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Mit 63 in die Rente – aber vorher arbeitslos?

Mit 63 in die Rente - aber vorher arbeitslos

 

So früh wie möglich in Rente – und das ohne Abschläge. Davon träumen viele Menschen in Deutschland. In einem unserer letzten Beiträge haben wir darüber informiert, unter welchen Umständen dies in welchem Alter möglich ist. Bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte lauert allerdings eine Falle, auf die wir heute näher eingehen möchten.

 

Vor der Rente zwei Jahre arbeitslos – geht das?

 

Gerade Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit massiven gesundheitlichen Einschränkungen denken zum Ende des Erwerbslebens darüber nach, den Ruhestand früher zu beginnen. Eine Option kann sein, in den letzten zwei Jahren vor dem geplanten Rentenbeginn Arbeitslosengeld zu beziehen. Denn ab einem Alter von 58 Jahren kann ein Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld bestehen.

 

Welche Altersrente verlangt welche Beitragszeiten, um ohne Abschläge in Rente zu gehen?
Welche Altersrente verlangt welche Beitragszeiten, um ohne Abschläge in Rente zu gehen?

 

Wenn Sie mit 63 Jahren die erforderliche Wartezeit von 45 Jahren erfüllen, können Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte beantragen. Wie in unserem Beitrag über den frühestmöglichen Renteneintritt erläutert, gibt es Konstellationen, in denen Sie Ihre Rente sogar früher antreten können.

 

Folgende Fragen sind nun für Sie wichtig:

 

1. Erreichen Sie die Wartezeit von 45 Jahren bereits mit 61?

Fällt Ihre Antwort positiv aus, können Sie ohne Bedenken in die Arbeitslosigkeit gehen. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, beziehen Sie in diesem Fall maximal zwei Jahre Arbeitslosengeld und gehen anschließend in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Ohne Abschläge.

 

2. Ihnen fehlen mit 61 noch zwei Jahre Wartezeit und Sie werden nun arbeitslos. Liegt eine Insolvenz des Arbeitgebers vor? Wurde der Betrieb komplett liquidiert?

Auch in diesem Fall zählen Ihre 24 Monate Arbeitslosengeld als Wartezeit für die Rentenversicherung. Mit 63 gehen Sie ohne Abschläge in die Altersrente.

 

Mit welchem Jahrgang geht es wann in Rente?
Mit welchem Jahrgang geht es wann in Rente?

 

Knifflig wird es, wenn Sie die nächste Frage mit „ja“ beantworten:

 

3. Sie sind 61 und werden arbeitslos. Ihnen fehlen noch 24 Monate als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Eine Insolvenz des Arbeitgebers liegt nicht vor.

Das Gesetz sagt in diesem Fall, dass Ihre Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit für den Eintritt in die vorgezogene Altersrente akzeptiert wird. Die damalige Bundesregierung wollte mit diesem Passus verhindern, dass sich eine Masse von gut qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Anfang 60 aus dem Berufsleben verabschiedet.

 

Was können Sie machen?

 

Sie beziehen Ihr Arbeitslosengeld 24 Monate und gehen mit 63 in Rente. Und zwar ohne Abschlag. Allerdings gelingt Ihnen das nur unter Zuhilfenahme eines wichtigen Details. Auch bei Arbeitslosigkeit haben Sie die Möglichkeit, einer Tätigkeit nachzugehen. Üben Sie zusätzlich zum Arbeitslosengeld einen Minijob aus und verzichten nicht auf eigene Beiträge zur Rentenversicherung, fließen diese auf Ihr Rentenkonto. Und plötzlich gelten die 24 Monate, in denen Sie Arbeitslosengeld beziehen, wieder als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.

 

Mit 63 ohne Abschläge in Rente zu gehen, ist also möglich, selbst wenn Sie zwei Jahre zuvor noch arbeitslos werden. Es kommt aber auf den Einzelfall an, in unserer Sozialberatung helfen wir Ihnen gern weiter.

 

Früher in Rente - ohne Abschläge. Wie Sie schon deutlich vor 63 Ihren Ruhestand antreten können

  • Was sind die größten Probleme, die kurz vor der Rente noch auf Sie warten können?
  • Welche Wartezeiten Sie sich bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte auf jeden Fall genauer anschauen sollten
  • Was Sie bei der Aufnahme eines Minijobs während des Bezugs von Arbeitslosengeld wissen müssen

Das und vieles mehr erfahren Sie in meinem kompakten Ratgeber „Früher in Rente – ohne Abschläge. Wie Sie schon deutlich vor 63 Ihren Ruhestand antreten können

 

 

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

 

Sie wollen regelmäßig über neue Beiträge in unserem Blog informiert werden? 

 

190 Gedanken zu „Mit 63 in die Rente – aber vorher arbeitslos?

  1. Ich würde deutlicher formulieren: AR für besonders langjährig Versicherte, 2019 in Rente, also 1956 geboren = AR mit 63 Jahren und 8 Monaten. AR für Behinderte: 2018 Rentenbeginn, also 1958 geboren = frühester Rentenbeginn mit 61 (und 10,8 % Abschlag).

    1. Warum wird also der 50 schwerbehinderte benachteiligt?
      Fall: Teil-Erwerbsminderungsrente seit 01.08.10 50%.
      Jetzt 50 schwerbehindert mit Ausweis. August 19 werde ich 63 Jahre.
      Arbeitslos durch keinen Job wegen Krankheit bzw, Schwerbehinderung.
      Warum muss ich länger warten für abschlagsfreie Altersrente als normale Bürger?
      Warum wird meine Arbeitslosigkeit ALG II NICHT angerechnet?
      Ich werde nach Ausage deusche Rentenvers. 10 Monate nach meinem 63sten Geburtstag in Rente gehen dürfen. Wobei die Erwerbsminderungsrente die schon um ca. 10% gekürzt ist eine Hälfte BLEIBT und nur der fehlende Teil aufgestockt wird.

      Wer kann und will Klarheit schaffen?

      1. Hallo Martina ,
        natürlich geht es !! ( quasi Vorruhestand )
        bin in Mai 1958 geboren . ab September 2019 nach 41 Jahren Berufsleben mit 61 arbeitslos geworden . Bis 63 bekomme ich ALG 1 ( Anspruch 24 Monate ALG1 ) Mit 63 gehe in die Rente für langjährig versicherte. ( mit 10,8% Abschlag nach jetzige Gesetzlage ) . Theoretisch könnte ich 2013 mit 55 Jahren nach 35 Jahren Berufsleben kündigen und bis 63 mit der Rente warten.

        Grüße aus Hamm Bernd

    2. Guten Tag, wir haben eine Frage zu den Erläuterungen. Es wäre schön, wenn jemand hierzu Wissen oder Quellen hätte:
      45 Jahre sind mit Endalter 62 erreicht.
      Wäre es möglich von Alter 60-62 ALG zu beziehen (was zu den 45 Jahren hoffentlich zählt), danach 1 Jahr privat zu überbrücken und dann mit 63 abzugsfrei Rente zu erhalten?

      1. Hallo Frank, haben Sie Ihre 45 Versicherungsjahre bereits erreicht, bevor die Arbeitslosigkeit beginnt? Dann wäre das kein Problem. Ansonsten gilt: Die letzten zwei Jahre vor Rentenbeginn zählen Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht als Versicherungszeit – in Ihrem Beispiel würde das eines von zwei Jahren betreffen (61 – 62).

      1. Ob Sie auf Ihre Altersrente Abzüge hinnehmen müssen, hängt von mehrere Faktoren an. Ihre Frage ist leider zu allgemein formuliert, um Sie aussagekräftig zu beantworten.

      2. Hallo! Ich bin seid Juni 2018 durch einen lungen Tumor krank, erst hat der Arbeitgeber, dann die Krankenkasse, und jetzt bekomme ich Arbeitslosengeld 1 für zwei Jahre, ich bin 1956 geboren, ich habe 60% Behinderung, jetzt hat sich die Argentur Für Arbeit telefonisch gemeldet und wollte wissen ob ich Meine Rente schon beantrag hätte, ist das normal, das sie mich zur Rente erzwingen?
        Grüße Dominik

  2. Ich bin 60 Jahre alt und wurde am 13.03.2019 aus dem KG ausgesteuert, wenn ich jetzt 2 Jahre Alg 1 beziehe, fehlt mir ein Jahr um die Rente mit 63 mit Abschlägen zu beantragen. Weiß nicht was ich machen soll

    1. Sehr geehrte Damen und Herren,
      am 08.10.19 werde ich von der Krankenkasse ausgesteuert, kann aber erst im kommenden Jahr in Rente als langjähriger Versicherter. Das knappe halbe Jahr will ich dann mit ALG 1 überbrücken. Muss ich mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen, was ja mit 64 und meiner psychischen Erkrankung illusorisch ist, oder kann ich die Leistung des AA für den genannten Zeitraum auch ohne eigene Mitwirkung erhalten?
      Vielen Dank schon mal.
      LG Josef

      1. Hallo Josef, die Überbrückung mit Arbeitslosengeld ist auf jeden Fall der richtige Weg. Zumindest theoretisch müssen Sie sich dem Arbeitsmarkt aber zur Verfügung stellen. In der Praxis werden Sie das vermutlich aber kaum merken.

    2. So viel ich weiß, muss man einen Mini Job ausführen und selber Beiträge in die Rentenversicherung zahlen, sprich, nicht darauf verzichten.
      Dann werden die 2Jahre alg1 angerechnet .

  3. Fließen bei dieser letzten Arbeitslosigkeit Beiträge in die Rentenversicherung? Genauer gefragt entstehen während DIESER Arbeitslosigkeit noch Rentenpunkte, die in die Rentenberechnung einfließen?

