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Das können die Einkaufswagen für Rollstuhlfahrer

Einkaufswagen für Rollstuhlfahrer

Als Kunde, der im Alltag einen Rollstuhl nutzt, hat sich Hans Böttcher über die Jahre einen klaren Blick für das Wesentliche angeeignet. „Wenn irgendwo höhere Kanten an den Bordsteinen sind oder Stufen den Weg versperren, sehe ich das sofort“, so der 77-jährige Husumer.

 

Auszeichnung für Supermarkt in Kiel-Elmschenhagen

 

Nicht nur in seiner Freizeit beschäftigt sich Hans Böttcher mit dem Aspekt von Barrierefreiheit. Seit vielen Jahren ist er Mitglied im Sozialverband und hier für die Prüfung zum „SoVD-Gütesiegel für ein besonderes Engagement für die Teilhabe von behinderten und älteren Menschen in der Gesellschaft“ verantwortlich. Wird ein Gebäude oder Transportmittel für den renommierten Preis vorgeschlagen, schaut sich Böttcher die Sache stets persönlich an – meist mit Unterstützung aus dem Büro des Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung.

 

Ausgezeichnet gefallen ihm die speziellen Einkaufswagen für Rollstuhlfahrer, die es im famila-Markt Kiel-Elmschenhagen gibt. „Für Menschen mit Gehbehinderung ist es schon eine Herausforderung, den eigenen Rollstuhl und dazu noch einen Einkaufswagen zu steuern. Deswegen finde ich es toll, dass dieser Einkaufswagen direkt am Rolli montiert werden kann.“

 

Freuen sich über die Auszeichnung mit dem Gütesiegel (v.l.n.r.): Hans Böttcher, Horst Burmester (SoVD-Ortsverband Elmschenhagen), Adrian Stern (Marktleiter), Alfred Bornhalm (SoVD-Kreisvorsitzender Kiel), famila-Pressesprecherin Bärbel Hammer, Sven Picker (stellvertretender SoVD-Landesvorsitzender)
Freuen sich über die Auszeichnung mit dem Gütesiegel (v.l.n.r.): Hans Böttcher, Horst Burmester (SoVD-Ortsverband Elmschenhagen), Adrian Stern (Marktleiter), Alfred Bornhalm (SoVD-Kreisvorsitzender Kiel), famila-Pressesprecherin Bärbel Hammer, Sven Picker (stellvertretender SoVD-Landesvorsitzender)

 

Zum 243. Mal ist das SoVD-Gütesiegel nun vergeben worden. Zum achten Mal an einen Markt von famila. „Wir pflegen schon seit Jahren ausgezeichnete Kontakte in Bezug auf die Barrierefreiheit der famila-Warenhäuser. Das Unternehmen leistet hier Hervorragendes, und die gelungene Konzeption des Marktes in Kiel-Elmschenhagen ist ein weiterer Beleg für das vorbildliche Engagement“, so Sven Picker vom SoVD zum Hintergrund.

 

Bei der Konzeption neuer Märkte plant famila mittlerweile standardmäßig mit den Tipps des Sozialverbands, wie Pressesprecherin Bärbel Hammer berichtet: „Ob ein abgesenkter Servicetresen, größere Preisschilder an den Regalen oder der automatische Öffner bei den Toiletten – es sind viele Kleinigkeiten, die den Unterschied machen und Menschen mit Behinderungen den Einkauf bei uns zu erleichtern. Und unser Ansporn ist es immer, allen Kunden ein entspanntes Einkaufserlebnis zu ermöglichen.“

 

Der Sozialverband Deutschland vertritt in Schleswig-Holstein mehr als 150.000 Mitglieder. Wir helfen in sozialen Angelegenheiten, etwa bei Problemen mit der Rente oder rund um das Thema Behinderung.

 

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