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Darum ist die EM-Rente meist höher als die Altersrente

Aktuelles Rente Behinderung

Sie beziehen eine Erwerbsminderungsrente? Möglicherweise sogar unbefristet? Dann kommt irgendwann der Moment, an dem Ihre EM-Rente ganz regulär ausläuft. Jetzt geht es mit der Altersrente weiter.

Darum ist die EM-Rente meist höher als die Altersrente

Denn eine Erwerbsminderungsrente bekommen Sie allerhöchstens bis zum Erreichen der sogenannten Regelaltersgrenze. Das ist der Zeitpunkt, ab dem Sie Ihre ganz normale Regelaltersrente beziehen dürften. Umganssprachlich hört man auch oft den Begriff "gesetzliches Renteneintrittsalter".

Wann genau dieser Zeitpunkt bei Ihnen eintritt, hängt unmittelbar von Ihrem Geburtsjahr ab.

Normalerweise wandelt die Deutsche Rentenversicherung Ihre EM-Rente nun automatisch in die Regelaltersrente um. Falls Sie sichergehen möchten, machen Sie am besten einige Monate vor der Regelaltersgrenze einen Termin zur Kontenkärung. Dort erfahren Sie zum Beispiel alle wichtigen Informationen bezüglich Ihrer erreichten Wartezeiten. Außerdem kann man Ihnen im Rahmen dieses Termins auch eine Einschätzung hinsichtlich der Grundrente geben. Einen Zuschuss über diese neue Rentenform erhalten Sie nämlich nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen.

EM-Rente nur bis Regelaltersgrenze

Viele Mitglieder des Sozialverbands treibt aber eine ganze andere Frage um. In unseren Beratungsstellen müssen wir häufig beantworten, wie es nun mit der Höhe der folgenden Altersrente ausschaut. Unmittelbar nach der EM-Rente.

Und da lautet die wichtigste Botschaft: Wenn Sie ohne zeitliche Lücke von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente wechseln, greift ein Bestandsschutz. Ihre Altersrente kann also nicht niedriger sein als das, was Sie vorher als EM-Rentner bekommen haben.

"Ihre Altersrente ist NICHT niedriger als die zuvor bezogene EM-Rente! Grund dafür ist ein Bestandsschutz."

Christian Schultz, SoVD Schleswig-Holstein

Die Gründe hierfür finden wir in der Art und Weise, wie eine EM-Rente berechnet wird. Sobald der Rententräger die Rente bewilligt, wird Ihr Rentenkonto buchstäblich eingefroren. Also alle Entgeltpunkte, die Sie bis hierher gesammelt haben. Die meisten davon wahrscheinlich aus Ihrer beruflichen Tätigkeit, einige aber vielleicht auch wegen Kindererziehung, dem Bezug von Arbeitslosengeld oder der Pflege von Angehörigen. Mehr Infos zur Rentenformel und den darin enthaltenen Faktoren lesen Sie hier.

Auf diese eingefroreren Rentenpunkte packt die DRV nun noch die Zurechnungszeit. Ohne diesen Zuschlag würde Ihre EM-Rente lediglich auf Basis der bisher erreichten Entgeltpunkte errechnet werden. Wer aber schon mit 40 oder 50 so krank ist, dass er nicht mehr arbeiten kann, hat davon noch nicht wirklich viele auf dem Rentenkonto.

Bestandsschutz beim Wechsel in die Altersrente

Deswegen die Zurechnungszeit. Durch diesen Kniff wird Ihre Rente so weitergedacht, als ob Sie bis zur Regelaltersgrenze hätten arbeiten können. Leider ohne Lohnsteigerungen oder mögliche Karrieresprünge. Die Rentenversicherung rechnet so, als ob Sie bis ins Rentenalter so viel verdienen würden wie in den Jahren davor. Auf diese Weise steigen Ihre Rentenansprüche - aber natürlich nicht so, als wenn Sie ohne Ihre Erkrankung hätten weiterarbeiten können. Aber immerhin.

Aber wie kommen wir nun von der Erwerbsminderungs- zur Altersrente?

Wenn nun der Wechsel ansteht, schaut die DRV abermals in Ihr Rentenkonto. Wichtig sind hier wieder die Entgeltpunkte. Wir erinnern uns: Diese wurden bei Feststellung der Erwerbsminderungsrente eingefroren. Seitdem sie nun Ihre EM-Rente beziehen, kann hier nicht viel dazu gekommen sein. Es sei denn, Sie haben nebenbei einen Minijob ausgeübt oder jemanden zu Hause gepflegt. Aber selbst das wird Ihre eingefrorenen Rentenpunkte nicht in neue Höhen katapultieren.

Vor diesem Hintergrund ist klar: Ihre Altersrente müsste nun deutlich niedriger sein als die zuletzt bezogene Rente wegen Erwerbsminderung. Denn diese war ja durch die Zurechnungszeiten erheblich "getunt" worden. Genau deshalb - um Bezieher einer Erwerbsminderungsrente nicht noch zusätzlich im Alter zu bestrafen - greift an dieser Stelle der bereits angesprochene Bestandsschutz. Damit Sie beim Wechsel in die Altersrente nicht weniger haben als mit EM-Rente.

Kann die Altersrente auch höher ausfallen?

