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Grundrente und Arbeitslosigkeit – wie komme ich auf 33 Jahre?

Rente Armut

Die Grundrente kommt. Schon 2021 soll es losgehen – darauf haben sich Union und SPD geeinigt. Voraussetzung für die Aufstockung der gesetzlichen Rente sollen mindestens 33 sogenannte „Grundrentenjahre“ sein. Außerdem muss das jeweilige Einkommen im Durchschnitt in einem bestimmten Verhältnis zum Durchschnittseinkommen aller Versicherten stehen. Wer mehr oder weniger verdient hat, geht bei der Grundrente leer aus.

Grundrente und Arbeitslosigkeit – wie komme ich auf 33 Jahre?

In diesem Beitrag schauen wir uns im Detail an, wie Sie Ihre 33 Grundrentenjahre zusammenbekommen. Von besonderer Bedeutung sind die Auswirkungen von Arbeitslosigkeit auf die spätere Grundrente.

Was sind die allgemeinen Voraussetzungen für die Grundrente?

Wie bei allen Formen der gesetzlichen Rente erfordert auch die Grundrente, dass bestimmte „versicherungsrechtliche“ Voraussetzungen erfüllt sind. Das kennen wir zum Beispiel von der Erwerbsminderungsrente, bei der Sie insgesamt fünf Versicherungsjahre vorweisen müssen. Auch bei vorgezogenen Formen der Altersrente müssen Antragsteller mindestens 35 Jahre komplett haben.

Die Bundesregierung hat sich in ihrem Kompromiss zur Grundrente nun darauf verständigt, dass insgesamt 33 Jahre vorliegen müssen. Ab dieser Wasserscheide können betroffene Rentnerinnen und Rentner zumindest eine geringe Aufstockung erhalten. Erst mit 35 Grundrentenjahren ist die vollständige Hochrechnung möglich. Was genau als Grundrentenzeit gilt, schauen wir uns gleich an.

Neben der Erfüllung von wenigstens 33 Grundrentenjahren muss das Einkommen der Betroffenen in einem Korridor zwischen 30 und 80 Prozent des jeweiligen Durchschnittsverdienstes liegen. Das ergibt sich aus der Verbindung vom Durchschnittsverdienst zum Entgeltpunkt: Der durchschnittliche Verdienst im Jahr 2019 betrug 38.901 Euro. Haben Sie genauso viel in einem versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis verdient, entsteht hieraus exakt ein Entgeltpunkt für die spätere Rente. Wenn Sie weniger als 30 Prozent davon (11.679, 30 Euro) oder mehr als 80 Prozent (31.120,80 Euro) an Einkommen erzielt haben, schließt Sie das von der Grundrente aus. Natürlich nur, wenn diese Rechnung für Ihre komplette Erwerbsbiographie gilt – nicht nur für ein Jahr. Die Rentenversicherung schaut sich alle Einkünfte an, die Sie im Laufe Ihres Lebens erarbeitet haben.

Zu guter Letzt schaut man sich noch Ihre gesamte finanzielle Situation an. Was ist mit Betriebsrenten oder Einkünften aus Kapitalanlagen? Erzielen Sie regelmäßig Mieteinkünfte? Nur wenn Ihr komplettes Einkommen im Monat unter 1250 Euro liegt, wird die Grundrente in vollem Umfang greifen. Bei Ehepaaren liegt diese Grenze bei 1950 Euro. Wenn Sie höhere Einnahmen erzielen, werden diese an die Grundrente angerechnet.

Übrigens, einen Antrag müssen Sie für die Grundrente nicht stellen.

Was zählt alles zu den Grundrentenjahren?

Wie bei anderen Rentenarten ist die sogenannte Grundrentenzeit klar definiert. Dazu zählen:

  • Pflichtbeitragsjahre
  • Kindererziehungszeiten
  • Kinderberücksichtigungszeiten
  • nicht erwerbsmäßige Pflege
  • Krankengeld
  • Übergangsgeld

Pflichtbeitragsjahre sind Zeiten, in denen Sie auf Ihr Arbeitseinkommen Rentenbeiträge abgeführt haben – entweder als Angestellter oder selbstständig. Wer sich in der Familie um die Kinder gekümmert hat, kann sich für die Zeit bis zur Vollendung des 10.Geburtstages der Kinder auf Kinderberücksichtungszeiten freuen. Ein Punkt, der dafür spricht, dass insbesondere Frauen von der Grundrente profitieren sollten.

