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Erwerbsminderungsrente abgelehnt – die häufigsten Gründe

Behinderung Armut Gesundheit

Etwa jeder zweite Antrag zur Erwerbsminderungsrente wird in Deutschland abgelehnt. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die häufigsten Ursachen vor und geben Tipps, wie Sie sich nach der Ablehnung verhalten sollten.

Im Jahr 2019 wurden 433.709 Anträge wegen voller Erwerbsminderung gestellt. Eine unvorstellbar große Zahl. Insgesamt 279.977 davon hat die Deutsche Rentenversicherung im gleichen Jahr bearbeitet. Etwas mehr als die Hälfte davon – knapp 142.000 wurden bewilligt, der Rest abgelehnt.

Jede zweite EM-Rente wurde 2019 abgelehnt

Angesichts dieser großen Zahl von Anträgen wollen wir zuerst die Frage beantworten, warum sich so viele Menschen mit der Erwerbsminderungsrente beschäftigen. Dazu haben wir die offiziell zugängliche Online-Datenbank der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ausgewertet. Das Ergebnis dürfte Sie überraschen: Mehr als ein Drittel aller Betroffenen muss die EM-Rente wegen psychischer Schwierigkeiten beantragen.

Allerdings wertet die DRV unter dieser Rubrik auch Menschen, die aufgrund von Suchterkrankungen und deren Folgen eine EM-Rente beziehen. Dennoch ist der große Anteil an seelischen Erkrankungen bei der Rente wegen voller Erwerbsminderung bemerkenswert.

Ebenfalls auffällig ist die große Zahl von Neubildungen, also Krebserkrankungen, die zu einer vollen EM-Rente geführt haben – mehr als 11.000 Fälle gab es dazu im Jahr 2019. Erst knapp dahinter folgen die Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems: Knapp 9.700 Menschen hatten demnach so große Probleme mit Wirbelsäule oder anderen Körperteilen, dass sie dauerhaft nicht mehr arbeiten können.

Warum wird die Erwerbsminderungsrente so oft abgelehnt?

Beim Blick in die Statistik der DRV fallen drei Ursachen ins Auge, die dafür sorgen, dass EM-Renten versagt werden: Lücken bei der Wartezeit, gesundheitliche Gründe sowie fehlende Mitwirkung. Beginnen wir mit den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen.

Wartezeit nicht erfüllt

Die Regeln sind eigentlich simpel. Wer Chancen auf eine EM-Rente haben will, muss mindestens fünf Jahre in der DRV versichert sein. In den letzten fünf Jahren vor dem Eintritt der Erwerbsminderung sollten Sie außerdem 36 Monate Pflichtversicherungszeiten vorweisen können. Falls Sie bei einem der beiden Punkte keinen Haken setzen können, brauchen Sie den Antrag gar nicht erst stellen. Eine Ausnahme besteht nur bei sehr jungen Menschen.

Weitere allgemeine Informationen zur EM-Rente finden Sie übrigens in diesem ausführlichen Beitrag.

Erwerbsminderungsrente: Antrag und Voraussetzungen | volle und teilweise Rente | Hinzuverdienst und Versteuern

Dass dennoch so viele Menschen beim Antrag an genau jener Hürde mit den Wartezeiten scheitern, ist überraschend. Im Jahr 2019 wurden fast 31.000 Anträge mit diesem Hinweis abgelehnt. Erkundigen Sie sich also bitte vor dem Antrag, ob Sie diese wichtige Voraussetzung erfüllen. Das geht kostenlos, direkt bei der Deutschen Rentenversicherung. Alternativ können Sie sich auch an den SoVD wenden.

Die weitaus größte Ursache, warum Betroffene auf dem Weg in die Erwerbsminderungsrente scheitern, hängt jedoch mit der Gesundheit zusammen.

Keine verminderte Erwerbsfähigkeit festgestellt

Während es rund um die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nur wenig zu streiten gibt, liegt die gesundheitliche Verfassung immer ein bisschen im Auge des Betrachters. Da gibt es einmal den Antragsteller selbst. Wenn Sie selbst nicht davon überzeugt wären, dass Sie schwer krank sind – dann würden Sie auch keinen Antrag stellen. Doch um einen Antrag zu bearbeiten, setzt die DRV auf die Meinung von Ärzten. Und hier gibt es in der Praxis oft sehr unterschiedliche Ansichten, wie es um das restliche Leistungsvermögen auf dem Arbeitsmarkt bestellt ist.

Relevant ist sowohl die Meinung Ihrer eigenen Ärzte als auch die eines Amtsarztes. Dessen Gutachten entscheidet am Ende darüber, ob Ihnen die Rente ausgezahlt wird oder nicht. Aber Sie sollten die Auffassung Ihres Haus- oder Facharztes auf jeden Fall unterschätzen: Denn was dieser in seinem Befundbericht dokumentiert, hat in der Regel großen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens. Genau wie beim Schwerbehindertenausweis kommt Ihrem Vertrauensarzt also eine enorm wichtige Rolle zu.

2019 wurden mehr als 93.000 Anträge zur Erwerbsminderungsrente abgelehnt, weil die gesundheitlichen Voraussetzungen nicht erfüllt waren. Oder mit anderen Worten: Weil die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung der Meinung waren, dass die betroffenen Personen noch mehr als drei Stunden am Tag irgend einer Arbeit nachgehen können. Mehr als zwei Drittel aller Anträge scheitern also an diesem Punkt.

Auch mangelnde Mitwirkung kann EM-Rente verhindern

Fast 14.000 Anträge wurden 2019 abgelehnt, weil der Antragsteller es an „Mitwirkung“ fehlen ließ. Im Durchschnitt also 37 Anträge pro Tag. Doch was genau heißt „mangelnde Mitwirkung“ in Bezug auf den Antrag zur Erwerbsminderungsrente?

Unter dieser Rubrik führt die Deutsche Rentenversicherung all jene Fälle, in denen der Antragsteller nicht dem nachgekommen ist, was von ihm erwartet wird. Ein Klassiker ist zum Beispiel der Termin beim Gutachter. Im Gegensatz zum Schwerbehindertenrecht erfordert die Reise zur EM-Rente in fast allen Fällen einen Besuch beim Amtsarzt. Wenn nun ein Antragsteller diesen Termin sausen lässt oder sich dort wenig kooperativ verhält, kann dies zur Ablehnung der Erwerbsminderungsrente führen.

