen und Leben zu retten, seien Veränderungen im Gesundheitssystem notwendig.

Gesundheitsversorgung reformieren und modernisieren

Dazu zählen eine bessere Verknüpfung der ambulanten mit der stationären Versorgung, der Abbau unnötiger Krankenhausaufenthalte, eine Steigerung der Attraktivität der Beschäftigung im Gesundheitswesen durch besseres Arbeitsklima und höhere Bezahlung sowie eine Stärkung der Patientenvertreter im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA).

Der Appell ruft die Politik auf, eine Strukturreform der Gesundheitsversorgung unter den Prämissen von Qualität, Versorgungssicherheit, Prävention und Resilienz auf den Weg zu bringen und die Digitalisierung auszubauen. Dafür müsse die elektronische Patientenakte zum Standard werden.

Gesundheitskompetenz stärken

Außerdem wollen die Unterzeichnenden die Gesundheitskompetenz in der Bevölkerung stärken. Das könne beispielsweise durch elektronische Anwendungen wie Gesundheitsapps aber auch durch besseres Wissen zur Prävention geschehen.

Den kompletten Aufruf gibt es hier – gesundheitsreform.jetzt

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