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Rente und Behinderung

Rente Behinderung Armut Gesundheit

Rente und Behinderung. Kaum eine Kombination aus Anfragen kommt im Rahmen unserer Sozialberatung so häufig vor. Dafür gibt es verschiedene Gründe: Wer eine anerkannte Schwerbehinderung vorweisen kann, kann unter Umständen eine vorgezogene Altersrente beziehen. Manchmal sogar ohne Abzüge. Darüber hinaus sehnen viele Menschen mit erheblichen gesundheitlichen Einschränkungen einen früheren Rentenbeginn regelrecht herbei – ganz einfach, weil es anders nicht mehr geht.

Ein Mann läuft durch die Natur

In dieser aktuellen Übersicht erklären wir, welche Möglichkeiten es für Menschen mit Behinderung gibt, vorzeitig in Rente zu gehen. Wir klären die rechtlichen und gesundheitlichen Voraussetzungen und beantworten die häufigsten und wichtigsten Fragen zum Thema Rente und Behinderung.

Rente bei Schwerbehinderung

  1. Rente und Behinderung – für wen gilt das?
  2. Gibt es ein gesetzliches Mindestalter für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen?
  3. Muss ich als Mensch mit Behinderung eine bestimmte Anzahl von Versicherungsjahren erfüllen?
  4. Gibt es bei der Rente für Menschen mit Behinderung Abschläge?
  5. Was ist der Unterschied zur Erwerbsminderungsrente?
  6. Kein Verschlimmerungsantrag kurz vor der Rente!

Rente und Behinderung – für wen gilt das?

Offiziell sprechen wir von der Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Diese wurde für all diejenigen eingeführt, die einen Grad der Behinderung von wenigstens 50 (GdB) inne haben. Eine wesentliche Voraussetzung für diese besondere Form der vorgezogenen Altersrente ist also der Schwerbehindertenausweis.

Mit anderen Worten: Es reicht für diese Art der vorgezogenen Altersrente nicht aus, wenn Sie schwer erkrankt sind. Für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen ist es zwingend notwendig, dass Sie Ihre Behinderung amtlich anerkennen lassen. Wo das geht? In Schleswig-Holstein wenden Sie sich bitte an das Landesamt für soziale Dienste. Worauf Sie bei Ihrem Antrag zum Schwerbehindertenausweis achten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag.

Außerdem gilt es, zwei weitere Voraussetzungen für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen zu erfüllen.

Gibt es ein gesetzliches Mindestalter für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen?

Es gibt bei dieser Frage nicht das eine Mindestalter für Menschen mit Behinderung. Vielmehr hängt der Start Ihrer Rente sowohl von Ihrem Jahrgang als auch von der Bereitschaft ab, Abschläge in Kauf zu nehmen. Wenn es für Sie eine ungekürzte Rente sein soll, merken Sie sich am besten folgende Faustregel: Menschen mit anerkannter Behinderung können zwei Jahre vor dem Erreichen der individuellen Regelaltersgrenze eine Rente ohne Abstriche in Anspruch nehmen.

Die Betonung liegt auf der persönlichen Regelaltersgrenze. Diese hängt direkt mit Ihrem Geburtsjahr zusammen.

Ein Beispiel:

Dieter aus Malente ist „Baujahr“ 1960. Sein Ziel lautet, so früh wie möglich in die Rente zu kommen. Da er als Einzelhandelskaufmann nie besonders viel verdient hat, will er Abschläge unbedingt vermeiden. Kürzlich hat er vom Landesamt für soziale Dienste seinen Schwerbehindertenausweis erhalten. Anstatt bis zur Regelaltersgrenze durchzuarbeiten – die würde für Dieter bei 66 Jahren und vier Monaten liegen – könnte er genau zwei Jahre früher ohne Abzug in Rente: Mit 64 Jahren und vier Monaten.

Muss ich als Mensch mit Behinderung eine bestimmte Anzahl von Versicherungsjahren erfüllen?

Die magische Grenze liegt bei 35 Versicherungsjahren. Erst wenn Sie diese Wartezeit in der gesetzlichen Rentenversicherung vorweisen können, besteht eine Chance auf die Altersrente für schwerbehinderte Menschen.

Die gute Nachricht lautet: Zu diesen 35 Jahren zählen nicht nur die Phasen Ihres Lebens, in denen Sie versicherungspflichtig gearbeitet haben – entweder als Angestellter oder selbstständig. In der Praxis ist es gar nicht so schwierig, auf insgesamt 35 Jahre Wartezeit zu kommen. Anrechenbare Zeiten sind:

Inwiefern diese Zeiten bereits in Ihrem Rentenkonto berücksichtigt sind, entnehmen Sie am einfachsten der Rentenauskunft. Diese schickt Ihnen die gesetzliche Rentenversicherung automatisch zu.

Gibt es bei der Rente für Menschen mit Behinderung Abschläge?

Auch mit Behinderung gibt es in der Rente Abzüge. Ob das auch bei Ihnen der Fall ist, hängt mit der Frage zusammen, wie viel früher Sie Ihren Ruhestand beginnen möchten.

