Direkt zu den Inhalten springen

Erwerbsminderungsrente abgelehnt – die häufigsten Gründe

Behinderung Armut Gesundheit

Etwa jeder zweite Antrag zur Erwerbsminderungsrente wird in Deutschland abgelehnt. Dafür gibt es unterschiedliche Gründe. In diesem Beitrag stellen wir Ihnen die häufigsten Ursachen vor und geben Tipps, wie Sie sich nach der Ablehnung verhalten sollten.

Im Jahr 2019 wurden 433.709 Anträge wegen voller Erwerbsminderung gestellt. Eine unvorstellbar große Zahl. Insgesamt 279.977 davon hat die Deutsche Rentenversicherung im gleichen Jahr bearbeitet. Etwas mehr als die Hälfte davon – knapp 142.000 wurden bewilligt, der Rest abgelehnt.

Jede zweite EM-Rente wurde 2019 abgelehnt

Angesichts dieser großen Zahl von Anträgen wollen wir zuerst die Frage beantworten, warum sich so viele Menschen mit der Erwerbsminderungsrente beschäftigen. Dazu haben wir die offiziell zugängliche Online-Datenbank der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ausgewertet. Das Ergebnis dürfte Sie überraschen: Mehr als ein Drittel aller Betroffenen muss die EM-Rente wegen psychischer Schwierigkeiten beantragen.

Allerdings wertet die DRV unter dieser Rubrik auch Menschen, die aufgrund von Suchterkrankungen und deren Folgen eine EM-Rente beziehen. Dennoch ist der große Anteil an seelischen Erkrankungen bei der Rente wegen voller Erwerbsminderung bemerkenswert.

Ebenfalls auffällig ist die große Zahl von Neubildungen, also Krebserkrankungen, die zu einer vollen EM-Rente geführt haben – mehr als 11.000 Fälle gab es dazu im Jahr 2019. Erst knapp dahinter folgen die Krankheiten des Muskel- und Skelettsystems: Knapp 9.700 Menschen hatten demnach so große Probleme mit Wirbelsäule oder anderen Körperteilen, dass sie dauerhaft nicht mehr arbeiten können.

Warum wird die Erwerbsminderungsrente so oft abgelehnt?

Beim Blick in die Statistik der DRV fallen drei Ursachen ins Auge, die dafür sorgen, dass EM-Renten versagt werden: Lücken bei der Wartezeit, gesundheitliche Gründe sowie fehlende Mitwirkung. Beginnen wir mit den versicherungsrechtlichen Voraussetzungen.

Wartezeit nicht erfüllt

Die Regeln sind eigentlich simpel. Wer Chancen auf eine EM-Rente haben will, muss mindestens fünf Jahre in der DRV versichert sein. In den letzten fünf Jahren vor dem Eintritt der Erwerbsminderung sollten Sie außerdem 36 Monate Pflichtversicherungszeiten vorweisen können. Falls Sie bei einem der beiden Punkte keinen Haken setzen können, brauchen Sie den Antrag gar nicht erst stellen. Eine Ausnahme besteht nur bei sehr jungen Menschen.

Weitere allgemeine Informationen zur EM-Rente finden Sie übrigens in diesem ausführlichen Beitrag.

Erwerbsminderungsrente: Antrag und Voraussetzungen | volle und teilweise Rente | Hinzuverdienst und Versteuern

Dass dennoch so viele Menschen beim Antrag an genau jener Hürde mit den Wartezeiten scheitern, ist überraschend. Im Jahr 2019 wurden fast 31.000 Anträge mit diesem Hinweis abgelehnt. Erkundigen Sie sich also bitte vor dem Antrag, ob Sie diese wichtige Voraussetzung erfüllen. Das geht kostenlos, direkt bei der Deutschen Rentenversicherung. Alternativ können Sie sich auch an den SoVD wenden.

Die weitaus größte Ursache, warum Betroffene auf dem Weg in die Erwerbsminderungsrente scheitern, hängt jedoch mit der Gesundheit zusammen.

Keine verminderte Erwerbsfähigkeit festgestellt

Während es rund um die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen nur wenig zu streiten gibt, liegt die gesundheitliche Verfassung immer ein bisschen im Auge des Betrachters. Da gibt es einmal den Antragsteller selbst. Wenn Sie selbst nicht davon überzeugt wären, dass Sie schwer krank sind – dann würden Sie auch keinen Antrag stellen. Doch um einen Antrag zu bearbeiten, setzt die DRV auf die Meinung von Ärzten. Und hier gibt es in der Praxis oft sehr unterschiedliche Ansichten, wie es um das restliche Leistungsvermögen auf dem Arbeitsmarkt bestellt ist.

Relevant ist sowohl die Meinung Ihrer eigenen Ärzte als auch die eines Amtsarztes. Dessen Gutachten entscheidet am Ende darüber, ob Ihnen die Rente ausgezahlt wird oder nicht. Aber Sie sollten die Auffassung Ihres Haus- oder Facharztes auf jeden Fall unterschätzen: Denn was dieser in seinem Befundbericht dokumentiert, hat in der Regel großen Einfluss auf den Ausgang des Verfahrens. Genau wie beim Schwerbehindertenausweis kommt Ihrem Vertrauensarzt also eine enorm wichtige Rolle zu.

2019 wurden mehr als 93.000 Anträge zur Erwerbsminderungsrente abgelehnt, weil die gesundheitlichen Voraussetzungen nicht erfüllt waren. Oder mit anderen Worten: Weil die Ärzte der Deutschen Rentenversicherung der Meinung waren, dass die betroffenen Personen noch mehr als drei Stunden am Tag irgend einer Arbeit nachgehen können. Mehr als zwei Drittel aller Anträge scheitern also an diesem Punkt.

Auch mangelnde Mitwirkung kann EM-Rente verhindern

Fast 14.000 Anträge wurden 2019 abgelehnt, weil der Antragsteller es an „Mitwirkung“ fehlen ließ. Im Durchschnitt also 37 Anträge pro Tag. Doch was genau heißt „mangelnde Mitwirkung“ in Bezug auf den Antrag zur Erwerbsminderungsrente?

Unter dieser Rubrik führt die Deutsche Rentenversicherung all jene Fälle, in denen der Antragsteller nicht dem nachgekommen ist, was von ihm erwartet wird. Ein Klassiker ist zum Beispiel der Termin beim Gutachter. Im Gegensatz zum Schwerbehindertenrecht erfordert die Reise zur EM-Rente in fast allen Fällen einen Besuch beim Amtsarzt. Wenn nun ein Antragsteller diesen Termin sausen lässt oder sich dort wenig kooperativ verhält, kann dies zur Ablehnung der Erwerbsminderungsrente führen.

Aber ganz ehrlich: Auch ich persönlich war überrascht über den recht großen Anteil in dieser Statistik. Demnach wurde jeder zehnte Antrag abgelehnt, weil der Versicherte seinen Pflichten nicht nachgekommen ist.

Fazit:  Meistens liegt es an der Gesundheit – und/oder am Befundbericht

Dass jeder zweite Antrag zur EM-Rente erfolglos ausfällt, klingt erst einmal viel. Doch beim Blick in die Zahlen der DRV stellen wir fest, dass ein Viertel dieser Fälle sehr schnell aussortiert wird, weil die rentenrechtlichen Voraussetzungen nicht vorliegen. Ziehen wir dann noch die 10 Prozent ab, bei denen es am Antragsteller selbst lag – und die Statistik sieht schon anders aus.

Dennoch – selbst mit großen gesundheitlichen Problemen ist der Antrag zur Erwerbsminderungsrente kein Selbstgänger. Insbesondere bei den Befundberichten läuft in der Realität leider viel verkehrt. Nicht weil die Ärzte Ihnen gegenüber gleichgültig oder gar böswillig wären – nein, in der Regel fehlt es einfach an sozialrechtlichen Kenntnissen. Woher soll der Facharzt auch wissen, welche Informationen für den Befundbericht von Bedeutung sind?

Von daher bieten wir unseren Mitgliedern an, bei Problemen mit der EM-Rente an Ihrer Seite zu stehen. Mit einer ausführlichen Beratung vor dem Antrag und einer professionellen Begleitung, falls Widerspruch oder Klage nötig werden.

Viele Menschen stehen vor Problemen, wenn sie zwischen "Aussteuerung", Arbeitslosengeld und der Aussicht auf eine Erwerbsminderungsrente in der Luft hängen. In diesem Ratgeber erfahren Sie auf einen Blick die wichtigsten Informationen. Zum Beispiel:

Was passiert, wenn die EM-Rente rückwirkend bewilligt wird
Warum einige Menschen eine volle Erwerbsminderungsrente beziehen, obwohl sie mehr als drei Stunden arbeiten können
Welche Optionen Sie haben, um möglichst früh eine Altersrente zu beziehen

Außerdem erfahren Sie weitere wichtige Informationen zum großen Thema Erwerbsminderungsrente und dem oft schwierigen Übergang aus dem Krankengeld. Auf 164 Seiten mit mehr als 30 Grafiken. Hier können Sie "Vom Krankengeld zur Rente" bestellen - entweder als Taschenbuch oder PDF-Datei.


Kommentare (114)

  • user
    Karina
    am 20.10.2022

    Ich habe da nochmal einige Fragen: Seid März2019 war ich in der AU bis September 2020, dann bis Januar 2021 im Arbeitslosengeld und ab Januar 2021 habe ich an einer Beruflichen Rehabilitation teilgenommen, die im Januar 2023 endet. Leider sind neue Körperliche Gebrechen hinzugekommen und meine Frage wäre nun, erfülle ich denn nun die rechtlichen Vorraussetzungen für eine EM Rente? Oder habe ich mir das nun verbaut, weil ich an der Beruflichen Reha teilgenommen habe? Zählt denn Arbeitslosigkeit und die Maßnahme, Teilhabe am Arbeitsleben, zur Rentenbeitragspflichtigen Zeiten? Was wäre sinnvoller? Nach Beendigung der Maßnahme erst einmal Arbeitslos melden? Oder sich sofort im Anschluß einer notwendige OP unterziehen? Würde dann sofort Krankengeld gezahlt ( neue Erkrankung) ?

    • user
      Christian Schultz
      am 20.10.2022

      Hallo Karina, das müsste man sich in Ihrem Fall genau anhand Ihrer Unterlagen anschauen. Hier im Forum können wir keine individuellen Tipps zum Verhalten geben, das wäre unseriös. Wenden Sie sich gern an meine Kollegen: https://www.sovd.de/sozialverband/organisation/landes-und-kreisverbaende

  • user
    Jens Behrendt
    am 26.09.2022

    Ich bin seit 2018 schwer an der Lunge erkrankt. Asthma cobd overlap syndrom statium 4 D mit lungenemphysem. Im Jahr mehre exabationen und Aufenthalte im Krankenhaus. Der Arzt sagte mir 2018, dass ich mit der Lunge nur noch ca 5jahre zu leben hätte. Im Jahr habe ich ca jeden 3. bis 4. Monat eine exabationen. Ich sollte bereits 2018 EU Rente beantragen, was ich auch gemacht habe, ohne Erfolg. Ich könnte ja noch 6 Stunden täglich mit leichten Arbeiten arbeiten. Das als LKW fahrer mit zig dausent Medikamenten. Zur Reha? Logisch! Dort als fast vollständig gesund entlassen. Fazit. Trotzdem ich mit zwei Anwälten gekämpft habe, beanspruche ich wieder zur Zeit die 78 wochen krankengeld. Es wird nicht mehr lange dauern bis der medizinische Dienst der Krankenkassen auf dem Plan steht. In meinem Augen, sind das alles Verbrecher.

