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SoVD begrüßt konkrete Maßnahmen gegen Energiearmut

SoVD-Präsident Adolf Bauer: „Mit einem Energiekostenzuschlag von 200 Euro für alle Menschen unter der Armutsgefährdungsschwelle kommt die Hilfe auch da an, wo sie gebraucht wird.“

Berlin. Der Winter steht vor der Tür und immer mehr Menschen fragen sich, wie sie die permanent steigenden Kosten für die Energieversorgung bewältigen sollen. Denn insbesondere Menschen mit geringem Einkommen geraten zunehmend in absolute Existenznot. Umso mehr begrüßt der Sozialverband Deutschland (SoVD) die aktuell diskutierten Maßnahmen im Kampf gegen Energiearmut: „Mit einem Energiekostenzuschlag von 200 Euro für alle Menschen unter der Armutsgefährdungsschwelle kommt die Hilfe auch da an, wo sie gebraucht wird. Denn in der aktuellen Notsituation brauchen nicht nur Leistungsempfänger*innen der Grundsicherungssysteme dringend finanzielle Unterstützung, sondern auch all diejenigen, die knapp oberhalb der Grundsicherungsschwelle liegen“, erklärt SoVD-Präsident Adolf Bauer. 

Diese Maßnahme würde aus Sicht des SoVD den 3 bis 5 Millionen Menschen helfen, die Schätzungen zufolge in „verdeckter Armut“ leben – also keine Grundsicherungsleistungen in Anspruch nehmen, obwohl sie es könnten. Langfristig spricht sich der SoVD allerdings dafür aus, Vorkehrungen zu treffen, um solche akuten Notsituationen von vorneherein zu vermeiden.

V.i.S.d.P.: Christian Draheim

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