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Mit 63 in die Rente – aber vorher arbeitslos?

Mit 63 in die Rente - aber vorher arbeitslos

 

So früh wie möglich in Rente – und das ohne Abschläge. Davon träumen viele Menschen in Deutschland. In einem unserer letzten Beiträge haben wir darüber informiert, unter welchen Umständen dies in welchem Alter möglich ist. Bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte lauert allerdings eine Falle, auf die wir heute näher eingehen möchten.

 

Vor der Rente zwei Jahre arbeitslos – geht das?

 

Gerade Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit massiven gesundheitlichen Einschränkungen denken zum Ende des Erwerbslebens darüber nach, den Ruhestand früher zu beginnen. Eine Option kann sein, in den letzten zwei Jahren vor dem geplanten Rentenbeginn Arbeitslosengeld zu beziehen. Denn ab einem Alter von 58 Jahren kann ein Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld bestehen.

 

Welche Altersrente verlangt welche Beitragszeiten, um ohne Abschläge in Rente zu gehen?
Welche Altersrente verlangt welche Beitragszeiten, um ohne Abschläge in Rente zu gehen?

 

Wenn Sie mit 63 Jahren die erforderliche Wartezeit von 45 Jahren erfüllen, können Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte beantragen. Wie in unserem Beitrag über den frühestmöglichen Renteneintritt erläutert, gibt es Konstellationen, in denen Sie Ihre Rente sogar früher antreten können.

 

Folgende Fragen sind nun für Sie wichtig:

 

1. Erreichen Sie die Wartezeit von 45 Jahren bereits mit 61?

Fällt Ihre Antwort positiv aus, können Sie ohne Bedenken in die Arbeitslosigkeit gehen. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, beziehen Sie in diesem Fall maximal zwei Jahre Arbeitslosengeld und gehen anschließend in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Ohne Abschläge.

 

2. Ihnen fehlen mit 61 noch zwei Jahre Wartezeit und Sie werden nun arbeitslos. Liegt eine Insolvenz des Arbeitgebers vor? Wurde der Betrieb komplett liquidiert?

Auch in diesem Fall zählen Ihre 24 Monate Arbeitslosengeld als Wartezeit für die Rentenversicherung. Mit 63 gehen Sie ohne Abschläge in die Altersrente.

 

Mit welchem Jahrgang geht es wann in Rente?
Mit welchem Jahrgang geht es wann in Rente?

 

Knifflig wird es, wenn Sie die nächste Frage mit „ja“ beantworten:

 

3. Sie sind 61 und werden arbeitslos. Ihnen fehlen noch 24 Monate als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Eine Insolvenz des Arbeitgebers liegt nicht vor.

Das Gesetz sagt in diesem Fall, dass Ihre Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit für den Eintritt in die vorgezogene Altersrente akzeptiert wird. Die damalige Bundesregierung wollte mit diesem Passus verhindern, dass sich eine Masse von gut qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Anfang 60 aus dem Berufsleben verabschiedet.

 

Was können Sie machen?

 

Sie beziehen Ihr Arbeitslosengeld 24 Monate und gehen mit 63 in Rente. Und zwar ohne Abschlag. Allerdings gelingt Ihnen das nur unter Zuhilfenahme eines wichtigen Details. Auch bei Arbeitslosigkeit haben Sie die Möglichkeit, einer Tätigkeit nachzugehen. Üben Sie zusätzlich zum Arbeitslosengeld einen Minijob aus und verzichten nicht auf eigene Beiträge zur Rentenversicherung, fließen diese auf Ihr Rentenkonto. Und plötzlich gelten die 24 Monate, in denen Sie Arbeitslosengeld beziehen, wieder als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.

 

 

Mit 63 ohne Abschläge in Rente zu gehen, ist also möglich, selbst wenn Sie zwei Jahre zuvor noch arbeitslos werden. Es kommt aber auf den Einzelfall an, in unserer Sozialberatung helfen wir Ihnen gern weiter.

 

Früher in Rente - ohne Abschläge. Wie Sie schon deutlich vor 63 Ihren Ruhestand antreten können

  • Was sind die größten Probleme, die kurz vor der Rente noch auf Sie warten können?
  • Welche Wartezeiten Sie sich bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte auf jeden Fall genauer anschauen sollten
  • Was Sie bei der Aufnahme eines Minijobs während des Bezugs von Arbeitslosengeld wissen müssen

Das und vieles mehr erfahren Sie in meinem kompakten Ratgeber „Früher in Rente – ohne Abschläge. Wie Sie schon deutlich vor 63 Ihren Ruhestand antreten können

 

 

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

 

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97 Gedanken zu „Mit 63 in die Rente – aber vorher arbeitslos?

  1. Ich würde deutlicher formulieren: AR für besonders langjährig Versicherte, 2019 in Rente, also 1956 geboren = AR mit 63 Jahren und 8 Monaten. AR für Behinderte: 2018 Rentenbeginn, also 1958 geboren = frühester Rentenbeginn mit 61 (und 10,8 % Abschlag).