Aber ganz ehrlich: Auch ich persönlich war überrascht über den recht großen Anteil in dieser Statistik. Demnach wurde jeder zehnte Antrag abgelehnt, weil der Versicherte seinen Pflichten nicht nachgekommen ist.

Fazit:  Meistens liegt es an der Gesundheit – und/oder am Befundbericht

Dass jeder zweite Antrag zur EM-Rente erfolglos ausfällt, klingt erst einmal viel. Doch beim Blick in die Zahlen der DRV stellen wir fest, dass ein Viertel dieser Fälle sehr schnell aussortiert wird, weil die rentenrechtlichen Voraussetzungen nicht vorliegen. Ziehen wir dann noch die 10 Prozent ab, bei denen es am Antragsteller selbst lag – und die Statistik sieht schon anders aus.

Dennoch – selbst mit großen gesundheitlichen Problemen ist der Antrag zur Erwerbsminderungsrente kein Selbstgänger. Insbesondere bei den Befundberichten läuft in der Realität leider viel verkehrt. Nicht weil die Ärzte Ihnen gegenüber gleichgültig oder gar böswillig wären – nein, in der Regel fehlt es einfach an sozialrechtlichen Kenntnissen. Woher soll der Facharzt auch wissen, welche Informationen für den Befundbericht von Bedeutung sind?

Von daher bieten wir unseren Mitgliedern an, bei Problemen mit der EM-Rente an Ihrer Seite zu stehen. Mit einer ausführlichen Beratung vor dem Antrag und einer professionellen Begleitung, falls Widerspruch oder Klage nötig werden.

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

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Kommentare (54)

  • Elke Wegener
    Elke Wegener
    am 01.12.2020
    Bin bei Euch ausgetreten weil der Vorsitzende unserer Ortsgruppe irgendwo nicht durchzieht,mal haben wir den Beitrag nicht bezahlt obwohl immer abgebucht wurde dann hätte ich uns nicht zur Jahreshauptversammlung angemeldet, letzten s kam wieder ein Brief obwohl schon über ein Jahr nicht mehr dabei, das muss ich mir nicht mehr antun, bin froh einigermaßen gesundheitlich stabil zu sein
    • Robert
      Robert
      am 08.09.2021
      Liebe Elke,
      bitte verwenden Sie die Satzzeichen, die Ihnen in der Schule gelehrt wurden. Es ist schrecklich einen Text zu lesen, wenn diese Zeichen fehlen.
    • Theo
      Theo
      am 16.09.2021
      Des ist die Realität um nicht zu bezahlen,wen einer wie ich wegen Unfällen mit bleibenden chronischen Krankheiten zu krank wird,und kann nicht mehr arbeiten,mit Jahren was normal ist,die absehbarer Zeit der nicht Arbeit zeigt die Ewerbsminderung,hier werden immer die Ärtzte der Rentenversicherung ablehnen,weil die für die Rentenversicherung arbeiten,auch externärzte werden bezahlt um abzu lehnen,das ist ungerecht,bei Menschen die von Unfällen mit Jahrzehnten Vollzeit Arbeit krank werden,und nicht mehr können,des ist bei mier der VdK so
    • Sonnenhut
      Sonnenhut
      am 08.11.2021
      Frecher, dummer Kommentar. Passt zu Ihrem inhaltlosen Verein. Gerne auch mit Satzzeichen.
  • Maria
    Maria
    am 10.01.2021
    Hallo zusammen,

    ich bin 58 Jahre alt und seit fast 2 Jahren krankgeschrieben wegen Depression und neurologischer Erkrankung. Habe 50 Grad der Schwerbehinderung. Mir geht es immer noch nicht gut. Während ich noch das Krankengeld bezog, hat mich die Krankenkasse aufgefordert einen Reha Antrag zu stellen.

    Obwohl es mir graute schon bei der Vorstellung die Reha anzutreten, habe ich es trotzdem getan, weil ich dachte, ich wäre dazu verpflichtet (Mitwirkungspflicht gegenüber der Krankenkasse).

    Im Sommer 2020 wurde der Reha-Antrag bewilligt. Inzwischen haben zwei Rehakliniken wegen medizinischen Gründen mir abgesagt. Die dritte Klinik hat mir den Termin in März 2021 bestätigt.

    Jetzt beziehe ich schon das Arbeitslosengeld I (Nahtlosigkeitsregelung.) Mein behandelnder Psychiater bestätigte, dass ich immer noch Reha-unfähig bin. Er sagte mir, dass mich keiner zwingen kann die Reha abzusolvieren. Deswegen möchte ich den Reha-Antrag zurückziehen und einen Erwerbsminderungsrentenantrag stellen.

    Aber es heißt doch immer "Reha vor Rente“? Muss ich befürchten, dass deswegen die Erwerbsminderungrente abgelehnt wird? Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?

    Ich danke euch für eure Erfahrungsberichte und Ratschläge schon im Voraus!
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 11.01.2021
      Hallo Maria, in der Regel führt der Weg über eine Reha deutlich schneller in die EM-Rente. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/ueber-die-reha-zur-erwerbsminderungsrente-warum-sie-lieber-einen-antrag-auf-teilhabe-stellen-sollten

