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Erwerbsminderungsrente in Altersrente umwandeln – das sollten Sie wissen

Behinderung Armut

Wer zu krank ist, seinen Lebensunterhalt selbstständig zu bestreiten, bekommt in Deutschland eine Erwerbsminderungsrente. Zumindest wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind. Doch was passiert eigentlich, wenn die Regelaltersrente erreicht wird? Läuft die Erwerbsminderungsrente dann einfach weiter? In diesem Beitrag klären wir die wichtigsten Fragen zum Übergang von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente.

Erwerbsminderungsrente in Altersrente umwandeln – das sollten Sie wissen

Muss ich irgendwann eine Altersrente beantragen?

Sie müssen nicht, sollten es aber unbedingt tun! Denn Ihre Erwerbsminderungsrente läuft maximal bis zu dem Zeitpunkt, an dem Sie Ihre persönliche Regelaltersgrenze erreicht haben. Damit Sie ab dem nächsten Monat nicht ohne Einkommen dastehen, sollten Sie rund drei bis sechs Monate davor Ihre Altersrente beantragen.

Beispiel: Magda ist Jahrgang 1960. Sie bezieht eine unbefristete Erwerbsminderungsrente, ihre persönliche Regelaltersgrenze liegt bei 66 Jahren und vier Monaten (siehe Grafik). Zu diesem Zeitpunkt wird ihre Erwerbsminderungsrente auslaufen. Aus diesem Grund sollte sie rund fünf Monate vorher einen Antrag auf Altersrente stellen. Wenn sie zu lange wartet, entsteht möglicherweise eine finanzielle Lücke – mit fatalen Folgen für Miete und andere Ausgaben.

Ist meine Altersrente höher oder niedriger als die Erwerbsminderungsrente?

Niedriger fällt sie nicht aus, zumindest nicht wenn beide Rentenarten nahtlos ineinander übergehen. Denn für diesen Fall gilt eine Art Schutzwall, der dafür sorgt, dass Sie nicht weniger in der Tasche haben als zu Zeiten der EM-Rente.

Ob die Altersrente höher ausfällt, hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtig ist zum einen, wie lange Sie bereits krankheitsbedingt ausfallen. Wer viele Jahre nicht arbeiten konnte und dementsprechend nur geringe Entgeltpunkte gesammelt hat, hat nur eine geringe Altersrente zu erwarten. Doch in den meisten Fällen treten Erwerbsminderungsrenten in einem fortgeschrittenen Alter auf. Zu einem Zeitpunkt, an dem das Rentenkonto bereits auf ein mitunter stattliches Volumen angewachsen ist.

Dieses Prozedere führt in der Regel zu einer höheren Altersrente. An dieser Stelle sollten Sie jedoch Folgendes wissen: Etwaige Abschläge, die bei der Erwerbsminderungsrente leider noch gang und gäbe sind, werden beim nahtlosen Wechsel in die Altersrente übernommen.

Kann man auch eine vorgezogene Altersrente in Anspruch nehmen, wenn man aktuell Erwerbsminderungsrentner ist?

Ja, auch das ist möglich. Allerdings gibt es in der Praxis einige Stolpersteine, die genau das verhindern – insbesondere bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Diese können Sie nur beziehen, wenn Sie auf insgesamt 45 Versicherungsjahre kommen. Zeiten der Erwerbsminderungsrente zählen hier allerdings nicht mit. Bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen oder der Rente nach 35 Versicherungsjahren kann Ihnen die EM-Rente in dieser Beziehung übrigens keinen Strich durch die Rechnung machen. Hier sind es eher die zu erwartenden Abschläge, die viele Menschen vor einer vorgezogenen Altersrente zurückschrecken lassen.

Was ist mit einem Minijob neben der Erwerbsminderungsrente? Kann ich den auch im Rahmen der Altersrente ausüben?

Auf jeden Fall. Falls Sie bereits als Erwerbsminderungsrentner einen Minijob hatten, können Sie diesen behalten. Beginnen Sie im Rahmen der Regelaltersgrenze Ihren Ruhestand, wird es jetzt sogar noch einfacher für Sie: Ab diesem Zeitpunkt können Sie unbegrenzt hinzuverdienen. Nutzen Sie eine Form der vorgezogenen Altersrente, bleibt ein Einkommen bis 450 Euro im Monat ohne Folgen. Rechnen müssen Sie, wenn Sie mehr verdienen – dann gilt die Flexirente.

Fazit

Ihre Erwerbsminderungsrente läuft maximal bis zur individuellen Regelaltersgrenze. Egal ob es sich um eine befristete oder unbefristete EM-Rente handelt. Denken Sie daran, rechtzeitig einen Antrag für die zu erwartende Altersrente zu stellen – ansonsten droht eine empfindliche Lücke.

  • Was sind die größten Probleme, die kurz vor der Rente noch auf Sie warten können?
  • Welche Arten der vorgezogenen Rente gibt es – und welche ist die richtige für mich?
  • Was Sie bei der Aufnahme eines Minijobs während des Bezugs von Arbeitslosengeld wissen müssen

Das und vieles mehr erfahren Sie in meinem kompakten Ratgeber „Früher in Rente – ohne Abschläge. Wie Sie schon deutlich vor 63 Ihren Ruhestand antreten können

Kommentare (130)