    1. Warum wird also der 50 schwerbehinderte benachteiligt?
      Fall: Teil-Erwerbsminderungsrente seit 01.08.10 50%.
      Jetzt 50 schwerbehindert mit Ausweis. August 19 werde ich 63 Jahre.
      Arbeitslos durch keinen Job wegen Krankheit bzw, Schwerbehinderung.
      Warum muss ich länger warten für abschlagsfreie Altersrente als normale Bürger?
      Warum wird meine Arbeitslosigkeit ALG II NICHT angerechnet?
      Ich werde nach Ausage deusche Rentenvers. 10 Monate nach meinem 63sten Geburtstag in Rente gehen dürfen. Wobei die Erwerbsminderungsrente die schon um ca. 10% gekürzt ist eine Hälfte BLEIBT und nur der fehlende Teil aufgestockt wird.

      Wer kann und will Klarheit schaffen?

      1. Hallo Martina ,
        natürlich geht es !! ( quasi Vorruhestand )
        bin in Mai 1958 geboren . ab September 2019 nach 41 Jahren Berufsleben mit 61 arbeitslos geworden . Bis 63 bekomme ich ALG 1 ( Anspruch 24 Monate ALG1 ) Mit 63 gehe in die Rente für langjährig versicherte. ( mit 10,8% Abschlag nach jetzige Gesetzlage ) . Theoretisch könnte ich 2013 mit 55 Jahren nach 35 Jahren Berufsleben kündigen und bis 63 mit der Rente warten.

        Grüße aus Hamm Bernd

  2. Ich bin 60 Jahre alt und wurde am 13.03.2019 aus dem KG ausgesteuert, wenn ich jetzt 2 Jahre Alg 1 beziehe, fehlt mir ein Jahr um die Rente mit 63 mit Abschlägen zu beantragen. Weiß nicht was ich machen soll

    1. Sehr geehrte Damen und Herren,
      am 08.10.19 werde ich von der Krankenkasse ausgesteuert, kann aber erst im kommenden Jahr in Rente als langjähriger Versicherter. Das knappe halbe Jahr will ich dann mit ALG 1 überbrücken. Muss ich mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen, was ja mit 64 und meiner psychischen Erkrankung illusorisch ist, oder kann ich die Leistung des AA für den genannten Zeitraum auch ohne eigene Mitwirkung erhalten?
      Vielen Dank schon mal.
      LG Josef

      1. Hallo Josef, die Überbrückung mit Arbeitslosengeld ist auf jeden Fall der richtige Weg. Zumindest theoretisch müssen Sie sich dem Arbeitsmarkt aber zur Verfügung stellen. In der Praxis werden Sie das vermutlich aber kaum merken.

  3. Fließen bei dieser letzten Arbeitslosigkeit Beiträge in die Rentenversicherung? Genauer gefragt entstehen während DIESER Arbeitslosigkeit noch Rentenpunkte, die in die Rentenberechnung einfließen?

  4. Ich habe eine Frage dazu- bin Jahrgang 1956 und habe lt. Auskunft der DRV am 30.04.19 45 Arbeitsjahre erreicht. Ab 01.12.19 könnte ich mit 10,2 % Abschlag in Rente gehen, ab 01.08.20 ohne Abschläge. Ist es möglich, ab 01.01.20 bis zum 31.07.20 ALG I zu beziehen? Dies wäre lt. Auskunft Renten unschädlich. Allerdings frage ich mich, was das AA dazu sagt und nicht evtl. fordert, dass ich mit Abschlägen in Rente gehen soll. Können Sie mir hier weiter helfen? Wie ist die Rechtslage?

    1. Hallo Mona, der Gesetzgeber sieht bei der Rente für besonders langjährig Versicherte vor, dass Arbeitslosigkeit innerhalb der letzten 24 Monate vor dem Renteneintritt nicht als Beitragszeit mitgerechnet wird. Dieses Problem können Sie nur umgehen, wenn Sie (siehe oben im Beitrag) zusätzlich zum Arbeitslosengeld I einen Minijob ausüben und für diesen eigene Rentenversicherungsbeiträge abführen.

    2. Hallo Mona,

      die Rentenauskunft ist korrekt, d. h. wenn die 45 Jahre erreicht sind (hier: am 30.04.2019), ehe Arbeitslosigkeit eintritt (hier: 01.01.2020), ist die Beitragszeit erfüllt und die Zeit der Arbeitslosigkeit nicht schädlich für die Rente für besonders langjährig Versicherte (sogen. Rente mit 63 – was ja nicht korrekt ist, denn der Jahrgang 1956 bekommt die Rente erst mit 63 Jahre + 8 Monaten).

      Eine Zwangsverrentung durch das Jobcenter ist m. W. nur für ALG 2=Hartz IV-Empfänger/Langzeitarbeitslose möglich und auch nur unter ganz bestimmten Umständen, d. h. es darf keine Unbilligkeit vorliegen, bspw. die vorzeitige Altersrente führt zum Verlust eines Anspruchs auf Arbeitslosengeld 1 (wenn trotz ALG 1 noch ALG 2/Hartz IV bezogen wird) oder eine abschlagsfreie Altersrente steht in nächster Zukunft bevor (i. d. R. innerh. von 3 Monaten) oder Erwerbstätigkeit oder bevorstehende Erwerbstätigkeit oder Hilfsbedürftigkeit im Alter (wenn diese Rente dazu führte, dass zusätzlich eine Grundsicherung nach dem SGB XII erforderlich wäre, um das Existenzminimum zu decken).

      Vielleicht einfach mal beim Jobcenter nachfragen, denn es ist bei Eigenkündigung ja u. U. mit einer Leistungssperre zu rechnen.

