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Mit 63 in die Rente – aber vorher arbeitslos?

Behinderung Armut

So früh wie möglich in Rente – und das ohne Abschläge. Davon träumen viele Menschen in Deutschland. In einem unserer letzten Beiträge haben wir darüber informiert, unter welchen Umständen dies in welchem Alter möglich ist. Bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte lauert allerdings eine Falle, auf die wir heute näher eingehen möchten.

Vor der Rente zwei Jahre arbeitslos – geht das?

Gerade Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit massiven gesundheitlichen Einschränkungen denken zum Ende des Erwerbslebens darüber nach, den Ruhestand früher zu beginnen. Eine Option kann sein, in den letzten zwei Jahren vor dem geplanten Rentenbeginn Arbeitslosengeld zu beziehen. Denn ab einem Alter von 58 Jahren kann ein Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld bestehen.

Wenn Sie mit 63 Jahren die erforderliche Wartezeit von 45 Jahren erfüllen, können Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte beantragen. Wie in unserem Beitrag über den frühestmöglichen Renteneintritt erläutert, gibt es Konstellationen, in denen Sie Ihre Rente sogar früher antreten können.

Folgende Fragen sind nun für Sie wichtig:

 

1. Erreichen Sie die Wartezeit von 45 Jahren bereits mit 61?

Fällt Ihre Antwort positiv aus, können Sie ohne Bedenken in die Arbeitslosigkeit gehen. Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, beziehen Sie in diesem Fall maximal zwei Jahre Arbeitslosengeld und gehen anschließend in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Ohne Abschläge. Aber Vorsicht: Das Mindestalter für die Altersrente nach 45 Jahren steigt für jeden Jahrgang an. Wann genau Sie persönlich abschlagsfrei Ihre Altersrente für langjährig Versicherte in Anspruch nehmen können, lesen Sie in diesem Beitrag.

2. Ihnen fehlen mit 61 noch zwei Jahre Wartezeit und Sie werden nun arbeitslos. Liegt eine Insolvenz des Arbeitgebers vor? Wurde der Betrieb komplett liquidiert?

Auch in diesem Fall zählen Ihre 24 Monate Arbeitslosengeld als Wartezeit für die Rentenversicherung. Mit 63 gehen Sie ohne Abschläge in die Altersrente.

Knifflig wird es, wenn Sie die nächste Frage mit „ja“ beantworten:

 

3. Sie sind 61 und werden arbeitslos. Ihnen fehlen noch 24 Monate als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Eine Insolvenz des Arbeitgebers liegt nicht vor.

Das Gesetz sagt in diesem Fall, dass Ihre Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit für den Eintritt in die vorgezogene Altersrente akzeptiert wird. Die damalige Bundesregierung wollte mit diesem Passus verhindern, dass sich eine Masse von gut qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Anfang 60 aus dem Berufsleben verabschiedet.

Was können Sie machen?

Sie beziehen Ihr Arbeitslosengeld 24 Monate und gehen mit 63 in Rente. Und zwar ohne Abschlag. Allerdings gelingt Ihnen das nur unter Zuhilfenahme eines wichtigen Details. Auch bei Arbeitslosigkeit haben Sie die Möglichkeit, einer Tätigkeit nachzugehen. Üben Sie zusätzlich zum Arbeitslosengeld einen Minijob aus und verzichten nicht auf eigene Beiträge zur Rentenversicherung, fließen diese auf Ihr Rentenkonto. Und plötzlich gelten die 24 Monate, in denen Sie Arbeitslosengeld beziehen, wieder als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.

Mit 63 ohne Abschläge in Rente zu gehen, ist also möglich, selbst wenn Sie zwei Jahre zuvor noch arbeitslos werden. Es kommt aber auf den Einzelfall an, in unserer Sozialberatung helfen wir Ihnen gern weiter.

Wenn die Altersrente ansteht, verfügen die meisten Menschen über mehrere Möglichkeiten. Gleichzeitig stellen sich Fragen, zum Beispiel:

Ist die Rente mit Schwerbehindertenausweis besser als die nach 45 Jahren?
Sind die letzten Jahre vor der Rente besonders wertvoll, was die "Rentenpunkte" angeht?
Kann ich zwei Varianten der vorgezogenen Rente miteinander kombinieren, um die Abschläge zu umgehen?

Außerdem erfahren Sie wichtige Informationen zur Erwerbsminderungsrente und dem oft schwierigen Übergang aus dem Krankengeld. In verständlicher Sprache mit mehr als 30 Grafiken. Hier können Sie "Vom Krankengeld zur Rente" bestellen - entweder als Taschenbuch oder PDF-Datei.


Kommentare (438)

  • user
    Rolf Schulze
    am 26.08.2022

    Ich bin am 09.02.1961 in der ehemaligen DDR geboren ,10 Klassen Abschluß und am 01.09.1977 begann meine Lehre .

    Ich war also 16 Jahre und 7 Monate alt ,in meinem SVK Buch (Sozialversicherung ) ist ab 01.09.77 - zur Wiedervereinigung alles korrekt an Beiträgen abgeführt worden ,eingetragen und geprüft keine Beitragsfehlzeiten .

    So auch nach neuem System der BRD bis zum heutigen Tag.

    Nach meiner logischen Rechnung habe ich am 01.09. 2022 die 45 Arbeitsjahre (540 Monate ) voll .

    Nach aktuellem Rentenklärungsbescheid fehlen plötzlich 5 Monate ,das wäre Februar 2023 ,was ist denn jetzt passiert ?

    Der jährliche Rentenbescheid zeigt keine Fehlzeiten ,nur das in klein geschrieben "für sehr langjährig Versicherte ist noch nicht erreicht (535 Monate) . (Aktueller Stand )

    Danke für jeden Tip der weiterhilft ,der das kennt

    • user
      Christian Schultz
      am 29.08.2022

      Hallo Rolf, da fragen Sie bitte direkt in der Beratungsstelle der DRV nach. Denn nur dort hat man Einblick in Ihren Versicherungsverlauf.

  • user
    Petra W.13
    am 10.08.2022

    Hallo,

    ich bin 60 J. und befinde mich aufgrund Arbeitsplatzverlagerung ins Ausland :-( seit 04/2021 in Freistellung bis 03/2024.

    Ich könnte in 05/2026 in die abschlagsfreie Rente gehen. Allerdings fehlen mir noch 5 Monate zur Erfüllung der nötigen 45 Arbeitsjahre.

    Heisst ab 04/2024 noch 25 Monate bis zum möglichen Rentenbeginn. Ohne Sperrzeit hätte ich ab 04/24 -03/26 einen Anspruch auf 24 Monate

    ALG1. Frage: Während dieser Zeit könnte ich doch die fehlenden 5 Monate mittels Minijob mit Rentenbeitrag sammeln?

    Zählt 04/24 noch mit zur anrechenbaren Zeit, da ausserhalb der 24 Monate vor Rentenbeginn? Dann wären es nur 4 Monate und ich müsste

    lediglich April 26 "überbrücken". Arbeitslosigkeit ist nicht unbedingt mein Plan, vielleicht ergibt sich ja noch eine andere Möglichkeit.

    Aber aktuell wäre diese Vorgehensweise möglich?

    Tolle informative Seite zum Weiterempfehlen - herzlichen Dank dafür!!!

    LG Petra

    • user
      Christian Schultz
      am 10.08.2022

      Hallo Petra,

      ausschließlich die letzten 24 Monate vor der Altersrente für besonders langjährig Versicherte werden bei der 45-jährigen Wartezeit ausgeklammert. Alles andere zählt mit, wenn Sie ALG I beziehen. Und sonst klappt es tatsächlich mit dem Minijob.

      Aber wie immer empfehle ich eine persönliche Beratung. Damit nicht doch etwas übersehen wird.

  • user
    Andreas
    am 09.08.2022

    Hallo,

    ich bin Jahrgang 1964, könnte also erst mit 65 Abschlagfrei die Rente für besonders langjährig Versicherte erhalten.

    Aktuell habe ich 43 Berufsjahre voll, falls kurzfristig Arbeitslosigkeit (nicht w.g. Insolvenz) eintritt würden diese beiden Jahre nicht zählen (den Minijob Trick lassen wir mal aussen vor), könnte ich dann nach der zweijährigen Arbeitslosigkeit mit zwei Jahren freiwilligen min. Beiträgen zur Rentenversicherung die 45 Berufsjahre komplettieren?

  • user
    Rene
    am 03.07.2022

    Hallo, wie lange muss man eigentlich wieder arbeiten damit die 2 Jahre ALG1 wieder zu den 45 Beitragsjahren zählen?

    Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 04.07.2022

      Hallo Rene, zwei Jahre vor dem Start der Altersrente für besonders langjährig Versicherte gilt der Bezug von ALG I NIE als Wartezeit. Egal, wie lange Sie da ALG beziehen.

      • user
        Rene
        am 14.07.2022

        Also, reicht zB. 1 Monat arbeiten nicht zwischen ALG1 und Rente.Es müssten dann wieder 2 Jahre sein.

        • user
          Christian Schultz
          am 15.07.2022

          Ich verstehe Ihre Frage nicht ganz. Wichtig ist: Am besten haben Sie die 45 Versicherungsjahre komplett, BEVOR Sie arbeitslos werden. Dann brauchen Sie sich darüber auch keine Gedanken mehr. Sonst eben notfalls der Minijob ergänzend zum ALG I.

          • user
            René
            am 15.07.2022

            Schon mal vielen Dank. Ich versuche meine Frage besser zu formulieren.

            Wenn ich nach dem Bezug von ALG1 wieder arbeiten würde (mindestens 1Monat?) und dann erst Rente beantrage gehe ich doch von einem Arbeitsverhältnis in Rente.

            Sollte dann die Arbeitslosen Zeit zu den 45 Jahren zugerechnet werden?

            Ich gehe dann ja nicht von der Arbeitslosigkeit in Rente.

            Beste Grüße

            • user
              Christian Schultz
              am 15.07.2022

              Nein, das zählt trotzdem nicht ist. Es handelt sich ja immer noch um die letzten 24 Monaten vor dem Rentenbeginn.

  • user
    Hagen Hübner
    am 21.06.2022

    Hallo,

    ich bin 1960 geboren und werde die Wartezeit für besonders langjährig Beschäftigte Ende 09/2022 erfüllt haben.

    Die entsprechende abschlagsfreie Rente ist mit 64/4 möglich, die normale Altersrente mit 66/4.

    Ist es möglich / sinnvoll, die 2 dazwischen liegenden Jahre mit Zeit der Arbeitslosigkeit "aufzufüllen"?

    Eine Zwangsverrentung gibt es ja nicht.

    • user
      Christian Schultz
      am 21.06.2022

      Hallo Hagen, rein finanziell ist das auf jeden Fall sinnvoll. Denn während des Bezugs von ALG I werden weitere Beiträge auf Ihr Rentenkonto gezahlt. Beachten Sie aber, dass Sie als "Arbeitsloser" keinen wirklichen Vorruhestand genießen. Die Arbeitsagentur wird von Ihnen verlangen, dass Sie sich um Arbeit bemühen. Oder an Maßnahmen teilnehmen. Außerdem müssen Sie bei der Auflösung des Arbeitsvertrags vorsichtig sein, um eine Sperre zu vermeiden.

  • user
    Hermann B
    am 14.06.2022

    Hallo Herr Schultz,

    erst einmal vielen Dank an Sie und Ihre Kollegen/innen für die ausführlichen Informationen auf Ihrer Web-Seite.

    Ich (11.1961 geb.) werde am 01.12.22 in den Vorruhestand gehen und dann von meinem AG 70% meines letztens Bruttojahresgehaltes erhalten. Dieser Betrag liegt über der Beitragsbemessungsgrenze und wird bis zum 63ten Lebensjahr gezahlt (bis einschl. 11.2024). Danach fehlen mir noch 20 Monate bis zur Rente besonders langjährige Versicherte (08.2026 erreiche ich die 540 Beitragsmonate). Sofern ich während dieser Zeit (zwischen 11.2024 und 08.2026) arbeitslos wäre (ALG1 ggfs. mit 3 Monate Sperrzeit), würde ich wie von Ihnen geschildert einen Mini-Job (bis 165 €) ausüben, um die fehlenden 20 Monate aufzufüllen. Ich könnte somit 08.2026 entweder die Rente für besonders langjährige Versicherte beanspruchen. Da ich die finanziellen Möglichkeiten habe, habe ich aber auch schon einmal daran gedacht, zu diesem Zeitpunkt die Rente für langjährige Versicherte (normalerweise 06.2028) mit Abschlag (22 Monate = 6,6%) zu beantragen und den Abschlag in den nächsten Jahren durch Sonderzahlungen auszugleichen. Ist dies so möglich und hätte ich dann 08.2026 eine höhere Rente? Also fast die normale Regelsaltersrente mit 66,6 Jahren? Oder gibt es noch eine bessere Strategie um die mximale Rente zu erreichen?

  • user
    Uwe B.
    am 13.06.2022

    Hallo,

    ich bin 60 Jahre alt und habe im Juli 2022 meine 45 Beitragsjahre voll. Da ich bereits einen GdB von 30% habe und der Job mich schon seit Jahren stresst und auf die Gesundheit geht, beabsichtige ich diesen zum 30.09.2022 zu kündigen und schlimmstenfalls zwei Jahre in die Arbeitslosigkeit zu gehen. Mir ist bewusst das ich ggf. eine 12wöchige Sperre beim Arbeitsamt in kauf nehmen muss aber Gesundheit geht vor. Wann und mit ggf. welhem Abschlag kann ich dann in Rente gehen?

    • user
      Christian Schultz
      am 13.06.2022

      Hallo Uwe, wenn die 45 Versicherungsjahre voll sind, können Sie ganz ohne Abzug in Rente. Aber erst zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/welche-altersrente-ist-die-richtige-fuer-mich

      Wenn Sie vorher in Rente gehen, wäre das die Altersrente für langjährig Versicherte. Hier kostet jeder Monat ab der Regelaltersgrenze 0,3 Prozent Abschlag. Übrigens kann die Sperre bei der Arbeitsagentur sogar länger als 12 Wochen ausfallen - da sollten Sie sich individuell beraten lassen.

  • user
    Uta Kaiser
    am 12.06.2022

    Ich kann zum 1.10.24 die Rente für besonders langjährige Versicherte in Anspruch nehmen, habe die 45 Jahre bereits jetzt schon erfüllt. Ich möchte aber bereits mit 63 Jahren meine Berufstätigkeit beenden, das ist zum 1.6.2023. Ist es dabei günstiger, die Rente mit 12% Abschlag zu beantragen oder noch 16 Monate arbeitslos zu sein uns dann die abschlagsfreie für langjährig Versicherte zu beantragen? Um aus dem Arbeitsverhältnis zu kommen, muß ich kündigen und habe ja dann 3 Monate Sperrfrist. Da hilft wohl dann auch kein Aufhebungsvertrag.

    • user
      Christian Schultz
      am 13.06.2022

      Hallo Uta, das müssen Sie sich immer im Detail anschauen. Die Sperre bei einer Eigen-Kündigung kann deutlich länger als 12 Wochen beinhalten. Es ist also unbedingt zu empfehlen, das Arbeitsverhältnis so zu beenden, dass es zu keiner Kündigung kommt. Dazu am besten von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht beraten lassen.

  • user
    Uwe S.
    am 08.06.2022

    Hallo,

    zuerst einmal ein dickes Lob für Ihre Arbeit! Hier habe ich wohl die richtigen Antworten auf meine Fragen gefunden und möchte diese gerne kurz von Ihnen bestätigt haben:

    Mein ATZ-Vertrag läuft Ende August '22 aus. Dann fehlen mit noch 5 Monate Wartezeit bis zur Erfüllung der 45 Versicherungsjahre (Februar '23) für die 'Rente für besonders langjährig Versicherte'.

    Ihrem Artikel entnehme ich, dass ich mich arbeitslos melden, und parallel dazu einen Minijob MIT Beiträgen zur Rentenversicherung ausüben könnte.

    Dieser Konstellation wird also als Wartezeit anerkannt und ich könnte ab Februar '23 die 'Rente für besonders langjährig Versicherte' in Anspruch nehmen?

    Vielen Dank im voraus!

    • user
      Christian Schultz
      am 09.06.2022

      Hallo Uwe, bei der 45-jährigen Wartezeit wird der Bezug von ALG I normalerweise angerechnet. Aber nicht in den letzten 24 Monaten vor dem Rentenbeginn. Wenn Ihnen also noch Monate fehlen, können Sie zum Beispiel über den Minijob mit eigenen Rentenbeiträgen auf Ihre 45 Jahre kommen.

  • user
    Monika Wittram
    am 03.06.2022

    Hallo Herr Schulz,

    ich bin jetzt 63 Jahre alt und habe 45 Jahre Beiträge in die Rentenkasse ein bezahlt, da eine weitere Beschäftigung nicht sicher ist und ich dann Abschläge bei meiner Rente habe.

    Da die Arbeitslosen Zeit 2 Jahre vor der Rente nicht anerkannt wird hätte ich Abschläge bei meiner Rente,

    kann ich die Abschläge verhindern wenn ich bei der Beziehung von Arbeitslosengeld 1 freiwillig in meiner Rentenkasse einzahle.

    Besten Dank im voraus.

    • user
      Christian Schultz
      am 07.06.2022

      Hallo Monika, Sie haben die 45-jährige Wartezeit ja bereits erreicht. Es spielt also keine Rolle - zumindest nicht bei der Wartezeit - wenn Sie nun vor dem Rentenbeginn noch einmal arbeitslos werden. Ohne Abschläge dürfen Sie ohnehin erst zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze in die Altersrente.

  • user
    Bärbel
    am 27.05.2022

    Hallo, ich kann im Januar 2024 abschlagslos in Rente gehen, mit 64 und 4 Monate . Zur Zeit bin ich wahrscheinlich zwei Jahre arbeitslos ALG 1. Vor meiner Arbeitslosigkeit haben mir noch 14 Monate zu den 45 Jahren Wartezeit gefehlt. Reichen nach zwei Jahre ALG 1 die 14 Monate mit einem Minijob um dann abschlagsfrei in Rente gehen zu können? Oder müssen es unbedingt zwei Jahre Minijob vor der Rente sein?

    Vielen Dank für die Antwort im Voraus

    Bärbel

    • user
      Christian Schultz
      am 27.05.2022

      Hallo Bärbel, wie Sie die 45 Jahre voll machen, ist egal. Sie wissen ja bereits, dass der Bezug von ALG I in den letzten 24 Monaten vor dem Rentenbeginn nicht als Wartezeit anerkannt wird. Das heißt: Hier müssten Sie anders auf die Zeiten kommen. Zum Beispiel über den Minijob oder die Pflege eines Angehörigen.

  • user
    AHelget
    am 26.05.2022

    Hallo ich habe 9/81 mit der Ausbildung angefangen und sonst immer gearbeitet, ich selber bin Jahrgang 5/65 jetzt wird meine Arbeit ins Ausland

    verlagert also Standort geschlossen. Wir gehen 1 Jahr in die Transvergesellschaft und danach 2 Jahre Arbeitslos. Meine Frage zählen die 2 Jahre

    Arbeitslos zu meinen Versichertenjahre? Wann kann ich frühstens in Rente?

    • user
      Christian Schultz
      am 27.05.2022

      Mit Ihrem Jahrgang können Sie abschlagsfrei frühestens mit 65 in Rente. Voraussetzung sind ein Schwerbehindertenausweis oder 45 Versicherungsjahre. Erkundigen Sie sich bitte bei der DRV, wie viele Jahre Sie bereits voll haben.

      Alternativ können Sie auch schon ab 63 mit Abzügen in Rente gehen: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63

      Der Bezug von ALG I zählt in den allermeisten Fällen als Wartezeit. Nur eben nicht bei den 45 Jahren, wenn es sich um die letzten 24 Monate vor dem Rentenstart handelt.

  • user
    Franz R.
    am 10.05.2022

    Ich bin im Oktober 1961 geboren. Ich plane in Altersteilzeit zu gehen. Meine nötige Wartezeit von 45 Jahren erfülle ich im Januar 2026.

    Wann kann ich mit der Altersteilzeit beginnen? Ich bevorzuge das Blockmodell (2/2).

    Kann ich in diesem Jahr mit der Altersteilzeit beginnen, obwohl ich erst in 2026 die 45 Beitragsjahre erfülle?

    • user
      Christian Schultz
      am 10.05.2022

      Hallo Franz, die Bedingungen der Altersteilzeit diktiert Ihr Arbeitgeber. Es gibt keinen Rechtsanspruch auf das Blockmodell, die häufigste Form dauert allerdings insgesamt drei Jahre - also anderthalb Jahre in der "passiven Phase".

      Lassen Sie sich am besten kostenlos bei der DRV beraten. Dann erfahren Sie, wann und wie genau Sie die 45 Jahre voll bekommen.

  • user
    karl meyer
    am 22.04.2022

    Ich bin BJ 61 und habe am 1.9.23 540 Rentenversicherungsmonate kann ich dann nach Erreichen der 540 Monate mit 62,5 Jahren 2 Jahre Arbeitslosengeld 1 beziehen und mit 64 Jahre +6 Monate ab 1.9.2025 als besonders langjährig versicherter die Rente ohne Abschläge erreichen oder werde ich dann mit 63 Jahren zwangsverrentet und habe die 12,x Abzüge?

    • user
      Christian Schultz
      am 23.04.2022

      Theoretisch ist das möglich. Eine "Zwangsverrentung" gibt es beim Bezug von Arbeitslosengeld I nicht. Trotzdem sollten Sie vor Ausführung dieses Plans unbedingt eine unabhängige Beratung einholen. Einmal um zu überprüfen, ob wirklich alle Voraussetzungen erfüllt sind. Und außerdem um eine Sperre bei der Arbeitsagentur zu verhindern.

  • user
    Michael Weiss
    am 16.04.2022

    BJ 1961 - wie ist das mit dem Abschlag? - 46 Arbeitsjahre, Renteneintritt für bes. langj. Vers. 09.2025. (1961= 44+6)

    Wenn ich 09.2024 (1 Jahr früher) mit Abschlag in Rente will werde ich dann bis 67j hochgerechnet? oder bis 66+6? oder bis 64+6?