      Ob das auch in Ihrem Fall sinnvoll wäre, müsste man sich jedoch im Detail anschauen.
    • AM
      AM
      am 24.03.2021
      Hallo Maria, ich Kämpfe genau diesen Kampf seit 2 Jahren. Ich war bei der medizinischen Reha, obwohl ich auch dazu nicht bereit war. Es ist allerdings nunmal so, dass dort eine wichtige Einschätzung seitens des Reha Trägers erfolgt!! Ich habe nach 3 Wochen das Handtuch geworfen, aber ich habe es versucht. Was ich nicht verstehe ist, dass Dein Psychiater sagt, Du bist rehauntauglich. Sei mir nicht böse, aber dann hast Du einen falschen Arzt. Meine Ärzte und meine Therapeuten haben mir mir eine Stabilisierung erarbeitet, dass ich wenigstens den Versuch zur Reha starten konnte. Und warum lehnen Dich Kliniken ab? Die werden vom Reha Träger ausgesucht und nicht von Dir. Du wirst Kompromisse eingehen müssen und Du musst auf dem Weg zur Rente auch die Reha versuchen, sonst wird es nichts. Das gehört nunmal auch zu Deiner Mitwirkungspflicht und ohne grundlegende Untersuchungen auch von anderer Stelle als dem Arzt Deines Vertrauens wird das nichts. Ich Kämpfe übrigens seit 2 Jahren zusammen mit dem SOVD von beruflicher Reha bis zur Erwerbsminderungsrente und habe schon sämtliche Stationen über mich ergehen lassen müssen. So läuft es halt in Deutschland. :( Alles Gute
  • Jutta
    Jutta
    am 18.03.2021
    Hallo ich habe eine Frage, vielleicht könnt Ihr mir eine Antwort geben. Ich kämpfe seit 4 Jahren um die EWMR. Ich habe die Meldung erhalten das der Richter von seiner Meinung nicht abweicht und keine Verschlechterung sieht. Nun gab es 2019 das Urteil des BSG 11.12.2019 B13 R7/18 R, dass man auch dann Rente beziehen kann wenn + Eine Summierung ungewöhnlicher Leistungseinschränkungen liegt auch dann vor, wenn mehrere auf den ersten Blick gewöhnliche Leistungseinschränkungen aufgrund einer
    besonderen Addierungs- und Verstärkungswirkung ernste Zweifel an der Einsetzbarkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt begründen. In meinen Augen, habe ich diese Summierung längst erreicht, hier nur mal die Orthopädischen, die sind Physischen noch nicht aufgeführt. Unterliege ich hier einen Irrtum oder will der Richter nicht ? Die Summierungen wurden vom Gutachter des Gericht und sowohl der Orthopäde, Schmerztherapeuth als auch der Psychiater sagen, das es keine Rehas oder sonstiges mehr gibt.(Gutachter-) Damit besteht von somatisch-orthopädischer Seite eine leichte Funktionsbeeinträchtigung der rechten Schulter, dies betrifft Arbeiten in ständiger Armvorhalte oder Überkopf.
    Weiterhin eine Funktionsbeeinträchtigung der Wirbelsäule, dies schließt mittelschwere und schwere Tätigkeiten aus. Zusätzlich Arbeiten mit regelmäßigem Heben und Tragen von mehr als 10 kg. Arbeiten in statisch ungünstiger oder gebückter Körperhaltung, wie auch unter Kälté, Nässe oder Zuglufteinwirkung. Bei Arbeiten im Sitzen sollte auf einen ergonomisch / bandscheibengerechten Arbeitsplatz zu Entlastung der Wirbelsäule geachtet werden. Bewegungspausen zum Umhergehen etwa l x stündlich zum Positionswechsel sind erforderlich. Bezüglich des Kniegelenks keine Arbeiten mit ständigem Stehen und Umhergehen bzw. häufigem Treppensteigen.

    Die Minderungen bestehen in diesem Bereich dauerhaft. Die Leistungsfähigkeit kann hier weder durch ein Heilverfahren noch auf andere Weise wiederhergestellt werden. Der Gutachter und mein Schmerztherapeut ordnen mich in GerbershagenIII, ein. Für eine Antwort wäre ich sehr Dankbar. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll.
  • Carmen
    Carmen
    am 01.04.2021
    Guten Tag, ich bin seit 05.11.20 im ALGI und noch in der Nahtlosigkeitsregelung, da mein 04/20 gestellter Antrag auch Erwerbsminderungsrente in 01/21 abgelehnt wurde. Habe Widerspruch eingelegt und warte auf die Antwort der DRV. Nun möchte eine Vermittlerin der Arbeitsagentur am 08.04.21 mich telefonisch kontaktieren, um mit mir das ärztl. Gutachten der Arbeitsagentur zu besprechen. (Ich wurde anscheinend vom ärztl. Dienst der Agentur als unter 15 Std. erwerbsfähig eingestuft. Dies geschah nach Aktenlage.) Meine große Sorge ist nun, wie ich mich bei dem Telefonat äußern soll bzw. darf. Die Agentur möchte mich natürlich vermitteln. Und sollte die Nahtlosigkeit ab 05.05.21 nicht mehr bestehen, da 6 Monate vorbei sind, werden sie sicher Druck ausüben oder von mir hören wollen, dass ich nicht mehr arbeiten kann.(?) Ich würde mich sehr über einen Rat freuen.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 06.04.2021
      Hallo Carmen, sollte es tatsächlich kein Geld mehr nach der Nahtlosigkeitsregelung geben, gäbe es noch die Option, sich theoretisch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie erst einmal weiterhin Geld bekommen.

      Trotzdem - lassen Sie sich in jedem Fall persönlichn beraten. Es handelt sich um eine komplexe Situation: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • R.T.W.
    R.T.W.
    am 01.04.2021
    Da ja gemäß dem Grundsatz "Reha vor Rente" verfahren wird habe ich von mir aus einen Reha-Antrag gestellt, Reha absolviert und wurde als weiterhin arbeitsunfähig (unter dem Hinweis den Antrag auf EM-Rente zu stellen) aus der Reha entlassen.
    Antrag auf Reha unter Zuhilfenahme des VdK gestellt und nach sage und schreibe SECHS Wochen den ablehnenden Bescheid erhalten. Nach Durchsicht der Ablehnung ist mir aufgefallen, dass einige meiner Krankheiten überhaupt nicht aufgeführt waren, auch war nach Rücksprache mit zwei (von vier von mir genannten Ärzten) zu erfahren, dass die DRV diese überhaupt nicht kontaktiert hatten. Somit gehe ich davon aus, dass hier nach Aktenlage entschieden wurde.
    Widerspruch wird von mir über den VdK eingelegt und das Ganze, wenn nötig, bis vor das Bundessozialgericht durchgefochten, so nicht meine Damen und Herren von der DRV.
    • Andrea Stadler
      Andrea Stadler
      am 31.05.2021
      Hallo,

      bin gerade im Netz auf diese Seite gestoßen und muss feststellen, das es anderen genauso geht. Hatte am Samstag die Ablehnung der Erwerbsminderungsrente in der Post, genau wie in dieser Mail nicht alle Diagnosen aufgeführt und hatte auch keine Vorstellung bei einem Amtsarzt. Hatte alle Unterlagen der letzten zwei Jahre mitgeschickt, Fachärzte, Reha s und nun frag ich mich an was bitteschön wird diese Einschätzung über mich gemessen? Ich finde keine Worte und hab mir das sicher nicht ausgesucht.