Jetzt kennen Sie den wichtigen Bestandsschutz beim Wechsel in die Altersrente. Aber kann diese auch höher als die EM-Rente sein? Sehr, sehr unwahrscheinlich. Zur Erinnerung: Mit Start der EM-Rente wird Ihr Bestand an Entgeltpunkten eingefroren. Basis Ihrer Altersrente sind aber jene Entgeltpunkte. Wie soll daraus nun eine höhere Rente werden als das, was Sie über die Erwerbsminderungsrente erhalten haben? Inklusive der Zurechnungszeit?

Nur in ganz bestimmten Fällen ist das theoretisch möglich. Zum Beispiel dann, wenn Sie erst kurz vor Erreichen der Regelaltersgrenze sehr krank werden und deshalb eine EM-Rente beantragen müssen. Zu diesem Zeitpunkt haben Sie bereits ein stattliches Rentenkonto - dementsprechend klein sind die Zurechnungszeiten, die oben drauf kommen.

Und wenn Sie neben der EM-Rente noch auf andere Weise Entgeltpunkte sammeln - zum Beispiel über den Minijob oder die Pflege eines nahen Verwandten - kann der Fall eintreten, dass Ihre Entgeltpunkte so stark wachsen, dass Sie damit über die EM-Rente kommen. Aber wie gesagt - ausgesprochen unwahrscheinlich.

Fazit

Deswegen lautet die wichtigste Botschaft: Ihre Altersrente ist niemals niedriger als die EM-Rente. Zumindest dann nicht, wenn der Wechsel nahtlos erfolgt. Sie beziehen eine befristete EM-Rente und erhalten Ihre Altersrente erst einige Jahre später? Dann sieht die Lage schon wieder anders aus. Einen Bestandsschutz gibt es in diesem Fall nicht.

Auf jeden Fall ist zu empfehlen, dass Sie die kostenlose Beratung der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch nehmen. Sollte es darüber hinaus Probleme in dieser Sache geben, wenden Sie sich gern an uns. Wir helfen in sozialen Fragen.


Kommentare (58)

  • user
    Paul
    am 29.01.2023

    Hallo,

    Vielleicht können Sie mir bei folgender Frage helfen.

    Ich bin Jahrgang 1961 und beziehe seit 2010 unbefristete volle Erwerbsunfähigkeitsrente.

    2 Jahre in dieser Zeit hat die Pflegeversicherung Beiträge einbezahlt weil ich meine Mutter mit pflegegrad 4 gepflegt habe.

    Ich bin schwerbehindert 60 % und hätte damit mit 63 (14.11.2024) abschlagsfrei in Rente gehen können soweit ich weiss.

    Ich glaube, auf meine Erwerbsunfähigkeitsrente habe ich auch Abschläge erhalten.

    Meine Regelaltersrente würde ich zum 1.6.2028 bekommen.

    Wäre es von Vorteil für mich, noch einige Zeit versicherungspflichtig und arbeiten und dann zum 14.11.2024 in vorzeitige Regelaltersrente zu gehen ohne Abschläge ?

    Oder wäre diese eventuell trotz Nichtabschläge niedriger ?

    Wie lange müsste ich da noch arbeiten ?

    Vielen Dank,

    Paul

    • user
      Christian Schultz
      am 30.01.2023

      Hallo Paul, in der Regel macht es in dieser Situation finanziell keinen Sinn, in die vorgezogene Altersrente zu wechseln. Dass Ihre Altersrente höher ist als die EM-Rente ist ja extrem unwahrscheinlich. Aber lassen Sie sich dazu gern noch einmal kostenlos bei der DRV beraten.

  • user
    Henry
    am 26.01.2023

    Hallo,

    ich beziehe seit 2013 eine volle EU-Rente und mache mir langsam Sorgen um meine Altersrente, da ich Jahrgang 1969 bin und der Zeitpunkt immer dichter kommt. :(

    Habe ich eine Möglichkeit meine Altersrente aufzubessern? Macht ein 450€ Job mit der Option für freiwillige Rentenzahlung Sinn oder sind diese Beiträge zu gering um eine nachhaltige Rentenerhöhung zu erreichen? Gibt es andere Möglichkeiten die Altersrente zu erhöhen? Einmalzahlungen scheiden aus, weil mir dazu das Geld fehlt ebenso habe ich keine großen finanziellen Rücklagen um längere Zeiten zu überbrücken und ich Single bin. Daher stellt die Altersrente meine einzige Einnahme im Alter dar.

    Vielen Dank bereits im Vorwege für die Antworten.

    • user
      Christian Schultz
      am 26.01.2023

      Hallo Henry, die gute Nachricht lautet: Sie werden beim Wechsel in die Altersrente nicht weniger haben als zuvor in der EM-Rente. Die schlechte Nachricht: Es ist schwierig, diesen Zahlbetrag noch zu erhöhen. Ich empfehle Ihnen da am besten eine kostenlose Beratung bei der DRV. Dort kann man anhand Ihrer Entgeltpunkte auf dem Rentenkonto genau sagen, wie die Situation bei Ihnen ist.

  • user
    Michael
    am 23.01.2023

    Hallo,

    ich bin 63 Jahre und beziehe volle Erwerbsminderungsrente. Dauer bis zu meiner Altersrente mit 66 und 4 Monaten.

    Frage: Was ist, wenn die Erwerbsminderungsrente gestrichen wird und ich dann die vorgezogene Rente mit 63 wähle, die ja dann mit Abschlägen ist? Abschläge habe ich ja schon bei der Erwerbsminderungsrente gehabt.

    Wieviel Rente würde ich dann bekommen? Wird dann nochmal abgezogen?

