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Verschlimmerungsantrag: Darauf müssen Sie VORHER achten

Rente Behinderung Armut Gesundheit

Michael P. hat seit sechs Jahren eine amtlich festgestellte Behinderung. Er ist gerade 60 geworden, in wenigen Jahren möchte er in Altersrente gehen. Sein gesundheitlicher Zustand ist mit der Zeit nicht besser geworden. Deswegen spielt er mit dem Gedanken, einen Änderungsantrag zu stellen.

Verschlimmerungsantrag = Änderungsantrag

Gemeinhin spricht man in diesem Fall von einem „Verschlimmerungsantrag“. Der korrekte Begriff lautet jedoch „Änderungsantrag“, denn das Landesamt für soziale Dienste soll nun prüfen, ob eine Änderung beim Grad der Behinderung (GdB) und möglicherweise den Merkzeichen vorgenommen werden muss. „Ich sage unseren Mitgliedern in einem solchen Fall aber immer: Jeder Änderungsantrag birgt auch das Risiko einer Herabstufung“, warnt Helga Menzel, Rechtsschutzsekretärin beim Sozialverband Schleswig-Holstein.

Grundsätzlich kann ein Änderungsantrag zwei verschiedene Gründe haben. Im ersten Fall ist eine neue Krankheit bzw. Behinderung dazu gekommen. Alternativ kann sich die bestehende Behinderung verschlechtert haben. Helga Menzel: „Maßgeblich für die Festlegung des GdB sind aber die tatsächlichen Funktionseinschränkungen, nicht die Diagnose einer Erkrankung.“

Diese drei Fragen sollten Sie sich unbedingt vor einem Änderungsantrag selbst stellen

Wenn Sie einen Verschlimmerungs- oder Änderungsantrag einreichen, ist das Landesamt für soziale Dienste verpflichtet, Ihren Gesundheitszustand zu prüfen.. Deswegen sollten Sie sich vor dem Antrag über drei Punkte im Klaren sein:

Frage 1: Was genau würde mir eine Heraufsetzung konkret bringen?

Ein Antrag auf Neufeststellung macht nur Sinn, wenn er die persönliche Lage des Antragstellers verbessern kann. Rechtsschutzsekretärin Helga Menzel spricht aus Erfahrung: „Es kommt immer wieder vor, dass Mitglieder, für die wir einen höheren GdB oder ein Merkzeichen durchsetzen konnten, später bei mir anrufen. Die fragen dann, was sie mit dem neuen GdB anfangen können. Dies sollte man vorher erfragen. In vielen Fällen macht ein Antrag nämlich überhaupt keinen Sinn.“

Frage 2: Gibt es aktuelle Befundberichte von Ihren Ärzten?

„Das A und O sind die Befundberichte“, weiß Helga Menzel aus der Kieler Rechtsberatung des SoVD. „Denn die alten Gutachten kennt das Landesamt für soziale Dienste bereits. Die Frage ist, was im aktuellen Fall neu von Ihren Ärzten dokumentiert werden kann.“

Wenn Sie letztlich einen Änderungsantrag stellen, sollten Sie Ihre Ärzte darauf hinweisen, dass die Befundberichte möglichst konkret ausgefüllt werden. Sämtliche Funktionseinschränkungen und Behinderungen im Alltag müssen dokumentiert werden. Andernfalls wird die Behörde nicht in der Lage sein, Ihren Antrag in Ihrem Sinne zu bearbeiten. „In den meisten Fällen untersucht das Landesamt für soziale Dienste die Antragsteller nicht persönlich", so Helga Menzel. „Darum sind die Berichte Ihrer Ärzte auch so wichtig. Hier muss genau beschrieben werden, was Ihnen fehlt und welche Auswirkungen das im Alltag hat.“

Frage 3: Haben Sie sich vor dem Verschlimmerungsantrag durch eine Beratung abgesichert?

Zunächst sollten Sie einen Antrag mit Ihren Ärzten besprechen. Hat sich Ihre Erkrankung wirklich so stark verschlimmert, dass ein Änderungsantrag sinnvoll ist? Ist die neu hinzugekommene Behinderung so erheblich, dass der GdB möglicherweise erhöht wird. Helga Menzel rät dazu, die eigene Situation im Verhältnis zu sehen: „Ein GdB von 100 bedeutet die schlimmste Form einer Erkrankung. Wie schlimm ist es im Verhältnis dazu bei Ihnen? Hier kann ein offenes Gespräch mit dem Arzt helfen.“

Wenn Sie sich in diesem Punkt Klarheit verschafft haben, sollten Sie noch eine andere Frage klären lassen: Das Landesamt für soziale Dienste legt den Grad der Behinderung anhand der „Versorgungsmedizin-Verordnung“ fest. Hierin wird genau beschrieben, welche Krankheit welchen GdB nach sich zieht. Die Versorgungsmedizin-Verordnung ist ständig im Fluss und wird laufend aktualisiert. Mit anderen Worten: Eine Behinderung, die vor fünf Jahren begutachtet wurde, wird heute vielleicht ganz anders bewertet. Ein Bespiel hierfür ist die Diabetes, weiß Helga Menzel: „Früher gab es bei Diabetes immer einen GdB von 50, wenn Insulin gespritzt werden musste. Im Jahr 2010 wurden die versorgungsmedizinischen Grundsätze geändert – seitdem kommt kaum noch jemand mit Diabetes allein auf einen GdB von 50.“

Wird ein Änderungsantrag gestellt, muss das Landesamt für soziale Dienste aber erneut prüfen. Mit dem Risiko, dass der aktuelle Grad der Behinderung herabgestuft wird. Für die Mitglieder des Sozialverbands hat Helga Menzel daher einen Tipp: „Wenn Sie einen GdB von mindestens 50 haben und demnächst vorhaben, in Rente zu gehen – lassen Sie die Finger von einem Änderungsantrag! Er birgt die Gefahr, dass Sie den Status der Schwerbehinderung verlieren. Möglicherweise fällt dann Ihre Planung, vorzeitig in Altersrente zu gehen, ins Wasser. Wenn Sie in Rente sind, können Sie den Verschlimmerungsantrag immer noch stellen.“

  • Wie Sie dazu beitragen können, die Bearbeitung Ihres Antrags zu beschleunigen
  • Worauf beim Antrag vor allem zu achten ist
  • Auf welche Merkzeichen Sie sich beim Antrag konzentrieren sollten

Diese und weitere wertvolle Tipps finden Sie in meinem Ratgeber „Die 10 Gebote zum Schwerbehindertenausweis: Was Menschen mit Behinderung jetzt wissen sollten". Damit Sie nach dem Antrag zum Behindertenausweis keine böse Überraschung erleben.

