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Gesetzliche Rente: Solidarität statt Neiddebatte

Pressemeldung

SoVD-Präsident Adolf Bauer: „Wir sollten endlich damit aufhören die gesetzliche Rentenversicherung und jede noch so kleine Verbesserung für die Rentner*innen schlecht zu reden.“

Berlin. Im kommenden Jahr dürfen Rentner*innen mit einer Rentensteigerung rechnen. Gut so, findet der Sozialverband Deutschland (SoVD). „Wir sollten endlich damit aufhören die gesetzliche Rentenversicherung und jede noch so kleine Verbesserung für die Rentner*innen schlecht zu reden. Die Rentenerhöhung ist richtig und notwendig. Im vergangenen Jahr gab es für die Rentner*innen im Westen der Republik schließlich eine Nullrunde und im Osten nur eine kleine Rentensteigerung von gerade einmal 0,72 Prozent, die der beschlossenen Rentenanpassung in Ost und West „geschuldet“ war“, erläutert SoVD-Präsident Adolf Bauer. In diesem Zusammenhang weist der SoVD-Präsident darauf hin, dass die Kosten für die zahlreichen Corona-bedingten Hygienemaßnahmen den Rentner*innen nicht erstattet wurden. „Da gab es keinen Corona-Bonus oder ähnliches. Die Kosten mussten die Rentner*innen alleine tragen – und das bei einem durchschnittlichen Rentenzahlbetrag von gerade einmal 954 Euro im Monat. Hinzu kommen die aktuelle Inflation und die explodierenden Energiepreise. Da ist es aus unserer Sicht absolut gerechtfertigt, dass die Renten im kommenden Jahr kräftig steigen sollen.“

Besonders scharf kritisiert Bauer die permanenten Versuche Alt und Jung gegeneinander auszuspielen. „Wer diese Neiddebatte mit falschen Informationen befeuert, trägt aktiv zur Spaltung unserer Gesellschaft bei. Zur Wahrheit gehört nämlich auch, dass alle nachfolgenden Rentner*innen-Generationen von den Rentensteigerungen profitieren, weil diese die Grundlage für ihre spätere Rente bilden.“

V.i.S.d.P.: Christian Draheim

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