    Grüße Mic

  • user
    Stanislaw Uljanow
    am 05.04.2022

    Guten Tag wünsche ich, an das Team und allen Interessierten,

    Meine Daten:

    geb. im Mai 1960

    in Arbeit (Beginn meiner Lehre): seit 1976

    gekündigt zum 30.04.2022

    anerkannte Rentenmonate laut Auskunft der Rentenversicherungsanstalt: 538 Monate

    Mein Ziel: möchte noch einige Monate als Minijobber arbeiten, gerne auch mehr als die erforderlichen 540 Monate; Zeit wäre ja noch; Oder?;

    Meine Frage an das geschätzte Team: Ich möchte im Juni 2024 in Rente gehen, wie hoch wären die Rentenabschläge in Prozent, bei einer Weiterbeschäftigung als Minijobber?

    Ich freue mich über Ihre Rückantwort sehr.

    Danke und schöne Grüße von Stanislaw Uljanow

    • user
      Christian Schultz
      am 05.04.2022

      Hallo Stanislaw, sobald Sie die 45-jährige Wartezeit erfüllen, können Sie bei Ihrem Jahrgang mit 64 und 4 Monaten in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Ohne Abschläge. Den Minijob können Sie dann auch weiterhin ausüben, ohne dass die Rente gekürzt wird: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63

      • user
        Stanislaw Uljanow
        am 06.04.2022

        Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

        Ich möchte nochmals direkt fragen:

        Wenn ich mit 64 Jahre in Rente gehe(4Monate früher), wären die Abschläge dann 4x 0,3 = 1,2%?

        Oder schon zu Weihnachten 2023, wären die Abschläge dann 8x 0,3 = 2,5%?

        Danke jetzt schon für Ihre Antwort.

        Schöne Grüße an Alle von Stani

        • user
          Christian Schultz
          am 06.04.2022

          Die Abschläge wären dann viel höher, weil das dann die Altersrente für langjährig Versicherte wäre. Da beginnt der Abzug ab Regelaltersgrenze. Ihr Plan würde nur aufgehen, wenn Sie zum Beginn der Rente einen Schwerbehindertenausweis hätten.

          • user
            Stanislaw Uljanow
            am 06.04.2022

            Sehr geehrter Herr Schulz,

            vielen Dank nochmals für Ihre schnelle Beratung.

            Alles Gute, Ihnen und Ihrem Team.

            Stanislaw Uljanow

    • user
      BIRGIT
      am 14.04.2022

      Hallo ich hätte mal eine Frage. Bin 1974 in die Ausbildung gegangen. Nun habe ich Ende 2021 544 Monate Wartezeit voll. Mein Arbeitgeber will den Betrieb umstrukturieren also betriebsbedingt kündigen. Wie ist das mit ALG1? Wird die Tente dann hinterher trotzdem abschlagsfrei gezahlt?

      Danke für die Rückantwort.

      LG Birgit

      • user
        Christian Schultz
        am 14.04.2022

        Hallo Birgit, nur wenn die 45 Versicherungsjahre schon vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit komplett sind. Andernfalls müssen Sie neben dem Bezug des ALG noch irgendwie auf Ihre fehlenden Monate kommen - am einfachsten ist das über den Minijob.

        • user
          Birgit
          am 14.04.2022

          Hallo danke für die Antwort. Habe die 45 Jahre Ende 2021 geschafft. Dazu habe ich noch eine 50 % Schwerbehinderung. Man sagte mir nur wenn ich ab September 2022 arbeitslis werden würde bekäme ich nach 2 Jahren nur meine Tente mit Abschlägen. Danke für eine Rückantwort.

          • user
            Christian Schultz
            am 14.04.2022

            Wenn Sie auch einen Schwerbehindertenausweis haben, brauchen Sie nur 35 Versicherungsjahre, mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/altersarmut-behinderung-gesundheit-sozialberatung-rente-und-behinderung

            • user
              Birgit
              am 15.04.2022

              Hallo Herr Schultz,

              Meine Frage wurde leider nicht ganz beantwortet. Habe Ende 2021 45 Jahre Wartezeit, also 544 Monate gearbeitet. Nun sagt man mir, wenn mein Chef mich zum August 2022 betriebsbedingt kündigt und ich noch 2 Jahre ALG I bekomme, meine Rente mit 64 und 4 Monate nur mit Abschlägen bekomme, trotz das ich langjährig Versicherte mit 50 % Schwerbehinderung bin.

              Bitte kurze Rückantwort.

              Danke

              • user
                Christian Schultz
                am 19.04.2022

                Wie gesagt: Mit SB-Ausweis geht es um die Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Da ist es auch kein Problem, wenn Sie noch einmal ALG beziehen. Bei weiteren Fragen bitte direkt an die Rentenversicherung wenden. Oder an meine Kollegen in der Sozialberatung.

  • user
    Peter Neuer
    am 30.03.2022

    Ich bin 61 Jahre alt und habe im Juli (2022) meine 45 Jahre für besonders langjährige Versicherte erreicht. Abschlagsfrei könnte ich am 01.05.2025 in die Rente gehen. Da ich in meiner Firma psychisch unter großen Druck gesetzt werde (Bossing), möchte ich zum Jahresende selber Kündigen und 2 Jahre AG1 beziehen. Ein ärzliches Attest bekomme ich, um die Sperrfrist zu verhindern. Nun meine Frage. AG1 würde ich demnach bis Ende 2024 (2 Jahre) beziehen. Kann ich die restlichen fehlenden Monate bis zum 01.05.2025 einfach abwarten (ohne Geldbezug) und meine Rente abschlagsfrei dann am 01.05.2025 antreten oder gibt es hier etwas zu beachten?

    • user
      Christian Schultz
      am 31.03.2022

      Hallo Peter, für die Wartezeit in der Rente hätte das keine negativen Auswirkungen. Natürlich kommen in diesen Monaten keine weiteren Entgeltpunkte auf Ihr Konto - selbst die Arbeitsagentur führt ja Beiträge an die DRV ab. Aufpassen müssen Sie bei der Krankenversicherung, hier müssen Sie für die entsprechende Zeit eine Regelung finden - zum Beispiel Familienversicherung oder eben freiwillige Beiträge.

  • user
    Roger Back
    am 25.03.2022

    Hallo ich bin 11/62 geboren. "Offizieller" Rentenbeginn bei wäre 8/2029. 45 Beitragsjahre habe ich 12/2028 erfüllt.

    Ich bin Schwerbehindert (60%). Könnte also 2 Jahre früher (8/2027) in Rente ohne Abzüge. Habe dann aber nur 43 statt 45 Beitragsjahre erfüllt. Ändert sich dadurch bei mir etwas was die Rentenhöhe betrifft? D.h. muss ich auch als Schwerbehinderter auf 45 Beitragsjahre kommen?

  • user
    Bernd Harder
    am 24.03.2022

    Ich kann mir 63 Jahren mit Abschlägen in die Rente. Die Wartezeit von 35 Jahre ist bereits erfüllt. Wenn Ich zwei Jahre vorher ( oder noch etwas früher ) auf eigenen Wunsch aufhöre zu arbeiten, ohne Arbeitslosigkeit oder Krankheit, kann ich dann trotzdem mit 63 in Rente ? Kann oder muss ich die Zeit bis zum Rentenbeginn mit 63 privat in die Rentenkasse einzahlen ?

    • user
      Christian Schultz
      am 24.03.2022

      Hallo Bernd, bei dieser Rentenart ist die Arbeitslosigkeit vollkommen unschädlich. Da Sie die 35 Jahre Wartezeit zusammen haben, können Sie dann auch zum 63. Geburtstag mit den entsprechenden Abschlägen in die vorgezogene Altersrente.

      • user
        Bernd Harder
        am 24.03.2022

        Ja ok, aber ich trage mich mit dem Gedanken mit 61 zu kündigen, ohne weitere Beschäftigung, will mich auch nicht arbeitslos oder arbeitssuchend melden, sondern vom Ersparten leben. Kann ich dann trotzdem mit 63 in Rente und muss ich in den zwei Jahren privat in die Rentenkasse einzahlen ? Oder geht das ohne private Einzahlung und ich hab dann mit 63 die Rente mit den bereits erworbenen Ansprüchen abzüglich der Abzüge für den vorzeitigen Rentenbeginn mit 63 ohne dass ich in den zwei Jahren dazwischen irgendetwas mache ?

        • user
          Christian Schultz
          am 25.03.2022

          Die 35-jährige Wartezeit ist ja erfüllt, Sie könnten also in jedem Fall mit 63 in Rente. Aber wirklich gut durchdacht scheint das nicht: Warum sollte man freiwillig auf Arbeitslosengeld verzichten? In dieser Zeit werden auch Rentenbeiträge gezahlt. Außerdem läuft die Krankenversicherung über die Arbeitsagentur. Da sollten Sie sich noch einmal persönlich beraten lassen.

  • user
    Ines B.
    am 18.03.2022

    Ich wurde Dezember 1961 geboren. Meine 45 Arbeitsjahre werde ich im Februar 2024 erreichen. Nun werde ich zum 31.5.22 arbeitslos werden. Wenn ich keinen neuen Job finde werde ich dann ab 1.6 2024 Hartz4 bekommen., aber kann ja die Rente für besonders langjährige dann erst ab August 2026 beziehen? Was passiert in der Zeit vom 1.6.24-31.7.26 mit mir (die Zeit bis zum Renteneintritt) ? Werde ich dann zwangsverentet und muß die Rente mit Abschlägen nehmen ab Januar 2025 oder bekomme ich Hartz 4 in der "Zwischenfrist" da ich ja vorher, nämlich im Februar 2024 meine 45 Jahre ja schon zusammen hatte?

  • user
    Uwe B.
    am 22.02.2022

    Hallo,

    ich bin im Dezember 1961 geboren und seit 01.08.1977 in Beschäftigung. Da mein derzeitiger Job inzwischen psychosomatische Auswirkungen hat beabsichtige ich zum 30.06.2022 zu kündigen. Würde dann, sollte ich keine andere Beschäftigung finden, zwei Jahre AL beziehen. Ich habe einen GdB von 30%. Was passiert nach diesen zwei Jahren AL. Muss ich dann Rente beantragen mit 62 einhalb? Hätte ja erst am 31.07.2022 die 45 Beitragsjahre voll.

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    Rüdiger Cullmann
    am 21.02.2022

    Ich bin Jahrgang 1959. Im Jahr 2017 wurde ich ausgesteuert, aufgrund eines Wegeunfalls zur Arbeit. Nun meine Frage: Kann ich jetzt in Rente gehen? Ich arbeite seit 1975.

    • user
      Christian Schultz
      am 22.02.2022

      Hallo Rüdiger, mit Jahrgang 1959 haben Sie in Kürze mehrere Möglichkeiten, in Rente zu gehen. Ohne anerkannte Schwerbehinderung brauchen Sie allerdings 45 Jahre Versicherungszeit, um mit 64 und 2 Monaten abschlagsfrei in Rente zu gehen. Ob Sie die schon zusammen haben, können Sie in Ihrer Rentenauskunft sehen. Alternativ können Sie zum 63. Geburtstag mit 11,4 Prozent Abzug die Altersrente für langjährig Versicherte beantragen. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63

  • user
    Sabine
    am 31.01.2022

    Hallo, ich bin Jahrgang 64 und könnte somit in 2029 bei Vorliegen von 45 Versicherungsjahren abschlagsfreie Rente als besonders langjährige Versicherte beziehen. Nächstes Jahr beabsichtige ich mit 59 Jahren einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung abzuschließen. Zu diesem Zeitpunkt würden mir noch 2,5 Jahre fehlen, um auf 45 Versicherungsjahre zu kommen. Könnte ich mich nach Abschluss des AHV's arbeitslos melden und im Anschluss nach ALG I (2 Jahre) freiwillige Rentenversicherungsbeiträge für die fehlenden 2,5 Jahre einzahlen, um damit auf 45 Versicherungsjahre zu kommen und damit dann in 2029 abschlagsfreie Rente beantragen?

  • user
    Anita Stolz-Thies
    am 17.01.2022

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich werde im August 2022 63 Jahre alt, und arbeite seit 01. August 1976 in einer Apotheke. Laut Rentenversicherung wurde mir meine Fachschulausbildung zur PTA von August 1978 bis Juni 1980 als Beitragszeit nicht anerkannt, da ich in dieser Zeit nicht gearbeitet habe, und keine Pflichtbeiträge abgeführt habe.?? Die 45 Jahre Wartezeit habe ich somit noch nicht ganz erreicht.?? Berufliche Überlastung und zusätzliche Belastung durch meine pflegebedürftige Mutter zwangen mich 2021 ins Krankengeld zu gehen. Aus der Reha im August 2021 wurde ich als krank entlassen. Ich denke darüber nach, nach Auslauf des Krankengeldes im September 2022 für ein Jahr noch in die Arbeitslosigkeit zu gehen. Die Pflegekasse zahlt seit einigen Jahren zusätzlich für mich als Pflegende in die Rentenversicherung ein.

    Frage: wird in diesem Fall das ALG I für meine Rente mit angerechnet? Wenn das der Fall ist, könnte ich 2023 (64 + 2 Monate ) abschlagsfrei in Rente gehen?

    Vielen Dank für Ihre Auskunft.

    Mit freundlichen Grüßen

    Anita Stolz-Thies

    • user
      Christian Schultz
      am 17.01.2022

      Hallo Anita, Rentenbeiträge über die Pflegeversicherung werden bei der 45-jährigen Wartezeit anerkannt. Das geht auch neben dem Bezug von ALG I.

  • user
    Birgit
    am 12.01.2022

    Ich werde ab März mit 62 Jahren bereits eine private Rente aus dem Versorgungsausgleich bekommen, die aber nicht auskömmlich ist. Ich selbst bin gesetzlich versichert, fürchte aber derzeit um meinen Job. Kann ich AL1 parallel zu der privaten Rente beziehen oder habe ich neben einer privaten Rente keinen Anspruch mehr auf Arbeitslosengeld? Diese Frage konnte mir bisher noch niemand beantworten. Danke

    • user
      Christian Schultz
      am 17.01.2022

      Hallo Birgit, diese Frage kann auch ich nicht zu 100 Prozent beantworten. Allerdings gehe ich davon aus, dass die private Rente nicht zu einer Kürzung des ALG führt. Sollte ich noch etwas anderes dazu finden, werden wir dazu einen neuen Beitrag posten.

    • user
      Birgit
      am 24.01.2022

      Herzlichen Dank für die rasche Antwort. An wen könnte ich wenden, um hier eine verbindliche Antwort zu bekommen?

      Danke und herzliche Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 24.01.2022

      Entweder bei der privaten Versicherung direkt oder bei der Deutschen Rentenversicherung. Da muss der Sachbearbeiter sicherlich auch erst einmal recherchieren. Falls Sie eine verbindliche Antwort erhalten, würde ich mich freuen, wenn Sie diese hier im Forum posten.

  • user
    Sabine Schneider
    am 07.01.2022

    Guten Tag,

    ich werde am 15.2.2022 61 Jahre alt. Meinen derzeitigen Job kann ich nicht mehr ausführen ( persönliche Gründe) und ziehe in Erwägung zum 1.3.2022 selbst zu kündigen. Laut neuester Rentenauskufnt könnte ich zum 1.3.2024 die Rente mit Abschlag beziehen. Wie verhält es sich wenn ich mich arbeitslos melde und 2 Jahre ALGI beziehen würde mit dem Renteneintritt mit Abschlag? Muss ich da etwas beachten oder geht das übergangslos?

    Danke für die Auskunft.

    • user
      Christian Schultz
      am 17.01.2022

      Hallo Sabine, wenn Sie selbst kündigen, wartet mit hoher Wahrscheinlichkeit eine 12-wöchige Sperre auf Sie. In dieser Zeit werden auch keine Rentenbeiträge gezahlt. Ich empfehle Ihnen daher, dass Sie mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht sprechen - auch vor dem Hintergrund einer möglichen Abfindung.

  • user
    Claudia Dersch
    am 06.01.2022

    Guten Tag,

    ich bin Jahrgang 9/64 und kann mit 65 abschlagfrei in Rente gehen (wenn ich das so richtig sehe). Nun schließt aber mein Betrieb komplett, wenn ich 62 Jahre bin. Wie kann ich die 3 Jahre überbrücken? 2 Jahre arbeitslos und dann fehlt noch 1 Jahr.

    Danke für die Auskunft

    • user
      Christian Schultz
      am 06.01.2022

      Hallo Claudia, da gibt es verschiedene Wege. Zwei Jahre ALG I sollten Sie auf jeden Fall bekommen. Finanziell am vorteilhaftesten für Sie wäre es wohl, davor noch ein Jahr Krankengeld zu beziehen. Aber das geht natürlich nur, wenn Sie wirklich krank sind. Je nachdem, wie viel Ihr Partner verdient und über welche Ersparnisse verfügen, würde es sonst auch mit "Hartz IV" gehen.

      Aber das kann man hier nicht abschließend erörtern. Da sollten Sie sich persönlich beraten lassen.

  • user
    Manfred Klaßen
    am 03.01.2022

    Hallo!

    Bin seit Februar 2021 arbeitslos und beziehe Arbeitslosengeld 1.Hier stehen mir zwei Jahre zu.

    Frage: Da ich ab Januar 2022 (also ab sofort) Rente beziehen könnte (JG 1956/Februar) wurde mir seitens der Arbeitsagentur die Bewilligung des Arbeitslosengeldes ab Januar 2022 gekündigt.

    Muß ich den Rentenantrag stellen? Kann ich nicht bis Erreichung des 67.Lebensjahres den doch deutlichen Vorteil des Arbeitslosenstatusses in Anspruch nehmen?

    Danke für eine Rückantwort

    Manfred Klaßen

  • user
    Karin Heilbronner
    am 27.12.2021

    Hallo Christian,

    ich befinde mich derzeit in einer verzwickten Situation und bitte um Deine Hilfe: Mein Geburtsdatum ist der 27.11.1960. Ich möchte mit 63 in Rente gehen (auch mit 12% Abschlägen). Hätte ich normal weiter gearbeitet, dann würde ich genau mit diesem Geburtstag die Anwartschaft von 45 Arbeitsjahren erfüllen (laut Auskunft - Kontenclearing - der RV Bund). Ich war vom 01.01.21-31.10.21 arbeitslos. Da ich in der jetzigen Firma psychisch unter großen Druck gesetzt werde, möchte ich zu Ende Januar 2022 kündigen (ich bekomme keine Sperrfrist, so die Agentur für Arbeit). Einen Minijob, um weitere Rentenversicherungsbeiträge bis 63 anerkannt zu bekommen, kann ich erst zum 01.03.2022 antreten, sodass mir ein Monat RV bis 01.12.2023 (Renteneintritt) fehlt. Wie wirkt sich das auf mein Eintrittsdatum aus? Verschiebt sich damit lediglich der Renteneintritt um einen Monat nach hinten, oder hat diese Lücke andere schwerwiegende Auswirkungen? Außerdem wüsste ich gern, worin sich die Rente nach 35 bzw. 45 Arbeitsjahren finanziell unterscheidet. Ich danke Dir für Deine Unterstützung und verbleibe

    mit freundlichen Grüßen

    Karin Heilbronner

    P. S.: Dir und Deinen Lieben wünsche ich einen guten Start ins neue Jahr.

  • user
    Achim
    am 21.12.2021

    Hallo, ich bin 61 Jahre und bin Februar 21 über Aufhebungsvertrag ausgeschieden. Hatte mich rechtzeitig arbeitslos gemeldet, bin aber dann unmittelbar vor Beginn des Aufhebungsvertrag krank geworden und beziehe seither Krankengeld, jetzt fast ein Jahr schon. Laut Bescheid im Oktober 2020 fehlen noch 20 Monate bis die Wartezeit von 45 Jahren erreicht ist. Wenn ich nun irgendwann vom Krankengeld ausgesteuert werde und mich arbeitslos melde, wie lange muss ich Alg1 beziehen um ohne Abschläge in die Rente gehen zu können.

    • user
      Christian Schultz
      am 21.12.2021

      Hallo Achim, so lange, bis die 45 Jahre voll sind. Allerdings zählt die Arbeitslosigkeit in den 24 Monaten vor Rentenbeginn nicht als Wartezeit - das schreiben wir ja oben im Beitrag. Da müssen Sie dann aufpassen, dass Sie die fehlenden Monate noch voll bekommen. Zum Beispiel mit einem Minijob.

  • user
    Andreas
    am 01.12.2021

    Hallo,

    ich habe im September von meinem Arbeitgeber eine betriebsbedingte Kündigung erhalten per 31.12.2021. Bei der Arbeitsagentur habe ich mich arbeitssuchend gemeldet und beantrage nun auch ALG 1. Meine Bewerbungen sind leider nicht erfolgreich.

    Ich bin 60 Jahre alt und werde im Januar 2022 61 Jahre alt. Die 45 Beitragsjahre hätte ich erst im September 2022 voll.

    Ich gehe nun davon aus, das ich leider entgegen meiner Planung bis 64 und 6 Monate zu arbeiten, nun bereits am 1.2.2024 in die Rente mit 63 und somit den Abschlägen von 12.6 %

    gehe. Zum erreichen der 45 Jahre fehlt mir die Zeit von Januar 2022 - August 2022.

    Muss ich für diesen Zeitraum versuchen, einen Minijob zu bekommen ?

    • user
      Christian Schultz
      am 01.12.2021

      Hallo Andreas, nein, für die Rente mit Abschlägen benötigen Sie nur 35 Versicherungsjahre. Ich empfehle Ihnen jedoch, dass Sie in naher Zukunft einen Beratungstermin bei der Deutschen Rentenversicherung wahrnehmen. Möglicherweise kommen Sie ja doch noch irgendwie auf 45 Jahre - oder es gibt eine andere Option, über die Sie noch nicht nachdenken.

  • user
    Jörg
    am 25.11.2021

    Habe ich das richtig verstanden, dass wenn vorher eine EM Rente mit Schwerbehinderungsstatus gezahlt wurde, und unmittelbar der Übergang in die Altersrente erfolgt, das ALG I voll auch ohne Minijob angerechnet wird?