  4. Ich habe eine Frage dazu- bin Jahrgang 1956 und habe lt. Auskunft der DRV am 30.04.19 45 Arbeitsjahre erreicht. Ab 01.12.19 könnte ich mit 10,2 % Abschlag in Rente gehen, ab 01.08.20 ohne Abschläge. Ist es möglich, ab 01.01.20 bis zum 31.07.20 ALG I zu beziehen? Dies wäre lt. Auskunft Renten unschädlich. Allerdings frage ich mich, was das AA dazu sagt und nicht evtl. fordert, dass ich mit Abschlägen in Rente gehen soll. Können Sie mir hier weiter helfen? Wie ist die Rechtslage?

    1. Hallo Mona, der Gesetzgeber sieht bei der Rente für besonders langjährig Versicherte vor, dass Arbeitslosigkeit innerhalb der letzten 24 Monate vor dem Renteneintritt nicht als Beitragszeit mitgerechnet wird. Dieses Problem können Sie nur umgehen, wenn Sie (siehe oben im Beitrag) zusätzlich zum Arbeitslosengeld I einen Minijob ausüben und für diesen eigene Rentenversicherungsbeiträge abführen.

    2. Hallo Mona,

      die Rentenauskunft ist korrekt, d. h. wenn die 45 Jahre erreicht sind (hier: am 30.04.2019), ehe Arbeitslosigkeit eintritt (hier: 01.01.2020), ist die Beitragszeit erfüllt und die Zeit der Arbeitslosigkeit nicht schädlich für die Rente für besonders langjährig Versicherte (sogen. Rente mit 63 – was ja nicht korrekt ist, denn der Jahrgang 1956 bekommt die Rente erst mit 63 Jahre + 8 Monaten).

      Eine Zwangsverrentung durch das Jobcenter ist m. W. nur für ALG 2=Hartz IV-Empfänger/Langzeitarbeitslose möglich und auch nur unter ganz bestimmten Umständen, d. h. es darf keine Unbilligkeit vorliegen, bspw. die vorzeitige Altersrente führt zum Verlust eines Anspruchs auf Arbeitslosengeld 1 (wenn trotz ALG 1 noch ALG 2/Hartz IV bezogen wird) oder eine abschlagsfreie Altersrente steht in nächster Zukunft bevor (i. d. R. innerh. von 3 Monaten) oder Erwerbstätigkeit oder bevorstehende Erwerbstätigkeit oder Hilfsbedürftigkeit im Alter (wenn diese Rente dazu führte, dass zusätzlich eine Grundsicherung nach dem SGB XII erforderlich wäre, um das Existenzminimum zu decken).

      Vielleicht einfach mal beim Jobcenter nachfragen, denn es ist bei Eigenkündigung ja u. U. mit einer Leistungssperre zu rechnen.

  5. Hallo habe am1. 08.19 meine 45 Jahre voll werde im Sept. 61 jahre
    Nachdem meine Rente nicht ausreicht,und Gesundheitlich angeschlagen bin plane ich noch 2 Jahre Arbeitslosigkeit damit noch in die Rentenversicherung eingezahlt wird
    Und dadurch meine Rente noch etwas aufgebessert wird. Ist richtig?

    1. Hallo Herb, wenn Sie die 45 Beitragsjahre vollhaben, sollte das funktionieren. Wenn nicht: Beachten Sie bitte, dass bei der vorgezogenen Altersrente für besonders langjährig Versicherte die zwei Jahre vor Rentenbeginn nicht als Beitragszeit gelten. In diesem Fall müssten Sie neben dem Arbeitslosengeld noch über einen Minijob in die Rentenversicherung einzahlen.

  6. Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Meine Eckdaten: Jahrgang Dezember 57. Im September 2017 45jähriges Dienstjubiläum. Ich habe also die Regelung 45 Jahre vor dem 61. Lebensjahr erfüllt und könnte theoretisch im Oktober d. J. in die Arbeitslosigkeit und dann unschädlich mit 63 und 10 Monaten in die Rente gehen? Der einzige Verlust besteht dann in der Differenz zwischen AL Geld und dem vollen Gehalt bzw. in einem (geringfügigen?) Abschlag in der Rente, da die Rentenbeiträge während der AL Zeit nicht in der gleichen Höhe gezahlt werden. Bitte um Korrektur, wenn ich hier falsch liege. Herzlichen Dank!

    1. Hallo Savina, das klingt alles stimmig. Bevor Sie etwas in die Wege leiten, empfehle ich Ihnen allerdings dringend, alle Eventualitäten in einem kostenlosen Gespräch bei der Deutschen Rentenversicherung abzuklären.

  7. Hallo.
    Ich bin 61 Jahre alt und gehe noch 2 Jahte arbeiten.dann bin ich 63.
    Allerdings habe ich noch 7 Monate Restanspruch auf ALG1. Man müsste ja noch ein paar Monate dranhängen um die Rente zu bekommen.
    Ich werde mich dann nochmal mich erkundigen.

  8. Hallo, bin ALG 1 Bezieher. Das ALG 1 endet am 31.12.2019. Ich bin am 11.7.1958 geboren und am 1.8.2020 habe ich die 45 Jahre voll, so dass ich lt. Auskunft der Rentenstelle am 1.8.2021 mit Abzügen 10,8 % in Rente gehen könnte. Meine Frage: Muss ich zwingend nach Ablauf des ALG 1 am 31.12.19 weiterhin bei der Arbeitsagentur gemeldet bleiben, was ich nicht möchte bis zu dem ersten Renteneintritt am 1.8.2021? Würden mir, wenn ich nicht weiterhin gemeldet bleibe, obwohl keine Leistungen mehr an mich erfolgen, durch den Ausstieg rentenmässig hierdurch Nachteile entstehen? Besten Dank für Ihre Nachricht.
    Mit bestem Gruß

      1. Hallo,
        ich bin 1958 geboren und könnte am 1.Mai 2022 in Rente für besonders langjährige Versicherte gehen.
        Die 45 Jahre habe ich bereits letzten September erfüllt.
        Ich möchte gerne schon vorher kürzer treten, ohne Abschläge in Kauf nehmen zu müssen. Welche Möglichkeit bestehen für mich?
        Vielen Dank

    1. ERKUNDIKE DICH UND NICHT KÜNDIGEN DEN SOLANGE WIRD IN DIE RENTENKASSE EINBEZAHLT AUSSED BEI KÜDIGUNG HAST KEINE KRANKENVERSICHERUNG MUST BEI KÜNDIUNG DIE PRIVAT BEZAHLEN EINFACH NACHFRAGEN

  9. Hallo, bin Jahrgang 1956 und habe meine 45 Jahre Beitragszahlung in die Rentenkasse geleistet. Ich werde im Oktober 63 Jahre und kann demnach am 1.7.2020 abschlagsfrei in Rente gehen. Nun habe ich vor 4 Wochen erfahren, das meine Firma teile der Produktion schliesst und ich zum 1.1.2020 arbeitslos werde. WL und BR verhandeln noch einen Sozialplan. Kann ich mich ab 1.1.2020 arbeitslos melden, bis zum 1.7.2020 Arbeitlosengeld beziehen und dann wie geplant abschlagsfrei in Rente gehen?

    1. Ich bin Jahrgang 56, geb.am 15.12…..habe die 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und BESONDERS LANGJÄHRIG VERSICHERT.Ab 01.09.2020 könnte ich die Rente in Anspruch nehmen.Nun werde ich ab 01.01.20 arbeitslos ,also 8 Monate würde ich arbeitslos gelten.
      Wie wirkt sich die Arbeitslosenzeit auf die Rente aus.
      Vielen Dank

      1. Hallo Karla, wie oben im Beitrag ausgeführt: Es kommt darauf an, warum Sie arbeitslos werden. Wird der Betrieb geschlossen, ist es kein Problem. Andernfalls könnten Sie über einen Minijob eigene Rentenbeiträge abführen.

  10. Bin berufstätig, kinderlos und im Mai 60 geworden. Erfülle aber nur 35 Jahre Beitragszahlung in die Rentenkasse. Wenn ich mit 61 den Arbeitsvertrag kündigen würde, kann ich meine Rente mit 63 beantragen bzw. beziehen?
    Viele Grüße

      1. Ich bin Jahrgang 56, geb.am 15.12…..habe die 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und BESONDERS LANGJÄHRIG VERSICHERT.Ab 01.09.2020 könnte ich die Rente in Anspruch nehmen.Nun werde ich ab 01.01.20 arbeitslos ,also 8 Monate würde ich arbeitslos gelten.
        Wie wirkt sich die Arbeitslosenzeit auf die Rente aus.
        Vielen Dank

      2. Guten Tag, ich habe folgende Frage. Aktuell werden in unserer Firma MA über eine Art Sozialplan abgefunden. Da es sich ausschließlich um MA handelt, die kurz vor der Rente stehen, gibt keine Abfindung im klassischen Sinn, sondern eine Ausgleichszahlung zur Rente. Man bekommt ein Schriftstück, mit dem man zur Rentenversicherung muss. Hier wird dann die Höhe des Ausgleichs bis zum Eintritt in die Regelaltersrente errechnet (Vorteil für den AN, da nicht der Ausgleich bis zum frühestmöglichen Renteneintritt errechnet wird). Ich habe nun die Möglichkeit, mich freiwillig zu melden, wüsste aber gerne vorher, wie dieser Ausgleich berechnet wird. Der Rentenausgleichsrechner hilft mir nicht, da immer ein Rentenabschlag angezeigt wird, der für mich nicht zutreffend ist, da ich mit aktuell 62 bereits mit 61 die 45 Jahre erfüllt hatte. Im Dezember 2021 könnte ich abschlagsfrei in die Rente und im Dezember 2023 würde die Regelaltersrente greifen. Bei der Errechnung der Regelaltersrente gibt es ja bekanntermaßen zwei Werte; einmal der heutige Stand und dann die Summe, falls Beiträge wie in den letzten fünf Jahren gezahlt würden. Ich würde gerne vorher wissen was mich erwartet, denn es gibt keine Kündigungsfrist o. ä.. Unterschreiben und weg. Bedeutet dann aber auch Arbeitslosengeld bis…? Zum frühestmöglichen Renteneintritt? Ich bin total überfordert. Sorry für den Roman!

