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Welche Abschläge gelten bei der Rente mit 63?

Behinderung Armut

Wer heute regulär ohne Abschlag in Rente gehen möchte, muss mindestens bis 65 arbeiten. Wenn Sie 1964 oder später geboren wurden, erhöht sich die dazugehörige Regelaltersgrenze sogar auf 67. Keine schöne Vorstellung? Wir zeigen Ihnen, dass es auch früher geht. Und mit welchen Abzügen Sie in Ihrem individuellen Fall rechnen müssen.

Zuvor müssen wir eines klarstellen: „Die“ eine Rente mit 63 gibt es nicht. Vielmehr existieren drei unterschiedliche Arten der Altersrente, die einen vorzeitigen Ruhestand ermöglichen. Hierbei handelt es sich um die Altersrente für schwerbehinderte Menschen, die Altersrente für langjährig Versicherte – und um die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Die wichtigsten Informationen zu den jeweiligen Voraussetzungen der drei Varianten lesen Sie am besten im Beitrag „Wann kann ich frühestens in Rente gehen?“.

Welchen Abschlag muss ich bei der Rente in Kauf nehmen?

Bevor wir uns anschauen, mit welchen Abzügen Sie zu rechnen haben, ist noch eines zu erledigen: Beantworten Sie die Frage, ob Sie für die gewünschte Form der Altersrente sämtliche Wartezeiten erfüllen. Eine gute Übersicht, wie das bei den verschiedenen Rentenformen aussieht, bietet die Deutsche Rentenversicherung auf Ihrer Website. Klar ist, dass Sie für einen vorzeitigen Abschied aus dem Berufsleben mindestens 35 Versicherungsjahre vorweisen müssen.

— Achtung: Waren Sie vor vielen Jahren einmal arbeitslos und verfügen über keine Unterlagen über diese Zeit? Dann sollten Sie unbedingt diesen Beitrag lesen —

Rente mit 63 – ohne Abschlag

Wer vor 1953 geboren wurde und 45 Versicherungsjahre voll hatte, konnte mit 63 noch komplett ohne Abzug in die Rente starten. Aufgrund der steigenden Regelaltersgrenze ist das heute nicht mehr möglich – siehe Grafik.

Die Altersrente für besonders langjährig Versicherte können Sie nur ganz oder gar nicht nutzen. Haben Sie die 45 Versicherungsjahre komplett, gehen Sie vorzeitig ohne Abschläge in den Ruhestand. Es ist nicht möglich, diese Form der Altersrente mithilfe von Abstrichen bei der Rentenhöhe noch weiter vorzuziehen. Eine Altersrente für besonders langjährig Versicherte können Sie also schon heute nicht mehr zum 63. Geburtstag in Anspruch nehmen.

Achtung! Falls Sie mit dem Gedanken spielen, Ihre 45 Versicherungsjahre durch den Bezug von Arbeitslosengeld zu erreichen, sollten Sie unbedingt diesen Beitrag lesen.

Rente mit 63 – bitte mit Abschlägen

Sie können sich aber nach wie vor bereits mit 63 von Ihren Kollegen verabschieden – und zwar über die Altersrente für langjährig Versicherte. Beide Rentenarten unterscheiden sich nur durch ein einziges Wort, inhaltlich gibt es jedoch gewaltige Unterschiede.

Wenn Sie nicht auf 45, aber locker auf 35 Versicherungsjahre kommen, steht Ihnen diese Form der Altersrente offen. Raus aus dem Job geht es hier unabhängig vom Jahrgang tatsächlich mit 63. Je weiter die Regelaltersgrenze steigt, desto höher fallen allerdings Ihre Abschläge aus.

Ein Beispiel: Theo und Heinrich wollen beide mit 63 in Rente gehen. Theo ist Jahrgang 1959, Heinrich erblickte erst 1965 das Licht der Welt. Während letzterer einen Abschlag in Höhe von 14,4 Prozent in Kauf nehmen muss, sind es bei Theo nur 11,4 Prozent. Bis ans Lebensende. Die Abschläge gelten über das Erreichen der Regelaltersgrenze hinaus.

Noch früher geht’s mit Behindertenausweis

Wenn Sie einem amtlich festgestellten Grad der Behinderung (GdB) von mindestens 50 vorweisen können, geht’s auch früher in die Rente. Entweder mit oder ohne Abschläge – je nachdem, wie lange Sie es noch aushalten.