    • user
      Christian Schultz
      am 25.11.2021

      Sie können ja nicht parallel eine volle EM-Rente und Arbeitslosengeld beziehen. Das schließt sich gegenseitig aus. Für die 45-jährige Wartezeit bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte zählt aber weder die Zurechnungszeit der EM-Rente noch der Bezug von ALG I (in den letzten 24 Monaten vor Rentenbeginn) zur Wartezeit.

  • user
    neubert lutz
    am 23.11.2021

    Liebes Team,

    Ich habe eine Frage zum Thema Renteneinstieg.

    Ich bin Jahrgang 08/59

    Meine Lehre habe ich 1976 begonnen.Demzufolge habe ich meine 540 Monate Wartezeit am 31.10.2021 erreicht. Zur Zeit bin ich Krank geschrieben.Was warscheinlich noch bis ins nächste Jahr andauert.

    Ich muß daher annehmen,dass mich mein Arbeitgeber im nächsteh Jahr kündigen wird.Wobei ich jetzt 27 Jahre im Betrieb bin, und darum eine Kündigungsfrist von 7 Monaten habe.

    Also bin ich dann Arbeitslos, und muss mich beim Arbeitsamt melden.

    Um die Rente für „besonders langjährige Versicherte“ in Anspruch zu nehmen,würden mir dann

    noch 2 Jahre fehlen.

    Jetzt meine Frage: Wenn ich mich beim Arbeitsamt arbeitslos melde, wird mir dann diese Zeit als Wartezeit mit gutgeschrieben ? Da ich ja bereits meine 45 Jahre erfüllt habe. Und ich somit am 01.11.2023 ohne Abzüge in Rente gehen kann?

    vielen Dank für eine Antwort

    LUTZ NEUBERT

    • user
      Christian Schultz
      am 24.11.2021

      Hallo Lutz, nein - die letzten 24 Monate vor dem Beginn der Altersrente für besonders langjährig Versicherte zählen nicht für die Wartezeit, wenn Sie ausschließlich ALG I beziehen. Falls Sie die 45 Jahre aber schon vorher voll haben, macht das aber nichts. Rentenbeiträge werden in dieser Zeit trotzdem abgeführt.

    • user
      Lutz Neubert
      am 01.12.2021

      Hallo Christian,

      Vielen Dank für die Antwort.

  • user
    Jungspund
    am 22.11.2021

    Hallo,

    habe eine frage bezüglich der Anrechnung der besonders lngjährig versicherten.

    bin Jahrgang 1973 laut aktuellem bescheid darf ich 01.09.40 in Rente

    und habe ab dem 01.09.36 die 45 jahre voll. eventuell noch auf 01.09.35 verkürzt. habe vor noch 2023 abzuwarten um dann die Ausgleichszahlung vorzunehmen.

    Fragen

    1. wenn ich die Ausgleichszahlung anfrage in 2023 habe ich 32|33 der 45 jahre voll. wie wird diese berechnet ?! aktuell 35,6 punkte angesammelt und beziehe aktuell ca 1,3 punkte im jahr. = sprich rechnen die 1,3 bis 2040 oder nur bis 38 wo ich gehen könnte spich wieviele punkte könnte ich kaufen

    2. Arbeitslos, ich habe vor spätestens 2030 in die arbeitslosigkeit zu gehen und dann nur noch minimum in die gesetzliche einzuzahlen, und vom Kapital zu leben. Somit die letzen 2 jahre vor rente, zählen diese dann mit wenn ich weiter Mindestbeiträge freiwillig einzahle ? um 2035/36 als besonders langjährig versicherter zu gelten ?!?

    • user
      Christian Schultz
      am 23.11.2021

      Hallo, die erste Frage können wir hier im Forum nicht klären. Das müssten Sie bitte direkt mit der DRV besprechen.

      Die letzten zwei Jahre vor dem Start der Altersrente für besonders langjährig Versicherte zählen nie zur Wartezeit, wenn Sie hier Arbeitslosengeld beziehen. Nie. Aber wenn Sie die 45 Jahre schon vorher im Sack haben, macht das ja nichts. Rentenbeiträge werden übrigens trotzdem gezahlt, in Höhe von 80 Prozent Ihres letzten Bruttoeinkommens. Weitere Infos dazu finden Sie hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/arbeitsvertrag-befristet-macht-mir-die-arbeitslosigkeit-jetzt-die-rente-kaputt

  • user
    Werner
    am 26.10.2021

    Hallo, ich bin Jahrgang 1961. Wegen fehlender Anerkennung meines Studiums werde ich die 45 Jahre Wartezeit zum Erreichen der Regelaltersgrenze am 27.12.2027 nicht erreichen. Die Wartezeit für langjährig Versicherte (35 Jahre) habe ich aber bereits erfüllt, weshalb ich frühestens mit 63 Jahren (01.07.2024) mit Abschlägen von 12,6% in Rente gehen könnte.

    Wenn ich aber ab 01.07.2024 ALG I beziehe, könnte ich den Renteneintritt noch bis 01.07.2026 verschieben und damit die Abschläge auf 5,4% verringern. Nebenbei würden die Einzahlungen der Arbeitsargentur in die DRV die Rente noch erhöhen. Nun zu meinen Fragen:

    1) Stimmen die o.a. Annahmen?

    2) Müsste ich in den 2 Jahren, in denen in ALG I beziehen würde, auch einen Minijob ausüben, um auf die Rentenbeiträge nicht verzichten zu müssen?

    Vielen Dank vorab.

    • user
      Christian Schultz
      am 26.10.2021

      Hallo Werner, das mit dem Minijob ist nur für die Erfüllung der 45-jährigen Wartezeit wichtig. Wenn Sie die 35 voll haben, können Sie sich das sparen - die paar Euro an zusätzlicher Rente sind kaum der Rede wert.

      Grundsätzlich kann Ihr Plan also aufgehen. Dennoch empfehle ich - wie immer - eine persönliche Beratung, um die komplette finanzielle Situation noch einmal durchzugehen.

  • user
    Hamid Ashrafi
    am 18.10.2021

    Hallo und guten Tag

    Mein Name ist Ashrafi , bin Jahrgang 1958 habe in Deutschland studiert und gearbeitet ,von 01/10/ 1989 bis 30/06/1993 war ich Dipl.-Ing. Maschinenbau in eine deutsche Firma in Hamburg beschäftigt gewesen ,und von 1993 bis 2001 Arbeit los und habe Arbeitslosenhilfe bekommen, von 2001 als familiären gründen musste ich nach Hause fahren und seit dem bin ich in meine Heimat Iran meine Frage wäre:

    Mit diesem hinter Grund, ob ich überhaupt Voraussetzung zur Altersrente habe oder nicht? (selbstverständlich beschrankt für diese Zeit).

    Wen die Antwort positive ist, ab wann und wie kann ich den Antrag stellen.

    Wie hoch wird die Anzahlung sein?

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen im Voraus.

    H.Ashrafi

    • user
      Christian Schultz
      am 20.10.2021

      Hallo Hamid, für eine Altersrente brauchen Sie insgesamt fünf Jahre Wartezeit. Ob das bei Ihnen der Fall ist, kann man nur im Rentenkonto sehen. Am besten fragen Sie mal direkt bei der Deutschen Rentenversicherung nach. Anhand Ihrer Sozialversicherungsnummer können die das sehen.

  • user
    Hacker Gerhard
    am 12.10.2021

    Hallo Danke im vorraus

    Bin Jahrgang 1965 habe mit 60 Jahren meine 45 Jahre voll und würde gerne mit 65 in Rente gehen. Wie aber sieht es aus wen ich mit 63 in die Arbeitslosigkeit gehe?Habe ich mit einbusen zu rechnen? Zählen die 2 jahre noch dazu?Gibt es noch einen Trick vieleicht mit 60/61 in Rente zu gehen ohne Abzüge da ich meine Jahre voll habe.

    • user
      Christian Schultz
      am 12.10.2021

      Hallo Gerhard, mit Ihrem Jahrgang können Sie ohne Abzug erst mit 65 in Rente. Falls Sie zwei Jahre vorher arbeitslos werden, ist nur wichtig, ob Sie zu diesem Zeitpunkt schon 45 Jahre Wartezeit erfüllen. Falls ja, gibt es keine Probleme.

  • user
    Christine
    am 12.10.2021

    Hallo, ich bin am 7.8. dieses Jahr 60 geworden, kann ab 1.3.2026 abschlagsfrei in Rente gehen.

    Mein Arbeitsbeginn war am 1.9.1977 und seitdem arbeite ich ununterbrochen

    Ich möchte gerne in Altersteilzeit gehen. Ist dies möglich?Ich möchte noch zwei Jahre arbeiten und zwei Jahre Altersteilzeit.

    Was ist besser: Altersteilzeit oder ab 1.9.2024 mit 12,8 Prozent Abschlag in Rente gehen?

    Vielen Dank im Voraus

    • user
      Christian Schultz
      am 12.10.2021

      Hallo Christine, dazu müsste man sich Ihre Situation genauer anschauen. Ohne einen genauen Blick auf die Zahlen kann man das nicht sagen.

  • user
    Jörg
    am 11.10.2021

    Hallo Christian,

    ich habe mir jetzt nicht alle Beiträge durchgelesen. Vielleicht wurde meine Frage bereits beantwortet.

    Ich bin 1963er Jahrgang und seit 1981 berufstätig. Die 45 Versicherungsjahre habe ich somit am 01.10.2026 erfüllt. Mein frühester regulärer Rentenbeginn laut Rentenrechner wäre demnach der 01.10.2028.

    Kann ich mich nach dem 01.10.2026 demnach für 24 Monate arbeitslos melden und dann ab dem 01.10.2028 abschlagsfrei in die Rente für langjährig Versicherte verabschieden oder bräuchte ich für die 24 Monate noch zusätzlich einen Minijob?

    • user
      Christian Schultz
      am 12.10.2021

      Hallo Jörg, wenn die 45 Jahre bereits vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit erfüllt sind, gibt es keine Probleme mit der Wartezeit.

  • user
    Hans-Georg Sistemich
    am 14.09.2021

    Hallo,

    ich bin am 5.8.59 geboren,hatte die 45 Versicherungsjahre schon 2019 erfüllt,ich habe um einer betriebsbedingten kündigung entgegen zu wirken zum 30.11.21 einen Aufhebungsvertrag gemacht mit Abfindung.Vorzeitig in Rente könnte ich ja demnach mit 64 und 2 Monaten gehen,also müßte ich 23 Monate mit ALG1 überbrücken,wie würde sich das auf meine Rente auswirken?Gäbe es noch andere Möglichkeiten auch noch früher in Rente zu gehen?

    Vielen Dank

    • user
      Christian Schultz
      am 14.09.2021

      Hallo Hans-Georg, während der Arbeitslosigkeit werden nur rund 80 Prozent Ihrer bisherigen Beiträge an die Rentenkasse abgeführt - daher wächst Ihr Anspruch weniger, als wenn Sie weiter arbeiten würden.

      Noch früher in Rente sind gleichbedeutend mit relativ hohen Abzügen, weil Sie vermutlich keine Schwerbehinderung haben. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63

  • user
    Andreas
    am 31.08.2021

    Hallo Herr Schultz,

    ich werde im September 60 und zahle seit 01.09.1978 Sozialversicherungsbeiträge. Ursprünglich wollte ich zum 01.10.2024 mit Abschlägen mit 63 in Rente gehen. Mein AG bietet mir nun die Kündigung zum 01.10.2022 an. Ich würde danach in die Arbeitslosigkeit gehen (können/müssen). Kann ich trotzdem dann mit 63 in Rente gehen ?

    Vielen Dank

    • user
      Christian Schultz
      am 31.08.2021

      Hallo Andreas, können Sie - für die Rente mit 63 mit Abzügen brauchen Sie lediglich 35 Versicherungsjahre.

  • user
    Jörg
    am 28.08.2021

    Hallo,

    ich möchte bitte eine Frage an sie stellen.

    Ich zahle ab September 1974 in die Rentenkasse ein. Mein gesundheitlicher Zustand lässt erwarten ,dass ich in den nächsten Monaten gekündigt werde. Zur Zeit bin ich noch krank geschrieben. Wie lange weiss ich nicht aber mein Arbeitgeber droht mit Kündigung.

    Ich bin im April 1960 geboren und mein Rentenbeginn wäre schon mal als Info von der Rentenkasse der 1.September 2024.

    Welche Möglichkeiten habe ich jetzt noch bis zur Rente. Danke !

    • user
      Christian Schultz
      am 30.08.2021

      Hallo Jörg, Sie sollten sich unbedingt persönlich beraten lassen, um keinen Fehler zu begehen. Gerade das Ende des Arbeitsverhältnisses sollte mit professioneller Unterstützung begleitet werden.

      Ansonsten haben Sie 24 Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld, damit überbrücken Sie den größten Teil bis zur Rente. Wenn Sie vorher noch länger krank sind, wird vielleicht auch noch Krankengeld gezahlt - bis zu 72 Wochen.

      Aber wie gesagt - bitte lassen Sie sich individuell beraten.

  • user
    Theo Preuß
    am 18.08.2021

    Hallo,

    Ich bin Jahrgang 1959. Da die Firma nächstes Jahr schließt, habe ich die Kündigung zum 30.04.22 bekommen.

    Zu diesem Zeitpunkt bin ich 63 Jahre und habe 49 Versicherungsjahre.

    Kann ich dann ohne Abschläge in den Ruhestand gehen ab dem 01.05.22?

  • user
    Manuela Kuzi
    am 10.08.2021

    Ich bin 1960 geboren, hatte am 31.01.2021 45 Jahre gearbeitet und möchte gerne nächstes Jahr in Rente gehen - kann ich das mit voller Rente oder muss ich Abschläge in Kauf nehmen

  • user
    Heinz
    am 06.08.2021

    Wie am besten die Zeit zwischen 64 und 66 Jahren nutzen?

    Bin Jahrgang 58, noch berufstätig und habe 45 Versicherungsjahre bereits voll, kann also 2022 abschlagsfrei in Rente für besonders langjährig Versicherte oder 2024 in die Regelrente.

    Ist es möglich mich für die 2 Jahre zwischen 2022 und 2024 arbeitslos zu melden,

    um weiterhin Rentenpunkte zu sammeln bzw. meine Regel-Rente ab 66 damit zu erhöhen?

    Heinz

    • user
      Christian Schultz
      am 06.08.2021

      Hallo Heinz, finanziell wäre die beste Variante, wenn Sie weiterarbeiten. Aber nach Erfüllung der 45 Jahre Wartezeit spricht auch nichts mehr gegen ALG I.

    • user
      Heinz
      am 11.08.2021

      Weiter zu arbeiten ist richtigerweise finanziell das beste,

      aber meine Frage bezog sich eher auf :

      mit 64 erst noch 2 Jahre arbeitslos machen oder gleich in Rente ohne Abzug,

      was von beiden Möglichkeiten finanziell sinnvoll bzw. auch real machbar ist.

      VG Heinz

    • user
      Christian Schultz
      am 11.08.2021

      Es ist beides machbar. Mit Jahrgang 1958 können Sie ja abschlagsfrei mit 64 in Rente - sofern die 45 Versicherungsjahre voll sind. Aber in der Regel ist da Arbeitslosengeld höher. Von daher macht es meistens mehr Sinn, das ALG I voll auszuschöpfen und danach erst in Rente zu gehen. Aber das muss man sich immer im Detail ansehen.

  • user
    BJ
    am 25.07.2021

    Hallo, bin seit 5/2021 60 Jahre alt und möchte schnellst möglich in Rente bzw. aus dem Arbeitsleben raus. Antrag auf ATZ 2 Jahre wurde seitens der Firma abgelehnt. Deshalb such ich nach anderen Möglichkeiten.

    Bin ab 2022 besonders langjährig versichert und habe dann die 45 Jahre Wartezeit erreicht.

    Mit 64 Jahren und 6 Monaten kann ich abschlagsfrei in die Rente.

    Deshalb ziehe ich in Betracht auf den 11/2023 zu kündigen und 2 Jahre ALG1 zu beziehen bis ich in 11/2025 abschlagsfrei in Rente kann. Wäre dies möglich? Mit welchen Sperrfristen und Leistungverringerungen habe ich seitens der Agentur für Arbeit zu rechnen.

    Bernd

    • user
      Christian Schultz
      am 26.07.2021

      Hallo Bernd, sozialrechtlich wäre das möglich. Bei eigener Kündigung gibt es normalerweise eine zwölfwöchige Sperre ohne Arbeitslosengeld. Im Anschluss müsste die Arbeitsagentur dann leisten.

  • user
    KB
    am 17.07.2021

    Ich bin Ende Dezember 2022 genau 62 und 4 Monate. ( 1960 geboren) Habe dann 45 Arbeitsjahre erreicht. Zu diesen Zeitpunkt möchte ich meinen Arbeitsvertrag kündigen, da wir umziehen wollen in eine andere Stadt zur Pflege meiner Mutter. Meine Rente für besonders langjährige Versicherte würde am 1.01.2025 gezahlt werden. Kann ich diese 2 Jahre davor Arbeitslos sein und dann ohne Abzüge in Rente gehen.

    Tina

    • user
      Christian Schultz
      am 17.07.2021

      Hallo, sobald die 45 Jahre erfüllt sind, kann Ihnen die Arbeitslosigkeit Ihre Altersrente für besonders langjährig Versicherte nicht mehr zerschießen.

    • user
      KB
      am 17.07.2021

      Vielen Dank. Ich denke mal nur die Höhe der Rente wird sich anpassen, da in der Zeit der Arbeitslosigkeit nicht so hohe Beiträge gezahlt werden.

    • user
      Christian Schultz
      am 17.07.2021

      So ist es.

  • user
    Heinz Richter
    am 06.07.2021

    Hallo,

    ich bin Jahrgang 1952 und beziehe bereits seit 1.12.2015 Rente mit 63, allerdings mit Abschlägen, weil ich vor dem Rentenbeginn Arbeitslosengeld I bezogen habe. Mein langjähriges Arbeitsverhältnis war zerrüttet, weil ich die 2009 beantragte Altersteilzeit, obwohl diese mr lt. TV zustand, nicht bewilligt bekam. Ich verklagte meinen Arbeitgeber und verlor den Prozess wegen eines Fehlers meines Anwaltes. Nun ja, der Klage folgte dann bald auch die Vereinbarung zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses. Der Arbeitgeber wollte, dass ich selber kündigte. Ich verlangte aber - und erhielt letztlich - eine betriebsbedingte Kündigung.

    Ab Juni 2013 bezog ich dann Arbeitslosengeld und Krankengeld bis zum Beginn der Rente am 1.12.2015.

    Das Gesetz "Rente mit 63" wurde erst am 23. 5.2014 verabschiedet.

    Ich habe also bereits ca. 1 Jahr vor Inkrafttreten des Gesetzes Arbeitslosengeld bezogen. Im Rückblick ist damit sichergestellt, dass ich diese neue Vorschrift nicht missbräuchlich in Anspruch nehmen konnte.

    Die Frage ist nun, ob ein vergleichbarer Sachverhalt dem Bundessozialgericht/Bundesverfassungsgericht zur Entscheidung vorliegt. Falls nicht, was nun? Kann ich ggf. noch über die Gewerkschaft eine Klage vor dem Sozialgericht anstrengen??

    • user
      Christian Schultz
      am 17.07.2021

      Hallo Heinz, diese Frage kann ich nicht beantworten, da sollten Sie sich an einen Fachanwalt für Sozialrecht wenden.

  • user
    tc
    am 24.06.2021

    Guten Tag,

    ich bin 5/61 geboren und könnte 12/2025 mit 45 Jahren (besonders langjährig) in Rente gehen. Zudem habe ich eine 50% Schwerbehinderung.

    Ich möchte so schnell wie möglich aus dem aktiven Arbeitsleben ausscheiden, aber natürlich auch die Rentenhöhe maximieren.

    Welche Rentenart soll ich anstreben ?

    Beste Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 24.06.2021

      Hallo, ohne Abzüge geht es in jedem Fall frühestens zwei Jahre vor der Regelaltersrente in die Rente. Es ist daher egal, ob Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte oder die für schwerbehinderte Menschen wählen.

      Eine Kombination aus beiden Varianten ist nicht möglich: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/rente-nach-45-jahren-und-schwerbehindert-bringt-das-was

  • user
    Barbara Ivanof
    am 17.06.2021

    Mit einem Alter von 62 Jahren habe ich am 01.10.21 45 Jahre gearbeitet. Durch eine Umstrukturierung in der Arbeit und damit verbundenem erheblichen Mehraufwand, bin ich am Rande meiner Nerven und möchte mich daher ab 01.04.22 arbeitslos melden, um dann ab

    01.04.23 regulär in Rente ohne Abzüge zu gehen.

    Habe ich das aus Ihren Berichten richtig verstanden, dass ich in dieser Situation dann mit keinen Abschlägen mehr rechnen muss?

    Vielen Dank schon vorab für Ihre Mühe und Antwort

    • user
      Christian Schultz
      am 17.06.2021

      Hallo Barbara, wir reden vermutlich über die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Wenn Sie hier vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit die 45 Jahre Wartezeit voll haben, drohen Ihnen keine Abschläge.

  • user
    Ralf Beckert
    am 15.06.2021

    Meine Rente wäre normal mit 67 Jahren.

    Was wäre wenn ich mit 63 arbeitslos werde, könnte ich dann mit 65 und 2 Jahren Abschlag (7,2%) in Rente gehen?

    Oder wäre es besser für meine Rentenpunkte in der Arbeitslosenzeit einen Minijob anzunehmen?

    • user
      Christian Schultz
      am 15.06.2021

      Hallo Ralf, je später Sie in Rente gehen, desto höher fällt diese natürlich aus. Auch in der Arbeitslosigkeit (ALG I) werden ja Rentenbeiträge gezahlt, außerdem ersparen Sie sich die Abschläge. Über den Minijob erhöht sich Ihre Rente weiter, allerdings nur leicht.

      So gesehen ist es also in der Regel besser, den Rentenbeginn möglichst spät zu wählen. Aber das passt halt nicht zu jedem Lebensentwurf.