  • user
    Klaudia
    am 20.09.2022

    Ich bin zum wiederholten Male inzwischen von der Krankenkasse seit dem 19.09.22 ausgesteuert. Vorher verpflichtete die KK mich jedoch aufgrund eines med. Gutachtens nach Aktenlage bis zum 01.09.22 einen Reha-Antrag bei der RV zu stellen um meine Erwerbsfähigkeit zu prüfen, welches ich auch getan habe.

    Aufgrund der Aussteuerung musste ich mich dann bei der Arbeitsagentur melden. Auch dort musste ich in einem verschlossenen Umschlag einen Fragebogen ausfüllen für den Gutachter des AA. Dies erfolgte bereits Mitte August mit dem Antrag auf ALG und den dazu benötigten Bescheiden des AG sowie der KK. Eine heutige Nachfrage beim AA bezüglich des Bearbeitungsstandes wurde damit beantwortet das das Gutachten noch nicht vorliegt und daher die Höhe des ALG nicht genannt werden könnte. Grund dafür soll sein, das wenn der Gutachter des AA die Auffassung vertritt, das ich nicht mehr voll erwerbsfähig bin, die Höhe des ALG gekürzt werden kann. Ich war immer Vollzeit beschäftigt! Ist man hier wirklich der Willkür des Gutachtens v. AA ausgesetzt? Das würde für mich den kompletten sozialen Untergang bedeuten

    • user
      Christian Schultz
      am 20.09.2022

      Hallo Klaudia, wir hören in Ausnahmefällen davon, dass die Arbeitsagentur so vorgeht. Dass also zum Beispiel nur das halbe ALG I gezahlt wird, wenn keine vollschichtige Erwerbsfähigkeit vorliegt. Die Regel ist aber, dass entweder die Nahtlosigkeitsregelung zur Anwendung kommt - oder dass Sie sich trotz Krankheit und Arbeitsvertrag der Vermittlung zur Verfügung stellen. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/krankmeldung-nach-dem-krankengeld

  • user
    Julian Kerling
    am 05.08.2022

    Die Bewilligung einer EWR steht und fällt mit dem Gutachter. Und beim Gutachter besser nicht jammern oder sogar aggressiv reagieren. Entscheidend ist nicht eine Diagnose oder Grad der Behinderung, sondern in wie weit die Erkrankung das normale Leben beeinflusst. Bsp.: Jemand der sehr isoliert und zurück gezogen lebt ist wahrscheinlich auch kein guter Teamworker. Das soziale Verhalten in der Freizeit spiegelt meist auch das Verhalten an einem Arbeitsplatz.

    • user
      Ute Parre
      am 12.08.2022

      Ich hab alles durch. Krankengeld wegen Depression und Panikattacke danach ALG1 . Seit Dez 21 keine Leistung nichts . Rente wegen Erwerbsminderung August 21 beantragt. Januar 22 abgelehnt und jetzt August wieder abgelehnt.

  • user
    Leslie Lewerenz
    am 03.08.2022

    Hallo in die Runde,

    Ich bin seit Mai letzten Jahres dauerhaft krankgeschrieben. Zu dem Zeitpunkt hatte ich eine Knie OP mit neuem Gelenk.

    In 2005 habe ich mir bei einem Unfall den Fuss zertrümmert ( Bruch schienen- Waden und Fersenbein im Knöchel), der nie richtig gerade zusammengewachsen ist. Dann in 2007 die Wirbelsäule. Ich bin bei Orthopäde, Schmerztherapeut und Psychotherapeut( Depressionen nach Vergewaltigung meiner Tochter)in Behandlung. Schlucke täglich opiate und Antiepileptika. Im Januar habe ich Erwerbsminderungsrente beantragt und es zieht sich unglaublich. Jetzt habe ich gestern von dem Verein hier gehört und erwäge eine Mitgliedschaft, da ich davon ausgehe, dass ich irgendwann in den Widerspruch gehen muss. Hat man Euch dabei gut unterstützt? Mit was für Kosten muss ich als neumitglied rechnen.

    Lieben Dank

    Leslie

    Btw. Ich habe 60 % dauerhaft anerkannte Schwerbehinderung

    • user
      Christian Schultz
      am 06.08.2022

      Hallo Leslie, der Transparenz wegen sage ich kurz, dass ich für den SoVD arbeite. Eine Einzelmitgliedschaft kostet 6,90 Euro im Monat - zumindest hier bei uns in Schleswig-Holstein. Es reicht aber, wenn Sie eintreten, sobald Sie die Hilfe beim Widerspruch benötigen. Im SoVD gibt es keine Wartezeit.

    • user
      Monika Klein
      am 10.08.2022

      Die VDK hat mir leider überhaupt nicht geholfen. Ich habe jetzt 5.5 Jahre auf die EW Rente gewartet. War bei zig Gutachtern, die Frage ..Leben ihre Eltern noch?Und haben sie Kontakt? Geschwister? Haben sie noch Kontakt? Das waren die Fragen vom Gutachter,3 Stunden gewartet ,diese zwei Fragen und konnte dann nach Hause gehen

      Na ja. Die Kosten für die Gutachter hat Gott sei Dank meine Versicherung bezahlt. Sonst hätte ich auch noch einen Berg Schulden.

      Fazit, EW Rente abgelehnt. Vom Sozialgericht Klageverfahren abgelehnt. Das warst dann

      • user
        Michael Diebel
        am 16.11.2022

        Ich kämpfe auch schon 2,5 Jahre mit dem Sozialgericht und der VDK tut ein schippen Scheiß für mich.

        Ich muss nur hinterher Telefonieren und alles doppelt und dreifach zurück oder hin mailen.

        Wenn ich dann jemand am Telefon von denen habe werden sie noch Pampig. Also werde ich diesen scheiß Verein kündigen.Kämpfe alleine weiter.

  • user
    Mike lindemann
    am 11.06.2022

    Ich hatte im September mein ablehnug uaf EURente bekommen mit der begründung als Handwerker braucht man keine Hände ,ist ja auch klar man kann auch alles mit Nase zusammen bauen.Es wurde Wiederspruch eingelegt und dann wurde es Still .Auf anfrage wie weit es sei kam die antwort es ist den Sozialmedizinschen Dienst übergeben worden das war vor 8 Monaten angeblich sollen die unterlagen immer noch da liegen was ich nicht glaube .Ich werde im Halben jahr 62 jahre und habe weit über 40 jahre einbezahlt .Ich glaube der rentenversicherrung kein wort mehr weil ich sehr oft angelogen wurden bin von Rentenversicherung,ich warte seit 5 monaten auf dem beiweis das die unterlagen beim Medizinischen Dienst liegen das habe ich auch nicht

    • user
      Anastasia
      am 03.07.2022

      Diese Rentenversicherung glaubt bald kein Versicherter mehr,weil die wollen die alten und kranken bis zum Tod schuften lassen,damit sie nicht zahlen müssen,diese Betrügerische Menschen verachtete Versicherung sollte bald abgeschafft werden,und die Arbeitnehmer sollen es. Privat selber das Geld sparen für ihren alter,wo krank werden,und nicht mehr können,soll ihre private Versicherung dann springen

  • user
    Neuhier
    am 15.05.2022

    Hallo,

    ich, w, 55, habe 2019 eine volle EM Rente beantragt, wegen Erschöpfung und Depressionen ( völliger Burnout). Leider habe ich keine hilfreichen Ärzte gefunden. Die Rente wurde 2 Mal abgelehnt. Ich habe zweimal widersprochen. Dann habe ich einen Anwalt mit einbezogen. Ich war bei einem Gutachter der DRV, bei einem Gutachter vom Gericht und dann noch bei einem selbstbestimmten Gutachter. Alle behaupten, dass ich nun 6 Stu den am Tag arbeiten kann. Ich bin in keinster Weise mehr belastbar. Bekomme rasend schnell Atemnot und habe zudem eine soziale Phobie. In stressigen oder hektischen Situationen sticht mein Herz. Manchmal denke ich, dass es bis zu einem Herzinfarkt nicht mehr weit ist. Wenn ich jetzt wieder dem Terror des Jobcenters ausgeliefert werden, dann klappen ich zusammen. Was kann ich denn jetzt noch tun! Vielen Dank für Ihre Antwort. K.P.

    • user
      Christian Schultz
      am 16.05.2022

      Ohne ärztliche Gutachten, die Ihre Position stärken, haben Sie leider keine echte Chance auf eine volle EM-Rente. Woran es in Ihrem Fall bisher lag, kann man ohne Einblick in die Unterlagen nicht beurteilen. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich sozialrechtliche Unterstützung holen. War der Anwalt ein Fachanwalt für Sozialrecht?

    • user
      Ist es denn die Möglichkeit
      am 05.07.2022

      Vermutlich wird man sagen, genießen Sie ihn, den die nächste Reha ist Ihnen sicher, sowie dem Personal dort dadurch deren Job.

      Solang man nicht fast tot war, scheint keine Notwendigkeit zu bestehen. Und Rechtsanwälte brauchen auch Arbeit, und Gerichte sowieso, und da man wissen müsste, dass Psycho Depressive sich eh nicht gut wehren können, hofft man auf die einfachste schnellste Lösung und der längere Hebel siegt, und der ist sicher nicht beim Kranken,

      • user
        .Keine Ahnung
        am 24.08.2022

        Also ich hatte Brustkrebs. Beide Seiten entfernt. Schwere Depressionen schon immer. Seit 2017 bin ich voll erwerbsvermindert verrentet auf Zeit. Es war immer nur für 2 Jahre. Nun zum Schluss auf 3 Jahre, also bis Dezember diesen Jahres. Ich bin 52 Jahre alt. Die Gutachterin sagte mir damals schon..also irgendwann müssen Sie schon Mal wieder arbeiten, aber jetzt noch nicht...Nun habe ich selber eine Reha bei der RV beantragt, weil ich überhaupt nicht einschätzen kann, ob ich im nächsten Jahr wieder voll erwerbsfähig bin...bin Mal gespannt! Ich habe all die Jahre einen 450 Euro Job ausgeübt und eigentlich war damit meine Belastbarkeit ausgefüllt... schon ein komisches Gefühl, nicht zu wissen, wie es weitergeht

    • user
      Alex
      am 11.07.2022

      Es gibt aktuell keine Sanktionen beim Alg2 und damit keine Pflicht zu arbeiten für ein Jahr. Selbst wenn Sie nicht mal zu den Terminen gehen werden max 10 % vom Regelsatz gekürzt was glaube ca 45 Euro sind.

  • user
    Kerstin Herz
    am 29.04.2022

    Ich noch mal. Ein kleiner Zusatz. Zum Gutachter musste ich nie.

    Danke und auf eine hilfreiche Antwort hoffend

    • user
      Christian Schultz
      am 29.04.2022

      Hallo Kerstin, das werden wir hier im Forum nicht aufklären können. Um Ihnen eine sinnvolle Vorgehensweise vorschlagen zu können, muss man sich Ihre Unterlagen anschauen. Vor allem die Arztberichte. Grundsätzlich ist es für den Antrag - sowohl bei der EM-Rente als auch beim SB-Ausweis - geradezu unerlässlich, dass Sie aktuelle und aussagekräftige Berichte Ihrer Ärzte haben: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/mit-dem-richtigen-befundbericht-zum-schwerbehindertenausweis

    • user
      Heike Trost
      am 03.05.2022

      schönen guten tag

      hab mich am 15, März arbeitssuchend gemeldet ( da ich ausgesteuert bin ) EM hab ich im februar gestellt, ich müßte ja arbeitslosengeld 1 bekommen bis die EM festgestellt oder abgelehnt wird ???

      eigentlich möchte ich ja nur arbeitslosengeld beziehen und dem amt zur verfügung stehen im rahmen meiner möglichkeiten ( als überbrückung bis zur rente am 31.12.2023 ) da brauch ich doch gar nicht den medizinischen dienst und eine nahtlosigkeit, wenn diese genehmigt wird mus ich reha und das möchte ich nicht, da war ich schon im august 3 wochen ( das mus ich doch dann nicht hin oder ) ?????

      das arbeitsamt hat mir gesagt, da ich so lange krank war mus ich eine EM beantragen ????