        1. Hallo Savina, das zu erläutern, würde die Kommentarfunktion im Blog sprengen. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich kostenlos bei der Rentenversicherung selbst beraten lassen. Die Kolleginnen und Kollegen dort können Ihnen das individuell für Ihre Situation am Rechner vorrechnen.

  11. Hallo,
    ich bin 3/1963 geboren,also jetzt 56 Jahre alt. Meine 45 Beitragsjahre habe ich mit 61 Jahren erreicht. Ab wann kann ich ohne Abzüge in Rente gehen,und wie mache ich das?

      1. OK, und wie sieht es aus wenn man vor Eintritt in die reguläre AR Arbeitslos wird?
        Normalerweise muss ich bis 64 Jahre und 10 Monaten arbeiten, aber wenn ich dann 2 Jahre vorher arbeitslos werde hätte ich keinen, bzw nicht so großen Verlust?

        1. Siehe oben. Es kommt auf die „Art der Arbeitslosigkeit“ an. Die Aufgabe des Betriebs stellt kein Problem dar. Der Gesetzgeber wollte aber eine „Verrentungswelle“ verhindern, so dass eine „normale Arbeitslosigkeit“ kurz vor der Rente für besonders langjährig Versicherte nicht als Wartezeit anerkannt wird.

  12. Hallo, ich bin 12/1960 geboren, und habe meine 45 Jahre im 9/2020 voll. Also noch bevor ich 60 Jahre alt bin. Abschlagsfrei kann ich dann mit 64 und 4 Monate in Rente gehen.
    Das geht aber nur wenn ich nicht früher gehe! Wenn ich schon mit 63 gehen möchte, oder zwangsweise muss, dann nutzen mir die 45 Jahre gar nichts. Dann wird der Abschlag bis 66 Jahre und 4 Monate gerechnet. So wie der Stichtag auf meiner jährlichen Renteninformation ohne die 45 Jahre steht. Ist das so richtig?!
    Wenn man die 45 voll hat, wird dieser Stichtag dann in der Renteninformation erwähnt?

      1. Ich bin jahrgang 1959. Ich habe 2021 meine 45 Arbeitsjahre voll.
        Kann ich 2021 noch 24 monate in d arbeitslosigkeit gehen und dann meine altersrente abschlagsfrei beziehen?

        1. Hallo Conny, dieses Szenario haben wir oben im Beitrag konkret beschrieben. Abschlagsfrei können Sie in solch einem Fall nur vorzeitig in Rente gehen, wenn Ihr Betrieb aufgelöst wird.

  13. Hallo,
    ich bin Jahrgang 1958 und werde wegen Kind die 45 Jahre bis zur Regelaltersrente nicht mehr voll bekommen. (Aber 35 Jahre hab ich). Habe vor nächstes Jahr (mit 62) zu kündigen, da ich gesundheitlich angeschlagen bin und möchte dann ALG 1 beantragen. Bekomme ich dann bis 64 Jahren ALG1 oder kann ich gezwungen werden mit 63 in Rente zu gehen. Dann hätte ich 10,8% Abschläge, ansonsten nur 7,2%. Evtl. 3 Monate Sperre würde ich in Kauf nehmen.

  14. Hallo!
    Ich bin am 11.02.1956 geboren und arbeite seit 01.08.1970 ohne Unterbrechung nun bekomme ich seit 01.08.2018 AlG1
    Habe ich das Recht auf 24 Monate Arbeitslosengeld oder kann mich das Jobcenter vorzeitig zur Rente zwingen?

    1. Hallo Gerald, wenn Sie Arbeitslosengeld I beziehen, ist nicht das Jobcenter für Sie zuständig, sondern die Arbeitsagentur. Und dort haben Sie (bei entsprechend langer Versicherungszeit) Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld.

  15. Hallo,
    ich bin 61 Jahre alt und werde mit 63 Jahren mit Abschlägen in Rente gehen. Macht es jetzt noch Sinn als Minijober Beiträge in die Rentenkasse abzuführen ? (45 Jahre erreiche ich nicht mehr, 35 Jahre sind voll)
    Danke für die Infos.

  16. Hallo und guten Tag,
    Ich bin jahrgang 57.
    War wegen körperlicher Beschwerden ca 18monate im krankenstand, dann Kündigung vom Arbeitgeber. Danach alg1. Seit Mai 19 ohne Bezug aber weiterhin arbeitssuchend gemeldet beim Amt. EU Rente abgelehnt. Grad Behinderung eingereicht Mai 19.Antwort steht noch aus. Werden alle rentenpunkte angerechnet… Bzw welche. Möchte so bald wie möglich mein eigenes Einkommen und von niemandem abhängig sein.

  17. Hallo,bin Jahrgang 58 war 2018 wegen Schulter OP ca 12 Monate krankgeschrieben. Nach meiner Genesung habe 3 Monate weitergearbeitet Bin tiefbauer von Beruf. Meine 45 Jahren habe ich dieses Jahr erreicht. Leider sind bei mir weitere gesundheitliche Probleme aufgetreten. Meine Frage wäre: wenn ich von meiner Firma gekündigt würde und 2 Jahre AlG beziehen würde kann ich dann mit 63 Abschlagfrei in Rente gehen?J

    1. Hallo Jan, lesen Sie bitte noch einmal unseren Beitrag: Falls die Arbeitslosigkeit unmittelbar vor der vorgezogenen Rente mit 63 entsteht, gilt diese nicht als Wartezeit.

  18. Hallo, ich Baujahr 8/59 stehe kurz vor der Arbeitlosigkeit. Habe ich das richtig verstanden, dass ein zusätzlicher Minijob dazu beiträgt, weiter in die Rentenkasse einzuzahlen wichtig ist um die Wartezeit zu umgehen? Oder verwechsel ich jetzt was?Und ist es richtig, das ab 1/2020 2,5 Jahre ALG1 gezahlt werden?

    1. Hallo Babsi, richtig – wenn Sie als Minijobberin neben dem Arbeitslosengeld selbst Rentenbeiträge zahlen. In diesem Fall ist die Arbeitslosigkeit vor der Rente für besonders langjährig Versicherte unschädlich.

  19. Hallo
    Ich werde 201020 63 Jahre jung und habe dann 48 Jahre eingezahlte. Lt Bescheid hätte ich 10,5% Aabschläge. Kann ich da,nun 12 Monate arbeitslos sein, um das zu umgehen?
    Danke Norbert Blüm

    1. Hallo Fritz, siehe Beitrag: Die Arbeitslosigkeit vor der Rente für besonders langjährig Versicherte ist für Sie nur „unschädlich“, wenn sie durch eine Insolvenz oder die vollständige Aufgabe des Betriebs erfolgt.

  20. Hallo,ich bin schwerbehindert und könnte laut Rentenbescheid vorzeitig mit 61 Jahren und 10 Monate in Rente gehen.Dann hätte ich 10,8% Abschläge. nun meine Frage:
    Was passiert wenn ich mit 59 Jahren, also genau 2 Jahre vor den vorzeitigen Rentenbeginn arbeitslos werden sollte? Bekomme ich dann bis zur Rente 2 Jahre Arbeitslosengeld 1?
    Werden dann Beiträge zur Rentenversicherung vom Arbeitslosengeld bezahlt?
    Oder mit welchem zusätzlichen Abschlägen muss ich rechnen, also zusätzlich zu den 10,8% die ich ohnehin haben werde?
    Ich bin Jahrgang 1963

    Danke Ihnen für Ihre Antwort!

    1. Hallo Manfred, wenn ich Ihren Kommentar richtig verstehe, sprechen Sie nicht von der Rente für besonders langjährig Versicherte. Falls Sie entsprechend lang sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, sollten Sie mit 59 Anspruch auf zwei Jahre Arbeitslosengeld haben. In dieser Zeit führt die Arbeitsagentur auch Beiträge an die Rentenversicherung ab.

      1. Hallo Christian Schultz,

        danke für Ihre Antwort. Also 45 Beitragsjahre bekomme ich nicht voll, aber über 35 und da ich schwerbehindert bin zu 70 % müssten mir eigentlich 2 Jahre Arbeitslosengeld 1 zustehen.
        Würde ich dann trotzdem noch Kürzungen hinnehmen müssen, also zusätzlich zu den 10,8 %?
        Bin Jahrgang März 1963 und hätte bis zum 59.Lebensjahr 37 Jahre gearbeitet.

        Also, ja ich weiß das es nicht die feine Art ist sich zwei Jahre vor der vorzeitigen Rente für Behinderte mit 61Jahren u 10 Monaten ( 10,8 % Abschlag) arbeitslos zu melden. Aber ich habe dafür meine Gründe. nicht zuletzt würde meine Gesundheit es mir danken. Außerdem ein Staat der für Millionen Gäste gut zahlt kann auch für mich Arlg. 1 zahlen. Hätte damit keinerlei Skrupel.

  21. Hallo, ich bin Jahrgang 1957 und mit 80% schwerbehindert. War nach Hartz IV jetzt knapp 3 Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt.Die Firma macht zum 31.12.2019 zu. Kann ich die Zeit bis zur Rente zum 01.12.2021mit ALG überbrücken?

    1. Hallo Hermann, bitte kontaktieren Sie die Arbeitsagentur. Dort kann man Ihnen den genauen Anspruch zu Ihrem Arbeitslosengeld konkret mitteilen.

  22. für mich etwas verworren.
    werde im Nov19 60 Jahre, komme derzeit mit meinem AG nicht zurecht. Deshalb hatte ich vor, bis Dez21 noch zu arbeiten und ab Jan22 für ein Jahr in die Arbeitslosigkeit zu gehen. Geht das so nun oder nicht?