  5. Hallo habe am1. 08.19 meine 45 Jahre voll werde im Sept. 61 jahre
    Nachdem meine Rente nicht ausreicht,und Gesundheitlich angeschlagen bin plane ich noch 2 Jahre Arbeitslosigkeit damit noch in die Rentenversicherung eingezahlt wird
    Und dadurch meine Rente noch etwas aufgebessert wird. Ist richtig?

    1. Hallo Herb, wenn Sie die 45 Beitragsjahre vollhaben, sollte das funktionieren. Wenn nicht: Beachten Sie bitte, dass bei der vorgezogenen Altersrente für besonders langjährig Versicherte die zwei Jahre vor Rentenbeginn nicht als Beitragszeit gelten. In diesem Fall müssten Sie neben dem Arbeitslosengeld noch über einen Minijob in die Rentenversicherung einzahlen.

  6. Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Meine Eckdaten: Jahrgang Dezember 57. Im September 2017 45jähriges Dienstjubiläum. Ich habe also die Regelung 45 Jahre vor dem 61. Lebensjahr erfüllt und könnte theoretisch im Oktober d. J. in die Arbeitslosigkeit und dann unschädlich mit 63 und 10 Monaten in die Rente gehen? Der einzige Verlust besteht dann in der Differenz zwischen AL Geld und dem vollen Gehalt bzw. in einem (geringfügigen?) Abschlag in der Rente, da die Rentenbeiträge während der AL Zeit nicht in der gleichen Höhe gezahlt werden. Bitte um Korrektur, wenn ich hier falsch liege. Herzlichen Dank!

    1. Hallo Savina, das klingt alles stimmig. Bevor Sie etwas in die Wege leiten, empfehle ich Ihnen allerdings dringend, alle Eventualitäten in einem kostenlosen Gespräch bei der Deutschen Rentenversicherung abzuklären.

  7. Hallo.
    Ich bin 61 Jahre alt und gehe noch 2 Jahte arbeiten.dann bin ich 63.
    Allerdings habe ich noch 7 Monate Restanspruch auf ALG1. Man müsste ja noch ein paar Monate dranhängen um die Rente zu bekommen.
    Ich werde mich dann nochmal mich erkundigen.

  8. Hallo, bin ALG 1 Bezieher. Das ALG 1 endet am 31.12.2019. Ich bin am 11.7.1958 geboren und am 1.8.2020 habe ich die 45 Jahre voll, so dass ich lt. Auskunft der Rentenstelle am 1.8.2021 mit Abzügen 10,8 % in Rente gehen könnte. Meine Frage: Muss ich zwingend nach Ablauf des ALG 1 am 31.12.19 weiterhin bei der Arbeitsagentur gemeldet bleiben, was ich nicht möchte bis zu dem ersten Renteneintritt am 1.8.2021? Würden mir, wenn ich nicht weiterhin gemeldet bleibe, obwohl keine Leistungen mehr an mich erfolgen, durch den Ausstieg rentenmässig hierdurch Nachteile entstehen? Besten Dank für Ihre Nachricht.
    Mit bestem Gruß

    1. ERKUNDIKE DICH UND NICHT KÜNDIGEN DEN SOLANGE WIRD IN DIE RENTENKASSE EINBEZAHLT AUSSED BEI KÜDIGUNG HAST KEINE KRANKENVERSICHERUNG MUST BEI KÜNDIUNG DIE PRIVAT BEZAHLEN EINFACH NACHFRAGEN

  9. Hallo, bin Jahrgang 1956 und habe meine 45 Jahre Beitragszahlung in die Rentenkasse geleistet. Ich werde im Oktober 63 Jahre und kann demnach am 1.7.2020 abschlagsfrei in Rente gehen. Nun habe ich vor 4 Wochen erfahren, das meine Firma teile der Produktion schliesst und ich zum 1.1.2020 arbeitslos werde. WL und BR verhandeln noch einen Sozialplan. Kann ich mich ab 1.1.2020 arbeitslos melden, bis zum 1.7.2020 Arbeitlosengeld beziehen und dann wie geplant abschlagsfrei in Rente gehen?

    1. Ich bin Jahrgang 56, geb.am 15.12…..habe die 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und BESONDERS LANGJÄHRIG VERSICHERT.Ab 01.09.2020 könnte ich die Rente in Anspruch nehmen.Nun werde ich ab 01.01.20 arbeitslos ,also 8 Monate würde ich arbeitslos gelten.
      Wie wirkt sich die Arbeitslosenzeit auf die Rente aus.
      Vielen Dank

      1. Hallo Karla, wie oben im Beitrag ausgeführt: Es kommt darauf an, warum Sie arbeitslos werden. Wird der Betrieb geschlossen, ist es kein Problem. Andernfalls könnten Sie über einen Minijob eigene Rentenbeiträge abführen.

  10. Bin berufstätig, kinderlos und im Mai 60 geworden. Erfülle aber nur 35 Jahre Beitragszahlung in die Rentenkasse. Wenn ich mit 61 den Arbeitsvertrag kündigen würde, kann ich meine Rente mit 63 beantragen bzw. beziehen?
    Viele Grüße

      1. Ich bin Jahrgang 56, geb.am 15.12…..habe die 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und BESONDERS LANGJÄHRIG VERSICHERT.Ab 01.09.2020 könnte ich die Rente in Anspruch nehmen.Nun werde ich ab 01.01.20 arbeitslos ,also 8 Monate würde ich arbeitslos gelten.
        Wie wirkt sich die Arbeitslosenzeit auf die Rente aus.
        Vielen Dank

  11. Hallo,
    ich bin 3/1963 geboren,also jetzt 56 Jahre alt. Meine 45 Beitragsjahre habe ich mit 61 Jahren erreicht. Ab wann kann ich ohne Abzüge in Rente gehen,und wie mache ich das?