      Mfg

      Andrea
  • Cafer.u
    Cafer.u
    am 06.04.2021
    Hallo. ich habe 60 % Gdb EM Rente beantragt 18.03.2020
    Kommt die schreiben von
    Deuscherentenversicherung 30.03.2021 rente abgelehnt wegen Wartezeit nicht erfüllt
    Von 5 jahre 36 Monate 34 Monate erfüllt mir fehlen 2 Monate..Arbeit geber hat mich gekündigt meine Arbeits Vertrag endet 31.12.2017 seit dem ich bekomme nirgends keine Geld mehr..Was muß ich machen hat jemand Erfahrung.
    Danke nochmal voraus.
  • Gerlinde Jarosz
    Gerlinde Jarosz
    am 22.04.2021
    Hallo
    Ich bin 1959 geboren und habe meine Wartezeit längst erfüllt.
    Voriges Jahr schwer krank geworden seit dem beziehe ich Krankengeld
    Vier Wochen Reha hinter mir ,keine Besserung . MD geprüft .Klar meine Gesundheit wird sich nie bessern sehr verschlechtern .
    Aber trotz alledem wieder Reha sonst kein Krankengeld.
    Mal schauen wie dann weitergeht keine Ahnung
  • Purwin
    Purwin
    am 06.05.2021
    Mein Antrag auf erwerbsminderungsrente ist negativ, seit 28 monaten und wenn ich weite machen wollte sollte ich ein Gutachten bez. 1500 Euro
    bez. ich bin seit dieser zeit ausgesteuer. Meine Blut Werte sind so schlecht im Gutachten und und aber es ist negativ
    Jetzt habe ich Freitag einen MRT Termin 2×die selbe Seite die Hüftop ich bin am überlegen ob ich es weiter mach meine Nerven sind so kaputt
    Lg
    Silvia
  • Kerstin
    Kerstin
    am 13.05.2021
    2019 erkrankte ich nach genau 10 Jahren erneut an Brustkrebs an genau derselben Stelle . Nach der 1. Erkrankung mit allen möglichen Therapien wie Chemo, OP u. Bestrahlung konnte ich nach Reha nach knapp eineinhalb Jahren mit Wiedereingliederung ins Berufsleben als Reinigungskraft starten. Es fiel mir die ganze Zeit sehr schwer. Zu Freizeitaktivitäten reichte die Kraft kaum. Das Lymphödem im Arm hatten wir mit 2x wöchentlicher Lymphdrainage im Griff. Unter den Polyneuropathien litt ich immer. Dann kam der Schock. Rezitiv! Die ganze Tortour ging von vorne los. Chemo, Begleiterkrankungen wie Gürtelrose, Wundrose im Lympharm, verschlimmertes Lymphödem, Thrombose, OP mit beidseits. Amputation, weitere Chemo, Reha. Im November vergangenen Jahres stellte ich noch vor Rehaantritt EM- Rentenantrag, da ich ab 29.12.20 ausgesteuert wurde. Die Nahtlosigkeitsleistung beim Arbeitsamt wurde ebenfalls rechtzeitig beantragt.Bei der Reha bescheinigten die begutachtenden Ärzte ein berufliches Leistungsvermögen unter 3h täglich für jede berufliche Tätigkeit. Anfang Januar erhielt ich zuerst die Ablehnung vom Arbeitsamt, anschließend die von der DRV. Für die einen war ich zu krank, für die anderen zu gesund. Für den Widerspruch bei der DRV schaltete ich den VdK ein, bei dem ich seit über 10 Jahren Mitglied bin. Es sind noch immer keine Ergebnisse zu verzeichnen. Der VdK arbeitet ersichtlich nachlässig. Es wurde die Einzugsermächtigung nicht umgesetzt-ich stattdessen gemahnt, falsche Angaben in der Widerspruchsbegründung gemachten - ohne nochmal Rücksprache mit mir zu halten, Unterlagen nicht fristgemäß weitergeleitet, Absprachen für telefonischen Rückruf nicht eingehalten. Coronabedingt sind persönliche Termine nicht möglich. Nun stehe ich vor dem Problem, was wenn wieder abgelehnt oder nur eine Teilrente genehmigt wird. Stufenweise Wiedereingliederung ist dann doch wohl auch nicht mehr möglich. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Meine Arbeit als Reinigerin kann ich definitiv nicht mehr verrichten. Welche Möglichkeiten habe ich noch.
    LG Kerstin
  • Kerstin
    Kerstin
    am 13.05.2021
    Ach, ich vergaß, ich bin 1960 geboren und habe die Versicherungszeiten erfüllt. Ich habe GdB 60.
    Danke
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 14.05.2021
      Hallo Kerstin, zu dem Verfahren rund um die Erwerbsminderungsrente kann ich leider nichts sagen, da müsste man sich die Unterlagen anschauen. Grundsätzlich sind Sie dafür beim VdK in guten Händen - vielleicht hatten Sie einfach Pech mit dem Sachbearbeiter.

