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Rente mit Jahrgang 1960: Das sind Ihre Optionen

Aktuelles Rente

So langsam sollten Sie sich Gedanken machen. Wer im Jahr 1960 geboren wurde, kann bald in die Altersrente einsteigen. Welche Möglichkeiten jetzt für Sie bestehen - und worauf Sie auf den letzten Metern achten müssen - das erfahren Sie in diesem Beitrag.

Rente mit Jahrgang 1960 - das sind Ihre Optionen

Warum es beim Einstieg in die Altersrente einer guten Vorbereitung bedarf? Weil es nicht nur "die" eine Rente gibt. Denn neben der sogenannten Regelaltersrente haben Sie ziemlich sicher auch noch die Möglichkeit, über mindestens eine Form der vorgezogenen Altersrente in den Ruhestand zu kommen. 

Aber dröseln wir das Ganze einmal systematisch auf. Mit Baujahr 1960 müssten Sie eigentlich bis 66 und vier Monaten arbeiten. Genau mit diesem Alter haben Sie die Regelaltersgrenze erreicht.

Mit diesem Alter können Sie auf jeden Fall abschlagsfrei in die Rente gehen. Voraussetzung sind fünf Jahre Versicherungszeit in der Deutschen Rentenversicherung - aber das dürfte nach einem langen Leben kein Problem sein.

Falls Sie diesen Schritt gehen, dürfen Sie neben Ihrer Regelaltersrente so viel hinzuverdienen, wie Sie möchten. Ein Minijob oder auch eine völlig neue Beschäftigung sind also kein Problem. Ihre Rente wird in voller Höhe weitergezahlt.

Oder soll's doch lieber die vorgezogene Rente sein?

Sie möchten nicht bis 66 und weitere vier Monate arbeiten? Dann holen Sie jetzt am besten einmal Ihre letzte Rentenauskunft aus der Schublade.  Ab 55 bekommen Sie die alle drei Jahre nach Hause geschickt. In diesem Dokument werden Sie Informationen über die bisher erreichten Wartezeiten finden. Und die sind jetzt wichtig, wenn es um die vorgezogene Altersrente geht.

Hintergrund: Es gibt drei Formen der vorgezogenen Altersrente, die für 99 Prozent aller Menschen in Deutschland erst einmal grundsätzlich in Frage kommen. Dabei handelt es sich um die

Jede dieser Rentenvarianten ist mit einer Wartezeit verbunden. Bei den ersten beiden genannten Rentenarten benötigen Sie 35 Jahre Versicherungszeit. Die sind für die meisten Menschen mit Anfang 60 gut machbar. Ausführliche Infos dazu haben wir in dem oben verlinkten Video erklärt.

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte erfordert jedoch ganze 45 Jahre Versicherungszeit. Und hier ist der Rententräger auch deutlich strenger, was als Wartezeit anerkannt wird. Und was nicht. Ein Problem ist zum Beispiel, wenn Sie längere Zeit eine Erwerbsminderungsrente beziehen mussten.

Abgesehen davon gehen wir die drei Rentenarten jetzt einmal für Ihren Jahrgang durch.

Rente mit Behinderung für den Jahrgang 1960

Sie ahnen es sicherlich: Für diese Rentenvariante ist neben den schon angesprochenen 35 Jahren Versicherungszeit auch ein aktueller Schwerbehindertenausweis vorzulegen.

Wenn Sie beide Voraussetzungen erfüllen, stehen Ihnen zwei Wege offen.

Auf dem Schaubild können Sie erkennen, dass Sie genau zwei Jahre früher vor der Regelaltersgrenze ohne Abschläge in die Rente kommen.

Falls Sie Ihre Altersrente für schwerbehinderte Menschen noch früher beziehen möchten, kostet das Geld: Jeder Monat schlägt mit 0,3 Prozent Ihrer Brutto-Rente zu Buche. Das können Sie auf maximal drei Jahre ausreizen, dann könnten Sie noch einmal drei Jahre früher in die Rente. Dann allerdings mit einem Abzug von 10,8 Prozent. Zu diesem Zeitpunkt wären Sie 61 Jahre und vier Monate alt.

Mit 45 Jahren Wartezeit in die Rente

Sie haben keine anerkannte Schwerbehinderung? Dann lohnt wieder ein Blick auf die Wartezeiten. Mit 45 Jahren steht Ihnen die Altersrente für besonders langjährig Versicherte offen.

