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20.000 Unterschriften für den sozialen Wohnungsbau

20.000 Unterschriften von Bürgerinnen und Bürgern aus Schleswig-Holstein. Innerhalb eines Jahres. Das ist das Ziel, welches sich Mieterbund und Sozialverband Schleswig-Holstein vorgenommen haben.

 

Volksinitiative für bezahlbaren Wohnraum

Wird diese Hürde genommen, muss sich der Schleswig-Holsteinische Landtag mit einem wichtigen Anliegen befassen – einer Änderung in der Landesverfassung. SoVD und Mieterbund Schleswig-Holstein möchten das Recht auf bezahlbaren Wohnraum in der Landesverfassung verankern. „Als Verbände können wir keine Gesetze machen, geschweige denn durchsetzen. Was wir aber machen können, ist politischen Druck aufbauen. Und hier ist eine Volksinitiative das stärkste Instrument, das uns zur Verfügung steht“, so Jutta Kühl, Landesvorsitzende im Sozialverband Schleswig-Holstein.

 

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Jochen Kiersch, Vorsitzender des Mieterbunds, ist sich sicher: „Die Probleme auf dem schleswig-holsteinischen Wohnungsmarkt sind größtenteils hausgemacht. Sie sind die unmittelbare Folge des Verkaufes kommunaler Wohnungsbaugesellschaften an renditeorientierte Finanzinvestoren, der gewollten Reduzierung des Sozialwohnungsbestandes und der viel zu geringen Neubautätigkeit. Es mangelte den Wohnungspolitikern offenkundig an Weitsicht, denn die Folgen waren vorhersehbar. Mit der Aufnahme des Rechtes auf eine angemessene Wohnung in die Landesverfassung gewinnt Wohnungspolitik eine höhere Priorität und die wird dringend benötigt – auch als eindringliche Mahnung für mehr Nachhaltigkeit.“

 

 

Gemeinsam für das Recht auf bezahlbaren Wohnraum (v.l.n.r.): Jochen Kiersch (Vorsitzender im Mieterbund Schleswig-Holstein), Jutta Kühl (Vorsitzende des SoVD Schleswig-Holstein), die beiden Geschäftsführer des Mieterbunds, Heidrun Clausen und Carsten Wendt, sowie Sven Picker (stellvertretender Landesvorsitzender im Sozialverband Schleswig-Holstein)

 

Der Sozialverband möchte die allgemeine Debatte über Wohnraum noch auf ein weiteres Thema lenken: „Das Wort Inklusion ist zurzeit in aller Munde. Wenn es aber um konkrete Schritte bei der Umsetzung geht, gibt es nach wie vor große Schwierigkeiten. Dies gilt sowohl für den Arbeits-, als auch immer mehr für den Wohnungsmarkt. Gerade Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer haben Probleme, eine auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene und auch für den kleineren Geldbeutel bezahlbare Wohnung zu finden. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden“, fordert Sven Picker, stellvertretender Landesvorsitzender des SoVD in Schleswig-Holstein.

 

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Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

 

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16 Gedanken zu „20.000 Unterschriften für den sozialen Wohnungsbau

  1. Es ist traurig dass wir unsere Regierung durch Unterschriften auffordern müssen, dass es sehr schnell bezahlbaren Wohnraum gibt.
    Das wissen doch Alle schon sehr lange.
    Aber natürlich unterschreibe ich selbstverständlich, denn ich suche für meine syrische Patenfamilie seit Sommer 2016 , ihrer Anerkennung mit Bleiberecht, eine bezahlbare Wohnung , denn ihre Erstunterkunft hier auf dem Lande ist für 6 Ps. in 1,5 Zi.und einer ewig ausfallenden Heizung und Schimmel an den Wänden , ein unerträglicher krankmachender Zustand und diese Immobilie kostet dem Jobcenter jeden Monat 1500.-€ !!!😡
    Alleine dass so wie hier unsere Steuergelder veschwendet werden , muss ein Ende haben.

  2. Ich Horst Krüger
    Unterstütze die Unterschriften Sammlung den ich bin der Meinung dss man in Kiel als Hartz 4 empfenger schon keine andere Wohnung bekommt. Ich bin seit 2 Jahren Alein Erziehender Vater und bin beim Jobcenter ,und such bei der Stadt Kiel als Wohnungssuchender Gemeldet.Leider bis Heute ohne Ervolg .

  3. seit über 15 J.werden in Eckernförde keine Sozialwohngen mehr gebaut,ebenso siehts bei Barrierefreie Wohnungen aus.Es gibt nur noch Urlauberwohnungen,oder Wohnungen für die Reichen.2 Zimmer Wohnungen für ab 600,- € kalt kann sich keine Arbeiternehmer der nur 800€ verdient,wie unsere Frauen die Tag täglich an den Kassen sitzen,Waren einräumt,Verkäuferinnin u. so weiter.man hört nur immer die billige Ausreden sie müssen eben suchen,was anderes fällt dehnen nicht ein.auch wir sind ein Schwehrbehindertes ruhiges Rentnerehepaar,das seit Jahren eine bezahlbare Barrirefreie 2-3 Zimmerwohnung in Eckernförde sucht,aus Gesundheitlichen Gründen müssen wir in Eckernförde wohnen.Trotz Wohnberechtigungsschein,trotz wahnsinneger suchen nix da,aber genügend Wohnungen für Flüchtlinge vorhanden,ist doch komisch oder?das ganze leben gearbeitet,dafür kannst ja dann unter der Brücke schlafen gehen.Arbeiter die für wenig Lohn gearbeitet haben,habn eben auch nidrige Renten.aber das will ja die Stadt Eckernförde nicht hören u. sehen.Genauso siehts aber auch bei den Wohnungsbau Gesellschaften aus,das ist das aller selbe.Da bekommt man höchstens noch zu hören,ja hätten sie doch mehr in die Rentekasse bezahlt,aber dass das Geld kaum zum leben reicht, trotz arbeiten,das wollen die feinern Herrschaften die ja selbst nicht wissen was arbeiten heist.Das ist der Dank dafür dass man gearbeitet hat u. jede Stunde mitgenommen hat.man beklagt sich,dass die Stadt ja zu wenig an Parkplätze hat,würde sich aber die Stadt mal bewegen und bezahlbare Wohnungen an Arbeiter vermieten kann,wäre die Stadt um die hälfte Verkehr weniger.aber das denken ist eben auch arbeit.

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