    • user
      Christian Schultz
      am 23.01.2023

      Wer innerhalb von 24 Monaten nach Auslaufen der EM-Rente in die Altersrente wechselt, genießt einen Bestandsschutz. Das bedeutet: Die Altersrente kann nicht niedriger als die EM-Rente sein. In der Praxis werden Sie also mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit genauso viel haben wie vorher.

  • user
    Iris
    am 15.01.2023

    Hallo,

    ich bin Jahrgang 1973 und beziehe seit 2011 teilweise EM Rente, unbefristet.

    Aufgrund der Scheidung wurden die Rentenpunkte meine Ex-Mannes übertragen und daher erhalte ich seit 11/2020 mehr teilweise EM Rente (gesamt 700 €).

    Ich bin seit Genehmigung der teilweisen EM Rente immer in TZ arbeiten gegangen (2.700 € brutto). Wird dieses Einkommen bei der Altersrente berücksichtigt?

    Wenn ich aufgrund meines GdB 50 früher in Rente gehe, wie wirkt sich das auf meine Altersrente mit Blick auf die EM Rente aus?

    Bereits jetzt vielen Dank für Ihre Antwort.

    I.

    • user
      Christian Schultz
      am 16.01.2023

      Hallo Iris, wenn Sie neben Ihrer teilweisen EM-Rente versicherungspflichtig arbeiten, kommen diese Entgeltpunkte Ihrem Rentenkonto zugute. In Bezug auf den früheren Renteneinstieg bitte ich Sie, dass Sie sich persönlich und kostenlos bei der DRV beraten lassen.

  • user
    Petra Thesker
    am 07.01.2023

    Ich werde jetzt im Januar 62 Jahre alt und überlege in die Erwerbsunfähigkeitsrente zu gehen. Was muss ich dafür tun und wann wird die Erwerbsunfähigkeitsrente in die normale Altersrente umgewandelt?. Bleibt der Betrag dann bestehen?. Ich arbeits seit meinem 17 Lebensjahr und habe 3 Kinder.

    • user
      Christian Schultz
      am 09.01.2023

      Sie müssen einen Antrag bei der Deutschen Rentenversicherung stellen. Wenn Sie in den letzten Jahren nicht zur Reha waren, ist es gut möglich, dass Sie zunächst eine solche Maßnahme absolvieren müssen. Hier wird dann auch geprüft, ob Erwerbsminderung besteht.

  • user
    Mike F.
    am 03.01.2023

    Hi...ich bin seit 10 Jahren regelmäßig an chronischen Depressionen erkrankt und häufiger krankgeschrieben. Ich bin 53 Jahre alt.

    Anfangs war ich auch mal in einer Reha und öfter in Psychotherapie.

    Momentan bin ich 6 Wochen krankgeschrieben.

    Ich trage mich mit dem Gedanken eine EM Rente zu beantragen.

    Welche Chancen sehen Sie und wie würde sich das auf meine Altersrente auswirken, ich arbeite seit meinem 16ten Lebensjahr aber mein Rentenanspruch liegt derzeit bei 1200€ obwohl ich immer gearbeitet habe.

    • user
      Christian Schultz
      am 04.01.2023

      Hallo Mike, es ist leider unmöglich, eine Prognose über Erwerbsminderung abzugeben, wenn man die Berichte Ihrer Ärzte nicht kennt. Aber grundsätzlich werden mittlerweile viele EM-Renten wegen psychischer Erkrankungen bewilligt. Wenn das so kommt, wird Ihre EM-Rente so hochgerechnet, als ob Sie bis zur Regelaltersgrenze weitergearbeitet hätten. Mit dem Verdienst der letzten Jahre.

  • user
    Petra
    am 22.12.2022

    Ich habe folgende Frage:

    Ich bin 1957 geboren und seit 2012 in Erwerbsminderungsrente. Ich war im Öffentl. Dienst und beziehe eine Rente von 1.287,00 Euro plus Betriebsrente von 368,00 Euro. Jetzt habe ich einen Antrag von der Deutschen Rentenversicherung Bund auf Regelaltersrente erhalten. Wieso muss ich einen Antrag stellen ? Ich werden im April 2023 65 Jahre. Ich pflege meinen Mann seit 2018 und bekomme Beiträge von der Krankenkasse zusätzlich zur Altersrente angerechnet. Wieso macht dies bei der Höhe der Rente nicht viel aus, laut Aussagen einer Rentenberaterin?

    • user
      Christian Schultz
      am 02.01.2023

      Hallo Petra, die Erwerbsminderungsrente läuft beim Erreichen der Regelaltersgrenze aus. Daher müssen Sie nun die Altersrente beantragen. Da für diesen Wechsel ein Bestandsschutz gilt, haben Sie nun auf jeden Fall nicht weniger Geld als vorher im Portemonnaie.

      Die Pflege Ihres Mannes bringt Ihnen zusätzliche Rentenpunkte. Aber dennoch macht das den "Kohl nicht fett", da Sie aus der EM-Rente kommen. Diese wurde 2012 durch die sogenannte Zurechnungszeit hochgerechnet. Allein mit der Pflege Ihres Mannes kommen Sie daher niemals auf eine höhere Zahlung als bei der EM-Rente.

