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Politikdialog „Unser Mobilitätssystem sozial gerecht transformieren“

Das Bündnis Sozialverträgliche Politikwende lädt die Politik zur Diskussionsveranstaltung ein.

Einladungsflyer zur Veranstaltung
Einladung zur digitalen Diskussionsveranstaltung

Der SoVD ist Mitglied im Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende. Dieses widmet sich der Frage nach einer sozial gerechten und ökologischen Mobilitätswende aus einer neuen – gemeinsamen – Perspektive. NABU, IG Metall, DBG, Ver.di, SoVD, VdK, AWO, die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD), BUND und VCD zeigen in ihrer Arbeit auf, dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit sich nicht ausschließen. Im Gegenteil: Sie ergänzen und bedingen sich sogar. Eine klug gestaltete Mobilitätswende kann verträglich und sozial gerecht sein. Dafür braucht es klare politische Entscheidungen für Klimaschutz, für soziale Gerechtigkeit und für eine gerechte Transformation. 

Immer wieder wird in öffentlichen Debatten die Vermutung geäußert, eine Mobilitätswende würde negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung haben und die individuelle Freiheit einschränken. Einer näheren Betrachtung hält diese Annahme nicht stand. Die Ergebnisse des Bündnisses Sozialverträgliche Mobilitätswende sind eindeutig: Gemeinsam schaffen wir eine sozial und ökologisch gerechte Transformation des Mobilitätssystems.

Soziales und Klimaschutz nicht gegeneinander ausspielen

Auch der SoVD ist davon überzeugt, dass Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit gemeinsam gedacht werden müssen. Bei dieser Aufgabe müssen die die Bedarfslagen beispielswiese von Berufspendlern, ärmeren Menschen, kranken Menschen, Menschen mit Behinderungen oder Menschen in strukturschwachen Gebieten besonders berücksichtigt und soziale Verwerfungen verhindert werden, stellte SoVD-Präsident Adolf Bauer in einer Reaktion auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts fest. „Maßnahmen müssen gerecht ausgestaltet und sozial flankiert werden, damit alle Menschen an einem ökologischen Lebenswandel teilhaben können.“

Am Donnerstag, den 2. September, von 16 bis 18 Uhr lädt das Bündnis die Politik ein, ihre Visionen für eine sozial gerechte Mobilitätswende zu diskutieren. Mit dabei sein werden: Sören Bartol (SPD), Anton Hofreiter (Bündnis 90/DIE GRÜNEN), Lukas Köhler (FDP), Amira Mohamed Ali (DIE LINKE) und Andreas Jung (CDU). Das Bündnis wird vertreten durch Christine Behle (ver.di), Kai Bliesener (IG Metall), Michael Groß (Präsident AWO) und Kerstin Haarmann (VCD). Der Politikdialog findet digital statt.

Informationen zum Programm und Anmeldung unter: https://www.nabu.de/wir-ueber-uns/veranstaltungen/29717.html 

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