  • Frank Hübner
    Frank Hübner
    am 14.01.2020
    ich bitte um Hilfe. Rentenantrag vor Jahren gestellt. Keine Hilfe vom Amt. Unter 3h arbeitsfähig.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 15.01.2020
    Hallo Frank, um Sie unterstützen zu können, müssten sich meine Kollegen Ihre Unterlagen ansehen. Bitte besuchen Sie uns in der Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Gerd
    Gerd
    am 21.02.2020
    Hallo, ich beziehe seit 2006 Erwerbsminderungsrente, kann es sein, dass die Altersrente, die ich jetzt evtl. beantragen kann, höher ausfällt. Bin 64 Jahre., schwerbehindert.I ch habe während der Erwerbsminderungsrente nicht gearbeitet. Vielleicht gibt es ein Gesetz, dass nicht berücksichtigt wurde in der Zeit.
    • Ulrike
      Ulrike
      am 30.03.2021
      Hallo! Ich bezog bis 11/2007 Krangengeld. Ab 12/2007 erhalte ich die EM-Rente. Ab 2023 und 11 Monate gäbe es die Altersrente. Soll ich die 16 Jahre EMrente als Zurechnungszeit anerkennen lassen. Wieviel wäre das mtl. als Eurobetrag und welche Stoplperfallen gibt es?!
      Vielen Dank! Ulrike - Es interessiert bestimmt viele Betroffene!
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 31.03.2021
      Hallo Ulrike, die Zurechnungszeit wird Ihrem Rentenkonto automatisch gutgeschrieben. Über Höhe und spezifische Feinheiten kann ich nichts sagen, nur die Deutsche Rentenversicherung hat hier Einblick.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.02.2020
    Hallo Gerd, die Höhe Ihrer Altersrente richtet sich nach Ihren Entgeltpunkten. Daher ist es gut möglich, dass diese höher ausfällt. Sie können sich kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung über die Höhe Ihrer prognostizierten Rente informieren.
  • Helga
    Helga
    am 24.02.2020
    Sie sprechen im Beitrag von evtl."Abschlägen bei der EM-Rente"...die dann in die Altersrente übernommen werden "...welche Abschäge bei der EM-Rente meinen Sie ?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.02.2020
    Hallo Helga, wer in die Erwerbsminderungsrente geht, nimmt auf die Höhe der Auszahlung sogenannte Abschläge hin, die oft bis zu 10,8 Prozent betragen. Mehr dazu hier: https://www.ihre-vorsorge.de/service/lexikon/A/abschlag-bei-erwerbsminderungsrente.html
  • Monika Meetz
    Monika Meetz
    am 06.05.2020
    Meine Erwerbsminderungsrente endet zum 31.08 2012 geht dann in die regelarbeitsrente über wie viel Urlaubsanspruch kann ich wann an meinem Arbeitgeber geltend machen
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 06.05.2020
    Hallo Monika, das ist in Ihrem Arbeitsvertrag geregelt. Bitte sprechen Sie mit direkt mit Ihrem Arbeitgeber.
  • Marianne Baaba
    Marianne Baaba
    am 14.05.2020
    Hallo! Ich habe eine Frage. Ich bin seit 04.04,2019 krank geschrieben und habe nun die volle EM Rente rückwirkend zum 01.08.2019 bewilligt bekommen. Die erste Auszahlung an mich erfolgt ab 01.06.2020. Mein Arbeitsverhältnis wurde, aufgrund des Rentenbescheides, zum 30.04.2020 beendet. Mir stehen noch 21 Tage Urlaub aus 2019/20 zu, die Ende Mai zur Auszahlung (weniger als 2000.- Euro) kommen. Jetzt habe ich Angst, dass man meine Rente kürz, weil Urlaubsgeld Arbeitslohn bedeutet, obwohl ich nicht gearbeitet habe. Einen Minijob werde ich nicht aufnehmen. Die EM Rente fließt nahtlos in die Altersrente 2023 ein (mit vorherigen Antrag). Die Auzahlung von Urlaubsgeld (einmalig) muss ich ja melden. Wie sehen Sie das? Wird gekürzt werden? Bis zum 01.06.2020 habe ich 2 Monate kein Einkommen und könnte das Geld gut gebrauchen.
    Vielen Dank!
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 14.05.2020
    Hallo Marianne, grundsätzlich gilt: Wird eine EM-Rente rückwirkend bewilligt und Sie haben für den Zeitraum der rückwirkenden Bewilligung noch Arbeitsentgelt (auch im Urlaub) bezogen, wird dieses Gehalt auf die Rente angerechnet und es kann zu einer Kürzung Ihrer Rente kommen. Wie das bei Ihnen im Einzelfall aussieht, können wir hier im Blog leider nicht beantworten.
  • Joan Loba
    Joan Loba
    am 19.05.2020
    Hallo, ich beziehe seit 1.7.2009 eine Erwerbsminderungsrente und meine Regelaltersgrenze wird am 11.6.2021 erreicht. Muss ich dann im Januar 2021 einen Antrag auf Regelaltersrente stellen? Weiter bekomme ich eine betriebliche Berufsunfähigsrente die bis zum 30.09.2020 läuft. Muss ich auch hier einen Antrag stellen und wann. Für die Zeit wo ich in Dänemark gewohnt bekomme ich ausserdem anteilig Erwerbsminderungsrente, muss ich dort auch selbst einen Antrag auf Volksrente stellen, oder wird die dänische Behörde von der deutschen Rentenversicherung informiert?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.05.2020
    Hallo Joan, zu Ihrer ersten Frage: Ja, Sie müssen die Regelaltersrente beantragen. Sonst läuft die EM-Rente aus, und Sie stehen erst einmal ohne Geld da. Am besten rund drei Monate vorher, Ihre anderen Anliegen können wir leider nicht beantworten. Da kenne ich mich nicht aus.
  • Antonino Russo
    Antonino Russo
    am 04.06.2020
    Hallo,
    ich bin 59 Jahre alt, zu 90% schwerbehindert und beziehe seit 2010 die volle Erwerbsminderungsrente in Höhe von mtl. 448,46 €. In die Krankenversicherung der Rentner wurde ich wegen weniger fehlenden Monaten nicht aufgenommen. Ich war daher bis dato über die Familienversicherung bei meiner Frau krankenversichert. Durch die Rentenerhöhung im letzten Jahr (und auch in diesem Jahr) kann ich mich nun nicht mehr über die Familienversicherung meiner Frau krankenversichern, weil ich 2019 und 2020 (immer ab Juli) über dem vorgegebenen Einkommensgrenzwert für die Familienversicherung liege (2019 445,-- / 2020 255,--). Ich habe im letzten Jahr zum 01.07.19 eine Rentenerhöhung von knapp 12,-- € erhalten - somit 448,46 €. Der Grenzwert für die Familienversicherung lag jedoch bei 445,-- €. Die TK wirft mich daher nachträglich aus der Familienversicherung und schickt mir eine Rechnung / Nachzahlung mit mehr als 1.000,-- € für 6 Monate "freiwillige Krankenversicherung". Das Gleich wird mir nun wieder zum 1.7.2020 bei der nächsten Renten"erhöhung" passieren. Dadurch bleiben von meiner Rente nun monatlich gerade mal 260,-- € übrig! Tolle Rentenerhöhung!! Meine Frage daher: Gibt es eine Möglichkeit (Härtefall?) in die Krankenversicherung der Rentner irgendwie doch noch aufgenommen zu werden? Ich hatte 2014 einen Schlaganfall und vor 2 Jahren wurde Blasenkrebs bei mir festgestellt und ein Tumor entfernt. Bin krankheitsbedingt zweingen auf Ärzte / Krankenversicherung angewiesen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir weiterhelfen könnten und freue mich auf Ihr Feedback. Herzlichen Dank.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 05.06.2020
    Hallo Antonino,

    inwieweit in Ihrem Fall eine Chance besteht, in die KVdR (Krankenversicherung der Rentner) zu wechseln, können wir nur im Rahmen unserer Sozialberatung klären. Mithilfe Ihrer Unterlagen: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Jutta Tietzmann
    Jutta Tietzmann
    am 11.06.2020
    Bekomme seit 1998 volle Erwerbsminderungsrente.
    War einige Jahre in dieser Zeit
    in einer Werkstatt WfbM
    tätig. Bekomme ich dadurch mehr Altersrente. War vorher 34 Jahre in einer Behörde beschäftigt.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 12.06.2020
    Hallo Jutta, wenn Sie in der Werkstatt für Menschen mit Behinderung entsprechend bezahlt wurden, zahlt sich das auch für die Rente aus. Mehr dazu hier: https://www.bagwfbm.de/page/101
  • Claudia
    Claudia
    am 14.06.2020
    Hallo, ich würde empfehlen dem VdK beizutreten, die machen ihren Job super und helfen da perfekt
  • Cornelia
    Cornelia
    am 14.06.2020
    Hallo,
    Ich bekomme vorerst noch bis zum 30.6.2022 volle EMR (Arbeitsmarktrente). Zu diesem Zeitpunkt bin ich dann 61 Jahre alt. Ist es möglich, dann bereits in die Altersrente zu wechseln oder muss ich weiter darauf hoffen und bangen, dass meine EMR weiter bewilligt wird.

