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Zählt Übergangsgeld zum Krankengeld?

Gesundheit

Ob das Übergangsgeld beim Krankengeld angerechnet wird, ist eine Frage mit hoher Bedeutung in der Praxis. Zwar beträgt der gesetzliche Anspruch auf Krankengeld in Deutschland bis zu 78 Wochen. Doch in der Sozialberatung des SoVD berichten die Menschen immer wieder von kleinen und großen Problemen rund um dieses große Thema. Besonders häufig ist die Aufforderung zur Reha durch die Krankenkasse.

Frau läuft allein durch einen Wald.

Was hat die Reha mit dem Krankengeld zu tun?

Die Zahlung von Krankengeld kommt die Kassen teuer zu stehen. Vor diesem Hintergrund haben die gesetzlichen Krankenkassen ein Interesse daran, die Versicherten an andere Sozialleistungsträger weiterzureichen. Beispielsweise an die gesetzliche Rentenversicherung oder zur Bundesagentur für Arbeit. Sobald eine andere Behörde in der Zahlungspflicht ist, muss die Kasse kein Krankengeld mehr zahlen.

Eine sehr häufige Methode, diesem Ziel näher zu kommen, ist daher die Reha. Ihre Krankenversicherung darf Sie zu einem Reha-Antrag auffordern. In der Reha-Klinik soll dann innerhalb von meist drei Wochen überprüft werden, wie es um Ihre Arbeitsfähigkeit bestellt ist. Obwohl Ihre Krankenkasse den Stein ins Rollen bringt, wird die Reha von einer anderen Behörde erbracht. Hier ist normalerweise die gesetzliche Rentenversicherung zuständig.

Warum ist der Krankenkasse die Reha so wichtig?

Am Ende Ihrer Reha bekommen Sie einen medizinischen Abschlussbericht. Darin ist unter anderem festgehalten, wie sich Ihre gesundheitlichen Probleme auf Alltag und Berufsleben auswirken. Noch wichtiger ist jedoch die Prognose. In solch einem Abschlussbericht kann zum Beispiel stehen, dass Sie jetzt und auch noch längere Zeit arbeitsunfähig sein werden. Wenn dieser Zustand als dauerhaft bezeichnet wird – also länger als sechs Monate – wird Ihr Reha-Antrag in einen Antrag zur Erwerbsminderungsrente umgewandelt.

Über die Reha zur Erwerbsminderungsrente – warum Sie lieber einen Antrag auf Teilhabe stellen sollten

Jetzt ist die Kasse am Ziel – und muss Ihnen kein Krankengeld mehr zahlen.

Was ist Übergangsgeld?

Als Übergangsgeld bezeichnet man die Lohnersatzleistung während einer Reha. In unserem Fall wird das Krankengeld ab dem Reha-Start also vom Übergangsgeld abgelöst. Zahlungsträger ist jetzt die gesetzliche Rentenversicherung, weil die Reha über die DRV läuft. Die Rentenversicherung zahlt solange Übergangsgeld, bis die Reha abgeschlossen ist.

Während der Reha gibt es deswegen auch kein Krankengeld für Sie.

Welche Auswirkungen hat das Übergangsgeld auf das Krankengeld?

Zunächst einmal müssen wir festhalten, dass das Übergangsgeld in der Regel niedriger ausfällt als das Krankengeld. Da die meisten Rehas allerdings lediglich drei Wochen dauern, ist das für die Mehrheit der Versicherten zu verschmerzen.

Die Zeit, in der die Rentenversicherung Übergangsgeld auszahlt, wird auf das Krankengeld angerechnet. Das bedeutet: Die Reha-Maßnahme verlängert nicht Ihren Anspruch auf Krankengeld. Der Countdown von maximal 78 Wochen verringert sich um die Zeit in der Reha.