Menschen mit Behinderung können per se zwei Jahre vor dem Erreichen der Regelaltersrente abschlagsfrei in Rente gehen. Noch früher geht es, indem man auf Geld verzichtet. Noch einmal drei Jahre schneller in den Ruhestand ist zwar möglich, kostet Sie aber 10,8 Prozent Ihrer Brutto-Rente. Ein Leben lang.

Fazit: Welche Altersrente ist die richtige für mich?

Wir empfehlen Ihnen folgende Schritte. Prüfen Sie zunächst die Anzahl Ihrer Versicherungsjahre. Dazu genügt meist schon ein Blick in die jährliche Rentenauskunft. Falls Sie auf wenigstens 35 Jahre in der Rentenversicherung kommen, lohnt es sich genauer hinzusehen. Besteht eine Schwerbehinderung? Sind Ihre gesundheitlichen Probleme so schwerwiegend, dass sich ein Antrag beim Landesamt für soziale Dienste lohnt?

Wenn Sie diese Fragen geklärt haben, müssen Sie eine wichtige Entscheidung treffen: Halten Sie durch, bis eine Rente ohne Abzüge winkt oder verzichten Sie auf einen Teil Ihrer Ansprüche? Falls Sie an dieser Stelle unsicher sind, hilft oftmals ein persönliches Gespräch bei der Rentenversicherung. Dort können Sie übrigens auch Ihr Rentenkonto kostenlos klären lassen. Falls Sie das noch nicht getan haben, ist es jetzt allerhöchste Zeit dafür.

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

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Kommentare (58)

  • Heinrich Schwarz
    Heinrich Schwarz
    am 07.05.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich werde am 28.08.2020 62 Jahre alt. Bitte teilen Sie mir mit, ob ich bei Arbeitslosigkeit ab 1.09.2020 bis zum Renteneintritt am 1.09.2022 mit Abschlägen zu rechnen habe.
    Mit freundlichen Grüßen Heinrich Schwarz
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.05.2020
    Hallo Heinrich, mit Jahrgang 1958 können Sie nach 45 Versicherungsjahren ohne Abschläge mit 64 in Rente gehen.
  • Jürgen Widmann
    Jürgen Widmann
    am 22.05.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich bin am 2.9.1960 geboren. Ich möchte mit 61 Jahren in Rente gehen. Würde ich dann noch Arbeitslosengeld bekommen ?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 25.05.2020
    Hallo Jürgen, wenn Sie vorher lange genug versicherungspflichtig gearbeitet haben, könnte ein Anspruch von zwei Jahren Arbeitslosengeld bestehen. In die Altersrente können Sie (ohne Schwerbehinderung) ohnehin frühestens ab 63. Und dann auch nur mit Abzügen.
  • Carina Reuter
    Carina Reuter
    am 09.06.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin 1959 geb., nun arbeitslos mit 60 1/2 Jahren ,d.h. 24 Monate ALG 1 .
    Ist es richtig, dass ich mit wenigstens Minijob 450,--€ und Mindestrentenbeitragszahlung mtl. durch mich selbst, dann mit 63 und 11,4 % in Rente gehen kann ?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 10.06.2020
    Hallo Carina, wenn Sie die 35 Versicherungsjahre voll haben, können Sie mit 63 in Rente gehen. Mit 11,4 Prozent Abzug.
  • Sibylle Fuhrmann
    Sibylle Fuhrmann
    am 24.07.2020
    Hallo, ich beziehe seit 01.11.2019 eine teilweise Erwerbsminderungsrente mit 10,8 % Abschlägen. Geboren bin ich am 17.04.1961 und habe die 35 Jahre voll. Wann kann ich dann frühestens in die Altersrente gehen und mit welchen Abschlägen? Danke.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 28.07.2020
    Hallo Sibylle, das ergibt sich aus den Tabellen oben im Beitrag. Mit Jahrgang 1961 könnten Sie mit 63 in Rente - dann allerdings mit einem Abschlag in Höhe von 12,6 Prozent. Wenn Sie eine Schwerbehinderung haben, wäre bereits eine Rente mit 61 Jahren und sechs Monaten drin. Dann mit 10,8 Prozent Abschlag.
  • Necker, Kerstin
    Necker, Kerstin
    am 21.08.2020
    Mit 60. 1/2 werde ich arbeitslos evtl. fur 2 Jahre. Meine 45 Jahre sind dann auch voll. Ich übe in der Arbeitslsigkeit noch einen Minijob aus und würde auch Rentenbeiträge zahlen. Ab wann könnte ich ohne Abschläge in Rente gehen. Kann ich evtl falls noch ein Jahr fehlt, selbst zahlen. M f G
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.08.2020
    Hallo Kerstin, Ihre individuelle Altersgrenze für die abschlagsfreie Rente nach 45 Jahren richtet sich nach Ihrem Jahrgang. Oben in diesem Beitrag finden Sie dazu eine Tabelle.
  • Müller
    Müller
    am 01.09.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin 58 Jahre alt (Geburtsjahr 1962) und möchte mit 63 Jahren in Rente gehen. Dann hätte ich bereits 48 Versicherungsjahre voll. Bekomme ich trotzdem noch Abschläge und wenn ja wieviel?
  • Doris Geffarth
    Doris Geffarth
    am 01.09.2020
    Hallo und guten Tag,
    ich bin Jahrgang 02/1961 und möchte gerne mit 64 1/2 in Rente gehen. Da habe ich meine Regelaltersgrenze für langjährige Versicherte erreicht. Wenn ich mit 62 1/2 in die Arbeitslosigkeit gehe und noch einen Minijob ausführe mit Rentenzahlung, muss ich dann auch Abschläge in Kauf nehmen?
    Vielen Dank.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 02.09.2020
    Hallo Doris, geht es um die Altersrente nach 45 Versicherungsjahren ohne Abschläge? Dann ist die Arbeitslosigkeit nur ein Problem, wenn sie unmittelbar in den letzten zwei Jahren vor dem Rentenstart eintritt. Mit einem Minijob würden Sie sich in dieser Zeit dennoch die wichtigen Beitragszeiten sichern.