Wie wir bereits wissen, können Sie mit einem GdB von 50 zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze in die Rente. Wenn Sie nicht so lange warten möchten (oder können), ist ein noch früherer Rentenstart im Bereich des Machbaren. Dieser ist jedoch mit Kürzungen Ihrer Rente verbunden. Jeder Monat kostet Sie 0,3 Prozent. Ein ganzes Jahr bedeutet also 3,6 Prozent Abzug. Bis an Ihr Lebensende. Wenn Sie es sich leisten können, können Sie Ihren Ruhestand auf diese Weise noch einmal um bis zu drei Jahre nach vorn ziehen.

Der frühestmögliche Zeitpunkt, mit Behinderung in Rente zu gehen, liegt also ganze fünf Jahre vor dem Erreichen der Regelaltersgrenze. In diesem Fall wird allerdings ein Abschlag in Höhe von 10,8 Prozent auf Ihre Rente fällig.

Was ist der Unterschied zur Erwerbsminderungsrente?

Viele Menschen mit Behinderung beziehen bereits noch deutlich früher eine Rente. Das ist immer dann der Fall, wenn die gesundheitlichen Einschränkungen so groß sind, dass sie auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt keine Chance haben. Als Richtlinie gilt: Wer weniger als drei Stunden pro Tag irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann, erhält eine Erwerbsminderungsrente.

Diese EM-Rente ist mit der Altersrente für schwerbehinderte Menschen nicht zu vergleichen. Beide Renten können nicht gleichzeitig bezogen werden. Denn die Erwerbsminderungsrente läuft spätestens dann aus, wenn eine Altersrente gezahlt wird. Oder beim Erreichen der Regelaltersgrenze.

Bei der Erwerbsminderungsrente gelten deutlich strengere medizinische Voraussetzungen. Im Vergleich dazu ist die Altersrente für schwerbehinderte Menschen relativ niedrigschwellig – ein GdB von 50 genügt. Und mit diesem Merkmal gibt es in Deutschland unzählige Menschen, die noch in Vollzeit berufstätig sind. Das wäre mit einer Erwerbsminderungsrente undenkbar.

Kein Verschlimmerungsantrag kurz vor der Rente!

Zum Abschluss noch ein sehr wichtiger Hinweis: Wenn Sie bereits im Besitz eines Schwerbehindertenausweises sind und kurz vor der Rente stehen, stellen Sie bitte niemals leichtfertig einen Antrag auf Neufeststellung.

„Keine unüberlegten Verschlimmerungsanträge kurz vor der Rente! Im schlimmsten Fall droht der Verlust Ihres Schwerbehindertenausweises. Lassen Sie sich in solch einem Fall unbedingt vor dem Antrag beraten.“

Christian Schultz, SoVD Schleswig-Holstein

Warum ist das so wichtig? Nun, bei einem Antrag auf Neufeststellung – umgangssprachlich auch „Verschlimmerungs- oder Verschlechterungsantrag“ – muss die zuständige Behörde Ihre gesundheitliche Verfassung neu bewerten. Wenn sich Ihre körperliche oder seelische Konstitution seit der letzten Untersuchung deutlich verschlechtert hat, klingt das erst einmal sinnvoll.

Doch der Teufel steckt im Detail. Mitunter kommt es vor, dass bestimmte Formen der Behinderung heute anders bewertet werden als noch vor ein paar Jahren. Die Diabetes allein führt schon lange nicht mehr zum Schwerbehindertenstatus. Bei einem Neufeststellungsantrag rollen Sie Ihren kompletten Status wieder auf – mit der Gefahr, dass Sie am Ende mit einem niedrigeren GdB dastehen als vorher. Und dann war’s das vielleicht mit der vorgezogenen Altersrente.

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen mit Krankenkasse oder Rentenversicherung.

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Kommentare (60)

  • user
    Thomas Schimmer
    am 06.06.2022

    Ich bin 58 und habe eine Schwerbehinderung mit 80% unbefristet. Aktuell liegt mir meine Renteninforamtion für 2021 vor. Wenn ich mit 65 in Rente gehe, erhalte ich dann die Rente(punkte) die ich bis 65 erarbeitet habe oder die welche ich bis 67 hätte erarbeiten können? Das wäre dann wirklich ein Vorteil. Ansonsten fehlen mir ja 2 Jahre Erwerb von Rentenpunkten?

    Viele Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 07.06.2022

      Hallo Thomas, Sie werden mit 65 mit den Entgeltpunkten in Rente gehen, die zu diesem Zeitpunkt auf dem Konto liegen. Und dazu vermutlich abschlagsfrei. Aber natürlich würden Sie mehr Rentenpunkte und damit auch mehr Rente erhalten, wenn Sie bis 67 arbeiten.