      1. OK, und wie sieht es aus wenn man vor Eintritt in die reguläre AR Arbeitslos wird?
        Normalerweise muss ich bis 64 Jahre und 10 Monaten arbeiten, aber wenn ich dann 2 Jahre vorher arbeitslos werde hätte ich keinen, bzw nicht so großen Verlust?

        1. Siehe oben. Es kommt auf die „Art der Arbeitslosigkeit“ an. Die Aufgabe des Betriebs stellt kein Problem dar. Der Gesetzgeber wollte aber eine „Verrentungswelle“ verhindern, so dass eine „normale Arbeitslosigkeit“ kurz vor der Rente für besonders langjährig Versicherte nicht als Wartezeit anerkannt wird.

  12. Hallo, ich bin 12/1960 geboren, und habe meine 45 Jahre im 9/2020 voll. Also noch bevor ich 60 Jahre alt bin. Abschlagsfrei kann ich dann mit 64 und 4 Monate in Rente gehen.
    Das geht aber nur wenn ich nicht früher gehe! Wenn ich schon mit 63 gehen möchte, oder zwangsweise muss, dann nutzen mir die 45 Jahre gar nichts. Dann wird der Abschlag bis 66 Jahre und 4 Monate gerechnet. So wie der Stichtag auf meiner jährlichen Renteninformation ohne die 45 Jahre steht. Ist das so richtig?!
    Wenn man die 45 voll hat, wird dieser Stichtag dann in der Renteninformation erwähnt?

      1. Ich bin jahrgang 1959. Ich habe 2021 meine 45 Arbeitsjahre voll.
        Kann ich 2021 noch 24 monate in d arbeitslosigkeit gehen und dann meine altersrente abschlagsfrei beziehen?

        1. Hallo Conny, dieses Szenario haben wir oben im Beitrag konkret beschrieben. Abschlagsfrei können Sie in solch einem Fall nur vorzeitig in Rente gehen, wenn Ihr Betrieb aufgelöst wird.

  13. Hallo,
    ich bin Jahrgang 1958 und werde wegen Kind die 45 Jahre bis zur Regelaltersrente nicht mehr voll bekommen. (Aber 35 Jahre hab ich). Habe vor nächstes Jahr (mit 62) zu kündigen, da ich gesundheitlich angeschlagen bin und möchte dann ALG 1 beantragen. Bekomme ich dann bis 64 Jahren ALG1 oder kann ich gezwungen werden mit 63 in Rente zu gehen. Dann hätte ich 10,8% Abschläge, ansonsten nur 7,2%. Evtl. 3 Monate Sperre würde ich in Kauf nehmen.

  14. Hallo!
    Ich bin am 11.02.1956 geboren und arbeite seit 01.08.1970 ohne Unterbrechung nun bekomme ich seit 01.08.2018 AlG1
    Habe ich das Recht auf 24 Monate Arbeitslosengeld oder kann mich das Jobcenter vorzeitig zur Rente zwingen?

    1. Hallo Gerald, wenn Sie Arbeitslosengeld I beziehen, ist nicht das Jobcenter für Sie zuständig, sondern die Arbeitsagentur. Und dort haben Sie (bei entsprechend langer Versicherungszeit) Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld.

  15. Hallo,
    ich bin 61 Jahre alt und werde mit 63 Jahren mit Abschlägen in Rente gehen. Macht es jetzt noch Sinn als Minijober Beiträge in die Rentenkasse abzuführen ? (45 Jahre erreiche ich nicht mehr, 35 Jahre sind voll)
    Danke für die Infos.

  16. Hallo und guten Tag,
    Ich bin jahrgang 57.
    War wegen körperlicher Beschwerden ca 18monate im krankenstand, dann Kündigung vom Arbeitgeber. Danach alg1. Seit Mai 19 ohne Bezug aber weiterhin arbeitssuchend gemeldet beim Amt. EU Rente abgelehnt. Grad Behinderung eingereicht Mai 19.Antwort steht noch aus. Werden alle rentenpunkte angerechnet… Bzw welche. Möchte so bald wie möglich mein eigenes Einkommen und von niemandem abhängig sein.

  17. Hallo,bin Jahrgang 58 war 2018 wegen Schulter OP ca 12 Monate krankgeschrieben. Nach meiner Genesung habe 3 Monate weitergearbeitet Bin tiefbauer von Beruf. Meine 45 Jahren habe ich dieses Jahr erreicht. Leider sind bei mir weitere gesundheitliche Probleme aufgetreten. Meine Frage wäre: wenn ich von meiner Firma gekündigt würde und 2 Jahre AlG beziehen würde kann ich dann mit 63 Abschlagfrei in Rente gehen?J

    1. Hallo Jan, lesen Sie bitte noch einmal unseren Beitrag: Falls die Arbeitslosigkeit unmittelbar vor der vorgezogenen Rente mit 63 entsteht, gilt diese nicht als Wartezeit.