    • user
      Ralf Beckert
      am 15.06.2021

      Meine Frage meint mehr ob dies so möglich wäre:

      Kann ich dann nach 2 Jahren Arb.losigkeit mit 65 Jahren und den

      Abschlag für die 2 Jahre (für die Zeit bis 67 Jahren, also 7,2%) in Rente gehen?

      ODER muss ich (aus versicherungstechn. Gründen) einen Minijob während der Arbeitslosigkeit suchen?

    • user
      Christian Schultz
      am 15.06.2021

      Ach so. Bei der Rente mit Abschlägen benötigen Sie nur 35 Jahre Wartezeit. Der Minijob ist hier zur Erfüllung der Versicherungszeit nicht notwendig.

  • user
    Werner K aus RD
    am 05.06.2021

    § 74 SGB VI

    § 58 SGB VI

    Geburtstag: 21.01.1961

    Ausbildung: 5 Monate vor den 17.ten Geburtstag

    Ausb. SVN 01.08.1977 31.12.1977 5

    Ausb. SVN 01.01.1978 31.08.1978 8

    Ausb. SVN 01.09.1978 31.12.1978 4

    Ausb. DÜVO 01.01.1979 31.12.1979 12

    Ausb. DÜVO 01.01.1980 31.07.1980 7

    Fachschule AFG 05.09.1983 09.07.1985 21

    AFG 01.07.1986 01.09.1985 2

    AFG 01.09.1983 01.09.1986 23

    Anwendung von § 74

    36 -23= 13 Rest der höheren Bewertung der Ausbildung lediglich 13 Monate.

    Die Fachschulausbildung war eine Arbeitsförderungsmaßnahme als Rehabilitation behinderter Menschen des Arbeitsamtes 1983 – 1985 mit Übergangsgeld.

    Jetzt werden mir die 23 Monate von meiner Lehre abgezogen. (lediglich der Lehre mit Höherbewertung).

    Da ich aber zu dem Zeitpunkt nach § 58 noch keine 25 Jahre alt war gilt der § 74 nicht sondern der § 58 oder?

    Ich halte es für Fragwürdig

    Jetzt darf ich im Vergleich zu meiner besseren Hälfte Geb.1962,

    obwohl ich Geb. 1961-, 8 Monate mehr arbeiten bzw. länger arbeiten. Ist das nicht Fragwürdig?

    Gruß

    Werner_Kiel

  • user
    Maria
    am 03.06.2021

    Ich bin aktuell total am Ende, habe große Schmerzen, Kämpfe um jeden Tag arbeiten.

    Ich fürchte, mein Arbeitgeber wirft mich, wegen zu viel krank, über kurz oder lang raus.

    Abschlagfrei nach 45 Jahren, könnte ich in ca. drei Jahren in Rente gehen. Das Datum deswegen wegen Schwerbehinderung Abschlagfrei gehen zu können, ist Identisch.

    Zählen die zwei Jahre Arbeitslosigkeit auch in diesem Fall auch nicht? Kann ich die Rentenbeiträge die ein Mini-Job brächte auch einfach so einzahlen um dies zu verhindern?

    Wenn ich jetzt erst einmal EM-Rente befristet für zwei Jahrebeantragen würde und es ginge mir besser und ich könnte wieder arbeiten - bleiben dann die Abzüge wegen vorzeitiger Inanspruchnahme dennoch erhalten?

    Vielen Dank schon mal für Ihre Hilfe

  • user
    Kathrin
    am 20.05.2021

    Hallo Herr Schultz,

    ich muss noch einmal nachfragen:

    2 Jahre vor Rentenbezug ALG1, gleichzeitig ein versicherungspflichtiger Mini-Job.

    Es werden vom ALG1 (verminderte) Beträge in die Rentenkasse abgeführt und genauso (wenn auch minimalste) Beträge vom Mini-Job. Die 45 Jahre Beitragszeit sind 8 Monate vor dem Rentenbeginn erreicht.

    Werden nun die vom ALG1 und Mini-Job in die Rentenkasse eingezahlten Beträge für die Berechnung der zukünftigen Rente dazu gerechnet oder zählt nur die Zeit als Pflichtbeitragszeit um die 45 Jahre voll zu bekommen?

    Dann macht es doch wenig Sinn auf Beiträge zu verzichten nur um 45 Jahre eingezahlt zu haben. Denn wenn man mit Abzug nach 43 Jahren in Rente geht zählen wiederum die Zeit plus die Beträge für die Rente mit. Ist das so korrekt?

    MfG Kathrin

    • user
      Christian Schultz
      am 20.05.2021

      Hallo Kathrin, die Rentenbeiträge (sowohl beim ALG I als auch für den Minijob) zählen bei der Erhöhung Ihrer Rente IMMER mit. Nur bei der Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte muss man eben aufpassen - und genau um diesen Punkt geht es oben im Beitrag.

  • user
    Kathrin
    am 15.05.2021

    Guten Morgen Herr Schultz,

    ich bin Jahrgang 06/1963, habe ab 09/2027 meine 45 Versicherungsjahre voll, kann aber erst ab 05/2028 ohne Abschlag die Rente für besonders langjährige Versicherte beziehen. Ursprünglich war mein Plan ATZ (3+3) ab 05/22 bis 04/28 zu machen, aber mein Arbeitgeber hat mir gerade mitgeteilt, dass er keine ATZ anbietet. Daher ist meine Überlegung jetzt so: ab 01/2026 bis 12/2027 ALG I beziehen, die restlichen 4 Monate anderweitig überbrücken und ab 05/28 in Rente zu gehen. Mir werden die 2 Jahre Arbeitslosengeldbezug vor dieser Rente nicht als Versicherungszeit angerechnet (bzw. nur die 20 Monate - 05/26 bis 12/27?), die vom Arbeitslosengeld gezahlten (wenn auch verminderten) Beiträge für die Rentenpunkte aber schon? Habe ich das so richtig verstanden? Gleichzeitig würde ich einen Mini-Job ab 12/25 aufnehmen und nicht auf die Versicherungsfreiheit verzichten, dann wiederum wird der Bezug vom ALG I zu der fehlenden Versicherungszeit angerechnet? Funktioniert das auch bei einem angemeldeten Mini-Job in einem Privarhaushalt (eventuell Verwandtenkreis)?

    Vielen Dank für eine Antwort

    Kathrin

    • user
      Christian Schultz
      am 18.05.2021

      Hallo Kathrin, die letzten 24 Monate vor dem Start der Altersrente für besonders langjährig Versicherte zählen im Fall von Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit. Um die 45 Jahre voll zu machen, kann ein Minijob ausgeübt werden - auch im privaten Umfeld. Wichtig ist, dass eigene Rentenbeiträge abgeführt werden - dadurch wird die Zeit nur Pflichtbeitragszeit.

  • user
    Karl
    am 14.05.2021

    Bin Jahrgang 1961 und habe die 45 Berufsjahre am 31.07.2023 voll. Ich wäre dann 62 1/2 Jahre alt. Als 1961 Geborener mit 45 Jahren müsste ich eigentlich bis zu einem Alter von 64 1/2 Jahren arbeiten und könnte dann abschlagsfrei in Rente gehen. Da der Stress immer mehr zunimmt und mir die Arbeit von Tag zu Tag schwerer fällt, interessieren mich die Antworten auf folgende Fragen:

    1) Könnte ich bereits mit 62 1/2 Jahren für zwei Jahre in die Arbeitslosigkeit gehen und würde anschließend die volle Rente erhalten oder ist dies gundsätzlich erst mit 63 Jahren möglich?

    2) Wäre ein Ausstieg aus dem Berufsleben im besten Fall weitere 7 Monate früher (also am 31.12.2022) in einem Alter von 61 Jahren und 11 Monaten möglich, wenn der Arbeitgeber eine Freistellung mit betriebsbedingter Kündigung (7 Monate Kündigungsfrist) anbietet?

    • user
      Christian Schultz
      am 18.05.2021

      Hallo Karl, wenn Sie Ihre 45 Versicherungsjahre voll haben, können Sie anschließend noch ALG I beziehen und dann - beim Erreichen Ihrer Altersgrenze - abschlagsfrei in Rente.

      Ihre zweite Frage habe ich nicht ganz verstanden. Aber wenn Sie noch angestellt sind und Ihr Chef weiterhin alle Sozialversicherungsbeiträge abführt, zählt diese Zeit als Beschäftigungszeit. Auch wenn Sie freigestellt sind.

  • user
    Carina
    am 30.04.2021

    Hallo ,

    ich bin Jahrgang 1959,plane Rente mit 63 mit 11,4 % Abschlag.

    ALG 1 Anspruch bis einschließlich 06/2022 und ich habe einen Minijob, der hoffentlich auch dann noch darüber hinaus weiter geht.

    Die 35 Jahre habe ich voll ,nur fehlen mir 6 Monate bis ich im Dez.2022 63 werde, ergo ab 01/2023 in Rente gehen könnte mit dem Abschlag (und dem Minijob weiter als Abschlagsminimierung für mich rein rechnerisch, so lange es gesundheitlich geht).

    Muss ich dann ab 07-12/2023 dem Arbeitsmarkt quasi weiter zur Verfügung stehen..mich melden? Eigentlich doch nicht, da die 35 Jahre voll sind ,nur wie verhält es sich für die 6 Monate bis 63 mit KV/RV/AV? Muss man das privat einzahlen oder wie ???

    Theroretisch hätte ich sogar ALG 2 Anspruch, mit Abzug Minijob wären das 85 € ca.,dennoch weiß ich nicht wie ich die 6 Monate die Sozialbeitrage aufbringen sollte und wo ?

    VG Carina

    • user
      Christian Schultz
      am 03.05.2021

      Hallo Carina, solange Sie kein Arbeitslosengeld beziehen, sind Sie auch nicht verpflichtet, sich aktiv um einen Job zu kümmern. Rentenversicherungspflichtig sind Sie anschließend über den Minijob - solange Sie sich nicht von der Versicherungspflicht befreien. Über den Minijob ist es auch grundsätzlich möglich, sich über die Knappschaft krankenversichern zu lassen.

      Am einfachsten wäre es aber wohl, wenn Sie nach dem ALG I zum Jobcenter gehen und die letzten Monate mit ALG II überbrücken. Da sind Sie ja komplett versichert. Aber am besten lassen Sie sich in Ihrer Situation noch einmal persönlich beraten.

  • user
    Bernd Bluhm
    am 26.04.2021

    Hallo,

    ich bin am 15.02.1960 geboren und habe am 01.05.2021 habe ich meine 45 Arbeitsjahre voll.

    Ich kann zum 01.07.2024 abschlagsfrei in Rente gehen. Wenn ich mich ein Jahr früher Arbeitslos melde und ALG 1 bezieghe erhöht sich in dem Jahr des Bezugs von ALG 1 meine Renten noch?

    • user
      Christian Schultz
      am 26.04.2021

      Hallo Bernd, Ihre Rente erhöht sich dann noch, weil auch die Bundesagentur für Arbeit (allerdings geringere) Rentenbeiträge zahlt.

  • user
    Frank
    am 23.04.2021

    Hallo ich bin 03-1968 geboren mein Arbeitgeber bietet 5x5 an 5 Jahre noch voll Arbeiten danach 5 jahre zuhaus Altersteilzeit .

    Dann bin ich 63 kann ich danach Arbeitslosengeld 2. JAHRE beziehen und mit 65 abschlagsfrei IN Rente gehen,? Habe mit 64 Jahren 45 Jahre voll gearbeitet .

    Worauf muss ich achten?

    • user
      Christian Schultz
      am 23.04.2021

      Hallo Frank, wenn Sie Ihre Altersteilzeit beenden, ist die 45-jährige Wartezeit ja noch nicht erfüllt. Falls Sie bis zur Rente noch Arbeitslosengeld beziehen, müssten Sie dann noch nebenbei irgendwie Pflichtbeiträge zusammenbekommen. Zum Beispiel über einen Minijob.

  • user
    Christian Wiese
    am 22.04.2021

    Guten Tag,

    gilt diese Regelung auch nach Aussteuerung? D.h. werden auch ALG I-Bezugszeiten nicht auf die 45 Jahre angerechnet, wenn ein Arbeitsverhältnis nach Aussteuerung noch besteht?

    • user
      Christian Schultz
      am 22.04.2021

      Hallo Christian, so viel ich weiß, gilt das auch in diesem Fall, ja.

  • user
    Frank
    am 10.04.2021

    Sehr geehrter Hr. Christian Schultz,

    ich habe eine Frage zum Arbeitslosengeld und vorgezogener Schwerbehindertenrente.

    Zunächst meine Ausgangssituation :

    Ich bin jetzt 57 Jahre und habe vor Kurzem meinen unbefristeten Behindertenausweis (GdB 50) bekommen.

    Dieses Jahr eingerechnet, bin insgesamt 40 Jahre durchgehend beschäftigt.

    Mir wurde bestätigt, dass ich meine 35 Jahre Wartezeit für die Inanspruchnahme der Schwerbehindertenrente erfüllt habe.

    Laut Rentenauskunft könnte ich daher am 01.03.26 mit 62 Jahren und 10,8 % Abzügen meine vorgezogene Schwerbehindertenrente in Anspruch nehmen.

    Hier nun meine Fragen:

    Könnte ich mit erreichen des 60 Lebensjahres kündigen und bis zum Renteneintritt 2 Jahre Arbeitslosengeld beziehen oder müsste ich mit Repressalien seitens des Arbeitsamtes oder der Rentenversicherung rechnen ?

    Die 3.monatige Sperrfrist bei einer Kündigung von meiner Seite ist mir bekannt.

    Noch eine zunächst merkwürdig erscheinende Frage:

    Ist ein unbefristeter Schwerbehindertenstatus wirklich unbefristet ?

    Ist es möglich, dass während meiner potentiellen Arbeitslosigkeit doch noch einmal eine Neubewertung des GdB vorgenommen wird und man eventuell den Schwerbehindertenstatus verliert ?

    Schon mal vielen Dank im Voraus für ihre Mühe und Antworten.

    • user
      Christian Schultz
      am 12.04.2021

      Hallo Frank, das mit der Arbeitslosigkeit sollte in Ihrem Fall kein Problem sein. Allerdings müssen Sie natürlich grundsätzlich schon bereit sein, sich zu bewerben, wenn Ihr Vermittler das möchte: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/arbeitslos-kurz-vor-der-rente-muss-ich-mich-noch-bewerben

      Ihr SB-Ausweis ist sicher. Allerdings sollten Sie vor dem Rentenbeginn nicht selbst auf die Idee kommen und einen Antrag zur Überprüfung stellen. In diesem Fall könnten Sie Ihren Status tatsächlich wieder verlieren.

  • user
    Christian Schultz
    am 09.04.2021

    Hallo, Sie können frühestens mit 63 in die Rente - allerdings nur mit Abzügen. Diese sind von Ihrem Geburtsjahr abhängig, siehe hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63

    Falls Sie ohne Abzug in Rente wollen, geht das erst später. Die Tabellen dazu finden Sie im gleichen Artikel wie oben.

  • user
    Knezevic
    am 08.04.2021

    Sehr geehrter Herr Schulz!

    Entschuldigung im Voraus in meinem Deutsch. 01.Juli 2021 Ich bin 45 Jahre in der Rentenversicherung. 15.11.2021 Ich bin 61 Jahre alt. Es besteht eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit, dass ich vor dem 1. Juli 2021 meinen Job verliere (Koronakrise und das Unternehmen wird Arbeitnehmer entlassen). Ich hatte vor, um den 1. September in den Ruhestand zu gehen. In diesem Fall werde ich meinen Job vor dem 1. Juli 2021 verlieren. Wie ist meine Situation und was muss ich tun? Vielen Dank im Voraus

  • user
    Gretje
    am 07.04.2021

    Hallo Herr Schulz,

    ich bin Jahrgang 1958, habe meine 45 Jahre voll, und könnte zum 1.12.2022 ohne Abschlag in

    Rente gehen. Nachdem mein Betrieb demnächst eine Umstrukturierung/ neues Warenwirtschaftsystem vornimmt, würde mir zum 30.06.2021 gekündigt werden. Ist es sinnvoll

    für diese Zeit bis 1.12.2022 ALG1 zu beantragen, oder müsste ich zusätzlich noch einen Minijob ausüben. Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 08.04.2021

      Hallo Gretje, wenn die 45 Jahre bereits erfüllt sind, ist Arbeitslosigkeit aus dieser Sicht kein Problem. Der zusätzliche Minijob wäre also nicht mehr notwendig.

  • user
    Werner K aus RD
    am 06.04.2021

    Hallo Christian, vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Also mein Arbeitslosengeld läuft am 9. Juni aus, einen Monat früher 9.5.2021 ist es so gemeint?

    Gruß

  • user
    Werner K aus RD
    am 06.04.2021

    Hallo Herr Christian,

    Sie Schreiben oben folgendes;

    >>Knifflig wird es, wenn Sie die nächste Frage mit „ja“ beantworten:

    3. Sie sind 61 und werden arbeitslos. Ihnen fehlen noch 24 Monate als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Eine Insolvenz des Arbeitgebers liegt nicht vor.

    Das Gesetz sagt in diesem Fall, dass Ihre Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit für den Eintritt in die vorgezogene Altersrente akzeptiert wird. Die damalige Bundesregierung wollte mit diesem Passus verhindern, dass sich eine Masse von gut qualifizierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Anfang 60 aus dem Berufsleben verabschiedet.

    Was können Sie machen?

    Sie beziehen Ihr Arbeitslosengeld 24 Monate und gehen mit 63 in Rente. Und zwar ohne Abschlag. Allerdings gelingt Ihnen das nur unter Zuhilfenahme eines wichtigen Details. Auch bei Arbeitslosigkeit haben Sie die Möglichkeit, einer Tätigkeit nachzugehen. Üben Sie zusätzlich zum Arbeitslosengeld einen Minijob aus und verzichten nicht auf eigene Beiträge zur Rentenversicherung, fließen diese auf Ihr Rentenkonto. Und plötzlich gelten die 24 Monate, in denen Sie Arbeitslosengeld beziehen, wieder als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.<<

    -----> Nun meine Frage weil es auch hier im Forum für mich nicht abschließend geklärt ist;

    Arbeitslos; Ab wann muss man ein MiniJob ausüben um die 24 Monate zu erhalten?

    Einmal wird gesagt das man wärend der Arbeitslosigkeit einen 3 Std/450€ MiniJob ausüben sollte. Also ab dem 1. Tag der Arbeitslosigkeit oder 1. Tag vor Ende der Leistung ?

    Falls Sie noch Fragen haben gerne auch via E-Mail

    MFG

    Werner

    • user
      Christian Schultz
      am 06.04.2021

      Hallo Werner, der Minijob wird nur wichtig, wenn Sie zu Beginn der Arbeitslosigkeit die 45 Jahre Wartezeit nicht erfüllen. Sind die schon voll, müssen Sie sich über diesen Punkt keine Gedanken machen.

      Wenn der Minijob nötig wird, müssen Sie ihn in dem Monat ausüben, in dem Sie auch Arbeitslosengeld bekommen. Ob am ersten oder letzten Tag, ist dann nicht wichtig.

  • user
    Ulrike
    am 06.04.2021

    Hallo Christian Schulz. Mir geht es genauso wie mein Vorredner (Roland). Hatte eigentlich vor im September 2022 (mit 63) in Rente zu gehen. ( mit 11.4 % Abzüge). Wenn ich noch 14 Monate mit Atbeitslosigkeit verlängere hätte ich dann keine Abzüge? Würde ich dann finanziell besser bei weg kommen? 3Monate Sperre wären egal.

    • user
      Christian Schultz
      am 06.04.2021

      Hallo Ulrike, ohne nähere Angaben kann ich das nicht beantworten. Fragen Sie am besten direkt bei der Rentenversicherung nach. Ein Blick auf Ihr Rentenkonto inklusiver Ihres Geburtsjahres und der bisher erreichten Wartezeit genügt - dann haben Sie Klarheit.

  • user
    Roland
    am 30.03.2021

    Ich bin Jahrgang 1959 , hab bereits 46 Jahre und kann also mit 64 und 2 Monate in Rente

    für besonders Langjährig Versicherte gehen.

    Spricht was dagegen , mit 62 und 2 Monaten zu kündigen, 2 Jahre in Arbeitslosigkeit zu gehen, und danach direkt in Rente ?? auf die Gefahr hin, dass ich eine 3 Monatige Sperre vom Arbeitsamt bekomme.

    • user
      Christian Schultz
      am 30.03.2021

      Hallo Roland, sobald Sie die 45-jährige Wartezeit erfüllt haben, ist die Altersrente für besonders langjährig Versicherte sicher. Bei Ihnen eben erst mit 64 und zwei Monaten. Was Sie in der Zwischenzeit machen, hängt einzig und allein von Ihrer persönlichen Lebensplanung ab.

  • user
    Gerhard Paschmionka
    am 29.03.2021

    Guten Tag Herr Christian Schulz.

    Ich bin noch bis 08.04.2021 in Reha-Massnahme. Im Mai/Juni sind meine 45 Beitragsjahre voll. Was die Reha Ärzte jetzt in Ihrem Arztbrief schlussendlich aussagen, weiss ich noch nicht. Wie verhält sich diese Konstellation auf das ALG 1 und deren vorzeitiger Inanspruchnahme also vor 45 Jahren !! Es sind auch weitere Erkrankungen aufgetreten, die eine weitere AU rechtfertigen würden, nur ob die Krankenkasse dass auch so sieht ist fraglich, und steuert mich vorzeitig, also vor 78 Wochen aus ! Im Vorraus besten Dank.

    • user
      Christian Schultz
      am 30.03.2021

      Hallo Gerhard, sobald Sie die 45 Jahre erfüllt haben, ist die wichtigste Voraussetzung zur Altersrente für besonders langjährig Versicherte erfüllt. Sie müssen dann nur noch auf Ihren Rentenstart warten - der hängt vom Jahrgang ab: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/rente-nach-45-jahren

      Wenn Sie aus der Reha als dauerhaft erwerbsgemindert entlassen werden, wird es für die Zwischenzeit vermutlich auf den Antrag zu einer EM-Rente hinauslaufen. Aber das muss man sich dann im Detail anschauen.

  • user
    Lisa
    am 21.03.2021

    Ich bin 60 Jahre alt und habe meine 45 Beitragsjahre voll. Meine Rente für besonders langjährig Versicherte würde ich mit 64 Jahren und 4 Monaten bekommen.