    Wenn Sie aber schon jetzt die 45 Jahre voll haben, müssten Sie noch nicht einmal einen Minijob ausüben. Schauen Sie am besten einmal in Ihre letzte Rentenauskunft.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 02.09.2020
    Hallo, mit Ihrem Jahrgang können Sie frühestens mit 64 Jahren und acht Monaten abschlagsfrei in die Rente nach 45 Versicherungsjahren. Wenn Sie bereits mit 63 aufhören wollen, kommt nur die Altersrente für langjährig Versicherte in Betracht. Da würden sich Ihre Abzüge jedoch auf 13,2 Prozent belaufen.
  • O. Waldt
    O. Waldt
    am 17.10.2020
    Guten Tag liebe Damen und Herren,
    ich bin im Mai 1959 geboren, beziehe seit 3/2015 eine verminderte Erwerbsminderungsrente und habe einen unbefristeten GdB von 70%. Wenn ich nun am 1.1.2021 in vorgezogene Altersrente ginge, wären die Abschläge 9% (=10,8% - 6*0,3% ?) und die Brutto Rente in etwa doppelt so hoch wie die verminderte EM Rente? Die BFA braucht leider zu lange für die Berechnung, dieser Anhaltswert würde mir zunächst völlig reichen.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 19.10.2020
    Hallo, wenn Sie nahtlos (also ohne Lücke) von der Erwerbsminderungsrente in die Altersrente wechseln, kann es sein, dass etwaige Abschläge der EM-Rente auf die Altersrente übertragen werden. Daher sollten Sie in Ihrem Fall tatsächlich auf die detaillierte Berechnung der DRV warten.
  • O. Waldt
    O. Waldt
    am 20.10.2020
    Zusatzfrage: Was meinen Sie mit "etwaige Abschläge der EM-Rente"? Ich beziehe eine verminderte EM-Rente (also 50%). Warum sollte die Altersrente daher auch vermindert sein (außer um den Abzug für die vorzeitige Zahlung von 0,3%/Monat)?

    Oder noch anders gefragt: Ist der Betrag einer EM-Rente von der Höhe identisch mit dem einer Altersrente?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.10.2020
    Wer vor dem 63. Lebensjahr eine EM-Rente bezieht, muss leider Abschläge hinnehmen - pro Monat 0,3 Prozent, maximal 10,8 Prozent. Diese bleiben bestehen, wenn Sie übergangslos von der Erwerbsminderungs- in die Altersrente wechseln.

    Gleichzeitig kann dann die Altersrente aber nicht niedriger ausfallen als Ihre bis dahin bezogene EM-Rente.
  • Pia Wagner
    Pia Wagner
    am 24.10.2020
    Guten Tag
    Ich bin Jahrgang 1957 und kann nächstes Jahr ab 01. Juni nach 45 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen!
    Welche Folgen hätte es für mich wenn mein Arbeitgeber mir vorher kündigen würde?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 26.10.2020
    Hallo Pia, zunächst einmal ist es wichtig, dass Sie vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit bereits 45 Versicherungsjahre erreicht haben. Wenn das der Fall wäre, stünde einer abzugsfreien Rente mit 63 Jahren und 10 Monaten nichts im Weg.

