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Darum ist die EM-Rente meist höher als die Altersrente

Aktuelles Rente Behinderung

Sie beziehen eine Erwerbsminderungsrente? Möglicherweise sogar unbefristet? Dann kommt irgendwann der Moment, an dem Ihre EM-Rente ganz regulär ausläuft. Jetzt geht es mit der Altersrente weiter.

Darum ist die EM-Rente meist höher als die Altersrente

Denn eine Erwerbsminderungsrente bekommen Sie allerhöchstens bis zum Erreichen der sogenannten Regelaltersgrenze. Das ist der Zeitpunkt, ab dem Sie Ihre ganz normale Regelaltersrente beziehen dürften. Umganssprachlich hört man auch oft den Begriff "gesetzliches Renteneintrittsalter".

Wann genau dieser Zeitpunkt bei Ihnen eintritt, hängt unmittelbar von Ihrem Geburtsjahr ab.

Normalerweise wandelt die Deutsche Rentenversicherung Ihre EM-Rente nun automatisch in die Regelaltersrente um. Falls Sie sichergehen möchten, machen Sie am besten einige Monate vor der Regelaltersgrenze einen Termin zur Kontenkärung. Dort erfahren Sie zum Beispiel alle wichtigen Informationen bezüglich Ihrer erreichten Wartezeiten. Außerdem kann man Ihnen im Rahmen dieses Termins auch eine Einschätzung hinsichtlich der Grundrente geben. Einen Zuschuss über diese neue Rentenform erhalten Sie nämlich nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen.

EM-Rente nur bis Regelaltersgrenze

Viele Mitglieder des Sozialverbands treibt aber eine ganze andere Frage um. In unseren Beratungsstellen müssen wir häufig beantworten, wie es nun mit der Höhe der folgenden Altersrente ausschaut. Unmittelbar nach der EM-Rente.

Und da lautet die wichtigste Botschaft: Wenn Sie ohne zeitliche Lücke von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente wechseln, greift ein Bestandsschutz. Ihre Altersrente kann also nicht niedriger sein als das, was Sie vorher als EM-Rentner bekommen haben.

"Ihre Altersrente ist NICHT niedriger als die zuvor bezogene EM-Rente! Grund dafür ist ein Bestandsschutz."

Christian Schultz, SoVD Schleswig-Holstein

Die Gründe hierfür finden wir in der Art und Weise, wie eine EM-Rente berechnet wird. Sobald der Rententräger die Rente bewilligt, wird Ihr Rentenkonto buchstäblich eingefroren. Also alle Entgeltpunkte, die Sie bis hierher gesammelt haben. Die meisten davon wahrscheinlich aus Ihrer beruflichen Tätigkeit, einige aber vielleicht auch wegen Kindererziehung, dem Bezug von Arbeitslosengeld oder der Pflege von Angehörigen. Mehr Infos zur Rentenformel und den darin enthaltenen Faktoren lesen Sie hier.

Auf diese eingefroreren Rentenpunkte packt die DRV nun noch die Zurechnungszeit. Ohne diesen Zuschlag würde Ihre EM-Rente lediglich auf Basis der bisher erreichten Entgeltpunkte errechnet werden. Wer aber schon mit 40 oder 50 so krank ist, dass er nicht mehr arbeiten kann, hat davon noch nicht wirklich viele auf dem Rentenkonto.

Bestandsschutz beim Wechsel in die Altersrente

Deswegen die Zurechnungszeit. Durch diesen Kniff wird Ihre Rente so weitergedacht, als ob Sie bis zur Regelaltersgrenze hätten arbeiten können. Leider ohne Lohnsteigerungen oder mögliche Karrieresprünge. Die Rentenversicherung rechnet so, als ob Sie bis ins Rentenalter so viel verdienen würden wie in den Jahren davor. Auf diese Weise steigen Ihre Rentenansprüche - aber natürlich nicht so, als wenn Sie ohne Ihre Erkrankung hätten weiterarbeiten können. Aber immerhin.

Aber wie kommen wir nun von der Erwerbsminderungs- zur Altersrente?

Wenn nun der Wechsel ansteht, schaut die DRV abermals in Ihr Rentenkonto. Wichtig sind hier wieder die Entgeltpunkte. Wir erinnern uns: Diese wurden bei Feststellung der Erwerbsminderungsrente eingefroren. Seitdem sie nun Ihre EM-Rente beziehen, kann hier nicht viel dazu gekommen sein. Es sei denn, Sie haben nebenbei einen Minijob ausgeübt oder jemanden zu Hause gepflegt. Aber selbst das wird Ihre eingefrorenen Rentenpunkte nicht in neue Höhen katapultieren.