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

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Kommentare (107)

  • Erdmanski, Horst
    Erdmanski, Horst
    am 27.03.2018
    Hallo,
    genau so ist es.
    Ein Änderungsantrag sollt sehr bebacht sein. Ein Punkt ist aber, daß die angegebenen Ärzte nicht die Behinderung (Auswirkung) richtig schildern.
    Viele Grüße aus Dortmund
    1. Vorsitzender SoVD OV Mengede-Nord
    Horst Erdmanski
    • Michael Wegner
      Michael Wegner
      am 21.01.2021
      Hallo, ich habe seit 2015 ein Schwerbehindertenausweis vorher unbefristet gültig bei meiner Adressenänderung 2021 wurde mir ein neuer Ausweis geschickt da aber die Gültigkeitsdauer bis auf 30.09.2022 festgesetzt nach meinem Anruf wurde mir mitgeteilt, das ist eben so.Ich möchte nun ein Verschlimmerungsantrag stelle.? Ich habe 100% und das G im Ausweis.
      Können Sie mir da weis zu sagen ? Ich bin bei der Geschäftsstelle in Dortmund gemeldet und bin von Herne nach Hagen gezogen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Michael Wegner
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 21.01.2021
      Hi Michael, was erhoffen Sie sich von einem Neufeststellungsantrag? Das "aG"? Nur wenn das in Aussicht ist, würde sich der Antrag bei Ihnen überhaupt lohnen. Zumindest auf Basis der Infos, die Sie hier geteilt haben.

      Aber da hilft alles nichts: Wenn Sie Klarheit benötigen, können wir das nur im Rahmen unser Sozialberatung machen.
  • PATRICIA Bussmann
    PATRICIA Bussmann
    am 27.03.2018
    Bitte für die Newsletter anmelden.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 28.03.2018
    Hallo Patricia, hier können Sie sich zum Newsletter anmelden: http://sovd-sh.us16.list-manage.com/subscribe?u=6adf8b4b2e749fc524bf83c84&id=0208e2a226
  • Dirk Scholte
    Dirk Scholte
    am 28.03.2018
    Es spart natürlich an Kosten für SoVD wenn Widerspruch eingelegt wird.
    Insofern halte diesen Artikel für nicht sehr hilfreich.
    Nennen sie doch bitte ein paar Alternativortschläge bevor sie mit der Keule zuschlagen.
    Nicht alle sind Diabetiker und könnten nun abgeschreckt sein ihre Beratung in Anspruch zu nehmen sowie ihre berechtigten Ansprüche anzumelden.
  • Volker Sajak
    Volker Sajak
    am 30.07.2018
    Schönen guten Tag, ich hatte im Januar eine schweren Verkehrsunfall und bin immer noch in Bahndlung. Und spiele natürlich auch mit dem Gedanken ein Veränderunsantrag zu stellen, einen GDB von 50 % habe ich vorher schon gehabt auf dauer. Nun lese ich den Artikel und Frage mich ob es für mich richtig ist den Antrag zu stellen. Ich bin jetzt 62 Jahre alt und weiss nicht genau ob ich es machen sollte. Ebenso bin ich seit Jahren im SoVD SH die schon sehr gut geholfen haben. Natürlich steht auch die Frage im Raum ob ich eher in Rente gehen sollte auch wenn ich Fehlzeiten von 6 Jahren haben oder ob ich bis 65 machen sollte.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 30.07.2018
    Guten Tag Herr Sajak, wir empfehlen Ihnen tatsächlich ein kurzes Gespräch in unserer Beratungsstelle. Wenn die Kollegen dort einen Änderungsantrag befürworten, kann der dann immer noch schnell aufgesetzt werden.
  • Zimmer
    Zimmer
    am 25.09.2018
    Hallo, derzeit habe ich einen GdB von 70. Im Februar habe ich nach einem Schlaganfall eine neue Herzklappe bekommen. Zusätzlich bin ich an Polyneuropathie erkrenkt und kann deshalb nur sehr schlecht laufen. Wünschenswert ist ein G um die Wege zu unserem PKW so kurz wie möglich zu halten und ggf. Hilfe bei der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel zu haben. Ist ein Änderungsantrag sinnvoll?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 26.09.2018
    Hallo, wir empfehlen Ihnen zunächst ein Gespräch mit Ihrem Arzt. Der kann meistens recht gut einschätzen, ob ein neuer Antrag auf im SB-Ausweis positive Auswirkungen hätte. Falls der Arzt den Änderungsantrag für sinnvoll hält, sollten Sie noch einmal zum VdK oder SoVD gehen, um sich abzusichern.
  • Bärbel Kohn-Thieme
    Bärbel Kohn-Thieme
    am 03.10.2018
    Hallo, ich habe einen gdb 30 wegen Versteifung oberes/unteres Sprunggelenk, HWS und LWS. 2017 war ich wegen noch laufenden Gerichtsverfahren Erwerbsminderungsrente beim Gutachter für Psychiatrie der mir bescheinigte nicht mehr als 3 Stunden zu arbeiten danach war ich 9 Wochen Tagesklinik Psychiatrie wo festgestellt wurde ich habe Depressionen ich bin seit April 2018 auch in psychiatrischer Behandlung , ist es ratsam einen Antrag auf Erhöhung gdb 50 zu stellen.lg
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 04.10.2018
    Hallo Bärbel, bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir solche Anfragen nicht hier im Forum beantworten können. Sie können Ihren individuellen Fall gern in unserer Sozialberatung klären: https://www.sovd-sh.de/wo-finden-sie-unsere-sozialberatung/
  • Conny
    Conny
    am 08.10.2018
    Hallo, mein GDB von 30 habe seit 3 Jahren nun war in in Reha wegen Depression und würde nach 14 Tagen von den Ärzten arbeitsunfähig entlassen. Nun soll ich Rente beantragen. Macht es sind einen Änderungsantrag wegen Depression zustellen ?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 09.10.2018
    Hallo Conni, sozialrechtliche Hinweise im Einzelfall können wir nur im Rahmen unserer Sozialrechtsberatung erteilen: https://www.sovd-sh.de/wo-finden-sie-unsere-sozialberatung/
  • Birgit Messlin
    Birgit Messlin
    am 11.10.2018
    Hallo.
    Ich habe seit 9 Jahren COPD nach Gold 3. In der Selbsthilfegruppe war ein Vortrag vom Niedersächsischen Landesamt in dem gesagt wurde das ein COPD Patient auch das Merkzeichen G bekommen kann. Bei mir wurde es abgelehnt. Welche Kriterien muss man erfüllen?
    Birgit
    • Uwe
      Uwe
      am 31.12.2020
      Ab COPD 3 bekommt man normalerweise G und B Widerspruch einlegen und Unterlagen mit einreichen und begründen. Z.B. das man keine Einkaufstüten mehr alleine tragen kann. Gehtest!! Nicht klagen, es dauert zu lange, lieber immer wieder neu beantragen. Dazu hat man das Recht!
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 11.10.2018
    Hallo Birgit, das Merkzeichen "G" kann auch bei COPD in Frage kommen. In der Regel geht es hier um eine Wegstrecke von zwei Kilometern. Wenn diese aufgrund der schwachen Lungenfunktion nicht in 30 Minuten zurückgelegt werden kann, kann man über das Merkzeichen "G" reden. Aber fragen Sie am besten in unserer Sozialberatung nach: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Benno
    Benno
    am 31.10.2018
    Hallo,
    wenn ich einen Verschlimmerungsantrag stelle - neue Beschwerden habe -muss ich dann alle alten Krankheiten im Antrag angeben?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 01.11.2018
    Hallo Benno, ja - geben Sie bitte Ihre kompletten Daten an. Das zuständige Amt ist verpflichtet, den GdB komplett festzustellen.
  • Petra Kuester
    Petra Kuester
    am 14.11.2018
    Ich habe einen GdB von 40. Nunmehr ist Meniskopathie Grad IV sowie Mediale Gonarthose Grad II und Retropatellaarthrose Grad III hinzugekommen. Muss ich nur das angeben und schreiben das kommt hinzu, oder müssen alle bisherigen Erkrankungen auch angegeben werden? Wird dann alles komplett neu geprüft oder nur das neue? Ich bin 50 Jahre und schon mehrere Jahre wegen diverser Erkrankungen krank geschrieben. Auf EU Rente wird geklagt
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 15.11.2018
    Hallo Petra, bei einem Neufeststellungsantrag oder "Verschlimmerungsantrag" ist das Amt verpflichtet, den kompletten Gesundheitsstand neu zu überprüfen.
  • Berack Christian
    Berack Christian
    am 13.12.2018
    Hallo, ich habe einen Gdb von 40% wegen mehrerer gesundheitlichen Einschränkungen. Nun bekommme ich nächste Woche Hörgeräte wegen einer Hörminderung von 80 Prozent. Also ich glaube ich kann nur zu 80% hören. Probleme habe ich ohne Hörgeräte zum Beispiel bei der Arbeit, da ich auch mit Publikumsverkehr zu tun habe.