      - bitte sagen sie mir, bekomme ich arbeitslosengeld ???

      - mus ich zur reha wenn eine nahtlosigkeit besteht

      - kann ich die EM absagen, denn die nützt mir ja nichts wenn ich bald in rente geh, denn das arbeitslosengeld ist genau so hoch wie die EM

      - im rahmen meiner möglichkeiten kann ich arbeiten um alg 1 zu bekommen

      was mus ich tun

      bitte antworten sie auf meine e-mail

      vielen herzlichen dank schon im vorraus, mir ihren videos hab ich schon viel gelernt super

      • user
        Christian Schultz
        am 03.05.2022

        Hallo Heike,

        die Arbeitsagentur wird prüfen, ob Sie das Arbeitslosengeld nach der "Nahtlosigkeitsregelung" beziehen können. Ob nun noch eine Reha gemacht werden muss, kann ich nicht sagen. Normalerweise schon - aber da Sie schon eine EM-Rente beantragt haben, kann das auch anders laufen.

        Da Sie viele Fragen haben, empfehle ich Ihnen aber, dass Sie sich persönlich beraten lassen. Hier im Forum können wir Ihren individuellen Fall leider nicht klären.

  • user
    Kerstin Herz
    am 29.04.2022

    Bin im Chat auf dieses Forum gestoßen, weil ich nach Hilfe gesucht habe.

    2016 wurde bei mir ein Hirntumor diagnostiziert. Zum Glück gutartig. Wurde operiert, aber ich habe dadurch nur noch eine geringe Sehkraft auf dem rechten Auge. Saß am rechten Sehnerv Muss jedes Jahr ins MRT zur Kontrolle. Habe dafür 30 % Behinderung bekommen.

    Im Oktober 2021 erlitt ich einen Schlaganfall. Linker Arm und linkes Bein betroffen. Anschließend Reha gemacht. Entlassungsbericht. Aber in dem Bericht steht nichts von arbeitsfähig oder nicht.

    Im November 2021 wurde vom Sozialdienst der Reha Klinik ein Antrag auf Schwerbehinderung gestellt. Noch kein Ergebnis vorhanden. Habe heute mit dem Sozialdienst telefoniert. Wird jetzt endlich auf eilig bearbeitet.

    Habe im Januar einen Antrag auf EU Rente gestellt. Abgelehnt. Noch immer ist mein linkes Bein taub und gelähmt. Mache weiterhin Physio und Ergo. Meine Hausärztin und meine Neurologin sagen, dass ich mich damit abfinden muss, dass das Bein nie wieder normal wird. Lt. EineVoraussetzungfür eine EU Rente ist, dass der Bewegungsapparat betroffen sein muss. Gehört denn ein Arm und ein Bein nicht zum Bewegungsapparat?

    Habe jetzt auch noch eine sogenannte Schultersteife auf der linken Seite, eine Entzündung der Schulterkapsel, vom Orthopäden diagnostiziert für die es keine Behandlung gibt und die allein ausheilen muss. Höllische Schmerzen, kaum Schlaf kein normales An und Ausziehen. Geht wohl irgendwann von allein weg, kann aber Jahre dauern. Und heute dann die Ablehnung der EU Rente. Bin seit der Reha krankgeschrieben. In der Ablehnung steht, dass ich immer noch 6 Stunden arbeiten könnte. Klasse mit einem tauben Bein und einer kaputten Schulter und einem Auge, was kaum noch Sehkraft hat.

    Habe gleich einen Einspruch geschrieben. Bringt es denn was, wenn ich zu dem Einspruch noch einmal alle meine Ärzte und die Krankenkasse um Hilfe und Zuarbeit bitte für zusätzliche Befunde? Das mit der Schulter war im Antrag noch gar nicht dabei, weil ich das erst jetzt bekommen habe.

    Wenn ich wieder eine Ablehnung bekomme, ist es dann sinnvoll, einen normalen Rentenantrag zu stellen?

    Bin 1960 geboren und arbeite mit Ausbildung und Studium seit1978 mit Unterbrechungen bei 2 Kindern. Der Versicherungsverlauf ist geklärt und korrekt. Habe also mehr als 40 Jahre gearbeitet.

    Ich bitte dringend um Hilfe, weil ich wirklich am Verzweifeln bin. Lebe gerade von ca. 900 € Krankengeld also sehr stark am Existenzminimum.

    • user
      Jürgen K.
      am 18.09.2022

      Hallo Kerstin,

      Habe Deinen Betrag erst gerade gelesen.

      Nachdem was Du - aus Deiner Sicht - geschrieben hast kann ich nicht verstehen warum Dir die volle EM-Rente abgelehnt wurde.

      Eine Alternative wäre in Deinem Fall die vorgezogene Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Diese Rentenart hat folgende Voraussetzungen:

      1. Erreichen der Altersgrenze.

      in Deinem Fall bei Jahrgang 1960 könntest Du diese vom Lebensalter her beantragen. Müsstest jedoch mit einem Rentenabschlag rechnen, maximal 10,8%, könnte aber auch weniger werden. Ansprechpartner: DRV

      2. Mindestens 35 Versicherungsjahre

      Du schreibst das Du von 1978 an gearbeitet hast. Durch die 2 Kinder kann es zu Unterbrechungen. Wenn alle Versicherungsmonate (auch Erziehungszeiten) berücksichtigt würden könntest Du ja die 35 Jahre erreichen. Würde diesbezüglich einmal bei der DRV anfragen.

      3. Ein Grad der Behinderung von mindestens 50

      Das ist der Knackpunkt. Im Gegensatz zur Erwerbsminderungsrente wird hier nach anderen Gesichtspunkten beurteilt. Du schreibst das Du vor Deinem Schlaganfall vom Versorgungsamt mit einen GdB von 30 beurteilt wurde. Es kommt jetzt darauf an, dass die Folgen des Schlaganfalls vom Versorgungsamt noch zusätzlich beurteilt werden. Die Chance, dasd Du bei den von Dir geschilderten Beschwerden und wenn die Ärzte Deines Vertrauens dir das auch noch bescheinigen, denke ich sind günstig.

      Lass Dir am besten vom VdK helfen. Ich denke das wäre die Altersrente für schwerbehinderte Menschen wäre in Deinem Fall auch eine Alternative.

  • user
    Emine
    am 25.04.2022

    Ich beziehe Erwerbsminderungsrente in voller Höhe und die Befristung läuft in paar Monaten aus. Wird man bei Weiterstellungsantrag wieder zum Gutachter geschickt, wie beim Neuantrag?

    Warte auf Antwort. Danke im voraus

    Liebe Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 26.04.2022

      Hi Emine, das ist unterschiedlich. Aber während Sie bei der "ersten" EM-Rente eigentlich immer zum Gutachter müssen, ist das bei einer Weiterbewilligung nicht immer der Fall. Häufig läuft das dann nach Aktenlage.

    • user
      Petra
      am 12.06.2022

      Ja da wird man hingeschickt, leider

  • user
    Janine
    am 23.04.2022

    Ich befinde mich gerade in einer Rehaklinik, in der ich mich nicht wirklich wohl fühle. Auch bin ich die Einzige mit dieser Krankheit hier und muss den Therapeuten meine Krankheit erklären. Der Arzt wollte nach einer Woche schon, dass ich die 4 Wochen Reha noch um weitere 2 Wochen verlängere. Muss ich verlängern, oder habe ich bei Ablehnung schlechte Aussichten wegen der beantragten Erwerbsminderungsrente?

    • user
      Christian Schultz
      am 23.04.2022

      Hallo Janine, das kann man nicht allgemein beantworten. Sprechen Sie am besten einmal mit dem sozialen bzw. sozialmedizinischen Dienst in der Klinik.

    • user
      Ist es denn die Möglichkeit
      am 05.07.2022

      Hi,

      das ist ja der Sinn der Reha. Wiedersehen macht Freude.

      Urlaub ist das keiner, auch wen andere einen das einreden wollen, wie das schlechte Gewissen, und das andere noch schlechter dran sind. Die werden dafür bezahlt.

      Schaffe Schaffe Häusle bauen, und der Bauträger ist ein Pleitegeier.

  • user
    Silke Gold
    am 28.03.2022

    Hallo , ich habe zwei Fragen .

    Ich habe Erwerbsminderungsrente, auf anraten meiner Ärztin beantragt. Habe eine Teilerwerbsminderungsrente bewilligt bekommen und Widerspruch eingelegt.

    Eine Rentenberaterin sagte mir nun , diese TEMR sollte ich nicht annehmen , da ansonsten mit Sicherheit der Widerspruch abgelehnt wird .

    Grund ; für den finanziellen Ausgleich müsste ich ja zusätzlich weiter arbeiten gehen und deshalb würde die Notwendigkeit einer vollen EMR nicht gesehen werden .

    Würde ich mit Teil EMR, bei Arbeitsunfähigkeit auch Krankengeld bekommen ?

    Ich wäre sehr dankbar für eine Antwort von Ihnen .

    Vielen Dank

    • user
      Christian Schultz
      am 29.03.2022

      Hallo Silke, es kann neben der teilweisen EM-Rente auch ein reduziertes Krankengeld gezahlt werden. In der Praxis gibt es hier jedoch häufig Schwierigkeiten.

      • user
        Silke
        am 29.03.2022

        Also muss mir die Krankenkasse im AU Fall kein Krankengeld zahlen ?

        Habt Ihr Erfahrung damit , ob ich nun die TEMR annehmen soll oder nicht ?

        Danke für die Antworten

        • user
          Christian Schultz
          am 29.03.2022

          Das habe ich nicht geschrieben. Grundsätzlich gibt es neben der halben EM-Rente ein verringertes Krankengeld - nur machen die Kassen hier häufig Probleme. Lassen Sie sich am besten persönlich beraten, in dieser Situation ist jeder Fall anders.

  • user
    Matthias
    am 17.03.2022

    Hallo,

    ich bin 62 Jahre alt und Schwerbehinter und bin ab 04/2022 Arbeitslos. Lehre ab 07/1974

    Wenn ich zum 05/2024 einen EU antrag Stelle und dieser abgelehnt wird

    Wird der antrag dann Automatisch in einen Renten für schwerbhinterte umgewandelt oder Altersrente

    oder ist dann ein neuer antrag für altersrente für Schwerbhinterte zu Stelle.

    • user
      Christian Schultz
      am 17.03.2022

      Moin Matthias, das sind zwei unterschiedliche paar Schuhe. Für die Altersrente müssen Sie einen gesonderten Antrag stellen.

  • user
    Ralf
    am 11.03.2022

    Hallo,

    nach einem großem Bandscheibenvorfall LWS und andauernde Schmerzen über den Tag die sich bei längerer Bewegung und Sitzen über den Tag erhöhen, so wie psychischen Problemen u.a. wegen der ständig Schmerzen, habe ich einen EU-Rentenantrag gestellt, der abgelehnt wurde.