    Würde das nicht funktionieren, wenn ich davor die letzten 3 Jahre krank u. arbeitslos wäre?

    Oder müsste ich mit Abschlägen rechnen?

    • user
      Christian Schultz
      am 22.03.2021

      Hallo Lisa, die 45 Jahre Wartezeit haben Sie ja schon komplett. Theoretisch ist es also möglich, die Zeit bis zum Rentenstart mit Kranken- und Arbeitslosengeld zu überbrücken.

      In der Praxis ist das aber nicht immer ganz einfach. Und es kommen natürlich auch weniger Rentenbeiträge zusammen, als wenn Sie weiterarbeiten würden.

  • user
    Henry Lochmann
    am 18.03.2021

    Sehr geehrte Damen und Herren !

    Meine Eckdaten:

    Baujahr 1958

    Bin seit fast 2 Jahren krank und ausgesteuert.

    Erwerbsminderungsrente ist beantragt und laut DRV in eine teilweise EMR umgewandelt .

    Bearbeitung läuft und wird genehmigt.

    Gleichzeitig ALG1 laut Nahtlosigkeitsreglung beantragt welche in normale ALG1 umgewandelt wird.

    Wenn ich im Februar in die Arbeitslosigkeit gehe ,fehlen mir noch 7 Monate an meinen 45 Arbeitsjahren um am 01.07.2022 vorzeitig nach der 63 Jahr Reglung in Rente zu gehen.

    Das mit dem Minijob habe ich verstanden und würde es auch so machen.

    Aber eines macht mich stutzig und zwar was in meinen Rentenbescheid steht:

    Es zählen nicht mit:

    Freiwillige Beiträge in den letzten zwei Jahren vor Rentenbeginn werden nicht mitgezählt, wenn gleichzeitig eine Anrechnungszeit wegen Arbeitslosigkeit vorliegt.

    Wie ist das zu verstehen ? Es widerspricht sich ja mit der Minijob Lösung.

    Ich freue mich auf ihre Antwort

    Mit freundlichen Grüßen

    Henry Lochmann

  • user
    Maria
    am 11.03.2021

    Hallo Herr Schultz,

    vielen Dank für die schnelle Antwort.

    Ich habe mir den Link durchgelesen, abe meine Frage wurde nicht beantwortet.

    1.ist eine lange Arbeitslosigkeit DIREKT vor dieser Rente (für Schwerbehinderte) schädlich?

    Ich habe dann noch eine Frage:

    Wenn ich einen Antrag auf Erwerbminderungsrente stelle und ich diese (während des Krankengeldbezuges bzw. während ALG1) bekomme, wird es einen Abzug geben. Wenn ich jetzt später max. 5 Jahre eher in Rente gehe, muß ich mit max. 10,8% Abzug rechnen. Kommt dann noch der Abzug der EM-Rente dazu? Also kann so der dauerhafte Abzug der Schwerbehindertenrente doch noch irgendwie höher als 10,8% ausfallen?

    viele Grüße

    Maria

    • user
      Christian Schultz
      am 11.03.2021

      Hallo Maria, Arbeitslosengeld direkt vor der Altersrente für schwerbehinderte Menschen zählt bei der Wartezeit mit. Aber natürlich kommen hier weniger Rentenbeiträge zusammen, als wenn Sie arbeiten würden.

      Beim Wechsel von der EM- in die Altersrente können Abschläge übernommen werden. Die Zahlung der Altersrente ist aber nie niedriger als die vorherige EM-Rente. Lassen Sie sich das aber am besten anhand Ihres persönlichen Rentenkontos direkt von der Deutschen Rentenversicherung erklären.

  • user
    Maria
    am 11.03.2021

    Hallo Herr Schultz,

    bei der Rente mit 63 (45 Versicherungsjahre) darf man vorher nicht arbeitslos sein.

    Sind die Bedingungen der früheren Rente für Schwerbehinderte völlig davon losgelöst?

    Ich bin unbefristet schwerbehindert, Jahrgang 1962, beziehe seit Januar 21 Krankengeld und werden danach 2 Jahre ALG1 beziehen. Geplant ist dann ein übergangsloser Renteneintritt mit 10,8% Dauerkürzung. Ist in diesem Fall eine vorherige Arbeitslosigkeit schädlich?

  • user
    Ulrich Hermanies
    am 10.03.2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    hier meinen Daten:

    geb.12.06.1958

    Ab 01.07.2024 volle Rentenanspruch (genau mit 66 Jahren)

    Ich könnte mit 64 die Rente für besonders langjährige 45 Jahre (dann habe ich bereits 47 Jahre einbezahlt) ohne Abzüge beantragen.

    Meine Idee...zum 01.07.2022 arbeitslos melden (ALGI beziehen, 24 Monate) und zum 01.07.2024 die volle Regelaltersrente beantragen da diese ja dann höher ausfallen müsste. Bei ALG I werden dann ja mindernde Rentenbeiträge an die DRV weiterhin abgeführt ?!

    Meine Frage lautet:

    Ist dieser Gedanke so richtig und gäbe es noch eine andere Alternative ?

    Ich möchte nicht bis 66 voll arbeiten. Mir reicht es.....

    Vielen Dank im voraus für Ihre Meinung.

    Mit freundlichen Grüßen

    U.Hermanies

    • user
      Christian Schultz
      am 10.03.2021

      Hallo, Sie haben natürlich grundsätzlich Recht: Wenn Sie bis zur Regelaltersgrenze arbeiten, fällt die Rente höher aus. Ganz einfach, weil Sie zwei weitere Jahre einzahlen.

      Was genau in Ihrer Situation am besten passt, können Sie kostenlos bei einem Termin mit der Deutschen Rentenversicherung besprechen. Allerdings wird man Ihnen dort vermutlich auch nur das mit auf den Weg geben, was Sie schon wissen. Bedenken Sie, dass Sie beim Bezug von Arbeitslosengeld zumindest theoretisch nach Arbeit suchen müssen: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/arbeitslos-kurz-vor-der-rente-muss-ich-mich-noch-bewerben

    • user
      Ulrich Hermanies
      am 10.03.2021

      Herr Schultz,

      danke für die Info.

      Was ich meine ist, dass nicht ich bis 66 Jahre arbeite, sondern ich mich mit 64 J. arbeitslos melde und die restlichen 2 Jahre bis zu 66 J. vom ALG I lebe und dadurch die Rentenbeiträge aber weiter gezahlt werden. Das ist doch richtig vermutet , oder ?

      Klar ist mir, dass ich dann zur Arbeitvermittlung herangezogen werden kann in den verbleibenden zwei Jahren

      Vielen Danke

      U.Hermanies

    • user
      Christian Schultz
      am 10.03.2021

      Verstehe. Ist auch richtig. Allerdings zahlt das Arbeitsamt nur verminderte Rentenbeiträge. Meine Empfehlung: Einmal mit den Profis von der Rentenversicherung besprechen. Das ist kostenlos.

  • user
    Gudrun Staudt
    am 10.03.2021

    Ich bin Jahrgang 51 und war arbeitslos, während das Gesetz beraten wurde. Mit meiner Arbeitslosigkeit zusammen war ich weit mehr als 45 Jahre im Erwerbsleben. Während der Beratungsphase des Gesetzes war nie davon die Rede, dass man die letzten 24 Monate nicht in Arbeitslosigkeit verbracht haben durfte, um die Rente für langjährig Versicherte zu bekommen. Als dann für mich die 24 Monate Arbeitslosigkeit verstrichen waren, musste ich mit Abschlägen in Rente gehen, weil ich wegen meines Alters keine Arbeitsstelle mehr gefunden hatte. Die Rente für langjährig Versicherte habe ich leider nicht bekommen. Ich fühle mich betrogen.

  • user
    HW63
    am 28.02.2021

    Hallo,

    Ich bin Jahrgang 63 und habe 1980 mit der Lehre begonnen, zählt diese Zeit zu den 45 Arbeitsjahren mit und muss ich dann bis Ende August 2026 arbeiten?

    Danke für Ihre Antwort

  • user
    Martina
    am 23.02.2021

    Ich habe folgende Frage. Mir fehlen derzeit noch 14 Monate , dann habe ich 45 Jahre voll. Nun bin ich seit einigen Wochen krankgeschrieben und merke , dass ich meiner Arbeit gesundheitlich nicht mehr gewachsen bin. Mein frühstmöglicher Renteneintrittstermin als besonders langjährig Versicherte ist der 1.12.2023.

    ist es möglich, weiter Krankengeld zu beziehen bis zur Aussteuerung und im Anschluß Arbeitslosengeld, um so bis zum Renteneintittstermin ohne Abzüge zu kommen ?

    • user
      Christian Schultz
      am 25.02.2021

      Hallo Martina, die Zeit des Krankengeldes zählt bei der 45-jährigen Wartezeit mit. Das darauffolgende Arbeitslosengeld allerdings nicht - wenn Sie danach direkt in die Rente gehen. Da empfehle ich Ihnen, dass Sie das in einem kostenlosen Gespräch bei der Deutschen Rentenversicherung klären.

  • user
    Gerhard Paschmionka
    am 23.02.2021

    Guten Tag Herr Christian Schulz.

    Ich habe am 01.03.2020 ordnungsgemaess den Arbeitgeber gewechselt. Krankheitsbedingt. Schilddrüsenoperation, Schlafapnoe, COPD, Herzinssuffizienz , Wasserödeme, Hypertonie, Arthrose. Am 18.03.20 kam es wieder zu Atemstillständen, worauf Ich sofort AU geschrieben wurde von meinem Lungenarzt. Während der Probezeit hat man mir am 26.03.20 gekündigt, und bin seitdem im Krankengeldbezug/Ende 10/21. Meine Frage: Kann mir seitens der Arbeitsagentur eine Sperre drohen, weil Ich während der Probezeit gekündigt wurde ? Meine 45 Jahre erfüllen sich im July 21, und im August 21 werde Ich 61. Eine Antwort wäre nett, da es sich um existentielle Fragen handelt. mit freundlichen Grüssen, Gerd Paschmionka

  • user
    Antje
    am 20.02.2021

    Wie sieht es eigentlich aus wenn ich 3 ! Jahre vor Rentenbeginn ALG1 beantrage, 2 Jahre beziehe und das letzte Jahr vor der Rente mit 65 ohne Einkommen lebe? Wird mir dann das erste Jahr ALG1 zur Wartezeit zur Rente nach 45 Jahren angerechnet?

    • user
      Christian Schultz
      am 02.03.2021

      Hallo Antje, diese Frage habe ich mir tatsächlich noch nie gestellt. Aber ich denke, dass es so wäre. Denn in den letzten 24 Monaten vor dem Rentenbeginn zählt die Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit. Demzufolge müsste das erste Jahr davor noch mitzählen. Lassen Sie das aber lieber noch einmal von der Deutschen Rentenversicherung bestätigen.

  • user
    Karin
    am 16.02.2021

    Hallo Herr Schultz, ich könnte ab 02/2026 mit Abschlägen in Rente für langjährig Versicherte gehen. Ich wäre dann 63 Jahre. Da mich mein Beruf als Erzieherin sehr herausfordert und anstrengt, denke ich an Kündigung mit 61. Welche Folgen hätte die Sperrfrist, die sicher bei Eigenkündigung erfolgen würde für die Wartezeit bzw. was könnte ich unternehmen einer Sperrfrist zu entgehen?

    Danke für Ihren Rat

    • user
      Christian Schultz
      am 04.03.2021

      Hallo Karin, in der zwölfwöchigen Sperrfrist werden keine Rentenbeiträge gezahlt. Sie gilt auch nicht als Wartezeit. Aber wenn Sie die 35 Jahre Wartezeit schon erfüllen, fällt das vermutlich nicht stark ins Gewicht.

      Einer Sperre können Sie nur entgehen, wenn der Arbeitgeber Ihnen kündigt. Oder wenn Sie eine ärztliche Bescheinigung haben, dass Sie aus gesundheitlichen Gründen kündigen müssen. Dazu sollten Sie sich jedoch in jedem Fall individuell beraten lassen.

  • user
    Bernd
    am 16.02.2021

    Hallo

    Ich bin 1965 geb und jetzt 55 Jahre alt und werde im August 21 dann 56 Jahre. Ich beziehe noch 11 Monate Krankengeld bis Januar 2022. Danach werde ich ausgesteuert. Werde evtl wenn ich keine Arbeit mehr bekomme 18 Monate ALG I bekommen. Habe jetzt schon 37 Jahre Rentenbeiträge ( nicht wenig ) eingezahlt. Wenn ich mit 58 Rente beantragen würde , wieviel Abzüge bekäme ich ? Und werden meine 80% Rentebeiträge des KG und ABG I als Rentenpunkte angerechnet ?

  • user
    Rainer Fritz
    am 15.02.2021

    Hallo, vielleicht hört sich die Frage ein wenig komisch an aber trotzdem: reicht es aus in der Arbeitslosigkeit bis zur Vollendung der 45 Jahre einen Minijob aus zu üben. Heißt nach 1 Jahr Arbeitslosigkeit habe ich die 45 Jahre voll. Bin jetzt 59 geworden und habe noch ca. 3 Jahre bis zur Vollendung der 45 Jahre. Vielleicht kann mir jemand dazu was sagen.

    Gruß Rainer

    • user
      Christian Schultz
      am 04.03.2021

      Hallo Rainer, wie oben im Beitrag zu lesen ist: Mit dem Minijob machen Sie aus der Arbeitslosigkeit eine Pflichtversicherungszeit für die Rente. Diese zählt dann auch als 45-jährige Wartezeit bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte.

  • user
    Birgit Däsch
    am 15.02.2021

    Guten Tag, ich habe im Januar 21 mein 60. Lebensjahr vollendet. Habe knapp 43 Jahr durchweg gearbeitet. Ab 01.02.21 bis 31.01.23 beziehe ich ALG 1. Ich habe jetzt mitbekommen, dass die Zeiten der ALG 1 nicht bei den Rentenanwartschaften angerechnet werden. Wäre das auch der Fall, wenn ich z.B. in 2024 eine GbB Rente beantragen würde? D.h. zwischen ALG 1 und einer evtl. GdB Rente, 1 Jahr Unterbrechung ohne Einkünfte wäre? Würden in diesem Fall die zwei Jahre ALG 1 zu der Rentenanwartschaft angerechnet werden?

  • user
    Bernd
    am 14.02.2021

    Hallo ,wann kann man freiwillige Beiträge in die Rentenversicherung einbezahlen? Um mehr Wartezeiten zu bekommen, möchte in meiner Arbeitslosenzeit kein minichop entrichten ,habe 43j.und 7monte voll einbezahlt

  • user
    Bernd Kühn
    am 14.02.2021

    Bin Jahrgang März 59 und bekam von meinen Arbeitgeber ein Angebot mit einem Aufhebungsvertrag in die Arbeitslosigkeit zu gehen. Der Arbeitgeber würde den Ausfall für die Sperrfrist zahlen und jeden Monat noch 20 % des Gehaltes drauflegen.

    In der Firma war bis jetzt viel Kurzarbeit und die Mitarbeitersollen reduziert werden.

    Kann ich nach der Arbeitslosenzeit von 24 Monaten in die Rente gehen ohne Nachteile für die Rente. 45 Jahre Arbeitszeit habe ich schon erreicht.

    Bzw. sagt das Arbeitsamt du musst mit 63 in die Rente, also wir zahlen nur ein Jahr.

    • user
      Christian Schultz
      am 04.03.2021

      Hallo Bernd, wenn Sie die 45 Versicherungsjahre bereits erfüllen, ist die Arbeitslosigkeit kein Problem mehr. Sie können dann zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze abschlagsfrei in Rente. Eine "Zwangsverrentung" gibt es nur bei ALG II.

  • user
    Andre
    am 09.02.2021

    Hallo, ich bin Jahrgang 01/1962. Habe 08/2022 meine 45 sozialversicherungspflichtigen Beitragsjahre voll.

    Möchte 02/2025 in Vorruhestand gehen. Also mit 63.

    Vorher eventuell zwei Jahre arbeitslos 02/2023 bis 02/2025

    Frage:

    geht das

    welche Abzüge werde ich von der Rentenzahlung haben

    kann ich noch früher in Rente gehen als 02/2025

    Über Antworten freue ich mich

    Gruß

    Andre

    • user
      Christian Schultz
      am 09.02.2021

      Hallo Andre, bei der Altersrente nach 45 Versicherungsjahren gibt es keine Abzüge. Niemals. Achten Sie darauf, dass Sie die Wartezeit bereits erfüllen, bevor Sie in die Arbeitslosigkeit gehen. Falls Sie früher in die Rente möchten, geht das über die Altersrente nach 35 Versicherungsjahren. Der Abschlag richtet sich nach Ihrem Jahrgang: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63

  • user
    Karin
    am 04.02.2021

    Hallo,

    bin Jahrgang 1958 und bekomme mit 66 Jahren die reguläre Rente, könnte aber am 01.03.2022 mit 45 Arbeitsjahren in vorzeitige Rente ohne Abzüge gehen.

    Jetzt hat mir mein Arbeitgeber mitgeteilt, dass er mir sehr wahrscheinlich kündigen wird. Kann ich trotz Arbeitslosigkeit ab 01.03.2022 in Rente ohne Abzüge gehen?

    Oder kann ich auch die vollen 24 Monate Arbeitslosigkeit erhalten und dann mit 65 Jahren ohne Abzüge in Rente gehen?

    Vielen Dank für eine Antwort

    • user
      Christian Schultz
      am 04.02.2021

      Hallo Karin, das kommt auf die Anzahl Ihrer Versicherungsjahre an. Wenn Sie die 45-jährige Wartezeit bereits vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit erreicht haben, ist es kein Problem.

  • user
    Ulf
    am 02.02.2021

    Guten Tag,

    ich bin 1960 geboren, und habe die Wartezeit von 35 Jahren fuer langjaehrig Versicherte erfuellt. Falls ich die letzten 2 Jahre vor dem Erreichen von 63 Jahren arbeitslos wuerde, muesste ich ja keinen Minijob annehmen um die Wartezeit (35 Jahre) zu erfuellen? Oder?

    Und koennte mit 63 die Rente fuer langjaehrige Versicherte mit Abschlaegen beziehen.

    Fuer mich als Laien ist das Thema ziemlich verwirrend.

    Gruss und Danke

    • user
      Christian Schultz
      am 03.02.2021

      Hallo Ulf, Sie haben Recht: Bei der Altersrente nach 35 Versicherungsjahren ist die Arbeitslosigkeit kurz vor der Rente unproblematisch für die Wartezeit.

  • user
    Savina
    am 30.01.2021

    Lieber Herr Schultz, ich wende mich heute erneut mit einer Frage an Sie. Ab dem 01.11. diesen Jahres kann ich ohne Abschläge in die Rente gehen (Geb. 12.1957, seit 1972 berufstätig, 1 AG). Aus gesundheitlichen Gründen möchte ich -in Abstimmung mit meinem AG- zeitnah aufhören. Es gibt ein Delta von ca. 230 Euro zwischen vorzeitiger Rente und der Rente, die ich im Dezember 2023 bekommen würde, also die Regelrente. Wenn man diese Differenz zur Lebenserwartung errechnet, kommt eine nicht unerhebliche Summe heraus. Mein AG möchte den „goldenen Handschlag“ nach 48 Jahre natürlich so gering wie möglich halten. Bietet mir eine Freistellung bis Ende des Jahres nach Unterzeichnung eines Aufhebungsvertrages an und ist der Meinung, ich könnte bis zum Erreichen des Regelrentenalters noch Arbeitslosengeld beziehen, um somit die o. g. Differenz zu minimieren. Für den Fall, dass das tatsächlich möglich ist, hätte ich immer das Gefühl, dass ich ein Sozialschmarotzer wäre. Da man immer davon hört, dass Menschen zwangsverrentet werden und dabei hohe Abschläge in Kauf nehmen MÜSSEN, halte ich diese Vorgehensweise für absolut grotesk. Das Jobcenter erreiche ich derzeit für eine Auskunft nur auf schriftlichem Weg und dafür reicht die Zeit nicht, da ich Anfang nächster Woche den Termin mit meinem AG habe. Wie ist Ihre Meinung? Viele Grüße aus dem Schwarzwald

  • user
    Karina
    am 30.01.2021

    Bin 02/1958 geboren, bin zurzeit krank geschrieben, weiß nicht wie lange das noch geht mit somatoformer Störung. Zum 01.03.2022 habe ich 45 Jahre voll, bekomme aber nicht viel Rente. Kann ich mich eventuell kündigen lassen und dann bis 66 Jahre Arbeitslosengeld beziehen?

    Danke für Antwort

    • user
      Christian Schultz
      am 01.02.2021

      Hallo Karina, bei einer Kündigung gibt es (falls Anspruch besteht) bis zu 24 Monate Arbeitslosengeld. In diesem Beitrag haben Sie ja gelesen, dass die letzten zwei Jahre vor dem Rentenbeginn nicht als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte mitzählen. Sie müssen diese 45 Jahre also entweder vor dem Start der Arbeitslosigkeit erreichen oder während des Bezugs von Arbeitslosengeld einen Minijob mit eigenen Rentenbeiträgen ausüben.

  • user
    Andreas
    am 22.01.2021

    Guten Tag, Christian,

    ich bin am 21.01.1961 geboren. Meine AAusbildung habe ich im September 1977 begonnen und habe seitdem ohne Unterbrechung gearbeitet. Mein frühester Renteneintritt wäre mit Abschlag der 1.2.2024. Ich würde gerne per 1.3.2022 aufhören zu arbeiten und die 24 Monate bis zu meinem Renteneintritt ALG I beziehen. Ist dies möglich ?

    Viele Grüße

    Andreas

    • user
      Christian Schultz
      am 22.01.2021

      Hallo Andreas, ich kenne Ihr Rentenkonto nicht und weiß daher nicht, welche Versicherungszeiten dort erfasst sind. Wenn Sie mit 63 in die Rente wollen, müssen Sie bei Ihrem Jahrgang einen Abschlag in Höhe von 12,6 Prozent hinnehmen. Bei dieser Rentenvariante wäre es kein großes Problem, in den 24 Monaten vor Rentenbeginn Arbeitslosengeld zu erhalten.