  • user
    Wilfried
    am 24.05.2022

    Sehr geehrter Herr Schultz, danke erst einmal für ihre großartige Arbeit, jedes Video jeden Artikel lese ich ganz genau und informiere mich, da ist schon seit fünf Jahren das gesamte Konzert des sozialgesetzbuches Behörden Krankenkasse arbeitsamt und Deutsche Rentenversicherung Mitspiele (n) ( muss). Ich könnte gewiss ein gesamtes Buch darüber schreiben was hier einfach zu umfänglich wäre. Meine konkrete Anfrage erfahren Sie zum Ende dieser Mail

    Kurzfassung einer fast unmöglichen Geschichte.

    Seit 20 Jahren zunehmende Probleme mit meiner Gesundheit.

    Anerkennung meine schwerbehindertenstatus 80 unbefristet.

    Seit September 2018 durchgehend krankgeschrieben.

    Mehrere verschiedene chronische Krankheiten

    Januar 2020 nach 10 Jahren Zugehörigkeit gekündigt durch die Firma. Wegen Krankheit.

    Es wurden weder vom Betriebsrat noch von der schwerbehinderuns Vertretung (dir es bei einer betriebsgrüße von 500 in dieser grosen Firma leider nicht gab) die vom Gesetz vorgeschriebenen Maßnahmen ergriffen. Unter anderem wurde auch kein BEM Verfahren durchgeführt und mir ein anderer leidensgerechteter Arbeitsplatz zugewiesen. Obwohl dieser nachweisbar verfügbar war. Auch vorm arbeitsgericht wurde ich durchgewunken, trotz aller nachgewiesenen Fehler des kündigungsverfahrens für schwerbehinderte. Für

    das arbeitsgerichtes ich bin einfach zu krank für eine weitere Arbeit.

    Nach Willen der Krankenkasse habe ich eine Reha-Maßnahme fünf Wochen beantragt und bekommen.

    Anschließend arbeitsunfähig entlassen

    Gutachten MDK Krankenkasse extra gemacht ich wurde als erwerbsunfähig länger als ein halbes Jahr eingestuft.

    Januar 2021 ausgesteuert krankengeld ist zu Ende.

    Arbeitslosigkeit gemeldet arbeitsamt

    Gutachten von medizinischen Dienst des arbeitsamtes lautet erwerbsunfähig für länger als ein halbes Jahr.

    Aufgrund des Gutachtens ab März 2021 bekomme ich das arbeitslosengeld in der nachtlosigkeit.

    Parallel dazu 2018 em rentenantrag gestellt auf anraten der Krankenkasse

    2019 renten Antrag abgelehnt.

    Fristgemäß Widerspruch eingelegt.

    Nach mehreren weiteren Anfragen. Nach einem Jahr im Jahr 2022 Widerspruchs auch abgelehnt.

    Klage eingereicht beim sozialgericht Verfahren läuft noch.

    Anfang des Jahres Mitteilung des arbeitsamtes. Das aufgrund der Ablehnung meiner EM-Rente ein neues Gutachten bei medizinischen Dienst gemacht wird.

    ( Bei meinen vorhänglichen orthopädischen kardiologischen und auch sehr schweren stoffwechselerkrankungen mit wöchentlicher blutwäsche. Wurde das Gutachten wie es sich herausstellte von einer jungen niedergelassenen Neurologen erstellt..)

    Gutachten wurde als vollerwerbsfähig über 6 Stunden ohne Einschränkungen erstellt.

    Ab dezember 2021 nahtlosigkeit eingestellt und ich bekomme sogenanntes normales arbeitslosengeld.

    Die blockfristen meiner jetzigen Krankheit endet nach Auskunft der Krankenkasse im Juli 2022 also dieses Jahr.

    Nun meine ganz kurze spannende Frage.

    Bekomme ich z.b ab September neues krankengeld (neuer Anspruch)

    Voraussetzungen sind erfüllt,

    Ich war das letzte halbe Jahr sozialversicherungs versichert. Stand dem arbeitsamt zur Vermittlung zur Verfügung. (Seit Ende der nahtlosigkeit im dezember 2021.

    Da ja die Zeit in der nahtlosigkeit keine anrechenbare Zeit für einen neuen Anspruch von krankengeld sind.)

    Und ich war auch im letzten halben Jahr nicht arbeitsunfähig geschriebenen. ( Keinen gelben Zettel beim abgegeben.)

    Mein Fazit jetzt im Januar 2023 läuft mein arbeitslosengeld aus.

    Danach stehe ich komplett ohne Leistungen da wenn bis dahin noch keine Entscheidung des sozialgerichts vorliegt.

    Wenn ich also noch vor dem Ende des arbeitslosengeldes eine EU-Bescheinigung beim arbeitsamt abgebe bekomme ich dann nach sechs Wochen weiterzahlung wieder krankengeld von der Krankenkasse. Diese Anspruch müsste dann wieder für anderthalb Jahre gelten.

    • user
      Christian Schultz
      am 25.05.2022

      Hallo Wilfried,

      danke für das positive Feedback, das freut uns natürlich.