    Im Gutachten der DRV wurde mir nach der Untersuchung eine Arbeitsfähigkeit in meiner gegenwärtigen Position von weniger als 3 Stunden bescheinigt. Sowie eine Erwerbsfähigkeit in jeden anderen Beruf mit mehr als 6 Stunden.

    Ich bin 1975 geboren und arbeite als techn. Sachbearbeiter/Projektbetreuer (Büro) mit Außendienst ohne Personalverantwortung im öffentlichen Dienst. Meine Tätigkeit ist (Stehend, Sitzen, Gehend) im Wechsel. Habe einen leidensgerecht eingereichten Arbeitsplatz und bin seit 3 Jahren durchgehend krankgeschrieben.

    Ich frage mich, welche Tätigkeit das sein soll mit mehr als 6 Stunden, wenn meine gegenwärtige Tätigkeit das allgemeine Idealbild für einen Umschulung bezüglich eines Bandscheibenvorfalls darstellt und ich für diese Bürotätigkeit mit nur 3 Stunden arbeitsfähig bin. Aktuell bekomme ich egal was ich tue, je länger der Tag wird zunehmen auch Gefühlsstörungen und stärkere Schmerzen welche sich nur mit Erhöhung der Schmerzmitteldosis bekämpfen lassen, was ich nicht immer so machen will.

    Wie soll ich darauf reagieren? Widerspruch einlegen und wie begründen? Oder ist das sinnlos?

    Danke für eine Antwort

    LG

    • user
      Christian Schultz
      am 11.03.2022

      Hallo Ralf, ob ein Widerspruch in Ihrem konkreten Fall aussichtsreich wäre, hängt von den Berichten Ihrer Ärzte ab. Ohne diese einzusehen, kann man keine seriöse Beurteilung abgeben. Also Mitglied im SoVD können Sie das bei meinen Kollegen in der Sozialberatung klären lassen: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

    • user
      Ist es denn die Möglichkeit
      am 05.07.2022

      Ja leidet mal gerecht werden sich manche Stellen denken, bei dem was bei den Kranken ankommt.

  • user
    Marion
    am 25.02.2022

    Ich habe selber einen Antrag gestellt betr. Erwerbsminderung .

    25 Stunden in der Woche könnte ich arbeiten . Mein Arbeitgeber , spielt leider nicht mit .

    Da ich einen Vollzeitvertrag habe , möchte er auch jemand haben , der 38 Stunden in der Woche arbeitet .

    Kann ich Einspruch erheben und die Erwerbsminderung ablehen ?

    • user
      Christian Schultz
      am 28.02.2022

      Hallo Marion, ist die Rente bereits bewilligt? Wenn Sie in Vollzeit arbeiten können und von daher keine Rente benötigen, gibt es natürlich eine Chance, auf die Zahlung zu verzichten. Dafür müssten Sie mit der Deutschen Rentenversicherung Kontakt aufnehmen. Ob das aber wirklich sinnvoll ist, können nur Sie beantworten. Sie haben die Rente ja sicherlich nicht ohne Grund beantragt.

  • user
    Mino
    am 19.01.2022

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Meine Mutter ist 63 Jahre Alt seit längerer Zeit Krank und steht jedoch noch im Arbeitsverhältnis. Sie ist bereits durch die Krankenkasse ausgesteuert und nächsten Monat läuft das ALG 1 aus. Eine Rente wegen Erwerbsminderung wurde mithilfe des Sovd bereits letztes Jahr gestellt.

    Es wird noch auf den Gutachter Termin gewartet.

    Nun muss sie gezwungenermaßen ALG 2 beantragen bis sie in Rente geht. Im vereinfachten Antrag auf ALG2 steht unter 4

    "Ich fühle mich gesundheitlich in der Lage,

    eine Tätigkeit von mindestens drei Stunden täglich auszuüben."

    Was sollte man hier ankreuzen? Wenn man Nein eintragen würde, würde man doch kein ALG2 bekommen oder, also trotz Rentenantrag und dieser Ausnahmeregelung?? Hoffe ihr versteht was ich meine.

    Die Hilfe soll nur die Zeit bis zur Rente überbrücken.

    • user
      Christian Schultz
      am 19.01.2022

      Hallo Mini, bitte rufen Sie Ihren Sachbearbeiter beim SoVD an. Der wird Ihnen beim Ausfüllen des Antrags helfen.

  • user
    Rami
    am 28.12.2021

    Hallo

    Seit 2016 fur 2,5 Jahre Pflicht versichert ,danach krank geworden und für 1,5 Jahre krankengeld, danach ausgesteuert und ALG 1 nachtlosickeit bekommen fur eine Jahr mit Reha Empfehlungen.

    Habe ich eine Reha durchgeführt in 08.2021 , (genau nach 5 ,2 Jahren Wartezeit) und arbeitsunfähig entlassen, mit Erwerbsminderung rente Empfehlungen

    Ich habe nach Reha, Erwerbsminderung antrag gestellt und jetzt ist brief zurück gekommen, ich habe Wartezeit nicht erfüllt!

    Begrundung: ich bin seit 29.10.2019 voll erwerbsgemiendert und bis diese Zeit habe ich nur 41 Monaten Wartezeit.

    Aber in 29.10.2019 ich war in krankengeld noch bis 07.2020 .Warum haben die nur bis diese Datum meine Wartezeit gerechnet?

  • user
    Silke Haas
    am 14.12.2021

    Guten Tag,

    Ich habe eine Frage, Dir ich mir trotz Internet- Recherche nicht selbst beantworten kann. Wenn man lange Zeit AUF geschrieben ist, wird ein Antrag auf volle EMR abgelehnt, grundsätzlich, wenn man keine Wiedereingliederung versucht hat. Dies, so habe ich gehört, geschieht generell aus Formgründen. Was ist, wenn man aber arbeitslos ist? Dann kann man ja gar keine Wiedereingliederung versuchen? Das wäre so toll, wenn Sie mir die Frage beantworten könnten!

    • user
      Silke Haas
      am 15.12.2021

      Hallo Herr Schultz,

      ganz vielen Dank für die schnelle Antwort! Meine Frage bezog sich eher auf etwas anderes. Meine Therapeutin in der Reha hatte mir gesagt, dass ich aus meiner Arbeitsunfähigkeit heraus keinen Antrag auf eine volle Erwerbsminderungsrente stellen kann/ soll, weil dieser sowieso aus Formgründen abgelehnt wird, da ich bislang keine Wiedereingliederung versucht habe. Ich bin zur Zeit weiter AUF und steuere im Januar aus. Bezgl. einer Bewilligung einer teilweise EMR hätte ich dagegen gute Chancen. Ist das korrekt mit der Wiedereingliederung? Wenn man jetzt aber arbeitslos ist, kann man ja keine Wiedereingliederung machen. Sind die Chancen dann diesbezüglich auf eine volle EMR größer?

      Ich hoffe, Sie können mir diese Frage beantworten. Vielen Dank und viele Grüße!

    • user
      Christian Schultz
      am 15.12.2021

      Das kann ich so weder bestätigen noch dementieren. Am Ende kommt es ohnehin auf Ihre persönliche Situation an. Lassen Sie sich dazu am besten individuell beraten: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Glückliche Rentnerin
    am 12.12.2021

    Hallo, guten Tag.

    Traurig, dass die Bearbeitungszeiten der Anträge soooo unfassbar variieren. Ich bin nach 35 Jahren Berufstätigkeit nun seit 03/20 durchgängig krank geschrieben. Krankengeld seit 8/21 ausgesteuert und seit 9/21 alg1 im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung. Psychotherapie seit Mai 2020 und psychosomatische Reha im Sept 2021 erfolglos beendet. Ganz klar ist, dass die Abschlussberichte der Kliniken so ausfallen, wie die DRV es von den Kliniken erwartet, die dafür bezahlt werden. Aber aus eigener Erfahrung weiss ich nun, dass das Gutachten der Reha nicht alleine den Ausgang des Rentenantrags begründet. Ich habe im Sept 2021 einen Antrag gestellt und vor zwei Tagen, also nach 2,5 MONATEN die volle Bewilligung erhalten... Unfassbar schnell. I'm Gegensatz zu einigen anderen finde ich definitiv richtig, eine Mitwirkung von Patienten zu erwarten. Das dürfte wohl selbstverständlich sein... Danke an den Sozialverband, obwohl nur der Antrag über den Verband eingereicht wurde. Vielleicht hat es die Entscheidung aber beschleunigt... Ganz liebe Dank und bleiben Sie gesund...

    • user
      Claudia Sitnikov-Krüger
      am 03.02.2022

      @ glückliche Rentnerin,

      ich persönlich bin der Meinung, dass eine Frau die 35 Jahre ununterbrochen im Arbeitsleben gestanden hat und plötzlich krank wird und auf unbestimmte Zeit arbeitsunfähig ist, es mehr als verdient hat, dass die DRV sie jetzt unterstützt. Ich glaube, dass ist der Grund für die schnelle Bearbeitungszeit. Denn in der Verwaltung sitzen Beamte die den Anwärtern auf EM Rente auf Augenhöhe begegnen wollen. Leider werden auch häufig andere Menschengruppen ausgeschlossen. Solche, die es nicht schaffen zum Gutachter zu gehen, weil sie Depressionen haben. Die auch keine Kraft haben zu kämpfen, da sie doch den kürzeren ziehen. Dann landen sie beim Job Center, weil Verwaltungsakte bis zum St. Nimmerleinstag zurückgehalten werden. I

      • user
        Lullelum
        am 10.03.2022

        Hallo zusammen, seit 1991 bin ich berufstätig, incl Ausbildung. Nun bin ich seit 8/2018 krank, erkrankt an Depressionen, Burnout, Angst und Panik Attacken. 8 Wo Tagesklinik, 6 Wo Reha, über 3 Jahre ambulante Therapie und voriges Jahr im April den Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt. Bei 2 Gutachtern gewesen, der erste hat mich nicht reingelassen, weil ich nicht geimpft bin, die 2.hat mich erst mal 10 min angebrüllt, und heute kam die Entscheidung von der DRV, Antrag abgelehnt, da ich aus medizinischer Sicht noch mindestens 6h täglich arbeiten kann,so die Begründung. Es sind mindestens über 12 Diagnosen aufgelistet, ich hab einen Schwerbehinderten Ausweis Grad 50. Für mich ist heute erneut eine Welt zusammen gebrochen. Meine finanzielle Situation rutscht immer tiefer, mein Haushalt bleibt auf der Strecke, mein Kind ist seit Oktober letzten Jahres auch an Depressionen erkrankt... Keine Kraft mehr zum kämpfen... Hab schon so einiges im Leben durch, bin aufgestanden und hab weiter gemacht, jetzt schaffe ich es nicht mehr.

        • user
          Neuhier
          am 15.05.2022

          Hallo Lullelum,

          auch wenn es nicht viel hilft. Ich fast exakt in derselben Situation. 2 x abgelehnt, trotz Anwalt, 3 Gutachtern. Gericht hat abgelehnt. ICH KANN NICHT mehr.

          An unserem Arbeitsamt steht an der Wand: Von der Wiege, bis zur Bahre.

          Der dressierte Bürger hat bei der Arbeit zu sterben.....