    1. Hallo Frank, bei der Rente für besonders langjährig Versicherte zählt die Arbeitslosigkeit nur als „Wartezeit“, wenn Ihr Betrieb insolvent geht oder Ihre Betriebsstätte dicht gemacht wird. Bei „normaler Arbeitslosigkeit“ fehlen Ihnen diese Zeiten hinterher – da würde nur der Trick mit dem Minijob helfen.

  23. 45 Jahre und 5 Monate BeitragsJahre. [2019)
    Im Juli 2019 bin ich 63 Jahre alt geworden. Seit Juni 2019 habe ich mich bei der AFa arbeitslos gemeldet weil mein Arbeitgeber den Standort verlagert hat und ein Umzug für mich nicht mehr in Frage kam.
    Frage : muss ich nun im November/Dezember 2019 meinen Rentenantrag für den 1.4.2020 stellen oder kann ich über diesen Zeitpunkt ( 1.4.2020] hinaus weiterhin Arbeitslosengeld beziehen. Das Arbeitslosengeld ist entsprechend hoch.
    Werden hier Beiträge zur Rentenversicherung hier berücksichtigt bzw. abgeführt?
    Für eine kurze Info wäre ich sehr dankbar.

    1. Hallo Alfred, so wie ich Ihren Beitrag verstehe, ist Ihre Betriebsstätte aufgelöst worden – deshalb sollte in Ihrem Fall der Bezug von Arbeitslosengeld für eine vorgezogene Rente unschädlich sein. Natürlich werden dann auch Rentenversicherungsbeiträge gezahlt. Zu der Frage, wann der beste Zeitpunkt für Ihren individuellen Rentenantrag ist, sollten Sie direkt bei der DRV nachfragen. Die Beratung dort ist kostenlos.

  24. Guten Tag, eine Frage zu der Minijob Tätigkeit während dem Alg 1 Bezug wegen Erfüllung der Wartezeit, müssen die Rentenbeiträge zwingend über den Minijob abgeführt werden oder kann man das auch aus eigener Tasche bezahlen.

  25. Mein Arbeitsverhältnis ruht. Ich bin seit drei Jahren krank und bekomme seit der Aussteuerung Geld vom Arbeitsamt, damit ich in kein Loch falle. Jetzt geh ich mit Abschlag in die Rente mit 63, die Monate beim Arbeitsamt fehlen…….., ist das gerecht???

  26. Hallo und guten Tag, ich bin im Januar 1958 geboren, habe im September 2019 meine 45 Jahre (Rente mit 64 Jahren) zusammen und unsere Firma soll verkauft werden. Wir warten …. was ist, wenn mich der neue Eigentümer nicht mehr als Arbeitskraft braucht ? oder aber die Firma wird aufgrund keines gefundenen Käufers einfach geschlossen ? Darf ich dann 2 Jahre arbeitslos sein bzw. werden die Beitrag zur Rentenversicherung gezahlt ?

    1. Hallo Anneliese, sollte Ihr Betrieb tatsächlich aufgegeben werden, würden Ihre zwei Jahre Arbeitslosigkeit unschädlich für die Rente für besonders langjährig Versicherte sein.

  27. Hallo, ich bin Jahrgang 64 und Schwerbehindert. Kann ich mit 61 Jahre noch zwei Jahre Alg1 beziehen und dann in Rente gehen? Die 45 Beitragsjahre habe ich bis dahin erfüllt.

    1. Hallo Udo, mit dem Jahrgang 1964 können Sie nicht mehr ohne Abschläge mit 63 in Rente gehen. Lassen Sie sich am besten direkt bei der DRV Ihr frühestmögliches Ausstiegsdatum errechnen. Das ist dort kostenlos.

      1. Hallo Christian, das ist mir schon klar:-) das ich ohne Abschläge nicht gehen kann, mir geht es hauptsächlich darum ob ich noch die zwei Jahre Alg1 bekomme , oder ob die mich gleich mit 62 und 10,8% Abschlag in Rente schicken können und somit nur ein Jahr Alg1 bekomme.
        Danke und Gruß

        1. Hallo Udo, ich sehe nicht, was gegen einen Bezug von zwei Jahren Arbeitslosengeld sprechen würde. Klar, die Agentur für Arbeit, hat immer ein Interesse daran, „ältere“ Arbeitslose vorzeitig loszuwerden. Aber gegen Ihren Willen sollte das in Ihrem Fall nicht möglich sein.

  28. Hallo, bin Jahrgang 1963, würde gerne spätestens mit 63 in Rente gehen wollen (auch mit Abschlägen) aber…geht das in meinem Fall überhaupt. Habe durch frühere Selbständigkeit und Auslandaufenthalt keine 35 Jahre zusammen?

    1. Hallo Martina, die Rente für langjährig Versicherte erfordert in der Tat 35 Jahre Pflichtbeiträge. Haben Sie eine anerkannte Schwerbehinderung? Dann verkürzt das die Zeit bis zum Renteneintritt noch einmal um zwei Jahre. Ich empfehle Ihnen, einmal direkt bei der Deutschen Rentenversicherung nachzufragen. Im persönlichen Gespräch wird man Ihnen dort kostenlos sagen, wann Sie frühestens in Rente gehen können.

  29. Ich werde im Februar 2020 61 Jahre. Ich bin gekündigt und meine 4-monatige Kündigungsfrist läuft am 30.04.2020 aus. Die 24 Monate ALG 1 enden zum 31.03.2022. Gem. Rentenbescheid könnte ich nach 45 Jahren im Mai 2023 in Rente gehen. Was ist, wenn ich von April 22 – April 23 noch einen geringfügigen Job annehme bei denen noch Rentenbeiträge abgeführt werden ? Kann ich dann ab Mai 23 in Rente gehen?

    1. Hallo Petra, ich bin mir nicht ganz sicher, wie ihre Arbeitslosigkeit in diesem Fall rentenrechtlich behandelt würde. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, sollten Sie über die komplette Dauer des Bezugs von Arbeitslosengeld einen Minijob ausüben und eigene Rentenbeiträge abführen. Ich empfehle Ihnen aber auf jeden Fall eine kostenlose Beratung bei der Rentenversicherung.

  30. Hallo , ich bin 61 Jahre alt. . Ab dem 1.9.2019 bin ich, wegen Insolvenz des Arbeitgebers und Betriebsschliessung Arbeitslos. Lt. Rentenauskunft sind die 45 Jahre in 7 Monaten erfüllt. Gelte ich auch als besonders langjährig Versichert, da die letzten 7 Monate in die Arbeitslosigkeit fallen?
    Kann ich nach den 2 Jahren ALG ohne Abschlag in die Rente gehen? . Wie steht eigentlich die Arbeitsagentur zu diesen Überlegungen? Da ja von dort auch weiter Arbeitsvermittlungs-Vorschläge kommen und ich angehalten werde mich zu Bewerben. (Was in meinem Beruf als KFZ-Mechaniker, mit 61 ziemlich aussichtslos ist.) Kann ich Vermittlungsangebote der Agentur über 2Jahre ablehnen, ohne das Leistungen gekürzt oder ausgesetzt werden? Wie gehe ich da vor? Im voraus, vielen Dank für eine Antwort.

    1. Hallo Lothar, da Ihre Arbeitslosigkeit durch die Insolvenz Ihres Arbeitgebers begründet ist, ist diese Zeit für die Rente für besonders langjährig Versicherte nicht schädlich. Das heißt, Sie können nach zwei Jahren ohne Abschläge in Rente gehen.
      Wer Arbeitslosengeld bezieht, steht theoretisch immer der Vermittlung zur Verfügung. Dass das in vielen Fällen illusorisch ist, wird auch den Arbeitsvermittlern der BA nicht entgangen sein.

  31. Ich werde ab 1.10.2019 arbeitslos. Ich bin nach meiner Ausbildung 1.9.1972-28.2.1975 immer berufstätig gewesen. Auch nach der Geburt meiner drei Söhne. Somit wäre ich 7 Monate arbeitslos bis zur Rente, muss ich dann trotzdem noch einen Minijob wegen der Rentenversicherung annehmen oder nicht? Bin ich verpflichtet mich während meiner Arbeitslosigkeit noch zu bewerben, obwohl ich nicht denke, dass Frauen mit 63 Jahren noch eine Anstellung bekommen. Bin Mitglied der VdK Hessen. Über 14 Jahre.

    1. Hallo Brigitta, wie oben mehrfach beschrieben: Wenn die Arbeitslosigkeit nicht durch Insolvenz oder Betriebsaufgabe begründet ist, zählt sie nicht als Wartezeit. In dem Fall müssten Sie also eigene Rentenbeiträge über einen Minijob abführen.

  32. Bin Jahrgang 1958. Im September 2019 sind meine 45 Jahre voll laut Rentenauskunft. Rentenantritt 7/2022. Was passiert mir, wenn mir meine Firma betriebsbedingt jetzt kündigen würde.?

    1. Hallo Uwe, wenn Sie die Rente für besonders langjährig Versicherte nutzen möchten, ist eine Arbeitslosigkeit kurz vor der Rente nur Fall unschädlich, wenn der Betrieb komplett dicht gemacht wird. Handelt es sich um eine normale Kündigung, zählt die Zeit der Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit.

  33. Bin Jahrgang (Dezember)1959, und werde erst mit 64 meine 45 Jahre Arbeitsjahre „voll“ bekommen. Laut Aussage zu Beginn könnte ich mit 62 +3 Monate ALG 1 beziehen und mit Hilfe eines Mini-Jobs(mit Renteneinzahlung) meine 45 Jahre voll bekommen, um dann mit 64 + 3 Monate ohne Abzüge in die Rente zu gehen.
    Im Falle der Arbeitslosigkeit zahlt das Arbeitsamt ja 80% meiner letzten Rentenzahlungen in die Rentenkasse für mich ein. Zusätzlich würde ich ja noch einen kleinen weiteren Betrag aus meinem Minijob einzahlen.
    Werden diese Beträge dann zusammen veranschlagt, also 80% + X, oder nur der Minibetrag der mir hilft die ALG 1 Zeit als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährige Versicherte angerechnet zu bekommen?