    Habe irgendwann mal irgendwo etwas darüber gelesen, dass auf Grund von Krankheit arbeitslose Frauen ab einem bestimmten Alter, vorzeitig in die Altersrente gehen könnten.
    Die 35 Jahre Wartezeit sind erfüllt Ich habe einen Gdb von 30 bin also nicht Schwerbehindert.
    Vielen Dank für eine Antwort.
    Cornelia
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 15.06.2020
    Hallo Cornelia, für die Altersrente für schwerbehinderte Menschen benötigen Sie den GdB von 50. Dann könnten Sie vorzeitig in Rente - allerdings mit Abschlägen. Wann genau Sie Ihre Altersrente beziehen könnten, hängt außerdem vom Jahrgang ab: https://www.sovd-sh.de/2020/06/02/rente-und-behinderung/
  • Kums Angelika
    Kums Angelika
    am 19.06.2020
    Habe ab 1.02.07 Erwerbsminderungsrente ab 1.12.17 Regelaaltersrente diese fällt 30.Euro weniger aus habe 100 prozentig Schwerstbehindertenausweis hatte 2004 Darmkrebs der seid 3Jahren Metastasen gebildet hat steht mir da mehr Rente zu frdl Gruß
    • Margarete Peglow
      Margarete Peglow
      am 08.02.2021
      Die Altersrente kann nicht niedriger sein als die EU Rente. Da gilt die Besitzstandsregel!
      Liebe Grüße Maggie
  • Michael
    Michael
    am 13.07.2020
    Hallo, ich folgende Fragen, kann ich eine Rente wegen voller Erwerbsminderung in eine Schwerbehinderte umwandeln?
    Ist dann der VDK die richtige Anlaufstelle?
    Die Rehawerstatt ueberweist die notwendigen Beiträge, damit die fehlenden Kriterien für die Rente erfüllt sind.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.07.2020
    Hallo Michael, wenn Sie 35 Versicherungsjahre und das notwendige Alter erreicht haben, würde das gehen. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/2020/06/02/rente-und-behinderung/
  • Gerda
    Gerda
    am 20.07.2020
    Ich bin seit 1987 krank und bekomme emr kann ich jetzt schon in die Altersrente gehen??
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.07.2020
    Hallo Gerda, das hängt von Ihrem Alter ab. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/
  • Cornelia Nieswandt
    Cornelia Nieswandt
    am 02.08.2020
    Hallo, ich bin von Jahrgang 70 bekomme seit 2016 EU Rente unbefristet Wieviel Abzüge habe ich, wenn ich in die Regelaltersrente komme?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.08.2020
    Hallo Cornelia, normalerweise behalten Sie dann den Abzug, der für die Erwerbsminderungsrente gilt.
  • Gudrun Rudolph
    Gudrun Rudolph
    am 05.08.2020
    Hallo und guten Abend !
    Ich bin vom Jahrgang 4/1952 und erhielt vom 01.07.2001 bis zum 31.10.2017 eine Rente wegen voller Erwerbsminderung. Diese Rente wurde mit 50 Prozent versteuert. Am 01.11.2017 ging diese Erwerbsminderungsrente nahtlos in die Regelaltersrente über. Wie ich jetzt erfuhr, wurde von da an meine Regelaltersrente mit 78 Prozent versteuert.
    So viel wie ich weiß, ist die Besteuerung der Rente bei Renteneintritt festgeschrieben.
    Meine Frage :
    Wird die Besteuerung der Rente bei einem nahtlosen Übergang der Rente wegen voller Erwerbsminderung in die Regelaltersrente etwa neu berechnet ?
    Solch eine Vorgehensweise wäre für mich natürlich nicht zu begreifen.
    Ich bedanke mich im Voraus für eine aufklärende Auskunft .
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 06.08.2020
    Hallo Gudrun, welcher Anteil Ihrer Rente versteuert wird, hängt immer von dem Jahr ab, in dem Sie die Rente zum ersten Mal bekommen haben. Da Sie seit 2017 eine Altersrente erhalten, gilt jetzt leider ein anderer Wert als im Jahr 2001, als die EM-Rente begann.
  • Neumann
    Neumann
    am 11.08.2020
    Muss man beim Übergang von EU-Rente in die Altersrente für den Antrag die Unterlagen der Arbeitgeber neu beibringen oder greift der Rententräger auf die vorhandenen zurück?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 12.08.2020
    In der Regel liegen die Informationen noch bei der Rentenversicherung. Ich empfehle Ihnen aber, vorsichtshalber noch einmal nachzufragen.
  • Hoppe, Rolf-Peter
    Hoppe, Rolf-Peter
    am 21.08.2020
    Es können nur in den Beitrags-Zeiten Entgeltpunkte erworben werden, alles andere wurde verneint. So bekommst du bei 100% der EM diesen Satz auch bei der Altersrente.
  • Manuela Fricke
    Manuela Fricke
    am 10.09.2020
    Hallo,ich beziehe seit Mai 2010 die volle Erwerbsmindrungsrente,meine Frage ich bin im Juni 1957 geboren, ich 50%Schwerbeschädigung und wollte jetzt wissen ,wann muss ich den Antrag für Altersrente beantragen!
    Besten Dank im voraus
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 10.09.2020
    Hallo Manuela, mit Ihrem Jahrgang können Sie mit 63 Jahren und elf Monaten abschlagsfrei in die Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Es empfiehlt sich, etwa drei Monate vor diesem Zeitpunkt, den Antrag zu stellen: https://www.sovd-sh.de/2020/06/02/rente-und-behinderung/

    Bitte beachten Sie, dass etwaige Abschläge auf die Erwerbsminderungsrente auf die Altersrente übertragen werden können.
  • Manuela Fricke
    Manuela Fricke
    am 10.09.2020
    Hallo Christian Schulz,kann ich dann auch meinen Mini Job weiter machen oder auch als Medijop weiter machen
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 10.09.2020
    Ja, können Sie. Allerdings gilt eine Hinzuverdienstgrenze, siehe hier: https://www.sovd-sh.de/2018/03/20/flexirente-wieviel-kann-ich-hinzuverdienen/
  • Dietmar
    Dietmar
    am 23.09.2020
    Hallo,
    hätte gerne eine Frage gestellt
    bezogen auf meine vorzeitige Rente Schwerbehinderung Grad 50 %
    Baujahr 1959
    beziehe seit 5 Jahren Teilerwerblosenrente ,arbeite täglich noch 5 Stunden
    würde gerne am 1.1.21 in frühzeitige Rente gehen für Schwerbehinderte
    Hier meine Frage:
    Da ich ja schon Teilerwerblosenrente beziehe
    Ändert sich bei dieser Rente
    die Auszahlung beim Einstieg in die vorgezogene Regelaltersrente?
    MfG
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.09.2020
    Hallo Dietmar, mit Ihrem Jahrgang können Sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen ab 64 Jahren und zwei Monaten abschlagsfrei beziehen, siehe hier: https://www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

