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Erwerbsminderungsrente beantragen – 3 Tipps für einen positiven Ausgang

Behinderung Armut Gesundheit

Seit dem Beginn des Jahres 2001 gibt es in Deutschland die Erwerbsminderungsrente. Vorher existierten mit der Berufsunfähigkeits- und Erwerbsunfähigkeitsrente zwei unterschiedliche Formen der Absicherung für Arbeitnehmer, die dauerhaft nicht mehr arbeiten können. In der Sozialberatung des SoVD spielen Fragen zur Erwerbsminderungsrente eine große Rolle – insbesondere rund um den Antrag. In diesem Beitrag wollen wir Ihnen drei wertvolle Hinweise präsentieren, damit auch Ihr Antrag optimal verläuft.

Erwerbsminderungsrente beantragen – 3 Tipps für einen positiven Ausgang

Zunächst noch einige grundlegende Informationen.

Erfülle ich die Voraussetzungen für eine Erwerbsminderungsrente?

Um eine EM-Rente zu erhalten, müssen Sie gleich zwei Voraussetzungen erfüllen – versicherungsrechtliche sowie gesundheitliche. Zum einen ist es unerlässlich, dass Sie in Ihrem bisherigen Leben wenigstens fünf volle Jahre in die gesetzliche Rente eingezahlt haben. Gleichzeitig müssen Sie innerhalb der letzten fünf Jahre vor Eintritt Ihrer Erwerbsminderung mindestens 36 Monate Rentenbeiträge vorweisen können.

Rentenbeiträge erbringen Sie nicht ausschließlich durch Ihren Job. Denn neben den Abgaben, die von Ihnen und Ihrem Arbeitgeber an die Rentenkasse abgeführt werden, zählt noch eine ganze Reihe weiterer Ereignisse zu den sogenannten „Wartezeiten“. Dabei handelt es sich um:

  • Kindererziehungszeiten (die ersten 2,5 bzw. 3 Lebensjahre Ihres Kindes)
  • Zeiten, in denen Sie einen Angehörigen zu Hause gepflegt haben (mindestens zehn Stunden in der Woche)
  • Zeiten aus einem Versorgungsausgleich (wenn Rentenbeiträge eines Partners auf den anderen übertragen werden)
  • Freiwillige Beiträge
  • Zeiten aus dem Rentensplitting
  • Ersatzzeiten

Beim Minijob kommt es darauf an, ob Sie als Arbeitnehmer selbst Beiträge abgeführt haben. Eine detaillierte Übersicht über die relevanten Wartezeiten für die Erwerbsminderungsrente finden Sie auf der Internetseite der Deutschen Rentenversicherung. Dort finden Sie auch Informationen über die wenigen Ausnahmen von der Wartezeit-Regelung.

Neben diesen versicherungsrechtlichen Voraussetzungen hängt es von Ihrem Gesundheitszustand ab, ob Sie eine Erwerbsminderungsrente erhalten werden. Die magische Zahl ist die sechs. Wer mehr als sechs Stunden am Tag irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann, geht in jedem Fall leer aus. Können Sie zwischen drei und sechs Stunden täglich arbeiten, erfüllen Sie die Voraussetzungen für eine teilweise Erwerbsminderungsrente. Erst bei einem Restleistungsvermögen von weniger als drei Stunden qualifizieren Sie sich für eine volle EM-Rente.

Falls Sie also gerade über einen Antrag nachdenken, sollten Sie ehrlich zu sich sein: Haben Sie die Wartezeiten zusammen? Gibt es Befundberichte Ihrer Ärzte, die eine Einschätzung darüber enthalten, dass Sie weniger als sechs Stunden täglich arbeiten können?

Wie hoch wird meine Erwerbsminderungsrente in etwa sein?

Wie eine spätere Regelaltersrente entsteht auch die EM-Rente auf Basis Ihrer Entgeltpunkte. Bürgerinnen und Bürger mit hohem Verdienst haben größere Beiträge an die Rentenversicherung abgeführt – und damit auch mehr Entgeltpunkte gesammelt. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr berufstätig sein kann, dessen bisher erworbene Entgeltpunkte werden hochgerechnet – und zwar bis zum Erreichen der individuellen Regelaltersrente. Also dem Tag, an dem Sie ohne Abschläge in die Altersrente wechseln können. Diese Regelung gilt jedoch leider nur für zukünftige Anträge. Sogenannte Bestandsrentner erhalten im Vergleich dazu kleinere Erwerbsminderungsrenten, da deren Entgeltpunkte um weniger Jahre in die Zukunft hochgerechnet werden.

Doch mit was für einem monatlichen Einkommen dürften zukünftige Erwerbsminderungsrentner nun rechnen? Natürlich ist die Spanne groß. Ein Mann aus Westdeutschland erhielt bei einem neuen Antrag im Jahr 2018 im Durchschnitt gerade einmal 766 Euro.

Von der EM-Rente kann ich nicht leben. Darf ich etwas hinzuverdienen?

Ja, das ist kein Problem. Im Kalenderjahr können Sie bis zu 6300 Euro zu Ihrer vollen Erwerbsminderungsrente hinzuverdienen, ohne dass diese gekürzt wird. Wer also einen Minijob auf 450-Euro-Basis ausübt, kann sein Einkommen unbürokratisch aufbessern. Vergessen Sie aber nicht, den Rententräger über Ihre Einkünfte zu informieren.

Wer mehr verdient, muss mit einer Kürzung seiner Rente rechnen. Wenn Sie lediglich eine teilweise Erwerbsminderungsrente beziehen, bestehen für Sie andere Hinzuverdienstgrenzen. Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei der Deutschen Rentenversicherung, dort man kann Ihnen exakte Zahlen für Ihre individuelle Situation nennen.