    1. Hallo Hartmut, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich gehe davon aus, dass die Bundesagentur für Arbeit Beiträge abführt. Diese zählen dann eben nur nicht als Wartezeit. Am besten erkundigen Sie sich aber einmal bei der Deutschen Rentenversicherung.

  34. Hatte letzte Woche einen Termin dort, aber diese Frage habe ich leider vergessen zu stellen. Hake da aber noch einmal nach!
    Andere Frage!
    Ich habe derzeit eine 30% ige Schwerbeschädigung Aufgrund beider Knie (Künstliche 😉 Daneben noch diverse Rückenprobleme im Lenden und Halswirbel Bereich. Nach Aussage meiner Sachbearbeiterin bei der VdK kann ich Aufgrund dieser Beschwerden aber maximal 40% erhalten! „?“
    Derzeit kann ich kaum 500m am Stück laufen und mein linker Oberschenkel entwickelt ein Taubheitsgefühl wenn ich länger als 10 Min auf den Beinen bin. Kopf linksseitig drehen geht auch kaum. Ich frage mich worauf sich Ihre Aussage begründet?

    1. Hallo Hartmut, besser als Ihre Sachbearbeiterin beim VdK können wir Sie im Rahmen unseres Blogs nicht beraten. Um klare Aussagen treffen zu können, müssten wir die Unterlagen kennen. Bitte besprechen Sie das mit Ihrer Sachbearbeiterin.

  35. Guten Tag, bin Jahrgang 15.07.1957 . Habe meinen Arbeitsplatz zum 01.04.2020 verloren, da es durch Pachtende des Betriebes (Pachtvertrag wurde durch Betreiber/Pächter nicht verlängert) meine Position nicht mehr geben wird. Das wurde in einem Ergänzungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen mit mir geklärt. Ich befinde mich seit dem 01.01.2019 bis 31.03.2020 in der Freistellungsphase unter Fortzahlung meiner Bezüge.
    Habe zum 01.04.2020 meine 45 Rentenbeitragsjahre erfüllt. Meine Vorstellung ist nun , dass ich mich ab dem 01.04. 2020 bis zum 31.05.2021 Arbeitslos melde und ab 01.06.2021 in die Altersrente (45jahre) gehe.
    Ist das so richtig wie ich das sehe? Muss ich mit einer Sperre durch die Agentur für Arbeit rechnen? Bin über eine Info sehr dankbar.

    1. Hallo, falls Ihr Betrieb wirklich komplett aufgegeben wurde, sollte Ihre anschließende Arbeitslosigkeit für die Rente für besonders langjährig Versicherte problemlos angerechnet werden. Wenn es sich nur um eine Zweigstelle handelt, kann es zum Problem werden. Wenn ich Sie aber richtig verstehe, hätten Sie Ihre 45 Versicherungsjahre schon vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit komplett. In diesem Fall warten Sie einfach auf den Beginn Ihrer (frühestmöglichen) Rente. Auch in der Arbeitslosigkeit. Eine kostenlose Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung sollte Ihnen das noch einmal bestätigen.

  36. Ich trete meine Altersrente offiziell 01.01.2022 an. Wahrscheinlich werde ich jedoch zum Ende 2019 meine Arbeitsstelle verlieren. Welche Einbußen habe ich?

    1. Hallo Elke, wie oben erläutert: Für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte sind 45 Versicherungsjahre nötig. Wenn Sie die Ende 2019 noch nicht zusammen haben, ist es wichtig, dass die geplanten zwei Jahre Arbeitslosigkeit dazu zählen. Das ist aber nur der Fall, wenn Ihre Firma komplett schließt.

      1. Danke für die nette Antwort. Ich habe meine 45 Jahre seits Anfang diesen Jahres voll. Die Firma schließt nicht, es gibt intern große Probleme, so dass ich davon ausgehe, dass ich meinen Job verliere

    1. Wenn die 45 Jahre trotzdem komplett sind, gibt es die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt. Die Arbeitslosigkeit bedeutet natürlich, dass Sie in dieser Zeit weniger Beiträge für Ihre Rente erhalten, als wenn Sie bis zum Schluss arbeiten würden.

  37. Mit genau 65würde ich die notwendigen 36 Jahre beisammen haben und kaönnte mit die Rente für langjährig Versicherte antreten (mit Abschlägen, die ich gerne in Kauf nehmen würde). Wenn ich ( hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen) 2 Jahre davor arbeitslos werde (ggf. selber kündige und für 3 Monate gesperrt werde, was ich auch in Kauf nehmen würde) – werden diese letzten 2 Jahre zu der Wartezeit dazuzälen? Auch die 3 Monate der Sperre?

    1. Hallo Victoria, die letzten 24 Monate Arbeitslosigkeit sind nur bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte ein Problem. Nicht bei der Altersrente für langjährig Versicherte.

  38. Hallo Christian,
    ich bin im März 1961 geboren und kann zum 1. Oktober 2024 abschlagsfrei in Rente gehen. Zum 1.4.2023 wäre der Eintritt in die Rente mit 12,6% Abschlag möglich.
    Mein Betrieb wird nicht insolvent und der Betrieb wird auch nicht verlagert.
    Ich überlege aktuell noch einmal eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Für den Fall, dass das nicht gut gehen sollte und mich der neue Betrieb nach der Probezeit nicht übernehmen sollte und ich arbeitslos werden sollte:
    – Habe ich dann Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld?
    – Habe ich das richtig verstanden, dass ich durch einen Minijob während meiner Arbeitslosenzeit und Einzahlung von Rentenbeiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung aus meinem Minijob mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann….oder erst mit 64 Jahren und 6 Monaten?

    Vielen Dank für Deine Antwort.

    Beste Grüße
    Carsten

    1. Hallo Carsten, zu Ihrer ersten Frage: Wenn Sie vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit älter als 58 sind und zuletzt mindestens 48 Monate versicherungspflichtig beschäftigt waren – das wäre bei Ihnen ja der Fall – dann hätten Sie 24 Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld I.
      Zu Frage 2: Mit Jahrgang 1961 können Sie die Rente für besonders langjährig Versicherte erst mit 64 Jahren und sechs Monaten in Anspruch nehmen. Alternative ist die Rente für langjährig Versicherte ab 63 – dann aber mit Abschlägen.

  39. Guten Tag,
    Ich werde aus gesundheitlichen Gründen zum Ende diesen Jahres meine seit 1988 bestehende
    Selbstständigkeit beenden. Lt. Rententräger kann ich zum 1.7.2021 mit 10,8% Abschlägen in Rente gehen, was aber mache ich bis dahin? Kann ich mich beim Arbeitsamt als Arbeitssuchend
    melden und auch Bezüge erhalten? Oder welche Möglichkeiten habe ich sonst noch, denn mein Erspartes wird nicht bis dahin ausreichen.
    Vielen Dank

    1. Hallo Martina, ich weiß nicht, ob Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben – da sollten Sie einmal direkt bei der Agentur für Arbeit nachfragen. Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können, wäre auch zu prüfen, ob Anspruch auf Krankengeld oder eine Erwerbsminderungsrente besteht.

  40. Hallo, bin am 08.05.1959 geboren,bin seit 01.06.2019 Alg 1 was dann bis 01.06.2021 bestehen würde ( danach wollte ich unentgeltlich die restlichen Monate überbrücken – bis ich danach zum frühesten Eintritt mit Abzügen in die Rente kann.
    Muss ich da trotzdem in den 24 Monaten Alg 1 einen Minijob machen,damit genau die 45 Arbeitsjahre zur frühen Rente passen, oder geht das auch ohne Minijob bei mir ?
    DANKE im Voraus für die Mühe
    und lg.Grüsse

    1. Hallo Petra, wenn Sie mit Abzügen in die Rente gehen möchten, wird es sich wohl um die Rente für langjährig Versicherte handeln. Hierbei ist es kein Problem, wenn Sie in den letzten beiden Jahren vor dem Rentenstart arbeitslos sind. Nur bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren ist das nicht möglich – und hier könnten Sie dann diese Zeit mit einem Minijob überbrücken.

  41. Hallo,
    bin 60 Jahre (1959) und habe am 1. August 2019 bereits 45 Jahre gearbeitet.
    Laut Rentenbescheid kann ich am 1.Oktober 2022 mit Abschlägen in Rente gehen, gibt es eine Möglichkeit ohne Abschläge zu gehen.?

    Grüße
    Günther

    1. Hallo Günter, mit Ihrem Jahrgang (1959) könnten Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte mit 64 Jahren und zwei Monaten in Anspruch nehmen. Falls Sie die kompletten 45 Versicherungsjahre voll haben.

  42. Hallo, ich bin Jahrgang 1960 und seit 1.7.19 arbeitslos; einen neuen Job werde ich wohl altersbedingt nicht mehr finden. Gem. Rentenbescheid kann ich zum 01.10.24 ohne Abschläge in Rente gehen, da ich dann 47 Jahre einbezahlt hätte.
    Nun meine Fragen : Kann ich früher in Rente gehen ?
    Wird die AL mit gerechnet ?
    Kann ich den Minijob auch nach der AL ausüben, damit Beiträge bezahlt werden ?
    Wie lange muss ich einzahlen ?
    Welche Möglichkeiten gibt es, dass ich so bald wie möglich in Rente kann ?
    Danke für baldige Antworten.

    1. Hallo Ralf, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte kann man nicht früher mit Anspruch nehmen. Das geht nur bei der Rente für besonders langjährig Versicherte (nach 35 Versicherungsjahren). Mit der können Sie ab 63 in Rente gehen, allerdings mit zwölf Prozent Abschlägen – nicht wirklich erstrebenswert. Einen Minijob können Sie immer ausüben, auch später noch in der Rente.