Ein Beispiel:

Horst aus Tornesch (59) ist schon seit längerer Zeit krankgeschrieben. Bereits in acht Wochen soll er ausgesteuert werden. Doch nun startet die von der Krankenkasse eingeforderte Reha in einer Klinik im Schwarzwald. Insgesamt drei Wochen wird Horst hier verbringen, in dieser Zeit bekommt er Übergangsgeld. Sein Anspruch auf Krankengeld ruht. Nach Abschluss der Reha bekommt er nun allerdings nur noch maximal fünf Wochen Krankengeld. Die dreiwöchige Zeit, in der Horst Übergangsgeld erhalten hat, wird mit dem Anspruch auf Krankengeld verrechnet.

Fazit: Übergangsgeld zählt beim Krankengeld mit

Wer Ihre Krankenkasse Sie zur Reha auffordert, müssen Sie dem nachkommen. Insgesamt zehn Wochen haben Sie Zeit, den Antrag bei der Rentenversicherung zu stellen. Sobald die Reha beginnt, ruht das Krankengeld. In dieser Zeit ist der Rententräger in der Pflicht, Ihnen ein Übergangsgeld zu bezahlen. Dieses wird allerdings auf Ihren Anspruch auf Krankengeld angerechnet.

Der Sozialverband Schleswig-Holstein hilft in sozialen Fragen. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, zum Beispiel bei Problemen mit der Erwerbsminderungsrente oder dem Behindertenausweis.

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Kommentare (32)

  • Christine Dapp
    Christine Dapp
    am 18.12.2020
    Ich war 4Wochen in Reha über die DRV, bin arbeitsunfähig geschrieben, mache aber ein Wiedereingliederung über 4Wochen. Wer bezahlt meinen Gehalt? Ich war zuvor 4 Monate krankgeschrieben. Die Krankenkasse bezahlt die Wiedereingliederung nicht.Muss ich mich jetzt während der Massnahme krank schreiben lassen? Danach soll ich am IRENA Programm für 1 Jahr teilnehmen. Mir wurde gesagt das ich dann kein Übergangsgeld bekomme. IRENA soll noch in der Zeit der Wiedereingliederung stattfinden. Woher bekomme ich dann Geld für's Leben?
  • Janine
    Janine
    am 27.12.2020
    Hallo ich bekomme schon sehr lange Krankengeld geh jetzt im januar zur Reha für 16 Wochen. Wie viel Übergangsgeld bekomme ich jetzt monatlich?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 04.01.2021
    Hallo Janine, das Übergangsgeld beträgt normalerweise 68 Prozent des letzten Netto-Gehalts, mit Kindern im Haushalt etwas mehr.
  • Frank
    Frank
    am 09.01.2021
    Hallo, bin jetzt seit 5 Wochen auf Reha, Kostenträger ist aber die Krankenkasse. Bis zum Reha-Beginn bekam ich Krankengeld überwiesen, aber jetzt seit 5 Wochen nichts mehr. Da mir aus diversen Gründen eindeutig kein Übergangsgeld zusteht ist nun meine Befürchtung, dass auch das Krankengeld entfällt. Darf das sein?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 11.01.2021
      Hallo Frank, ohne Einblick in Ihre Unterlagen können wir das leider nicht beantworten.
  • Moppy Müller
    Moppy Müller
    am 18.01.2021
    Hallo,
    ich war 4 Wochen in einer psychosomatischen Reha und habe Übergangsgeld erhalten. Wenn ich jetzt noch 14 Tage auf Psyche krankgeschrieben bin, falle ich dann automatisch ins Krankengeld?
    Ich bin momentan arbeitsuchend gemeldet.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 18.01.2021
      Hi Moppy, müsste man sich anhand der Unterlagen ansehen. Die Lohnfortzahlung beträgt normalerweise sechs Wochen, erst danach kommt das Krankengeld.
  • Franz
    Franz
    am 20.01.2021
    Hallo, ich bin bis Anfang Februar krank geschrieben, trete am 26.1 meine reha an. Bekomne Übergangsgeld. Muss ich am 25.1 einen neuen Krankenschein holen oder kann meine Frau das wenn er ausläuft? Danke für Infos.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 20.01.2021
      Hallo Franz, Sie sollten sich unbedingt weiter krank schreiben lassen. Ob Ihre Frau oder Sie persönlich die Bescheinigung abholen, ist dabei unerheblich.
  • Thomas Zaumseil
    Thomas Zaumseil
    am 23.01.2021
    Hallo ihr lieben....