      Wenn Sie die 35 Versicherungsjahre erfüllen, können Sie demnächst vermutlich auch eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen in Anspruch nehmen. Dann allerdings mit relativ hohen Abzügen. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/altersarmut-behinderung-gesundheit-sozialberatung-rente-und-behinderung
    • kottix
      kottix
      am 07.08.2021
      " vielleicht hatten Sie einfach Pech mit dem Sachbearbeiter." - VdK was soll das?: beschönigend als Einzelfall beschrieben - doch leider systematische Praxis!
  • Neuhier
    Neuhier
    am 07.06.2021
    Hallo, ich habe 2017 einen Antrag auf ein Rente gestellt, wegen restloser Erschöpfung und Depressionen. Mittlerweile kamen noch Hörsturz und hochgradiger Verschlechterung der Augen dazu. Der Antrag läuft immernoch. Was ich feststelle ist, dass die Ärzte mich hier restlos im Stich lassen. Sie sehen dich an und sagen nur voll arbeitsfähig. Es wird dich keine Zeit für Untersuchungen genommen. Ich glaube, die dürfen das gar nicht mehr unterstützen. Ich habe das Vertrauen in Ärzte vollständig verloren. Man muss sehen, wie man sich selber hilft.
    • kottix
      kottix
      am 07.08.2021
      Ja, ebenso: Diagnose CFS und Gutachten nach §109Sozialgestzbuch mit Ergebnis: ich(*66) kann nicht mehr, dagegen hilft nix und das wird sich auch nicht ändern!
      Die Ärzte: Wir können nichts mehr tun & Sie sind ein Zeitfresser & überhaupt sieht Ihr Garten viel schöner als meiner aus!
      Lebe von Mutti (*38) & vom Not-Verkauf der Whg./Garten, verbrauche mein Erspartes weil Prüfärztin der DRV das Gutachten "voll erwerbsunfähig" des Prof. nicht anerkennt. Da gehen in den letzten 6Monaten ledigich vier Schreiben von Gericht& DRV - Anwalt & mir auf die Reise, während ich monatlich 190€ in eine freiwillige Pflichtversicherung zahlen muß - ohne die zu beanspruchen oder daraus Hilfe zu erwarten.
  • S. Maier
    S. Maier
    am 08.06.2021
    Hallo,
    habe nach Ablehnung bereits widerspruch eingelegt und bin noch bei der Begründung.
    Da in dem Schreiben nach Aktenlage abgelehnt wurde habe ich dazu eine Frage.
    Habe ich das Recht auf ein ärztliches Begutachten? Ich habe natürlich auch um Akteneinsicht gebeten, da mir es unbegreiflich ist, dass in der Ablehnung meine Minderbelastbarkeiten aufgeführt werden und anschließend eine volle Erwerbfähigkeit nach Aktenlage beschrieben wird.
    Vielen Dank im Voraus
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 09.06.2021
      Hallo, einen Anspruch auf die persönliche Begutachtung haben Sie nicht. Allerdings werden die meisten Antragsteller bei der EM-Rente persönlich begutachtet.
  • Doris Markhot
    Doris Markhot
    am 14.06.2021
    Hallo!
    Ich war Juni bis Juli 2019 für 4 Wochen auf Reha.
    Wurde unter 3 Stunden in meinem Beruf,aber über 6 Stunden in einem anderen krank entlassen.
    Nach der Reha ging der Ärzte Marathon erst los,von einem zum andern.Also heißt die meisten Diagnosen kamen erst nach dem Rehaaufenthalt!
    So im Dezember 2019 Erwerbsminderungsantrag gestellt kam eine Ablehnung.
    Da hab ich Wiederspruch eingelegt,worauf ich zum Gutachter geschickt wurde.
    Der Gutachter stellte fest Arbeitsfähig 3-unter 6 Stunden das wäre ja eine Teilerwerbsminderungsrente!
    Auf das Gutachten lehnte die Rentenversicherung wieder ab,mit dem Hinweis nicht nachvollziehbar! Warum schickt mich die Rentenversicherung zum Gutachter, und folgt dann seiner Empfehlung nicht? Bin jetzt in Klage mit einem Rechtsanwalt! Kann das alles nicht verstehen! Was meint ihr habe ich Chancen den Rechtssreit zu gewinnen? Denn das Gutachten hat ja für mich gesprochen. Für Antwort bin ich sehr Dankbar.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 14.06.2021
      Hallo Doris, in den meisten Fällen folgt die Rentenversicherung der Wertung des offiziellen Gutachters. Warum es in Ihrem Fall anders gelaufen ist, können wir ohne nähere Kenntnisse des Falles aber nicht beantworten. Auch die Erfolgsaussichten lassen sich so nicht beurteilen.
    • Dirk
      Dirk
      am 06.07.2021
      Hallo Doris,
      ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht. Im Oktober 2020 habe ich eine Reha beantragt und wurde von der DRV zur Begutachtung eingeladen. Der Gutachter kam zu dem Ergebnis, dass sich meine Erwerbsfähigkeit durch eine Reha nicht verbessern oder eine Verschlechterung vermeiden lässt.

      Nur vorab: ich habe Pflegegrad 3 und GdB 60 mit Kennzeichen G aufgrund einer neurologischen Erkrankung (Polyneuropahtie in Händen und Beinen starkt ausgeprägt).

      Die Erwerbsfähigkeit im ausgeübten Beruf sowie am allgemeinen Arbeitsmarkt wurden mit 3 - unter 6 Stunden beurteilt. Die Rehamaßnahme wurde durch die DRV abgelehnt (mit der Begründung: ...aufgrund der durch uns (DRV) festgestellten geminderten Erwerbsfähigkeit...).

      Daraufhin wurde der Reha-Antrag in einen Antrag auf EMR gewandelt und ich habe auch einen entsprechenden Rentenantrag gestellt.

      Nach ca. 6 Wochen kam die Ablehnung des Rentenantrages. Die Begründung war kurz und knapp: Eine Erwerbsminderung liegt nicht vor.

      Das Widerspruchsverfahren läuft, bin mal gespannt, wie es da weiter geht. Ein ärztlicher Befundbericht wurde von meiner Neurologin angefordert (die kann die Entscheidung ebenfalls nicht nachvollziehen).
    • kottix
      kottix
      am 07.08.2021
      Na klar haben Sie Chancen den Rechstsreit zu gewinnen: Kommt auf die Laune des Richters und auch ein wenig auf Ihre Rechtsvertretung an - versenden Sie Blumen und Pralinen!
      Ich möchte Sie als selbst Betroffener wirklich nur aufheitern!
  • Karin Krämer
    Karin Krämer
    am 16.06.2021
    2017 hat schon der medizinischen Dienst von der Agentur für Arbeit gesagt ich wäre nicht arbeitsfähig. 2018 Reha und anschließend berufliche Reha. Alles ohne Erfolg, habe im August 2019 EU Rente beantragt, die im Mai 2020 abgelehnt wurde. Wiederspruch läuft, jetzt bekam ich den Pflegegrad 3 und bekomme immer noch kein Rente. Man will nochmals neue Befundberichte haben. Gab es das schon? Dass jemanden mit Pflegegrad 3 keine EU Rente bekam?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 16.06.2021
      Hallo Karin, erst einmal klingt das natürlich unlogisch. Und in vielen Fällen geht ein relativ hoher Pflegegrad in jungen Jahren auch mit einer EM-Rente einher. Aber nicht immer, die Bewertungen laufen auf unterschiedlichen Ebenen.
  • Heike Forst
    Heike Forst
    am 06.07.2021
    Hallo, habe heute erfahren das ich aus der Nahrlosigkeit raus bin, heisst das , meine EM Rente ist abgelehnt ? Und was muss ich jetzt machen ? Rentenkasse hat mir noch nicht geschrieben.
    Bin Mitglied bei Euch.