  18. Hallo, ich Baujahr 8/59 stehe kurz vor der Arbeitlosigkeit. Habe ich das richtig verstanden, dass ein zusätzlicher Minijob dazu beiträgt, weiter in die Rentenkasse einzuzahlen wichtig ist um die Wartezeit zu umgehen? Oder verwechsel ich jetzt was?Und ist es richtig, das ab 1/2020 2,5 Jahre ALG1 gezahlt werden?

    1. Hallo Babsi, richtig – wenn Sie als Minijobberin neben dem Arbeitslosengeld selbst Rentenbeiträge zahlen. In diesem Fall ist die Arbeitslosigkeit vor der Rente für besonders langjährig Versicherte unschädlich.

  19. Hallo
    Ich werde 201020 63 Jahre jung und habe dann 48 Jahre eingezahlte. Lt Bescheid hätte ich 10,5% Aabschläge. Kann ich da,nun 12 Monate arbeitslos sein, um das zu umgehen?
    Danke Norbert Blüm

    1. Hallo Fritz, siehe Beitrag: Die Arbeitslosigkeit vor der Rente für besonders langjährig Versicherte ist für Sie nur „unschädlich“, wenn sie durch eine Insolvenz oder die vollständige Aufgabe des Betriebs erfolgt.

  20. Hallo,ich bin schwerbehindert und könnte laut Rentenbescheid vorzeitig mit 61 Jahren und 10 Monate in Rente gehen.Dann hätte ich 10,8% Abschläge. nun meine Frage:
    Was passiert wenn ich mit 59 Jahren, also genau 2 Jahre vor den vorzeitigen Rentenbeginn arbeitslos werden sollte? Bekomme ich dann bis zur Rente 2 Jahre Arbeitslosengeld 1?
    Werden dann Beiträge zur Rentenversicherung vom Arbeitslosengeld bezahlt?
    Oder mit welchem zusätzlichen Abschlägen muss ich rechnen, also zusätzlich zu den 10,8% die ich ohnehin haben werde?
    Ich bin Jahrgang 1963

    Danke Ihnen für Ihre Antwort!

    1. Hallo Manfred, wenn ich Ihren Kommentar richtig verstehe, sprechen Sie nicht von der Rente für besonders langjährig Versicherte. Falls Sie entsprechend lang sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, sollten Sie mit 59 Anspruch auf zwei Jahre Arbeitslosengeld haben. In dieser Zeit führt die Arbeitsagentur auch Beiträge an die Rentenversicherung ab.

      1. Hallo Christian Schultz,

        danke für Ihre Antwort. Also 45 Beitragsjahre bekomme ich nicht voll, aber über 35 und da ich schwerbehindert bin zu 70 % müssten mir eigentlich 2 Jahre Arbeitslosengeld 1 zustehen.
        Würde ich dann trotzdem noch Kürzungen hinnehmen müssen, also zusätzlich zu den 10,8 %?
        Bin Jahrgang März 1963 und hätte bis zum 59.Lebensjahr 37 Jahre gearbeitet.

        Also, ja ich weiß das es nicht die feine Art ist sich zwei Jahre vor der vorzeitigen Rente für Behinderte mit 61Jahren u 10 Monaten ( 10,8 % Abschlag) arbeitslos zu melden. Aber ich habe dafür meine Gründe. nicht zuletzt würde meine Gesundheit es mir danken. Außerdem ein Staat der für Millionen Gäste gut zahlt kann auch für mich Arlg. 1 zahlen. Hätte damit keinerlei Skrupel.

  21. Hallo, ich bin Jahrgang 1957 und mit 80% schwerbehindert. War nach Hartz IV jetzt knapp 3 Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt.Die Firma macht zum 31.12.2019 zu. Kann ich die Zeit bis zur Rente zum 01.12.2021mit ALG überbrücken?

    1. Hallo Hermann, bitte kontaktieren Sie die Arbeitsagentur. Dort kann man Ihnen den genauen Anspruch zu Ihrem Arbeitslosengeld konkret mitteilen.

  22. für mich etwas verworren.
    werde im Nov19 60 Jahre, komme derzeit mit meinem AG nicht zurecht. Deshalb hatte ich vor, bis Dez21 noch zu arbeiten und ab Jan22 für ein Jahr in die Arbeitslosigkeit zu gehen. Geht das so nun oder nicht?

    1. Hallo Frank, bei der Rente für besonders langjährig Versicherte zählt die Arbeitslosigkeit nur als „Wartezeit“, wenn Ihr Betrieb insolvent geht oder Ihre Betriebsstätte dicht gemacht wird. Bei „normaler Arbeitslosigkeit“ fehlen Ihnen diese Zeiten hinterher – da würde nur der Trick mit dem Minijob helfen.

  23. 45 Jahre und 5 Monate BeitragsJahre. [2019)
    Im Juli 2019 bin ich 63 Jahre alt geworden. Seit Juni 2019 habe ich mich bei der AFa arbeitslos gemeldet weil mein Arbeitgeber den Standort verlagert hat und ein Umzug für mich nicht mehr in Frage kam.
    Frage : muss ich nun im November/Dezember 2019 meinen Rentenantrag für den 1.4.2020 stellen oder kann ich über diesen Zeitpunkt ( 1.4.2020] hinaus weiterhin Arbeitslosengeld beziehen. Das Arbeitslosengeld ist entsprechend hoch.
    Werden hier Beiträge zur Rentenversicherung hier berücksichtigt bzw. abgeführt?
    Für eine kurze Info wäre ich sehr dankbar.