    Wie hoch diese wäre, erfahren Sie direkt bei der Rentenversicherung. Je nach Wechsel in die Altersrente kann es jedoch sein, dass Ihre Abzüge auf die EM-Rente mit auf die Altersrente übertragen werden. Da sollten Sie sich am besten noch einmal persönlich beraten lassen.
  • Heinz Wolters
    Heinz Wolters
    am 02.10.2020
    Guten Tag
    Ich bin am 13.05.1959. Geboren
    Bekomme Zeit 2014 die volle Erwerbsminderungsrente
    Habe Gdb von 100 Prozent
    Ab wann kann ich die Altersrente beantrage und wieviel Abzüge habe ich gegenüber der Erwerbsminderungsrente
    LG Heinz
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 05.10.2020
    Hallo Heinz, ich gehe davon aus, dass Ihre EM-Rente unbefristet ist. Sie können mit Ihrer Schwerbehinderung frühestens mit 61 Jahren und zwei Monaten in Rente - dann allerdings mit hohen Abzügen. Ohne Kürzung ging es ab 64 Jahren und zwei Monaten, siehe hier: https://www.sovd-sh.de/2020/06/02/rente-und-behinderung/

    Der Abschlag Ihrer Erwerbsminderungsrente wird allerdings auf die Altersrente übertragen. Es lohnt sich also zu schauen, zu welchem Zeitpunkt der Rentenantrag am sinnvollsten wäre.
  • Mario Nickels
    Mario Nickels
    am 07.10.2020
    Hallo ich habe 35 Jahre gearbeitet bin mit 8 stents und einen zungenkrebs ich bin schwerbehindert 70 Prozentund ein G, habe ein künstliches Kniegelenk und jetzt auch noch Ärger mit mein Rechten Arm , ich wollte mal fragen ob man eine Erwerbsminderungsrente bekommen kann.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 07.10.2020
    Hallo Mario, der Schwerbehindertenstatus sagt erst einmal nichts über die Chance, eine EM-Rente zu bekommen, siehe hier: https://www.sovd-sh.de/2020/09/22/was-der-gdb-mit-der-erwerbsminderungsrente-zu-tun-hat/

    Dafür müsste man sich Ihre Befundberichte genau ansehen. Hilfreich wäre auch, wenn Sie in der letzten Zeit schon einmal eine Reha gemacht hätten.
  • Savas
    Savas
    am 23.10.2020
    Hallo ich bin Jahrgang 1968! seit 1992 bekomme EM Rente und 50 Grad Schwerbehinderte. Meine Frage, Ich habe seit dem einige Jahre in der Werkstatt für Behinderte gearbeitet und ca 11 Jahre Minijobs getätigt. Ich habe Im alter von 16 Jahren angefangen zu Arbeiten, bis 2020 sind das Ja ca 36 Jahre Beitragszeit! ab wann kann Ich Altersrente oder vorgezogene Altersrente beantragen und lohnt sich das. Zahlt das sich aus die ca 5 Jahre GWW Tätigkeit?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.10.2020
    Hallo Savas, mit 35 Versicherungsjahren und anerkannter Schwerbehinderung können Sie mit Jahrgang 1968 frühestens mit 62 in Altersrente - dann allerdings mit Abschlägen: https://www.sovd-sh.de/2020/06/02/rente-und-behinderung/

    Ob sich das lohnt, müssten Sie anhand Ihrer Renteninformation prüfen. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich persönlich bei der Deutschen Rentenversicherung beraten lassen. Das ist kostenlos.
  • Fred Dietrich
    Fred Dietrich
    am 23.10.2020
    Ich beziehe seit dem 01.04.2015 EM Rente ,bin Jahrgang 1955 und habe mehr als 35
    Beitragsjahre .Jetzt möchte ich abschlagsfrei vorzeitig in die Altersrente wechseln.
    Mirir wurde gesagt das meine Abschläge aus der EM Rente mit in die Regelaltersrente
    übernommen werden. Dies wäre doch eine klare Benachteiligung gegenüber den Menschen die keine EM Rente beziehen und trotzdem ohne Abschläge vorzeitig in die Regelaltersrente wechsel können? Ich bin Schwerbehindert GdB 50%
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 26.10.2020
    Hallo Fred, Sie haben Recht: Das ist eine klare Benachteiligung, auf die wir als Verband schon lange hinweisen. Falls Ihre EM-Rente befristet ist, kann es möglich sein, die Abschläge zu umgehen. Aber dazu sollten Sie sich persönlich beraten lassen, weil man an dieser Stelle sehr genau vorgehen muss.
  • Fred Dietrich
    Fred Dietrich
    am 26.10.2020
    Vielen Dank für ihre schnelle Antwort.Leider ist meine EM-Rente unbefristet bzw.
    gilt bis zum Eintritt in die reguläre Altersrente.
    Trotzdem verstößt es meiner Meinung nach gegen das Gesetz der Gleichbehandlung
  • Savas
    Savas
    am 01.11.2020
    Und wie ist den mit den Fünf Jahren Wfb nach der EM Rente. Wird nach einer Wartezeit von 20 Jahren die bestehende EM Rente Neuberechnet?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 02.11.2020
    Bei der Werkstatt für Menschen mit Behinderung gibt es für die EM-Rente Besonderheiten. Lesen Sie am besten einmal diesen Artikel: https://www.lebenshilfe.de/informieren/arbeiten/rente-fuer-werkstatt-beschaeftigte/
  • Udo Niepel
    Udo Niepel
    am 02.11.2020
    Hallo,
    meine Frau erhält eine halbe Erwerbsminderungsrente. Es wurden Zurechnungszeiten für 31 Monate = 2,1421 Entgeltpunkte berücksichtgt.
    Werden diese Punkte auch für die Berechnung der Altersrente übernommen oder fallen sie weg.
    Danke für die Antwort
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 02.11.2020
    Hallo Udo, die Zurechnungszeit wird auch bei der Berechnung der späteren Altersrente berücksichtigt.
  • Savas
    Savas
    am 04.11.2020
    hallo Herr Schultz! Ich habs gelesen, demnach ist nach einer Wartezeit von 20 Jahren eine Neuberechnung der EM Rente möglich.Aber an der Hotline der Deutschen Rentenversicherung hat man mir gesagt das die Rentenpunkte bei der Altersrente mitgerechnet werden nicht vorher?Aber nach Paragraph §43, Absatz 6, sechstes Sozialgesetzbuches steht drin nach einer Wartezeit von 20 Jahren kann man eine Neuberechnung machen ,was der Fall ist ? habe ich was Falsch verstanden?
    Danke
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 05.11.2020
    Bitte haben Sie Verständnis, dass wir hier im Blog keine weitergehende Beratung anbieten können. Wenn Sie sich professionell, anhand Ihrer Unterlagen beraten lassen möchten, geht das bei meinen Kollegen. Wegen Corona zurzeit allerdings nur telefonisch: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Wolfgang
    Wolfgang
    am 02.12.2020
    Hallo,
    meine Partnerin hat im Januar 2020 einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, über den noch nicht abschließend entschieden worden ist. Sie ist Jahrgang 1957, hat einen Behinderungsgrad von 50 % und könnte ab März 2021 vorgezogene Altersrente für langjährig Versicherte beziehen.
    Ist es sinnvoll, bereits jetzt einen Antrag auf Altersrente zu stellen, obwohl die Entscheidung über die Erwerbsminderungsrente noch nicht vorliegt?
    Hätte die Beantragung von Altersrente negative Auswirkungen auf die Entscheidung über die EM-Rente?
    Können wir das relativ langwierige EMR-Bearbeitungsverfahren bei der Rentenversicherung irgendwie beschleunigen?
    Vielen Dank im Voraus!
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.12.2020
    Hallo Wolfgang, wenn Ihre Partnerin bereits im März die Altersrente beziehen möchte, sollte Sie den Antrag tatsächlich schon bald stellen. Ich sehe kein Problem mit dem laufenden Verfahren zur EM-Rente.