    Lohnt sich da ein Verschlimmerungsantrag um auf einen Gdb von 50% zu kommen?

    Vielen Dank für Ihre Mühe
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 13.12.2018
    Hallo, das sollten Sie immer VOR dem Antrag klären lassen. Sprechen Sie zunächst mit Ihrem Arzt. Danach mit jemanden, der sich im aktuellen Sozialrecht auskennt, z.B. beim Sozialverband: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Christa
    Christa
    am 13.12.2018
    Hallo, ich habe einen Gdb von 20% wegen mehrerer gesundheitlichen Einschränkungen diese Woche bekommen, auch nur durch ein Widerspruch.
    Bin im Oktober am Sprunggelenk operiert worden, seit dem krank geschrieben und noch nicht arbeitsfähig. Kann ich jetzt einen Änderungsantrag stellen?
  • Elsbeth Knauff
    Elsbeth Knauff
    am 17.12.2018
    Ich habe 50 GB wegen meinen Knochen ,Fibromyalgie und der Psyche . Da ich in keiner Behandlung mehr bin wegen der Psysche ,soll ich nur noch 30 GBYTE bekommen. Meine Osteoporose wird nicht gerechnet.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 18.12.2018
    Hallo Christa, ob sich solch ein Antrag lohnt, können wir nur in unserer Sozialberatung klären: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/ Wenn Sie aber nach der Operation bzw. Reha wieder laufen können, würden Sie für diese Behinderung auch keinen Grad der Behinderung (GdB) erhalten.
  • Barbara Krämer
    Barbara Krämer
    am 10.02.2019
    Kann ich einen Merkzeichenantrag zurückziehen und wie lange
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 11.02.2019
    Hallo Barbara, Sie können einen Antrag grundsätzlich immer zurückziehen. Wenn die Behörde bereits ermittelt, ist es allerdings schwierig. Daher sollten Sie dies so schnell wie möglich angehen.
  • Stephanie
    Stephanie
    am 03.03.2019
    Hallo, ich hatte ein Gutachten . Der Gutachter hatte 20 einzeln GDB für mein re. Handgelenk gegeben. Die Behörde berücksichtigt dies nicht ,begründet nicht . Meine Fragen werden nicht beantworte bzw. völlig ignoriert . Was soll ich tun?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 04.03.2019
    Hallo Stephanie, wenn die Behörde tatsächlich mauert und auf Ihre Fragen nicht antwortet, ist ein Rechtsbeistand zu empfehlen. Das geht über einen Anwalt oder über unsere Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Nani
    Nani
    am 22.03.2019
    Hallo,
    ich habe GdB 50 wegen verschiedener Krankheiten. Nun plagen mich seit zwei Jahren massive Rückenschmerzen. Befund MRT ergab Spinalkanal Stenose. Der Neurochirurg meint es gäbe auch einen alten Bandscheibenvorfall und Verschleiß. LWS
    Habe nun epidurale Injektion bekommen. Hat etwas gelindert aber Schmerz en bleiben. Habe ich die Chance auf Merkzeichen G ?freundliche Grüße Nani
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 25.03.2019
    Hallo Nani, bitte wenden Sie sich mit Ihren aktuellen Befundberichten an eine unserer Sozialberatungsstellen: https://www.sovd-sh.de/wo-finden-sie-unsere-sozialberatung/
  • Marina Schulz
    Marina Schulz
    am 03.04.2019
    Hallo, ich habe seit Januar 2019 einen GdB von 20 wegen Bronchialasthma und Funktionsbeeinträchtigung der Wirbelsäule. Im Antrag hatte ich zudem die von meinem Hausarzt diagnostizierte Fibromyalgie incl. sämtlichen damit verbundenen Einschränkungen angegeben. Diese wurde aber nicht berücksichtigt. Nun werde ich noch diverse weitere Behandlungen und Untersuchen bei Fachärzten bzgl. der Fibro haben. Soll ich mit einem Veränderungsantrag noch warten, und wenn ja, wie lange? Macht es denn Sinn für mich, einen Veränderungsantrag zu stellen? Die Fibro-Symptome sind mal mehr mal weniger, aber immer da und beeinträchtigen mich schon in meinem regulären Tagesablauf.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.04.2019
    Hallo Marina, ob es in Ihrem Fall sinnvoll ist, einen Änderungsantrag zu stellen, können wir Ihnen nur persönlich in unserer Sozialberatung sagen. Alles andere wäre unseriös: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Stefan
    Stefan
    am 07.04.2019
    Guten Morgen,
    Ich habe seit 2010 eine Knieprothese und 30 % bekommen, seit 2017 habe ich nun noch Diabetes Typ 2 bekomme insulin.
    Macht es Sinn einen Veränderungsantrag zu stellen oder eher nicht?
  • Regina H.
    Regina H.
    am 08.04.2019
    Ja genau! Wenn die Ärztin aus Zeitmangel kaum zuhört und kaum Notizen in der Patientenakte macht, da kann man keine sachlich angemessene Diagnose für's Versorgungsamt erwarten.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.04.2019
    Hallo Stefan, bitte haben Sie Verständnis, dass wir solche individuellen Anfragen nicht über unsere Website beantworten können. Wir helfen Ihnen gern persönlich in unserer Sozialberatung weiter: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Ralf Glaus
    Ralf Glaus
    am 26.04.2019
    Herr Schultz , mit kommt alles hoch bei ihren Antworten
  • Klaus - Peter Ditscheid
    Klaus - Peter Ditscheid
    am 28.06.2019
    Hallo,
    ich habe seit dem 15.09.2016 eine anerkannte unbefristete Schwerbehinderung Grad 60, nun hatte ich aber in 2018 bei 4 Krankenhaus Aufenthalten 3 OP's, die letzte und schwierigste nach einem 3fachen Bandscheibenvorfall der LWS wurden 2 Vorfälle operiert. Seitdem bin ich aber auf Hilfe unterhalb der Knie angewiesen (waschen, anziehen usw.) und kann aus diversen Gründen kaum noch laufen (Gehstock oder Rollator). In 2019 habe ich Pflegegrad 1 erhalten. Ich überlege nun eine Änderungsantrag zu stellen. Macht das Sinn? Für eine Antwort wäre ich dankbar. VG Klaus
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 02.07.2019
    Hallo Klaus-Peter, bitte sprechen Sie vor einem erneuten Antrag mit Ihrem Hausarzt. Der kann in der Regel zumindest ein wenig einschätzen, ob ein höherer GdB in Betracht kommt. Außerdem sollten Sie sich noch einmal beim VdK oder uns absichern: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Klaus - Peter Ditscheid
    Klaus - Peter Ditscheid
    am 02.07.2019
    Hallo Christian, vielen Dank für die Antwort und die Auskunft, ich würde gerne auf ihr Angebot als Absicherung mit ihnen in Kontakt zu treten zurück kommen. Heute war ich nochmals im Krankenhaus um eine weitere OP an der LWS auszuschließen, wenn ich zu dieser Untersuchung einen Befund habe würde ich mich dann einmal unter dem Link bei der Sozialberatung melden. VG Klaus - Peter
  • Günter Gassmann
    Günter Gassmann
    am 15.08.2019
    Hallo ich habe einen Grad von 60 für immer.Jetzt habe ich aber ein Prostatacarzinom ,eine Neue Hüfte
    und eine Gallenentfernung sowie Ein Pflgegrad 2 seid Juli 2019.Darin ist aufgeführt das ich ohne Hilfe nicht zurecht komme.ist ein Erhöhungsantrag sinnvoll?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 15.08.2019
    Hallo Günter, das können wir ohne Einblick in Ihre Unterlagen nicht sagen. Grundsätzlich sollten Sie sich immer die Frage stellen: Würde mir eine Höherstufung etwas bringen? Etwa ein neues Merkzeichen, das Sie benötigen? Ist dem nicht so, lassen Sie am besten die Finger vom Neufeststellungsantrag.
  • Ida Herzog
    Ida Herzog
    am 30.08.2019
    Schönen guten Tag, ich hatte im August 2018 eine schweren Verkehrsunfall und bin immer noch in Bahndlung. Und spiele natürlich auch mit dem Gedanken ein Veränderunsantrag zu stellen, einen GDB von 40 % habe ich vorher schon gehabt auf dauer. Nun lese ich den Artikel und Frage mich ob es für mich richtig ist den Antrag zu stellen. Ich bin jetzt 66Jahre alt und weiss nicht genau ob ich es machen sollte.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 30.08.2019
    Hallo Ida, wenn Sie bereits in Rente sind, keine wichtigen Merkzeichen verlieren können und den SB-Status von GDB 50 noch nicht erreicht haben, gehen Sie kein großes Risiko ein. Es schadet aber nie, sich bei einem Fachmann beraten zu lassen. Je nachdem wo Sie wohnen, empfehle ich entweder den VdK oder eben uns: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Sara
    Sara
    am 02.09.2019
    Ich bin Leber- und Nierentransplantiert. Leber arbeitet einwandfrei, aber die Niere hat stark abgebaut und mittlerweile eine dauerhafte Einschränkung. (Krea liegt grundsätzlich bei 2,8-3,0). Derzeit habe ich einen GdB von 60% und möchte aufgrund der Niereninsuffizienz einen Verschlimmerungsantrag stellen. Wäre das angebracht?
    Freundliche Grüße
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.09.2019
    Hallo Sara, Ihre Frage können wir ohne Kenntnisse der medizinischen Befundberichte nicht beantworten. Bitte wenden Sie sich an unsere Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Britt
    Britt
    am 16.09.2019
    Habe vor 10 Jahren 30%auf Ashema bekommen.Jerzt habe ich einen Änderungsantrag gestellt Habe COPD3 mit schwere Atem Not
    Schlafausetzer
    Bluthochdruck
    Banfscheobenvorfall
    Adrose in den Händen und Rücken
    Antrag wurde abgelehnt.
    Habe Einspruch einlegen weiß nicht ob es sich lohnt
    Man hört ja immer wieder das alles abgelehnt wird
    Bis jetzt habe ich alles alleine gemacht soll ich es der VDK übergeben
    Wie kann man nach 10 Jahren behaupten das mein allgemein Zustand sich nicht verschlimmert hat ohne mich zu untersucht gehabt zu haben .
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 17.09.2019
    Hallo Britt, es ist uns leider auch nicht möglich zu beurteilen, ob das Amt in Ihrem Fall einen Fehler gemacht hat. Wir kennen Ihre Unterlagen nicht. Wenn Sie bereits Mitglied im VdK oder dem SoVD sind, sollten Sie sich dort Hilfe holen.
  • Gabriele Jäger
    Gabriele Jäger
    am 25.09.2019
    Hallo,
    ich habe bereits einen Schwerbehindertenausweis, Grad 70, Merkzeichen G, unbegrenzt, wegen einiger Beeinträchtigungen. Hauptsächlich aber wegen COPD, Stufe II, Lungenemphysem und Asthma. Seit Mitte des Jahres wurde meine COPD-Erkrankung auf Stufe III erhöht und ein Sauerstoffgerät mit mobiler Einheit verordnet. Macht es Sinn einen Verschlimmerungsantrag z. B. auf aG zu stellen?