    Nur eine kurze Frage:

    Ich bekam jetzt bis 5tage vor Krankengeld Ende , 1004euro Krankengeld (70%arbeitsendgeld) bin aber zum Glück noch in eine Reha von der Rentevers. Gekommen und die wollen mir 75 % v. Arbeitsendgeld bezahlen aber der ihrer Rechnung nach bekomme ich nur 994euro.... Wie kann 70% mehr sein als 75% ?????????? Wobei noch dazu kommt das bei meiner letzten Reha alles finanziel ganz genau das gleiche vorher gewesen und da waren 75% noch 1200euro....???? Gleicher Rententräger aber verschiedene Städte... ( Erfurt- Leipzig)

    Vielen Dank...
  • Robert
    Robert
    am 01.02.2021
    Ein Arbeitnehmer beantragt tritt vom Arbeitsplatz, also ohne krankgeschrieben zu sein, eine von der Rentenversicherung bewilligte und bezahlte Reha an. Der Arbeitgeber leistet 6 Wochen lang Lohnfortzahlung. Darf die Krankenkasse bei einer (Jahre) späteren AU mit Krankengeldbezug den Beginn dieser Lohnfortzahlung zum Beginn eines Blockzeitraums machen und so die Dauer des Krankengeldbezugs um 6 Wochen verringern?
    Nach meiner Kenntnis dürfen auf die 78 Wochen des Krankengeldanspruchs nur solche Zeiten angerechnet werden, in denen ein Krankengeldanspruch bestand. Wird die Reha aber nicht durch die Krankenkasse, sondern durch einen anderen Leistungsträger bezahlt, entsteht kein Anspruch auf Krankengeld. Damit dürfte die Krankenkasse erst den Beginn einer sich an die Lohnfortzahlung anschließenden Zahlung von Übergangsgeld zum Beginn eines Blockzeitraums machen.
    Leider finde ich keine Rechtsprechung zu dem Thema. Vielleicht können Sie mir hier einige Hinweise auf einschlägige Urteile geben und mir sagen, ob ich mit meiner o. a. Auffassung richtig oder falsch liege.
    Vorab vielen Dank
    Robert
  • Sandra
    Sandra
    am 25.02.2021
    Ich habe eine berufliche Reha also LTA bewilligt bekommen, konnte diese aber noch nicht antreten, weil ich derzeit noch krank geschrieben bin und habe leider keinen Krankengeldbezug sondern bin durch schlechte Beratung vor über 1 Jahr in den ALG 2-Bezug gerutscht. Man hat mir gesagt, ich würde dann bei Beginn der beruflichen Reha (bewilligt 5 Monate) Übergangsgeld bekommen. Die Höhe konnte man mir von der DRV noch nicht sagen, aber die Rehaberaterin meinte es wären ca. 1200 € weil ich eine Fachkraft bin (allerdings liegt das letzte Gehalt wegen der Krankheit schon über 3 Jahre zurück). Ich habe 2 Fragen dazu: stimmt die Höhe des Übergangsgeldes trotz das ich vorher ALG 2-Bezug hatte? Und was ist wenn ich innerhalb der 5 Monate krank werde, würde dann auch nach 6 Wochen Krankengeld gezahlt werden oder ganz normal weiter das Übergangsgeld? Mir kann das niemand beantworten, ich hoffe, Sie können mir weiterhelfen. Viele Grüße
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 01.03.2021
      Hallo Sandra, die Höhe des Übergangsgeldes richtig sich ja nach Ihrem letzten Netto-Einkommen. Aber grundsätzlich darf die Zahlung nicht weniger sein als 65 Prozent eines fiktiven Arbeitsentgelts betragen, das sich an Ihrer beruflichen Qualifikation orientiert.