    Den bereits gestellten Antrag können Sie eventuell dadurch beschleunigen, indem Sie aktuelle Befundberichte der behandelnden Ärzte Ihrer Lebenspartnerin einreichen: https://www.sovd-sh.de/2020/02/04/erwerbsminderungsrente-beantragen-3-tipps-fuer-einen-positiven-ausgang/
  • joachim mertes
    joachim mertes
    am 14.12.2020
    Hallo. Laut dem medizinischen Gutachten des Landessozialgerichts ist meine Leistungseinbuße voll eingetreten. Kann weder für 3 noch bis unter 6 Stunden täglich arbeiten. Das erloschene Leistungsvermögen liegt ab August 2019 vor. Ab wann wird nun die Rente gezahlt und gibt es eine Nachzahlung? Ist diese Rente dann befristet oder unbefristet. Vielen Dank für Ihre Hilfe.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 15.12.2020
      Hallo Joachim, die Rente sollte nun rückwirkend ab Eintritt des Leistungsfalles gezahlt werden. Das kann bedeuten, dass die Zahlung zum Zeitpunkt des Antrags erfolgt. Oder auch früher. Ob sie befristet oder unbefristet ist, kann ich Ihnen nicht beantworten. Das müsste sich aus dem Urteil ergeben.
  • Martina Klotz
    Martina Klotz
    am 17.12.2020
    Hallo,

    da die Abschläge aus der EM-Rente in der anschließenden Altersrente übernommen werden, wäre es da nicht sinnvoll, die Altersrente erst nach Ablauf der EM - Rente zu beantragen bzw. den Beginn der Altersrente auf einen späteren Zeitpunkt zu legen? Und welche Pause reicht dafür aus? Z.B. Ende der EM-Rente 31.07. Beginn Altersrente 01.09.?
    Danke für die Hilfe!
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 17.12.2020
    Hallo Martina, ja - das kann in bestimmten Fällen sinnvoll sein. Theoretisch reicht schon ein Tag Lücke aus, siehe hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/kann-meine-altersrente-niedriger-sein-als-meine-erwerbsminderungsrente

    Trotzdem muss man sich das immer im Einzelfall anschauen. Nicht immer hat man unterm Strich einen finanziellen Vorteil, wenn man das so macht.
  • Frank Behncke
    Frank Behncke
    am 21.12.2020
    Hallo,
    Bin 54 Jahre alt, seit 10 Jahren
    Erwerbsminderungsrentner in voller Höhe, unbefristet. Könnte ich jetzt schon auf Altersrente umstellen?
    MfG
    Frank Behncke
  • Martina Klotz
    Martina Klotz
    am 26.12.2020
    Hallo Herr Schultz,

    welcher Zeitpunkt wird für das Eintreten des "Leistungsfalls" festgelegt?
    Beispiel: Wenn jemand seit Januar 2018 arbeitsunfähig erkrankt ist und zunächst 18 Monate Krankengeld, dann ALG 2 bezogen hat und nun in 2020 die EM Rente beantragen würde, wird dann als Eintritt des Leistungsfalls der Beginn der Erkrankung rückwirkend zum Januar 2018 festgelegt? Hätte dies dann eine geringere Zurechnungszeit bei der Höhe der EM Rente zur Folge? Und würden dann die von den Sozialträgern in die Rentenkasse eingezahlten Beiträge zurückgerechnet, so dass sich dann auch die Altersrente reduziert?

    Vielen Dank für Ihre Auskunft!
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.01.2021
      Hallo Martina, das mit dem Beginn des Leistungsfalls lässt sich schlecht bestimmen, ohne die Unterlagen zu kennen. Am Ende hängt es an den Befundberichten und Gutachten Ihrer Ärzte bzw. der Entlassungsberichte aus einer Reha.

      Ihre Frage zur Zurechnungszeit kann ich leider nicht beantworten, das weiß ich nicht aus dem Stehgreif. Ich notiere mir das, vielleicht beantworten wir das demnächst allgemein in einem neuen Beitrag.
  • Sedat
    Sedat
    am 29.12.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich beziehe seit 9 Jahren volle-EM Rente und habe 80% Behinderungsgrad. In den letzten 7 Jahren hatte ich ein Minijob auf 450.-€ Basis(da wurde Teilweise ein Minibeitrag in die Rentenkasse eingezahlt)
    Die Ermittlung der belegungsfähigen Kalendermonate sind 360(bis Renteneintritt).
    Ich bin Februar 1961 geboren und mein Regelaltersgrenze wird am juli 2027 erreicht.
    Frage 1.) Wann kann ich frühstens meine EM Rente in Altersrente umwandeln(Mit Abschlag)?
    Frage 2.) Wann kann ich frühstens in Altersrente Ohne Abschlag gehen?
    Vielen dank für Ihre Bemühungen und verbleibe
    Mit freundlichen Grüßen
    Sedat
  • Roswitha Geisler
    Roswitha Geisler
    am 05.01.2021
    Wo finde ich online einen Antrag zur Umwandlung von Erwerbsminderungsrente in Altersrente

    Vielen Dank
    R.Geisler
  • Osman Beşiktaş
    Osman Beşiktaş
    am 05.01.2021
    Ich beziehe voller erwerbsminderungsrente ab 2004 oder 2007 bis heute 60%habe ich behindertenausweis..beziehe 966 euro rente ..achso bin 1980 jahrgang ...wie bekomme ich altersrente wenn ich auch jetzt beantrage bekomme ich mehr rentengeld oder erst wenn ich alter von 67 jahre erreicht habe nach 67 jahre alt bin ?
    Ich bedanke mich vorauss um ihre mühe und antwort..
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 06.01.2021
      Hallo Osman, mit Jahrgang 1980 können Sie erst in rund 20 Jahren eine Altersrente beantragen.
  • Mario Treske
    Mario Treske
    am 07.01.2021
    Hallo,
    nach einem Hörsturz im rechten Ohr mit fast Taubheit erhielt ich einen Schwerbehinderungsgrad von 30.
    Jetzt 5 Jahre später Hörsturz im linken Ohr mit mittelfristiger Schwerhörigkeit.
    Ich haben einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt.
    Meine Tätigkeit als Berater kann ich so nicht mehr ausüben.
    Bin derzeit krank geschrieben. Bin in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis.
    Ich werde jetzt 63.
    Macht der Antrag auf Erwerbsminderungsrente Sinn?
    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.
    Mit freundlichen Grüßen
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 07.01.2021
      Hallo Mario, ob die Rentenversicherung Sie nun für erwerbsgemindert hält, ist unwahrscheinlich. Bedenken Sie, dass die DRV Ihre Arbeitskraft für den gesamten Arbeitsmarkt prüft. So schlimm es ist, dass Sie kaum noch etwas hören - eine volle EM-Rente werden Sie wohl nicht bekommen.