    Freundliche Grüße
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 26.09.2019
    Hallo Gabriele, siehe oben: Bitte haben Sie Verständnis, dass wir solch individuelle Anfragen nur anhand der schriftlichen Befundberichte im Rahmen unserer Sozialberatung beantworten können: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Christine Gödde
    Christine Gödde
    am 14.10.2019
    Eigentlich habe ich selbst ein Problem, bin knapp 80 Jahre chrnisch Krank . Rheuma Artritis , Artrose, Schultergelenken, Spondylose, Osteochondrose, Osreoporise, scwere Kyphose, Wirbesydrom, Obeschenkenhalsbruch und diverse andere Bruche. Hatte Sclaganfall, Brustkrebs, Bluthochdruck, Astma Bluthichdruck nicht einstellbar wegen Schuppenpflechte Multiallergiker Heuschnupfen, irre Schlaflosigkeit Medikamenzenunverträglichkeiten, 1 Pille 5 neue Krankheiten, 90 % Schwerbehindert, brauche G, Pflegegrad 3. Was kann ich tun? Muss alles selbst an alternativer Medizin kaufen, teils Schmertherapie selbst zahlen 265.-€, habe außerdem Grundsicherung. Bin nur Pleite . Manische Depressionen.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 14.10.2019
    Hallo Christine, ob in Ihrem Fall das Merkzeichen "G" möglich ist, können wir ohne Einsicht in die Unterlagen nicht beurteilen. Bitte wenden Sie sich an unsere Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Carmela
    Carmela
    am 19.10.2019
    Hallo habe seit 10 jahre 40 prozent wegen rucken op im november mus ich an der schulter operiert werden sehnenris athrose hab ich auch kann ich eine verschlimmerung antrag stellen?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 21.10.2019
    Hallo Carmela, ob sich ein Antrag in Ihrem Fall lohnt, lässt sich ohne Einblick in die Befundberichte nicht sagen. Bei einem GdB von 40 haben Sie aber nicht viel zu verlieren. Oder liegt eine Gleichstellung vor?
  • Gerd Kaubisch
    Gerd Kaubisch
    am 09.11.2019
    Der Neurologe hat bei mir ein schweres sensomotorisches Polyneuropathie-Syndrom mit
    symptomatischen Restless legs festgestellt.Im Rahmen der Erkrankung besteht eine ausgeprägte
    Gangstörung mit Gangunsicherheit und Fallneigung sowie rezidivierend auftretenden Stürzen.
    Weiterhin bestehen erhebliche Einschränkungen der Gefühlswahrnehmung an den Füssen bzw.
    an den Fußsohlen.In diesen Rahmen findet sich eine depressive Stimmungslage,Antriebsminderung
    und Minderung der affektiven Schwingungsfähigkeit.Frage:Wie hoch wäre der Schwerbehinderten
    Grad . mit freundlichen Gruß Kaubisch
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 11.11.2019
    Hallo Gerd, wir können und dürfen an dieser Stelle keine verbindlichen Informationen zu individuellen Fragen des Feststellungsverfahrens machen. Ich empfehle Ihnen, sich an unsere Sozialberatung zu wenden: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Ute Grönheim
    Ute Grönheim
    am 06.12.2019
    Hallo Herr Schultz, ich glaube sie können dieses Forum schließen und folgenden Satz an alle schreiben: "Ich empfehle Ihnen, sich an unsere Sozialberatung zu wenden: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/" Alles andere ist wohl Zeitverschwendung.
  • Karin Rivet
    Karin Rivet
    am 15.12.2019
    Hallo ich habe 60 Prozent jetzt und bin durch einigen Krankheiten Erwerbsunfahig beschränkt auf 3 jahre erst mal, jetzt wurde mir ein künstliches Kniegelenk (prothese) rein gemacht, rentiert es sich einen Änderungsantrag zu stellen,
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.01.2020
    Hallo Karin, das kommt immer darauf an. Haben Sie bereits Merkzeichen? Bei Knieprothesen ist die Vergabe des GdB in den letzten Jahren strenger geworden. Wie oben im Artikel beschrieben sollten Sie sich unbedingt von einem Fachmann beraten lassen. Bitte vor dem Antrag.
  • Gabriele Unger
    Gabriele Unger
    am 06.01.2020
    .Meine "alte" Chondrose geringe Bandscheiben, .Wirbelgleiten,Keinen Uterus mehr, eine neue Hüfte und schon länger Gehrehprobleme. kann inzwischen fast nichtmehr Einkaufen und brauche ein Taxi
    Habe inzwischen mehrBehinderungen.
  • Gabriele Unger
    Gabriele Unger
    am 06.01.2020
    Meine Behinderungen sind inzwischen vermehrt. Die Osteochondrose ist mit der verringerten Höhen der Bandscheiben schmerzhafter, dazu kommt Wirbelgleiten von Rechts nach Links und umgekehrt,ich habe keinen Uterus mehr, rechts eine neue Hüfte, und nun auch noch Gehprobleme,kann kaum noch Einkaufen, für die meisten Dinge brauche ein Taxi. Hatte 2 Brüche, rechts Sprungelenk gebrochen, 2tes Wirbelgelenk LWS gebrochen, vor wenigen Jahren
    da gabs noch Schnee unde Eisglätte.