  • user
    Karin
    am 12.12.2022

    Ich bin zur Zeit krank geschrieben.Mein Krankengeld läuft im Januar 2023 aus. Es folgt AlG1.Eine Reha ist beantragt. Mir wurde vom Arbeitsamt gesagt, dass ich evtl. ausgemustert werde und eine Erwerbsminderungsrente bekomme. Wonach richtet sich die Höhe der Erwerbsminderungsrente (letzter Bruttolohn oder dann AlG1) und wie wird sie berechnet? Danke für eine Antwort. Viele Grüße. Karin

    • user
      Christian Schultz
      am 13.12.2022

      Hallo Karin, die Höhe der EM-Rente richtet sich nach Ihrem Verdienst der letzten Jahre. Sie bekommen doch jedes Jahr eine Renteninformation von der DRV - da finden Sie auch eine Zahl über die voraussichtliche Höhe Ihrer Erwerbsminderungsrente.

  • user
    Claus Müller
    am 05.12.2022

    Hallo SOVD, ich habe eine Frage wegen teilweiser EM-Rente.

    Ich befinde mich derzeit im Krankengeldbezug. Eventuell ab 2023 wieder im ALG1 Bezug. Jeweils mit ca. 12 Monaten Restanspruchsdauer.

    Ich überlege, einen EM Rentenantrag zu stellen, mit dem Risiko, dass es nur eine teilweise EM-Rente, dazu auch nur eine befristete Rente, sein könnte. Was für meinen Lebensunterhalt zu niedrig wäre.

    Bekomme ich dann im Gegenzug noch ein halbes Krankengeld, bzw. ein halbes ALG1, als Aufstockung, bis zum Ende der Restanspruchsdauer? ALG2 / Hartz4 ist bei mir nicht möglich.

    Vielen Dank und mit freundlichen Grüßen,

    Claus

    • user
      Christian Schultz
      am 06.12.2022

      Hallo Claus, genauso ist es. Bei einer Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung können Sie "nebenbei" das halbe Kranken- oder Arbeitslosengeld erhalten.

      • user
        Claus Müller
        am 08.12.2022

        Hallo Christian,

        vielen Dank für die schnelle und positive Antwort. Eine Sorge weniger für mich.

        Die gleiche Frage habe ich bereits der Arbeitsagentur und der Krankenkasse gestellt. Die Antworten waren: Das ist mir neu, von sowas noch nie gehört, daher weiß ich es nicht, muss ich mich mal erkundigen, melde mich wieder. Was aber nicht geschah.

        Also: Danke und weiterhin viel Erfolg,

        Claus

  • user
    Claudia
    am 01.12.2022

    Schönen guten Abend,

    ich habe eine Frage, und brauche dringend einen Rat. Ich hoffe Sie können mir helfen

    Ich habe die Erwerbsminderungsrente 2021

    als Dauerrente genehmigt bekommen. Es geht mir gut und bin der Meinung wieder voll arbeiten gehen zu können.

    Ich habe ein sehr lukratives Jobangebote bekommen und ich weiß nicht,wie sich das verhält.

    Kann ich die Dauerrente wieder abgeben? Welche Risiken entstehen wie z.B . Rentenhöhe wenn ich in die Regelaltersrente gehe? Mach ich Verlust, oder kann ich dann durch die Rentenversicherungsbeiträge eine höhere Rente im Alter erzielen. Gibt es andere Dinge, die zu beachten sind? Ich würde gerne den Job annehmen, habe aber Bedenken, ob ich mir dadurch selber Schaden zufüge. Wie müsste ich vorgehen, wenn ich mich für den Job entscheide?

    Vielen Dank im Vorfeld.

    Mit freundlichen Grüßen

    Claudia

    • user
      Christian Schultz
      am 02.12.2022

      Hallo Claudia, natürlich können Sie die EM-Rente "wieder abgeben" und arbeiten gehen. Falls Sie anschließend jedoch wieder einen gesundheitlichen Rückschlag erleiden, ist nicht garantiert, dass Sie im wieder eine Rente wegen Erwerbsminderung bekommen. Auch der Bestandsschutz beim Übergang von der EM- in die Altersrente wäre dann erst einmal weg. Bevor Sie hier eine Entscheidung treffen, sollten Sie sich individuell beraten lassen.

      • user
        Mehmet altinses
        am 04.12.2022

        Ich bin vergeslickeit psych hirnleistung störeng gehörlos 90gbd schwerbehindert was machen ich habenkrankgeld anrag

  • user
    Kerstin Fischer
    am 22.11.2022

    Guten Tag,

    1. ich habe gelesen, das sich beim Wechsel von der Erwerbsunfähigkeitsrente in die Regelaltersrente der Rentenbetrag auf 1.000.- Euro erhöht, wenn man (Frau) vorher eine niedrigere EU-Rente erhalten hat. Jahrgang 1960, EU-Rente seit 1997, GdB 90%

    So steht es im Rechenbeispiel...

    2. Wann ändert sich meine Erwerbsunfähigkeitsrente in die Altersrente - und geht das jetzt automatisch oder per Antrag. Ich habe vor ein paar Jahren bei der BfA nachgefragt, die mir sagten, ich müsse den Antrag früh genug stellen, ansonsten würde die Rente einfach enden.

    Also zusammengefasst: wann Altersrente / gibt es dann wirklich diese Regelaltersrente 1000,- Euro - jetzt bekomme ich 880,- / habe noch 18 Jahren im Minijob gearbeitet - aber das wurde nur das notwendige abgeführt an den Rententräger.

    Danke für Antwort, Gruß,

    Kerstin Fischer

    • user
      Christian Schultz
      am 23.11.2022

      Hallo Kerstin, von dieser 1000-Euro-Regelung habe ich noch nie gehört. Ich denke nicht, dass es so etwas gibt.