          Liebe Grüße

  • user
    Frank Trinkstein
    am 28.11.2021

    Meine Rentenversicherung hatte mir am 16.07.21 eine 5-wöchige Reha genehmigt. Diese Reha habe ich am 05.10.21 bis 09.11.21 abgeleistet. Ich bin 62 Jahre alt. Mittlerweile liegt mir der medizinische Entlassungsbericht vor. Leistungsvermögen allgemeiner Arbeitsmarkt: unter 3 Stunden. Ich denke dass ich in Kürze von der Rentenversicherung aufgefordert werde einen Erwererbsminderungsrente zu beantragen ?? Ich habe jetzt von meiner Krankenkasse einen Brief erhalten, mit der Bitte eine Einwilligungserklärung (für den medizinischen Entlassungsbericht) zu erteilen. Der MD der Krankenkasse will den Entlassungsbericht?? Kann ich dem zustimmen oder sollte man ablehnen ??? Was will die Krankenkasse mit dem Bericht ? Will die Krankenkasse auf die Rentenversicherung einwirken, dass ich einen Antrag auf Erwerbsminderung stelle ??? Habe ich ein Gestaltungsrecht (Beginn - Antrag der Erwersminderungsrente ??) Die Reha wurde von meiner Ärztin in die Wege geleitet! Oder geht es der Krankenkasse um das Krankengeld, dass man die Rentenversicherung ab 16.07.21 in die Pflicht nehmen will ! Ich würde gerne den Beginn der ERwerbsminderungs-Rente beeinflussen. Bitte um Antwort. Danke

    • user
      Christian Schultz
      am 29.11.2021

      Hallo Frank, eines ist sicher: Die Krankenkasse hat natürlich ein Interesse daran, die EM-Rente so schnell wie möglich auf den Weg zu bringen. Dann bekommen Sie nämlich kein Krankengeld mehr. Ob Sie noch über das Gestaltungsrecht verfügen, müsste man über Ihre Unterlagen herausfinden - hier im Forum können wir das leider nicht leisten: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Sieber Claudia
    am 24.11.2021

    Hallo, Herr Schulz! Es geht hier um meinen Mann .Er ist an COPD erkrankt und zum 6.1.2022 ausgesteuert. Er war viele Jahre selbständig, mußte die Firma schließen, hat dann

    18 Monate gearbeitet u.war dann 10 Monate arbeitslos.Im August 2020 wurde er dann dauerhaft krankgeschrieben. Eine Reha mußten wir beantragen, gingen wegen abgelehnten Antrag auf Begleitperson in Widerspruch.Letztendlich zog die Rentenversicherung selbst die Reha zurück. Eigentlich stehen ja meinem Mann noch 2Monate Arbeitslosengeld zu, u.er ja zum Bsp. enorme Knieprobleme hat, wo er ja ev. dann neu Krankengeld beziehen kann, wäre das möglich? Zählt denn zu den 36 Monaten vor Beginn der Erwebsminderung auch die Zeit der Krankschreibung dazu? Wir wissen nun nicht, ist der Antragauf Arbeitslosengeld oderder Antrag auf EM Rentebesser für uns. Wir würden uns über eine Antwort sehr freuen!

    • user
      Christian Schultz
      am 24.11.2021

      Hallo Claudia, bedenken Sie, dass der Antrag auf EM-Rente mehrere Monate in Bearbeitung sein kann. Wenn Sie in zwei Monate nicht ohne Geld dastehen möchten, sollten Sie den Antrag also zeitnah stellen. In der Zwischenzeit wäre ein Antrag auf ALG I sinnvoll, wenn Sie noch Anspruch haben.

  • user
    Micha
    am 09.11.2021

    Hallo zusammen. ich bin seit Anfang des Jahres erwerbsgemindert berufsunfähig und bekomme die halbe Rente. Ich habe die EU-Rente selber, mit Hilfe eines Knappschaftsältesten ohne Reha gestellt. Der Schwerpunkt ist Depressionen, Angst- und Anpassungsstörung. Ich bin arbeitslos (ALG 1) und gehe mit Hilfe eines Verbandes derzeit in den Widerspruch, da ich weis das ich nicht mehr arbeiten kann. Nach jahrelangem Mobbing und zum Schluß auch Bossing sowie schwerer privater, seelischer Belastung, ist jeder Tag und dessen Anforderungen für mich kaum zu stemmen. Leider mache ich auf mein Umfeld einen “normalen“ Eindruck....

    Ich schreibe dies um allen Mut zu machen die ernsthaft krank sind und sich nicht trauen. Ihr könnt nur gewinnen, nichts verlieren!

    • user
      Andrea
      am 23.08.2022

      Gewinnen kann man nicht. Mir wird sogar eine Strafe vom Gericht auferlegt weil ich das Gericht angeblich missbrauche. 3 Gutachten, Richterin eiskalt. Nicht einmal konnte ich persönlich etwas vortragen. Und der VDK war mir keinerlei Hilfe außer Briefe hin und her schubsen. Hab 90 % Schwerbehinderung und Pflegegrad aber ich kann 6 Stunden und mehr, trotz lange Liste was ich nicht machen sollte.

  • user
    Uwe
    am 09.11.2021

    Uwe

    Hallo an alle,

    Ich bin 58 Jahre alt und seit ca. 1,5 Jahren wegen Depression Krankgeschrieben. Ich bekomme noch Krankengeld die Krankenkasse ziwing mich auf, eine Reha zu beantragen.

    ich habe Reha beantragt Reha-Antrag genehmigt. Die Klinik bestätigt

    und einen Monat später kam der Brief DRV. absage.

    Der Grund Raha ist für sie wird dir nicht nützen (nichts wert) Sie müssen eine EMR beantragen.

    Ich möchte vorerst keine EMR beantragen.

    Ich möchte Jahr 2023' Erwerbsminderungsrente bentragen...

    Dazu brauche ich eure Vorschläge.

    Vielleicht habe ich jetzt eine Chance in Rente zu gehen, weil er möchte, dass ich mich bei DRK-Ärzten erwebminderunsrente bewerbe?

    Wird mir die DRV Probleme bereiten, wenn ich 2023 eine Rente beantrage?

    oder ich sollte sofort einen Antragsantrag stellen.

    Muss ich befürchten, dass meine Invalidenrente verweigert wird und mit welchen Ergebnissen kann ich rechnen?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Kommentare und Empfehlungen!

    • user
      Christian Schultz
      am 09.11.2021

      Hallo Uwe, Zeitpläne zu schmieden, ist im Sozialrecht nicht so ganz einfach. Am Ende hängt ja alles an Ihrem Gesundheitszustand. Und natürlich an bestimmten Wartezeiten. Da sollten Sie sich schon persönlich beraten lassen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    TIMO
    am 06.11.2021

    TIMO,

    Hallo an alle,

    Ich bin 57 Jahre alt und seit ca. 2 Jahren wegen Depressionen krankgeschrieben. Mir geht es immer noch nicht gut. Während ich noch Krankengeld bekomen, forderte mich die Krankenkasse auf, eine Reha zu beantragen.

    Ich habe es mitDRV Rehabilitation zugestimmt.

    Der Sanierungsantrag wurde im Sommer 2020 bewilligt. Die Klinik bestätigte mir den Termin im März 2021. und einen Monat später kam eine schreiben DRV und sagte, dass Reha abgesagt wurde.

    Der Grund war, dass Raha ist keine lösung für dich, es heißt, du musst eine Erwerbsminderungsrente beantragen.

    Jetzt bekomme ich noch Krankengeld, weil meine Krankheit ist gewechselt (Diognose) noch läuft,14 monate noch

    Ich möchte vorerst keine Invalidenrente beantragen.

    Ich möchte mich 2023 bewerben

    Ich weiß nicht, ich mache es richtig oder falsch

    Dafür brauche ich eure Vorschläge.

    Vielleicht kann ich jetzt in Rente gehen, weil sie mir sagen, dass ich eine Erwerbminderungsrente beantragen soll,

    wenn ich 2023 den Rente beantrage, wird mir DRV Probleme bereiten?

    Muss ich deshalb Angst haben, dass die Invalidenrente verweigert wird und mit welchen Ergebnissen muss ich rechnen?

    Vielen Dank im Voraus für Ihre Kommentare und Ratschläge!

  • user
    Wasa Med
    am 06.11.2021

    VASA..

    Ich habe im Oktober 2020 eine Reha beantragt und es wurde vom DRV bewertet. Reha wurde angenommen und der Name und die Adresse der Klinik kamen mit dem Termin, dann zwei Monate später erhielt der DRV einen Brief. Nur weil die Reha abgesagt wurde. Unsere Ärzte sagte, es wäre nicht von Vorteil, nach Reha zu gehen. oder NICHT lohnen..

    Es stand dass ich innerhalb eines Monats die Erwerbsminderungsrente beantragen würde, der Rehabilitationsantrag wurde dann in einen EMR-Antrag umgewandelt und ich habe bis heute keinen Rentenantrag gestellt. Der Grund für meine Krankheit waren Depressionen 16 Monate sind vorbei und jetzt bin ich 4 Monate krank von einer anderen Krankheit und bekomme Geld aus der Krankenbox. Ich wusste nicht, ob ich eine EMR beantragen kann, weil ich vor 3 Monaten meinen Job gekündigt habe, ich habe einen Aufhebungsvertrag abgeschlossen, aber sie zahlen bis zum 63. Lebensjahr 50% meines Rentenbeitrags, wenn ich eine EMR beantrage, Sie werden diesen Betrag nicht zahlen. Ich habe mit dem Arbeitgeber gesprochen und er sagte, dass sie nach einem Jahr eine Pauschale zahlen werden, also möchte ich mich nach einem Jahr bewerben. DRK selbst bietet Pensionierung an, wenn ich mich nach einem Jahr beantrage, bin ich zögerlich, ob der DRV sie blockiert, ich brauche bitte Ihre Meinung dazu, oder ich habe mich noch nicht entschieden, ob ich EMR-Antrag besser stellen würde. Lebe wohl, meine Kurbel. Ich brauche deine Hilfe.

    Ich habe Pflege 3 und GdB 60 Wartungsbericht Bewertung.

  • user
    Marlene
    am 23.10.2021

    Ich bin 63 Jahre alt. Wir haben vor einigen Monaten einen Antrag auf Rente wegen Erwerbsminderung gestellt. Daraufhin wurde ich von der DRV zu einem Gutachten bei einem Arzt gebeten. Der Gutachter hat keinen guten Ruf und einige bekannte hatten leider sehr negative Erfahrungen mit diesem. Daraufhin habe ich den Gutachter wegen "Befangenheit" abgelehnt. Wahrscheinlich war das ein Fehler denn einige Monate später habe ich einen Brief von der DRV bekommen wo steht das mir dieses Recht nicht zusteht. Ich soll nun innerhalb 3 Wochen antworten und sagen ob ich zum Gutachter will oder nicht. Man wird förmlich dazu gedrängt. Wie soll ich mich jetzt verhalten? Bitte um eine ausführliche Antwort. Soll ich denen Schriftlich antworten und schreiben das ich einverstanden mit dem Gutachten bin??

    • user
      Christian Schultz
      am 25.10.2021

      Hallo Marlene, den Gutachter kann man sich leider nicht aussuchen. Daher sollten Sie der Bitte der DRV nachkommen. Was Sie sich aussuchen können, sind Ihre eigenen Ärzte - und deren medizinische Berichte sind für die letztliche Entscheidung genauso wichtig wie die Meinung des DRV-Gutachters. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/mit-dem-richtigen-befundbericht-zum-schwerbehindertenausweis

  • user
    sven
    am 13.10.2021

    Haltet durch. IHR SCHAFFT DAS

  • user
    Silvina Gabriel
    am 03.09.2021

    Hallo, habe eure Seite soeben entdeckt, da ich meinen Fall kurz schildern möchte. Vor ca. zwei Jahren habe ich Erwerbsminderungsrente beantragt.,wurde aber abgelehnt, was jetzt über ein Gericht läuft, da ich in Widerspruch gegangen bin. Ich werde von dem VdK durch eine Anwältin vertreten, was seine Zeit dauert. Ich bin an der Schulter Ende März operriert wurden, seid Dezember bin ich krankgeschrieben. Sollte von meinem Arzt eine Reha beantragen, wurde von der DRV Sachsen aber abgelehnt, mit der Begründung das ich zu krank sei und sie mir nichts bringen würde, da die Krankenheiten aber bleiben. Ich leite unter chronischen Dauerschmerzen in beiden Schultern, Rücken, beide Hüften, beide Kniegelenken, Beine Lypödeme, Fussgelenke, chronische Achillessehneentzündung, Schlafapnoe, Deppressionen. Nun frage Ich mich, warum bekomme Ich da keine Erwerbsminderungsrente? Ich frage mich jeden Tag, wie man mit solchen starken Schmerzen, wie ich sie habe, arbeiten gehen soll? Die Betreuer von KK und Arbeitsamt sagen, geht garnicht, nur die DRV macht da nicht mit. Was soll bzw. da noch machen.