Auch in diesem Fall können Sie genau zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze ohne Abschläge eine Rente beziehen. Nicht früher, das ginge dann nur mit der gleich folgenden Rentenvariante. Mit Baujahr 1960 und 45 Versicherungsjahren kommen Sie also frühestens mit 64 und vier Monaten in die Rente.

Um diese Rentenart ranken sich leider immer noch einige Mythen und Unwahrheiten. Die drei wichtigsten entzaubern wir in diesem Video.

Doch auch wenn Sie mit Anfang 60 weder Schwerbehindertenausweis noch 45 Jahre Versicherungszeit vorweisen können, steht Ihnen ein vorzeitiger Ruhestand offen. Der ist dann allerdings schon ziemlich teuer.

Jahrgang 1960: Mit 63 in die Rente?

Ja, das geht. Auch wenn Sie erst 1960 geboren wurden, dürfen Sie noch zum 63. Geburtstag eine Altersrente beziehen. Ganz legal. Keine schmutzigen Tricks. Die Rede ist von der Altersrente für langjährig Versicherte.

Einzige Voraussetzung sind die schon erwähnten 35 Jahre Wartezeit. Die sollten Sie in aller Regel erreichen. Jetzt müssen Sie sich diese Rentenart nur noch leisten können.

Sie sehen es schon in der Grafik: Mit Jahrgang 1960 können Sie zwar noch zum 63. Geburtstag in die Altersrente. Doch wenn Sie diesen Plan wirklich umsetzen, kostet das zwölf Prozent Ihrer Brutto-Rente. Und zwar dauerhaft.

Hintergrund sind abermals die monatlichen Abzüge in Höhe von 0,3 Prozent. Die kennen Sie bereits von der Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Leider fallen die Abschläge bei der "Rente mit 63" jedoch deutlich höher aus. Das liegt daran, dass jetzt anders gezählt wird. Mehr dazu in diesem Beitrag.

Arbeiten in der vorgezogenen Rente?

Sie haben die Möglichkeit, auch schon vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze etwas neben der Rente hinzuzuverdienen. Aber Vorsicht: Jetzt gibt es eine Einkommensgrenze von 6300 Euro im Jahr. Verdienen Sie mehr, wird Ihre Rente anteilig gekürzt. Weitere Infos zu dieser Flexirente finden Sie hier.

Kleine Notiz am Rande: Im Kalenderjahr 2022 gilt eine deutlich höhere Hinzuverdienstgrenze. Aktuell liegt diese bei 46.060 Euro. Erkundigen Sie sich bitte bei der Deutschen Rentenversicherung, wenn Sie diesen Beitrag später lesen.

Fazit

Jetzt verfügen Sie über die wichtigsten Informationen, um Ihren Renteneinstieg zu planen. Besonders wichtig sind also die Wartezeiten, ob Sie eine anerkannte Schwerbehinderung haben und die Frage, ob und in welcher Höhe Sie mögliche Abschläge in Kauf nehmen möchten. Denn ungekürzt erhalten Sie Ihre Rente mit Jahrgang 1960 frühestens mit 64 und vier Monaten.

Natürlich gibt es alternative Möglichkeiten, wie Sie Ihren "Ruhestand" weiter nach vorn verschieben können - zum Beispiel über den Bezug von Arbeitslosengeld oder die Altersteilzeit. Das und viele weitere Informationen erfahren Sie im Ratgeber "Vom Krankengeld zur Rente".

In verständlicher und klarer Sprache mit mehr als 30 Grafiken. Hier können Sie "Vom Krankengeld zur Rente" bestellen - entweder als Taschenbuch oder PDF-Datei.


Kommentare (31)

  • user
    Iris Ehrlich
    am 11.08.2022

    Hallo ich bin Jahrgang 1960 bin seit 2014 krankgeschrieben und über meinen Mann krankenversichert . Habe 80% Schwerbehinderung mit B und G und Pflege Grad 4 welche Rente könnte ich beantragen? Ich weiß allerdings nicht ob ich die 35 Jahre voll habe weil mit diesen Rentenpunkten komme ich nicht zurecht. Für eine Antwort wäre ich wirklich dankbar

    • user
      Christian Schultz
      am 11.08.2022

      Hallo Iris, die Wartezeiten in der DRV erfahren Sie über eine Rentenauskunft, die erhalten Sie auf Anfrage kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung. Oder Sie lassen sich dort einfach kostenlos persönlich beraten.