    schnee und Eisglätte.
    och schmerzhafter
  • Margret
    Margret
    am 15.01.2020
    Ich habe seit 35 Jahren GDB 30
    Schiefstellung der Hüfte und auf dem linkn Auge eine angeboren Sehschwäsche wo man nichts dran machen kann. Jetzt würde festgestellt das ich Facettenarthrose l4/5- ich habe schmerzen im linken Bein (gehen+sitzen) Bandscheiben Vorfall HWS, 2 Venen Op's hatte ich in den letzten 10 Jahren. Hat es Sinn einen Verschlimmerungsantrag zu stellen? (62 Jahre)
    Mfg
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 15.01.2020
    Hallo Margret, der Verschlimmerungsantrag kann eine Chance sein. Sind Sie gleichgestellt? Wenn nicht, hätten Sie zumindest kaum etwas zu verlieren. Wie in jedem Kommentar weise ich jedoch darauf hin, dass Sie sich vor dem Antrag unbedingt beraten lassen sollten. Nur ein Fachmann kann Ihnen verlässlich sagen, ob der Verschlimmerungsantrag Sinn machen würde.
  • Michael Eckhardt
    Michael Eckhardt
    am 22.01.2020
    Hallo Ida,
    da du ja einen GDB von 40 hast und auf Dauer rate ich dir kläre mit deinem Facharzt genau ab was an neu dazukommende bleibende Schäden durch den Unfall hinzugekommen sind und gehe genau in dich : kann ich seit dem Unfall nicht richtig laufen oder fällt dir dies oder das auf Dauer schwer dann macht es Sinn einen Veränderungsantrag zu stellen. Bitte vor Antrag Stellung gehe genau in Dich fühle ob es nur momentan nicht gut geht oder ob es auf Dauer ist.
    Gruß Michael
  • Kai Kirschnick
    Kai Kirschnick
    am 08.03.2020
    Guten Tag,
    Habe seit 2009 einen Schwerbehintertenausweis mit einem GdB von 50 mit Merkzeichen G unbefristet.
    Seitdem wurde ich bis heute nochmals 8 mal Operiert und zudem Ein Neurostimulator eingesetzt. Dennoch werden meine Beschwerden und das Laufen immer schlimmer. Wollte jetzt das Merkzeichen AG beantragen. Wäre das eine Option für mich ? Danke schon einmal im Voraus für eine Antwort.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 09.03.2020
    Hallo Kai, wir können solche Auskünfte leider nicht in unserem Blog beantworten. Bitte besuchen Sie uns persönlich in unserer Sozialberatung und bringen Sie die aktuellen Befundberichte Ihrer Ärzte mit: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Eveline Windecker
    Eveline Windecker
    am 09.03.2020
    Ich würde an Ihrer Stelle auf jeden Fall den VDK einschalten und Einspruch einlegen.
  • Herbert Augustin
    Herbert Augustin
    am 17.04.2020
    Ab Mai 2014 habe ich den Schwerbehinderten Ausweis mit dem Merkzeichen G und einem GdB von 70. Die Gültigkeit ist unbefristet da ich an Multiple Sklerose MS. leide. Mein Neurologe ist der Meinung ich sollte einen Änderrungsantrag beim Landesamt für soziale Dienste stellen da meine Bewegungsfreiheit immer schlechter wird. Ich muss mich mehrfach im Jahr beim Arzt vorstellen. Durch meine Krankheit kam ich in Frührente. Meine Frage wär Welche Aussicht habe ich wenn ich einen Änderrungsantrag stelle oder soll ich alles so lassen wie es Bisher ist ?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.04.2020
    Hallo Herbert, die erste Frage, die Sie sich stellen sollten: Würde Ihnen eine Höherstufung etwas bringen? Ein neues Merkzeichen, das Sie brauchen? Wenn nicht, ist ein Neuantrag zu diesem Zeitpunkt wenig sinnvoll. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/2020/03/17/verschlechterungsantrag-kurz-vor-der-rente/
  • Ronja Oden
    Ronja Oden
    am 19.05.2020
    Interessant, dass man, wenn sich am gesundheitlichen Zustand nichts ändert einen Änderungsantrag beziehungsweise Verschlimmerungsantrag stellen kann. Bei diesem Antrag wird dann also der Grad der Behinderung neu bewertet, wenn beispielsweise wie bei mir eine Knie- und Hüftprothese dazu gekommen ist. Danke für den Tipp, dass ich mir vor Antragsstellung schon Gedanken darüber machen sollte, was ein neuer GdB für Auswirkungen auf mein Leben haben könnte.
  • Sabine Hinrichsen
    Sabine Hinrichsen
    am 24.05.2020
    Hallo habe auf Grund einer Autoimmunhepatitis (seit2001) und chronischer Polyathritis (seit min. 1994) 40% seit 4 Jahren . Leider geht es mir inzwischen körperlich deutlich schlechter , bin kaum noch wirklich belastbar und durch Nebenwirkungen der Medikamente auch ständig unter Schmerzen. Habe an beiden Füßen einen fersensporn, der wieder deutlich schlimmer wird.Habe 2011 zwei große OPs gehabt , zunächst wurde ein 1,4 Kg großer Borderlinetumor (Eierstock Zyste)entfernt und anschließend Eine Total op durchgeführt , durch die ich direkt mit erheblichen Wechseljahrsbeschwerden zu tun hatte, die bis heute anhalten. Dazu kommt das sich auch meine Psyche deutlich verändert hat, aus einem Menschen den mal nichts erschüttern konnte ist ein ängstlicher , trauriger und verzweifelter Mensch geworden . Musste meine Arbeitszeit von 4 auf 3 Tage reduzieren und benötige im Haushalt Hilfe ....
    Würde einen Verschlimmerungsantrag stellen wollen, um zumindest auf 50% zu kommen, habe die da wohl Erfolg mit ?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 25.05.2020
    Hallo Sabine, aus medizinischer Sicht kann ich nicht einschätzen, ob Sie mittlerweile einen höheren GdB "erzielen" würden. Aber mit dem aktuellen GdB von 40 haben Sie kaum etwas zu verlieren. Oder sind Sie gleichgestellt?
  • Melanie
    Melanie
    am 28.05.2020