Vor diesem Hintergrund ist klar: Ihre Altersrente müsste nun deutlich niedriger sein als die zuletzt bezogene Rente wegen Erwerbsminderung. Denn diese war ja durch die Zurechnungszeiten erheblich "getunt" worden. Genau deshalb - um Bezieher einer Erwerbsminderungsrente nicht noch zusätzlich im Alter zu bestrafen - greift an dieser Stelle der bereits angesprochene Bestandsschutz. Damit Sie beim Wechsel in die Altersrente nicht weniger haben als mit EM-Rente.

Kann die Altersrente auch höher ausfallen?

Jetzt kennen Sie den wichtigen Bestandsschutz beim Wechsel in die Altersrente. Aber kann diese auch höher als die EM-Rente sein? Sehr, sehr unwahrscheinlich. Zur Erinnerung: Mit Start der EM-Rente wird Ihr Bestand an Entgeltpunkten eingefroren. Basis Ihrer Altersrente sind aber jene Entgeltpunkte. Wie soll daraus nun eine höhere Rente werden als das, was Sie über die Erwerbsminderungsrente erhalten haben? Inklusive der Zurechnungszeit?

Nur in ganz bestimmten Fällen ist das theoretisch möglich. Zum Beispiel dann, wenn Sie erst kurz vor Erreichen der Regelaltersgrenze sehr krank werden und deshalb eine EM-Rente beantragen müssen. Zu diesem Zeitpunkt haben Sie bereits ein stattliches Rentenkonto - dementsprechend klein sind die Zurechnungszeiten, die oben drauf kommen.

Und wenn Sie neben der EM-Rente noch auf andere Weise Entgeltpunkte sammeln - zum Beispiel über den Minijob oder die Pflege eines nahen Verwandten - kann der Fall eintreten, dass Ihre Entgeltpunkte so stark wachsen, dass Sie damit über die EM-Rente kommen. Aber wie gesagt - ausgesprochen unwahrscheinlich.

Fazit

Deswegen lautet die wichtigste Botschaft: Ihre Altersrente ist niemals niedriger als die EM-Rente. Zumindest dann nicht, wenn der Wechsel nahtlos erfolgt. Sie beziehen eine befristete EM-Rente und erhalten Ihre Altersrente erst einige Jahre später? Dann sieht die Lage schon wieder anders aus. Einen Bestandsschutz gibt es in diesem Fall nicht.

Auf jeden Fall ist zu empfehlen, dass Sie die kostenlose Beratung der Deutschen Rentenversicherung in Anspruch nehmen. Sollte es darüber hinaus Probleme in dieser Sache geben, wenden Sie sich gern an uns. Wir helfen in sozialen Fragen.


Kommentare (24)

  • user
    Marion
    am 20.09.2022

    Ist ein Schwerbehindertengrad von 50% und mehr die Voraussetzung für den Erhalt einer EM-Rente? Wenn nicht: wann bekommt man eine EM Rente?

  • user
    Sabiene Schnack
    am 30.07.2022

    Hallo,

    ich bin am 30.11.1964 geboren. Am 01.10.2026 habe ich 45 Jahre gearbeitet. Ich würde gerne am 01.01.2027 mich mit einem Aufhebungsvertrag in die Arbeitslosigkeit vom Arbeitsleben verabschieden. Dann nach 24 Monaten zum 01.01.2029 mit 10,5 % Abzug offiziell in Altersrente gehen.

    Können Sie mir sagen, ob mein Plan umsetzbar ist?

    Gruß

    S.Schnack

    • user
      Christian Schultz
      am 06.08.2022

      Hallo Sabiene, bei erfüllten 45 Versicherungsjahre können Sie ja zum 65. Geburtstag abschlagsfrei in Rente. An Ihrer Stelle würde ich das versuchen.

      • user
        Marion
        am 20.09.2022

        Für mich stellt sich die Frage, ob man tatsächlich mit 24 Monaten Arbeitslosigkeit eine Brücke bis zur Rente ohne Abzug bauen kann. Auch ich bin am überlegen (da der Weg zur EM Rente mit sehr unwürdigen Methoden durch immer wieder neu verlangte Gutachten etc. erschwert wird und wenn man bis dato neben der ohnehin schon vorhandenen gesundheitlichen Beeinträchtigungen spätestens dann depressiv oder noch depressiver wird), vorzeitig in Rente zu gehen. Ich könnte ab 1.10.23 frühzeitig in Rente gehen, aber mit Abschlägen bis zum Lebensende. Bis zur regelaltersrente sehe ich die Abschläge voll ein, danach fühle ich mich irgendwie betrogen und suche halt eine Möglichkeit, ohne diesen Müßiggang bis zur EM Rente, der mich nur kranker und depressiver macht, als ich ohnehin schon bin u trotzdem noch arbeiten gehe) abschlagsfrei in Rente zu gehen. Aber wie?