Wie lange bekomme ich meine Erwerbsminderungsrente?

Normalerweise gewährt Ihnen die Rentenversicherung eine auf drei Jahre befristete Rente. Das muss aber nicht so sein. Es gibt auch kürzere Laufzeiten sowie EM-Renten, die von Beginn an unbefristet angelegt sind. Wichtig: Wenn Ihre Erwerbsminderungsrente ausläuft, sollten Sie sechs Monate vor dem Ende einen neuen Antrag stellen. Das ist von Bedeutung, da ansonsten eine Zahlungslücke entstehen kann.

Ihre Erwerbsminderungsrente endet in jedem Fall, wenn Sie Ihre persönliche Regelaltersgrenze erreichen.

Wenn also absehbar ist, dass Sie Ihre Erwerbsminderungs- gegen eine Altersrente eintauschen müssen, melden Sie sich bitte rund drei Monate vor diesem Zeitpunkt beim Rententräger, um Ihren Antrag zu stellen. Welche Punkte Sie bei diesem Schritt beachten sollten, haben wir in einem anderen Beitrag für Sie zusammengefasst.

Antrag zur Erwerbsminderungsrente – 3 Hinweise für den reibungslosen Ablauf

Ob am Ende eine Erwerbsminderungsrente bewilligt wird, hängt von den oben beschriebenen Voraussetzungen ab. Falls Sie für sich gute Chancen sehen, stellt sich jetzt die Frage nach dem Antrag. Im Rahmen der Sozialberatung im SoVD Schleswig-Holstein erleben wir tagtäglich, worauf es an dieser Stelle wirklich ankommt. Um Ihre Chancen auf ein für alle Beteiligten reibungsloses Antragsverfahren zu erhöhen, empfehlen wir Ihnen folgende Handlungsweise.

1. Auf die Befundberichte kommt es an

Sie erfüllen die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen, haben also ausreichen Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt. Nun dreht sich alles um Ihr Gesundheitsbild. Und nun kommt vor allem Ihr Arzt ins Spiel. Wenn Sie eine Erwerbsminungsrente beantragen, wird evaluiert, wie krank Sie wirklich sind. In der Regel kommen Sie nicht um einen Termin beim offiziellen Gutachter der Rentenversicherung herum. Dennoch ist es enorm wichtig, dass Sie schon Ihren Antrag mit guten Befundberichten füttern.

Ein guter Befundbericht zeichnet sich durch fünf Zutaten aus, die in keinem Fall fehlen sollten.

  1. Wie lange sind Sie bereits in Behandlung?
  2. Zu welcher Diagnose kommt Ihr Arzt?
  3. Ausführliche Beschreibung der Auswirkungen der Krankheit auf Ihren Alltag
  4. Bisherige Behandlungsansätze
  5. Prognose für die Zukunft

Mehr Details zu diesen fünf Punkten beschreiben wir in unserem Beitrag zum Schwerbehindertenrecht, wo die Anforderungen ähnlich sind. Leider geben sich viele Ärzte bei den Befundberichten nicht so viel Mühe, dass die oben aufgeführten Anforderungen immer erfüllt sind. Nicht aus böser Absicht, sondern weil die Praxis voll ist. Deshalb ist es ratsam, das Gespräch mit Ihrem Arzt zu suchen. Berichten Sie von Ihrer Absicht, die Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Erwähnen Sie, dass Sie hierfür einen aussagekräftigen Befundbericht benötigen. Damit erhöhen Sie Ihre Chancen auf ein positives Verfahren ungemein. Denn auch der Gutachter der Rentenversicherung wird sich an diesen Berichten orientieren.

2. Reha beantragen, Erwerbsminderungsrente beziehen

Der Grundsatz „Reha vor Rente“ gilt nach wie vor. Wenn Sie einen Antrag zur Erwerbsminderungsrente stellen, wird die Rentenversicherung immer prüfen, ob Sie bereits eine Reha absolviert haben. Falls nicht, steht die Frage im Raum, ob Ihre Arbeitsfähigkeit durch eine solche Maßnahme wieder verbessert werden kann. Dann könnte die Rente abgewendet werden.

Deswegen ist es sinnvoll, gleich eine Reha zu beantragen. Auch wenn Sie sich eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt eigentlich gar nicht mehr zutrauen.

Im Rahmen einer Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben werden Sie über einen Zeitraum von meist drei Wochen eingehend untersucht. Am Ende verlassen Sie die Reha mit einem druckfrischen Befundbericht in den Händen. Wenn darin steht, dass Sie es voraussichtlich auf Dauer nicht hinbekommen werden, mindestens sechs Stunden am Tag zu arbeiten, kann Ihr Antrag zur Reha in einen Antrag für die Erwerbsminderungsrente umgewandelt werden. Dieser Weg ist oftmals unproblematischer als der direkte Antrag zur EM-Rente.

3. Holen Sie sich Hilfe

Das Sozialrecht ist komplex. Auch Profis müssen sich immer wieder vergewissern, dass sie nicht doch eine Neuerung übersehen haben. Besonders kompliziert wird es, wenn das gesundheitliche Leistungsvermögen in den Focus rückt.

Natürlich wissen Sie als Betroffener am besten, wie es Ihnen geht. Doch beim Antrag zur Erwerbsminderungsrente kommt es nicht darauf an, wie Sie sich fühlen. Wichtig sind vielmehr die Dokumentationen Ihrer Ärzte und des Gutachters. Wenn es hier Probleme gibt, kann ein starker Partner an Ihrer Seite echtes Geld wert sein. Das ist umso mehr von Bedeutung, wenn man weiß, dass fast jeder zweite Antrag zur EM-Rente erst einmal abgelehnt wird.