    Ich habe im Herbst 2020 einen Grad der Behinderung von 40 zuerkannt bekommen, da ich eine Sprachstörung habe. Jetzt wollte ich beim HNO-Arzt einen Hörtest machen lassen, da ich die hohen Töne entweder gar nicht höre oder nur sehr schlecht (wahrscheinlich habe ich eine Hörminderung). Das wurde als Kind schon festgestellt, es gibt aber keine Behandlung deswegen. Deswegen möchte ich einen aktuellen Hörtest und den Bericht einreichen. Ist hier ein Änderungsantrag sinnvoll, um auf den Grad der Behinderung von 50 zu kommen? Wird die Sprachstörung nochmal überprüft, obwohl der Bescheid erst im Herbst 2020 zugegangen ist und somit aktuell ist? Oder konzentriert sich das Amt nur auf die neue Krankheit?
  • Melanie
    Melanie
    am 28.05.2020
    Kleine Berichtigung: der Bescheid mit dem Grad der Behinderung von 40 kam im Herbst 2019.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 29.05.2020
    Hallo Melanie, ist denn die Hörminderung beim letzten Antrag überhaupt nicht berücksichtigt worden? Gab es keine Befundberichte dazu? Dann könnte es vielleicht tatsächlich sinnvoll sein, einen Neufeststellungsantrag zu stellen. Ich empfehle in dieser Situation jedoch immer zur Sicherheit eine sozialrechtliche Beratung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Daniela Schmauder
    Daniela Schmauder
    am 29.05.2020
    Hallo! Ich bin an Brustkrebs erkrankt, habe während der chemo den Antrag gestellt und 60% bis 2024 bekommen. Ich habe allerdings erst die chemo und dann die op bekommen! Die haben mir die Brust komplett ausgeräumt und sie mit einem Stück aus meinem Bauch wieder aufgefüllt!
    Ich bin nach 2 Jahren immer noch relativ schlapp und bin dadurch eingeschränkter als vorher!
    Lohnt es sich da ein Änderungsantrag jetzt schon zu stellen oder sollte ich warten bis meiner ausläuft ?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 02.06.2020
    Hallo Daniela, leider können wir das ohne Einsicht in Ihre Befundberichte nicht seriös beantworten. Wichtig ist auch die Frage: Würden Sie durch einen vielleicht etwas höheren GdB überhaupt echte Vorteile erlangen? Ich empfehle Ihnen eine persönliche Beratung.
  • Anke Steffen
    Anke Steffen
    am 06.06.2020
    ich habe seit 2013 30% anerkannt wg diverser Erkrankungen (Epilepsie...)mittlerweile haben sich andere Erkrakungen eingestellt, Bandscheibenvorfälle und eine bestätigte Ösophagitis, die schwer therapierbar ist. Lohnt es sich einen Antrag auf Höherstufung zu beantragen?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.06.2020
    Hallo Anke, wenn Sie keine Gleichstellung nutzen, haben Sie mit dem GdB von 30 eigentlich nichts zu verlieren. Höchstens einen geringen Pauschbetrag. Es kann also sinnvoll sein, einen "Verschlechterungsantrag" zu stellen.
  • Kleine-Weber
    Kleine-Weber
    am 16.06.2020
    Ein schönen guten Tag,
    ich habe mit 18 Jahren schon eine Grad der Behinderung von damals 75% bekommen, als die Wende kam und ich geprüft wurde, hat man mich auf 50% herab gestuft auf Grund dessen das meine Unterlagen für meine Wachstumsstörung nicht mehr erbracht werden konnten. Ich habe auch eine Nierentransplantation (die 2.) und ich habe eine Hepatits C ausserdem wurde ein leichter Herzfehler diagnstiziert, darauf hin habe ich beim hießigen Versorgungsamt eine Änderung beantragt, da wurde ich auf 60% hoch gestuft. Meine Hüfte welche durch die Wachstumsstörung geschädigt wurde ( Behandlngsfehler) macht sich jetzt mit 50 Jahren bemerkbar. Ausserdem sind Knieprobleme dazu gekommen. Jetzt wollte ich erneut den Grad der Behinderung ändern lassen. Ist das ratsam? Ich denke das ich mit der orthopädichen Angelegenheit genug Einschränkung habe, das sich eine Erhöhung des GdB rechtfertigt.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 16.06.2020
    Hallo, eine Überprüfung kann in Ihrem Fall sinnvoll sein. Dennoch lege ich Ihnen dringend ans Herz, sich vor dem Neufeststellungsantrag sozialrechtlich beraten zu lassen.
  • Ibrahim Girgin
    Ibrahim Girgin
    am 29.07.2020
    Too Kommentar. So ist es.
  • Rainer Klös
    Rainer Klös
    am 31.07.2020
    Ich habe eine Angeborene Klumbfuß beidseitig. Mit 18 wurde eine gbd von 30 vestgestelt. Ich habe mittlerweile zwei Bandscheiben Vorfälle. Eine Gleichstellung wurde mit 21 festgestellt. Bin 1959 geboren. Das laufen fällt mit immer schwerer. Lohnt es ein Verschlechterung zu beantragen
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.08.2020
    Hallo Rainer, ein Neufeststellungsantrag könnte hier sinnvoll sein, da die Bandscheibenvorfälle das Gehen vermutlich weiter erschweren. Ich rate Ihnen dennoch, sich vor dem Antrag persönlich beraten zu lassen.
  • Rauch
    Rauch
    am 11.08.2020
    Einfach frech von denen was sie mit uns machen. So ist es mir auch ergangen.
    Habe auch alles alleine gemacht weil mein Arzt immer nur sagte, das wird schon wieder. Bekam nur 20 GDB auf meine COPD 2. Sofort Widerspruch erhoben und dann Dauerhaft 30 GDB bekommen. Nur nichts gefallen lassen von denen, verlieren kannst nur du, sie müssen ja nicht für die Kosten dafür aufkommen, du allerdings ja auch nicht.
    Mit COPD 3 musst du 50 GBD bekommen.
  • Chris Gödde
    Chris Gödde
    am 18.08.2020
    Ich bin bereits mit 90% Schwerbehindert RF