  • user
    Susanne
    am 19.07.2022

    Hallo Herr Schultz,

    ich bin Jahrgang 1964, beziehe eine unbefristete EM-Rente und habe einen GdB 60 mit Merkzeichen „G“, auch unbefristet. Und ich habe keine!!! weiteren Einnahmen.

    Nun meine Frage:

    Wann wird meine EM-Rente in die Altersrente gewandelt? Mit dem regulären Alter „67“ oder aufgrund des GdB bereits mit „65“.

    Gibt es Vor- oder Nachteile abhängig vom Alter bei der Wandlung?

    Besten Dank ;-)

    • user
      Christian Schultz
      am 19.07.2022

      Hallo Susanne, die EM-Rente endet standardmäßig mit dem Erreichen der Regelaltersgrenze - in Ihrem Fall also zum 67. Geburtstag. Ob es sinnvoll ist, die vorgezogene Rente zu beantragen, muss man sich im Detail anschauen. In der Regel ist es aber nicht zu empfehlen.

  • user
    Florian Hümmer
    am 18.07.2022

    Hallo Herr Schultz,

    jetzt habe ich noch eine Frage, auf die ich in ihren Büchern keine Antwort gefunden habe:

    Ändert sich etwas bei der Wartezeit von 35 Jahren bei der Rente von Schwerbehinderten?

    Ich habe hier:

    https://www.arag.de/rechtsschutzversicherung/privatrechtsschutz/rente-mit-67/ - (weil evtl. als Werbung verstanden, können Sie den Link gerne entfernen)

    folgende Aussage gefunden, mit der ich nichts anfangen kann:

    " Wird die Erwerbsminderungsrente auf die Altersrente angerechnet?

    Sei es wegen eines Unfalls, einer Erkrankung oder einer anderen Einschränkung: Manche Bürger haben nicht die Möglichkeit, ein Leben lang auf die Rente mit 67 hinzuarbeiten. Deshalb gibt es die sogenannte Erwerbsminderungsrente, die bis zum tatsächlichen Renteneintritt das (geminderte) Einkommen ergänzt. Auch hier hat sich zuletzt einiges geändert: Bis 2011 lag das Renteneintrittsalter für die abschlagsfreie Erwerbsminderungsrente noch bei 63 Jahren. Seit 2012 steigt es jedoch schrittweise auf 65 Jahre an. Im Jahr 2024 gehen Betroffene dann frühestens mit 65 Jahren abschlagsfrei wegen Erwerbsminderung in Rente. Anders verhält es sich für erwerbsgeminderte Versicherte, die 35 Pflichtbeitragsjahre haben. Sie bekommen weiterhin mit 63 eine abschlagsfreie Rente. Ab dem Jahr 2024 gilt das jedoch nur noch für Versicherte, die 40 Beitragsjahre auf dem Konto haben."

    ".....Ab dem Jahr 2024 gilt das jedoch nur noch für Versicherte, die 40 Beitragsjahre auf dem Konto haben....."

    Was ist damit genau gemeint?

    vielen Dank & viele Grüße

    Florian

    • user
      Christian Schultz
      am 18.07.2022

      Hallo Florian, das sind die eventuellen Abschläge auf die Erwerbsminderungsrente selbst - die Altersrente spielt hier erst einmal keine Rolle. Wer 35 Versicherungsjahre in der DRV hat und dann ab 63 erwerbsgemindert wird - dessen EM-Rente wird nicht gekürzt. Hier haben wir dazu einen ganzen Beitrag veröffentlicht: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/erwerbsminderungsrente-wie-ist-das-mit-den-abschlaegen

  • user
    Florian Hümmer
    am 17.07.2022

    Ich habe eine Frage zum Urlaubsanspruch während der Erwerbsminderungsrente in einem bestehenden Arbeitsverhältnis.

    Weder der AG, noch der AN haben den Arbeitsvertrag gekündigt.

    Während einer zeitlich befristeten (Halb o. Voll) Erwerbsminderungsrente hat man weiterhin mindestens Anspruch auf den jährlichen gesetzlichen Mindesturlaub und den Schwerbehinderten-Zusatzurlaub , die erst frühestens 15 Monate nach dem Urlaubsjahr verfallen. Bei dem evtl. tariflichen Zusatzurlaub kommt es auf die Bestimmungen der einschlägigen Tarifverträge an.

