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"Das führt eher zu einer Impfmüdigkeit."

Pressemeldung

"Die erneuten Pannen zeigen, dass das bisherige System weiterhin nicht stabil, nutzfreundlich und barrierefrei ist. Was hindert die politisch Verantwortlichen daran, Fehler einzugestehen und auf die berechtigten Klagen und Vorschläge von Menschen und Verbänden einzugehen", fragt der Pressesprecher des Sozialverbandes Schleswig-Holstein, Sönke Lintzen. "Wir hören von Mitgliedern, dass sie genervt die online-Buchung abbrechen und warten wollen, bis die Priorisierung generell aufgehoben wird. Das ist doch die falsche Wirkung und führt eher zu einer Impfmüdigkeit und nicht zu einer notwendigen Impfmotivation", so Lintzen weiter.

„Wenn bemängelt wird, dass Menschen nicht zum Impftermin kommen, hilft es doch, auch Wartelisten in Impfzentren für Impfwillige wie in den Hausarztpraxen vorzuhalten. Niedersachsen macht es uns digital vor. Auch Schleswig-Holstein sollte schnell weitere Wege aufzeigen, um in der Impfkampagne an Geschwindigkeit zuzunehmen. Die Landesregierung sollte daher ihre ablehnende Haltung zum Thema Wartelisten noch einmal überdenken“, so Lintzen abschließend.