Sollten also Probleme auftauchen, sind wir gern für Sie da.

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

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Kommentare (52)

  • Peter Einecker
    Peter Einecker
    am 09.02.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage. Nach 78 Wochen Arbeitsunfähigkeit (sofern im Arbeitsverhältnis) stand einen mal das ALG I ( Sozialgesetzbuch) noch zu. Also bei weiterer Arbeitsunfähigkeit. Hat nur einen anderen Namen. Man muss beim Arbeitsamt diese Leistung (leider ist mir der Name für dieses ALG I entfallen) beantragen. Zugleich muss man den Rentenantrag beim Arbeitsamt beantragen (ist mit im Formular angegeben). Ist dies noch zutreffend oder hat es inzwischen eine Änderung gegeben? Das Arbeitsamt stellt sich diesbezüglich immer dumm.
    Mit freundlichen Grüßen
    P. Einecker
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 10.02.2020
    Hallo Peter, Sie meinen vermutlich die sogenannte "Nahtlosigkeitsregelung" - also den Bezug von Arbeitslosengeld nach der Aussteuerung. Das gibt nach wie vor, siehe hier: https://www.sovd-sh.de/2019/09/26/mit-der-nahtlosigkeitsregelung-zum-arbeitslosengeld-das-sollten-sie-jetzt-wissen/
  • Thorsten Dorn
    Thorsten Dorn
    am 11.08.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eime Frage. Bei mir greift nach 78 Wochen Krankheit die Nahtlosigkeitsregelung. Die Arbeitsagentur hat nach Prüfung Ihrer Ärzte festgestellt, dass ich weniger als 3 Std. am Tag arbeiten kann wahrscheinlich länger als 6 Monate. Die Arbeitsagentur hat schon mein Arbeitslosengeld genehmigt und überwiesen. Allerdings kam jetzt noch ein Schreiben, dass ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen muss, um weiterhin Arbetslosengeld zu erhalten. Ich habe vor einigen Wochen die Zustimmung der deutschen Rentenversicherung für eine med. Reha bekommen, mit Termin November von der Rehaklinik.. Ich dachte immer Reha geht vor Rente. Die Arbeitsagentur argumentierte, dass der Termin für meine Reha noch zeitlich zu lange entfernt läge und aufgrund von Corona es unsicher sei, ob ich die Reha überhaupt antreten könne. Kann die Arbeitsagentur vorschreiben, dass ich den Antrag auf Erwerbsminderungsrente vor der Reha stellen muss. Das Problem ist auch, dass mir momentan noch ca. 4 Monate fehlen, in Bezug auf die 3 Jahre Pflichtbeiträge in den letzten 5 Jahren.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 11.08.2020
    Hallo Thorsten, ich kenne das Schreiben von der Arbeitsagentur nicht im Wortlaut - daher empfehle ich Ihnen, dass Sie Ihre Unterlagen einem Fachmann zeigen. In vielen Fällen ist das Arbeitslosengeld höher als die EM-Rente. Daher kann es sinnvoll sein, diese Leistung so lange wie möglich in Anspruch zu nehmen. Das gilt aber nicht für jede Situation. Und es ist auch nicht klar, ob das in Ihrem Fall möglich wäre. Daher mein Rat an Sie, sich individuell beraten zu lassen.
  • Regina Bergelt
    Regina Bergelt
    am 19.08.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    ich hatte im letzten Jahr einen Arbeitsunfall und beziehe derzeit noch Verletztengeld.
    Wird nach der Aussteuerung durch die Unfallkasse und der Antragsstellung einer Erwerbsminderungsrente das nahtlose Arbeitslosengeld bis zur endgültigen Beendigung des Verfahrens gezahlt? Also einschließlich der evtl. Widersprüche ? Das Erwerbsminderungsrentenverfahren kann sich ja mitunter über Monate bzw. 1-2 Jahre hinziehen.
    Oder ist es vielleicht günstiger nach den 72-78 Wochen Verletztengeld, welches ja von der Unfallkasse/BG gezahlt wird, durch erneute AU- Bescheinigung Krankengeld über die KK zu beziehen und dann erst im Anschluß evt. das Arbeitslosengeld zu beantragen falls noch nötig? Mit freundlichen Grüßen und besten Dank
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 19.08.2020
    Hallo Regina, im Bereich Unfallversicherung kenne ich persönlich mich leider nicht so gut aus. Sie müssen sich jedoch darüber bewusst sein, dass die Arbeitsagentur in jedem Fall nur so lange zahlen wird, bis Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld endet. Bei den meisten Menschen ist dies nach einem Jahr der Fall.
    In Ihrer Situation empfehle ich Ihnen jedoch den Weg über unsere Sozialberatung. Dort können die Kollegen anhand Ihrer Unterlagen prüfen, welche Strategie am sinnvollsten ist: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Ulrike
    Ulrike
    am 22.08.2020
    Hallo , ich bin seit 2 Jahren immer wieder auf meinen Rücken krankgeschrieben.
    Ich habe im März 2019 eine Bandscheiben OP und im Juli 2019 eine Versteifung des 4-5 Lendenwirbels gehabt. Nach jeder OP hatte ich eine 4 wöchige Reha.
    Im Januar und im Mai hatte ich jeweils eine Nervenverödung und zwischendurch immer wieder Spritzentherapien.
    Im Juli wurde dann das ISG Gelenk mit einer Schraube fixiert.
    Warte jetzt wieder auf eine Reha bin aber noch immer nicht Schmerzfrei.
    An einer 35 Stundenwoche ist nicht zu denken.
    Habe ich eine Chance auf Rente?
    Auf die erste Versteifung habe ich 30% bekommen.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.08.2020
    Hallo Ulrike, mit dem Grad der Behinderung von 30 hat Ihre Aussicht auf Erwerbsminderungsrente nichts zu tun. Viel wichtiger sind die Entlassungsberichte Ihrer bisherigen Rehas: In vielen Fällen finden Sie dort eine Prognose zur Arbeitsfähigkeit. Wenn hier steht, dass Sie weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können - und zwar auf Dauer - dann stehen die Chancen auf die EM-Rente gut. Warten Sie am besten die nächste Reha ab und besprechen Sie mit den Ärzten, ob ein Antrag auf Rente aus deren Sicht Sinn machen würde.
  • Kerstin
    Kerstin
    am 28.08.2020
    Hallo, ich habe Divertikulitis. Seit 10 Jahren mehrere Schübe. OP des Sigma vor 5 Jahren mit anschließender Reha. Trotzalledem seit dem weitere, bis jetzt 6 Schübe. Jedesmal wenn es stressig wird, geht es los. Habe über die Jahre auch noch eine Fructoseintolleranz entwickelt. Mit meiner Phsyche bin ich in Behandlung gewesen. Habe vieles gemacht, was mir empfohlen wurde, Ernährung, Sport, Autogenes Training, Ostoephatie, leider hilft alles nichts und ich leide. Bin 55 Jahre und habe auch schon einen Grad Behinderung von 30. Kommt eine Rente für mich in Frage?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 31.08.2020
    Hallo Kerstin, es wäre unseriös, Ihre Frage mit ja oder nein zu beantworten. Eine aussagekräftige Prognose ist nur anhand Ihrer medizinischen Befundberichte möglich. Und das können wir nur in einer persönlichen Beratung gewährleisten: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Nicole Kochems
    Nicole Kochems
    am 15.10.2020
    Guten Tag,
    bin letztes Jahr im Juli an schilddrüsen Krebs erkrankt. War fast ein Jahr arbeitsunfähig. In dieser Zeit habe ich auch eine Reha gemacht. Habe nach 6 wöchiger Wiedereingliederung dann die zweite August Woche wieder angefangen zu arbeiten in vollzeit als betreuungskraft in einem Seniorenheim.
    Aber ich bin nicht mehr so belastbar wie vor der Erkrankung und es fällt mir sehr schwer. Habe auch seid der Erkrankung chronische Gelenk und muskelschmerzen. Auch a
    Athrose schon fortgeschritten in beiden knie.
    Nun möchte ich einen Antrag auf teilerwerbsminderungsrente stellen.
  • Daniel Selim
    Daniel Selim
    am 18.10.2020
    Hallo, ich habe eine Frage. Ich bin schon knapp ein Jahr krank geschrieben. Habe eine Post Zosterneuralgie. Muss eigentlich noch 3 Monate krank feiern und dann kann ich meine Vollrente beantragen. Jetzt schreibt mir die Krankenkasse ich muss eine Erwerbsfähigkeitrente beantragen. Wie verhalte ich mich jetzt. Ich werde wohl jetzt erstmal zum Vertraungsarzt geschickt.
  • Graßmann
    Graßmann
    am 19.10.2020
    Guten Tag ,