    LG Heike
  • Christina Dreher
    Christina Dreher
    am 24.07.2021
    Hallo ich hätte da mal eine frage :Bin seit über einem jahr im krankenschein hab menignom op und reha hinter mir ,darf nur noch 2std arbeiten, hab erwerbsminderungsrente beantragt und die wurde abgelehnt ich bin zu krank und kann nicht arbeiten werde Widerspruch einlegen aber was wenn wieder abgelehnt wird?ich habe wortfindungsstörung entschuldigt meine Schreibweise. In der reha stellte ich den Antrag auf rente weil der arzt mir das sagte. Vielen dank für eure Antwort.
  • Jörg Lewandowski
    Jörg Lewandowski
    am 01.08.2021
    Alles hat im Mai 2015 angefangen.
    Meine Frau bekam Rückenschmerzen die von Tag zu Tag schlimmer wurden.
    Nach einem Arzt Besuch mit MRT stand fest,das ein Nerv gerissen war.
    Da nach erfolgte ein Krankenhaus Aufendhalt in der Ihr angeraten wurde sich einer OP zu unterziehen,die ohne Narkose durchgeführt werden muss.
    Meine Frau willigte ein.
    Leider ohne erfolg.
    Es folgten dann unzählige Arztbesuche,bis auf Anraten der Ärzte eine EM beantragt wurde.Im März 2016 fand eine RHEA statt.
    Meine Frau in der RHEA alles gegeben,was ein Riesenfehler war.
    Der Gesundheitszustand verschlechterte sich auf Grund der Schmerzen ständig.
    Die DRV lehnte auf Grund des RHEA Gutachtens den Antrag ab.
    Es wurde mit einem Fachanwalt Wiederspruch eingelegt.
    Die DRV bestellte ein Neues Gutachten .
    Das Gutachten war Niederschmetternd.
    Aus dem ging hervor das an eine Arbeitstätigkeit nie wieder zu denken sei.
    Der wurde dann im Dezember 2017 wiederum mit der Begründung aus dem Gutachten von der RHEA 2016 abgelehnt.
    Dann haben wir Klage eingereicht.
    Im März 2018 wurde vom Gericht ein Gutachter bestellt.
    Das Gutachten wurde dann im August 2018 erstellt mit dem gleichen Diagnose Ergebniss Arbeitsunfähig.
    Die DRV forderte dann noch ein Gutachten an,wir hatten Mitlerweile Sommer 2019,
    Es gab dann ein Gutachtertermien im Juni 2020.
    Am 31.1.2020 ist meine Frau beim gehen blötzlich gefallen und hat sich eine Dreifache Unterschenkelfraktur zugezogen.
    Zwei Trümmerbrüche mit einem Offenenbruch.
    Das Krankenhaus in dem Sie eingeliefert wurde sagte,da gehen wir nicht dran.
    Sie wurde in eine Spezialklinik gebracht,
    Es folgten 2 OP .
    Die einmal 6 Stunden und einmal 5 Stunden Dauerten.
    9 Schrauben und 2 Platten wurden angebracht.
    Ein zugezogener Neurologe hat dann in der Klinik festgestellt das der Sturz durch den Riss eines 2 Nerves verursacht wurde.
    Eine OP in der die Nerven
    Zusammengeführt werden könnten gibt es in dem Rückenbereich nicht sagte Er.
    Dann hat Sie 13 Monate im Rollstuhl verbringen müssen.Pflegestufe 2 wurde genehmigt.
    Der Gutachter Termin in Juni 2020 wurde Wahrgenommen, mit dem Ergebnis, das die Gutachterin schrieb,das Sie Aufgrund das meine Fraun nicht stehen kann ,kein Neurologisches Gutachten erstellen kann.
    Das Gericht hat dann bei der DRV angefragt,ob auf das Bein eine EM Rente gezahlt werden kann.
    Die DRV wollte dann wieder ein Gutachten haben.
    Das Gericht bestellte wieder ein Gutachten bei einer Ortopädenin.
    Das Gutachten wurde in Juni 2021 erstellt.
    Die Frau Dr. hat sich 4 Stunden Zeitgenommen und für meine Frau ein Niederschmetterndes Gutachten geschrieben.
    Sie soll sich keine Hoffnung machen,Sie wird nie wieder Richtig laufen können.
    Und an Arbeiten schon mal garnicht mehr denken.
    Sie soll sich Glücklich schätzen,das Sie das Bein noch hat.
    Wir kämpfen jetzt im 6 Jahr mit der DRV.
    Da meine Frau jetzt Mitlerweile auch 56 Jahre ist und Selber 2 Staatsexamen in der Medizin hat,kann Sie jedes Gutachten und Bericht mit den Fachausdrücken verstehen.
    Wir warten jetzt auf ein Urteil des Gerichtes.
    Wir werden uns auf kein vergleich einlassen,da es Mitlerweile um sehr viel Geld für uns geht.
  • Peter Leitner
    Peter Leitner
    am 01.09.2021
    Hallo, ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und entsetzt wie es so manchen hier ergeht. Auch ich hatte Antrag auf EU Rente gestellt . Reha hinter mir . Rentenantrag wurde niedergeschmettert. Widerruf erfolglos. Wollte schon aufgeben, aber mein Rechtsanwalt vom DGB bestand auf Klage. Dann ging alles sehr schnell. 2 Stunden vor Verhandlung zum unabhängigen Gutachter. Einschätzung : arbeitsfähig zwischen 3 und 6 Stunden, was einer halben EU Rente entsprechen würde. Richterin meinte an die Parteien...." ihr werdet Euch vermutlich auf einen Vergleich einigen ".
    Rechtsvertreter der Rentenkasse machte dann überraschend den Vorschlag: volle Rente, aufgrund der Arbeitsmarktlage, befristet auf zwei Jahre!
    Was ich damit sagen will: Nicht aufgeben und den Weg vor das Sozialgericht nicht scheuen.