  • user
    Jürgen Richter
    am 16.11.2022

    Guten Tag,

    Ich beziehe seit 2005 eine volle Erwerbsminderungrente. Zudem habe ich den Grad der Behinderung 60. Nach telefonischer Auskunft bei dem Rententräger sagte man mir, dass ich dann früher in die Altersrente wechseln könnte. Also statt mit 66 Jahren und 2 Monaten, schon mit 64 Jahren und 2 Monaten.

    Gilt denn auch in diesem Fall der Bestandsschutz?Also bekomme ich dann auch ca. den gleichen Betrag, den ich jetzt mit der Erwerbsminderungrente beziehe?

    Vielen Dank im Voraus.

    • user
      Christian Schultz
      am 17.11.2022

      Hallo Jürgen, dazu habe ich unterschiedliche Aussagen gehört. Bitte fragen Sie noch einmal bei der Rentenversicherung nach.

  • user
    Petra M.
    am 02.11.2022

    Ich bin Jahrgang 03/1964. Beziehe seit 10/2013 volle EM-Rente, immer befristet, jetzt bis 10/2024. Bin 2018 in ein anderes Bundesland gezogen. Hier wird jetzt als Begründung, anders als bei den vorherigen Bescheiden an meinem ehem. Wohnsitz, bei den letzten 2 Verlängerungen der Arbeitsmarkt vorgegeben, nicht meine Erkrankungen. Man schreibt, ich könnte mehr als 3 Std. tätig sein. Dem ist aber nicht so. Macht es Sinn, diesen Formulierungen in dem Bescheid zu widersprechen? Oder das so hinzunehmen und erst bei dem nächsten Antrag auf Verlängerung entsprechende Krankenakten/ Gutachten vorzulegen? Ich habe große Sorge, dass man mir die Rente nicht mehr verlängert, da es ja auf dem Arbeitsmarkt einen großen Fachkräftemangel gibt.

    Für eine Antwort im Voraus vielen Dank.

    • user
      Christian Schultz
      am 03.11.2022

      Hallo Petra, das klingt, also ob Sie zurzeit die volle EM-Rente als sogenannte "Arbeitsmarktrente" beziehen. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/arbeitsmarktrente-diese-3-punkte-sollten-sie-kennen

      Ob das bei Ihnen so rechtens ist bzw. welcher Weg zu empfehlen wäre, kann man ohne nähere Hintergründe nicht hier im Forum klären. Da sollten Sie sich persönlich beraten lassen.

  • user
    Ramona
    am 26.10.2022

    Danke für den Beitag.

    Ein frage noch:

    Ich bin 60 Jahre alt (1962 geb.) und seit 1.7.22 in EM Rente bis 31.102028. Regelalterszeit.

    ich habe den Beitrag wie folgt verstanden:

    meine bisher erreichten Entgeltpunkte zb 58 wurden zum 1.7.22 eingefroren.

    Nun hat die DRV meine Punkte hoch gepuscht zB auf 62 Punkte ( und auch wieder 9,6 % insgesamt abgezogen - aber das ist ein anderes Thema)

    Wenn ich jetzt nahe Angehörige Pflege bekomme ich auch eine geringe Anzahl von Punkten. Zb nochmal insgesamt 1 Punkt bis 31.10.28 dazu.

    Würde dieser 1 Punkt auf die eingefrorenen 58 Punkte zugerechnet oder auf die 62 Punkte zugerechnet werden?

    Herzlichen Dank vorab

    Ramona

    • user
      Christian Schultz
      am 29.10.2022

      Hallo Ramona, auf die Punkte ohne Zurechnungszeit.

  • user
    Mn
    am 15.10.2022

    Jahrgang 1959, 44 Jahre gearbeitet. Wegen Krankheit kann ich nicht mehr arbeiten. Was ist für mich besser die normale Rente oder die EM- Rente?

    • user
      Christian Schultz
      am 17.10.2022

      Ohne Einblick in Ihre Rentenauskunft kann man das nicht beantworten.

  • user
    Marion
    am 20.09.2022

    Ist ein Schwerbehindertengrad von 50% und mehr die Voraussetzung für den Erhalt einer EM-Rente? Wenn nicht: wann bekommt man eine EM Rente?

  • user
    Sabiene Schnack
    am 30.07.2022

    Hallo,

    ich bin am 30.11.1964 geboren. Am 01.10.2026 habe ich 45 Jahre gearbeitet. Ich würde gerne am 01.01.2027 mich mit einem Aufhebungsvertrag in die Arbeitslosigkeit vom Arbeitsleben verabschieden. Dann nach 24 Monaten zum 01.01.2029 mit 10,5 % Abzug offiziell in Altersrente gehen.

    Können Sie mir sagen, ob mein Plan umsetzbar ist?

    Gruß

    S.Schnack

    • user
      Christian Schultz
      am 06.08.2022

      Hallo Sabiene, bei erfüllten 45 Versicherungsjahre können Sie ja zum 65. Geburtstag abschlagsfrei in Rente. An Ihrer Stelle würde ich das versuchen.