    Ich bin seit vielen Jahren an einer angststörung erkrankt mit Herzrhythmusstörungen und Panikattacken. Meine jobs habe ich immer wieder aufgrund meiner Erkrankung verloren , jetzt bin ich seit Dezember 2019 krankgeschrieben und ohne Job.
    Habe eine Reha in 2015 absolviert und eine neue Bewilligt bekommen im Februar 2020, diese konnte wegen corona nicht stattfinden bis heute nicht , nach Anfrage ob die Reha nun bald stattfinden kann kam nur nicht möglich wegen corona, eventuell im Frühjahr 2021!
    Dazu kommt ich bin Masken befreit , solche Patienten werden generell nicht angenommen in einer Reha Klinik.
    Ich soll aber lt. Krankenkasse in die EM Rente , jetzt wurde diese beantragt , meine Sorge da es immer heißt Reha vor Rente , ich diese Reha aber nicht antreten kann , hat mein rentenantrag Aussicht auf Erfolg ???
    Mache mir große Sorgen da ich nur noch 6 Monate Anspruch auf Krankengeld habe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christian Graßmann
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 19.10.2020
    Hallo Daniel, normalerweise fordert die Krankenkasse Sie zunächst zu einer Reha auf. Und nur wenn dort festgestellt wird, dass Sie dauerhaft weniger als drei Stunden pro Tag arbeiten können - dann kommt die Aufforderung zum Rentenantrag.

    Daher empfehle ich in Ihrem Fall, dass Sie sich persönlich beraten lassen. Zum Beispiel beim SoVD.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 19.10.2020
    Hallo Christian, in der Regel wird vor die Bewilligung der Rente tatsächlich eine Reha geschaltet - doch das ist nicht immer so. Ich empfehle Ihnen das direkte Gespräch mit der Rentenversicherung.