    Für mich geht es jetzt jedoch wieder von vorne los. Im Oktober läuft meine Rente aus. Antrag auf Weitergewährung im Mai gestellt. Bis dato keine Nachricht von der Rentenkasse!
    Ich sitze auf Kohlen und das ist zermürbend!
  • Silvina Gabriel
    Silvina Gabriel
    am 03.09.2021
    Hallo, habe eure Seite soeben entdeckt, da ich meinen Fall kurz schildern möchte. Vor ca. zwei Jahren habe ich Erwerbsminderungsrente beantragt.,wurde aber abgelehnt, was jetzt über ein Gericht läuft, da ich in Widerspruch gegangen bin. Ich werde von dem VdK durch eine Anwältin vertreten, was seine Zeit dauert. Ich bin an der Schulter Ende März operriert wurden, seid Dezember bin ich krankgeschrieben. Sollte von meinem Arzt eine Reha beantragen, wurde von der DRV Sachsen aber abgelehnt, mit der Begründung das ich zu krank sei und sie mir nichts bringen würde, da die Krankenheiten aber bleiben. Ich leite unter chronischen Dauerschmerzen in beiden Schultern, Rücken, beide Hüften, beide Kniegelenken, Beine Lypödeme, Fussgelenke, chronische Achillessehneentzündung, Schlafapnoe, Deppressionen. Nun frage Ich mich, warum bekomme Ich da keine Erwerbsminderungsrente? Ich frage mich jeden Tag, wie man mit solchen starken Schmerzen, wie ich sie habe, arbeiten gehen soll? Die Betreuer von KK und Arbeitsamt sagen, geht garnicht, nur die DRV macht da nicht mit. Was soll bzw. da noch machen.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 06.09.2021
      Hallo Silvina, Ihre Frage könnten wir nur beantworten, wenn wir Ihre medizinischen Befundberichte einsehen würden. Es kann verschiedene Gründe für das Vorgehen der DRV geben, fragen Sie am besten bei Ihrem Berater vom VdK nach, dem liegen die Berichte ja vor.
    • Anja Seemann
      Anja Seemann
      am 30.09.2021
      Hallo,
      Habe PBC/Overlapp AIH, Osteoporose, Polyarthrose und eine Neurasthenie mit Panikstörung.
      Ich war aufgrund mehrfacher Knochenbrüche und der Gefahr weiterer Brüche nicht Reha fähig. Wir haben keinen Rehaantrag gestellt, sondern gleich die Erwerbsminderungsrente. Es gab keine Nachfragen etc., da meine Ärztin dies schriftlich bestätigt hatte. Die volle EM-Rente wurde nach 9 Monaten bewilligt.

      Wünsche Dir alles Gute und gute Besserung LG
  • sven
    sven
    am 13.10.2021
    Haltet durch. IHR SCHAFFT DAS
  • Marlene
    Marlene
    am 23.10.2021
    Ich bin 63 Jahre alt. Wir haben vor einigen Monaten einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung gestellt. Daraufhin wurde ich von der DRV zu einem Gutachten bei einem Arzt gebeten. Der Gutachter hat keinen guten Ruf und einige bekannte hatten leider sehr negative Erfahrungen mit diesem. Daraufhin habe ich den Gutachter wegen "Befangenheit" abgelehnt. Wahrscheinlich war das ein Fehler denn einige Monate später habe ich einen Brief von der DRV bekommen wo steht das mir dieses Recht nicht zusteht. Ich soll nun innerhalb 3 Wochen antworten und sagen ob ich zum Gutachter will oder nicht. Man wird förmlich dazu gedrängt. Wie soll ich mich jetzt verhalten? Bitte um eine ausführliche Antwort. Soll ich denen Schriftlich antworten und schreiben das ich einverstanden mit dem Gutachten bin??
  • Wasa Med
    Wasa Med
    am 06.11.2021
    VASA..
    Ich habe im Oktober 2020 eine Reha beantragt und es wurde vom DRV bewertet. Reha wurde angenommen und der Name und die Adresse der Klinik kamen mit dem Termin, dann zwei Monate später erhielt der DRV einen Brief. Nur weil die Reha abgesagt wurde. Unsere Ärzte sagte, es wäre nicht von Vorteil, nach Reha zu gehen. oder NICHT lohnen..

    Es stand dass ich innerhalb eines Monats die Erwerbsminderungsrente beantragen würde, der Rehabilitationsantrag wurde dann in einen EMR-Antrag umgewandelt und ich habe bis heute keinen Rentenantrag gestellt. Der Grund für meine Krankheit waren Depressionen 16 Monate sind vorbei und jetzt bin ich 4 Monate krank von einer anderen Krankheit und bekomme Geld aus der Krankenbox. Ich wusste nicht, ob ich eine EMR beantragen kann, weil ich vor 3 Monaten meinen Job gekündigt habe, ich habe einen Aufhebungsvertrag abgeschlossen, aber sie zahlen bis zum 63. Lebensjahr 50% meines Rentenbeitrags, wenn ich eine EMR beantrage, Sie werden diesen Betrag nicht zahlen. Ich habe mit dem Arbeitgeber gesprochen und er sagte, dass sie nach einem Jahr eine Pauschale zahlen werden, also möchte ich mich nach einem Jahr bewerben. DRK selbst bietet Pensionierung an, wenn ich mich nach einem Jahr beantrage, bin ich zögerlich, ob der DRV sie blockiert, ich brauche bitte Ihre Meinung dazu, oder ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich EMR-Antrag besser stellen würde. Lebe wohl, meine Kurbel. Ich brauche deine Hilfe.

    Ich habe Pflege 3 und GdB 60 Wartungsbericht Bewertung.
  • TIMO
    TIMO
    am 06.11.2021
    TIMO,
    Hallo an alle,

    Ich bin 57 Jahre alt und seit ca. 2 Jahren wegen Depressionen krankgeschrieben. Mir geht es immer noch nicht gut. Während ich noch Krankengeld bekomen, forderte mich die Krankenkasse auf, eine Reha zu beantragen.

    Ich habe es mitDRV Rehabilitation zugestimmt.

    Der Sanierungsantrag wurde im Sommer 2020 bewilligt. Die Klinik bestätigte mir den Termin im März 2021. und einen Monat später kam eine schreiben DRV und sagte, dass Reha abgesagt wurde.
    Der Grund war, dass Raha ist keine lösung für dich, es heißt, du musst eine Erwerbsminderungsrente beantragen.