Als Grundrentenzeit zählen auch Monate, in denen Sie einen Angehörigen zu Hause gepflegt haben. Außerdem Zeiten des Krankengeld-Bezugs und Phasen, in denen Sie von Übergangsgeld gelebt haben. Diese Leistung erhalten Sie im Rahmen einer Reha.

Zählt Arbeitslosengeld I oder II als Grundrentenzeit?

Nein, und das ist ein Bruch zu anderen Formen der Altersrente. Selbst bei der Altersrente für langjährig Versicherte werden zumindest Phasen berücksichtigt, in denen Betroffene Arbeitslosengeld beziehen mussten. Beim Arbeitslosengeld II beziehungsweise der früheren Arbeitslosenhilfe kommt es auf die Art der vorgezogenen Altersrente an. Doch bei der neuen Grundrente hat man hier erstmals eine harte Grenze gezogen: Weder Arbeitslosengeld I noch Leistungen des Jobcenters zählen als Grundrentenzeit.

Gibt es eine Möglichkeit, eine Phase der Arbeitslosigkeit für die Grundrente zu nutzen?

Ja, das ist möglich – allerdings nicht rückwirkend. Wenn Sie jedoch aktuell arbeitslos sind und darauf hoffen, in ein paar Jahren von der Grundrente zu profitieren, können Sie jetzt tätig werden. Falls Sie neben dem Arbeitslosengeld einen Minijob ausüben, auf den Sie selbst Rentenversicherungsbeiträge abführen, zählen die entsprechenden Zeiten wieder mit. Auch wenn Sie in früheren Zeiten als Minijobber gearbeitet haben, besteht die Chance, dass diese Monate als Grundrentenzeit anerkannt werden. Jedoch nur, wenn Sie selbst Versicherungsbeiträge eingezahlt haben.

Fazit

Die Voraussetzungen für die Grundrente sind extrem streng und kompliziert. Von einer unbürokratischen Hilfe kann keine Rede sein. Der SoVD kritisiert insbesondere die Ausklammerung von Zeiten der Arbeitslosigkeit: Nicht jedem ist es vergönnt, eine krisensichere Beschäftigung auszuüben. An dieser Stelle sollte der Gesetzgeber unbedingt noch einmal nachbessern.

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

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Kommentare (43)

  • Gerhard Golling
    Gerhard Golling
    am 27.02.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren Ihr Newsletter ist sehr interessant.
  • Vorck,Wolfgang
    Vorck,Wolfgang
    am 28.02.2020
    Es reicht keinesfalls,das der SOVD das sehr bürokratische Verfahren kritisiert!! Auch reicht ein Hinweis zu den Zeiten der Arbeitslosigkeit jekeinesfalls aus,das diese nicht berücksichtigt werden.Der Vorstand des SOVD muß in Berlin umgehend Stellung beziehen und einen Termin bei Herrn Heil vereinbaren.Wieso wird verschwiegen,dass die DRV Bund sagt,das die Umsetzung SO unmöglich zum 1 2.2020 möglich ist und mindestens 3 Jahre dauern wird,das Personal und die Räume nicht zur Verfügung stehen!!
  • Egner
    Egner
    am 29.02.2020
    Wie kann ich die Rentenpunkte prüfen?
    Wieso macht die Rentenversicherung in ihren Ausdrucken nicht vom 1.1 bis 31.12. eines Jahres die Gesamtsumme? So könnte man/frau seine Jahresmeldungen nehmen und dies wäre eine einfache Sache.
    Danke Jenny
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.03.2020
    Hallo Jenny, Ihr Rentenkonto sollten Sie direkt bei der Rentenversicherung klären lassen. Das ist kostenlos. Mehr Infos dazu hier: https://www.sovd-sh.de/2020/02/18/kontenklaerung-fuer-die-rente-wann-sollte-ich-mich-kuemmern/
  • peter
    peter
    am 07.07.2020
    es gibt wohl einen unterschied zwischen "grundrentenzeiten" und grundrenten-berwertungszeiten". grundrentenzeiten sind die oben erwaehnten Pflichtbeitragsjahre
    Kindererziehungszeiten, Kinderberücksichtigungszeiten. usw. hier ist es egal, wieviel man verdient hat 3000, 30 oder gar nix (fuer kindererziehung bekommt man kein geld)
    hiervon muessen es 35 jahre (420 monate) oder mind. 33 jahre sein.
    ...
    die erfuellung dieser zeiten ist vorraussetzung um zu pruefen, ob die grundrentenzeiten auch grundrentenbewertungszeiten sind. das ist dann der fall, wenn man im jahr mind. 0,3 rentenpunkte erwirtschaftet hat (hoechstens 0,8). unvollstaendige jahre verfallen nicht. es wird dann auf monatspunkte runtergerechnet.
    jahre die nicht zwischen 0,3 und 0,8 liegen zerschiessen einen zwar nicht die grundrente aber diese rentenpunkte werden zur berechnung der grundrente nicht beruecksichtigt,