      • user
        Marion
        am 20.09.2022

        Für mich stellt sich die Frage, ob man tatsächlich mit 24 Monaten Arbeitslosigkeit eine Brücke bis zur Rente ohne Abzug bauen kann. Auch ich bin am überlegen (da der Weg zur EM Rente mit sehr unwürdigen Methoden durch immer wieder neu verlangte Gutachten etc. erschwert wird und wenn man bis dato neben der ohnehin schon vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen spätestens dann depressiv oder noch depressiver wird), vorzeitig in Rente zu gehen. Ich könnte ab 1.10.23 frühzeitig in Rente gehen, aber mit Abschlägen bis zum Lebensende. Bis zur regelaltersrente sehe ich die Abschläge voll ein, danach fühle ich mich irgendwie betrogen und suche halt eine Möglichkeit, ohne diesen Müßiggang bis zur EM Rente, der mich nur kranker und depressiver macht, als ich ohnehin schon bin u trotzdem noch arbeiten gehe) abschlagsfrei in Rente zu gehen. Aber wie?

  • user
    Susanne
    am 19.07.2022

    Hallo Herr Schultz,

    ich bin Jahrgang 1964, beziehe eine unbefristete EM-Rente und habe einen GdB 60 mit Merkzeichen „G“, auch unbefristet. Und ich habe keine!!! weiteren Einnahmen.

    Nun meine Frage:

    Wann wird meine EM-Rente in die Altersrente gewandelt? Mit dem regulären Alter „67“ oder aufgrund des GdB bereits mit „65“.

    Gibt es Vor- oder Nachteile abhängig vom Alter bei der Wandlung?

    Besten Dank ;-)

    • user
      Christian Schultz
      am 19.07.2022

      Hallo Susanne, die EM-Rente endet standardmäßig mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze - in Ihrem Fall also zum 67. Geburtstag. Ob es sinnvoll ist, die vorgezogene Rente zu beantragen, muss man sich im Detail anschauen. In der Regel ist es aber nicht zu empfehlen.

  • user
    Florian Hümmer
    am 18.07.2022

    Hallo Herr Schultz,

    jetzt habe ich noch eine Frage, auf die ich in ihren Büchern keine Antwort gefunden habe:

    Ändert sich etwas bei der Wartezeit von 35 Jahren bei der Rente von Schwerbehinderten?

    Ich habe hier:

    https://www.arag.de/rechtsschutzversicherung/privatrechtsschutz/rente-mit-67/ - (weil evtl. als Werbung verstanden, können Sie den Link gerne entfernen)

    folgende Aussage gefunden, mit der ich nichts anfangen kann:

    " Wird die Erwerbsminderungsrente auf die Altersrente angerechnet?

    Sei es wegen eines Unfalls, einer Erkrankung oder einer anderen Einschränkung: Manche Bürger haben nicht die Möglichkeit, ein Leben lang auf die Rente mit 67 hinzuarbeiten. Deshalb gibt es die sogenannte Erwerbsminderungsrente, die bis zum tatsächlichen Renteneintritt das (geminderte) Einkommen ergänzt. Auch hier hat sich zuletzt einiges geändert: Bis 2011 lag das Renteneintrittsalter für die abschlagsfreie Erwerbsminderungsrente noch bei 63 Jahren. Seit 2012 steigt es jedoch schrittweise auf 65 Jahre an. Im Jahr 2024 gehen Betroffene dann frühestens mit 65 Jahren abschlagsfrei wegen Erwerbsminderung in Rente. Anders verhält es sich für erwerbsgeminderte Versicherte, die 35 Pflichtbeitragsjahre haben. Sie bekommen weiterhin mit 63 eine abschlagsfreie Rente. Ab dem Jahr 2024 gilt das jedoch nur noch für Versicherte, die 40 Beitragsjahre auf dem Konto haben."

    ".....Ab dem Jahr 2024 gilt das jedoch nur noch für Versicherte, die 40 Beitragsjahre auf dem Konto haben....."

    Was ist damit genau gemeint?

    vielen Dank & viele Grüße

    Florian

    • user
      Christian Schultz
      am 18.07.2022

      Hallo Florian, das sind die eventuellen Abschläge auf die Erwerbsminderungsrente selbst - die Altersrente spielt hier erst einmal keine Rolle. Wer 35 Versicherungsjahre in der DRV hat und dann ab 63 erwerbsgemindert wird - dessen EM-Rente wird nicht gekürzt. Hier haben wir dazu einen ganzen Beitrag veröffentlicht: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/erwerbsminderungsrente-wie-ist-das-mit-den-abschlaegen

  • user
    Florian Hümmer
    am 17.07.2022

    Ich habe eine Frage zum Urlaubsanspruch während der Erwerbsminderungsrente in einem bestehenden Arbeitsverhältnis.

    Weder der AG, noch der AN haben den Arbeitsvertrag gekündigt.

    Während einer zeitlich befristeten (Halb o. Voll) Erwerbsminderungsrente hat man weiterhin mindestens Anspruch auf den jährlichen gesetzlichen Mindesturlaub und den Schwerbehinderten-Zusatzurlaub , die erst frühestens 15 Monate nach dem Urlaubsjahr verfallen. Bei dem evtl. tariflichen Zusatzurlaub kommt es auf die Bestimmungen der einschlägigen Tarifverträge an.

    Aber, wie ist das bei einer dauerhaften vollen Erwerbsminderungsrente in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis?

    In den zugehörigen Tarifverträgen/Arbeitsverträgen/BV etc. kommt die EM-Rente nirgends vor. Höchstrichterliche Urteile (BAG+) fand ich nur für befristete EM-Renten. Das erst nach einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses die monitäre Urlaubsabgeltung zum Tragen kommt, ist auch klar.

    Hat man als Arbeitnehmer während der vollen dauerhaften EM-Rente weiterhin einen jährliche Urlaubsanspruch?