    1. Hallo Alfred, so wie ich Ihren Beitrag verstehe, ist Ihre Betriebsstätte aufgelöst worden – deshalb sollte in Ihrem Fall der Bezug von Arbeitslosengeld für eine vorgezogene Rente unschädlich sein. Natürlich werden dann auch Rentenversicherungsbeiträge gezahlt. Zu der Frage, wann der beste Zeitpunkt für Ihren individuellen Rentenantrag ist, sollten Sie direkt bei der DRV nachfragen. Die Beratung dort ist kostenlos.

  24. Guten Tag, eine Frage zu der Minijob Tätigkeit während dem Alg 1 Bezug wegen Erfüllung der Wartezeit, müssen die Rentenbeiträge zwingend über den Minijob abgeführt werden oder kann man das auch aus eigener Tasche bezahlen.

  25. Mein Arbeitsverhältnis ruht. Ich bin seit drei Jahren krank und bekomme seit der Aussteuerung Geld vom Arbeitsamt, damit ich in kein Loch falle. Jetzt geh ich mit Abschlag in die Rente mit 63, die Monate beim Arbeitsamt fehlen…….., ist das gerecht???

  26. Hallo und guten Tag, ich bin im Januar 1958 geboren, habe im September 2019 meine 45 Jahre (Rente mit 64 Jahren) zusammen und unsere Firma soll verkauft werden. Wir warten …. was ist, wenn mich der neue Eigentümer nicht mehr als Arbeitskraft braucht ? oder aber die Firma wird aufgrund keines gefundenen Käufers einfach geschlossen ? Darf ich dann 2 Jahre arbeitslos sein bzw. werden die Beitrag zur Rentenversicherung gezahlt ?

    1. Hallo Anneliese, sollte Ihr Betrieb tatsächlich aufgegeben werden, würden Ihre zwei Jahre Arbeitslosigkeit unschädlich für die Rente für besonders langjährig Versicherte sein.

  27. Hallo, ich bin Jahrgang 64 und Schwerbehindert. Kann ich mit 61 Jahre noch zwei Jahre Alg1 beziehen und dann in Rente gehen? Die 45 Beitragsjahre habe ich bis dahin erfüllt.

    1. Hallo Udo, mit dem Jahrgang 1964 können Sie nicht mehr ohne Abschläge mit 63 in Rente gehen. Lassen Sie sich am besten direkt bei der DRV Ihr frühestmögliches Ausstiegsdatum errechnen. Das ist dort kostenlos.

      1. Hallo Christian, das ist mir schon klar:-) das ich ohne Abschläge nicht gehen kann, mir geht es hauptsächlich darum ob ich noch die zwei Jahre Alg1 bekomme , oder ob die mich gleich mit 62 und 10,8% Abschlag in Rente schicken können und somit nur ein Jahr Alg1 bekomme.
        Danke und Gruß

        1. Hallo Udo, ich sehe nicht, was gegen einen Bezug von zwei Jahren Arbeitslosengeld sprechen würde. Klar, die Agentur für Arbeit, hat immer ein Interesse daran, „ältere“ Arbeitslose vorzeitig loszuwerden. Aber gegen Ihren Willen sollte das in Ihrem Fall nicht möglich sein.

  28. Hallo, bin Jahrgang 1963, würde gerne spätestens mit 63 in Rente gehen wollen (auch mit Abschlägen) aber…geht das in meinem Fall überhaupt. Habe durch frühere Selbständigkeit und Auslandaufenthalt keine 35 Jahre zusammen?

    1. Hallo Martina, die Rente für langjährig Versicherte erfordert in der Tat 35 Jahre Pflichtbeiträge. Haben Sie eine anerkannte Schwerbehinderung? Dann verkürzt das die Zeit bis zum Renteneintritt noch einmal um zwei Jahre. Ich empfehle Ihnen, einmal direkt bei der Deutschen Rentenversicherung nachzufragen. Im persönlichen Gespräch wird man Ihnen dort kostenlos sagen, wann Sie frühestens in Rente gehen können.

  29. Ich werde im Februar 2020 61 Jahre. Ich bin gekündigt und meine 4-monatige Kündigungsfrist läuft am 30.04.2020 aus. Die 24 Monate ALG 1 enden zum 31.03.2022. Gem. Rentenbescheid könnte ich nach 45 Jahren im Mai 2023 in Rente gehen. Was ist, wenn ich von April 22 – April 23 noch einen geringfügigen Job annehme bei denen noch Rentenbeiträge abgeführt werden ? Kann ich dann ab Mai 23 in Rente gehen?

    1. Hallo Petra, ich bin mir nicht ganz sicher, wie ihre Arbeitslosigkeit in diesem Fall rentenrechtlich behandelt würde. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, sollten Sie über die komplette Dauer des Bezugs von Arbeitslosengeld einen Minijob ausüben und eigene Rentenbeiträge abführen. Ich empfehle Ihnen aber auf jeden Fall eine kostenlose Beratung bei der Rentenversicherung.