      Nach dem, was Sie schreiben, kann ein neuer Anspruch auf Krankengeld entstehen. Wichtig ist eben, dass Sie sechs Monate nicht arbeitsunfähig waren und dass Beiträge an die Krankenkasse gezahlt worden sind. Aber dennoch ist das eine komplexe Situation, die Sie unbedingt anhand Ihrer Unterlagen in einer persönlichen Beratung klären lassen sollten.

      • user
        Wilfried
        am 25.05.2022

        Sehr geehrter Herr Schutlz, danke für die schnelle Antwort. Ich werde hier in Sachsen vor Ort vom VdK vertreten. Dieselbe Antwort bekam ich auch hier, mit demselben Hinweis dass das sehr komplex ist und hier keiner eine wirklich rechtsverbindliche Antwort gegeben werden kann. Ja es ist so, es liegen garantiert alle Voraussetzungen vor für neuen Anspruch. Nach einem wirklich langen Kräfte zehrenden Kampf an allen Fronten werde ich mich wohl auch in dieser Frage darauf einstellen müssen dass die Krankenkasse wieder alle Register ziehen wird um eine Erklärung abzulegen dass mir keine krankengeld zusteht. Obwohl die Voraussetzungen vorliegen.

        Wie geschrieben ist das die letzte Chance für mich nach über 40 schweren arbeitsjahren, (ohne Ausfälle,) wenn die EU-Rente bis dahin noch nicht entschieden ist oder abgelehnt wird, weiterhin Leistungen zu bekommen um am Ende nicht komplett mittellos und auf der Straße zu liegen. Ich bin 60 Jahre geworden und einen Anspruch auf eine schwerbehindertenrente mit Abschlägen habe ich aber erst mit 61,8 Jahren. Bis dahin sind also noch gut anderthalb Jahre Luft wo ich eventuell keine Leistungen. Bzw eventuell nur sozialhilfe oder sowas ähnliches bekommen würde. Diese sehr niedrige schwerbehindertenrente ca 800 €bekomme ich dann natürlich ein Leben lang auch in der Zeit der anschließenden regelrente.

        Allen betroffenen hier wünsche ich natürlich ganz ganz viel Kraft um all die Kämpfe vor den behörden durchzuhalten.

        Mit besten Grüßen Wilfried

        PS.. ja es gibt ein soziales Netz in Deutschland aber ein Netz hat auch Löcher wo man durchfallen kann. Mein bisheriges Fazit. Leider

  • user
    JM
    am 04.05.2022

    Ich bin Jahrgang 1961 und habe einen GDB von 60 und die 30 Jahre voll. Wenn ich demnächst mit 61,5 Jahren in die Schwerbehindertenrente gehe, muss ich dann nicht nur mit den 10,8 % Abzügen rechnen, sondern mit weiteren Abzügen aufgrund der fehlenden Rentenpunkte? Wenn ja, wieviel wären das ungefähr bei 63 T EUR Bruttojahresgehalt?

  • user
    Richard Tartler
    am 23.04.2022

    ab wann kann ich, geboren märz 1959 und seit 1975 lehre und arbeit als nunmehr knapp 47 jahre einbezahlt habe dazu seit eineinhalb jahren behinderungsgrad 30 % habe, in die abschlagsfreie altersrente gehen???

  • user
    Norah Mueller
    am 08.02.2022

    Guten Tag, mein Lebensgefährte (aus NRW geb. Juli 58) ist selbständig und hat aufgrund einer Herz- und Krebserkrankung 100% Schwerbehinderung unbefristet anerkannt. Besteht auch für ihn die Möglichkeit, Abschlagsfrei 2 Jahre früher in Rente zu gehen? Angestellt war er nur in den ersten 10 Jahren nach der Ausbildung. Danke für einen kurzen Tip. Gruß N. Mueller

    • user
      Christian Schultz
      am 23.04.2022

      Hallo Norah, die Altersrente für schwerbehinderte Menschen kann Ihr Lebensgefährte nur in Anspruch nehmen, wenn er wenigstens 35 Versicherungsjahre auf dem Rentenkonto hat. Vermutlich also nicht.

  • user
    Georg Rypczinski
    am 30.01.2022

    Sehr geehrter Herr Schulz,

    ich schreibe Sie heute als Sovd-Mitglied an und hoffe, Sie können mir zwei Fragen beantworten? Ich beziehe Rente wegen voller Erwerbsminderung befristet bis zum 31.05.2024.

    Ich bin seit Nov. 2020 krankgeschrieben und mein Krankengeld läuft im April 2022 aus.

    Nun tritt für das Krankengeld dann die Rente wegen voller Erwerbsminderung ein, soweit so gut. Mein Schwerbehindertenausweis 50 % ist noch gültig bis 30.11.2025 – nur zur Info.

    Ich habe zwei Fragen und ich hoffe sehr, Sie können mir diese beantworten?

    1 Frage:

    Sollte ich die Rente wegen voller Erwerbsminderung befristet bis 31.05.2024 nicht verlängert bekommen, falle ich dann automatisch wieder in ALG1 zurück, mit meine Brutto - Verdienst vor der Krankheit? Ich war noch nie Arbeitslos.