  43. Hallo Zusammen,

    bin am 2. Feburar 1957 geboren und könnte im Mai 2021, nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit in Rente gehen (langjährig Versicherter), was einen Abschlag von 5,4 % bedeuten würde. Ist dieser Abschlag auch fällig, wenn ich vorher Arbeitslosengeld 1, bis zu meinen regulären Renteneintrittsalter (65 Jahre und 11 Monate), beziehe?

  44. Ich werde im Feb. 61 J., habe schon über 46 Versicherungsjahre. Mein Arbeitgeber verlagert produktionsteile ins Ausland. Nun könnte ich für September einen Aufhebungsvertrag unterschreiben mit Abfindung. Dann könnte ich doch 2 Jahre Arbeitslosengeld bekommen und dann mit 63 +7 abschlagsfrei in Rente gehen. Worauf muss ich achten? Wird die Abfindung mit berechnet zum ALG 1? Kann das Arbeitsamt mich nochmal vermitteln? Wie kann ich die 2 Jahre bis zur Rente so gestalten, das ich so wenig wie möglich Einbußen habe?

  45. Hallo, bei meiner Anfrage vom 12.12.2019 hat sich ein Fehler eingeschlichen: Abschlagsfreie Rente bekomme ich erst mit 64+2! Ich wäre dann 32 Monate arbeitslos. Macht das Arbeitsamt das mit, oder muss ich mir nochmal einen Arbeitsplatz suchen?

    1. Hallo zusammen,
      ich habe da mal eine Frage,ich habe am 01.04.2020 meine 45 Pflichtversicherungsjahre voll,würde dann zum 30.09.2020 selbst kündigen, bin dann 61 Jahre und 4 Monate alt und würde dann Alg1 beantragen,könnte die Agentur für Arbeit mich dann noch in einen anderen Job bis 63 zwingen.

      MfG Joachim

      1. Hallo Joachim, zunächst einmal das Wichtigste: Wenn Sie die 45 Versicherungsjahre komplett haben, bevor Sie ins Arbeitslosengeld wechseln, gefährden Sie nicht die Voraussetzungen für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.
        Aber natürlich müssen Sie im Rahmen des Arbeitslosengeldes generell offen für eine Vermittlung sein. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass Sie von Ihrem Sachbearbeiter häufig Angebote erhalten werden. Sie müssen aber kooperieren.

  46. Hallo, bin Baujahr Okt. 1965 und arbeite seit dem 01.08.1982 ununterbrochen in einer Firma. Am 01.08.2027 habe ich dann meine 45 Beitragsjahre voll und bin dann fast 62 Jahre alt.
    Habe vor, zum 01.01.2028 zu kündigen (62 Jahre 2 Monate) und danach 2 Jahre Arbeitslos zu machen. Danach wollte ich die restlichen 10 Monate ohne Leistungen privat überbrücken.
    Frage 1 : Kann das Arbeitsamt mich am 01.01.2028 zwangsverrenten oder bekomme ich nach der Sperrfrist von 3 Monaten 21 Monate ALG 1 ?
    Frage 2: Muss ich noch irgendetwas anderes bedenken ?

    1. Hallo Michael, beim Arbeitslosengeld I müssen Sie normalerweise keine Sorgen wegen einer „Zwangsverrentung“ haben, das gibt es – wenn überhaupt – nur im Jobcenter. Wenn Sie Ihre 45 Versicherungsjahre schon vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit sicher haben, droht auch hier keine Gefahr.

  47. Hallo, meine Situation ist wie folgt: Im Jahr 2019 habe ich meine 45 Jahre voll und habe eine Schwerbehinderung von Grad 50. wie sieht meine Situation aus, wenn ich dieses Jahr arbeitslos werde. muss ich mir Sorgen wegen etwaiiger Abzüge machen. Danke für Ihr Feedback.

  48. guten abend- ich bin baujahr 3.1961, hab seit 1976 immer gearbeitet, 1 kind,(9.81) war für 2 personen vollbetreuer- meine mutter gepflegt- zwischenduch selbstständig- habe gesundheitliche prob…hatte schon 40 % behinderung anerkannt…ist das noch vorhanden

  49. Hallo,
    ich bin im Mai 57 geboren, meine 45 Rentenbeitragsjahre hatte ich im Herbst 2017 voll. Das Kraftwerk in dem ich gearbeitet habe wurde Ende März 2018 geschlossen. (Die Firma gibt es noch, nur das Kraftwerk wurde geschlossen) Ich war im Anschluss 10 Monate krank. Habe mich dann zum 1.2.2019 Arbeitslos gemeldet und bin es noch immer. Normal müssten die 2 Jahre Arbeitslosigkeit bis kurz vor meine Rente reichen die ich mit 63 Jahren und 10 Monaten beantragen kann. Allerdings hat man mir eine Sperre von 6 Monaten verpasst, weil ich über einen Auflösungsvertrag gegangen bin. Dachte das macht sich in meiner Bewerbung besser als gekündigt worden zu sein. Nun bekomme ich noch bis zum 4.08.2020 Arbeitslosengeld, erreiche die 63 und 10 Monate aber erst zum 31. März.2021.
    Könnte ich nun dieses Jahr im August ohne Abzüge in Rente oder zieht man mir dann was ab und wenn wie viel?
    Vielen Dank und
    Mit freundlichem Gruß

    1. Hallo Axel, wenn ich Sie richtig verstanden habe, waren Ihre 45 Versicherungsjahre bereits erfüllt, bevor Sie arbeitslos wurden. Daher stellt die Zeit der Arbeitslosigkeit für Ihre angepeilte Altersrente für besonders langjährig Versicherte kein Problem dar. Sie können dann abschlagsfrei mit 63 Jahren und zehn Monaten in Rente gehen.

      1. Hallo Christian, vielen Dank für die Antwort und ja, meine 45 Jahre waren vor Beginn der Arbeitslosigkeit bereits erfüllt. Mein Problem ist, das meine Zeit der Arbeitslosigkeit bereits endet wenn erst 45 Jahre und 2 Monate erreicht sind. Meine Frage ist daher, kann ich dann aus der Arbeitslosigkeit schon früher die Rente Beantragen ohne Kürzungen hinnehmen zu müssen oder geht das nur mit Abzügen und wenn ja, wie hoch wären die?
        MfG.
        Axel

  50. Hallo,
    Ich habe im August die 45 Arbeitsjahre voll und möchte danach 2 Jahre in die Arbeitslosigkeit um dann die Rente mit 63 zu bekommen. Ich arbeite schon sehr lange in einem kleinen Betrieb und möchte natürlich dass der AG mir kündigt um die Sperre vom Arbeitsamt nicht zu bekommen. Meine Frage ist: Geht das überhaupt ohne dass der AG Probleme bekommt.

    1. Hallo Anne, in der Praxis ist dieser Fall gar nicht so selten. Es gibt mehrere Optionen, die Sperrfrist zu vermeiden. Wir als SoVD dürfen da allerdings nicht beraten, weil das ins Arbeitsrecht geht. Ich bin mir aber sicher, dass sich jemand aus der Personalabteilung in Ihrem Betrieb damit auskennt.

  51. Hallo Christian, vielen Dank für die Antwort und ja, meine 45 Jahre waren vor Beginn der Arbeitslosigkeit bereits erfüllt. Mein Problem ist, dass meine Zeit der Arbeitslosigkeit bereits endet wenn ich erst 63 Jahre und 2 Monate alt bin. Meine Frage ist daher, kann ich dann aus der Arbeitslosigkeit schon früher die Rente Beantragen ohne Kürzungen hinnehmen zu müssen oder geht das nur mit Abzügen und wenn ja, wie hoch wären die?
    MfG.
    Axel

  52. Hallo,
    bin Jahrgang 1961, mein Rentenbeginn ist am 01.12.2027, frühester Rentenbeginn 01.06.2024
    mit 12,6 % Abschlag (bestätigt). Ich bin Lehrer an einer Privatschule (also Angestellter) und ich merke, dass mir die Kräfte ausgehen.
    Kann ich mich am 01.08.2022 arbeitslos melden, Arbeitslosengeld 1 beziehen, und dann nach 2 Jahren am 01.06.24 in Rente gehen?
    Wie wird bei Eigenkündigung die 3 monatige Sperrzeit für die Rente berechnet?
    Wie wird sich die Agentur für Arbeit, Jobcenter verhalten?
    Vielen Dank und mit freundlichem Gruß

    1. Hallo Jörg, wenn Sie die Altersrente für langjährig Versicherte meinen (nach 35 Versicherungsjahren) ist die Arbeitslosigkeit unmittelbar vor dem geplanten Renteneintritt kein Problem. Die Zeit einer Sperrfrist wird für die Rente nicht gezählt, sollte also vermieden werden.

  53. Hallo, ich bin 61und 2 Monate, bin seit 2018 arbeitsunfähig, bin ausgesteuert von der Kk und das Arbeitsamt hat die Zahlung weiter übernommen für 2 Jahre bin 50% schwerbehindert, Arbeitslosengeld endet im September 2021. Kann ich dann abschlagsfrei in Rente gehen

  54. Hallo Christian,
    ich bin etwas verunsichert.
    Ich habe ab 10/2020, 45 Jahre durchgehende versicherungspflichtige Beschäftigungszeit rum.
    Bin bis jetzt als Verkäuferin in einer großen SB-Marktkette tätig.
    Die Arbeit fällt mir physisch wie auch psychisch immer schwerer, ich kann nicht mehr.
    Da ich mich nach 5 Tagen mit Salben und Massagen wieder neu aufrappeln kann, gibt mir auch kein Arzt ein Attest, maximal mal 3 Tage AU.
    Nun will ich die Reißleine ziehen und selbst aus „gesundheitlichen Gründen“ kündigen. Laut Arbeitsvertrag muß ich eine 7 monatige Frist einhalten.
    Nach Auskunft bei einer unabhängigen Rentenberaterin (auch Sozial-Anwältin) kann ich ohne Probleme die 24 Monate ALG1 in Anspruch nehmen und dann in die Rente für besonders längjährige Arbeitnehmer ohne Abschläge gehen.
    (OK, die maximal 3 Monate Sperrzeit können wir finanziell überbrücken – wenn es sein muß)
    Die etwas geringere Bewertung der Rentenpunkte für zwei Jahre ALG1 nehme ich in Kauf.
    Ist das so richtig, noch aktuell??

