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Für Menschlichkeit und Vielfalt

SoVD beteiligt sich an breitem Bündnis mit mehr als 400 Akteur*innen

Berlin. In Krisenzeiten zeigt sich bekanntlich der wahre Charakter eines Menschen. Da bildet auch die Coronapandemie keine Ausnahme. „Die vergangenen zwölf Monate Pandemie haben die gesamte Bandbreite menschlichen Verhaltens wie unter einem Brennglas zum Vorschein gebracht. Von übergroßer Solidarität und Hilfsbereitschaft, bis hin zu Verschwörungstheorien, Gewalt und Hetze, haben wir alles gesehen“, sagt SoVD-Präsident Adolf Bauer. Für den SoVD ein Grund mehr, sich, gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen und Verbänden, am Bündnis für Menschlichkeit und Vielfalt zu beteiligen. 

„Die vergangenen Monate haben uns erneut deutlich vor Augen geführt, wie wichtig es ist, dass wir uns für die Rechte sozial benachteiligter Menschen einsetzen. Menschen mit und ohne Behinderungen brauchen gleichermaßen gerechte Teilhabechancen! Ich bin davon überzeugt, dass dies auch zum sozialen Frieden und zur Bekämpfung von Extremismus beiträgt. Wir wollen eine gerechte und bunte Gesellschaft.“

Vor dem Hintergrund der bevorstehenden Bundestagswahlen im Herbst ruft SoVD-Präsident Adolf Bauer daher dazu auf, aus den vergangenen Ereignissen zu lernen und sich auf die Bekämpfung des sozialen Ungleichgewichtes zu konzentrieren. „Die Corona-Krise hat an vielen Stellen schonungslos soziale Ungerechtigkeiten aufgedeckt. Alleine die Tatsache, dass viele behinderte Menschen sich abgehängt und vergessen fühlen zeigt, dass der Weg hin zu einer inklusiven Gesellschaft noch weit ist“, so Bauer. Und er ergänzt: Wir sollten diese Chance ergreifen und jetzt gezielt handeln. Auf diese Weise schaffen wir die Voraussetzungen für gleichberechtigte Teilhabe und somit auch für eine vielfältige Gesellschaft.“  


V.i.S.d.P.: Christian Draheim


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