  30. Hallo , ich bin 61 Jahre alt. . Ab dem 1.9.2019 bin ich, wegen Insolvenz des Arbeitgebers und Betriebsschliessung Arbeitslos. Lt. Rentenauskunft sind die 45 Jahre in 7 Monaten erfüllt. Gelte ich auch als besonders langjährig Versichert, da die letzten 7 Monate in die Arbeitslosigkeit fallen?
    Kann ich nach den 2 Jahren ALG ohne Abschlag in die Rente gehen? . Wie steht eigentlich die Arbeitsagentur zu diesen Überlegungen? Da ja von dort auch weiter Arbeitsvermittlungs-Vorschläge kommen und ich angehalten werde mich zu Bewerben. (Was in meinem Beruf als KFZ-Mechaniker, mit 61 ziemlich aussichtslos ist.) Kann ich Vermittlungsangebote der Agentur über 2Jahre ablehnen, ohne das Leistungen gekürzt oder ausgesetzt werden? Wie gehe ich da vor? Im voraus, vielen Dank für eine Antwort.

    1. Hallo Lothar, da Ihre Arbeitslosigkeit durch die Insolvenz Ihres Arbeitgebers begründet ist, ist diese Zeit für die Rente für besonders langjährig Versicherte nicht schädlich. Das heißt, Sie können nach zwei Jahren ohne Abschläge in Rente gehen.
      Wer Arbeitslosengeld bezieht, steht theoretisch immer der Vermittlung zur Verfügung. Dass das in vielen Fällen illusorisch ist, wird auch den Arbeitsvermittlern der BA nicht entgangen sein.

  31. Ich werde ab 1.10.2019 arbeitslos. Ich bin nach meiner Ausbildung 1.9.1972-28.2.1975 immer berufstätig gewesen. Auch nach der Geburt meiner drei Söhne. Somit wäre ich 7 Monate arbeitslos bis zur Rente, muss ich dann trotzdem noch einen Minijob wegen der Rentenversicherung annehmen oder nicht? Bin ich verpflichtet mich während meiner Arbeitslosigkeit noch zu bewerben, obwohl ich nicht denke, dass Frauen mit 63 Jahren noch eine Anstellung bekommen. Bin Mitglied der VdK Hessen. Über 14 Jahre.

    1. Hallo Brigitta, wie oben mehrfach beschrieben: Wenn die Arbeitslosigkeit nicht durch Insolvenz oder Betriebsaufgabe begründet ist, zählt sie nicht als Wartezeit. In dem Fall müssten Sie also eigene Rentenbeiträge über einen Minijob abführen.

  32. Bin Jahrgang 1958. Im September 2019 sind meine 45 Jahre voll laut Rentenauskunft. Rentenantritt 7/2022. Was passiert mir, wenn mir meine Firma betriebsbedingt jetzt kündigen würde.?

    1. Hallo Uwe, wenn Sie die Rente für besonders langjährig Versicherte nutzen möchten, ist eine Arbeitslosigkeit kurz vor der Rente nur Fall unschädlich, wenn der Betrieb komplett dicht gemacht wird. Handelt es sich um eine normale Kündigung, zählt die Zeit der Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit.

  33. Bin Jahrgang (Dezember)1959, und werde erst mit 64 meine 45 Jahre Arbeitsjahre „voll“ bekommen. Laut Aussage zu Beginn könnte ich mit 62 +3 Monate ALG 1 beziehen und mit Hilfe eines Mini-Jobs(mit Renteneinzahlung) meine 45 Jahre voll bekommen, um dann mit 64 + 3 Monate ohne Abzüge in die Rente zu gehen.
    Im Falle der Arbeitslosigkeit zahlt das Arbeitsamt ja 80% meiner letzten Rentenzahlungen in die Rentenkasse für mich ein. Zusätzlich würde ich ja noch einen kleinen weiteren Betrag aus meinem Minijob einzahlen.
    Werden diese Beträge dann zusammen veranschlagt, also 80% + X, oder nur der Minibetrag der mir hilft die ALG 1 Zeit als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährige Versicherte angerechnet zu bekommen?

    1. Hallo Hartmut, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich gehe davon aus, dass die Bundesagentur für Arbeit Beiträge abführt. Diese zählen dann eben nur nicht als Wartezeit. Am besten erkundigen Sie sich aber einmal bei der Deutschen Rentenversicherung.

  34. Hatte letzte Woche einen Termin dort, aber diese Frage habe ich leider vergessen zu stellen. Hake da aber noch einmal nach!
    Andere Frage!
    Ich habe derzeit eine 30% ige Schwerbeschädigung Aufgrund beider Knie (Künstliche 😉 Daneben noch diverse Rückenprobleme im Lenden und Halswirbel Bereich. Nach Aussage meiner Sachbearbeiterin bei der VdK kann ich Aufgrund dieser Beschwerden aber maximal 40% erhalten! „?“
    Derzeit kann ich kaum 500m am Stück laufen und mein linker Oberschenkel entwickelt ein Taubheitsgefühl wenn ich länger als 10 Min auf den Beinen bin. Kopf linksseitig drehen geht auch kaum. Ich frage mich worauf sich Ihre Aussage begründet?

    1. Hallo Hartmut, besser als Ihre Sachbearbeiterin beim VdK können wir Sie im Rahmen unseres Blogs nicht beraten. Um klare Aussagen treffen zu können, müssten wir die Unterlagen kennen. Bitte besprechen Sie das mit Ihrer Sachbearbeiterin.