    • user
      Andreas
      am 22.01.2021

      Hallo Christian,

      ich sende dir ganz liebe Grüße und habe vorhin erst festgestellt,

      das du es bist ... Andreas aus Wülfrath ... :-)

  • user
    Alexander Reck
    am 19.01.2021

    Hallo Christian,

    ich habe die Möglichkeit am 01.12.2021 in eine 3+3 ATZ zu starten. Ende der ATZ wäre der 30.11.2027. Ich bin im Mai 1963 geboren und arbeite seit 08.1981 lückenlos, die 45 Beschäftigungsjahre habe ich ja dann hinter mir. Abschlagsfrei könnte ich ab dem 01.04.2028 in die Rente. Leider endet die ATZ vier Monate bevor ich abschlagsfrei in Rente gehen kann, laut Rentenbescheid habe ich einen Abzug von 8,7%. Das ist sehr viel für mich, nun zu meiner Frage. Könnte ich mich die vier Monate Arbeitlos melden oder evtl mit meinen Ersparnissen überbrücken um dem Abzug zu entgehen?

    Vielen Dank im Voraus

    Alexander

    • user
      Christian Schultz
      am 19.01.2021

      Hallo Alexander, sobald die 45 Versicherungsjahre erfüllt sind, können Sie Arbeitslosengeld beziehen. Auch bis zum Rentenstart. In diesen vier Monaten würden Sie natürlich weniger Rentenbeiträge einzahlen. Aber zum April 2028 könnten Sie dann ohne Abzug in die Rente.

    • user
      Alexander Reck
      am 19.01.2021

      Hallo Christian,

      vielen Dank für die rasche Antwort, sehr nett von dir.

  • user
    Christian Schultz
    am 12.01.2021

    Hi Marc, ja - das geht.

  • user
    Marc Stendera
    am 11.01.2021

    Hallo, ich bin von Januar 1966 und bin seit 1982 durchgängig im Berufsleben. Mit 61 Jahren erreiche ich die 45 Jahre Renteneinzahlungsjahre. Mein Plan bisher ist, bis zum 61ten normal weiter zu arbeiten, mich dann kündigen zu lassen (habe ich mit dem Geschäftsführer so besprochen). Bisher bin ich davon ausgegangen, das ich dann 2 Jahre Arbeitslosengeld I. beziehe und dann mit 14,4% Abschlag mit 63 Jahre in Rente gehe. Wartezeit ist ja mit Erreichung des 61ten Lebensjahr erfüllt und die 14,4 % Abschlag kann ich verkraften. Da es mir bereits jetzt sehr schwer fällt jeden Tag meiner Arbeit nachzugehen, glaube ich einfach nicht daran über dem 61ten noch eine regelmäßige Tätigkeit ausüben zu können. Liege ich da weiterhin richtig, oder habe ich hier falsch gedacht?

    • user
      Christian Schultz
      am 11.01.2021

      Hallo Marc, um mit 63 und Abschlag in die vorgezogene Rente zu kommen, brauchen Sie nur 35 Versicherungsjahre.

    • user
      Marc Stendera
      am 12.01.2021

      Hallo Christian, das 35 Jahre reichen würden, ist mir schon bewußt und bekannt. Mir ging es eher darum, ob ich falsch liege bei meiner Einschätzung, das wenn ich mit 61 Jahre die 45 Jahre voll habe und dann 2 Jahre Arbeitslosigkeit anstehen, ich mit 63 und 14,4 % Abzug in Rente gehen kann.

  • user
    Uwe Köckritz
    am 18.12.2020

    Ich bin 05.1958 Geboren . Zum 09.2020 hatte ich schon 46 Arbeitsjahre hinter mir. Mein Firma hat aus aktuellen Gründen Personalabbau angekündigt. Da ich davon betroffen bin ,meine Frage. Wann kann ich ohne Abschläge aus der Arbeitslosigkeit in Rente gehen.

  • user
    Wladimir Kellermann
    am 17.12.2020

    Ich bin 60 Jahre alt und wurde am 23.10.2020 aus dem KG ausgesteuert, wenn ich jetzt 2 Jahre Alg 1 beziehe, fehlt mir ein Jahr um die Rente mit 63 mit Abschlägen zu beantragen, habe mehr als 40 Beitragsjahre, Wie kann ich ein Jahr überbrücken? Weiß nicht was ich machen soll.

  • user
    Jörg Scheifer
    am 16.12.2020

    Hallo,

    ich bin 05.1957 geboren. Mein (befristeter) AV läuft am 31.08.2021 aus.

    Beginn meiner Regelaltersrente 01.05.2023.

    Wird mein ALG I in der (wahrscheinlichen) Arbeitslosigkeit bei der Rentenberechnung berücksichtigt?

    Vielen Dank

    • user
      Christian Schultz
      am 16.12.2020

      Hallo Jörg, wenn Sie erst mit Erreichen der Regelaltersgrenze eine Altersrente beziehen, ist die Arbeitslosigkeit kein Problem. Da werden auch Rentenbeiträge für Sie abgeführt. Weniger, als wenn Sie gearbeitet hätten, aber es wirft Sie nicht aus der Rente.

      Kritisch ist die Arbeitslosigkeit allenfalls bei der vorgezogenen Altersrente nach 45 Versicherungsjahren.

  • user
    Brigitte
    am 04.12.2020

    Vielen Dank für die Rückmeldung.

  • user
    Christian Schultz
    am 04.12.2020

    Hallo Brigitte, kritisch sind exakt die letzten 24 Monate vor dem Rentenbeginn. Wenn Sie hier Arbeitslosengeld beziehen, zählt das nicht für die Wartezeit bei der Altersrente nach 45 Jahren.

  • user
    Brigitte
    am 03.12.2020

    Hallo, ich bin 07.61 geboren und werde nach Ende der Transfergesellschaft 06.22 arbeitslos. Meine 45 Jahre habe ich 01.09.22 nach drei Monaten Arbeitslosigkeit voll. Mein Renteneintritt als besonders langjährig Versicherte wäre 02.25. werden die 3 Monate Arbeitslosigkeit als Wartezeit angerechnet, da mehr als 24 Monate zwischen dem Erreichen der 45 Jahre und den Renteneintritt liegen? Vielen Dank im Voraus. Liebe Grüße Brigitte

  • user
    Christian Schultz
    am 24.11.2020

    Hallo Edgar, ohne Abzüge können Sie mit Schwerbehinderung immer genau zwei Jahre vor der Regelaltersgrenze in die Rente. Alternativ gibt es noch die Rente nach 45 Versicherungsjahre, das sind zwei verschiedene Formen der vorgezogenen Altersrente. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Edgar Pahl
    am 24.11.2020

    Hallo ich habe da mal eine frage.

    Ich werde im März 62 Jahre und habe 50%Schwerbehinderung

    Habe 46 Jahre gearbeitet

    Wann kann ich in Rente gehen ohne Abzüge Danke

  • user
    Christian Schultz
    am 09.11.2020

    Mit Jahrgang 1959 können Sie abschlagsfrei mit 64 Jahren und zwei Monaten in die Altersrente. Da die Arbeitslosigkeit erst beginnt, nachdem die 45 Versicherungsjahre voll sind, kann man Ihnen das dann nicht mehr nehmen.

  • user
    Achim
    am 06.11.2020

    45 Jahre waren im August 2020 erreicht bin zurzeit (November 2020) noch krankgeschrieben.werde mich nach den 78 Wochen Krankengeld zum 01.07.2021 Arbeitslos melden müssen. Meine Frage ist kann ich dann nach 24 Monaten Arbeitslos

    Zum 01.07.2023 abschlagsfrei in Rente gehen?

  • user
    Christian Schultz
    am 04.11.2020

    Hallo Achim, die 45 Jahre Wartezeit müssen Sie vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit erreichen. Denn die zählt nicht mit. Wenn Sie es nicht ganz schaffen, können Sie auch einen Minijob anmelden und neben dem Arbeitslosengeld ein paar Euro hinzuverdienen. Wichtig ist, dass Sie dann eigene Rentenbeiträge abführen: www.sovd-sh.de/2018/04/24/deshalb-sollten-sie-beim-minijob-immer-rentenbeitraege-zahlen/

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    Achim
    am 03.11.2020

    Hallo, bin Jahrgang 04.59 und seit 32 Jahren im öffentlichen Dienst angestellt aber seit 12.2019 krank. Kann in meinem Beruf als Umschlagsarbeiter nur noch weniger als 3 Stunden arbeiten. Krankengeld 78 Wochen endet Juni 2021. Werde mich dann arbeitslos melden müssen, ohne gekündigt zu werden. Werden dann die Rentenbeiträge von der Agentur für Arbeit gezahlt, und kann ich dann nach 24 Monaten ALG 1 abschlagsfrei in Rente gehen? 45 Jahre sind im August 2020 erreicht

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    Roland Lindner
    am 07.10.2020

    Nur wenn ihre Firma bankrott geht werden die 2 Jahre Arbeitslosigkeit auf 65 hinzugerechnet, wenn sie kündigen und dann sich arbeitslos melden werden diese Jahre nicht hinzu gerechnet.

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    Christian Schultz
    am 07.10.2020

    Hallo Mathias, das ist richtig. Sobald Sie die 45 Versicherungsjahre voll haben, müssen Sie nur noch bis zum frühestmöglichen Eintritt in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte warten - mit Jahrgang 1960 wären das 64 Jahre und vier Monate, siehe hier: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

    Wenn Sie in der Zwischenzeit arbeitslos werden, ändert das nichts an Ihren Optionen für die Rente. Aber natürlich werden während des Bezugs von Arbeitslosengeld weniger Beiträge an die Rentenversicherung abgeführt. In den meisten Fällen kann man das allerdings locker in Kauf nehmen.

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    Mathias Ricken
    am 06.10.2020

    Guten Tag,

    ich bin "Baujahr 1960" und habe es so verstanden, dass die Rente für besonders langjährige Versicherte (45 Jahre) nicht vorgezogen werden kann. Wenn ich allerdings mit 61 oder 62 bereits meine 45 Jahre erfüllt habe ist es für diese Rentenart "nicht schädlich" wenn ich betriebsbedigt gekündigt würde. Da ich ja die Pflichtzeiten erfüllt habe, ist auch eine Arbeitslosigkeit zum Ende des Berufslebens möglich und ich kann dann nach der Arbeitslosigkeit mit 64,5 Jahren in Rente gehen. Aber eben nur dann, wenn ich vorher die 45 Jahre eingezahlt habe. Liege ich mit dieser Einschätzung richtig ? Gruß Mathias

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    Christian Schultz
    am 28.09.2020

    Hallo Hillu, abschlagsfrei könnten Sie mit 64 Jahren und sechs Monate in die Altersrente. Allerdings nur, wenn Sie zum Rentenstart Ihre 45 Jahre voll haben. Die Alternative wäre eine Rente mit Abschlägen: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

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    Hillu
    am 28.09.2020

    Hallo, bin 4/1961 geboren.Erreiche die 45 Jahre nicht ganz. Der Betrieb ist nach Insolvenz geschlossen. Es folgen 2Jahre ALG 1. wann kann ich in Rente?

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    Christian Schultz
    am 21.09.2020

    Hallo, mit Jahrgang 1959 können Sie mit 64 Jahren und zwei Monaten ohne Abschläge in Rente, wenn bis dahin die 45 Versicherungsjahre erfüllt sind. Diese Hürde haben Sie bereits genommen. Das heißt: Wenn Sie jetzt noch Arbeitslosengeld beziehen, wird Sie das nicht am früheren Renteneintritt ohne Abzug hindern.

    Ihre prognostizierte Rente wird sich jedoch geringfügig verringern, weil Sie ja nicht mehr versicherungspflichtig arbeiten, sondern die Arbeitsagentur geringere Beiträge an die Rentenversicherung abführt.

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    TP
    am 20.09.2020

    Guten Tag,

    ich habe Fragen bei folgender Konstellation:

    Geburtsdatum: Januar 1959

    45 Versicherungsjahre (Beitragsjahre) erfüllt seit dem 31.01.2020

    somit frühester abschlagfreier Eintritt in die Regelaltersrente am 01.04.2023.

    Betriebsbedingte Kündigung wahrscheinlich zum 31.03.21.

    Nun zu meinen Fragen:

    Kann ich abschlagfrei ab 01.04.23 Regelaltersrente beziehen ?

    Kann ich für die verbleibenden zwei Jahre ALG 1 beziehen ?

    Wirkt sich dies und gegebenfalls wie auf die Rentenhöhe aus ?

  • user
    Christian Schultz
    am 01.09.2020

    Hallo Frieda, wann und mit welchen Abschlägen Sie in Rente gehen können, hängt von Ihrem Jahrgang sowie den bisher erreichten Versicherungsjahren ab. In diesem Beitrag haben wir eine Tabelle dazu veröffentlicht: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

    Wenn Sie die Altersrente für langjährig Versicherte in Anspruch nehmen möchten, können Sie zum geplanten Zeitpunkt in die Rente - trotz Arbeitslosigkeit.

  • user
    Frieda Gockel
    am 01.09.2020

    Guten Tag,

    ich arbeite seit 2014 in einer Firma und möchte am 1.10.2021 mit 63+ in Rente gehen (geht, ist schon abgeklärt). Nun hat mein Chef eine Nachfolgerin ab 1.11.2020 eingestellt mit 4 Monate Einarbeitungszeit. Das bedeutet, dass ich ab dem 1.03.2021 wahrscheinlich arbeitslos sein werde. Werden dann die letzten 7 Monate auf meinen geplanten Rentenbeginn aufgeschlagen, so dass ich erst im Mai 2022 ohne Abschläge in Rente gehen kann?

  • user
    Birgit Rosbiegalle
    am 04.08.2020

    So viel ich weiß, muss man einen Mini Job ausführen und selber Beiträge in die Rentenversicherung zahlen, sprich, nicht darauf verzichten.

    Dann werden die 2Jahre alg1 angerechnet .

  • user
    Christian Schultz
    am 28.07.2020

    Hallo Peter, wann Sie nach 45 Versicherungsjahren ohne Abschlag in Rente können, erfahren Sie hier: www.sovd-sh.de/2020/05/14/rente-nach-45-jahren/

    Während Sie Arbeitslosengeld erhalten, können Sie einen Minijob ausüben und eigene Pflichtbeiträge zahlen. Dann zählt diese Zeit für die 45 Jahre mit.

  • user
    Peter N
    am 24.07.2020

    Mein Arbeitgeber kündigt mir mit 61 Jahren (keine Insolvenz). Hätte nach 2-jähriger

    Arbeitslosigkeit meine 45 Beitragsjahre erreicht. Was kann bzw. muss ich tun um

    Abschlagsfrei, wann in Rente gehen zu können.

  • user
    Christian Schultz
    am 20.07.2020

    Hallo Torsten, grundsätzlich ist es möglich, die fehlenden Versicherungszeiten durch freiwillige Beiträge auszugleichen. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/2020/03/05/welche-moeglichkeiten-gibt-es-um-zusaetzlich-in-die-gesetzliche-rentenversicherung-einzuzahlen/ Bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte geht das allerdings nur, wenn Sie zuvor mindestens 18 Jahre Pflichtbeiträge eingezahlt haben. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich mit dieser konkreten Frage an die kostenlose Beratung der DRV wenden.

  • user
    Christian Schultz
    am 20.07.2020

    Hallo Dominik, beim Bezug von Arbeitslosengeld kann man Sie nicht zur Rente zwingen, nur im Jobcenter ist das möglich. Siehe hier: www.sovd-sh.de/2020/01/23/zwangsverrentung-durch-arbeitsamt-oder-jobcenter-duerfen-die-das/

  • user
    Dominik Plitzko
    am 19.07.2020

    Hallo! Ich bin seid Juni 2018 durch einen lungen Tumor krank, erst hat der Arbeitgeber, dann die Krankenkasse, und jetzt bekomme ich Arbeitslosengeld 1 für zwei Jahre, ich bin 1956 geboren, ich habe 60% Behinderung, jetzt hat sich die Argentur Für Arbeit telefonisch gemeldet und wollte wissen ob ich Meine Rente schon beantrag hätte, ist das normal, das sie mich zur Rente erzwingen?

    Grüße Dominik

  • user
    Torsten Mayr
    am 18.07.2020

    Ich hab mit 57 Jahren eine Abfindung gegen Aufhebungsvertrag erhalten. Ich zahle jetzt freiwillige Beiträge und würde mit 62 die 45 Jahre voll bekommen. Rente ohne Abzüge kann ich aber erst ab 64 und 10 Monate bekommen(JG 1963).Kann ich jetzt für 1,5 Jahre ALG1 beziehen und dann noch 3 Jahre freiwillig einzahlen um abschlagsfrei in Rente mit 64 Jahren und 10 Monaten zu gehen. Zeit vor Rente wäre deutlich über 2 Jahre weg. Ich finanziere dies selbst ohne Minijob. Darf ich überhaupt freiwillig zahlen nach dem ALG1 für mehr als 2 Jahre?

  • user
    Christian Schultz
    am 29.06.2020

    Hallo Ulli, mit Jahrgang 1959 können Sie nach 45 Versicherungsjahren im Alter von 64 Jahren und zwei Monaten ohne Abschlag in Rente. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/2020/05/14/rente-nach-45-jahren/

    Wenn Sie Krankengeld oder Arbeitslosengeld beziehen, führt das nicht zu Abschlägen. Es werden aber geringere Rentenbeiträge erbracht. Aufpassen müssen Sie aber beim Thema Arbeitslosengeld, wenn es sich um die letzten beiden Jahre vor dem Rentenbeginn handelt.

  • user
    Ulli Schimpf
    am 26.06.2020

    Bin Jahrgang 1959, früherster Rentenbeginn April 2023.

    Wie wirkt sich evtl. eine einjährige Krankheit und zweijährige Arbeitslosigkeit aus.

    Muss ich mit Abschlägen rechnen?

    Mit der Bitte um Rückmeldung und freundlichen Grüßen

  • user
    Christian Schultz
    am 24.06.2020

    Hallo Inge, während des Bezugs von Arbeitslosengeld führt die Arbeitsagentur Rentenbeiträge für Sie ab. Diese sind jedoch niedriger als Ihre üblichen Pflichtbeiträge. Anspruch auf Arbeitslosengeld haben Sie in Ihrem Alter maximal 24 Monate. Achtung: Wenn Sie selbst kündigen, drohen mehrere Monate Sperrfrist - in dieser Zeit fließen keine Beiträge an die Rentenversicherung: www.sovd-sh.de/2020/02/06/sperrzeit-beim-arbeitsamt-zaehlt-diese-zeit-fuer-die-rente/

  • user
    Inge
    am 23.06.2020

    Hallo, bin 62, Jahrgang 1958 und habe mehr als 35 Beitragsjahre. Am 01.07.2021 könnte ich mit maximal Abschlägen (10,8) in Rente gehen, am 01.07.2024 regulär. Bin seit einigen Monaten arbeitsunfähig. Wenn ich jetzt kündigen würde, (krankheitsbedingt oder mit Sperrzeit), wie würde sich das auf meine Rente auswirken? GdB 30%; Wie lange bekomme ich AlgI? Werden Rentenbeiträge abgeführt? Danke im Voraus für eine Antwort.

  • user
    Christian Schultz
    am 22.06.2020

    Hallo Thomas, wenn Sie Arbeitslosengeld beziehen, hat die Agentur keine Handhabe, Sie mit 63 in die Rente zu zwingen. Solch eine Option gibt es nur im Jobcenter: www.sovd-sh.de/2020/01/23/zwangsverrentung-durch-arbeitsamt-oder-jobcenter-duerfen-die-das/

  • user
    Thomas H.
    am 22.06.2020

    Hallo,

    ich werde im kommenden Jahr 63 Jahre alt und könnte dann als langjährig Versicherter (38 Jahre) Rente (mit Abschlägen) beantragen. Aufgrund betrieblicher Änderungen werde ich nunmehr aber demnächst arbeitslos und ALG 1 beziehen. Bekomme ich ALG1 die vollen 24 Monate und damit bis zum 64. Lebensjahr oder MUSS ich mit 63 in die Rente wechseln. Hintergrund ist, dass ALG höher ausfallen würde als Rente mit Abschlag und gleichzeitig weiterhin Beträge in die Rentenkasse bezahlt würden.

  • user
    Christian Schultz
    am 22.06.2020

    Hallo Monika, in Ihrem Alter gibt es maximal 24 Monate lang Arbeitslosengeld. Da Sie einen Aufhebungsvertrag unterschrieben haben, wird dieser Anspruch jedoch wahrscheinlich um mehrere Monate gekürzt. Ich empfehlen Ihnen, sobald wie möglich Kontakt zur Arbeitsagentur aufzunehmen.

  • user
    Monika
    am 20.06.2020

    Hallo,

    ich bin Jahrgang 1960. Seit 1. Januar 2020 arbeite ich nicht mehr. Hatte vergangenes Jahr einen Aufhebungsvertrag unterschieben mit Wirkung zum 1.1.20. bin nicht arbeitslos gemeldet, sondern lebe dieses Jahr von der Abfindungssumme.

    Ich möchte regulär mit 66 Jahren und 4 Monaten in Rente gehen.

    kann ich mich auf 1.1.2021 arbeitslos melden und wie lange bekäme ich dann Arbeitslosengeld?

  • user
    Christian Schultz
    am 03.06.2020

    Der Beitrag beim Arbeitslosengeld basiert auf 80 Prozent Ihres letzten

    Bruttoarbeitsentgelts. Es gibt die Möglichkeit, freiwillige Beiträge zu zahlen. Da sollten Sie aber am besten direkt beim Rentenversicherer nachfragen.

  • user
    Uwe L.
    am 03.06.2020

    Danke für die Antwort!

    Eine Frage noch. Wie hoch ist denn die Einzahlung in die Rentenkasse während einer Arbeitslosigkeit und könnte man in dieser Zeit die Rentenbeiträge noch privat aufstocken? Ich liege oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze.

  • user
    Christian Schultz
    am 02.06.2020

    Hallo Uwe, wenn Sie vor der Arbeitslosigkeit Ihre 45 Jahre voll haben, ist es anschließend "unschädlich", wenn Sie Arbeislosengeld erhalten. Die Erfüllung der 45 Jahre kann Ihnen dann niemand mehr nehmen.