  55. ich bin 1958 geb. und habe 2019 meine 45 Arbeitsjahre erfüllt und möchte mit 63 ohne Abzüge
    in Rente gehen . kann ich das letzte (Strafjahr) in AL gehen und dann ohne Abzüge gehen ?

  56. Hallo Ich bin 60 Jahre und fünf Monate alt habe seit August 1974 gearbeitet .Habe Berufliche und gesundheitliche Probleme mein Rentenbeginn währe am 1/1/2023 ohne Abschläge wie kann ich die 4 Jahre überbrücken

    1. Hallo Jürgen, da gibt es nicht den einen Weg. Zum 01.01.2023 sind es ja auch nur noch weniger als drei Jahre. Meinen Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte? Dann ist es wichtig, dass Sie die Ausnahmeregel von Arbeitslosigkeit in den letzten 24 Monaten vor Rentenbeginn kennen.

      1. Hallo Herr Schultz ja die Altersrente für besonders langjährige Versicherten.Wie ist diese Ausnahmerelung bei Arbeitslosigkeit?

        1. Wie im Beitrag beschrieben. In den letzten 24 Monate vor dem Rentenbeginn zählen Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht als Versicherungszeiten. Wenn Sie die 45 Jahre noch nicht voll haben, bekommen Sie hier ein Problem. Eine Lösung kann es sein, zusätzlich zum Arbeitslosengeld einen Minijob auszuüben. Auf den müssen Sie unbedingt eigene Rentenbeiträge abführen.

  57. Ich bin 63 und könnte am 01.04.2020 als langjährig Versicherte mit Abzügen in Rente gehen. Um die Abzüge zu verringern, hatte ich vor, am 30.09.2020 in Rente zu gehen.
    Aufgrund der Corona Krise droht jetzt mein Arbeitsgeber mit Kündigung (Kleinbetrieb).
    Das würde für mich heissen, dass ich vor Renteneintritt ein paar Monate arbeitslos wäre. Ich weiß noch nicht, ob es auf eine Insolvenz hinausläuft.
    Wenn es keine Insolvenz wäre, heisst das für mich, dass ich mir einen Minojob suche und Rentenbeiträge abführe, um am 30.09.2020 in Rente gehen zu können?

  58. Hallo,ich habe jetzt im März 45 Beitragsjahre voll und werde im Mai 61Jahre ,habe nun vor, fristgerecht (6Monate Kündigungsfrist) selbst zu kündigen,und die restlichen 18 Monte mit Alg1 zu überbrücken,kann die AA mich dann noch für die restlichen 18 Monate in eine andere Tätigkeit zwingen.

  59. Guten Morgen Christian (bzw. Jürgen),
    ich, am 02.01.1958 geboren, kann lt. Rentenvers. ab 02.2024 mit der Regelaltersrente beginnen. Der AG möchte mich gerne ab 02.22 freistellen, womit ich die fehlenden zwei Jahre mit ALG1 überbrücken könnte. Natürlich würde für mich eine Differenz zwischen Nettogehalt (1.800.- €) und den 60% der Arge entstehen. Für den Fall, dass der AG eine Abfindung vorschlägt, mit welcher diese Differenz ausgeglichen werden kann: Reduziert eine Abfindung das ALG1? Bis zu welcher Höhe lautet in meinem Fall der Abfindungsbetrag, der (bei üb. 10 J. Betriebszugehörigkeit), angerechnet werden kann? Ist dazu noch ein Minijob bis zu einem Freibetrag von max. 165.- € möglich?

    1. Hallo Wolfgang, beim Thema Abfindungen müssen wir leider passen – das geht ins Arbeitsrecht. Da sind wir beim SoVD nicht im Thema. Was passieren kann: Beim Start der Arbeitslosigkeit droht eine dreimonatige Sperre – je nachdem, wie die Kündigung ausgestaltet wird. Einen Minijob können Sie im Rahmen des Arbeitslosengeldes immer ausüben.

  60. Hallo SOVD-SH-Team,
    ich habe Ihre obenstehenden interessanten Ausführungen gelesen. Daraus ergibt sich für mich eine konkrete Frage. Bei mir liegt der Fall wie folgt: Ich bin im Oktober 1957 geboren, hätte am 01.03.2021 meine 45 Beitragsjahre erfüllt und wäre am 01.09.2021 mit 63 Jahren und 10 Monaten abschlagsfrei in die Rente gegangen. Nun bin ich durch eine Umstrukturierungsmaßname in deren Zuge mein Arbeitsplatz wegfällt, ab dem 30.04.2020 nach 44 Beitragsjahren und 2 Beitragsmonaten arbeitslos. Ab dem 01.05.2020 werde ich dann ALG1 beziehen. Wenn ich richtig informiert bin, könnte ich am 01.11.2020 mit 10,5 % Abschlag in Rente gehen. Ab dem 01.09.2021 könnte ich, so meine Rechnung, mit 7,5 %Abschlag in Rente gehen. Ist das soweit richtig? Nun zu meiner eigentlichen Frage. Wenn es mir kurzfristig gelingt einen Minijob mit einem monatlichen Einkommen von EUR 165,00 zu finden, davon dann selbst 3,6 % Rentenbeitrag abführe und diesen Job bis zum Erreichen meiner vollen 45 Beitragsjahre am 01.03.2021 ausübe, dann könnte ich doch bis zum 01.09.2021 weiterhin ALG1 beziehen um dann am 01.09.2021 abschlagsfrei in die Rente zu gehen. Ist dem so oder liege ich hier falsch?
    Herzlichen Dank für Ihre Antwort im Voraus!
    Thomas J.

    1. Hallo Thomas, zunächst zur zweiten Frage: Ja, Sie können vor der Rente nach 45 Versicherungsjahren Arbeitslosengeld beziehen und durch einen Minijob mit eigenen Rentenbeiträgen Ihre „Wartezeit“ erweitern. Das wäre möglich.
      Wenn Sie die Altersrente für langjährig Versicherte mit Abschlägen nutzen möchten, geht das theoretisch ab Vollendung des 63. Lebensjahres – wenn Sie dann 35 Versicherungsjahre voll haben. Jeder Monat, den Sie vor der Regelaltersgrenze in Rente gehen, kostet Sie allerdings 0,3 Prozent: https://www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  61. Bin von 2/61 schwerbehindert. >50% und habe 43 Jahre gearbeitet. Ich hatte vor mit 61,6 bei 10,8% Abschlag in Rente zu gehen. Geht dies auch wenn ich 2 Jahre vorher wegen eines Aufhebungsvertrages aus gesundheitlichen Gründen arbeitslos werde? Die nötigen 35 Beitragsjahre hätte ich ja bereits vorher erreicht.

    1. Hallo Thomas, bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen ist die Arbeitslosigkeit vor dem Rentenbeginn kein Problem. Nur bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte müssen Sie an dieser Stelle aufpassen.

  62. Hallo,
    aufgrund psychischer Probleme (Burnout u.a. wg. Mobbing und Bossing) kann ich nicht mehr Arbeiten und möchte in vorgezogene, möglichst abschlagsfreie Rente (sofern das machbar ist). Status: 09/1960 geboren, Einzahlungen seit 15.08.1977. – 01.10.2018 betriebsbedingt gekündigt (Abt./Betrieb outgesorced), ALG 1 bis 03/2019, dann krank bis 17.04.2020. Weiter ALG 1 seit 18.04.2020, Schwerbehinderung Verschlimmerungsantrag noch in der Schwebe (derzeit 30°). Geht da was?

      1. Zunächst einmal vielen Dank!
        Letztendlich fehlt mir – mit Anrechnung Krank, ALG 1 – 1 Jahr an der Möglichkeit der Rente für besonders langjährig Versicherte. Mit 41 Beitragsjahren habe ich die Möglichkeit auf Altersrente für langjährig Versicherte. „Obendrauf“ kommen anrechenbare Zeiten (24 M. ALG1 & Krank) mit denen ich jedoch grade einmal meinen 62. Geburtstag abdecke. Bei mir herrscht noch immer Unklarheit beim Thema Schwerbehinderung (mind. 50°). Bringt die mir in meiner spez. Konstellation was in Bezug auf Rente?

        1. Ohne Abschläge könnten Sie mit Jahrgang 1960 und Schwerbehinderung erst mit 64 Jahren und vier Monaten in Rente. Jeder Monat, den Sie vorzeitig gehen, kostet Sie 0,3 Prozent Abschlag. Ein ganzes Jahr würde also zum Beispiel 3,6 Prozent Abschlag bedeuten.

  63. Hallo,
    ich bin im September 1960 geboren, habe nur 28 Beitragsjahre erfüllt. 3 Jahre befristet Erwerbsminderungsrente erhalten, beim zweiten mal nicht verlängert. Seit dem bin Langzeitarbeitlose als Hartz 4 Empfänger. Kann ich mit 63 September 2023 in Rente gehen, mit oder ohne Abzüge das ist mir egal?

  64. Hallo, ich werde im April 2021 61 Jahre alt, am 1. August 2021 habe ich 45 Beitragsjahre voll. Kann ich, wenn ich danach gekündigt werde, mit der Zahlung von ALG 1 bis zum Renteneintritt mit 63 rechnen und wie wirkt sich das auf meinen Rentenanspruch aus?