    Während Sie arbeitslos sind, werden allerdings geringere Rentenbeiträge abgeführt. Bei einigen Monaten Arbeitslosigkeit würden Sie das aber sicherlich gut verkraften können.
  • Susanne Orlowski
    Susanne Orlowski
    am 20.11.2020
    Hallo. Ich bin JG 62, habe leider nur wenige Jahre gearbeitet, bekomme seid fast 16 Jahren erst EM Rente, nun volle EU Rente.
    Schwerbehinderung liegt vor. In wie weit habe ich evtl. Verlust, unabhängig der 10,8%, bei vorzeitigem Renteneintrittsalter?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.11.2020
    Hallo Susanne, diese Frage kann ich ohne Einblick in Ihr Rentenkonto nicht genau beantworten. Wichtig zu wissen: Ihre Altersrente kann nicht niedriger sein als die EM-Rente. Alles andere müsste man sich anhand Ihrer individuellen Daten anschauen: https://www.sovd-sh.de/2019/02/05/kann-meine-altersrente-niedriger-sein-als-meine-erwerbsminderungsrente/
  • Peter Kaumanns
    Peter Kaumanns
    am 23.11.2020
    Hallo Herr Schultz,

    ich bin am 30.03.1960 geboren und habe meine Berufstätigkeit am 01.09.1976 begonnen. Ich habe also 2021 45 Berufsjahre.
    Meine Frage hierzu ist, kann ich zwei Jahre mit Arbeitslosigkeit leben und dann 2023 in Rente gehen.

    Danke für die Antwort
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.11.2020
    Hallo Peter, mit Ihrem Jahrgang könnten Sie mit 64 Jahren und vier Monaten abschlagsfrei in Rente - wenn die 45 Versicherungsjahre zu diesem Zeitpunkt komplett sind. Ob das bei Ihnen der Fall ist, würde ich bei der Rentenversicherung erfragen. Sie müssten bereits eine sogenannte "Rentenauskunft" erhalten haben, darin finden Sie auch Infos zu den Wartezeiten.

    Wenn Sie vor dem Beginn Ihrer Arbeitslosigkeit diese Wartezeit von 45 Jahren erfüllen, haben Sie kein Problem und können zum Stichtag abschlagsfrei in Rente.
  • Kara karadagh
    Kara karadagh
    am 18.12.2020
    Hallo,

    ist es besser für mich, Erwerbsminderungsrente oder eine Altersrente mit Abzügen zu beantragen (drei Jahre vor der Rente für Menschen mit Schwerbehinderung)?

    Die Erwerbsminderungsrente wird später durch die Altersrente abgelöst. Was ändert sich dann in der Höhe?