  • user
    Uwe L.
    am 29.05.2020

    Hallo,

    ich bin Jahrgang 1959 und werde am 31.12.2021 meine 45 Beitragsjahre voll haben.

    Meine "Regel"-Rentenzeit ohne ABzüge (Rente mit 63) würde aber erst im August 2023 (64+2 Monate) abzugsfrei beginnen. Wenn ich nun ab dem 1.1.2022 ALGI beziehen würde, würden dann die Beiträge aus der ALGI zählen und ich könnte ab dem 1.9.2023 abzugsfrei in Rente gehen?

  • user
    Christian Schultz
    am 25.05.2020

    Hallo Hartmut, das ist richtig. Beim Bezug von Arbeitslosengeld I führt das Arbeitsamt für Sie Entgeltpunkte an die Rentenversicherung ab. Vorsicht: Um die 45 Versicherungsjahre zu erfüllen, zählen die letzten 24 Monate vor dem Renteneintritt aber nicht mit.

  • user
    Christian Schultz
    am 25.05.2020

    Hallo Rony, leider haben Sie keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Nach dem Überschreiten der Regelaltersgrenze zahlen Sie keine Beiträge mehr zur Arbeitslosenversicherung - deswegen haben Sie nun weder Anspruch auf Kurzarbeiter- noch auf Arbeitslosengeld. Ich empfehle Ihnen - falls das möglich ist - einen Minijob anzunehmen.

  • user
    Rony Felder
    am 24.05.2020

    Ganz liebes Hallo!

    Zu mir, 1945 geboren, nach, Lehre und Arbeitsbeginn ab 1959, Altersrente bekomme ich ab 2010, also mit 65 Jahren, ergibt 45 Jahre Beiträge bezahlt, aber keine Höchstbeiträge. Rente ist wenig, keine 800 Euro. Mache seit 2 Jahren einen Nebenjob, fest angestellt. Nun macht die Firme Kurzarbeit, mein Arbeitesvertrag auch zu Ende und wurde gekündigt. (war ein 3 Tage-job in der Woche). Firma hat empfohlen Arbeitslosengeld zu beantragen. Komme ja mit 800 Euro nicht zurecht. Und dazu, mit 75 Jahren nun neuen Job zu finden, ??? schwierig!!! Kann man in diesem Fall Arbeitslosengeld beantragen ? Kurzarbeit geht ja nicht, weil als Voll-Rentner ja keine Beiträge gezahlt wurden. Möchte die Zeit überbrücken bis die Grundrente kommt, also erhöht wird.

  • user
    Hartmut P
    am 22.05.2020

    Hallo zusammen!

    Ich bin Jahrgang 1958 und habe ca. 41 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt. Jetzt leider vor dem 63. Geburtstag noch ca. 1,5 Jahre arbeitslos mit ALG I.

    Ich habe gehört, dass man mit ALG I auch Punkte für die Rente erwirbt und zwar in Höhe von 80 % des letzten Nettolohns. Wer weiß was darüber ?

  • user
    Christian Schultz
    am 22.05.2020

    Hallo, in einigen Branchen gibt es noch Regelungen zur Altersteilzeit. Ihnen steht auch jederzeit offen, Ihre Stunden zu reduzieren - bei verringerten Verdienst. Eine weitere Option lesen Sie hier: www.sovd-sh.de/2018/10/30/frueher-in-die-rente-so-gehts-ohne-abzuege/

  • user
    Kramer
    am 20.05.2020

    Hallo,

    ich bin 1958 geboren und könnte am 1.Mai 2022 in Rente für besonders langjährige Versicherte gehen.

    Die 45 Jahre habe ich bereits letzten September erfüllt.

    Ich möchte gerne schon vorher kürzer treten, ohne Abschläge in Kauf nehmen zu müssen. Welche Möglichkeit bestehen für mich?

    Vielen Dank

  • user
    Christian Schultz
    am 14.05.2020

    Hallo, relevant für Ihre Rentenzeiten ist, ob Sie Arbeitslosengeld beziehen. Wenn der Betrieb die Insolvenz zwar angemeldet hat, aber noch beitragspflichtige Gehälter gezahlt werden, zählt diese Zeit zu den 45 Versicherungsjahren dazu.

    Es spielt keine Rolle, ob Sie krankgeschrieben sind - solange Sie Arbeitslosengeld erhalten. Anders ist es, wenn Sie Krankengeld erhalten. Das gilt als Anrechnungszeit.

  • user
    C.Haaks
    am 14.05.2020

    Hallo, 45 Jahre sind zum 01.10.21 voll. Ich wurde zum Ende Mai 20 gekündigt.

    1. Anrechnung Beitragsjahre: Wie wird "vollständige Aufgabe des Betriebs" verstanden? Kündigender Betrieb befindet sich im Schutzschirmverfahren, hat INSOLVENZ ANGEMELDET, ist aber zu meinem Kündigungstermin (noch) nicht insolvent.

    2. Gilt Anrechnung der Beitragsjahre vor Rentenbeginn bei Kündigung aus Insolvenzgründen auch, wenn nach Kündigung vor Arbeitslosigkeit Krankschreibung besteht (Krankschreibung noch während Arbeitszeit!)?

    Vielen Dank schonmal für Ihre Prüfung.

  • user
    Christian Schultz
    am 14.05.2020

    Hallo Roland, wenn Sie nach der Erfüllung Ihrer 45 Jahre arbeitslos werden, können Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte in Anspruch nehmen. Sie sind Jahrgang 1960? Abschlagsfrei könnten Sie dann mit 64 Jahren und vier Monaten Ihre Rente beziehen. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Roland Kirchner
    am 13.05.2020

    Hallo, ich werde im April 2021 61 Jahre alt, am 1. August 2021 habe ich 45 Beitragsjahre voll. Kann ich, wenn ich danach gekündigt werde, mit der Zahlung von ALG 1 bis zum Renteneintritt mit 63 rechnen und wie wirkt sich das auf meinen Rentenanspruch aus?

  • user
    Christian Schultz
    am 13.05.2020

    Hallo Refik, wenn Sie (inklusive Ihrer Zeiten, in denen Sie arbeitslos waren) auf 35 Jahre kommen, können Sie mit 63 in Rente. Ihr Abschlag würde allerdings ganze 12 Prozent betragen: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Refik Mazlum
    am 12.05.2020

    Hallo,

    ich bin im September 1960 geboren, habe nur 28 Beitragsjahre erfüllt. 3 Jahre befristet Erwerbsminderungsrente erhalten, beim zweiten mal nicht verlängert. Seit dem bin Langzeitarbeitlose als Hartz 4 Empfänger. Kann ich mit 63 September 2023 in Rente gehen, mit oder ohne Abzüge das ist mir egal?

  • user
    Christian Schultz
    am 08.05.2020

    Ohne Abschläge könnten Sie mit Jahrgang 1960 und Schwerbehinderung erst mit 64 Jahren und vier Monaten in Rente. Jeder Monat, den Sie vorzeitig gehen, kostet Sie 0,3 Prozent Abschlag. Ein ganzes Jahr würde also zum Beispiel 3,6 Prozent Abschlag bedeuten.

  • user
    Michael Glowacz
    am 08.05.2020

    Zunächst einmal vielen Dank!

    Letztendlich fehlt mir - mit Anrechnung Krank, ALG 1 - 1 Jahr an der Möglichkeit der Rente für besonders langjährig Versicherte. Mit 41 Beitragsjahren habe ich die Möglichkeit auf Altersrente für langjährig Versicherte. "Obendrauf" kommen anrechenbare Zeiten (24 M. ALG1 & Krank) mit denen ich jedoch grade einmal meinen 62. Geburtstag abdecke. Bei mir herrscht noch immer Unklarheit beim Thema Schwerbehinderung (mind. 50°). Bringt die mir in meiner spez. Konstellation was in Bezug auf Rente?

  • user
    Christian Schultz
    am 07.05.2020

    Hallo Michael, prüfen Sie einmal in Ihrer Rentenauskunft, wie viele Versicherungsjahre Sie bereits voll haben. In diesem Beitrag können Sie schauen, welche vorgezogene Altersrente mit Ihrem Jahrgang möglich wäre: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Michael Glowacz
    am 07.05.2020

    Hallo,

    aufgrund psychischer Probleme (Burnout u.a. wg. Mobbing und Bossing) kann ich nicht mehr Arbeiten und möchte in vorgezogene, möglichst abschlagsfreie Rente (sofern das machbar ist). Status: 09/1960 geboren, Einzahlungen seit 15.08.1977. - 01.10.2018 betriebsbedingt gekündigt (Abt./Betrieb outgesorced), ALG 1 bis 03/2019, dann krank bis 17.04.2020. Weiter ALG 1 seit 18.04.2020, Schwerbehinderung Verschlimmerungsantrag noch in der Schwebe (derzeit 30°). Geht da was?

  • user
    Thomas K.
    am 20.04.2020

    Danke!

  • user
    Christian Schultz
    am 20.04.2020

    Hallo Thomas, bei der Altersrente für schwerbehinderte Menschen ist die Arbeitslosigkeit vor dem Rentenbeginn kein Problem. Nur bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte müssen Sie an dieser Stelle aufpassen.

  • user
    Thomas K.
    am 20.04.2020

    Bin von 2/61 schwerbehindert. >50% und habe 43 Jahre gearbeitet. Ich hatte vor mit 61,6 bei 10,8% Abschlag in Rente zu gehen. Geht dies auch wenn ich 2 Jahre vorher wegen eines Aufhebungsvertrages aus gesundheitlichen Gründen arbeitslos werde? Die nötigen 35 Beitragsjahre hätte ich ja bereits vorher erreicht.

  • user
    Christian Schultz
    am 20.04.2020

    Hallo Thomas, zunächst zur zweiten Frage: Ja, Sie können vor der Rente nach 45 Versicherungsjahren Arbeitslosengeld beziehen und durch einen Minijob mit eigenen Rentenbeiträgen Ihre "Wartezeit" erweitern. Das wäre möglich.

    Wenn Sie die Altersrente für langjährig Versicherte mit Abschlägen nutzen möchten, geht das theoretisch ab Vollendung des 63. Lebensjahres - wenn Sie dann 35 Versicherungsjahre voll haben. Jeder Monat, den Sie vor der Regelaltersgrenze in Rente gehen, kostet Sie allerdings 0,3 Prozent: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Christian Schultz
    am 20.04.2020

    Hallo Savina, das zu erläutern, würde die Kommentarfunktion im Blog sprengen. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich kostenlos bei der Rentenversicherung selbst beraten lassen. Die Kolleginnen und Kollegen dort können Ihnen das individuell für Ihre Situation am Rechner vorrechnen.

  • user
    Savina
    am 19.04.2020

    Guten Tag, ich habe folgende Frage. Aktuell werden in unserer Firma MA über eine Art Sozialplan abgefunden. Da es sich ausschließlich um MA handelt, die kurz vor der Rente stehen, gibt keine Abfindung im klassischen Sinn, sondern eine Ausgleichszahlung zur Rente. Man bekommt ein Schriftstück, mit dem man zur Rentenversicherung muss. Hier wird dann die Höhe des Ausgleichs bis zum Eintritt in die Regelaltersrente errechnet (Vorteil für den AN, da nicht der Ausgleich bis zum frühestmöglichen Renteneintritt errechnet wird). Ich habe nun die Möglichkeit, mich freiwillig zu melden, wüsste aber gerne vorher, wie dieser Ausgleich berechnet wird. Der Rentenausgleichsrechner hilft mir nicht, da immer ein Rentenabschlag angezeigt wird, der für mich nicht zutreffend ist, da ich mit aktuell 62 bereits mit 61 die 45 Jahre erfüllt hatte. Im Dezember 2021 könnte ich abschlagsfrei in die Rente und im Dezember 2023 würde die Regelaltersrente greifen. Bei der Errechnung der Regelaltersrente gibt es ja bekanntermaßen zwei Werte; einmal der heutige Stand und dann die Summe, falls Beiträge wie in den letzten fünf Jahren gezahlt würden. Ich würde gerne vorher wissen was mich erwartet, denn es gibt keine Kündigungsfrist o. ä.. Unterschreiben und weg. Bedeutet dann aber auch Arbeitslosengeld bis...? Zum frühestmöglichen Renteneintritt? Ich bin total überfordert. Sorry für den Roman!

  • user
    Thomas J.
    am 18.04.2020

    Hallo SOVD-SH-Team,

    ich habe Ihre obenstehenden interessanten Ausführungen gelesen. Daraus ergibt sich für mich eine konkrete Frage. Bei mir liegt der Fall wie folgt: Ich bin im Oktober 1957 geboren, hätte am 01.03.2021 meine 45 Beitragsjahre erfüllt und wäre am 01.09.2021 mit 63 Jahren und 10 Monaten abschlagsfrei in die Rente gegangen. Nun bin ich durch eine Umstrukturierungsmaßname in deren Zuge mein Arbeitsplatz wegfällt, ab dem 30.04.2020 nach 44 Beitragsjahren und 2 Beitragsmonaten arbeitslos. Ab dem 01.05.2020 werde ich dann ALG1 beziehen. Wenn ich richtig informiert bin, könnte ich am 01.11.2020 mit 10,5 % Abschlag in Rente gehen. Ab dem 01.09.2021 könnte ich, so meine Rechnung, mit 7,5 %Abschlag in Rente gehen. Ist das soweit richtig? Nun zu meiner eigentlichen Frage. Wenn es mir kurzfristig gelingt einen Minijob mit einem monatlichen Einkommen von EUR 165,00 zu finden, davon dann selbst 3,6 % Rentenbeitrag abführe und diesen Job bis zum Erreichen meiner vollen 45 Beitragsjahre am 01.03.2021 ausübe, dann könnte ich doch bis zum 01.09.2021 weiterhin ALG1 beziehen um dann am 01.09.2021 abschlagsfrei in die Rente zu gehen. Ist dem so oder liege ich hier falsch?

    Herzlichen Dank für Ihre Antwort im Voraus!

    Thomas J.

  • user
    Christian Schultz
    am 15.04.2020

    Hallo Wolfgang, beim Thema Abfindungen müssen wir leider passen - das geht ins Arbeitsrecht. Da sind wir beim SoVD nicht im Thema. Was passieren kann: Beim Start der Arbeitslosigkeit droht eine dreimonatige Sperre - je nachdem, wie die Kündigung ausgestaltet wird. Einen Minijob können Sie im Rahmen des Arbeitslosengeldes immer ausüben.

  • user
    Wolfgang Theer
    am 15.04.2020

    Guten Morgen Christian (bzw. Jürgen),

    ich, am 02.01.1958 geboren, kann lt. Rentenvers. ab 02.2024 mit der Regelaltersrente beginnen. Der AG möchte mich gerne ab 02.22 freistellen, womit ich die fehlenden zwei Jahre mit ALG1 überbrücken könnte. Natürlich würde für mich eine Differenz zwischen Nettogehalt (1.800.- €) und den 60% der Arge entstehen. Für den Fall, dass der AG eine Abfindung vorschlägt, mit welcher diese Differenz ausgeglichen werden kann: Reduziert eine Abfindung das ALG1? Bis zu welcher Höhe lautet in meinem Fall der Abfindungsbetrag, der (bei üb. 10 J. Betriebszugehörigkeit), angerechnet werden kann? Ist dazu noch ein Minijob bis zu einem Freibetrag von max. 165.- € möglich?

  • user
    Christian Schultz
    am 24.03.2020

    Hallo Herr Hauptmann, denken Sie daran, dass spätere Jahrgänge wie Sie nicht mehr mit 63 ohne Abschläge in die Rente kommen, siehe hier: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

    Und grundsätzlich müssen Sie dem Arbeitsmarkt immer zur Verfügung stehen, wenn Sie Arbeitslosengeld erhalten.

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    J. Hauptmann
    am 24.03.2020

    Hallo,ich habe jetzt im März 45 Beitragsjahre voll und werde im Mai 61Jahre ,habe nun vor, fristgerecht (6Monate Kündigungsfrist) selbst zu kündigen,und die restlichen 18 Monte mit Alg1 zu überbrücken,kann die AA mich dann noch für die restlichen 18 Monate in eine andere Tätigkeit zwingen.

  • user
    Christian Schultz
    am 23.03.2020

    Hallo Martha, bei der Altersrente für langjährig Versicherte (ab 63, mit Abschlägen) spielt es keine Rolle, ob Sie vorher arbeitslos waren. Das ist nur bei der Rente nach 45 Versicherungsjahren relevant: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Martha Bienemann
    am 20.03.2020

    Ich bin 63 und könnte am 01.04.2020 als langjährig Versicherte mit Abzügen in Rente gehen. Um die Abzüge zu verringern, hatte ich vor, am 30.09.2020 in Rente zu gehen.

    Aufgrund der Corona Krise droht jetzt mein Arbeitsgeber mit Kündigung (Kleinbetrieb).

    Das würde für mich heissen, dass ich vor Renteneintritt ein paar Monate arbeitslos wäre. Ich weiß noch nicht, ob es auf eine Insolvenz hinausläuft.

    Wenn es keine Insolvenz wäre, heisst das für mich, dass ich mir einen Minojob suche und Rentenbeiträge abführe, um am 30.09.2020 in Rente gehen zu können?

  • user
    Christian Schultz
    am 09.03.2020

    Wie im Beitrag beschrieben. In den letzten 24 Monate vor dem Rentenbeginn zählen Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht als Versicherungszeiten. Wenn Sie die 45 Jahre noch nicht voll haben, bekommen Sie hier ein Problem. Eine Lösung kann es sein, zusätzlich zum Arbeitslosengeld einen Minijob auszuüben. Auf den müssen Sie unbedingt eigene Rentenbeiträge abführen.

  • user
    Jürgen Kramkowski
    am 09.03.2020

    Hallo Herr Schultz ja die Altersrente für besonders langjährige Versicherten.Wie ist diese Ausnahmerelung bei Arbeitslosigkeit?

  • user
    Christian Schultz
    am 06.03.2020

    Hallo Jürgen, da gibt es nicht den einen Weg. Zum 01.01.2023 sind es ja auch nur noch weniger als drei Jahre. Meinen Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte? Dann ist es wichtig, dass Sie die Ausnahmeregel von Arbeitslosigkeit in den letzten 24 Monaten vor Rentenbeginn kennen.

  • user
    Jürgen Kramkowski
    am 05.03.2020

    Hallo Ich bin 60 Jahre und fünf Monate alt habe seit August 1974 gearbeitet .Habe Berufliche und gesundheitliche Probleme mein Rentenbeginn währe am 1/1/2023 ohne Abschläge wie kann ich die 4 Jahre überbrücken

  • user
    Christian Schultz
    am 03.03.2020

    Ob Sie auf Ihre Altersrente Abzüge hinnehmen müssen, hängt von mehrere Faktoren an. Ihre Frage ist leider zu allgemein formuliert, um Sie aussagekräftig zu beantworten.

  • user
    Fettel
    am 03.03.2020

    Hallo,bin 1958 geb.werde im Nov.62 Jahre,kann ich ohne Abzug bei Krankheit oder Arbeitlosigkeit zu Hause bleiben.?

  • user
    Christian Schultz
    am 24.02.2020

    Hallo Andreas, mit Jahrgang 1958 können Sie erst mit 64 Jahren abschlagsfrei in die Altersrente für besonders langjährig Versicherte. Siehe hier: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Andreas
    am 23.02.2020

    ich bin 1958 geb. und habe 2019 meine 45 Arbeitsjahre erfüllt und möchte mit 63 ohne Abzüge

    in Rente gehen . kann ich das letzte (Strafjahr) in AL gehen und dann ohne Abzüge gehen ?

  • user
    Margot B.
    am 14.02.2020

    Hallo,

    ja ich werde im September 2022, 64 Jahre ... leider :(

    Dann sollte alles passen.

  • user
    Christian Schultz
    am 14.02.2020

    Hallo Margot, wenn Sie Ihre 45 Versicherungsjahre bereits vor Beginn der Arbeitslosigkeit komplett haben, ist das kein Problem. In Ihrem Fall also dann ab Oktober 2020. Denken Sie dran, dass die Altersrente für besonders langjährig Versicherte nicht mehr ab 63 gilt, sondern vom Jahrgang abhängig ist - mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Margot B.
    am 13.02.2020

    Hallo Christian,

    ich bin etwas verunsichert.

    Ich habe ab 10/2020, 45 Jahre durchgehende versicherungspflichtige Beschäftigungszeit rum.

    Bin bis jetzt als Verkäuferin in einer großen SB-Marktkette tätig.

    Die Arbeit fällt mir physisch wie auch psychisch immer schwerer, ich kann nicht mehr.

    Da ich mich nach 5 Tagen mit Salben und Massagen wieder neu aufrappeln kann, gibt mir auch kein Arzt ein Attest, maximal mal 3 Tage AU.

    Nun will ich die Reißleine ziehen und selbst aus "gesundheitlichen Gründen" kündigen. Laut Arbeitsvertrag muß ich eine 7 monatige Frist einhalten.

    Nach Auskunft bei einer unabhängigen Rentenberaterin (auch Sozial-Anwältin) kann ich ohne Probleme die 24 Monate ALG1 in Anspruch nehmen und dann in die Rente für besonders längjährige Arbeitnehmer ohne Abschläge gehen.

    (OK, die maximal 3 Monate Sperrzeit können wir finanziell überbrücken - wenn es sein muß)

    Die etwas geringere Bewertung der Rentenpunkte für zwei Jahre ALG1 nehme ich in Kauf.

    Ist das so richtig, noch aktuell??

  • user
    Axel Schmidt
    am 12.02.2020

    Hallo Christian,

    vielen Dank für die Information.

    Mfg.

    Axel Schmidt

  • user
    Christian Schultz
    am 04.02.2020

    Hallo Jörg, wenn Sie die Altersrente für langjährig Versicherte meinen (nach 35 Versicherungsjahren) ist die Arbeitslosigkeit unmittelbar vor dem geplanten Renteneintritt kein Problem. Die Zeit einer Sperrfrist wird für die Rente nicht gezählt, sollte also vermieden werden.