    2 Frage:

    Werden in der Rente wegen voller Erwerbsminderung sowie ggf. bei ALG1 auch weiter durchschnittliche Rentenbeiträge in die Rentenkasse für mich gezahlt?

    Vielen Dank für eine Antwort

    • user
      Christian Schultz
      am 31.01.2022

      Hallo Georg, zuerst beantworte ich Ihre zweite Frage: Beim Bezug von ALG I werden IMMER Rentenbeiträge abgeführt. Normalerweise in Höhe von 80 Prozent Ihres letzten Bruttoverdienstes.

      Das wäre auch so, wenn die EM-Rente ausläuft. Beim Anspruch auf Arbeitslosengeld müssen Sie allerdings eine Verjährungsfrist im Hinterkopf haben. Spätestens vier Jahre nach dem Entstehen des Anspruches verjährt dieser. 2025 wäre das bei Ihnen wohl noch nicht der Fall. Aber Sie sollten das im Hinterkopf haben. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/verrechnung-von-em-rente-und-alg-was-wird-aus-meinem-anspruch-auf-arbeitslosengeld

  • user
    Horst Richters
    am 08.01.2022

    Hallo Herr Schultz

    Ich habe mit 15 Jahren & 8 Monaten des Pflicht-BGJ (1Lehrjahr).

    Also eine Fachhochschule besucht

    Wird dies Jahr auch in der Schwerbehinderte-Rente anerkannt ?

    Da Schulzeiten anerkannt werden

    Wie ich hier gelesen habe .

    Dankeschön

    • user
      Christian Schultz
      am 17.01.2022

      Hallo Horst, das müsste man sich genau anschauen. Grundsätzlich werden Schulzeiten jedoch erst ab dem 17. Geburtstag bei der 35-jährigen Wartezeit berücksichtigt.

  • user
    schneis
    am 28.12.2021

    Bekommt man hier keine Antwort Als Nichtmitglied

  • user
    schneis
    am 27.12.2021

    Ich Beziehe seit Nov 019 Eine Volle EU Rente Nun scheide ich zum 31.12.021 aus meinem Betrieb per Auflösungsvertrag aus Ich erhalte Daher im Monat Januar.022 Eine Einmalzahlung von 6200€ Als Urlaubsabgeltung Nach meiner Berechnung nach liege ich knapp unter dem Freibetrag von 6300€ Jährlich Meine Frage Wirkt sich die Einmalzahlung Rentenschädigend aus wird man mir etwas Abziehen von meiner Rente ???????

    • user
      Christian Schultz
      am 03.01.2022

      Ob Einmalzahlungen bei der EM-Rente als Hinzuverdienst gelten, hängt von einer Frage ab: Ruhte Ihr Arbeitsverhältnis bereits bei Rentenbeginn? Falls ja, haben Sie nichts zu befürchten. Dazu machen wir demnächst nochmal einen eigenen Beitrag.

    • user
      schneis
      am 06.01.2022

      Danke für Antwort Zum Zeitpunkt der Bewilligung Ruhte das Arbeitsverhältnis. Da im Krankengeld Bezug Alle haben sich an der Nachzahlung Bedient. ist nichts über geblieben

  • user
    Olaf
    am 02.12.2021

    Hallo, ich bin im August 1962 geboren und habe einen GdB von50 , wann könnte ich in die Rente beantragen. Viele Grüße.

    • user
      Christian Schultz
      am 02.12.2021

      Hallo Olaf, das können Sie oben in der Tabelle sehen. Mit Ihrem Jahrgang frühestens mit 61 und acht Monaten. Dann allerdings mit 10,8 Prozent Abzug. Den Antrag müssten Sie dann rund drei Monate vorher stellen.

  • user
    Manfred Maßmann
    am 15.09.2021

    Hallo Herr Schulz,

    ich bin 64 Jahre und bekomme die Erwerbsminderungsrente. Habe einen Schwerbehinderungsgrad von 60 Prozent.

    Könnte ich jetzt schon ohne Abstriche in die normale Altersrente?

    Und wie hoch darf dann der Zuverdienst sein?

    Viele Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 16.09.2021

      Hallo Manfred, ich gehe davon aus, dass Sie 1957 geboren wurden. In die Regelaltersrente können Sie zurzeit noch nicht, das ginge erst mit 65 und 11 Monaten. Aber mit Ihrem GdB können Sie abschlagsfrei in die Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Auch jetzt schon.

      Fragen Sie aber bitte vor dem Antrag bei der Rentenversicherung direkt oder meinen Kollegen in der Sozialberatung nach, wie es mit den Abzügen auf die EM-Rente läuft. In bestimmten Fällen werden die auf die Altersrente übertragen.

  • user
    Holger Petersen
    am 14.09.2021

    Hallo Herr Schultz,

    ich bekomme seit dem 01.01.2021 volle EM-Rente. Die EM- Rente ist befristet und läuft zum 31.11.2023 aus. Am 01.12.2023 gehe ich dann in die Altersrente für Schwerbehinderte (50 Prozent) ohne Abschlag?