    so habe ich es verstanden. kann jemand das bestateigen hier?
    vg
    peter
  • Mayer
    Mayer
    am 12.07.2020
    Frage: in der Zeit vor Hartz 4 wurden ja während der Arbeitslosigkeit noch Rentenbeiträge einbezahlt, wird denn diese Zeit nicht anerkannt?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.07.2020
    Hallo, leider nein. Zeiten der Arbeitslosigkeit zählen bei der Grundrente leider überhaupt nicht dazu.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.07.2020
    Hallo Peter, das ist korrekt.
  • Hanelore Sürig
    Hanelore Sürig
    am 22.07.2020
    Hallo an die hoffentlich besser Wissenden!
    Zählen Pflichtbeitragszeiten der Beruflichen Ausbildung Fachschulausbildung vom Arbeitsamt zur Wiedereingliederung ins Arbeitsleben zu der Grundrentenzeit..(12 Monate)
    Danke für eine Auskunft.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.07.2020
    Hallo Hanelore, Pflichtbeitragszeiten zählen bei der Grundrente mit.
  • Matthias
    Matthias
    am 19.08.2020
    Ich habe studiert und auch viel Zeit für den Abschluß meines Studiums gebraucht. Wenn ich nur 7 Semester anrechnen könnte, würde ich die 35 Jahre zusammen haben - aber Studienjahre sind, anders als Azubi-Jahre, nicht rentenversicherungspflichtig - und schon kommt die Grundrente nicht mehr für mich infrage. Es wird unterstellt, daß ein Studium zu lebenslangen Privilegien führt - zumindest in den Geisteswissenschaften ist das nicht garantiert. Ich sehe eine ungerechte Benachteiligung gegenüber Menschen, die einen nichtuniversitären Ausbildungsweg hatten. Meine Arbeit als freischaffender Journalist wird als Gelegenheitsjob diffamiert.
  • Wei, tf.
    Wei, tf.
    am 23.08.2020
    Ausbilgung ab 17 Jahre über 8 Jahre zählt zu der Rentenkonto Zeit, aber zählt zu Grundrenten Zeit?
    bitte freundlichen Beantworten!
    danke
    wei
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.08.2020
    Hallo, zu den Grundrentenzeiten zählen u.a. alle Pflichtbeitragszeiten. Wenn Sie während Ihrer Ausbildung Rentenbeiträge gezahlt haben, zählt diese Phase auch für die Grundrente.
  • Andrea
    Andrea
    am 23.09.2020
    Hallo,
    auf der Seite der DRV lese ich, dass nur 3 Jahre für Kindererziehung anerkannt wird auf die Wartezeit für die Grundrente, also nicht wie hier zu lesen 10 Jahre für Kindererziehungszeiten.
    Was stimmt?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.09.2020
    Hallo Andrea, für die Grundrentenzeit zählen sowohl Kindererziehung (bis zu drei Jahre) als auch die sogenannten Berücksichtigungszeiten (bis maximal zum 10. Lebensjahr des Kindes). Das steht auch bei der DRV: https://www.deutsche-rentenversicherung.de/SharedDocs/FAQ/grundrente/grundrente_faq_liste.html#3275bdcb-9873-47d9-9bcd-b1fdcaafc6d7
  • Jens S.
    Jens S.
    am 13.11.2020
    Hallo, wir haben in der DDR als Berufsschüler eine harte Zeit hinter uns gebracht und dabei als fast kostenlose Arbeitskräfte der Industrie zur Verfügung gestanden und dabei sehr wenig verdient, zw. 100-200 DDR-Mark. Kommen unsere Ausbildungszeiten dadurch nicht in das o.g. Fenster oder werden sie hochgerechnet und man kann mit einer Anrechnung der DDR-Lehrzeit rechnen?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 13.11.2020
    Hallo Jens, soweit ich weiß, zählen Anrechnungszeiten für die Grundrente nicht mit. Wie es sich mit dieser speziellen Situation für die DDR verhält, weiß ich aber nicht. Das werden wir in vermutlich zum Sommer erfahren, da sollen die ersten Zahlungen für die Grundrente erfolgen.
  • Jens S.
    Jens S.
    am 13.11.2020
    Hallo Christian,
    ich habe mit 17 Jahren mein grünes SV-Buch erhalten und Beitragszeiten wurden eingetragen.
  • Klaus
    Klaus
    am 21.11.2020
    Wenn es stimmt das Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht auf die Grundrente angerechnet werden sind die welche unverschuldet arbeitslos geworden sind (wie ich nach der Wende) wieder angeschmiert. Soll das wirklich so sein oder habe ich da was falsch verstanden.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.11.2020
    Hallo Klaus, das haben Sie leider richtig verstanden. Weder Arbeitslosengeld I, noch "Hartz IV" noch Arbeitslosenhilfe zählen bei der "Grundrentenzeit" mit. Ein Unding, da die Grundrente ja gerade für Senioren mit kleiner Rente geschaffen wurde.
  • Angela wenzel
    Angela wenzel
    am 26.11.2020
    Hallöchen. Zählen Jahre der erwerbsminderungsrente mit?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 27.11.2020
    Hallo Angela, grundsätzlich zählen Phasen, in denen Sie eine EM-Rente bezogen haben, als Zurechnungszeit. Die zählt bei den mindestens 33 Jahren für die Grundrente nicht mit. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/2020/11/17/warum-ein-minijob-fuer-die-grundrente-so-wichtig-sein-kann/
  • Susanne C.
    Susanne C.
    am 15.12.2020
    Hallo (Christian :-),
    Chaotisches Arbeitsleben hier. 11 Jahre in Deutschland sozialversicherungspflichtig gearbeitet, dann 11 Jahre in den USA und in die dortige Social Security eingezahlt. Dann einige Jahre in die Künstlersozialkasse hier in Deutschland. 1 Kind, alleinerziehend. Wer kann Ordnung in das Chaos bringen? Was wird angerechnet, was nicht? Wer hilft? Noch habe ich 5 Jahre Zeit das Alles auf die Reihe zu bringen.
    Vielen lieben Dank im Voraus für Hinweise
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 16.12.2020
      Hi Susanne, wie Ihre Sozialversicherungszeiten aus den USA gewertet werden, weiß ich leider nicht. Am einfachsten können Sie Ihren aktuellen Status anhand der neuesten Rentenauskunft checken. Da finden Sie unter anderem Angaben über Wartezeiten.