    Vielen Dank

    K. K.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 18.12.2020
      Hi Kara, das kann man nicht allgemein beantworten. Rentenhöhe und Voraussetzungen sind bei jedem anders. Am besten bei der Rentenversicherung anrufen und die voraussichtlichen Rentenhöhen erfragen. Dann kann man eine fundierte Entscheidung treffen.
  • Jörn
    Jörn
    am 18.12.2020
    Moin Herr Schultz,
    es ist zwar nicht wirklich aktuell aber es beschäftigt mich schon länger:
    Bin Bj. 07/67, komme auf 45 Jahre wenn ich 62,x Jahre alt bin.
    Wenn ich, wie Sie sagen, keine Möglichkeit habe, mit 63 in Rente zu gehen als besonders langjährig Versicherter, dann als langjährig Versicherter, oder?
    Also mit 14,4 % Abschlag.
    Was ich nicht verstehe ist, wo ist der (finanzielle) Unterschied ob ich als besonders langjährig Versicherter mit 65 abschlagsfrei in Rente gehe, diesen Zeitpunkt aber um 2 Jahre vorziehen möchte, dann also mit 63 als langjährig Versicherter mit 14,4 % Abschlag in Rente gehe.
    Habe ich einen Denkfehler?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 18.12.2020
      Hallo Jörn, Ihre Frage verstehe ich nicht so ganz. Der Abschlag von 14,4 Prozent bei der Rente nach 35 Versicherungsjahren ist ja nicht temporär, er läuft bis zum Lebensende. Daher macht es einen großen Unterschied, ob Sie mit 63 (bei Abzügen) oder mit 65 in Rente gehen.
    • Jörn
      Jörn
      am 18.12.2020
      Hallo Christian,
      erst einmal vielen Dank für Euren Job und dass Ihr Euch so einsetzt (wir sind natürlich Mitglied im SOVD).
      Möglicherweise liegt es an den Begrifflichkeiten, dass es bei mir ein wenig hakt:
      Also: nehmen wir an, ich möchte mit 63 in Rente gehen. Die 45 Jahre habe ich dann kurz vorher voll bekommen. Abschlagsfrei könnte ich ja mit 65 statt 67 in Rente gehen. Nun kann ich, wenn ich es richtig verstehe, NICHT als BESONDERS langjährig Versicherter mit 63 Jahren in Rente gehen sondern „nur“ als langjährig Versicherter (natürlich mit 14,4% Abschlag). Aber wo ist da der Unterschied? Die erreichten Rentenpunkte (bis zum 63. Lebensjahr) bleiben mir doch, oder? Anders gefragt: gibt es einen finanziellen Unterschied bei der Rentenhöhe, ob ich die IDENTISCHEN Rentenpunkte in 35 oder in 45 Jahren erreicht habe? Wie gesagt, dass ich bei einem Renteneintritt mit 63 Abschläge hin nehmen müsste, ist mir klar.
      Beispiel: Mein Kollege, ein Studierter, auch Bj '67, kommt auf 38 Versicherungs-Jahre und erarbeitete in der Zeit 80 Rentenpunkte (nur als Bsp.) Ich dagegen habe die gleichen Rentenpunkte in etwas über 47 Versicherungs-Jahren auch erreicht.
      Jetzt wollen wir beide mit 63 Jahren in Rente gehen. Bekommt mein Kollege eine andere Rentenhöhe als ich?
      Ich hoffe, ich konnte Verwirrung stiften:-).
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 18.12.2020
      Hallo Jörn, bei gleicher Anzahl an Rentenpunkten macht es tatsächlich keinen Unterschied. Der entscheidende Aspekt ist eben der hohe Abschlag bei einer Rente mit 63. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich das anhand Ihrer letzten Rentenauskunft bzw. Renteninformation einmal von der Deutschen Rentenversicherung kostenlos vorrechnen lassen. Wenn Sie einen guten Berater erwischen, haben Sie eine optimale Entscheidungsgrundlage.
  • Fred
    Fred
    am 06.01.2021
    Ich werde am 26.05.2021 63 Jahre alt, habe die 45 Jahre voll und habe einen Arbeitsvertrag (5 Jahre alt), der mit Vollendung meines 63. Lebensjahres endet. Ich würde gerne abschlagsfrei in Rente gehen und bin dafür auch bereit, erst einmal ALG I zu beziehen. Ist das möglich ?
    Und übrigens.....ihr macht einen Superjob und ich bin für euren Rat sehr dankbar.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 07.01.2021
      Hallo Fred, danke für das Lob.

      Mittlerweile können Sie nur noch zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze ohne Abschlag in eine vorgezogene Altersrente starten - siehe unsere Tabellen oben.