  • user
    Michael P.
    am 09.08.2022

    Hallo,

    Bin Bj. 60 und 75 in die Lehre, also habe ich bis jetzt die 45 Jahre voll.

    Nun bietet mir mein Chef an das ich in die Arbeitlosigkeit gehe und er mir 10 Jahre lang auf mein vorherigen Lohn bis 85% ausgleicht. Das hört sich ja irgendwie gut an. Was wäre Ihrer Meinung dazu lg Michael

    • user
      Christian Schultz
      am 10.08.2022

      Hallo Michael, das sollten Sie unbedingt von einem Anwalt prüfen lassen. Und zwar sowohl arbeits- als auch sozialrechtlich.

  • user
    Achim
    am 07.08.2022

    Hallo Herr Schultz,

    ich werde Ende Oktober 62 (Jahrgang 1960), 35 Jahre voll und hatte eigentlich geplant, mit 63 Jahren in Rente zu gehen, wenn auch mit Abschlägen. Nun merke ich aber, daß ich die Ungerechtigkeiten und den Druck an meiner Arbeitsstelle nicht noch ein Jahr aushalten kann. Mein behandelnder Psychiater hat mir angeboten, mich langfristig krankzuschreiben. Ich befürchte allerdings, daß meine Krankenkasse (TK) mich recht bald zur Reha auffordern würde, was dann vermutlich spätestens nach 10 Wochen mit einer Umwandlung in eine Erwerbsminderung enden würde (ich möchte ausdrücklich keine Reha machen !) bzw. das Krankengeld würde nicht mehr gezahlt werden.

    Alternativ hatte ich überlegt, mit 62 Jahren in Rente zu gehen, auch wenn das noch mehr Abschläge nach sich ziehen würde.

    Was würden Sie mir raten, die Krankengeldschiene zu fahren und abwarten, was passiert oder sicherheitshalber die vorgezogene Rente mit 62 zu beantragen. Besteht nach Aufforderung zur Reha auch die Möglichkeit, dann noch die vorgezogene Altersrente zu beantragen ?

    Herzliche Grüße und vielen Dank !

    Achim

    • user
      Christian Schultz
      am 08.08.2022

      Hallo Achim, die Altersrente mit 62 bekommen Sie nur mit aktueller Schwerbehinderung. Rein finanziell betrachtet ist der Weg über das Krankengeld und anschließend in die Altersrente wohl der beste - aber das muss man sich natürlich immer für den Einzelfall anschauen. Da sollten Sie sich unbedingt persönlich beraten lassen.

  • user
    Michaelis Gabriele
    am 02.08.2022

    Hallo bin 1960 geboren habe 35 Versicherungsjahre möchte mit 65 Jahren 7n Rente gehen habe ich Abzüge

    • user
      Christian Schultz
      am 06.08.2022

      Hallo Gabriele, ohne Schwerbehindertenausweis ginge das nur mit der Altersrente für langjährig Versicherte. Ein Rentenbeginn zum 65. Geburtstag wäre 16 Monate vor der Regelaltersrente - das bedeutet einen Abschlag von 4,8 Prozent (16 x 0,3 Prozent).

  • user
    Rosa Meyer
    am 01.08.2022

    Hallo Herr Schulz,

    Ich habe zwar ihr Buch gekauft, jedoch noch nicht komplett gelesen, denn so schnell wurde mein Antrag auf Erwerbsminderungsrente bewilligt. Im Mai 2022 beantragt, im Juni bewilligt.

    Zu meiner Frage:

    Im Juli 2022 bin ich 63 geworden (Jahrgang 1959). Seit Mai 22 bekomme ich die volle Erwerbsminderungsrente. Ich habe bis Mitte 2021 Jahre gearbeitet und hatte schon 47 Arbeitsjahre voll. Wäre ich nicht krank geworden, hätte ich im Oktober 2023 die Rente für besonders langjährige nehmen können. Habe auch einen Schwerbehinderten Ausweis 100%, mit dem ich eigentlich mit Abzügen hätte gehen können. Daher war es für mich günstiger die Erwerbsminderungsrente zu beantragen.