      Solange die Reha offiziell läuft, wird auch Übergangsgeld gezahlt. Erst wenn die Rentenversicherung die Maßnahme beendet, startet erneut das Krankengeld (oder Arbeitslosengeld, je nachdem).
  • Alex Seipel
    Alex Seipel
    am 13.03.2021
    Hallo und Guten Tag,
    ich bin schon einige Zeit wegen Depressionen krank zuhause und habe letztes Jahr eine Medizinische Reha beantragt. Am 06.04. endet nun mein Anspruch auf Krankengeld und mir wurde jetzt der Rehabeginn für den 22.03. zugesagt. An wen soll ich mich nun wenden? Gibt es da evtl. einen Tipp?
  • Marina
    Marina
    am 24.03.2021
    Ich hab eine Frage.
    Ich bin seit 15.06.20 krank geschrieben
    Aufgrund psychosomatischer Probleme ,nach Arbeitsplatzverlust.
    Bisher bekam ich Krankengeld.
    Nun trete ich am 31.03.eine daraufhin bewilligte Rehamaßnahme an,
    Dauer 5 Wochen.
    Kann meine Ärztin mich für den gesamten
    Zeitraum krank schreiben?
    Oder ist die Krankschreibung nur bis
    31.03.möglich.??
    Liebe Grüße
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 24.03.2021
      Hallo Marina, natürlich können Sie sich auch während der Reha krankschreiben lassen. Hier soll ja gerade festgestellt werden, wie es gesundheitlich mit Ihnen weitergeht.
  • Arndt
    Arndt
    am 26.03.2021
    Ich sollte/wollte im Frühjahr 2020 wärend meiner Arbeitslosigkeit eine vom Rententräger genehmigte fünfzehnwöchige Reha antreten. Wegen Corona konnte ich diese Reha nun erst von September 2020 bis Januar 2021 antreten. Nun habe ich nur noch etwa 40 Tage Arbeitslosengeldanspruch. Wäre die Reha normal spätestens Mitte November geendet, würde ich von dem wegen Corona um drei Monate verlängertem Arbeitslosengeldanspruch profitieren. Hierzu hätte mein Arbeitslosengeldanspruch jedoch im Kalenderjahr 2020 enden müssen. Nun soll ich ausgerechnet wegen der coronabedingten Verschiebung der Reha, nicht in den Bezug dieser coronabedingten dreimonatigen Anspruchsverlängerung auf ALG I kommen. Fazit: Wegen Corona bekomme ich nicht die wegen Corona eingeführte Arbeitslosengeldverlängerung. Ist das rechtmäßig?
  • Petra
    Petra
    am 28.03.2021
    Hallo,
    ich habe bis zum Beginn meiner Reha-Maßnahme Krankengeld erhalten. Für die Reha ist die drv-Bund mit Zahlung von Übergangsgeld zuständig. Die Bearbeitung meines ÜBG-Antrag dauert aber wohl mind. 4 Wochen. Ist die Krankenkasse hier in Vorleistungspflicht und muss mir weiter Krankengeld zahlen und es dann via Erstattungsanspruch mit der drv (§§ 102-105 SBG X) verrechnen oder gibt es da keine nahtlose Leistungspflicht der Sozialversicherungsträger, so wie z.B. bei Krankengeld und Rente?
    Viele Grüße
  • Ingeborg Herdtle
    Ingeborg Herdtle
    am 01.04.2021
    Hallo,

    Ist die Bezugsdauer des Übergangsgeldes während einer betrieblichen Wiedereingliederung abhängig davon, ob man auch noch genauso lange Krankengeldanspruch hätte? Zum Beispiel: nach stationärer medizinischer Reha Wiedereingliederung bis zum 01.07. Die 78 Wochen Krankengeld würden aber bereits zum 01.06. auslaufen.
  • Tiziana Pauli
    Tiziana Pauli
    am 02.04.2021
    Hallo,
    Mir wurde am 03.03.21 eine Pyrocardanprothese im re. Daumensattelgelenk implantiert (OP).
    Nachdem KH-Aufenthalt kam ich Heim.
    Nach eine Woche am 11.03.21 bekam ich eine Bandscheibenvorfall mit Lähmung in li. Bein. Am 13.03.21 bin ich in der Notaufnahme gewesen, wurde an gleichen Abend in ZK zugeschickt für eine Kernspinntomografie. Mir wurde die Kernspinntomografie gemacht und Nachtsüber bin ich im Klinik aufgenommen worden.
    Den nächsten Morgen wurde ich nach einem Gespräch mit dem Arzt entlassen und für paar Tage konservativ mit Cortison behandelt. Nach eine Woche sind die Schmerzen schlimmer geworden, die Lähmung im li. Bein in leider auch.
    Am 22.03.21 ging zum Orthopäde, hat mich sofort im Notaufnahme geschickt. Wurde am gleichen Abend operiert.
    Diagnoze: Bandscheibenvorfall LWS 5, Fußheberparese links.
    Also: in 3 Wochen ....2 OP's
    - Rizartrose Stadium III, Pyrocardanprothese
    - Bandscheibenvorfall LWS 5 mit Fußheberdchwäche links.