    • user
      Christian Schultz
      am 18.07.2022

      Hallo Florian, diese Frage kann ich leider nicht beantworten. Wir sind hier auch vorwiegend im Arbeitsrecht. Daher wissen wahrscheinlich auch viele meiner Kollegen vom SoVD nicht, wie das genau geregelt ist. Daher empfehle ich Ihnen in dieser Angelegenheit einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.

  • user
    Lupco
    am 07.07.2022

    Hallo!

    Ich habe Rente Bescheid bekommen und da steht.Meine Alters Rente ist um 900 Euro .Bin gebohren 1963 ,, 2027 in alters rente.Habe 50% behinderung.

    Aber Erwerbsminderung Rente 750 Euro. Also es ist nicht das gleiche?Was ist da falsch gelaufen?

    Mit freundliche Grüsse Lupco

    • user
      Christian Schultz
      am 07.07.2022

      Im Rentenbescheid steht Ihr Anspruch auf Altersrente. Der ist natürlich nicht der gleiche wie bei der EM-Rente. Wenn Sie aber lückenlos wechseln, gilt der Bestandsschutz. Dann bekommen Sie auch in der Altersrente das Geld, das Sie zuvor in der EM-Rente erhalten haben.

  • user
    Ristok Gabriele
    am 04.07.2022

    Hallo

    Ich bin jetzt 64 jahre habe 1976 angefangen mit arbeiten habe 4kinder die inzwischen erwachsen sind ,als ich bei der hiesigen rentenversichrung war und fragen wollte ob ich mit 64 in rente gehen könnte (aus gesundheitlichen gründen)wurde mir gesagt ich müsste noch einige jahre arbeiten ,ich war etwas verwirrt und fragte nach ,da wurde mir gesagt das ich erst ab 1996 ?geführt werde ,komisch war nur das die ersten bescheide korrekt waren ,was ist da schiefgelaufen und wo wende ich mich hin um das zu klären ?

  • user
    Klaus Hochholdinger
    am 01.07.2022

    Normalerweise wandelt die Deutsche Rentenversicherung Ihre EM-Rente nun automatisch in die Regelaltersrente um.

    ________________________________________________________________________________________________________

    Ich glaube nicht dass die Rentenversicherung die EM-Rente automatisch in die Regelaltersrente umwandelt.

    In meinem Fall sieht es so aus; Oktober 1957 geboren. Bekomme volle EM-Rente bis 30.9.2023 befristet und ab Oktober 2023 beginnt die Regelaltersrente mit 66 Jahre,

    Meiner Meinung nach muss ich die Regelaltersrente ab Oktober 2023 selber beantragen. Es heißt doch immer "ohne Antrag keine Rentenzahlung". Deswegen bin ich über obige Aussage etwas verwirrt.

    Vielen Dank für eine Antwort

  • user
    Balthasar
    am 30.06.2022

    Vielen Dank für diesen interessanten Artikel!

    Ich habe eine Frage zu folgendem vereinfachten Beispiel:

    EM-Rente seit Juli 2019, Erreichen der Regelaltersrente im Oktober 2032.

    Zurechnungszeit läuft bis Juni 2031. Persönliche EP bei EM-Rentenbeginn waren ca. 48 EP. Ca. 20 EP ergeben sich für die Zurechnungszeit, damit ca. 68 EP minus 10,8%, also ca. 61 Entgeltpunkte für die unbefristete volle Erwerbsminderungsrente.

    Nach dem Start der (rückwirkend bewilligten) Erwerbsminderungsrente kamen noch ca. 6 EP dazu aus Krankengeld/ALG1 und freiwilliger Beitragszahlung zum Ausgleich der Rentenminderung bei Rente mit 63. Diese 6 EP gingen also korrekterweise nicht in die EM-Rentenberechnung mit ein.

    Sind diese zusätzlichen 6 EP dann für die Regelaltersrente verloren? Wenn ich Sie richtig verstanden habe, würden für die Altersrente nur die 48 persönlichen EP vor der EM-Rente und dann diese 6 EP berücksichtigt werden, also zusammen ca. 54 EP. Das wären dann ja weniger EP als jetzt für die EM-Rente und die Altersrente würde dann in bisheriger Höhe der EM-Rente aus denn 61 EP berechnet werden (Besitzschutz).

    Oder würden diese 6 EP noch zusätzlich die Altersrente erhöhen auf ca. 67 EP bei Umwandlung in die Altersrente, weil bei der Berechnung der Altersrente auch noch die ca. 20 EP aus der Zurechnungs-bzw. dann Anrechnungszeit mit berücksichtigt würden?

    • user
      Christian Schultz
      am 01.07.2022

      Hallo Balthasar, ich gehe davon aus, dass die Altersrente in diesem Fall NICHT durch die sechs Punkte erhöht werden würde. Aber um sicherzugehen, lassen Sie sich am besten persönlich beraten.

      • user
        Balthasar
        am 01.07.2022

        Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

        Im Kern geht es um die Frage, wie genau die Höhe der Altersrente berechnet wird beim nahtlosen Übergang in die Regelaltersrente.

        Die Frage ist: werden hier bei der Altersrenten-Berechnung neben den persönlichen Entgeltpunkten (sowohl aus der Zeit vor Beginn als auch nach Beginn der Erwerbsminderungsrente) in der Gesamtleistungsbewertung noch zusätzlich die Entgeltpunkte aus der Anrechnungszeit aus der EM-Rente mit dazu addiert oder nicht?