      Eine andere Sache ist der Schwerbehindertenstatus, vielleicht sollten Sie da noch einmal einen neuen Antrag stellen. Wie auch immer Sie sich entscheiden - ich empfehle Ihnen in jedem Fall, dass Sie sich vor einem Antrag professionell anhand Ihrer Unterlagen beraten lassen.
  • Lutz Rettke
    Lutz Rettke
    am 11.01.2021
    Hallo, ich habe nach 540 Beitragsmonaten wegen Krankheit eine Erwerbsminderungsrente beantragt und auch erhalten. Die Regelaltersrente, die ich jetzt mit 65,9 Lebensjahren erhalten soll, sieht vor, dass die Regelaltersrente genauso hoch ist wie die EM-Rente. Obwohl meine jetzt erworbenen Punkte wesentlich höher sind, diese wurden durch einem Zugangsfaktor auf die Punkte zum Zeitpunkt der EM-Rente gesenkt worden. Ich hatte 8 Monate absolut keine Einkünfte vor dem Erhalt der EM-Rente. Ist es korrekt, dass meinen Punkte durch den Zugangsfaktor gekürzt werde. Danke.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 12.01.2021
      Hallo Lutz, um eine fundierte Antwort geben zu können, müsste man natürlich den Bescheid sehen. Aber grundsätzlich kann das sein.
    • Lutz Rettke
      Lutz Rettke
      am 12.01.2021
      Den Bescheid kann ich ihnen zusenden
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 12.01.2021
    Eine Beratung bei uns ist natürlich auch per Telefon und Mail möglich. Dafür müssten Sie jedoch Mitglied im SoVD werden. Mehr Infos dazu finden Sie hier: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Angelika Kox
    Angelika Kox
    am 12.01.2021
    Hallo,
    ich bin Jahrgang 11/1956, bekomme seit 06/2001 unbefristet volle EMR und der GdB ist 70.
    Meine Regelaltersrente wird ab 1.10.2022 beginnen.
    Frage: Könnte ich eine Umwandlung meiner Erwerbsminderungsrente in Altersrente beantragen? Habe jetzt ja auch schon 10,8 % Abschlag. Oder werden es mehr?
    Mich verwirrt eine gelesene Angabe von 63 J, 8 Monate!
    Für eine kurze Antwort wäre ich sehr dankbar.
  • Christiana Rolfes
    Christiana Rolfes
    am 20.01.2021
    Hallo,
    Ich bin Christiana ,Jahrgang 7/1961 und beziehe seid 2009 volle Erwerbsminderungsrente mit 50%! Ich gehe am 1.1.2028 in Altersrente! Ich habe 2 Kinder (1988 und 2002 geboren) ,habe seid 9/2006 nur einen 450,00 Euro Job und habe auch weniger als 30 Jahre voll gearbeitet! Ich bekomme heute 960,00 Euro Erwerbsminderungsrente! Muss ich Inflation mit eingerechnet bei Altersrenteantritt im Januar 2028 mit sehr hohen Abzügen rechnen? Liebe Grüße Christiana
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 20.01.2021
      Hallo Christiana, welche Abschläge Sie bei der Altersrente haben, hängt nicht zuletzt von der Rentenart ab. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Daher können wir Ihre Frage nicht so einfach beantworten.
  • Vera Weber
    Vera Weber
    am 27.01.2021
    Hallo , habe eine Frage und vielleicht können sie mir helfen.War krank geschrieben und wurde jetzt ausgesteuert, war im September 63 Jahre und habe meine 45 Jahre erreicht.Es fehlen noch 10 Monate bis zur Rente ohne Abzüge .Würde im August in Rente gehen. Jetzt bin ich Arbeitslos und soll einen Antrag auf Erwebsminderungsrente stellen.Meine Frage , kann ich dann trotzdem im August in meine Rente für langjährig Versicherte gehen oder dann erst mit 65 und 11 Monate.
    .
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 27.01.2021
      Hallo Vera, ohne Abzüge können Sie auch nach 45 Jahren Wartezeit erst zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze in den Ruhestand. Wie sich das nun mit der EM-Rente verhalten würden, müsste man sich allerdings im Detail anschauen - am besten in unserer Sozialberatung.
  • Vera Weber
    Vera Weber
    am 27.01.2021
    Vielen Dank für ihre schnelle Antwort und wie komme ich zu einer Sozialberatung in meiner Nähe? Der medizinische Dienst vom Arbeitsamt hat festgestellt, dass ich nur noch höchstens 15 Stunden in der Woche arbeiten könnte und somit nicht vermittelbar wäre. Sollte die Erwerbsminderungsrente jetzt genehmigen werden, kann ich dann trotzdem die Rente im August beziehen, mit 63 Jahren und 10 Monaten? Mit freundlichen Grüßen Vera
  • Andre Raymond
    Andre Raymond
    am 28.01.2021
    Hallo,
    ich bin Jahrgang 07/1962 und seit 03/2012 beziehe ich volle und unbefristete EMR.Mein GdB beträgt 80.Wann kann ich meine RAR beantragen und um welche Abschläge muß ich fürchten?
    Bin schon länger Mitglied beim SOVD, da ich aber schwer gehbehindert bin ist ein Besuch in einem Ihrer Beratungsstellen immer ein ziemlicher Umstand für mich, daher wäre es schön, wenn siemir auf diesem Wege helfen können.
    LG Andre
  • Marianne Burkhardt
    Marianne Burkhardt
    am 30.01.2021
    Guten Tag,
    mein Jahrgang: 1945. Ab 05.2007 erhielt ich eine volle Erwerbs- Minderungsrente.
    Meine Regelaltersrente begann 11.2010. die prozentuale Reduzierung aus der EM -Rente wurde leider voll in die RegelAltersrente übernommen. Mitteilung von 2012: Alle dies bzgl. Klagen waren abgewiesen. In späteren Jahren dagegen amortisierte sich die Kürzung wg. EM Rente wieder, aber nicht für meinen Jahrgang. Das ist eine große Ungerechtigkeit.
    Meine Frage: Bleiben neben den o.a. dauerhaften finanziellen Kürzungen auch die Einschränkungen in Bezug auf die Hinzuverdienstgrenzen? Ist mir weiterhin die zugebilligte Arbeitszeit von drei Stunden tgl. auferlegt? Oder fällt diese mit Eintritt in die Regelaltersrente weg??? Für Ihre Antwort bin ich dankbar.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 01.02.2021
      Hallo Marianne, hier mal eine gute Nachricht: Wenn Sie die Regelaltersgrenze überschritten haben - und das haben Sie mit Ihrem Jahrgang deutlich - können Sie so viel hinzuverdienen, wie Sie wollen.
  • Tenna
    Tenna
    am 30.01.2021
    Hallo,
    mein Bruder und seine Frau beziehen volle Erwerbsminderungsrenten. Sie haben nie gearbeitet und folglich keine Rentenbeiträge gezahlt. Soweit ich es den Bescheiden entnehmen kann, wurden nur Beiträge für die Pflegeversicherung geleistet. Wenn er in ca. 12 Jahren das Rentenalter erreicht - wovon wird er dann leben? Bekommt er eine Altersrente oder Hartz IV?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 01.02.2021
      Hallo Tenna, da müsste man sich das Rentenkonto anschauen. Auch durch Kindererziehung und/oder häusliche Pflege etc. werden Zeiten für eine Altersrente erreicht. Falls er wirklich keine fünf Jahre Wartezeit auf dem Rentenkonto gibt, käme wohl die Grundsicherung im Alter in Betracht.
    • Tenna
      Tenna
      am 19.02.2021
      Ich danke für die Antwort. Meine Bruder und seine Frau sind geistig behindert. Die Erwerbsminderungsrenten sind vmtl. höher als die Grundsicherung. Ich meine gelesen zu haben, dass niemand schlechter gestellt werden darf? Gilt das dann also für sie nicht?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 03.03.2021
      Die Altersrente ist beim nahtlosen Wechsel nicht geringer als die EM-Rente. So ist es normalerweise. Aber Ihr Bruder müsste auch jedes Jahr eine Renteninformation bekommen, da finden Sie die prognostizierte Rente. Fragen Sie sonst einmal direkt bei der DRV nach.
  • M. Herbers
    M. Herbers
    am 05.02.2021
    Guten Tag,