    Ist es möglich im Oktober 2023 in die für besonders langjährig Versicherte zu wechseln oder aber in die für Menschen mit Behinderung. Würde mir die Zurechnungszeit, die ich durch die Erwerbsminderungsrente bekommen habe, wieder abgezogen? Welche Vor- oder Nachteile hätte ich?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    • user
      Christian Schultz
      am 06.08.2022

      Hallo Rosa, dieser Wechsel in eine vorgezogene Altersrente ist möglich. Allerdings habe ich hierzu unterschiedliche Aussagen gehört, wie es sich dann mit den Abschlägen verhält. Wenn die EM-Rente bis zur Regelaltersgrenze läuft, besteht meiner Meinung nach auch kein Grund, in eine vorzeitige Altersrente zu wechseln.

      Aber wie auch immer - an Ihrer Stelle würde ich das einmal in einem persönlichen Gespräch, anhand Ihrer Unterlagen klären lassen. Kostenlos bei der DRV. Und wenn das nichts bringt, zum Beispiel bei meinen Kollegen.

  • user
    Michael
    am 28.07.2022

    Hallo Herr Schultz,

    ich bin Baujahr 1960 und mit 14 in den Beruf gegangen, habe also meine 45 Jahre schon lange voll. Ich möchte, so wie es ja möglich ist, mit 64 Jahren und 4 Monaten in Rente gehen. Eigentlich müsste ich ja noch bis 66 / 4 arbeiten, kann aber aufgrund der 45 Jahre zwei Jahre eher in Rente gehen. In Ihrem Video erklären Sie, dass dieses abschlagsfrei möglich ist. Heißt das auch, dass die Rente mit 64 / 4 genau so hoch ist wie mir 66 /4? Man zahlt ja zwei komplette Jahre nicht mehr ein.

    • user
      Christian Schultz
      am 06.08.2022

      Hallo Michael, Sie haben es schon selbst auf den Punkt gebracht: Mit 64 und vier Monate ist die Rente zwar abschlagsfrei - aber trotzdem geringer als eine spätere Regelaltersrente. Denn Sie verzichten auf diese Weise auf zwei Jahre, in denen Sie weitere Entgeltpunkte sammeln würden.

  • user
    Hans Jürgen
    am 25.06.2022

    Sehr geehrter Herr Schultz,

    Ich bin 1960 geboren und arbeite seit kurzer Zeit in Teilzeit (20 Std. pro Woche, Altersteilzeit wird von Fa. nicht angeboten).

    Möchte solange wie möglich weiterarbeiten. Vielleicht bis zur Regelaltersgrenze (66 +4). Die Wartezeit für langjährig Versicherte (35 Jahre) habe ich schon erreicht und die für besonders langjährig Versicherte (45 Jahre) werde ich voraussichtlich 01.03.2024 (64 +4) erreichen.

    Meine Frage: Ich beabsichtige in die Flexi-Rente zu gehen mit 12 % Abschlag abzugreifen, und weiter wie bisher zu arbeiten. Wie verhält sich das mit der Krankenversicherung? Bin ich dann über den Arbeitgeber krankenversichert und nochmal bei der Krankenkasse der Rentner oder reicht die Krankenversicherung der Arbeitsstelle?

    Über eine Anwort würde ich mich freuen!

    Mfg Jürgen Schmelzer

    • user
      Christian Schultz
      am 27.06.2022

      Hallo Jürgen,

      auf dem Gebiet bin ich leider nicht sattelfest. Ich gehe davon aus, dass Sie dann ausschließlich über den Arbeitgeber versichert sind. Allerdings empfehle ich, dass Sie noch einmal bei der DRV nachfragen. Und die Antwort dann gern hier für alle posten.

  • user
    Reinhardt O.
    am 19.05.2022

    Bin 1960 Juli geboren ,habe zur Zeit eine befristete EU Rente bis Oktober , kann ich in Rente gehen mit 64,4 oder muss ich warten ?

    Ich sehe nirgends wo wieviel ich Rentenzeit schon habe ,aber sonst hätte ich ja keine EU -Rente bekommen wenn ich diese Zeit nicht erfüllt hätte.

    Danke gruß Reinhardt

    • user
      Christian Schultz
      am 20.05.2022

      Hallo Reinhardt, bei der EM-Rente greift eine andere Wartezeit als bei der vorgezogenen Altersrente. Am besten lassen Sie sich dazu kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung beraten.