    Allein noch Wirbelsyndrom. Ich bin Multiallergiker und jetzt wurden Neuropathische Schmerzen, Polyneurographie festgestellt. Aufgrund der Gangschwierigkeiten bin ich gestürzt und habe einen Kniescheibenbruch erlitten. Ich habe einen OBERSCHENKELHALSBRUCH. SCHWERE Kyphose BWS, Vertikal, Spondylose, Osteochondrose, Osteoporose, Rheuma Arthritis, Artrose, ständige Stürze. Schuppenpflechte, Bluthochdruck, Asthma. Alles geerbt. Hatte Brustkrebs. Schlaganfall, bin stšndig Herz,,- und Schlaganfall gefährdet. Meine Hörfähigkeit hat sich sehr verschlechtert.Arzt wollte Implantate einsetzten. Kann am öffentlichen Leben nicht teilnehmen.
    Als Mieterin habe ich über mir Schwierigkeiten mit Fernseher, der mein Lebenspartner ist für die Außenwelt. Habe schon eine Abmahnung. Es ist schon so jede Sendung eine Ratesendung. Den Ärger kann ich nicht mehr vertragen. Denke mir stehen 10o% mit G zu. Bin von Grundsicherung abhängig, warte seit dem ,1.2.20 auf Mehrbefarf. Alles Pervers. Ich bin 80 und habe alles verloren. Sozialamt haben mich mehrfach betrogen.
  • Bärbel Bublitz
    Bärbel Bublitz
    am 01.09.2020
    Hallo,sie können einen Antrag auf Gleichstellung stellen.Dann haben die die Gleichen Rechte als wenn sie 50%hätten.Das heißt auch 5 Tage mehr Urlaub.
  • Lothar Ziemke
    Lothar Ziemke
    am 03.09.2020
    Ich habe z.Z. einen GdB von 60%.
    1. Endarmerkrankung in Heilungsbewährung ( Darmop. 25.4.2018)
    2.. LWS-Op. 2002, Halswirbelsäulensyndrom.
    3. Durchblutungsstörung des Gehirns.
    4. Neigung zu Herzrhytmusstörungen, Bluthochdruck mit kombiniertem Herzklappenfehler.
    5. Schwerhörigkeit und Ohrgeräusche.
    6. Prostatavergrösserung.
    Ich habe z.Z. einen GdB von 60%.
    Berlin Mir wurde am 21.8.2020 in der Martiniklinik in Hamburg-Eppendorf.
    die Prostata mit Lymphknoten entfernt.
    Ist es sinnvoll eine Änderung mittels eines Verschlimmerungsantrages zu stellen?Lothar Ziemke
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.09.2020
    Hallo Lothar, die wichtigste Frage, die Sie sich stellen sollten: Würde Ihnen eine Höherstufung etwas bringen? Falls Sie diese Frage nicht eindeutig mit "ja" beantworten, sollten Sie keinen "Verschlimmerungsantrag stellen". Es würde nur Sinn machen, wenn Sie durch die Neufeststellung ein für Sie wichtiges Merkzeichen bekämen. Ob das der Fall wäre, können wir allerdings nicht hier im Blog klären. Dazu müsste man sich in Ruhe Ihre Befundberichte ansehen.
  • Mehmet
    Mehmet
    am 05.09.2020
    Hallo,
    ich bin von beiden Knie operiert ( Meniskus Op) , eine vor 2 Jahren andere vor 2 Monaten. Weis jeder unter viel Belastung Schmerzen bleibt immer.. und ein Schulter hat auch immer schmerzen...
    wollte wissen kann ich auch Verschlimmerungsantrag stellen.. ?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.09.2020
    Hallo Mehmet, diese Frage kann ich nicht allgemein beantworten. Die Antwort hängt zum Beispiel davon ab, welchen GdB Sie jetzt schon haben und in welcher Lebenssituation Sie sich befinden. Falls Sie zum Beispiel kurz vor der Rente stehen und bereits offiziell schwerbehindert sind, rate ich dringend von einem Neufeststellungsantrag ab: https://www.sovd-sh.de/2020/03/17/verschlechterungsantrag-kurz-vor-der-rente/
  • Margret Wagner
    Margret Wagner
    am 09.09.2020
    Merkzeichen G70 mit B unbegrenzt möchte wegen essentieller tremor an Armen und Beinen AG
  • Mehmet Gözübüyük
    Mehmet Gözübüyük
    am 10.09.2020
    Hallo Christian, ich bin 48 Jahre alt, arbeite in bekannteste online Versand Handel.. 37,5 Std. in der Woche.. und habe keine GdB...
    mfg Mehmet
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 10.09.2020
    Wenn Sie noch keinen GdB haben, können Sie problemlos einen Antrag stellen. Sie haben ja nichts zu verlieren.
  • Kirsten Lindner
    Kirsten Lindner
    am 16.09.2020
    Das stimmt leider nicht.
    "Menschen mit einer für das ganze Kalenderjahr anerkannten Schwerbehinderung erhalten einen Zusatzurlaub von 5 Tagen (bei einer 5-Tage-Arbeitswoche, § 208 Absatz 1 SGB IX). ... Bei einer Gleichstellung besteht demgegenüber kein Anspruch auf Zusatzurlaub (§ 151 Absatz 3 SGB IX)."
  • Marcella Koch
    Marcella Koch
    am 21.10.2020
    Hallo Britt , wir haben gerade mit dem VdK gegen ein Gutachten geklagt - erfolglos !
    Obwohl meine Mutter COPD 4 hat , zwei neue Herzklappen und eine 90%ige asymptomatische A. carotis interna Stenose , welches der VdK nicht mit aufgeführt hatte.
    Ich bin mir nicht sicher, ob der VdK wirklich so gut ist.
    Alles Gute trotzdem!
  • schneider
    schneider
    am 27.11.2020
    Das schlimmste sind die Ärzte. Selbst als Privatpatient hört man "Das ist subjektiv - kann ich nicht aus medizinischer Sicht bestätigen. Ich kenne Sie nicht ausreichend lange". Tja... Letztlich sind auch Gutachter auf die wahren Aussagen des Patienten angewiesen. Es werden NUR Befunde verfasst ohne jede Beschreibung der Alltagsbeschränkungen. Aber jeder sollte Klagen und vor einem gerichtlich bestellten Gutachter sich nochmals "ausheulen" oder per "Jammerlappen-Brief" seine Leiden aufzählen! Schlimmer darstellen.
  • Marion Sicking
    Marion Sicking
    am 03.12.2020
    Mein Lebenspartner hat aufgrund von Asthma 30%. 2017 wurden ihm 50 cm vom Darm entfernt, 2019 war er 8 Wochen in einer Klinik,Diagnose Depression! Wird das jetzt natürlich noch anerkannt. Aktuell bekommt er ein Hörgerät, weswegen er einen Verschlimmerungs Antrag stellen will.
  • Martin Roth
    Martin Roth
    am 25.12.2020
    Hallo Christian,