      Bei Arbeitslosigkeit unmittelbar vor dem Beginn der Altersrente für besonders langjährig Versicherte gibt es ein Problem, das sich mithilfe eines Minijobs lösen lässt. Mehr dazu in diesem Beitrag: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/mit-63-in-die-rente-aber-vorher-arbeitslos
  • Thea
    Thea
    am 10.01.2021
    Hallo zusammen, ich bin 2/1967 geboren und habe meine Ausbildung in 8/1986 begonnen. Davor habe ich ein 3 monatiges Praktikum gemacht, für das ich eine geringe Entlohnung bekommen habe. Zählt diese Zeit (Praktikum und Ausbildung) mit? Ich war immer beschäftigt bis heute!
    Herzlichen Dank für die Antwort!
    MfG Thea
  • Uwe
    Uwe
    am 18.01.2021
    Hallo,
    ich bin Jahrgang 1963 und beziehe seit 2016 eine unbefristete, volle EMR bei einer ebenfalls unbefristeten Schwerbehinderung von 80%.
    Ist es im Hinblick auf den Übergang in die Altersrente sinnvoll, bis zur Regelaltersrente zu warten, oder kann ich trotz EMR auch abschlagsfrei wg. Schwerbehinderung die Altersrente beziehen?
    Vielen Dank für eine kurze Info.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 18.01.2021
      Hallo Uwe, das kommt auf den Einzelfall an. Es gibt Situationen, in denen der Abschlag aus der EM-Rente auf die Altersrente übertragen wird. Lassen Sie sich am besten individuell beraten.
  • Reinhard
    Reinhard
    am 21.01.2021
    Hallo,
    ich bin Jahrgang 1957 und kann dieses Jahr ab Juli ,mit 63/10, in die Rente für besonders langjährig Versicherte gehen. Alle Parameter sind erfüllt, ausser der noch fehlenden 6 Monate. Einen Arbeitgeber habe ich nicht mehr.
    Beziehe seit Juni vorigen Jahres Krankengeld und bis zur Aussteuerung ist auch noch mehr Zeit als ich brauche. Habe jetzt zwischendurch eine dreimonatige Reha hinter mir und die Krankenkasse erwägt jetzt eine Erwerbsunfähigkeitsrente, da ich auch nicht als komplett arbeitsfähig entlassen wurde. Welche Nachteile könnten mir enstehen, da die 63/10 noch nicht erfüllt sind. Ich will jetzt keinen Fehler machen. Eher gehe ich noch für die letzten Monate in ALG 1. Nicht das jetzt die Erwerbsunfähigkeitsrente mit Abzügen (0,3% pro Monat)
    bis zu Beginn der Regelleistungsrente (65/11) berechnet wird, und dann ja später die Abzüge bis zum Lebensende übernommen werden. Laufe ich jetzt in eine Falle und bin ich besser beraten damit, wenn ich statt Erwerbsunfähigkeitsrente lieber ALG1 für die letzte Zeit in Betracht ziehe. Eigentlich geht es nur um die verbliebenen 5 Monate.
    Vielen Dank schon im Voraus, für eine kurze Antwort.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 21.01.2021
      Hallo Reinhard, Ihre Frage ist berechtigt, und es ist sinnvoll, sich die Ausgangslage genau anzuschauen. Allerdings kann man eine verbindliche Auskunft nur treffen, wenn man mehr über Ihre bisherigen Ansprüche in der Rentenversicherung weiß (z.B. zu erwartende Zahlungen aus der Rentenauskunft bzw. -information).

      Durch die Verbesserung der Zurechnungszeiten für neue EM-Renten muss es nicht unbedingt ein Nachteil sein, wenn Sie diesen Weg gehen. Aber wie gesagt - das muss man sich im Einzelfall anschauen. Kontaktieren Sie gern unsere Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Gerhard Schmid
    Gerhard Schmid
    am 27.01.2021
    Sehr geehrte Damen und Herren des Sozialverbandes,

    ich bin im September 1960 geboren und hatte bereits im September 2020 45 Beschäftigungsjahre erreicht und möchte so bald es geht in Rente gehen aber ohne Abschläge hinzunehmen da meine Rente nicht sehr hoch ist.
    Mein Arbeitgeber eine Porzelanfabrik zahlt seit 1993 kein Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld und außerdem wurden noch 150 Arbeitsstunden einbehalten sonst würde laut des Unternehmers die Firma pleite gehen in die er seit dieser Zeit immer Geld aus seiner privaten Tasche in die Firma stecken muß weil angeblich kein Gewinn erzielt wird.
    Mit zunehmenden Alter wird das Arbeiten immer schwerer da gesundheitliche Probleme immer mehr auftreten.
    Mein Gedanke hinsichtlich der Rente wäre folgender:
    Laut der Rentenauskunft könnte ich am 01.02.2025 ohne Abzüge in Rente gehen was ich auch vor habe zu tun.
    Meine Frage ist nun: Könnte ich zwei Jahre zuvor mich von meinem Arbeitgeber Kündigen lassen und mich ab den 01.02.23 Arbeitslos melden damit ich noch zwei Jahre 60% Arbeitslosengeld bekäme oder kann mich das Arbeitsamt vorzeitig mit 63 und 12% Abzügen in Rente schicken? Würde ich dann nach zwei Jahren meine Rente ohne Abschlag erhalten und was kann das Arbeitsamt von mir verlangen in der Arbeislosenzeit (Bewerbungen, schulische Fortbildung, ect.) .
    Für eine Information von Ihnen wäre ich sehr Dankbar.