    Ich beziehe auf Grund einer Berufskrankheit seit 1991 eine Dauerrente RVO §580 581 1585 abs 2. Ich arbeite nach einer 3 jährigen Umschulung seit 1994 voll, und hab seitdem keine Ausfallzeiten sprich meine vollen Rentenbeiträge gezahlt. Ich bin 54 Jahre alt und gehe somit mit 67 in die Rente.
    Zu meiner Frage. Wie lange wird meine Dauerrente (Erwerbsminderungsrente) gezahlt ? bzw. wenn diese in meine Alterrente umgewandelt wird, wie wirkt sich das auf die Höhe meiner Regelrente aus ? Es ist noch Zeit, möchte mich aber jetzt schon mit dem Thema Rente auseiandersetzen und beraten lasse.

    vielen Dank
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 05.02.2021
      Hallo, die unbefristete Erwerbsminderungsrente kann bis zum Eintritt in die Altersrente gezahlt werden. Wenn der Rententräger keine Anzeichen sieht, dass sich Ihre gesundheitliche Situation groß geändert hat, kommt das häufig vor.

      Beim Wechsel von der EM- in die Altersrente kann es vorkommen, dass Abschläge übertragen werden. Aber das müssten Sie für Ihre Situation bitte individuell klären lassen. Zum Beispiel direkt bei der Rentenversicherung.
  • Mario
    Mario
    am 10.02.2021
    Hallo ich bin Jahrgang 1963 und beziehe seit Mai 2014 befristete volle Erwerbsminderungsrente die Ende Juni diesen Jahres ausfäuft. Ist es möglich diese vor Ablauf Juni 2021 in Altersrente umzuwandeln?
    Vielen Dank im voraus
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 10.02.2021
    Hi Mario, Sie sind ja noch keine 60 Jahre alt. Die früheste Altersrente (mit Schwerbehindertenausweis) gibt es für Ihren Jahrgang mit 61 Jahren und zehn Monaten - allerdings nur mit hohem Abschlag: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/altersarmut-behinderung-gesundheit-sozialberatung-rente-und-behinderung
  • Gizela
    Gizela
    am 16.02.2021
    Ich habe Erwerbsminderung Rente bis ende Jahr .Ich muss antrag stellen wegen Grund Rente oder kommt automatisch Altes Rente
  • Wolfgang Schultheis
    Wolfgang Schultheis
    am 18.02.2021
    Hallo,
    ich bin Jahrgang 1955 und seit 2009 erwerbsunfähig verrentet mit GdB 60. Inzwischen beziehe ich eine Altersrente für Schwerbehinderte. Zum März erreiche ich die Altersgrenze für die Regelaltersrente. Wäre es ggf. sinnvoll für mich einen Rentenwechsel vorzunehmen und in die normale Regelaltersrente zu wechseln oder könnte das u.U. Nachteile für mich beinhalten?
    Bei der Rentenberatung vor knapp 2 Jahren sagte man mir, dass das automatisch geschehen würde. Öh, nö. Ich komme lediglich aus der diskriminierenden Einkommensbeschränkung heraus. Ansonsten bleibe ich in der Altersrente für Schwerbehinderte.
    Falls der angefragte Wechsel für mich ungünstig wäre, wie sieht es denn dann aus mit der Anrechnung von Rentenbeiträgen die ich, falls erwerbstätig, freiwillig leisten würde.
    Danke schon mal im Voraus für Ihre Mühe
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang
  • metin
    metin
    am 26.02.2021
    was ist daran wer 33 jahre gearbeitet hat und erwerbminderung hat . eine rente als 1250. euro bekommt, wie geht das ?
  • Gary
    Gary
    am 27.02.2021
    Hallo, wenn man eine volle oder halbe EM Rente (befristet oder unbefristet) bekommt, wie verhält sich das mit den Abschlägen bezogen auf die Altersrente?.... wenn man vor der Altersrente z.b. 4 Jahre wieder voll gearbeitet hat?...also keine EM Rente mehr bezogen hat.
    Werden dann trotzdem die Abschläge der damaligen EM Rente mitgezogen und von der Altersrente abgezogen wenn man regulär mit 67 in Altersrente geht?
    Vielen Dank
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 01.03.2021
      Hallo Gary, die Abschläge der EM-Rente können nur auf die Altersrente übertragen werden, wenn der Übergang nahtlos ist. Wenn Sie in der Zwischenzeit gearbeitet haben, haben Sie beim Rentenstart mit 67 keine Abschläge zu befürchten.
  • Elke
    Elke
    am 01.03.2021
    Hallo, ich beziehe eine volle EM-Rente, die bis zum31.07.2023 befristet ist. Bin im Juli 1959 geboren und 50% schwerbehindert. Kann ich dann ab August 2023 in die Rente gehen mit 0,6%Abschlag und fällt diese dann geringer aus als meine jetzige EM-Rente?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 02.03.2021
      Hallo Elke, die Altersrente kann beim nahtlosen Wechsel von der EM-Rente nicht niedriger sein. Beim Abschlag müsste man sich das genau anschauen. Ich empfehle Ihnen, dass Sie das direkt und kostenlos mit der Rentenversicherung besprechen.
  • Ralf
    Ralf
    am 08.03.2021
    Hallo und guten Tag,

    Die Altersgrenze habe ich erreicht, kann ich meine volle EM-Rente in die Altersrente "umwandeln" oder muss ich vollumfänglich den Antrag "R100" stellen, bitte?

    Vielen Dank und besten Gruß.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 08.03.2021
      Hallo Ralf, einfach bei der Rentenversicherung anrufen. Die nennen Ihnen das richtige Formular.
  • Barbara
    Barbara
    am 14.03.2021
    Hallo,
    der Bundesrat hatte beschlossen,das EM-Rentner deren Rente im Jahr 2001 begonnen hat eine Zurechnungszeit vom 60.zigsten auf den 62.zigsten bei der Regelaltersrente zu berechnen.
    Gilt dieses noch? Bei der Rentenversicherung konnte man mir keine Antwort darauf geben.Ich gehe nahtlos von der EM-Rente in die Regelaltersrente am 1.7.2021.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 15.03.2021
      Hallo Barbara, bei den Zurechnungszeiten für die EM-Rente hat es in den letzten Jahren mehrere Anpassungen gegeben, die allesamt nur für Neurentner gelten. Diese sind allesamt nach wie vor gültig.
  • Heiko Lengerer
    Heiko Lengerer
    am 14.03.2021
    Hallo,
    ich bin 56 und erhalte seit 2015 Teilerwerbsminderungsrente (10,8% Abzug!!). Weiterhin arbeite ich 19,5 h in der Woche. Erhöhen die von mir seitdem erworbenen Entgeltpunkte meine Altersrente in Umfang 1:1 oder werden auch hier Abzüge wirksam?