      Wenn Sie in fünf Jahren in die Rente wollen, wäre es nun ohnehin an der Zeit für eine Kontenklärung. Dort wird man Ihnen dann auch die Frage zu Ihrer Zeit in den USA beantworten können: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/kontenklaerung-fuer-die-rente-wann-sollte-ich-mich-kuemmern
  • Gerlinde Kronhöfer
    Gerlinde Kronhöfer
    am 21.12.2020
    abgeschmiert trifft es genau.....krankheitsbedingt Hartz4 Bezug.
    Trotz Abgaben zur Rentenversicherung keine Anrechnung....was machen unsere Regierungsbehörden ausser in die eigene Tasche zu scheffeln ???????????????
  • Semih
    Semih
    vor 3 Wochen
    Hallo Herr Schulz,
    meine Mutter bezieht Witwenrente. Allerdings hat mein Vater insgesamt nur 30 Jahre Pflichtbeiträge abgeführt. Mit 3 Kindern verfügt sie über 13 Jahre Berücksichtigungszeiten wegen Kindererziehung. Hat sie nun Anspruch auf Grundrente, wenn 30Jahre (vom Ehemann) + 13 Jahre Kinderziehung zusammengezählt werden ?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Semih, ohne Einblick in das Rentenkonto können wir das leider nicht beantworten. Bitte direkt bei der Deutschen Rentenversicherung nachfragen.
  • Frank
    Frank
    vor 3 Wochen
    Guten Tag,
    wie ist das mit der Grundrente, wenn man nach 36 Arbeitsjahren aufgrund von Arbeitslosigkeit mit 63 in Zwangsrente geschickt wird? Man ohne die Abschläge von 14,4% wegen zu hoher Rente kein Anspruch auf die Grundrente hätte, mit den Abschlägen aber schon. Würde nach den Abschlägen dann ein Anspruch auf Grundrente bestehen?
    Viele Grüße ubd besten Dank
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Frank, ich bin mir nicht sicher, ob ich Ihre Frage richtig verstanden habe. Für die Grundrente ist wichtig, dass Sie a) mindestens 33 Grundrentejahre vorweisen können. Die haben Sie. Und dann schaut sich die Rentenversicherung das Einkommen an. Wenn das zu hoch wäre, gibt es den Zuschlag nicht.
  • Martin K.
    Martin K.
    vor 3 Wochen
    Zählen Zeiten versicherungspflichtiger Minijobs nach Renteneintritt auch zu den Grundrentenzeiten oder sind nur die bis zum Renteneintritt zurückgelegten Zeiten relevant?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Martin, da bin ich mir nicht sicher. Aber ich denke, dass nur die Zeiten vor dem Start der Altersrente relevant sind. Sollte ich etwas anderes hören, poste ich das hier noch einmal.
  • Frank
    Frank
    vor 2 Wochen
    Guten Tag,
    vielen Dank für Ihre Antwort. Zwei Fragen hätte ich noch.
    1. Zählen Zivildienst/Bundeswehr zu den Arbeitsjahren?
    2. Wenn man nun die Grundrente (ca. 40 Euro mehr) anstatt die Grundsicherung erhalten sollte, müsste man dann davon wieder GEZ bezahlen (von der Grundsicherung wäre man ja davon befreit)
    Viele Grüße
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Frank, Wehr- und Ersatzdienst zählt für die Grundrente mit. Wenn Sie keine Grundsicherung mehr beziehen, fällt nach meinem Kenntnisstand die Befreiung von der Rundfunkgebühr weg.
  • Brigitte Schmidt
    Brigitte Schmidt
    vor 2 Wochen
    Guten Tag,
    Ich habe zwischendurch in meinem Arbeitsleben Aufstockung vom Arbeitsamt bekommen.
    Zählt das mit oder verfallen nun die Punkte die ich selbst erarbeitet habe.