    Oder muß ich den Abschlag der EM- Rente mit übernehmen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Holger Petersen

    • user
      Christian Schultz
      am 14.09.2021

      Hallo Holger, da bin ich mir nicht ganz sicher. Normalerweise wird der Abzug übertragen - wie es in diesem Fall ausschaut, müsste ich mir noch einmal genauer anschauen. Sobald ich die Antwort weiß, machen wir dazu nochmal einen neuen Beitrag.

  • user
    Sigrid Drews
    am 08.07.2021

    Hallo Herr Schulz,

    Ich bin 61 Jahre alt und habe einen Schwerbehindertenausweis mit 60%. Ich bekomme die halbe Erwerbsminderungsrente seit 2020 rückwirkend seit dem 23.03.2016. Da war mein Rentenantrag. Alle Erwartungen habe ich erfüllt. Da ja schon die 10,8% abgezogen sind, ist meine Frage, ist es sinnvoll, wenn ich jetzt dieses Jahr im Oktober meine Rente umwandeln lasse in eine Altersrente, werden mir dann nochmal 10,8% abgezogen? Oder sollte ich warten bis Oktober 2024. Meine jetzige halbe Erwerbsminderungsrente beträgt netto 602 Euro.

    Vielen Dank für Ihre Antwort

    • user
      Christian Schultz
      am 17.07.2021

      Hallo Sigrid, beim Wechsel von EM- in Altersrente sollten Sie sich vorher persönlich beraten lassen. Höher als 10,8 Prozent kann der Abschlag nicht ausfallen, aber ich empfehle Ihnen dennoch eine individuelle Beratung.

  • user
    Sigrid Drews
    am 04.07.2021

    Hallo Herr Schulz,

    Ich bin im Mai 1960 geb. Habe einen Behinderungsgrad von 60%.

    Seit letztes Jahr Oktober erhalte ich die halbe Erwerbsminderungsrente unbefristet, rückwirkend ab März 2016.

    35 Jahre und mehr, Wartezeiten etc. sind erfüllt. Soviel ich weiß, sind 10,8% schon abgezogen, ich bekomme 602,Euro netto.

    Kann ich jetzt den Antrag auf Umwandlung in die Altersrente im Oktober stellen. Oder besser bis Oktober '24 warten... Bringt es noch was, wenn ich warte? Dann müsste doch die Altersrente das doppelte sein wie jetzt die EMR. Quasi 1200 Euro. Oder werden mir dann nochmal 10,8% abgezogen. Viele Dank für ihre Antwort

  • user
    Ulrike
    am 02.07.2021

    Hallo,

    ich finde die Auskünfte super und würde gerne Mitglied werden. Kann man das auch wenn man im Süden (Bayern) wohnt oder macht das keinen Sinn?

    Schöne Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 02.07.2021

      Hallo Ulrike, vielen Dank für Ihr Lob - das freut uns natürlich. Den SoVD gibt es auch in Bayern, allerdings sind wir da nicht so wirklich gut in der Fläche vertreten: www.sovd-bayern.de

  • user
    Birgid Unger
    am 24.06.2021

    Guten Tag Herr Schultz,

    ich bin als Beraterin in einer EUTB® tätig. Eine Ratsuchende erhielt nun vom VdK die Information, dass Sie bereits mit 33 Versicherungsjahren + 10,8 %-Abschlag, die Altersrente für schwerbehinderte Menschen in Anspruch nehmen könnte. Gemäß meiner Kenntnis sind die 35 Versicherungsjahre jedoch unumgänglich. Sind Ihnen Ausnahmen bekannt?

    Vielen Dank und Grüße aus "dem Süden".

    Birgid Unger

    EUTB® Wassertrüdingen

    • user
      Christian Schultz
      am 25.06.2021

      Hallo Frau Unger, diese Ausnahme ist mir nicht bekannt, 33 Jahre Wartezeit kenne ich nur von der neuen Grundrente. Vielleicht hat die Dame beim VdK etwas falsch verstanden.

  • user
    Rolf
    am 03.06.2021

    Hallo

    Ich bin August 1961 geboren, erhalte seit Juni 2019 EM Rente. Die EMR wurde jetzt einmal verlängert bis Ende Juni 2024. Muss ich die EMR noch einmal verlängern um dann in Altersrente zu gehen. Gibt es vielleicht eine Möglichkeit frühzeitig in Altersrente zu gehen. Ich habe bis 2019 40 versicherungspflichtige Jahre erreicht.

    Schwerbehindert mit 30%.

