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Voller Erfolg in der Eisarena

Inklusion bricht das Eis - Nordic CAMPUS, das Berufsbildungswerk des SoVD im Nordwesten, war Teil beim Inklusionsspieltag der Deutschen Eishockey-Liga (DEL).

Eishockeyspieler und Menschen mit Behinderung auf der Eisfläche beim Spiel.
Ein sichtbares Zeichen für Inklusion auf der Eisfläche.

Als hätte der Nordic CAMPUS das Drehbuch zu dem Spiel der Fisch-town Pinguins gegen die Kölner Haie am DEL-Inklusionsspieltag am 19. Februar in der ausverkauften Eis-Arena in Bremerhaven geschrieben. Hinfallen, wieder aufstehen, weiterkämpfen und gewinnen! Wenige Augenblicke nach dem Anpfiff des ersten Drittels wurde Offensiv-Verteidiger Philipp Bruggisser im Lauf von einem Gegenspieler zu Boden gerissen und landete auf dem Eis.

Die Fischtown Pinguins gerieten in Rückstand, doch sie glichen zwei Tore in Folge aus. Als passende Antwort auf wiederholte Attacken gegen ihn, verwandelte der Däne nach einem fulminanten Alleingang zum 3:2. Genau wie Bruggisser gaben die Fischtown Pinguins nie den Glauben an sich selbst auf und belohnten sich im letzten Drittel mit zwei weiteren Toren zum Endstand 5:2. Heimsieg! Besser konnte es nicht laufen. „Das ist genau das, wofür der Nordic CAMPUS steht: auch, wenn man es anfangs schwer hat, strauchelt oder fällt, helfen wir jungen Menschen mit Handicap, wieder aufzustehen und ihren Weg in ein eigenständiges Leben zu meistern“, beschreibt Dr. Torben Möller, Geschäftsführer des Nordic CAMPUS, DAS SoVD-Berufsbildungswerk im Nordwesten, die Nordic CAMPUS- Philosophie.

Die Fans richtig anheizen

Unter dem Motto „Inklusion bricht das Eis“ gab es an vielen Punkten spannende Mitmachaktionen jenseits der Eisfläche, bei denen Mitarbeiter und Auszubildende mitwirkten: Beim Schätzspiel der Anzahl von Pucks in einem transparenten Trichter, bei dem es signierte Trikots der Fischtown-Pinguins-Profis zu gewinnen gab, beim Penaltyschießen oder beim Air-Hockey, das sich ebenfalls als echter Mitmach-Magnet für viele junge Eis- hockeyfans entpuppte. „Wir wurden gefragt, ob wir mitmachen wollen und ich dachte mir, warum nicht. Und es macht hier wirklich Spaß mit den Kindern“, berichtet Shane-Lucas beim Airhockey.

Während Kevin Wolski im Fan-Shop Schals, Trikots und Plüsch-Krallis verkaufte, Sarah am VIP-Einlass unterstützte, schnallte sich Jennifer Spinn Schlittschuhe an. Denn sie begleitete am Inklusionsspieltag Stadionsprecher Felix Behnert auf dem Eis. „Ich freue mich sehr, denn ich bin zum ersten Mal hier und hab jetzt voll Bock darauf, mit Felix die Leute anzufeuern und Stimmung zu machen“, strahlte Jennifer.

Kooperation zwischen Nordic CAMPUS und Fishtown Penguins

„Das ist eine super Sache und so muss ich endlich mal nicht alleine mit Kralli aufs Eis“, scherzte Felix Behnert. Doch bis es soweit war, hatte sich die Auszubildende im Bereich E-Commerce noch einen kleinen Augenblick zu gedulden. Denn Felix Behnert interviewte zunächst Dr. Torben Möller und Teammanager Alfred Prey vor laufenden Kameras zum Inklusionsspieltag und der langjährigen Kooperation zwischen dem Nordic CAMPUS und den Fischtown Pinguins. „Junge Menschen mit Handicap haben viel drauf. Im Sport funktioniert Inklusion hervorradend. Denn dort kommen ständig Menschen unterschiedlicher Herkunft, sozialer Schichten oder Lebensumstände zusammen“, führte der Geschäftsführer aus.

Alfred Prey ergänzte: „Und wir sind stolz, dass wir seit Jahren mit Nordic CAMPUS eine Kooperation leben dürfen, die uns allen sehr viel Freude macht. Denn wir sind uns der sozialen und gesellschaftlichen Verantwortung bewusst.“ Als Jennifer im Anschluss zusammen mit Felix Behnert über das Eis lief, die Fans durch das Mikro motivierte, waren sie und alle Mitwirkenden des Nordic CAMPUS gleich-wertige Teammitglieder der Fischtown Pinguins und wurden von allen Fans gefeiert. Und als der hart erkämpfte Heimsieg gefeiert wurde, lagen sich alle in den Armen, denn – das Eis war längst gebrochen.

Statement von Kralli, Maskottchen der Fischtown Pinguins zum Tag der Inklusion

Der Tag der Inklusion ist eine geile Sache, vor allem bei so einem Herzschlagspiel. Ich engagiere mich aus tiefster Überzeugung für Inklusion, werde auch jenseits der Spiele eingeladen und besuche gerne Ausbildungsunternehmen wie den Nordic CAMPUS. Die Aktionen sind toll und ich finde das ganze Engagement supercool. Und als eines der beliebtesten Maskottchen der Liga macht es mir besonders Spaß, die gute Laune hier mit den Fans und dem Nordic CAMPUS zu erleben, zu teilen und hinauszutragen.


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