    freundlich Gruß
    B.Schmidt
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Brigitte, die Aufstockung allein durch das Arbeitsamt bringt Sie nicht näher an die 33 Jahre heran. Aber Sie haben dann ja auch sicherlich versicherungspflichtig gearbeitet - und das wiederum zählt mit.
  • Eva-Maria Stöck
    Eva-Maria Stöck
    vor 1 Woche
    Ich bekomme Rente und muss mit Grundsicherung aufstocken.Habe 38 Jahre gearbeitet.Bei der Grundsicherung muss ich jährlich darlegen wie ich finanziell dastehe.Wann bekomme ich Bescheid ob ich Grundrente bekomme oder nicht?
    Bin ich mit der Grundrente genauso abgesichert wie mit Rente und Grundsicherung?
    Mit freundlichen Grüßen
    Eva-Maria
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 6 Tagen
      Hallo Eva-Maria, die Rentenversicherung wird im Laufe des Jahres beginnen, den "Renten-Bestand" auf Grundrente zu prüfen. Es dauert also leider noch eine Weile.

      Warum sollten Sie mit Grundrente weniger "abgesichert" sein?
  • Hanna
    Hanna
    vor 1 Woche
    Hallo
    Hab eine Frage ,die mir sehr wichtig ist ,werden ABM Maßnahmen bei der neuen Grundrente angerechnet. .LG
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 6 Tagen
      Hallo Hanna, da bin ich mir nicht sicher. Nur, wenn hier Pflichtbeiträge gezahlt wurden. Sonst vermutlich nicht.
  • Volker H
    Volker H
    vor 1 Woche
    Frage
    1. gilt der Einkommensfreibetrag bei Wohngeld (min 100 €) auch, wenn zwar die 33 Jahre erfüllt sind, aber wegen zu hoher oder zu niedriger Entgeltpunkte kein Grundrentenzuschlag gezahlt wird ?
    2. würde ein Freibetrag bei einer ab 1.1.2021 laufenden Wohngeldzahlung von Amts wegen rückwirkend immer bis zu diesem oder erst zu einem späteren Datum (Kenntnis der Wohngeldstelle) berücksichtigt ?

    sehr bedankt
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 6 Tagen
      Hallo Volker, das weiß ich leider nicht. Bitte erkundigen Sie sich bei den Kollegen in der Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Schmidt Brigitte
    Schmidt Brigitte
    vor 6 Tagen
    Hallo nochmal,
    ich arbeite Teilzeit ,würde so also keine Grundrente bekommen. Nun habe ich ja nicht immer Teilzeit gearbeitet, wie hoch müssen meine erarbeiteten Rentenpunkte sein damit ich Anspruch auf Grundrente habe ?
    Die 35 Jahre habe ich erreicht.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 6 Tagen
      Hallo Brigitte, die Einkünfte während Ihres Erwerbslebens müssen sich in einem "Korridor" zwischen 30 und 80 Prozent des Durchschnittsverdienstes bewegen. Es ist also wichtig, dass man nicht zu wenig, aber auch nicht zu viel verdient hat.

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