    Vielen Dank

  • user
    Brigitte Schoenbach
    am 25.04.2021

    Sehr geehrter Herr Schultz, ich bin nach einem REHA-Aufenthalt im September 2019 atbeitsunfähig entlassen wurden (unter 3 Stunden) habe die Erwerbsminderungsrente im Oktober 2019 beantragt, die sozialmedizinischeb und versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllt und bis heute keinen rechtsmittelfähigen Rentenbescheid von der DRV erhalten. Was kann ich tun? Für Ihre Antwort bedanke ich mich im Voraus. Ich bin 61 Jahre, alleinstehen und seit 2019 ohne jegliche staatliche Unterstützung. Sowohl Arbeitslosengeld I und II wurden mir abgelehnt. Ich habe insgesamt 41 anrechenbare SV-Jahre. Zurzeit habe ich eine Schwerbehinderung von 40 Prozent. Gegen den Bescheid eingegangen am 6. März 2021, habe ich Wiederspruch eingelegt. Bis heute jedoch keine Antwort erhalten. Für Ihr Entgegenkommen bedanke ich mich imVoraus. Meine letzte örtliche Untersuchung im Auftrag der DRV war am 22.04.2021 gewesen. Mit freundlichen Grüßen Brigitte Schönbach

    • user
      Christian Schultz
      am 26.04.2021

      Hallo Brigitte, für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen brauchen Sie einen GdB von 50 oder mehr. Da muss man nun Ihren Widerspruch abwarten.

      Zum Verfahren für die EM-Rente kann ich nur sagen, dass es schon sehr ungewöhnlich ist, dass Sie bereits anderthalb Jahre warten. Da sollten Sie am besten einen Experten draufschauen lassen. Zum Beispiel beim SoVD: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Christian
    am 19.03.2021

    Nachtrag: Ich habe übrigens einen Schwerbehindertenausweis mit 100 %.

  • user
    Christian
    am 19.03.2021

    Gibt es überhaupt eine Möglichkeit mit Baujahr 1982 und teilweiser EM-Rente eine volle EM-Rente zu erhalten oder wären dadurch die Abzüge zu groß?

  • user
    Kay-Uwe Behrends
    am 12.03.2021

    Ich habe drei Tage vor Rentenbeginn eine GdB von 60% erhalten. Hat das noch Auswirkung auf den bereits erhaltenen Rentenbescheid?

    • user
      Christian Schultz
      am 12.03.2021

      Hallo Kay-Uwe, vermutlich nicht, Sie haben dann ja sicherlich keine Altersrente für schwerbehinderte Menschen beantragt. Die Rentenversicherung weiß in diesem Fall gar nichts von Ihrem geänderten Status.

    • user
      Kay-Uwe Behrends
      am 12.03.2021

      Gegen den Rentenbescheid habe ich Widerspruch eingelegt. Die Frage lautet für mich: Ändert sich deshalb noch etwas oder habe ich trotz vorheriger GdB keinen Anspruch?

    • user
      Christian Schultz
      am 12.03.2021

      Das müsste man sich im Einzelfall, anhand Ihrer Unterlagen anschauen. So kann ich das nicht beantworten.

  • user
    Frank Richter
    am 15.02.2021

    Altersrente für Schwerbehinderte

    Ergänzung:

    Kann ich, 59, vor dem 66. Lebensjahr die Altersrente für Schwerbehinderte beziehen?

    Ich habe einen Ausweis mit 50 GDB

    Ich habe von Aug. 1978 bis Febr. 2013 gearbeitet, ALG1 erhielt ich bis Dez. 2014

    • user
      Christian Schultz
      am 04.03.2021

      Hallo Frank, die Tabelle für den Rentenstart finden Sie oben im Beitrag. Ob Sie die 35-jährige Wartezeit erfüllen, können Sie Ihrer Rentenauskunft entnehmen. Die bekommen Sie per Post automatisch nach Hause geschickt.

  • user
    Frank Richter
    am 15.02.2021

    Ich beziehe seit 2017 Erwerbsminderungsrente (Arbeitsmarktrente), die zunächst bis Sept. 2023 befristet ist. Ein Teil der Rente ist steuerfrei.

    Ich bin jetzt 59.

    Wenn ich in die reguläre Altersrente gehe, würde sich dann der steuerfreie Anteil ändern? Müsste mit 66 Jahren und 8 Monaten sein, also im Jahre 2028.

    • user
      Christian Schultz
      am 04.03.2021

      Hallo Frank, zum Thema Steuern dürfen wir beim SoVD nicht beraten. Wenden Sie sich damit bitte direkt an das Finanzamt oder einen Steuerberater.

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    Buchalik Miroslaw
    am 30.01.2021

    Ich bin 59 Jahre alt, will ab 01.11.2023 Rente für Schwerbehinderte mit 70% bekommen ,aber vor der Rente, ab 01.11.2021 - 24 Monate Arbeitslosengeld 1.Ist das moglich ,und ob ich mich Arbeitsamt zu Verfügung stellen muss, oder lassen mich in Ruhe bis zum Renten eintritt.

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    Christian Schultz
    am 02.10.2020

    Hallo Cornelia, wenn Sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen beziehen, löst diese die EM-Rente ab. Richtig ist, dass die Altersrente nicht niedriger ausfallen darf als die Erwerbsminderungsrente. Der Abschlag, den Sie bisher auf die EM-Rente in Kauf nehmen müssen, wird dann auf die Altersrente übertragen. Also 10,8 Prozent auf die Altersrente.