    Aber, wie ist das bei einer dauerhaften vollen Erwerbsminderungsrente in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis?

    In den zugehörigen Tarifverträgen/Arbeitsverträgen/BV etc. kommt die EM-Rente nirgends vor. Höchstrichterliche Urteile (BAG+) fand ich nur für befristete EM-Renten. Das erst nach einer Beendigung des Arbeitsverhältnisses die monitäre Urlaubsabgeltung zum Tragen kommt, ist auch klar.

    Hat man als Arbeitnehmer während der vollen dauerhaften EM-Rente weiterhin einen jährliche Urlaubsanspruch?

    • user
      Christian Schultz
      am 18.07.2022

      Hallo Florian, diese Frage kann ich leider nicht beantworten. Wir sind hier auch vorwiegend im Arbeitsrecht. Daher wissen wahrscheinlich auch viele meiner Kollegen vom SoVD nicht, wie das genau geregelt ist. Daher empfehle ich Ihnen in dieser Angelegenheit einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.

  • user
    Lupco
    am 07.07.2022

    Hallo!

    Ich habe Rente Bescheid bekommen und da steht.Meine Alters Rente ist um 900 Euro .Bin gebohren 1963 ,, 2027 in alters rente.Habe 50% behinderung.

    Aber Erwerbsminderung Rente 750 Euro. Also es ist nicht das gleiche?Was ist da falsch gelaufen?

    Mit freundliche Grüsse Lupco

    • user
      Christian Schultz
      am 07.07.2022

      Im Rentenbescheid steht Ihr Anspruch auf Altersrente. Der ist natürlich nicht der gleiche wie bei der EM-Rente. Wenn Sie aber lückenlos wechseln, gilt der Bestandsschutz. Dann bekommen Sie auch in der Altersrente das Geld, das Sie zuvor in der EM-Rente erhalten haben.

  • user
    Ristok Gabriele
    am 04.07.2022

    Hallo

    Ich bin jetzt 64 jahre habe 1976 angefangen mit arbeiten habe 4kinder die inzwischen erwachsen sind ,als ich bei der hiesigen rentenversichrung war und fragen wollte ob ich mit 64 in rente gehen könnte (aus gesundheitlichen gründen)wurde mir gesagt ich müsste noch einige jahre arbeiten ,ich war etwas verwirrt und fragte nach ,da wurde mir gesagt das ich erst ab 1996 ?geführt werde ,komisch war nur das die ersten bescheide korrekt waren ,was ist da schiefgelaufen und wo wende ich mich hin um das zu klären ?

  • user
    Klaus Hochholdinger
    am 01.07.2022

    Normalerweise wandelt die Deutsche Rentenversicherung Ihre EM-Rente nun automatisch in die Regelaltersrente um.

    ________________________________________________________________________________________________________

    Ich glaube nicht dass die Rentenversicherung die EM-Rente automatisch in die Regelaltersrente umwandelt.

    In meinem Fall sieht es so aus; Oktober 1957 geboren. Bekomme volle EM-Rente bis 30.9.2023 befristet und ab Oktober 2023 beginnt die Regelaltersrente mit 66 Jahre,

    Meiner Meinung nach muss ich die Regelaltersrente ab Oktober 2023 selber beantragen. Es heißt doch immer "ohne Antrag keine Rentenzahlung". Deswegen bin ich über obige Aussage etwas verwirrt.

    Vielen Dank für eine Antwort

  • user
    Balthasar
    am 30.06.2022

    Vielen Dank für diesen interessanten Artikel!

    Ich habe eine Frage zu folgendem vereinfachten Beispiel:

    EM-Rente seit Juli 2019, Erreichen der Regelaltersrente im Oktober 2032.

    Zurechnungszeit läuft bis Juni 2031. Persönliche EP bei EM-Rentenbeginn waren ca. 48 EP. Ca. 20 EP ergeben sich für die Zurechnungszeit, damit ca. 68 EP minus 10,8%, also ca. 61 Entgeltpunkte für die unbefristete volle Erwerbsminderungsrente.

    Nach dem Start der (rückwirkend bewilligten) Erwerbsminderungsrente kamen noch ca. 6 EP dazu aus Krankengeld/ALG1 und freiwilliger Beitragszahlung zum Ausgleich der Rentenminderung bei Rente mit 63. Diese 6 EP gingen also korrekterweise nicht in die EM-Rentenberechnung mit ein.