  65. Hallo, 45 Jahre sind zum 01.10.21 voll. Ich wurde zum Ende Mai 20 gekündigt.
    1. Anrechnung Beitragsjahre: Wie wird „vollständige Aufgabe des Betriebs“ verstanden? Kündigender Betrieb befindet sich im Schutzschirmverfahren, hat INSOLVENZ ANGEMELDET, ist aber zu meinem Kündigungstermin (noch) nicht insolvent.
    2. Gilt Anrechnung der Beitragsjahre vor Rentenbeginn bei Kündigung aus Insolvenzgründen auch, wenn nach Kündigung vor Arbeitslosigkeit Krankschreibung besteht (Krankschreibung noch während Arbeitszeit!)?
    Vielen Dank schonmal für Ihre Prüfung.

    1. Hallo, relevant für Ihre Rentenzeiten ist, ob Sie Arbeitslosengeld beziehen. Wenn der Betrieb die Insolvenz zwar angemeldet hat, aber noch beitragspflichtige Gehälter gezahlt werden, zählt diese Zeit zu den 45 Versicherungsjahren dazu.
      Es spielt keine Rolle, ob Sie krankgeschrieben sind – solange Sie Arbeitslosengeld erhalten. Anders ist es, wenn Sie Krankengeld erhalten. Das gilt als Anrechnungszeit.

  66. Hallo zusammen!
    Ich bin Jahrgang 1958 und habe ca. 41 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt. Jetzt leider vor dem 63. Geburtstag noch ca. 1,5 Jahre arbeitslos mit ALG I.
    Ich habe gehört, dass man mit ALG I auch Punkte für die Rente erwirbt und zwar in Höhe von 80 % des letzten Nettolohns. Wer weiß was darüber ?

    1. Hallo Hartmut, das ist richtig. Beim Bezug von Arbeitslosengeld I führt das Arbeitsamt für Sie Entgeltpunkte an die Rentenversicherung ab. Vorsicht: Um die 45 Versicherungsjahre zu erfüllen, zählen die letzten 24 Monate vor dem Renteneintritt aber nicht mit.

  67. Ganz liebes Hallo!
    Zu mir, 1945 geboren, nach, Lehre und Arbeitsbeginn ab 1959, Altersrente bekomme ich ab 2010, also mit 65 Jahren, ergibt 45 Jahre Beiträge bezahlt, aber keine Höchstbeiträge. Rente ist wenig, keine 800 Euro. Mache seit 2 Jahren einen Nebenjob, fest angestellt. Nun macht die Firme Kurzarbeit, mein Arbeitesvertrag auch zu Ende und wurde gekündigt. (war ein 3 Tage-job in der Woche). Firma hat empfohlen Arbeitslosengeld zu beantragen. Komme ja mit 800 Euro nicht zurecht. Und dazu, mit 75 Jahren nun neuen Job zu finden, ??? schwierig!!! Kann man in diesem Fall Arbeitslosengeld beantragen ? Kurzarbeit geht ja nicht, weil als Voll-Rentner ja keine Beiträge gezahlt wurden. Möchte die Zeit überbrücken bis die Grundrente kommt, also erhöht wird.

    1. Hallo Rony, leider haben Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Nach dem Überschreiten der Regelaltersgrenze zahlen Sie keine Beiträge mehr zur Arbeitslosenversicherung – deswegen haben Sie nun weder Anspruch auf Kurzarbeiter- noch auf Arbeitslosengeld. Ich empfehle Ihnen – falls das möglich ist – einen Minijob anzunehmen.

  68. Hallo,
    ich bin Jahrgang 1959 und werde am 31.12.2021 meine 45 Beitragsjahre voll haben.
    Meine „Regel“-Rentenzeit ohne ABzüge (Rente mit 63) würde aber erst im August 2023 (64+2 Monate) abzugsfrei beginnen. Wenn ich nun ab dem 1.1.2022 ALGI beziehen würde, würden dann die Beiträge aus der ALGI zählen und ich könnte ab dem 1.9.2023 abzugsfrei in Rente gehen?

    1. Hallo Uwe, wenn Sie vor der Arbeitslosigkeit Ihre 45 Jahre voll haben, ist es anschließend „unschädlich“, wenn Sie Arbeislosengeld erhalten. Die Erfüllung der 45 Jahre kann Ihnen dann niemand mehr nehmen.

      1. Danke für die Antwort!
        Eine Frage noch. Wie hoch ist denn die Einzahlung in die Rentenkasse während einer Arbeitslosigkeit und könnte man in dieser Zeit die Rentenbeiträge noch privat aufstocken? Ich liege oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze.

        1. Der Beitrag beim Arbeitslosengeld basiert auf 80 Prozent Ihres letzten
          Bruttoarbeitsentgelts. Es gibt die Möglichkeit, freiwillige Beiträge zu zahlen. Da sollten Sie aber am besten direkt beim Rentenversicherer nachfragen.

  69. Hallo,
    ich bin Jahrgang 1960. Seit 1. Januar 2020 arbeite ich nicht mehr. Hatte vergangenes Jahr einen Aufhebungsvertrag unterschieben mit Wirkung zum 1.1.20. bin nicht arbeitslos gemeldet, sondern lebe dieses Jahr von der Abfindungssumme.
    Ich möchte regulär mit 66 Jahren und 4 Monaten in Rente gehen.
    kann ich mich auf 1.1.2021 arbeitslos melden und wie lange bekäme ich dann Arbeitslosengeld?

    1. Hallo Monika, in Ihrem Alter gibt es maximal 24 Monate lang Arbeitslosengeld. Da Sie einen Aufhebungsvertrag unterschrieben haben, wird dieser Anspruch jedoch wahrscheinlich um mehrere Monate gekürzt. Ich empfehlen Ihnen, sobald wie möglich Kontakt zur Arbeitsagentur aufzunehmen.

  70. Hallo,
    ich werde im kommenden Jahr 63 Jahre alt und könnte dann als langjährig Versicherter (38 Jahre) Rente (mit Abschlägen) beantragen. Aufgrund betrieblicher Änderungen werde ich nunmehr aber demnächst arbeitslos und ALG 1 beziehen. Bekomme ich ALG1 die vollen 24 Monate und damit bis zum 64. Lebensjahr oder MUSS ich mit 63 in die Rente wechseln. Hintergrund ist, dass ALG höher ausfallen würde als Rente mit Abschlag und gleichzeitig weiterhin Beträge in die Rentenkasse bezahlt würden.

  71. Hallo, bin 62, Jahrgang 1958 und habe mehr als 35 Beitragsjahre. Am 01.07.2021 könnte ich mit maximal Abschlägen (10,8) in Rente gehen, am 01.07.2024 regulär. Bin seit einigen Monaten arbeitsunfähig. Wenn ich jetzt kündigen würde, (krankheitsbedingt oder mit Sperrzeit), wie würde sich das auf meine Rente auswirken? GdB 30%; Wie lange bekomme ich AlgI? Werden Rentenbeiträge abgeführt? Danke im Voraus für eine Antwort.

    1. Hallo Inge, während des Bezugs von Arbeitslosengeld führt die Arbeitsagentur Rentenbeiträge für Sie ab. Diese sind jedoch niedriger als Ihre üblichen Pflichtbeiträge. Anspruch auf Arbeitslosengeld haben Sie in Ihrem Alter maximal 24 Monate. Achtung: Wenn Sie selbst kündigen, drohen mehrere Monate Sperrfrist – in dieser Zeit fließen keine Beiträge an die Rentenversicherung: https://www.sovd-sh.de/2020/02/06/sperrzeit-beim-arbeitsamt-zaehlt-diese-zeit-fuer-die-rente/

  72. Bin Jahrgang 1959, früherster Rentenbeginn April 2023.
    Wie wirkt sich evtl. eine einjährige Krankheit und zweijährige Arbeitslosigkeit aus.
    Muss ich mit Abschlägen rechnen?
    Mit der Bitte um Rückmeldung und freundlichen Grüßen

    1. Hallo Ulli, mit Jahrgang 1959 können Sie nach 45 Versicherungsjahren im Alter von 64 Jahren und zwei Monaten ohne Abschlag in Rente. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/2020/05/14/rente-nach-45-jahren/
      Wenn Sie Krankengeld oder Arbeitslosengeld beziehen, führt das nicht zu Abschlägen. Es werden aber geringere Rentenbeiträge erbracht. Aufpassen müssen Sie aber beim Thema Arbeitslosengeld, wenn es sich um die letzten beiden Jahre vor dem Rentenbeginn handelt.

  73. Ich hab mit 57 Jahren eine Abfindung gegen Aufhebungsvertrag erhalten. Ich zahle jetzt freiwillige Beiträge und würde mit 62 die 45 Jahre voll bekommen. Rente ohne Abzüge kann ich aber erst ab 64 und 10 Monate bekommen(JG 1963).Kann ich jetzt für 1,5 Jahre ALG1 beziehen und dann noch 3 Jahre freiwillig einzahlen um abschlagsfrei in Rente mit 64 Jahren und 10 Monaten zu gehen. Zeit vor Rente wäre deutlich über 2 Jahre weg. Ich finanziere dies selbst ohne Minijob. Darf ich überhaupt freiwillig zahlen nach dem ALG1 für mehr als 2 Jahre?

    1. Hallo Torsten, grundsätzlich ist es möglich, die fehlenden Versicherungszeiten durch freiwillige Beiträge auszugleichen. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/2020/03/05/welche-moeglichkeiten-gibt-es-um-zusaetzlich-in-die-gesetzliche-rentenversicherung-einzuzahlen/ Bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte geht das allerdings nur, wenn Sie zuvor mindestens 18 Jahre Pflichtbeiträge eingezahlt haben. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich mit dieser konkreten Frage an die kostenlose Beratung der DRV wenden.

  74. Mein Arbeitgeber kündigt mir mit 61 Jahren (keine Insolvenz). Hätte nach 2-jähriger
    Arbeitslosigkeit meine 45 Beitragsjahre erreicht. Was kann bzw. muss ich tun um
    Abschlagsfrei, wann in Rente gehen zu können.

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