    Vielen Dank!
  • Güttler, Ingrid
    Güttler, Ingrid
    am 20.03.2021
    Hallo,
    mein Name Ingrid Güttler,
    ich bin am 01. Februar 65 Jahre geworden und bekomme seit 2011 eine EU - Rente. Wann muss ich die Altersregelrente beantragen ? Seit Beginn der EU - Rente ( unter 2 Std. ) erwerbsfähig, habe keine Tätigkeit mehr ausgeführt. Kann die Altersrente höher als die EU - Rente werden ? Ich bitte um Rückantwort. Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen
    Ingrid Güttler
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 22.03.2021
      Hallo Ingrid, die Altersrente kann nicht niedriger als die EM-Rente sein. Höher schon. Wann genau Sie welche Altersrente beantragen, müsste man sich individuell anschauen - das hängt von mehreren Faktoren ab. Lassen Sie sich am besten zunächst kostenlos bei der Rentenversicherung beraten.
  • Gaby Jirjahn
    Gaby Jirjahn
    am 20.03.2021
    Hallo, ich bin Jahrgang 1957 und bekomme seit 20 Jahren eine EMR. Wann kann ich in die Altersrente? Habe 30 Prozent Schwerbehinderung. Wird die Altersrente genau so hoch sein wie die jetzige EMR? Ich habe lange in Minijobs gearbeitet.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 22.03.2021
      Hallo Gaby, Ihre Altersrente kann beim nahtlosen Wechsel aus der EM-Rente nicht niedriger sein. Eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen können Sie mit Ihrem aktuellen GdB allerdings nicht beziehen, dafür ist ein GdB von mindestens 50 notwendig.

      Die frühstmögliche Rente wäre also über die Altersrente für langjährig Versicherte machbar, dann aber mit Abschlag. Jeder Monat vor Ihrer Regelaltersgrenze (65 Jahre, 11 Monate) kostet dann 0,3 Prozent Abschlag.
  • Schwalbe Ramona geb.18.08.1959
    Schwalbe Ramona geb.18.08.1959
    am 27.03.2021
    Habe seid 2006 EWMR und 40%Behinderung, kann ich mit 63 in die Rente
  • Ulrike
    Ulrike
    am 30.03.2021
    Nachtrag zu meiner 1. Frage:
    Hallo! Wie hoch ist etwa der durchnittliche Wert der Zurechnungszeit zu beziffern!
    (in Euro). Danke! Ich möchte Abwägen, ob sich der Aufwand der Beantragung lohnt!?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 31.03.2021
      Das kommt auf Ihren bisherigen Verdienst an, da müssten Sie bitte direkt bei der Rentenversicherung nachfragen.
  • Angelika
    Angelika
    am 06.04.2021
    Hallo, ich bin Jahrgang 1962 und seit 2003 in EU Rente. Ich bin 50% schwerbehindert. Wann wäre der reguläre Rentenbeginn.? Bei einem nahtlosen Übergang in die Altersrente muss ich Abzüge hinnehmen. Wenn die Altersrente später beginnt, gibt es dann auch Abzüge?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 08.04.2021
      Hallo Angelika, bei Ihrem Jahrgang beginnt die Regelaltersrente mit 66 und acht Monaten. Dann läuft die EM-Rente aus, für die Altersrente müssen Sie einige Monate vorher einen Antrag stellen.

      Das mit den Abzügen kann ich ohne Einsicht in Ihre Unterlagen nicht beantworten. Dazu können Sie sich gern an meine Kollegen wenden: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Beate
    Beate
    am 10.04.2021
    Bin 56 Jahre, mein Lungen Problem wurde durch pathologisch bestätigt, dass meine Lunge durch Ammoniak zerstört wurde, ich habe als 14jährige junge Frau in der LPG ( Tierproduktion) gearbeitet. Es wurde als Berufskrankheit Diagostiert, auch die Berufsgenossenschaft hat es Abgelehnt. Denn es sei aus DDR Zeiten nicht nachzuweisen.

    Danke
    Beate.
  • Tobias
    Tobias
    vor 2 Wochen
    Hallo, ich bräuchte eine Auskunft bezüglich "Volle Erwerbsminderungsrente".
    Ich habe einen GdB von 100 % und eine teilweise Erwerbsminderungsrente. Wie ist das nun??
    Wenn ich wegen meiner Krankheit nicht mehr als 3 Std. / tägl. arbeiten könnte, wird dann die "Volle Erwerbsminderungsrente" hochgerechnet als ob ich Altersrente beziehe?? Ich bin erst 40 Jahre alt... Bein meinem Nachbarn ist es der Fall, dass er eine Hochrechnung bekommen hat und keine 600 Euro Rente + Grundsicherung..
    Daher wäre ich um eine Auskunft dankbar.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Tobias, die volle Erwerbsminderungsrente ist doppelt so hoch wie die Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung. Mit Ihrer zukünftigen Altersrente hat das erst einmal nichts zu tun.
  • Annette
    Annette
    vor 1 Woche
    Guten Tag,mein Name ist Annette,bin gerade 59 geworden.Bauj.1962.
    Beziehe eine befristete Erwerbsminderungsrente seit 2019,und muss demnächst zum med.Dienst der Rentenkasse(habe einen Wiederantrag gestellt ,weil meine Rente zum 31
    5.2021 ausläuft)Schon im letzten Jahr musste ich diesen Antrag stellen,weil ich immer befristet für ein Jahr bekommen habe.
    Habe 50% Schwerbehintertenausweis,ohne Merkmale.
    Wäre es möglich(habe 33 Jahre voll)
    mit allen Abzügen schon ab 61Jahren und 8 Monaten in Rente zu gehn.
    Und wann müsste ich diesen Antrag dann stellen.Könnte ich dass jetzt schon machen?
    Ich habe Angst,dass ich meine Erwerbsminderungsrente nicht verlängert bekomme,warum auch immer.
    Und habe auch keine körperliche und psychische Kraft mehr zum Arbeitsamt zu gehen und das ganze Prozedere wie 2019 nochmal durch zu machen.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 1 Woche
      Hallo Annette, mit Jahrgang 1962 können Sie frühestens mit 61 und 8 Monaten eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen beziehen. Mit dem maximalen Abschlag von 10,8 Prozent. Dafür ist eine Wartezeit von 35 Jahren erforderlich. Ob Sie die erfüllt haben, steht in der Rentenauskunft.
  • Annegret
    Annegret
    vor 1 Woche
    Guten Tag,
    bin Jahrgang 1961 und schwerbehindert (60 GdB). Ich beziehe seit dem 01.09.2018 volle EM-Rente (sog. Arbeitsmarktrente), die jetzt bis zum 31.08.2023 verlängert wurde. Ohne Abschläge könnte ich die Altersrente für Schwerbehinderte ab 01.11.2025 in Anspruch nehmen. Da meine EM-Rente jedoch bereits um 10,8% gemindert ist und diese Abschläge - wie oben zu lesen war - in die Altersrente übernommen werden, könnte ich doch bereits zum 01.11.2022 nahtlos in die Altersrente für Schwerbehinderte wechseln (die Wartezeit von 35 Jahren ist erfüllt). Da die Altersrente geringer wäre als meine jetzige EM-Rente, müsste diese bei einem nahtlosen Übergang aufgrund des Bestandsschutzes doch in der bisherigen Höhe weitergezahlt werden. Sehe ich das richtig oder gibt es da einen Haken?

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