  35. Guten Tag, bin Jahrgang 15.07.1957 . Habe meinen Arbeitsplatz zum 01.04.2020 verloren, da es durch Pachtende des Betriebes (Pachtvertrag wurde durch Betreiber/Pächter nicht verlängert) meine Position nicht mehr geben wird. Das wurde in einem Ergänzungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen mit mir geklärt. Ich befinde mich seit dem 01.01.2019 bis 31.03.2020 in der Freistellungsphase unter Fortzahlung meiner Bezüge.
    Habe zum 01.04.2020 meine 45 Rentenbeitragsjahre erfüllt. Meine Vorstellung ist nun , dass ich mich ab dem 01.04. 2020 bis zum 31.05.2021 Arbeitslos melde und ab 01.06.2021 in die Altersrente (45jahre) gehe.
    Ist das so richtig wie ich das sehe? Muss ich mit einer Sperre durch die Agentur für Arbeit rechnen? Bin über eine Info sehr dankbar.

    1. Hallo, falls Ihr Betrieb wirklich komplett aufgegeben wurde, sollte Ihre anschließende Arbeitslosigkeit für die Rente für besonders langjährig Versicherte problemlos angerechnet werden. Wenn es sich nur um eine Zweigstelle handelt, kann es zum Problem werden. Wenn ich Sie aber richtig verstehe, hätten Sie Ihre 45 Versicherungsjahre schon vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit komplett. In diesem Fall warten Sie einfach auf den Beginn Ihrer (frühestmöglichen) Rente. Auch in der Arbeitslosigkeit. Eine kostenlose Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung sollte Ihnen das noch einmal bestätigen.

  36. Ich trete meine Altersrente offiziell 01.01.2022 an. Wahrscheinlich werde ich jedoch zum Ende 2019 meine Arbeitsstelle verlieren. Welche Einbußen habe ich?

    1. Hallo Elke, wie oben erläutert: Für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte sind 45 Versicherungsjahre nötig. Wenn Sie die Ende 2019 noch nicht zusammen haben, ist es wichtig, dass die geplanten zwei Jahre Arbeitslosigkeit dazu zählen. Das ist aber nur der Fall, wenn Ihre Firma komplett schließt.

      1. Danke für die nette Antwort. Ich habe meine 45 Jahre seits Anfang diesen Jahres voll. Die Firma schließt nicht, es gibt intern große Probleme, so dass ich davon ausgehe, dass ich meinen Job verliere

    1. Wenn die 45 Jahre trotzdem komplett sind, gibt es die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt. Die Arbeitslosigkeit bedeutet natürlich, dass Sie in dieser Zeit weniger Beiträge für Ihre Rente erhalten, als wenn Sie bis zum Schluss arbeiten würden.

  37. Mit genau 65würde ich die notwendigen 36 Jahre beisammen haben und kaönnte mit die Rente für langjährig Versicherte antreten (mit Abschlägen, die ich gerne in Kauf nehmen würde). Wenn ich ( hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen) 2 Jahre davor arbeitslos werde (ggf. selber kündige und für 3 Monate gesperrt werde, was ich auch in Kauf nehmen würde) – werden diese letzten 2 Jahre zu der Wartezeit dazuzälen? Auch die 3 Monate der Sperre?

    1. Hallo Victoria, die letzten 24 Monate Arbeitslosigkeit sind nur bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte ein Problem. Nicht bei der Altersrente für langjährig Versicherte.

  38. Hallo Christian,
    ich bin im März 1961 geboren und kann zum 1. Oktober 2024 abschlagsfrei in Rente gehen. Zum 1.4.2023 wäre der Eintritt in die Rente mit 12,6% Abschlag möglich.
    Mein Betrieb wird nicht insolvent und der Betrieb wird auch nicht verlagert.
    Ich überlege aktuell noch einmal eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Für den Fall, dass das nicht gut gehen sollte und mich der neue Betrieb nach der Probezeit nicht übernehmen sollte und ich arbeitslos werden sollte:
    – Habe ich dann Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld?
    – Habe ich das richtig verstanden, dass ich durch einen Minijob während meiner Arbeitslosenzeit und Einzahlung von Rentenbeiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung aus meinem Minijob mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann….oder erst mit 64 Jahren und 6 Monaten?

    Vielen Dank für Deine Antwort.

    Beste Grüße
    Carsten

    1. Hallo Carsten, zu Ihrer ersten Frage: Wenn Sie vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit älter als 58 sind und zuletzt mindestens 48 Monate versicherungspflichtig beschäftigt waren – das wäre bei Ihnen ja der Fall – dann hätten Sie 24 Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld I.
      Zu Frage 2: Mit Jahrgang 1961 können Sie die Rente für besonders langjährig Versicherte erst mit 64 Jahren und sechs Monaten in Anspruch nehmen. Alternative ist die Rente für langjährig Versicherte ab 63 – dann aber mit Abschlägen.

  39. Guten Tag,
    Ich werde aus gesundheitlichen Gründen zum Ende diesen Jahres meine seit 1988 bestehende
    Selbstständigkeit beenden. Lt. Rententräger kann ich zum 1.7.2021 mit 10,8% Abschlägen in Rente gehen, was aber mache ich bis dahin? Kann ich mich beim Arbeitsamt als Arbeitssuchend
    melden und auch Bezüge erhalten? Oder welche Möglichkeiten habe ich sonst noch, denn mein Erspartes wird nicht bis dahin ausreichen.
    Vielen Dank

    1. Hallo Martina, ich weiß nicht, ob Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben – da sollten Sie einmal direkt bei der Agentur für Arbeit nachfragen. Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können, wäre auch zu prüfen, ob Anspruch auf Krankengeld oder eine Erwerbsminderungsrente besteht.

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