    Jetzt bekomme ich noch Krankengeld, weil meine Krankheit ist gewechselt (Diognose) noch läuft,14 monate noch
    Ich möchte vorerst keine Invalidenrente beantragen.
    Ich möchte mich 2023 bewerben
    Ich weiß nicht, ich mache es richtig oder falsch
    Dafür brauche ich eure Vorschläge.

    Vielleicht kann ich jetzt in Rente gehen, weil sie mir sagen, dass ich eine Erwerbminderungsrente beantragen soll,
    wenn ich 2023 den Rente beantrage, wird mir DRV Probleme bereiten?

    Muss ich deshalb Angst haben, dass die Invalidenrente verweigert wird und mit welchen Ergebnissen muss ich rechnen?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Kommentare und Ratschläge!
  • Uwe
    Uwe
    am 09.11.2021
    Uwe
    Hallo an alle,

    Ich bin 58 Jahre alt und seit ca. 1,5 Jahren wegen Depression Krankgeschrieben. Ich bekomme noch Krankengeld die Krankenkasse ziwing mich auf, eine Reha zu beantragen.

    ich habe Reha beantragt Reha-Antrag genehmigt. Die Klinik bestätigt
    und einen Monat später kam der Brief DRV. absage.

    Der Grund Raha ist für sie wird dir nicht nützen (nichts wert) Sie müssen eine EMR beantragen.

    Ich möchte vorerst keine EMR beantragen.

    Ich möchte Jahr 2023' Erwerbsminderungsrente bentragen...

    Dazu brauche ich eure Vorschläge.

    Vielleicht habe ich jetzt eine Chance in Rente zu gehen, weil er möchte, dass ich mich bei DRK-Ärzten erwebminderunsrente bewerbe?

    Wird mir die DRV Probleme bereiten, wenn ich 2023 eine Rente beantrage?
    oder ich sollte sofort einen Antragsantrag stellen.

    Muss ich befürchten, dass meine Invalidenrente verweigert wird und mit welchen Ergebnissen kann ich rechnen?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Kommentare und Empfehlungen!
  • Micha
    Micha
    am 09.11.2021
    Hallo zusammen. ich bin seit Anfang des Jahres erwerbsgemindert berufsunfähig und bekomme die halbe Rente. Ich habe die EU-Rente selber, mit Hilfe eines Knappschaftsältesten ohne Reha gestellt. Der Schwerpunkt ist Depressionen, Angst- und Anpassungsstörung. Ich bin arbeitslos (ALG 1) und gehe mit Hilfe eines Verbandes derzeit in den Widerspruch, da ich weis das ich nicht mehr arbeiten kann. Nach jahrelangem Mobbing und zum Schluß auch Bossing sowie schwerer privater, seelischer Belastung, ist jeder Tag und dessen Anforderungen für mich kaum zu stemmen. Leider mache ich auf mein Umfeld einen “normalen“ Eindruck....
    Ich schreibe dies um allen Mut zu machen die ernsthaft krank sind und sich nicht trauen. Ihr könnt nur gewinnen, nichts verlieren!
  • Sieber Claudia
    Sieber Claudia
    vor 2 Wochen
    Hallo, Herr Schulz! Es geht hier um meinen Mann .Er ist an COPD erkrankt und zum 6.1.2022 ausgesteuert. Er war viele Jahre selbständig, mußte die Firma schließen, hat dann
    18 Monate gearbeitet u.war dann 10 Monate arbeitslos.Im August 2020 wurde er dann dauerhaft krankgeschrieben. Eine Reha mußten wir beantragen, gingen wegen abgelehnten Antrag auf Begleitperson in Widerspruch.Letztendlich zog die Rentenversicherung selbst die Reha zurück. Eigentlich stehen ja meinem Mann noch 2Monate Arbeitslosengeld zu, u.er ja zum Bsp. enorme Knieprobleme hat, wo er ja ev. dann neu Krankengeld beziehen kann, wäre das möglich? Zählt denn zu den 36 Monaten vor Beginn der Erwebsminderung auch die Zeit der Krankschreibung dazu? Wir wissen nun nicht, ist der Antragauf Arbeitslosengeld oderder Antrag auf EM Rentebesser für uns. Wir würden uns über eine Antwort sehr freuen!
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Claudia, bedenken Sie, dass der Antrag auf EM-Rente mehrere Monate in Bearbeitung sein kann. Wenn Sie in zwei Monate nicht ohne Geld dastehen möchten, sollten Sie den Antrag also zeitnah stellen. In der Zwischenzeit wäre ein Antrag auf ALG I sinnvoll, wenn Sie noch Anspruch haben.
  • Frank Trinkstein
    Frank Trinkstein
    vor 1 Woche
    Meine Rentenversicherung hatte mir am 16.07.21 eine 5-wöchige Reha genehmigt. Diese Reha habe ich am 05.10.21 bis 09.11.21 abgeleistet. Ich bin 62 Jahre alt. Mittlerweile liegt mir der medizinische Entlassungsbericht vor. Leistungsvermögen allgemeiner Arbeitsmarkt: unter 3 Stunden. Ich denke dass ich in Kürze von der Rentenversicherung aufgefordert werde einen Erwererbsminderungsrente zu beantragen ?? Ich habe jetzt von meiner Krankenkasse einen Brief erhalten, mit der Bitte eine Einwilligungserklärung (für den medizinischen Entlassungsbericht) zu erteilen. Der MD der Krankenkasse will den Entlassungsbericht?? Kann ich dem zustimmen oder sollte man ablehnen ??? Was will die Krankenkasse mit dem Bericht ? Will die Krankenkasse auf die Rentenversicherung einwirken, dass ich einen Antrag auf Erwerbsminderung stelle ??? Habe ich ein Gestaltungsrecht (Beginn - Antrag der Erwersminderungsrente ??) Die Reha wurde von meiner Ärztin in die Wege geleitet! Oder geht es der Krankenkasse um das Krankengeld, dass man die Rentenversicherung ab 16.07.21 in die Pflicht nehmen will ! Ich würde gerne den Beginn der ERwerbsminderungs-Rente beeinflussen. Bitte um Antwort. Danke
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 1 Woche
      Hallo Frank, eines ist sicher: Die Krankenkasse hat natürlich ein Interesse daran, die EM-Rente so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen. Dann bekommen Sie nämlich kein Krankengeld mehr. Ob Sie noch über das Gestaltungsrecht verfügen, müsste man über Ihre Unterlagen herausfinden - hier im Forum können wir das leider nicht leisten: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

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