    Sind diese zusätzlichen 6 EP dann für die Regelaltersrente verloren? Wenn ich Sie richtig verstanden habe, würden für die Altersrente nur die 48 persönlichen EP vor der EM-Rente und dann diese 6 EP berücksichtigt werden, also zusammen ca. 54 EP. Das wären dann ja weniger EP als jetzt für die EM-Rente und die Altersrente würde dann in bisheriger Höhe der EM-Rente aus denn 61 EP berechnet werden (Besitzschutz).

    Oder würden diese 6 EP noch zusätzlich die Altersrente erhöhen auf ca. 67 EP bei Umwandlung in die Altersrente, weil bei der Berechnung der Altersrente auch noch die ca. 20 EP aus der Zurechnungs-bzw. dann Anrechnungszeit mit berücksichtigt würden?

    • user
      Christian Schultz
      am 01.07.2022

      Hallo Balthasar, ich gehe davon aus, dass die Altersrente in diesem Fall NICHT durch die sechs Punkte erhöht werden würde. Aber um sicherzugehen, lassen Sie sich am besten persönlich beraten.

      • user
        Balthasar
        am 01.07.2022

        Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort!

        Im Kern geht es um die Frage, wie genau die Höhe der Altersrente berechnet wird beim nahtlosen Übergang in die Regelaltersrente.

        Die Frage ist: werden hier bei der Altersrenten-Berechnung neben den persönlichen Entgeltpunkten (sowohl aus der Zeit vor Beginn als auch nach Beginn der Erwerbsminderungsrente) in der Gesamtleistungsbewertung noch zusätzlich die Entgeltpunkte aus der Anrechnungszeit aus der EM-Rente mit dazu addiert oder nicht?

        Wenn ja, ist die Altersrente bei Vorliegen von Entgeltpunkten nach Beginn der EM-Rente in der Regel immer höher.

        Wenn nein, ist die Altersrente in den allermeisten Fällen nicht höher als die EM-Rente, sondern bleibt wegen des Besitzschutzes gleich wie die EM-Rente.

        Falls die Anrechnungszeit hier für die Altersrente nicht mit Entgeltpunkten berücksichtigt wird, dann würden ja die möglichen persönlichen Entgeltpunkte aus Zeiten nach EM-Rentenbeginn in den meisten Fällen vollständig wertlos sein, weil ohne diese Anrechnungszeiten-EP die Altersrente ja in den allermeisten Fällen niedriger als die EM-Rente ausfallen würde (zumindest in Fällen, in denen über viele Jahre EM-Rente bezogen wurde).)

  • user
    S.Happe
    am 30.06.2022

    Wie werden die Punkte dazu gerechnet wenn man zur teilrente befristet, der Option Verlängerung, angerechnet.

    Habe 45 Punkte erarbeitet.

    Eingefroren, zurechnungsfaktor komme ich auf 60 Punkte.

    Davon werden 53 zu Grunde gelegt.

    Sind das die bereits 10.8 Prozent abzug.

    Ich bin jahrgang 62 und habe die Absicht, im juni 24 in Altersrente zu gehen. Arbeite momentan noch 4 Stunden im öffentlichen Dienst und zahle weiter ein.

    Eine vollrente ist nicht möglich, da ich 3 Stunden für den Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen kann.

    • user
      Christian Schultz
      am 30.06.2022

      Ehrlich gesagt habe ich Ihre Frage nicht verstanden.

  • user
    A.D. Maier
    am 30.06.2022

    Hallo, ich erhalte eine unbefristete EM-Rente auf Zeit - befristet bis zum 25.02.2025. Geboren bin ich am 31.07.1961, Schwerbehindertengrad 60. Was raten Sie mir, da ich ja nicht genau nach meiner EM-Rente in die Altersrente überwechsel. Was kann ich tun, um zumindest eine Altersrente in der Höhe meiner EM-Rente zu erhalten bzw. meinen Altersrentenbezug zu erhöhen. Ich habe immer gearbeitet bevor ich im Jahr 2019 schwer erkrankte und nicht mehr arbeiten konnte. Meine Zeiten (mehr als 35 Jahre, Mutter von 2 Kindern) habe ich erfüllt.

    Ich freue mich auf Ihr Feedback.

    Vielen Dank und beste Grüße

    A.D. Maier

    • user
      Christian Schultz
      am 30.06.2022

      Hallo, vielleicht wird Ihre EM-Rente ja weiter verlängert. Falls nicht, müsste man noch einmal umplanen. Dabei können Ihnen meine Kollegen in der Sozialberatung helfen.

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