  • user
    Claudia Hennig
    am 18.05.2022

    Ich möchte gern in Rente gehen .Ich habe 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und bin im August 1959 geboren .Ist das auch ohne Abzüge möglich? Vielen Dank für ihre Antwort

  • user
    Brandhorst Bernd
    am 14.05.2022

    Es ist erschreckend wie viel Geld einem Rentner bleibt. 1960 geboren, mit 14 Jahren schon gearbeitet und 6 Jahre nicht in die Rentenversicherung eingezahlt durch eine Schein Sebstständigkeit. Dann wieder eingezahlt gut Verdient und nun? Doppelbesteuerung, Abschläge bei der Renteninanspruchnahme, wieviel bleibt da eigentlich noch, wenn man noch einen Hauskredit und die erhöhten Ausgaben für Gas, Grundsteuer und sonstiges

    als Alleinverdiener stemmen muss.

  • user
    Yvonne
    am 11.05.2022

    AUCH ICH BIN GEBORENE 1960JAHRE UND HABE 50 EREICHT . DARF ICH AUCH MIT 63 JAHRE IN RENTE GEHEN OHNE ABZÜGE

    VIELEN DANK ELPIDIO

    • user
      Christian Schultz
      am 11.05.2022

      Bitte den Beitrag genau lesen: Mit 63 können Sie nicht mehr ohne Abzug in Rente. Beim Jahrgang 1960 geht das frühestens mit 64 und 4 Monaten.

    • user
      Yvonne
      am 21.06.2022

      Ich bin 1960 geboren habe eine Behinderung mit 50 aber keine 35 Jahre nur 29 Jahre. Darf ich auch mit 64 und 4 Monaten in Rente. Vielen Dank

    • user
      Christian Schultz
      am 22.06.2022

      Da sollten Sie mal einen Termin bei der Rentenversicherung machen. Denn in den 35 Jahren zählt sehr viel mit, zum Beispiel auch die Kindererziehung. Es kann also gut sein, dass Sie die 35 Jahre voll haben.

  • user
    Uwe
    am 03.04.2022

    Hallo,

    Ich habe eine anerkannte Schwerbehinderung von 40 Punkten und bin offiziell einen Schwerbehinderten Menschen mit 50 und höheren Punkten gleichgestellt. Gelten für mich auch die Regelungen aus dem Fallbeispiel1?

    Oder muss ich mindestens 50 Punkte haben ?

  • user
    Sabine Imholz
    am 26.03.2022

    Habe einen 50% Schwerbehindertenausweis und seit 01.08.1977 -30.06.2023 (inkl. 2 Jahre arbeitslos) in die Rentenkasse einbezahlt .

    Ab wann kann ich abschlagsfrei in Rente gehen oder mit 0,3% Abschlag pro Monat?

    L.G. Sabine

  • user
    Barbara
    am 07.03.2022

    Danke für die guten,verständlichen Infos!! Ein Punkt fehlt mir noch ..;-)

    Ich bin 1960 geboren und möchte vorzeitig in Rente gehen - trotz der Abzüge. Ich lebe im Ausland von Ersparnissen und

    habe die 35Jahre nicht voll. Ich leiste freiwillige Beiträge seit 1.1.2021 um die 35 Jahre zu erfüllen. Ist das richtig um den vorzeitigen Rentenanspruch zu erfüllen oder gibt es Weiteres zu bedenken, da ich ja die berühmten Jahre vor Renteneintritt weder beschäftigt noch arbeitslos bin sondern eben "nur" den Mindestsatz zahle. Mir ist das nicht ganz klar ob ich da die richtigen Infos bekommen habe. Danke! Barbara p.s. sollte eine Antwort hier nicht möglich sein, würde ich mich sehr freuen, wenn Sie mir vielleicht einen link o.ä, empfeheln können wo das Thema erklärt wird.

    • user
      Christian Schultz
      am 07.03.2022

      Hallo Barbara, für eine vorzeitige Rente mit Abzügen sind die 35 Versicherungsjahre das A und O. Wenn Sie die voll haben, können Sie frühestens zum 63. Geburtstag Ihre Rente beziehen.

      • user
        Barbara
        am 07.03.2022

        Danke für die prompte Antwort, Christian! Also kann ich die 35 Jahre auch erreichen wenn ich die fehlende Zeit durch freiwillige Beiträge auffülle - richtig? LG, Barbara

        • user
          Christian Schultz
          am 07.03.2022

          Ja, grundsätzlich ist das möglich. Ich empfehle Ihnen aber, dass Sie sich hierzu noch einmal bei der Deutschen Rentenversicherung beraten lassen.

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