        Wenn ja, ist die Altersrente bei Vorliegen von Entgeltpunkten nach Beginn der EM-Rente in der Regel immer höher.

        Wenn nein, ist die Altersrente in den allermeisten Fällen nicht höher als die EM-Rente, sondern bleibt wegen des Besitzschutzes gleich wie die EM-Rente.

        Falls die Anrechnungszeit hier für die Altersrente nicht mit Entgeltpunkten berücksichtigt wird, dann würden ja die möglichen persönlichen Entgeltpunkte aus Zeiten nach EM-Rentenbeginn in den meisten Fällen vollständig wertlos sein, weil ohne diese Anrechnungszeiten-EP die Altersrente ja in den allermeisten Fällen niedriger als die EM-Rente ausfallen würde (zumindest in Fällen, in denen über viele Jahre EM-Rente bezogen wurde).)

  • user
    S.Happe
    am 30.06.2022

    Wie werden die Punkte dazu gerechnet wenn man zur teilrente befristet, der Option Verlängerung, angerechnet.

    Habe 45 Punkte erarbeitet.

    Eingefroren, zurechnungsfaktor komme ich auf 60 Punkte.

    Davon werden 53 zu Grunde gelegt.

    Sind das die bereits 10.8 Prozent abzug.

    Ich bin jahrgang 62 und habe die Absicht, im juni 24 in Altersrente zu gehen. Arbeite momentan noch 4 Stunden im öffentlichen Dienst und zahle weiter ein.

    Eine vollrente ist nicht möglich, da ich 3 Stunden für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen kann.

    • user
      Christian Schultz
      am 30.06.2022

      Ehrlich gesagt habe ich Ihre Frage nicht verstanden.

  • user
    A.D. Maier
    am 30.06.2022

    Hallo, ich erhalte eine unbefristete EM-Rente auf Zeit - befristet bis zum 25.02.2025. Geboren bin ich am 31.07.1961, Schwerbehindertengrad 60. Was raten Sie mir, da ich ja nicht genau nach meiner EM-Rente in die Altersrente überwechsel. Was kann ich tun, um zumindest eine Altersrente in der Höhe meiner EM-Rente zu erhalten bzw. meinen Altersrentenbezug zu erhöhen. Ich habe immer gearbeitet bevor ich im Jahr 2019 schwer erkrankte und nicht mehr arbeiten konnte. Meine Zeiten (mehr als 35 Jahre, Mutter von 2 Kindern) habe ich erfüllt.

    Ich freue mich auf Ihr Feedback.

    Vielen Dank und beste Grüße

    A.D. Maier

    • user
      Christian Schultz
      am 30.06.2022

      Hallo, vielleicht wird Ihre EM-Rente ja weiter verlängert. Falls nicht, müsste man noch einmal umplanen. Dabei können Ihnen meine Kollegen in der Sozialberatung helfen.

      • user
        Erika Janßen
        am 24.01.2023

        Hallo,

        ich erhalte seit 1991 eine Erwerbsunfähigkeitsrente von der Berufsgenossenschaft. Bin zu 100% Schwerbehindert (Berufserkrankung).

        Meine monatliche Rente wird mir von verschiedenen Stellen bezahlt.

        Einmal von der Deutschen Rentenversicherung sowie von der Deutschen Post AG; NL Renten Service =Zuständiger Versicherungsträger ist die Berufsgenossenschaft.

        Zusätzlich erhalte ich von der VBL noch eine kleine Betriebsrente.

        Darüberhinaus bekomme ich von der Berufsgenossenschaft monatlich einen Beitrag für Pflege und Haushaltshilfe. Dies erfolgt ebenfalls über die Deutsche Post AG; NL Renten Service.

        Inzwischen bin ich 62,5 Jahre alt (Geburtsjahr 1960) und werde auch nicht mehr arbeiten können.

        Nun meine Fragen:

        1. geht meine Erwerbsunfähigkeitsrente im Alter von 65 Jahren und 4 Monaten automatisch in eine Regelaltersrente über? oder muss ich hierfür einen Antrag stellen?

        Falls Antragstellung erfolgen muss, wie lange davor sollte dieser gestellt werden?

        2. werde ich bei der Übernahme zur Regelaltersrente finanziell schlechter gestellt sein und weniger Rente erhalten?

        oder wird mir der selbige Rentenbetrag, den ich momentan von der Deutschen Rentenversicherung u. der Deutschen Post AG; NL Renten Service ausbezahlt bekomme, dann von der Deutschen Rentenversicherung komplett überwiesen werden?

        3. Wird die Berufsgenossenschaft mir bei Eintritt in die Regelaltersrente auch automatisch den Beitrag für die Haushaltshilfe, Pflege, streichen?

        oder zahlen sie das weiter?

        Bedanke mich vorab bei Ihnen schon mal ganz herzlich.

        liebe Grüße

        Erika

        • user
          Christian Schultz
          am 24.01.2023

          Hallo Erika, wir können hier im Forum nicht auf alle Fragen eingehen. Aber beim Erreichen der Regelaltersgrenze läuft zwar die EM-Rente aus. Automatisch erhalten Sie dann aber keine Altersrente - die müssen Sie noch beantragen. In der Regel reichen dafür etwa vier Monate.

          Beim Wechsel von der gesetzlichen EM- in die Altersrente gilt ein Bestandsschutz, wie im Beitrag oben erklärt. Wie das mit Ihrer anderen Rente einhergeht, kann ich nicht beantworten.

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