    • user
      Christian Schultz
      am 06.09.2021

      Hallo Silvina, Ihre Frage könnten wir nur beantworten, wenn wir Ihre medizinischen Befundberichte einsehen würden. Es kann verschiedene Gründe für das Vorgehen der DRV geben, fragen Sie am besten bei Ihrem Berater vom VdK nach, dem liegen die Berichte ja vor.

    • user
      Anja Seemann
      am 30.09.2021

      Hallo,

      Habe PBC/Overlapp AIH, Osteoporose, Polyarthrose und eine Neurasthenie mit Panikstörung.

      Ich war aufgrund mehrfacher Knochenbrüche und der Gefahr weiterer Brüche nicht Reha fähig. Wir haben keinen Rehaantrag gestellt, sondern gleich die Erwerbsminderungsrente. Es gab keine Nachfragen etc., da meine Ärztin dies schriftlich bestätigt hatte. Die volle EM-Rente wurde nach 9 Monaten bewilligt.

      Wünsche Dir alles Gute und gute Besserung LG

  • user
    Peter Leitner
    am 01.09.2021

    Hallo, ich bin zufällig auf dieses Forum gestoßen und entsetzt wie es so manchen hier ergeht. Auch ich hatte Antrag auf EU Rente gestellt . Reha hinter mir . Rentenantrag wurde niedergeschmettert. Widerruf erfolglos. Wollte schon aufgeben, aber mein Rechtsanwalt vom DGB bestand auf Klage. Dann ging alles sehr schnell. 2 Stunden vor Verhandlung zum unabhängigen Gutachter. Einschätzung : arbeitsfähig zwischen 3 und 6 Stunden, was einer halben EU Rente entsprechen würde. Richterin meinte an die Parteien...." ihr werdet Euch vermutlich auf einen Vergleich einigen ".

    Rechtsvertreter der Rentenkasse machte dann überraschend den Vorschlag: volle Rente, aufgrund der Arbeitsmarktlage, befristet auf zwei Jahre!

    Was ich damit sagen will: Nicht aufgeben und den Weg vor das Sozialgericht nicht scheuen.

    Für mich geht es jetzt jedoch wieder von vorne los. Im Oktober läuft meine Rente aus. Antrag auf Weitergewährung im Mai gestellt. Bis dato keine Nachricht von der Rentenkasse!

    Ich sitze auf Kohlen und das ist zermürbend!

  • user
    Jörg Lewandowski
    am 01.08.2021

    Alles hat im Mai 2015 angefangen.

    Meine Frau bekam Rückenschmerzen die von Tag zu Tag schlimmer wurden.

    Nach einem Arzt Besuch mit MRT stand fest,das ein Nerv gerissen war.

    Da nach erfolgte ein Krankenhaus Aufendhalt in der Ihr angeraten wurde sich einer OP zu unterziehen,die ohne Narkose durchgeführt werden muss.

    Meine Frau willigte ein.

    Leider ohne erfolg.

    Es folgten dann unzählige Arztbesuche,bis auf Anraten der Ärzte eine EM beantragt wurde.Im März 2016 fand eine RHEA statt.

    Meine Frau in der RHEA alles gegeben,was ein Riesenfehler war.

    Der Gesundheitszustand verschlechterte sich auf Grund der Schmerzen ständig.

    Die DRV lehnte auf Grund des RHEA Gutachtens den Antrag ab.

    Es wurde mit einem Fachanwalt Wiederspruch eingelegt.

    Die DRV bestellte ein Neues Gutachten .

    Das Gutachten war Niederschmetternd.

    Aus dem ging hervor das an eine Arbeitstätigkeit nie wieder zu denken sei.

    Der wurde dann im Dezember 2017 wiederum mit der Begründung aus dem Gutachten von der RHEA 2016 abgelehnt.

    Dann haben wir Klage eingereicht.

    Im März 2018 wurde vom Gericht ein Gutachter bestellt.

    Das Gutachten wurde dann im August 2018 erstellt mit dem gleichen Diagnose Ergebniss Arbeitsunfähig.

    Die DRV forderte dann noch ein Gutachten an,wir hatten Mitlerweile Sommer 2019,

    Es gab dann ein Gutachtertermien im Juni 2020.

    Am 31.1.2020 ist meine Frau beim gehen blötzlich gefallen und hat sich eine Dreifache Unterschenkelfraktur zugezogen.

    Zwei Trümmerbrüche mit einem Offenenbruch.

    Das Krankenhaus in dem Sie eingeliefert wurde sagte,da gehen wir nicht dran.

    Sie wurde in eine Spezialklinik gebracht,

    Es folgten 2 OP .

    Die einmal 6 Stunden und einmal 5 Stunden Dauerten.

    9 Schrauben und 2 Platten wurden angebracht.

    Ein zugezogener Neurologe hat dann in der Klinik festgestellt das der Sturz durch den Riss eines 2 Nerves verursacht wurde.

    Eine OP in der die Nerven

    Zusammengeführt werden könnten gibt es in dem Rückenbereich nicht sagte Er.

    Dann hat Sie 13 Monate im Rollstuhl verbringen müssen.Pflegestufe 2 wurde genehmigt.

    Der Gutachter Termin in Juni 2020 wurde Wahrgenommen, mit dem Ergebnis, das die Gutachterin schrieb,das Sie Aufgrund das meine Fraun nicht stehen kann ,kein Neurologisches Gutachten erstellen kann.

    Das Gericht hat dann bei der DRV angefragt,ob auf das Bein eine EM Rente gezahlt werden kann.

    Die DRV wollte dann wieder ein Gutachten haben.

    Das Gericht bestellte wieder ein Gutachten bei einer Ortopädenin.

    Das Gutachten wurde in Juni 2021 erstellt.

    Die Frau Dr. hat sich 4 Stunden Zeitgenommen und für meine Frau ein Niederschmetterndes Gutachten geschrieben.

    Sie soll sich keine Hoffnung machen,Sie wird nie wieder Richtig laufen können.

    Und an Arbeiten schon mal garnicht mehr denken.

    Sie soll sich Glücklich schätzen,das Sie das Bein noch hat.

    Wir kämpfen jetzt im 6 Jahr mit der DRV.

    Da meine Frau jetzt Mitlerweile auch 56 Jahre ist und Selber 2 Staatsexamen in der Medizin hat,kann Sie jedes Gutachten und Bericht mit den Fachausdrücken verstehen.

    Wir warten jetzt auf ein Urteil des Gerichtes.

    Wir werden uns auf kein vergleich einlassen,da es Mitlerweile um sehr viel Geld für uns geht.

  • user
    Christina Dreher
    am 24.07.2021

    Hallo ich hätte da mal eine frage :Bin seit über einem jahr im krankenschein hab menignom op und reha hinter mir ,darf nur noch 2std arbeiten, hab erwerbsminderungsrente beantragt und die wurde abgelehnt ich bin zu krank und kann nicht arbeiten werde Widerspruch einlegen aber was wenn wieder abgelehnt wird?ich habe wortfindungsstörung entschuldigt meine Schreibweise. In der reha stellte ich den Antrag auf rente weil der arzt mir das sagte. Vielen dank für eure Antwort.

    • user
      Christian Schultz
      am 26.07.2021

      Hallo Christina, eine generelle Vorgehensweise kann man hier nicht empfehlen. Jeder Fall ist anders. Bitte wenden Sie sich an meine Kollegen in der Sozialberatung: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Heike Forst
    am 06.07.2021

    Hallo, habe heute erfahren das ich aus der Nahrlosigkeit raus bin, heisst das , meine EM Rente ist abgelehnt ? Und was muss ich jetzt machen ? Rentenkasse hat mir noch nicht geschrieben.

    Bin Mitglied bei Euch.

    LG Heike

  • user
    Karin Krämer
    am 16.06.2021

    2017 hat schon der medizinischen Dienst von der Agentur für Arbeit gesagt ich wäre nicht arbeitsfähig. 2018 Reha und anschließend berufliche Reha. Alles ohne Erfolg, habe im August 2019 EU Rente beantragt, die im Mai 2020 abgelehnt wurde. Wiederspruch läuft, jetzt bekam ich den Pflegegrad 3 und bekomme immer noch kein Rente. Man will nochmals neue Befundberichte haben. Gab es das schon? Dass jemanden mit Pflegegrad 3 keine EU Rente bekam?

    • user
      Christian Schultz
      am 16.06.2021

      Hallo Karin, erst einmal klingt das natürlich unlogisch. Und in vielen Fällen geht ein relativ hoher Pflegegrad in jungen Jahren auch mit einer EM-Rente einher. Aber nicht immer, die Bewertungen laufen auf unterschiedlichen Ebenen.

  • user
    Doris Markhot
    am 14.06.2021

    Hallo!

    Ich war Juni bis Juli 2019 für 4 Wochen auf Reha.

    Wurde unter 3 Stunden in meinem Beruf,aber über 6 Stunden in einem anderen krank entlassen.

    Nach der Reha ging der Ärzte Marathon erst los,von einem zum andern.Also heißt die meisten Diagnosen kamen erst nach dem Rehaaufenthalt!

    So im Dezember 2019 Erwerbsminderungsantrag gestellt kam eine Ablehnung.

    Da hab ich Wiederspruch eingelegt,worauf ich zum Gutachter geschickt wurde.

    Der Gutachter stellte fest Arbeitsfähig 3-unter 6 Stunden das wäre ja eine Teilerwerbsminderungsrente!

    Auf das Gutachten lehnte die Rentenversicherung wieder ab,mit dem Hinweis nicht nachvollziehbar! Warum schickt mich die Rentenversicherung zum Gutachter, und folgt dann seiner Empfehlung nicht? Bin jetzt in Klage mit einem Rechtsanwalt! Kann das alles nicht verstehen! Was meint ihr habe ich Chancen den Rechtssreit zu gewinnen? Denn das Gutachten hat ja für mich gesprochen. Für Antwort bin ich sehr Dankbar.

    • user
      Christian Schultz
      am 14.06.2021

      Hallo Doris, in den meisten Fällen folgt die Rentenversicherung der Wertung des offiziellen Gutachters. Warum es in Ihrem Fall anders gelaufen ist, können wir ohne nähere Kenntnisse des Falles aber nicht beantworten. Auch die Erfolgsaussichten lassen sich so nicht beurteilen.

    • user
      Dirk
      am 06.07.2021

      Hallo Doris,

      ich habe eine ähnliche Erfahrung gemacht. Im Oktober 2020 habe ich eine Reha beantragt und wurde von der DRV zur Begutachtung eingeladen. Der Gutachter kam zu dem Ergebnis, dass sich meine Erwerbsfähigkeit durch eine Reha nicht verbessern oder eine Verschlechterung vermeiden lässt.