    Wenn Ihre EM-Rente bis Januar 2022 befristet ist, sollten Sie sich daher erkundigen, ob es nicht günstiger wäre, diese auslaufen zu lassen und dann die Altersrente mit einer kleinen Lücke dazwischen zu beziehen. Auf diese Weise ließe sich der Abschlag umgehen. Aber das müsste man sich anhand Ihrer Unterlagen in einer persönlichen Beratung anschauen.

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    Cornelia Kliempke
    am 01.10.2020

    Ich bin 1960 geboren und beziehe seit 03/2019 befristet bis 01/2022 eine volle Erwerbsminderungsrente. Gleichzeitig habe ich einen GdB von 50 zuerkannt bekommen. Weil ich die EMR vor dem 62 Lebensjahr erhalte, werden 10,8% Abschläge abgezogen. Mit dem GdB von 50% könnte ich bereits ab 11/2021 in Altersrente für Schwerbehinderte gehen. Da der Besitzschutz greift, müsste mein Rente in der bisherigen Höhe wie die EMR weitergezahlt werden ( in der ja bereits ein Abschlag von 10,8% enthalten ist) oder wird mir dann ein zweites Mal ein Abschlag von 10,8% berechnet.

    Vielen Dank!

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    Christian Schultz
    am 26.08.2020

    Hallo Martina, um Ihnen den frühestmöglichen Renteneintritt zu nennen, benötige ich Ihren Geburtsjahrgang. Aber das können Sie auch oben in der Tabelle schnell selbst rausfinden.

    Abzüge gibt es in der Altersrente für schwerbehinderte Menschen immer dann, wenn Sie früher als zwei Jahre vor der Regelaltersrente Ihre Altersrente beziehen. Aber Vorsicht: Wenn Sie schon länger Erwerbsminderungsrente beziehen und darauf Abschläge anfallen, werden diese in der Altersrente normalerweise übernommen.

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    Martina Knell
    am 26.08.2020

    Hallo,habe 47Jahre voll Bekomme die volle Erwerbsminderungsrente und möchte sie in eine Altersrente umwandeln da ich auch eine Behinderung von 80%habe.Festgelegt auf 5Jahre

    Möchte Rückwirkend 5Monate eher in Rente.Bekomme ich dann Abzüge und wenn ja wieviel?

    Regelaltersrente 1.10.2022

    Altersrente ohne Abzüge da 1956 und 47voll

    1.08.2020

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    Christian Schultz
    am 20.07.2020

    Hallo Werner, das können wir leider auch nicht verbindlich beantworten, ohne die Befundberichte zu sehen. Mit einem GdB von 40 haben Sie allerdings beim "Verschlimmerungsantrag" nichts zu verlieren. Es sei denn, Sie sind gleichgestellt.

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    Werner Müllerschön
    am 12.07.2020

    Änderungsantrag nach SGB IX

    Habe GdB von 40 und musste kürzlich TEP Knie rechts machen lassen. Inzwischen sind damit alle großen Gelenke ersetzt. Rückfrage beim Landesversorgungsamt, ob mit der neuerlichen Verschlimmerung der GdB, bei Antrag auf 50 erhöht wird, wurde nicht beantwortet.

    Können Sie mir das beantworten?

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    Ingnes Biesterfeldt
    am 29.06.2020

    Hallo Christian

    herzlichen Dank für Ihre schnelle Antwort, da ich keine Probleme habe bis zum 31.12.2024 zu warten bis ich in die Altersrente gehe, werde ich kein Risiko eingehen und jetzt schon meine Erwerbsminderungsrente in eine Altersrente umzuwandeln.

  • user
    Christian Schultz
    am 29.06.2020

    Hallo Ingnes, Sie sollten sich von der Rentenversicherung ausrechnen lassen, wie hoch die jeweilige Rentenart für Sie wäre. Gehen Sie jetzt in die Altersrente für schwerbehinderte Menschen, droht ein Abschlag. Eine Entscheidung sollten Sie aber erst treffen, wenn Sie beide Optionen schwarz auf weiß vor sich haben.

  • user
    Ingnes Biesterfeldt
    am 26.06.2020

    Sehr geehrter Herr Schultz

    Die LVA hat mir angeboten jetzt mit meinen 62 Jahren in Altersrente zugehen nach 35 Jahren seit 1993 Erwerbsminderungsrente beziehe 70% Schwerbehinderung. Macht es Sinn für mich oder soll ich warten bis 31.12.2024 bis die Altersrente für mich für anfängt?

    Mit freundlichen Grüßen

    Ingnes Biesterfeldt

  • user
    Christian Schultz
    am 10.06.2020

    Hallo Rita, das freut uns. Über diesen Link können Sie sich anmelden: sovd-sh.us16.list-manage.com/subscribe

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    Sterz, Rita
    am 10.06.2020

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