    Außerdem sollten Sie sich darüber hinaus unabhängige Unterstützung suchen. Zum Beispiel beim SoVD.
  • Katrin Blanck
    Katrin Blanck
    am 05.11.2020
    Habe eine Frage .
    War auf Reha Juni dieses Jahr für 5 Wochen dort wurde gesagt kann keine 3 Stunden mehr arbeiten bekomme eine Empfehlung für die EU Rente wird direkt dort Hingesendet zur rentenversicherung.
    Mir wurde zur Reha gesagt muss nix tun .weiss nun nicht muss ich selber einen Antrag stellen oder geht die Umwandlung automatisch bin so verunsichert jeder erzählt was anderes .vielen Dank für die Antwort
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 06.11.2020
    Hallo Katrin, einen Antrag müssen Sie normalerweise selbst stellen. Wenn Sie jetzt schon so lange nichts mehr gehört haben, würde ich an Ihrer Stelle bei der DRV nachfragen.
  • Dagmar Günther
    Dagmar Günther
    am 17.11.2020
    Hallo, ich muss einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen und möchte wissen, was heißt "Rente wegen vermindeter Erwerbstätigkeit einschließlich Krankenversicherung"?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 18.11.2020
    Hallo Dagmar, ich denke, dass es sich um eine ganz normale EM-Rente handelt. Zumindest ist das der Titel eines Formulars, das Sie auf der Seite der Deutschen Rentenversicherung (DRV) runterladen können. Falls Sie Zweifel haben, rufen Sie doch einfach bei der kostenlosen Hotline der DRV an.
  • Katja
    Katja
    am 23.11.2020
    Hallo, ich bin seit August 2019 krankgeschrieben. Im Juni 2020 stelle ich einen Antrag auf EM, da meine Reha imm April 2020 ,auf Grund von Corona verschoben worden .Im Oktober 2020 konnte ich die Reha antreten. Im Entlassungsbericht steht, dass ich unter 3 Stunden arbeitsfähig bin. Wie stehen meine Chancen, dass die Rentenversicherung die EM genehmigt? Und verrechnet die Rentenversicherung, ab Antragstellung,die Rente mit dem Krankengeld automatisch mit der Krankenkasse? Wenn die EM höher ist,als das Krankengeld, bekomme ich die Differenz erstattet?
    Ich bin maßlos überfordert, da mein Krankengeld im Januar 2021 ausläuft und ich b dann arbeitslos gemeldet bin.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.11.2020
    Hallo Katja, entscheidend ist die Frage, ob die Prognose aus dem Entlassungsbericht dauerhaft oder nur für den jetzigen Zeitpunkt getroffen wurde. Wenn die Rentenversicherung zu dem Schluss kommt, dass Sie dauerhaft weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können, sollte der Antrag zur EM-Rente ein Selbstläufer sein. Vorausgesetzt, Sie erfüllen die Wartezeiten: https://www.sovd-sh.de/2020/10/22/nach-reha-arbeitsunfaehig-entlassen-gibts-jetzt-wieder-krankengeld/

    Liegt die EM-Rente über dem Krankengeld, würden Sie rückwirkend eine Erstattung bekommen.
  • Nicole Zwickl
    Nicole Zwickl
    am 27.11.2020
    Hallo. Ich hätte eine Frage.
    Was tut man, wenn die Spezialisten die Befunde nicht ausfüllen? Die Dame von der Rentenversicherung hat meine Spezialisten schon 2 Mal angeschrieben. Ich habe mit der Sekretärin der Spezialisten gesprochen und Sie gebeten, dringend die Befunde der Rentenkasse zuzusenden.
    Die Rentenkasse hat zwar all meine Befunde durch den Hausarzt, aber ob das reicht weiß ich nicht. Ich habe mehrere Krankheiten. Narkolepsie, einen primären Immundefekt, keine Milz mehr, Ressless Leg Syndrom, Schilddrüsenproblem. Das sind so die wichtigsten.
    Die Dame von der Rentenkasse meinte, Sie müsse die Akte jetzt dem Arzt dort vorlegen. Sie könnte nicht mehr warten.
    Sollte ich jetzt abgelehnt werden, weil warscheindlich ich keine Stellungnahme der Spezialisten habe, kann ich die Spezialisten irgendwie zwingen, das auszufüllen?
    Gibt es da kein Gesetz irgendwie das die das ausfüllen müssen innerhalb einer gewissen Zeit?
    Ich weiß, das vor allem Spezialisten wirklich viel zu tun haben. Aber bei mir hängt davon die Rente ab.
    Ich weiß ich habe viel geschrieben, aber damit Sie auch verstehen worum es mir geht.
    Ich Danke jetzt schon für Ihre Antwort.
    Herzliche Grüße Nicole Zwickl
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 27.11.2020
    Hallo Nicole, Sie sprechen einen wichtigen Punkt an. Leider ist es sogar sehr häufig so, dass sowohl die Rentenversicherung als auch Sie als Betroffene auf die Befundberichte der Fachärzte warten. Das gleiche Problem haben wir übrigens beim Schwerbehindertenausweis.

    Die Behörde muss den Arzt meines Wissens dreimal anschreiben. Erst im Anschluss kann sie ein Bußgeld androhen. Bis dahin sind schon Monate ins Land gegangen. In vielen Fällen ist der Bericht dann noch nicht einmal aussagekräftig - im Endeffekt also vielleicht sogar wertlos.