      Nur vorab: ich habe Pflegegrad 3 und GdB 60 mit Kennzeichen G aufgrund einer neurologischen Erkrankung (Polyneuropahtie in Händen und Beinen starkt ausgeprägt).

      Die Erwerbsfähigkeit im ausgeübten Beruf sowie am allgemeinen Arbeitsmarkt wurden mit 3 - unter 6 Stunden beurteilt. Die Rehamaßnahme wurde durch die DRV abgelehnt (mit der Begründung: ...aufgrund der durch uns (DRV) festgestellten geminderten Erwerbsfähigkeit...).

      Daraufhin wurde der Reha-Antrag in einen Antrag auf EMR gewandelt und ich habe auch einen entsprechenden Rentenantrag gestellt.

      Nach ca. 6 Wochen kam die Ablehnung des Rentenantrages. Die Begründung war kurz und knapp: Eine Erwerbsminderung liegt nicht vor.

      Das Widerspruchsverfahren läuft, bin mal gespannt, wie es da weiter geht. Ein ärztlicher Befundbericht wurde von meiner Neurologin angefordert (die kann die Entscheidung ebenfalls nicht nachvollziehen).

    • user
      kottix
      am 07.08.2021

      Na klar haben Sie Chancen den Rechstsreit zu gewinnen: Kommt auf die Laune des Richters und auch ein wenig auf Ihre Rechtsvertretung an - versenden Sie Blumen und Pralinen!

      Ich möchte Sie als selbst Betroffener wirklich nur aufheitern!

  • user
    S. Maier
    am 08.06.2021

    Hallo,

    habe nach Ablehnung bereits widerspruch eingelegt und bin noch bei der Begründung.

    Da in dem Schreiben nach Aktenlage abgelehnt wurde habe ich dazu eine Frage.

    Habe ich das Recht auf ein ärztliches Begutachten? Ich habe natürlich auch um Akteneinsicht gebeten, da mir es unbegreiflich ist, dass in der Ablehnung meine Minderbelastbarkeiten aufgeführt werden und anschließend eine volle Erwerbfähigkeit nach Aktenlage beschrieben wird.

    Vielen Dank im Voraus

    • user
      Christian Schultz
      am 09.06.2021

      Hallo, einen Anspruch auf die persönliche Begutachtung haben Sie nicht. Allerdings werden die meisten Antragsteller bei der EM-Rente persönlich begutachtet.

  • user
    Neuhier
    am 07.06.2021

    Hallo, ich habe 2017 einen Antrag auf ein Rente gestellt, wegen restloser Erschöpfung und Depressionen. Mittlerweile kamen noch Hörsturz und hochgradiger Verschlechterung der Augen dazu. Der Antrag läuft immernoch. Was ich feststelle ist, dass die Ärzte mich hier restlos im Stich lassen. Sie sehen dich an und sagen nur voll arbeitsfähig. Es wird dich keine Zeit für Untersuchungen genommen. Ich glaube, die dürfen das gar nicht mehr unterstützen. Ich habe das Vertrauen in Ärzte vollständig verloren. Man muss sehen, wie man sich selber hilft.

    • user
      kottix
      am 07.08.2021

      Ja, ebenso: Diagnose CFS und Gutachten nach §109Sozialgestzbuch mit Ergebnis: ich(*66) kann nicht mehr, dagegen hilft nix und das wird sich auch nicht ändern!

      Die Ärzte: Wir können nichts mehr tun & Sie sind ein Zeitfresser & überhaupt sieht Ihr Garten viel schöner als meiner aus!

      Lebe von Mutti (*38) & vom Not-Verkauf der Whg./Garten, verbrauche mein Erspartes weil Prüfärztin der DRV das Gutachten "voll erwerbsunfähig" des Prof. nicht anerkennt. Da gehen in den letzten 6Monaten ledigich vier Schreiben von Gericht& DRV - Anwalt & mir auf die Reise, während ich monatlich 190€ in eine freiwillige Pflichtversicherung zahlen muß - ohne die zu beanspruchen oder daraus Hilfe zu erwarten.

  • user
    Kerstin
    am 13.05.2021

    Ach, ich vergaß, ich bin 1960 geboren und habe die Versicherungszeiten erfüllt. Ich habe GdB 60.

    Danke

    • user
      Christian Schultz
      am 14.05.2021

      Hallo Kerstin, zu dem Verfahren rund um die Erwerbsminderungsrente kann ich leider nichts sagen, da müsste man sich die Unterlagen anschauen. Grundsätzlich sind Sie dafür beim VdK in guten Händen - vielleicht hatten Sie einfach Pech mit dem Sachbearbeiter.

      Wenn Sie die 35 Versicherungsjahre erfüllen, können Sie demnächst vermutlich auch eine Altersrente für schwerbehinderte Menschen in Anspruch nehmen. Dann allerdings mit relativ hohen Abzügen. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/altersarmut-behinderung-gesundheit-sozialberatung-rente-und-behinderung

    • user
      kottix
      am 07.08.2021

      " vielleicht hatten Sie einfach Pech mit dem Sachbearbeiter." - VdK was soll das?: beschönigend als Einzelfall beschrieben - doch leider systematische Praxis!

  • user
    Kerstin
    am 13.05.2021

    2019 erkrankte ich nach genau 10 Jahren erneut an Brustkrebs an genau derselben Stelle . Nach der 1. Erkrankung mit allen möglichen Therapien wie Chemo, OP u. Bestrahlung konnte ich nach Reha nach knapp eineinhalb Jahren mit Wiedereingliederung ins Berufsleben als Reinigungskraft starten. Es fiel mir die ganze Zeit sehr schwer. Zu Freizeitaktivitäten reichte die Kraft kaum. Das Lymphödem im Arm hatten wir mit 2x wöchentlicher Lymphdrainage im Griff. Unter den Polyneuropathien litt ich immer. Dann kam der Schock. Rezitiv! Die ganze Tortour ging von vorne los. Chemo, Begleiterkrankungen wie Gürtelrose, Wundrose im Lympharm, verschlimmertes Lymphödem, Thrombose, OP mit beidseits. Amputation, weitere Chemo, Reha. Im November vergangenen Jahres stellte ich noch vor Rehaantritt EM- Rentenantrag, da ich ab 29.12.20 ausgesteuert wurde. Die Nahtlosigkeitsleistung beim Arbeitsamt wurde ebenfalls rechtzeitig beantragt.Bei der Reha bescheinigten die begutachtenden Ärzte ein berufliches Leistungsvermögen unter 3h täglich für jede berufliche Tätigkeit. Anfang Januar erhielt ich zuerst die Ablehnung vom Arbeitsamt, anschließend die von der DRV. Für die einen war ich zu krank, für die anderen zu gesund. Für den Widerspruch bei der DRV schaltete ich den VdK ein, bei dem ich seit über 10 Jahren Mitglied bin. Es sind noch immer keine Ergebnisse zu verzeichnen. Der VdK arbeitet ersichtlich nachlässig. Es wurde die Einzugsermächtigung nicht umgesetzt-ich stattdessen gemahnt, falsche Angaben in der Widerspruchsbegründung gemachten - ohne nochmal Rücksprache mit mir zu halten, Unterlagen nicht fristgemäß weitergeleitet, Absprachen für telefonischen Rückruf nicht eingehalten. Coronabedingt sind persönliche Termine nicht möglich. Nun stehe ich vor dem Problem, was wenn wieder abgelehnt oder nur eine Teilrente genehmigt wird. Stufenweise Wiedereingliederung ist dann doch wohl auch nicht mehr möglich. Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Meine Arbeit als Reinigerin kann ich definitiv nicht mehr verrichten. Welche Möglichkeiten habe ich noch.

    LG Kerstin

  • user
    Purwin
    am 06.05.2021

    Mein Antrag auf erwerbsminderungsrente ist negativ, seit 28 monaten und wenn ich weite machen wollte sollte ich ein Gutachten bez. 1500 Euro

    bez. ich bin seit dieser zeit ausgesteuer. Meine Blut Werte sind so schlecht im Gutachten und und aber es ist negativ

    Jetzt habe ich Freitag einen MRT Termin 2×die selbe Seite die Hüftop ich bin am überlegen ob ich es weiter mach meine Nerven sind so kaputt

    Lg

    Silvia

  • user
    Gerlinde Jarosz
    am 22.04.2021

    Hallo

    Ich bin 1959 geboren und habe meine Wartezeit längst erfüllt.

    Voriges Jahr schwer krank geworden seit dem beziehe ich Krankengeld

    Vier Wochen Reha hinter mir ,keine Besserung . MD geprüft .Klar meine Gesundheit wird sich nie bessern sehr verschlechtern .

    Aber trotz alledem wieder Reha sonst kein Krankengeld.

    Mal schauen wie dann weitergeht keine Ahnung

  • user
    Cafer.u
    am 06.04.2021

    Hallo. ich habe 60 % Gdb EM Rente beantragt 18.03.2020

    Kommt die schreiben von

    Deuscherentenversicherung 30.03.2021 rente abgelehnt wegen Wartezeit nicht erfüllt

    Von 5 jahre 36 Monate 34 Monate erfüllt mir fehlen 2 Monate..Arbeit geber hat mich gekündigt meine Arbeits Vertrag endet 31.12.2017 seit dem ich bekomme nirgends keine Geld mehr..Was muß ich machen hat jemand Erfahrung.

    Danke nochmal voraus.

    • user
      Mimi
      am 20.01.2022

      Fahre zurück in die Türkei und liege dort dem Staat auf der Pelle

  • user
    R.T.W.
    am 01.04.2021

    Da ja gemäß dem Grundsatz "Reha vor Rente" verfahren wird habe ich von mir aus einen Reha-Antrag gestellt, Reha absolviert und wurde als weiterhin arbeitsunfähig (unter dem Hinweis den Antrag auf EM-Rente zu stellen) aus der Reha entlassen.

    Antrag auf Reha unter Zuhilfenahme des VdK gestellt und nach sage und schreibe SECHS Wochen den ablehnenden Bescheid erhalten. Nach Durchsicht der Ablehnung ist mir aufgefallen, dass einige meiner Krankheiten überhaupt nicht aufgeführt waren, auch war nach Rücksprache mit zwei (von vier von mir genannten Ärzten) zu erfahren, dass die DRV diese überhaupt nicht kontaktiert hatten. Somit gehe ich davon aus, dass hier nach Aktenlage entschieden wurde.

    Widerspruch wird von mir über den VdK eingelegt und das Ganze, wenn nötig, bis vor das Bundessozialgericht durchgefochten, so nicht meine Damen und Herren von der DRV.

    • user
      Andrea Stadler
      am 31.05.2021

      Hallo,

      bin gerade im Netz auf diese Seite gestoßen und muss feststellen, das es anderen genauso geht. Hatte am Samstag die Ablehnung der Erwerbsminderungsrente in der Post, genau wie in dieser Mail nicht alle Diagnosen aufgeführt und hatte auch keine Vorstellung bei einem Amtsarzt. Hatte alle Unterlagen der letzten zwei Jahre mitgeschickt, Fachärzte, Reha s und nun frag ich mich an was bitteschön wird diese Einschätzung über mich gemessen? Ich finde keine Worte und hab mir das sicher nicht ausgesucht.