    Mit freundlichen Gruß

    Gerhard Schmid
  • Inge
    Inge
    am 30.01.2021
    Hallo liebe Damen und Herren
    Ich würde am 17.081961geboren.
    Seid dem 01.08 1977 bin ich am arbeiten. Habe im nächten Jahr meine 45 Jahre voll. Laut Rentenbescheit kann ich am 28.02 2026 in Rente gehen. Ich möchte aber gerne am 31. 12 2025 in Rente gehen. Habe ich dann nur für die zwei Monate je 0.3% also 0.6% Abzüge?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 01.02.2021
      Hallo Inge, mit Ihrem Plan müssten Sie über die Altersrente für langjährig Versicherte gehen. Da reichen schon 35 Versicherungsjahre. Und jeder Monat vor der Regelaltersgrenze kostet Sie 0,3 Prozent Abschlag. Die Rente nach 45 Versicherungsjahren können Sie nicht mit Abschlag in Anspruch nehmen.
  • Peter Müller
    Peter Müller
    am 04.02.2021
    Das ist ja mal eine ganze tolle Seite, Kompliment. Und vor allem vielen Dank dafür, dass diese auch gepflegt wird, sprich Sie, sehr geehrter Herr Schultz auch antworten.
    Ich habe auch zwei Fragen:
    1. Stimmt noch die Regel, dass man mit 45 Arbeitsjahren mit 65 IMMER in Rente gehen kann?
    2. Ich bin Baujahr 1959, habe die 45 Arbeitsjahre bereits voll. Wenn ich mit 63 in die Arbeitslosigkeit gehe, zahlt doch das Arbeitsamt bis zum 65 Lebensjahr noch in meine Rentenkasse ein, oder? Ist das besser als wenn ich mit 63 und 2 Monaten in die "Rente mit 63" gehe?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.02.2021
      Hallo Peter, nach 45 Versicherungsjahren können Sie zurzeit spätestens mit 65 abschlagsfrei in die Rente. Mit Ihrem Jahrgang wäre es sogar noch früher möglich, siehe die Tabelle im Beitrag.

      Wenn Sie Arbeitslosengeld erhalten, zahlt das Amt etwa 80 Prozent Ihrer vorherigen Beiträge an die Rentenkasse. Ob es dann günstiger ist zu warten, hängt immer vom Einzelfall ab. Da müssten Sie sich individuell beraten lassen.
    • Peter Müller
      Peter Müller
      am 04.02.2021
      Frage allgemeiner Art: kann auch ein Versicherter, Jahrgang 1972, nach 45 Arbeitsjahren mit 65 Jahren in Rente gehen. Sprich gilt diese Regel generell noch?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.02.2021
      Aktuell gilt diese Regelung noch. Die Frage ist, ob die Regelaltersgrenze bis zum Zeitpunkt des Rentenstarts noch bei 67 liegt.
  • Peter Müller
    Peter Müller
    am 04.02.2021
    Noch eine Frage. Habe gerade bei Ihnen gelesen, dass es eine Rente für besonders langjährige Versicherte mit einem Abschlag nicht gibt. Bin im Januar 1959 geboren und wurde zum 31.12.2021 gekündigt. Nach 2 Jahren Arbeitslosigkeit bin ich dann 64, es fehlen praktisch noch der Januar bis März bis zum Erreichen der Voraussetzungen für "abschlagsfreie Rente mit 63", die bei mir bei 64 Jahre und 2 Monate liegt. Kann man die 3 Monate aussitzen, sprich von seinem eigenen Geld leben und die abschlagsfreie Rente erst zum 1.4. beantragen. Man wartet also ganz einfach bis zu diesem Zeitpunkt, dass alle Voraussetzungen erfüllt sind. Versichern kann man sich ja über die Ehefrau, man ist faktisch 3 Monate Hausmann.
    • Peter Müller
      Peter Müller
      am 04.02.2021
      Die Frage war, ob ich die 3 Monate, die mir bis zum Anspruch der vollen Rente mit 63 fehlen, einfach aussitzen kann, sprich von meinem Ersparnissen leben kann?
      Wie gesagt, mein Arbeitslosengeld läuft im Dezember aus , im Januar werde ich 64, und habe erst ab April vollen Anspruch auf die „Rente mit 63“, da ich 1959 geboren bin. Vielen Dank im Voraus
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 05.02.2021
      Die Rente nach 45 Versicherungsjahren können Sie nicht mehr zum 63. Geburtstag in Anspruch nehmen. Das geht nur bei der Altersrente für langjährig Versicherte - und hier immer mit Abschlägen. Wenn Sie zu Ihrer persönlichen Altersgrenze nach 45 Jahren Wartezeit in die Rente wollen und diese 45 Jahre bereits erfüllt sind, bevor Sie mit dem "Aussitzen" beginnen, ist das wohl möglich. Freilich müssen Sie sich dann um die Krankenversicherung kümmern, wenn Sie kein Arbeitslosengeld beziehen.