    Die Königslösung gibt es hier leider nicht. Es gehört auch immer ein bisschen Glück dazu.
  • Lore
    Lore
    am 17.12.2020
    Stimmt es das man bei einer Teilerw?erbsrente die neu beantragt wird ,extra noch mal Abzüge hat zusätzlich zu den gesetzlichen Abzügen?
    Danke für die Antwort
    Lore
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 17.12.2020
      Hallo Lore, das sagt mir erstmal nichts.
  • Ramona Bonnet
    Ramona Bonnet
    am 26.12.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    mein Papa hatte im September einen Schlaganfall. Es wurde dann fest gestellt das eine Herzklappe nicht mehr richtig schließt. Im November hat er einer neue Herzklapp bekommen wodurch das Herz beleidigt war und er eine Woche danach einen Defibrillator eingesetzt bekommen hat. Mein Papa hat sein Leben lang körperlich schwer gearbeitet. Er ist 59 Jahre und kann jetzt nicht mehr arbeiten. Er ist bei der Stadt angestellt und arbeitet fast ausschließlich mit Geräten die er nicht mehr nutzen darf (Kettensäge, Blaser, Freischneider,...). Körperlich wird er auch nicht mehr richtig arbeiten können.
    Laut Rentenversicherung muss er aber noch 3 Jahre arbeiten. Krankenversicherung und Rentenversicherung stellen sich was das finanzielle angeht quer.
    Kann man das irgendwie was mit Erwerbsminderungsrente machen?
    Mit freundlichen Grüßen Ramona Bonnet
  • Dietmar
    Dietmar
    am 06.01.2021
    Sehr geehrte Damen und Herren, Ich werde im Juli 59,nun läuft am 30.04.2021 meine volle EM Rente aus.Die RV hat mir schon Unterlagen zum ausfüllen zugeschickt die ich ausfüllen soll,für Morgen habe ich schon mal einen Termin beim Hausarzt gemacht zwecks Kurzbericht.( Hoffe er giebt mir einen mit)Den nächsten Termin beim Psychater habe ich aber erst am 20.01 2021 hoffe es ist nicht zu spät.Meine Frage dazu soll ich so spät überhaut einen Kurzbericht anfordern oder Soll ich nur die Adresse auf dem Ausfüllbogen angeben.
    Und noch eine Frage,seit Juni führe ich eine Nebenberufliche tätigkeit aus.
    2,5 Std an 4 Tagen die Woche zum Mindestlohn.Nun habe ich angst das die RV mir durch diese Tätigkeit einen Strick drehen kann,obwohl ich weiss das ich diese Tätigkeit ausführen darf.Das bereitet mir Kopfschmerzen denn noch eine verlängerung dann wäre ich mit 50% SB und 10,8 % die mir schon abgezogen worden sind, in Altersrente.

    MfG
    Dietmar
  • Maria
    Maria
    am 14.01.2021
    Hallo lieber Herr Schultz,

    ich, bin 58 Jahre alt (geboren im Jahr 1962) und seit fast 2 Jahren krankgeschrieben wegen Depression und neurologische Erkrankungen. Ich habe 50 Grad der Schwerbehinderung. Mir geht es immer noch nicht gut. Während ich noch das Krankengeld bezog, hat mich die Krankenkasse aufgefordert einen Reha Antrag zu stellen.

    Obwohl es mir graute schon bei der Vorstellung die Reha anzutreten, habe ich es trotzdem getan, weil ich dachte, ich wäre dazu verpflichtet (Mitwirkungspflicht gegenüber der Krankenkasse).

    Im Sommer 2020 wurde der Reha-Antrag bewilligt. Inzwischen haben zwei Rehakliniken wegen medizinischen Gründen mir abgesagt. Die dritte Klinik hat mir den Termin in März 2021 bestätigt.

    Jetzt beziehe ich schon das Arbeitslosengeld I (Nahtlosigkeitsregelung); habe noch bis November 2022 den Anspruch auf Arbeitslosengeld I.

    Mein behandelnder Psychiater bestätigte, dass ich immer noch Reha-unfähig bin. Er sagte mir, dass mich keiner zwingen kann die Reha absolvieren. Deswegen möchte ich den Reha-Antrag zurückziehen und danach einen Erwerbsminderungsrentenantrag stellen.
    Aber es heißt doch immer "Reha vor Rente“? Muss ich befürchten, dass deswegen die Erwerbsminderung Rente abgelehnt wird? Mit welchen Konsequenzen muss ich rechnen?

    Habe schon einen Brief an die DRV mit der Bescheinigung von meinen Psychiater geschickt hat. Die DRV drauf reagiert und mir die Verschiebung der Reha vorgeschlagen.

    Wie sollte man jetzt am besten vorgehen????? Zuerst den Reha Antrag zurückziehen und abwarten wie der DRV reagiert und danach den Antrag auf Erwerbsminderung Rente zu stellen???? ich denke, wenn ich später den Renten Antrag stellen, dann ist zwar minimal, aber die Rente wird sich doch etwas höher ausfallen. lassen? Ansonsten wird möglich die EM- Rente bewilligt mit der Datum von den Sommer 2019/Reha Antrag Datum? Oder was können Sie mir in meinem Fall empfehlen?

