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Zur Wahl in Sachsen-Anhalt erklärt SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier:

Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können.

„Das Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt ist für uns Anlass zu großer Sorge. Für den SoVD bleibt klar: Die Würde jedes Menschen ist unantastbar. Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, in der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Jede künftige Landesregierung werden wir daran messen, ob sie soziale Sicherheit stärkt, Menschen mit Behinderungen, ältere und von Armut betroffene Menschen unterstützt und vor Ausgrenzung schützt.

Die Bundesregierung muss ihre geplanten Kürzungen bei sozialen Leistungen kritisch überprüfen. Die Antwort auf Unzufriedenheit und Abstiegsängste darf nicht sein, soziale Sicherheit weiter infrage zu stellen. Wir brauchen Reformen, die Menschen verlässlich absichern, Belastungen gerecht verteilen und die öffentliche Daseinsvorsorge stärken.

Die angekündigten Angriffe auf die Förderung von Vereinen und Nichtregierungsorganisationen nehmen wir sehr ernst. Menschen, die auf Beratung, Unterstützung und Hilfe angewiesen sind, brauchen verlässliche Angebote. Ehrenamt und zivilgesellschaftliches Engagement verdienen Rückhalt. Wir stehen an der Seite der Menschen, die Ausgrenzung fürchten, und all jener, die sich täglich für ein solidarisches Miteinander einsetzen."