      Bei weiteren individuellen Fragen bitte an unsere Sozialberatung wenden: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Marina Kreier
    Marina Kreier
    vor 3 Wochen
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin am 29.03.1959 geboren, beziehe seit Feb.2013 eine volle EM Rente (Abzug 10,8%), hatte bereits vor Bezug der EMRente die 35 Jahre erfüllt. - Wollte am 01.04.2022 in die vorgezogene Altersrente mit Abzug 11,4 % gehen. - Wurde mir von abgeraten, da ich dann weniger Altersrente bekommen würde, wegen Abzuege nochmals von der Zurechnungszeit. Heisst das, das ich dann 22,2 % Abzug von der Zurechnungszeit bekäme? Da mir ja schon seit Feb. 2013 10,8 % davon abgezogen wurde. - Es heisst doch immer, die Altersrente darf nicht niedriger sein, als die vorher bezogene EM Rente? Und warum soll ich mich besser stehen, wenn diese Rente erst so spät wie möglich beantrage. Das verstehe ich nicht! Erbitte Erklärung.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 3 Wochen
      Hallo Marina, es bleibt dabei: Die Altersrente kann nicht niedriger sein als die zuvor bezogene EM-Rente. Wie es sich in Ihrem Fall konkret verhält, sollten Sie jedoch persönlich - anhand Ihrer Unterlagen - klären. Am besten direkt und kostenlos bei der Deutschen Rentenversicherung.
  • Karin Schmidt
    Karin Schmidt
    vor 3 Wochen
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich bin Jahrgang 1958, schwerbehindert, beziehe seit 2007 eine Erwerbunfähigkeitsrente, die letztmals bis zum 31.10.2023 befristet wurde. Meine Regelaltersrente würde am 01.08.24 beginnen. Auf Grund meiner SB könnte ich am 01.08.22 in Rente gehen. Meine Frage ist, was wäre für mich günstiger, eine nochmalige Verlängerung (1Jahr) meiner EU Rente beantragen, oder 2022 auf Grund der Schwerbehinderung Rente beantragen?
    Außerdem habe ich gelesen, dass bei der EU Rentenberechnung ein Abschlag von 10,8 berechnet wird, hat das auch Auswirkungen auf meine Altersrente?
    Mit freundlichem Gruß
    K. Schmidt
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 3 Tagen
      Hallo Karin, diese Fragen können wir nicht alle hier im Forum beantworten. Was für Sie persönlich günstiger ist, hängt immer von Details ab. Lassen Sie sich in einem ersten Schritt bei der Rentenversicherung selbst beraten. Das ist kostenlos und wird Ihre dringlichsten Fragen klären.
  • Birgit
    Birgit
    vor 1 Woche
    Hallo Herr Schulz,
    erst einmal, super Seite, gerade endeckt.
    Meine Frage:
    Ich bin Jahrgang 1958 und habe zum 01.09.2021 meine 45 Jahre voll. Zu diesem Zeitpunkt bin ich dann 63 Jahre. Um in den Genuß der Rente für besonders langjährig Versicherte zu kommen, müsste ich aber noch die 12 Monate dranhängen, was ich nicht möchte. Also müsste ich die Rente für langjährig Versicherte beantragen und mit 10,8 % Abschlag gehen.
    Wenn ich mich aber zum 31.08.21 kündigen ließe, könnte ich dann 1 Jahr Arbeitslosengeld beziehen und dann zum 01.09.2022 die Rente für besonders langjährig Versicherte ohne Abschlag beantragen ?
    Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
    Freundliche Grüße
    Birgit
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 6 Tagen
      Hallo Birgit, sobald Sie die 45-jährige Wartezeit erreicht haben, ist Arbeitslosigkeit unschädlich. Die Rente fällt natürlich ein wenig kleiner aus, weil Sie in den letzten Monaten weniger einzahlen. Aber Sie können dann ohne Abschlag mit 64 in Rente gehen.
  • Karin
    Karin
    vor 4 Tagen
    Hallo,
    ich bin im Oktober 60 geboren und werde demnächst arbeitelos.
    Ich erhalte dann zwei Jahre ALG1.Muss ich dann einen Minijob annehmen damit die Rentenpunkte gezahlt werden?
    Wie geht es dann weiter???? Rente mit oder ohne Abzüge und ab wann???
    Zwangsverrentung?
    Ich bedanke mich im Vorraus.

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