    Ich danke euch für eure Erfahrungsberichte und Ratschläge schon im Voraus!
  • Harald Rasp
    Harald Rasp
    am 27.01.2021
    Hallo
    Ich hatte eine Frage ich würde vor ca2 Monaten aus einer Reha als arbeitsunfähig und unter 3 Std entlassen worden nach dem ich von meiner Krankenkasse eine Aufforderung zur Reha bekommen hatte. Jetzt zu meiner Frage ich sollte laut meines Arztes jetzt warten da eine Prüfung der Rentenanstalt gemacht würde auf Erwerbsunfähigkeitsrente und ich ein Schreiben bekommen würde aber nach 2 Monaten habe ich immer noch keine schreiben bekommen wie soll ich mich jetzt verhalten..
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 28.01.2021
      Hallo Harald, fragen Sie am besten bei Ihrer Krankenkasse nach. Vielleicht hat die bereits von der Rentenversicherung Bescheid bekommen.
  • Vera Weber
    Vera Weber
    am 30.01.2021
    Ich habe eine volle Erwebsminderungs Rente bis Juni bekommen.Muss ich einen Antrag auf Weiterbewilligung stellen .Da es mir aber immer noch nicht besser geht und auch noch Krankheiten dazu muss ich von allen Ärzte neue Kurzberichte zufügen.lg
  • Erika
    Erika
    am 05.02.2021
    Ich beziehe z. Zt. ALG I (Nahtlosigkeitsregelung), das im September 21 ausläuft. Einer Rehaaufforderung durch die Krankenkasse / BFA nach § 51 SGB V konnte und werde ich aus Rehaunfähigkeitsgründen aufgrund meiner Diagnosen nicht nachkommen können (Arztbescheinigungen lagen vor und wurden eingereicht). Kann ich ohne Reha eine EMR beantragen und wie gehe ich mit den beteiligten Zahlungsträgern BFA / Krankenkasse in Bezug auf deren Rehaaufforderung (interne Rückforderungen nach EMR-Zusage) und evtl. möglicher Zahlungsrückforderungen aufgrunddessen um? Die Zeit drängt und ich möchte hier (richtig) agieren..
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 05.02.2021
      Hallo Erika, Sie haben immer die Möglichkeit, einer Erwerbsminderungsrente zu beantragen. Auch ohne Reha - allerdings ist der Weg über die Reha in der Regel deutlich einfacher. Ihre weiteren Fragen können wir in diesem Format hier nicht beantworten. Da empfehle ich Ihnen unsere Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • ADELHEID
    ADELHEID
    am 23.02.2021
    HALLO GUTEN TAG
    ICH HATTE 1990 AUTOUNFALL ,DAFÜR HABE 40GRAD BEKOMM.ABER IMMER SCHMERZEN.DIE SIND BIS JETZT.2015 EINEN SCHLAGANFALL GEHABT .ARBEITSVERTRAG GEHABT KRANK KÜNDIGUNG.2016 KRANK ARBEITSLOSEN GELD II.2016-2017 ARBEIT,AUGUST2017-31.12.2017 KRANK KÜNDIGUNG.1.01.2018-11.09.2019 KRANK ARBEITLOSENGELD II.12.09.2019 ARBEIT,KRANK 8.01.20-24.01.2020,DANN WIEDER 2.12.2020-BIS ERST MAL 8.03.2021.FESTGESTELLT ,ANEURYSMA IM KOPF,LÖCHER IN DER HERZWAND,FMS,HALSWIRBEL und LEHNENWIRBEL KAPUTT.NOCH NIE REHA BEKOMM,IMMER ABGESAGT.SELBER 2018 ERWERBSRENTE BEANTRAGT.ABGELÄND,WEIL ICH 2018 KEINE ARBEIT HATTE,UND ERST AM 5.10.1962 GEBOREN BIN
  • Marco
    Marco
    am 25.02.2021
    Ich (47 Jahre) war von 01.2019 bis 02.2020 im Krankengeldbezug wegen Enddarmkrebs (Enddarm komplett entfernt, Dickdarm ein Drittel entfern; künstlicher Darmausgang mit Rückverlegung nach 5 Monaten). Ab 02.2020 habe ich nach Wiedereingliederung wieder voll gearbeitet. In 08.2020 hatte ich wieder 5 Wochen Krankengeldbezug wegen Resektion von Lebermetastasen. Danach habe ich gleich wieder voll gearbeitet. In 01.2021 wurden Metastasen in Lunge, Leber, Bauchfell und Lymphbahnen entdeckt. Seitdem mache ich (ohne zeitliche Eingrenzung) alle 2 Wochen eine palliative Chemo (mein letzter Arbeitstag war der 18.01.21). Eine Gesundung ist aus ärztlicher Sicht ausgeschlossen. Mein Krankengeldbezug (18 Monate in 3 Jahren) endet in rund 3 Monaten. Muss ich auch noch einen Reha-Antrag stellen, obwohl ich ja open-end eine palliative Chemo mache oder kann ich in meinem Fall gleich eine Erwerbsminderungsrente beantragen? Macht es Sinn, dass ich mich zur Absicherung (Nahtlosigkeitsregelung) sicherheitshalber auch gleich arbeitslos melde? Vielen Dank für Ihre Hilfe.
  • Sylvia
    Sylvia
    am 04.03.2021
    Ich, Sylvia möchte gerne mit fast 50 in Frührente gehen.
    Was muss ich dafür tun?
  • Sylvia
    Sylvia
    am 04.03.2021
    Durch Epsileptische Anfälle musste meine Rechte Schulter ersetzt werden und 1 jahr später brach ich mir die Hand und auch die linke schulter! Und als wäre es noch nicht genug brach ich mir beim Treppen sturz das steissbein und die schulzerplatte. Ich leide täglich unter starken Schmerzen ! Ich würde unter anderem Umstand gerne wieder arbeiten!
  • Bernd Förster
    Bernd Förster
    am 06.03.2021
    Hallo mir wurde im Juni 2019 der Magen entfernt ( Magenkrebs) ich bei von der KK ausgesteuert und beziehe ALG1. Die Klinik Ärzte und auch mein Hausarzt sagen ich höchstens noch 4-5 Stunden täglich arbeiten. Im Reha Bericht steht, dass ich über 8 Stunden arbeiten kann . Bin 100% Schwerbehindert. Mein Arbeitgeber ist der Meinung ich soll Teilerwerbsminderungsrente beantragen und versuchen in Teilzeit weiter arbeiten. Meine Frage macht es Sinn eine Rente zu beantragen.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 08.03.2021
      Hallo Bernd, wenn im Reha-Bericht steht, dass Sie vollschichtig einsatzfähig sind, macht es in der Regel wenig Sinn, einen Antrag zur EM-Rente zu stellen. Aber natürlich geht es im Leben nicht immer nach der Regel. Lassen Sie sich gern von meinen Kollegen beraten: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Dopp Antonius
    Dopp Antonius
    am 19.03.2021
    Moin,