    ich erlitt letztes Jahr im November vermutlich einen Kontrastmittelallergieschock mit Herzstillstand und anschließendem Multiorganversagen. Ich hatte schon davor einen dauerhaften SBG von 70% wegen Diabetes mell. 1, Bandscheibenvorfall, zwei Schulterbrüchen.. Letztes Jahr stellte ich einen Verschlechterungsantrag, da ich zunächst pflegebdürftig war und am Rollator ging. Dieser wurde damals abgelehnt, da vermerkt wurde, dass dies kein Dauerzustand sei. Dies war auch richtig, da ich seit April auch wieder voll arbeite. Es haben sich auch alle Organe wieder erholt bis auf die Leber. Meine Leberwerte steigen sogar unaufhörlich an. Daher ist mein Zucker ständig viel zu hoch und bin ständig müde und benötige auch viel mehr Insulin als davor. Sollte ich daher nochmals einen Verschlechterungsantrag stellen oder ist dies aussichtslos?

    Viele Grüße

    Martin
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.01.2021
      Hallo Martin, die wichtigste Frage lautet doch. Bringt Ihnen das was? Sie haben schon den SB-Status und können irgendwann vorzeitig in Rente, haben Sonderurlaub und Kündigungsschutz.

      Daher ist es fraglich, ob ein Verschlechterungsantrag sinnvoll wäre. Wenn Sie zweifeln, sollten Sie sich individuell beraten lassen: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Katrin Lüdecke
    Katrin Lüdecke
    am 19.01.2021
    Guten Tag,
    Wenn ich einen Antrag auf Verschlimmerung stelle und ich den Erstantrag in einem anderen Bundesland gestellt habe, muss ich dann alle Unterlagen vom Erstantrag wieder einreichen?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 19.01.2021
      Hallo Katrin, das weiß ich leider nicht. Vielleicht gibt es bestimmte Abkommen zwischen den Behörden, dass solche Daten geteilt werden können. Aber da sollten Sie direkt bei der zuständigen Behörde anrufen.
  • Regina Hoffmann
    Regina Hoffmann
    vor 2 Wochen
    Eine Freundin hat Blasenkrebs ( Entfernung und künstlichen Ausgang ) mit Metastasen. Eine Chemotherapie folgt. Das Versorgungsamt hat für 5 Jahre 100 % bestätigt, jedoch ohne Kennzeichen. Meine Frage ist, lohnt sich ein Einspruch für das Kennzeichen G?
  • Fero
    Fero
    vor 2 Wochen
    Hallo habe GDB 30 und jetzt wurde Morbus Bechterew festgestellt wieviel Prozent würde ich bekommen wenn ich ein Verschlechterungs Antrag stelle.
    Und wäre das ratsam.
    Und bekommt man das G bei Morbus Bechterew.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hi Fero, das kann man nicht allgemein sagen. Diese entzündlich-rheumatischen Erkrankungen können GdBs zwischen 10 und 100 mit sich bringen. Es kommt auf die Schwere und deren Auswirkungen auf Ihren Alltag an.

      Das mit dem Merkzeichen "G" müsste man sich ebenfalls im Detail anschauen. Ich halte es aber für unwahrscheinlich.

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