    Meine Frage:
    Ich bin seit 03.03.21 bis einschließlich 16.03.21 krankgeschrieben und werde Lohnfortzahlung für 6 Wochen bekommen.
    Ab 19 03.21 werde ich für 3 Wochen wegen Bandscheibevorfall auf REHA gehen. Wer wird mich bezahlen? Die Krankenkasse oder der Rententräger?
    Falls ich nach dem Reha Aufenthalt mich weiter krankschreiben muss, wird mich wieder mein Arbeitgeber bezahlen ( weil meiner Meinung nach, eine neue Krankheit ist - Lohnfortzahlung) oder die Krankenkasse?

    Liebe Grüße und DANKE.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 06.04.2021
      Hallo Tiziana, während der Reha gibt es normalerweise Übergangsgeld von der Rentenversicherung. Die Frage, ob es erneut Lohnfortzahlung gibt, ist schwieriger zu beantworten. Wichtig ist zum Beispiel, dass die erste Erkrankung schon abschlossen sein muss, wenn die zweite beginnt. Aber das muss man sich im Detail anschauen.
  • Simone Wesemann
    Simone Wesemann
    vor 3 Wochen
    Hallo zusammen,
    also verstehe ich das richtig:
    wenn man bis zum Beginn einer Reha-Maßnahme Krankengeld erhalten hat und dann während der Reha Übergangsgeld bekommt, erhält man nach Abschluss der Reha direkt wieder Krankengeld? Also wenn man sich innerhalb dieser 78-Wochen-Frist befindet. Oder wird dann weiter Übergangsgeld gezahlt?
    Muss ich das Übergangsgeld beantragen?
    Danke und viele Grüße
    Simone
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 3 Wochen
      Hallo Simone, die Zahlung des Krankengeldes wird durch die Reha und das Übergangsgeld unterbrochen - im Hintergrund läuft aber die 78-Wochen-Frist weiter. Wenn im Anschluss noch etwas davon übrig ist, gibt es wieder Krankengeld.

      Das Übergangsgeld wird normalerweise mit der Reha zusammen beantragt.
  • Monika
    Monika
    vor 2 Wochen
    Hallo,
    ich bin seit 10.1.2021 krankgeschrieben (Krankenhausaufenthalt Covid-19), Entgeltfortzahlung ist beendet, bekomme Krankengeld. Aktuelle Krankschreibung geht bis 07.05.2021. Reha-Anreise ist 09.05.2021, geplant bis voraussichtlich 30.05.2021.
    Benötige ich vor Reha-Antritt eine Verlängerung der Krankschreibung vom Hausarzt? Mir ist schon klar, dass die RV Bund das Übergangsgeld zahlt und es kein Krankengeld von der KK gibt, aber wenn die Krankschreibung nicht verlängert wird, entsteht doch eine Lücke. Ich bin ja jetzt nicht "gesund", nur weil ich eine Reha antrete. Und könnte danach ja immer noch eingeschränkt sein (z. B. nur 50 % arbeitsfähig oder ähnliches).
    DANKE für Ihre Mühe
    Mit freundlichen Grüßen
    Monika
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Monika, Sie haben schon recht: Eine Lücke in der Arbeitsunfähigkeit sollte nicht entstehen. Es reicht normalerweise aber auch aus, wenn Sie sie sich in der Reha weiter krankschreiben lassen. In Ihrem Fall sollten Sie die Krankmeldung auch noch einmal bis zum Antritt der Reha verlängern lassen.

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