      Mfg

      Andrea

  • user
    Carmen
    am 01.04.2021

    Guten Tag, ich bin seit 05.11.20 im ALGI und noch in der Nahtlosigkeitsregelung, da mein 04/20 gestellter Antrag auch Erwerbsminderungsrente in 01/21 abgelehnt wurde. Habe Widerspruch eingelegt und warte auf die Antwort der DRV. Nun möchte eine Vermittlerin der Arbeitsagentur am 08.04.21 mich telefonisch kontaktieren, um mit mir das ärztl. Gutachten der Arbeitsagentur zu besprechen. (Ich wurde anscheinend vom ärztl. Dienst der Agentur als unter 15 Std. erwerbsfähig eingestuft. Dies geschah nach Aktenlage.) Meine große Sorge ist nun, wie ich mich bei dem Telefonat äußern soll bzw. darf. Die Agentur möchte mich natürlich vermitteln. Und sollte die Nahtlosigkeit ab 05.05.21 nicht mehr bestehen, da 6 Monate vorbei sind, werden sie sicher Druck ausüben oder von mir hören wollen, dass ich nicht mehr arbeiten kann.(?) Ich würde mich sehr über einen Rat freuen.

    • user
      Christian Schultz
      am 06.04.2021

      Hallo Carmen, sollte es tatsächlich kein Geld mehr nach der Nahtlosigkeitsregelung geben, gäbe es noch die Option, sich theoretisch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie erst einmal weiterhin Geld bekommen.

      Trotzdem - lassen Sie sich in jedem Fall persönlichn beraten. Es handelt sich um eine komplexe Situation: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Jutta
    am 18.03.2021

    Hallo ich habe eine Frage, vielleicht könnt Ihr mir eine Antwort geben. Ich kämpfe seit 4 Jahren um die EWMR. Ich habe die Meldung erhalten das der Richter von seiner Meinung nicht abweicht und keine Verschlechterung sieht. Nun gab es 2019 das Urteil des BSG 11.12.2019 B13 R7/18 R, dass man auch dann Rente beziehen kann wenn + Eine Summierung ungewöhnlicher Leistungseinschränkungen liegt auch dann vor, wenn mehrere auf den ersten Blick gewöhnliche Leistungseinschränkungen aufgrund einer

    besonderen Addierungs- und Verstärkungswirkung ernste Zweifel an der Einsetzbarkeit auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt begründen. In meinen Augen, habe ich diese Summierung längst erreicht, hier nur mal die Orthopädischen, die sind Physischen noch nicht aufgeführt. Unterliege ich hier einen Irrtum oder will der Richter nicht ? Die Summierungen wurden vom Gutachter des Gericht und sowohl der Orthopäde, Schmerztherapeuth als auch der Psychiater sagen, das es keine Rehas oder sonstiges mehr gibt.(Gutachter-) Damit besteht von somatisch-orthopädischer Seite eine leichte Funktionsbeeinträchtigung der rechten Schulter, dies betrifft Arbeiten in ständiger Armvorhalte oder Überkopf.

    Weiterhin eine Funktionsbeeinträchtigung der Wirbelsäule, dies schließt mittelschwere und schwere Tätigkeiten aus. Zusätzlich Arbeiten mit regelmäßigem Heben und Tragen von mehr als 10 kg. Arbeiten in statisch ungünstiger oder gebückter Körperhaltung, wie auch unter Kälté, Nässe oder Zuglufteinwirkung. Bei Arbeiten im Sitzen sollte auf einen ergonomisch / bandscheibengerechten Arbeitsplatz zu Entlastung der Wirbelsäule geachtet werden. Bewegungspausen zum Umhergehen etwa l x stündlich zum Positionswechsel sind erforderlich. Bezüglich des Kniegelenks keine Arbeiten mit ständigem Stehen und Umhergehen bzw. häufigem Treppensteigen.

    Die Minderungen bestehen in diesem Bereich dauerhaft. Die Leistungsfähigkeit kann hier weder durch ein Heilverfahren noch auf andere Weise wiederhergestellt werden. Der Gutachter und mein Schmerztherapeut ordnen mich in GerbershagenIII, ein. Für eine Antwort wäre ich sehr Dankbar. Ich weiß nicht mehr was ich tun soll.

    • user
      Christian Schultz
      am 18.03.2021

      Hallo Jutta, bitte haben Sie Verständnis, dass wir eine solche Einschätzung nicht hier im Blog geben können. Sie können sich gern an mit Ihren Unterlagen an meine Kollegen in der Beratung wenden: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Maria
    am 10.01.2021

    Hallo zusammen,

    ich bin 58 Jahre alt und seit fast 2 Jahren krankgeschrieben wegen Depression und neurologischer Erkrankung. Habe 50 Grad der Schwerbehinderung. Mir geht es immer noch nicht gut. Während ich noch das Krankengeld bezog, hat mich die Krankenkasse aufgefordert einen Reha Antrag zu stellen.

    Obwohl es mir graute schon bei der Vorstellung die Reha anzutreten, habe ich es trotzdem getan, weil ich dachte, ich wäre dazu verpflichtet (Mitwirkungspflicht gegenüber der Krankenkasse).

    Im Sommer 2020 wurde der Reha-Antrag bewilligt. Inzwischen haben zwei Rehakliniken wegen medizinischen Gründen mir abgesagt. Die dritte Klinik hat mir den Termin in März 2021 bestätigt.

    Jetzt beziehe ich schon das Arbeitslosengeld I (Nahtlosigkeitsregelung.) Mein behandelnder Psychiater bestätigte, dass ich immer noch Reha-unfähig bin. Er sagte mir, dass mich keiner zwingen kann die Reha abzusolvieren. Deswegen möchte ich den Reha-Antrag zurückziehen und einen Erwerbsminderungsrentenantrag stellen.

    Aber es heißt doch immer "Reha vor Rente“? Muss ich befürchten, dass deswegen die Erwerbsminderungrente abgelehnt wird? Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?

    Ich danke euch für eure Erfahrungsberichte und Ratschläge schon im Voraus!

    • user
      AM
      am 24.03.2021

      Hallo Maria, ich Kämpfe genau diesen Kampf seit 2 Jahren. Ich war bei der medizinischen Reha, obwohl ich auch dazu nicht bereit war. Es ist allerdings nunmal so, dass dort eine wichtige Einschätzung seitens des Reha Trägers erfolgt!! Ich habe nach 3 Wochen das Handtuch geworfen, aber ich habe es versucht. Was ich nicht verstehe ist, dass Dein Psychiater sagt, Du bist rehauntauglich. Sei mir nicht böse, aber dann hast Du einen falschen Arzt. Meine Ärzte und meine Therapeuten haben mir mir eine Stabilisierung erarbeitet, dass ich wenigstens den Versuch zur Reha starten konnte. Und warum lehnen Dich Kliniken ab? Die werden vom Reha Träger ausgesucht und nicht von Dir. Du wirst Kompromisse eingehen müssen und Du musst auf dem Weg zur Rente auch die Reha versuchen, sonst wird es nichts. Das gehört nunmal auch zu Deiner Mitwirkungspflicht und ohne grundlegende Untersuchungen auch von anderer Stelle als dem Arzt Deines Vertrauens wird das nichts. Ich Kämpfe übrigens seit 2 Jahren zusammen mit dem SOVD von beruflicher Reha bis zur Erwerbsminderungsrente und habe schon sämtliche Stationen über mich ergehen lassen müssen. So läuft es halt in Deutschland. :( Alles Gute

    • user
      Petra
      am 17.01.2022

      Ich war in der Reha und die Erwerbminderungs -Rente wurde abgelehnt .

  • user
    Elke Wegener
    am 01.12.2020

    Bin bei Euch ausgetreten weil der Vorsitzende unserer Ortsgruppe irgendwo nicht durchzieht,mal haben wir den Beitrag nicht bezahlt obwohl immer abgebucht wurde dann hätte ich uns nicht zur Jahreshauptversammlung angemeldet, letzten s kam wieder ein Brief obwohl schon über ein Jahr nicht mehr dabei, das muss ich mir nicht mehr antun, bin froh einigermaßen gesundheitlich stabil zu sein

    • user
      Robert
      am 08.09.2021

      Liebe Elke,

      bitte verwenden Sie die Satzzeichen, die Ihnen in der Schule gelehrt wurden. Es ist schrecklich einen Text zu lesen, wenn diese Zeichen fehlen.

    • user
      Theo
      am 16.09.2021

      Des ist die Realität um nicht zu bezahlen,wen einer wie ich wegen Unfällen mit bleibenden chronischen Krankheiten zu krank wird,und kann nicht mehr arbeiten,mit Jahren was normal ist,die absehbarer Zeit der nicht Arbeit zeigt die Ewerbsminderung,hier werden immer die Ärtzte der Rentenversicherung ablehnen,weil die für die Rentenversicherung arbeiten,auch externärzte werden bezahlt um abzu lehnen,das ist ungerecht,bei Menschen die von Unfällen mit Jahrzehnten Vollzeit Arbeit krank werden,und nicht mehr können,des ist bei mier der VdK so

    • user
      Sonnenhut
      am 08.11.2021

      Frecher, dummer Kommentar. Passt zu Ihrem inhaltlosen Verein. Gerne auch mit Satzzeichen.

    • user
      Sabine Anders
      am 14.12.2021

      Solche Kommentare, lieber Robert, braucht kein Mensch! Unsensibel und unwürdig.

    • user
      Theo
      am 04.01.2022

      Ewerbsminderungsrenten sollen einfacher werden,wen der Betroffenen krank werden von den Unfällen,und nicht mehr arbeiten können,nach Jahren,ihre behandelten Ärzten,wissen besser ob ihre Patienten arbeiten können oder nicht,als André Ärzte,die nur kurz begutachten,und kontern,weil die in ihren Versicherungen arbeiten,des ist Gesetzes wiedrig,mit Klage sein Recht zu bekommen,dauert Jahre und finanzielle Ruin,die auch mit in Psyche geht

    • user
      Guido
      am 23.01.2022

      Hallo Robert,

      zufällig bin ich auf deine Anmerkung in Bezug auf "SATZZEICHEN" zu Elkes Beitrag gestoßen.

      Ich bin manchmal ein oberflächlicher und auch manchen Menschen gegenüber gleichgültiger Typ Mensch. Besonders (auch tragische) Schicksale von Menschen die ich persönlich nicht kenne, verspotte ich gelegentlich aber eigentlich ohne bösen Hintergrund.

      Aber hier stelle ich mir die Frage was du doch für ein asozialer Typ bist. Was hat die Bildung eines Menschen mit seinem erleidetem Schicksal zu tun und mit welcher Dreistigkeit erlaubst du dir eigentlich Elkes (hilfesuchenden) Beitrag auf ihren schulischen Werdegang zu reduzieren. Meinst du, dass du auch nur ansatzweise etwas Besseres seist als jemand der eventuell deinem geistigen Niveau (oder deinem Glauben ein Höheres zu besitzen) unterliegt?

      Dieses mit Worten kaum zu beschreibendes Verhalten von dir, in einem Forum in dem es nicht um einen Rechtschreibwettbewerb geht sondern um Menschen mit echten Problemen, haben solche Leute wie du nichts verloren. Ich wünsche mir so eine Äußerung von dir live miterleben zu dürfen.....glaube mir, danach wärst du geheilt.

    • user
      Ralf Braun
      am 28.01.2022

      Ich finde es so schrecklich so einen Kommentar hier abzugeben

Neuen Kommentar schreiben

Das Feld Name muss ausgefüllt sein.
Bitte geben Sie Ihren Namen ein.
Das Feld E-Mail muss ausgefüllt sein.
Die eingegebene E-Mail Adresse ist nicht korrekt.
Der Kommentar darf nicht leer sein.
Bitte stimmen Sie der Datenschutzbestimmungen zu.

Mit * gekennzeichnete Felder sind Pflichtfelder.