    ich bin seit 2009 durchgehend Krangeschrieben habe nach all dem Krankengeld und Arbeitslosengeld dann im Januar 2013 eine Erwerbsminderungsrente beantrag was mir nahegelegt wurde. Harz IV. Jetzt bin ich seit 2013 am klagen gegen den Renten Bund immer neue Gutachten und und....selbst ein Gutachten wo drin steht keine 3 Stunden mehr arbeiten und Reha würde auch keine Verbesserung bringen. Erst hatte ich einen Anwalt nur dem wurde die Zulassung entzogen jetzt bin ich beim VdK aber bin nicht so zufrieden. Dann kam der Krebs Bösartiger Tumor dazu im Jahre 2014 bis auf ein viertel wurde die rechte Niere entfernt diese ist so gut wie außer Betreib 19% leistet diese nur noch. Habe mehrere Diagnosen aber aber nur noch einen GdB von 40zig von eins 80 % ja bin auch Pflegestufe 2 brauche Hilfe im normalen Leben. ein Widerspruch nach dem anderen gegen das Vorsorgeamt zwecks GdB auf mindestens 60% mit Buchstaben G und H abgelehnt jetzt soll ich einen Einspruch vorm Sozialgericht stellen.
    Mit kommt es vor als wenn man erst mit dem Kopf unterm arm erscheinen.
    Was soll man da noch machen ich bin fix und fertig jedenfalls.
  • Axel Müller
    Axel Müller
    am 24.03.2021
    Sehr geehrter Herr Schultz,
    Ich habe folgende Frage welche mir bis dato keiner beantworten konnte:
    Ich habe seit 12/15 keinen Job mehr ( davor 20Jahre konstant Angestellt)
    29 Monate von 36 habe ich (2017 bis 11/19) Arbeitslosengeld und Krankengeld erhalten.
    10/2018 war ich für 6 Wochen in Reha, Entlassung als arbeitsunfähig, auf lange Sicht wieder voll arbeitsfähig. In der Reha hatte ich jeden Abend Pflegegespräche um Suizid entgegenzuwirken. Ich konnte in der Reha nichts essen und habe 20kg abgenommen.

    9/2019 hat das Arbeitsamt den Antrag Reha vor Rente gestellt

    4/2020 kam es zur Begutachtung durch externen Psychiater.
    6/2020 wurde Antrag auf Reha abgelehnt da 4 Jahresfrist auf Reha nicht eingehalten wurde. Gutachten wurde mir in 10/20 auf Wunsch an RV zugestellt indem der Gutachter mir mangelnde Mitwirkung vorwirft, Reha ablehnt, mir eine Tagesklinik empfiehlt und mich für mehr als 6h arbeitsfähig hält.

    Jetzt meine Frage:
    Gilt mein Erstantrag „ Reha vor Rente“ aus 9/2019 als Antragsdatum für die Erwerbsminderungsrente oder gilt das heutige Datum April 2021 wenn ich den Antrag auf Erwerbsminderungsrente nochmal stelle. In 9/2019 hatte ich 36 Beitragsmonate ( 3Jahre )innerhalb der letzten 5Jahren bis 9/2019.
    Zum Stand heute (4/21) fehlen mir bereits 9 Beitragsmonate in den letzten 5Jahren.
    Bitte helfen Sie mir.

    Viele Grüße
    A. Müller

    Gilt der Re
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 25.03.2021
      Hallo Axel, das kann ich leider auch nicht beantworten, weil dieser Punkt von der Rentenversicherung immer unterschiedlich gehandhabt wird. Wichtig ist ja, was als Beginn Ihrer Erwerbsunfähigkeit angesehen wird. Und diese Frage beantwortet sich hauptsächlich durch die Berichte Ihrer Ärzte.
  • Joachim
    Joachim
    am 30.03.2021
    Hallo ich bin 60 Jahre alt, geboren am 25.01.1961 und habe eine Schwerbehinderung von 50% Ich könnte zum 01.08.2022 mit 10,8% in Rente gehen.
    Um die Abzüge zu vermeiden hat mir ein Rentenberater dazu geraten eine EU-Rente zu stellen, ich habe den Sinn aber nicht wirklich verstanden. Er sagte etwas von einen Minijob annehmen. Wo ist hier der Zusammenhang, oder wie kann ich anders die Abzüge vermeiden?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 31.03.2021
      Hallo Joachim, ich vermute, der Rentenberater hat Folgendes im Kopf: Über eine Erwerbsminderungsrente können Sie den Beginn Ihrer Altersrente nach hinten verschieben. Dadurch müssten Sie weniger Abschlag hinnehmen.

      Allerdings fallen auch auf die EM-Rente Abzüge an, die dann in bestimmten Fällen auf die Altersrente übertragen werden können. Bevor Sie hier eine Entscheidung treffen, sollte man das noch einmal genau nachrechnen.
  • Anton Becker
    Anton Becker
    vor 2 Wochen
    Guten Tag, meine Frau (45) hat seit 1995 nicht mehr gearbeitet, wir haben 5 Kinder. Nach der Ausbildung 3 Jahre hat sie ca 1 Jahr gearbeitet. Sie hat seit 1 Jahr auch einen psychische Behinderung von 80 Grad. Kann man eine Erwerbsunfähigkeitsrente beziehen?
    Sie hat die letzten 5 Jahre keine Beiträge abgeführt. Wenn nein, kann man die Voraussetzungen dafūr schaffen, doch noch.eine Erwerbsminderungsrente zu beziehen. Vielen Dank im Voraus.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 2 Wochen
      Hallo Anton, möglicherweise besteht ein Anspruch wegen Ihrer Kinder. Die Kinderberücksichtungszeiten können dazu führen, dass die Wartezeit zur EM-Rente erfüllt ist. Aber dazu sollten Sie einmal direkt bei der Rentenversicherung nachfragen.

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