  • user
    Christian Schultz
    am 04.02.2020

    Hallo Carmen, mit Jahrgang 1959 können Sie die Altersrente für schwerbehinderte Menschen erst mit 64 Jahren und zwei Monaten ohne Abschläge in Anspruch nehmen. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Winkel, Carmen
    am 04.02.2020

    Hallo, ich bin 61und 2 Monate, bin seit 2018 arbeitsunfähig, bin ausgesteuert von der Kk und das Arbeitsamt hat die Zahlung weiter übernommen für 2 Jahre bin 50% schwerbehindert, Arbeitslosengeld endet im September 2021. Kann ich dann abschlagsfrei in Rente gehen

  • user
    Winkel, Carmen
    am 04.02.2020

    Doch bei Schwerbehinderung mit 50%

  • user
    Jörg Sandkühler
    am 03.02.2020

    Hallo,

    bin Jahrgang 1961, mein Rentenbeginn ist am 01.12.2027, frühester Rentenbeginn 01.06.2024

    mit 12,6 % Abschlag (bestätigt). Ich bin Lehrer an einer Privatschule (also Angestellter) und ich merke, dass mir die Kräfte ausgehen.

    Kann ich mich am 01.08.2022 arbeitslos melden, Arbeitslosengeld 1 beziehen, und dann nach 2 Jahren am 01.06.24 in Rente gehen?

    Wie wird bei Eigenkündigung die 3 monatige Sperrzeit für die Rente berechnet?

    Wie wird sich die Agentur für Arbeit, Jobcenter verhalten?

    Vielen Dank und mit freundlichem Gruß

  • user
    Christian Schultz
    am 30.01.2020

    Hallo Axel, ohne Abschläge kommen Sie in dieser Situation nicht in die Rente. Eine Option ist die Altersrente für langjährig Versicherte. Die Höhe des Abschlags hängt dann von Ihrem Jahrgang ab. Eine Übersicht dazu finden Sie in diesem Beitrag: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

  • user
    Axel Schmidt
    am 30.01.2020

    Hallo Christian, vielen Dank für die Antwort und ja, meine 45 Jahre waren vor Beginn der Arbeitslosigkeit bereits erfüllt. Mein Problem ist, dass meine Zeit der Arbeitslosigkeit bereits endet wenn ich erst 63 Jahre und 2 Monate alt bin. Meine Frage ist daher, kann ich dann aus der Arbeitslosigkeit schon früher die Rente Beantragen ohne Kürzungen hinnehmen zu müssen oder geht das nur mit Abzügen und wenn ja, wie hoch wären die?

    MfG.

    Axel

  • user
    Christian Schultz
    am 22.01.2020

    Hallo Anne, in der Praxis ist dieser Fall gar nicht so selten. Es gibt mehrere Optionen, die Sperrfrist zu vermeiden. Wir als SoVD dürfen da allerdings nicht beraten, weil das ins Arbeitsrecht geht. Ich bin mir aber sicher, dass sich jemand aus der Personalabteilung in Ihrem Betrieb damit auskennt.

  • user
    Anne R.
    am 22.01.2020

    Hallo,

    Ich habe im August die 45 Arbeitsjahre voll und möchte danach 2 Jahre in die Arbeitslosigkeit um dann die Rente mit 63 zu bekommen. Ich arbeite schon sehr lange in einem kleinen Betrieb und möchte natürlich dass der AG mir kündigt um die Sperre vom Arbeitsamt nicht zu bekommen. Meine Frage ist: Geht das überhaupt ohne dass der AG Probleme bekommt.

  • user
    Christian Schultz
    am 22.01.2020

    Hallo Joachim, zunächst einmal das Wichtigste: Wenn Sie die 45 Versicherungsjahre komplett haben, bevor Sie ins Arbeitslosengeld wechseln, gefährden Sie nicht die Voraussetzungen für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte.

    Aber natürlich müssen Sie im Rahmen des Arbeitslosengeldes generell offen für eine Vermittlung sein. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, dass Sie von Ihrem Sachbearbeiter häufig Angebote erhalten werden. Sie müssen aber kooperieren.

  • user
    Joachim Hauptmann
    am 21.01.2020

    Hallo zusammen,

    ich habe da mal eine Frage,ich habe am 01.04.2020 meine 45 Pflichtversicherungsjahre voll,würde dann zum 30.09.2020 selbst kündigen, bin dann 61 Jahre und 4 Monate alt und würde dann Alg1 beantragen,könnte die Agentur für Arbeit mich dann noch in einen anderen Job bis 63 zwingen.

    MfG Joachim

  • user
    Axel Schmidt
    am 20.01.2020

    Hallo Christian, vielen Dank für die Antwort und ja, meine 45 Jahre waren vor Beginn der Arbeitslosigkeit bereits erfüllt. Mein Problem ist, das meine Zeit der Arbeitslosigkeit bereits endet wenn erst 45 Jahre und 2 Monate erreicht sind. Meine Frage ist daher, kann ich dann aus der Arbeitslosigkeit schon früher die Rente Beantragen ohne Kürzungen hinnehmen zu müssen oder geht das nur mit Abzügen und wenn ja, wie hoch wären die?

    MfG.

    Axel

  • user
    Christian Schultz
    am 15.01.2020

    Hallo Axel, wenn ich Sie richtig verstanden habe, waren Ihre 45 Versicherungsjahre bereits erfüllt, bevor Sie arbeitslos wurden. Daher stellt die Zeit der Arbeitslosigkeit für Ihre angepeilte Altersrente für besonders langjährig Versicherte kein Problem dar. Sie können dann abschlagsfrei mit 63 Jahren und zehn Monaten in Rente gehen.

  • user
    Axel Schmidt
    am 15.01.2020

    Hallo,

    ich bin im Mai 57 geboren, meine 45 Rentenbeitragsjahre hatte ich im Herbst 2017 voll. Das Kraftwerk in dem ich gearbeitet habe wurde Ende März 2018 geschlossen. (Die Firma gibt es noch, nur das Kraftwerk wurde geschlossen) Ich war im Anschluss 10 Monate krank. Habe mich dann zum 1.2.2019 Arbeitslos gemeldet und bin es noch immer. Normal müssten die 2 Jahre Arbeitslosigkeit bis kurz vor meine Rente reichen die ich mit 63 Jahren und 10 Monaten beantragen kann. Allerdings hat man mir eine Sperre von 6 Monaten verpasst, weil ich über einen Auflösungsvertrag gegangen bin. Dachte das macht sich in meiner Bewerbung besser als gekündigt worden zu sein. Nun bekomme ich noch bis zum 4.08.2020 Arbeitslosengeld, erreiche die 63 und 10 Monate aber erst zum 31. März.2021.

    Könnte ich nun dieses Jahr im August ohne Abzüge in Rente oder zieht man mir dann was ab und wenn wie viel?

    Vielen Dank und

    Mit freundlichem Gruß

  • user
    Christian Schultz
    am 15.01.2020

    Hallo, ich verstehe Ihre Frage nicht, worauf wollen Sie hinaus?

  • user
    lehmkuhl
    am 14.01.2020

    guten abend- ich bin baujahr 3.1961, hab seit 1976 immer gearbeitet, 1 kind,(9.81) war für 2 personen vollbetreuer- meine mutter gepflegt- zwischenduch selbstständig- habe gesundheitliche prob...hatte schon 40 % behinderung anerkannt...ist das noch vorhanden

  • user
    Christian Schultz
    am 14.01.2020

    Hallo, die Rente nach 45 Versicherungsjahren hat nichts mit Ihrer Schwerbehinderung zu tun. Das ist eine andere Form der vorgezogenen Altersrente, siehe hier: www.sovd-sh.de/2019/12/05/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63/

    Wenn Sie die 45 Jahre voll haben, ist die Arbeitslosigkeit kurz vor der Rente kein Problem mehr.

  • user
    alucard
    am 14.01.2020

    Hallo, meine Situation ist wie folgt: Im Jahr 2019 habe ich meine 45 Jahre voll und habe eine Schwerbehinderung von Grad 50. wie sieht meine Situation aus, wenn ich dieses Jahr arbeitslos werde. muss ich mir Sorgen wegen etwaiiger Abzüge machen. Danke für Ihr Feedback.

  • user
    Christian Schultz
    am 10.01.2020

    Hallo Michael, beim Arbeitslosengeld I müssen Sie normalerweise keine Sorgen wegen einer "Zwangsverrentung" haben, das gibt es - wenn überhaupt - nur im Jobcenter. Wenn Sie Ihre 45 Versicherungsjahre schon vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit sicher haben, droht auch hier keine Gefahr.

  • user
    Michael
    am 10.01.2020

    Hallo, bin Baujahr Okt. 1965 und arbeite seit dem 01.08.1982 ununterbrochen in einer Firma. Am 01.08.2027 habe ich dann meine 45 Beitragsjahre voll und bin dann fast 62 Jahre alt.

    Habe vor, zum 01.01.2028 zu kündigen (62 Jahre 2 Monate) und danach 2 Jahre Arbeitslos zu machen. Danach wollte ich die restlichen 10 Monate ohne Leistungen privat überbrücken.

    Frage 1 : Kann das Arbeitsamt mich am 01.01.2028 zwangsverrenten oder bekomme ich nach der Sperrfrist von 3 Monaten 21 Monate ALG 1 ?

    Frage 2: Muss ich noch irgendetwas anderes bedenken ?

  • user
    Christian Schultz
    am 06.01.2020

    Hallo Frank, haben Sie Ihre 45 Versicherungsjahre bereits erreicht, bevor die Arbeitslosigkeit beginnt? Dann wäre das kein Problem. Ansonsten gilt: Die letzten zwei Jahre vor Rentenbeginn zählen Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht als Versicherungszeit - in Ihrem Beispiel würde das eines von zwei Jahren betreffen (61 - 62).

  • user
    Frank Morgenstern
    am 04.01.2020

    Guten Tag, wir haben eine Frage zu den Erläuterungen. Es wäre schön, wenn jemand hierzu Wissen oder Quellen hätte:

    45 Jahre sind mit Endalter 62 erreicht.

    Wäre es möglich von Alter 60-62 ALG zu beziehen (was zu den 45 Jahren hoffentlich zählt), danach 1 Jahr privat zu überbrücken und dann mit 63 abzugsfrei Rente zu erhalten?

  • user
    Christian Schultz
    am 03.01.2020

    Hallo Werner, ab Vollendung des 58. Lebensjahres können Sie maximal 24 Monate Arbeitslosengeld I erhalten.

  • user
    Werner Müller
    am 13.12.2019

    Hallo, bei meiner Anfrage vom 12.12.2019 hat sich ein Fehler eingeschlichen: Abschlagsfreie Rente bekomme ich erst mit 64+2! Ich wäre dann 32 Monate arbeitslos. Macht das Arbeitsamt das mit, oder muss ich mir nochmal einen Arbeitsplatz suchen?

  • user
    Werner Müller
    am 12.12.2019

    Ich werde im Feb. 61 J., habe schon über 46 Versicherungsjahre. Mein Arbeitgeber verlagert produktionsteile ins Ausland. Nun könnte ich für September einen Aufhebungsvertrag unterschreiben mit Abfindung. Dann könnte ich doch 2 Jahre Arbeitslosengeld bekommen und dann mit 63 +7 abschlagsfrei in Rente gehen. Worauf muss ich achten? Wird die Abfindung mit berechnet zum ALG 1? Kann das Arbeitsamt mich nochmal vermitteln? Wie kann ich die 2 Jahre bis zur Rente so gestalten, das ich so wenig wie möglich Einbußen habe?

  • user
    Christian Schultz
    am 25.11.2019

    Hallo Georg, wenn Sie erst beim Erreichen der Regelaltersgrenze in Rente gehen, fallen keine Abschläge an.

  • user
    Georg Vorderegger
    am 25.11.2019

    Hallo Zusammen,

    bin am 2. Feburar 1957 geboren und könnte im Mai 2021, nach 35 Jahren Betriebszugehörigkeit in Rente gehen (langjährig Versicherter), was einen Abschlag von 5,4 % bedeuten würde. Ist dieser Abschlag auch fällig, wenn ich vorher Arbeitslosengeld 1, bis zu meinen regulären Renteneintrittsalter (65 Jahre und 11 Monate), beziehe?

  • user
    Christian Schultz
    am 18.11.2019

    Hallo Ralf, die Altersrente für besonders langjährig Versicherte kann man nicht früher mit Anspruch nehmen. Das geht nur bei der Rente für besonders langjährig Versicherte (nach 35 Versicherungsjahren). Mit der können Sie ab 63 in Rente gehen, allerdings mit zwölf Prozent Abschlägen - nicht wirklich erstrebenswert. Einen Minijob können Sie immer ausüben, auch später noch in der Rente.

  • user
    Ralf Baumbach
    am 16.11.2019

    Hallo, ich bin Jahrgang 1960 und seit 1.7.19 arbeitslos; einen neuen Job werde ich wohl altersbedingt nicht mehr finden. Gem. Rentenbescheid kann ich zum 01.10.24 ohne Abschläge in Rente gehen, da ich dann 47 Jahre einbezahlt hätte.

    Nun meine Fragen : Kann ich früher in Rente gehen ?

    Wird die AL mit gerechnet ?

    Kann ich den Minijob auch nach der AL ausüben, damit Beiträge bezahlt werden ?

    Wie lange muss ich einzahlen ?

    Welche Möglichkeiten gibt es, dass ich so bald wie möglich in Rente kann ?

    Danke für baldige Antworten.

  • user
    Christian Schultz
    am 14.11.2019

    Hallo Günter, mit Ihrem Jahrgang (1959) könnten Sie die Altersrente für besonders langjährig Versicherte mit 64 Jahren und zwei Monaten in Anspruch nehmen. Falls Sie die kompletten 45 Versicherungsjahre voll haben.

  • user
    Günther Dreser
    am 14.11.2019

    Hallo,

    bin 60 Jahre (1959) und habe am 1. August 2019 bereits 45 Jahre gearbeitet.

    Laut Rentenbescheid kann ich am 1.Oktober 2022 mit Abschlägen in Rente gehen, gibt es eine Möglichkeit ohne Abschläge zu gehen.?

    Grüße

    Günther

  • user
    Christian Schultz
    am 13.11.2019

    Hallo Petra, wenn Sie mit Abzügen in die Rente gehen möchten, wird es sich wohl um die Rente für langjährig Versicherte handeln. Hierbei ist es kein Problem, wenn Sie in den letzten beiden Jahren vor dem Rentenstart arbeitslos sind. Nur bei der abschlagsfreien Rente nach 45 Versicherungsjahren ist das nicht möglich - und hier könnten Sie dann diese Zeit mit einem Minijob überbrücken.

  • user
    Wieser Petra
    am 13.11.2019

    Hallo, bin am 08.05.1959 geboren,bin seit 01.06.2019 Alg 1 was dann bis 01.06.2021 bestehen würde ( danach wollte ich unentgeltlich die restlichen Monate überbrücken - bis ich danach zum frühesten Eintritt mit Abzügen in die Rente kann.

    Muss ich da trotzdem in den 24 Monaten Alg 1 einen Minijob machen,damit genau die 45 Arbeitsjahre zur frühen Rente passen, oder geht das auch ohne Minijob bei mir ?

    DANKE im Voraus für die Mühe

    und lg.Grüsse

  • user
    Christian Schultz
    am 11.11.2019

    Hallo Martina, ich weiß nicht, ob Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben - da sollten Sie einmal direkt bei der Agentur für Arbeit nachfragen. Falls Sie aus gesundheitlichen Gründen nicht arbeiten können, wäre auch zu prüfen, ob Anspruch auf Krankengeld oder eine Erwerbsminderungsrente besteht.

  • user
    Martina Reiners
    am 11.11.2019

    Guten Tag,

    Ich werde aus gesundheitlichen Gründen zum Ende diesen Jahres meine seit 1988 bestehende

    Selbstständigkeit beenden. Lt. Rententräger kann ich zum 1.7.2021 mit 10,8% Abschlägen in Rente gehen, was aber mache ich bis dahin? Kann ich mich beim Arbeitsamt als Arbeitssuchend

    melden und auch Bezüge erhalten? Oder welche Möglichkeiten habe ich sonst noch, denn mein Erspartes wird nicht bis dahin ausreichen.

    Vielen Dank

  • user
    Christian Schultz
    am 08.11.2019

    Hallo Carsten, zu Ihrer ersten Frage: Wenn Sie vor dem Eintritt der Arbeitslosigkeit älter als 58 sind und zuletzt mindestens 48 Monate versicherungspflichtig beschäftigt waren - das wäre bei Ihnen ja der Fall - dann hätten Sie 24 Monate Anspruch auf Arbeitslosengeld I.

    Zu Frage 2: Mit Jahrgang 1961 können Sie die Rente für besonders langjährig Versicherte erst mit 64 Jahren und sechs Monaten in Anspruch nehmen. Alternative ist die Rente für langjährig Versicherte ab 63 - dann aber mit Abschlägen.

  • user
    Carsten Nagowski
    am 08.11.2019

    Hallo Christian,

    ich bin im März 1961 geboren und kann zum 1. Oktober 2024 abschlagsfrei in Rente gehen. Zum 1.4.2023 wäre der Eintritt in die Rente mit 12,6% Abschlag möglich.

    Mein Betrieb wird nicht insolvent und der Betrieb wird auch nicht verlagert.

    Ich überlege aktuell noch einmal eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Für den Fall, dass das nicht gut gehen sollte und mich der neue Betrieb nach der Probezeit nicht übernehmen sollte und ich arbeitslos werden sollte:

    - Habe ich dann Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld?

    - Habe ich das richtig verstanden, dass ich durch einen Minijob während meiner Arbeitslosenzeit und Einzahlung von Rentenbeiträgen in die gesetzliche Rentenversicherung aus meinem Minijob mit 63 Jahren abschlagsfrei in Rente gehen kann....oder erst mit 64 Jahren und 6 Monaten?

    Vielen Dank für Deine Antwort.

    Beste Grüße

    Carsten

  • user
    Christian Schultz
    am 04.11.2019

    Hallo Victoria, die letzten 24 Monate Arbeitslosigkeit sind nur bei der Altersrente für besonders langjährig Versicherte ein Problem. Nicht bei der Altersrente für langjährig Versicherte.

  • user
    Victoria
    am 04.11.2019

    Mit genau 65würde ich die notwendigen 36 Jahre beisammen haben und kaönnte mit die Rente für langjährig Versicherte antreten (mit Abschlägen, die ich gerne in Kauf nehmen würde). Wenn ich ( hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen) 2 Jahre davor arbeitslos werde (ggf. selber kündige und für 3 Monate gesperrt werde, was ich auch in Kauf nehmen würde) - werden diese letzten 2 Jahre zu der Wartezeit dazuzälen? Auch die 3 Monate der Sperre?

  • user
    Bernhard
    am 29.10.2019

    Hallo Martina ,

    natürlich geht es !! ( quasi Vorruhestand )

    bin in Mai 1958 geboren . ab September 2019 nach 41 Jahren Berufsleben mit 61 arbeitslos geworden . Bis 63 bekomme ich ALG 1 ( Anspruch 24 Monate ALG1 ) Mit 63 gehe in die Rente für langjährig versicherte. ( mit 10,8% Abschlag nach jetzige Gesetzlage ) . Theoretisch könnte ich 2013 mit 55 Jahren nach 35 Jahren Berufsleben kündigen und bis 63 mit der Rente warten.

    Grüße aus Hamm Bernd

  • user
    Christian Schultz
    am 28.10.2019

    Das kann ich Ihnen nicht sagen, fragen Sie am besten bei der Rentenversicherung nach. Die Beratung dort ist kostenlos.

  • user
    Elke
    am 28.10.2019

    Danke sehr :-) Was denken Sie, mit wieviel Prozent Verlust muss ich rechnen? Macht sich das eine Jahr in finanzieller Hinsicht überhaupt bemerkbar ?

  • user
    Christian Schultz
    am 28.10.2019

    Wenn die 45 Jahre trotzdem komplett sind, gibt es die Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab dem frühestmöglichen Zeitpunkt. Die Arbeitslosigkeit bedeutet natürlich, dass Sie in dieser Zeit weniger Beiträge für Ihre Rente erhalten, als wenn Sie bis zum Schluss arbeiten würden.

  • user
    Elke
    am 28.10.2019

    Meine Frage zu unserer Korrespondenz: Wie sieht es mit Nachteilen für mich aus, sollte ich arbeitslos werden?

  • user
    Elke
    am 28.10.2019

    Danke für die nette Antwort. Ich habe meine 45 Jahre seits Anfang diesen Jahres voll. Die Firma schließt nicht, es gibt intern große Probleme, so dass ich davon ausgehe, dass ich meinen Job verliere

  • user
    Christian Schultz
    am 28.10.2019

    Hallo Elke, wie oben erläutert: Für die Altersrente für besonders langjährig Versicherte sind 45 Versicherungsjahre nötig. Wenn Sie die Ende 2019 noch nicht zusammen haben, ist es wichtig, dass die geplanten zwei Jahre Arbeitslosigkeit dazu zählen. Das ist aber nur der Fall, wenn Ihre Firma komplett schließt.

  • user
    Elke
    am 28.10.2019

    Ich trete meine Altersrente offiziell 01.01.2022 an. Wahrscheinlich werde ich jedoch zum Ende 2019 meine Arbeitsstelle verlieren. Welche Einbußen habe ich?

  • user
    Christian Schultz
    am 28.10.2019

    Hallo, falls Ihr Betrieb wirklich komplett aufgegeben wurde, sollte Ihre anschließende Arbeitslosigkeit für die Rente für besonders langjährig Versicherte problemlos angerechnet werden. Wenn es sich nur um eine Zweigstelle handelt, kann es zum Problem werden. Wenn ich Sie aber richtig verstehe, hätten Sie Ihre 45 Versicherungsjahre schon vor dem Beginn der Arbeitslosigkeit komplett. In diesem Fall warten Sie einfach auf den Beginn Ihrer (frühestmöglichen) Rente. Auch in der Arbeitslosigkeit. Eine kostenlose Beratung bei der Deutschen Rentenversicherung sollte Ihnen das noch einmal bestätigen.

  • user
    Holmer
    am 27.10.2019

    Guten Tag, bin Jahrgang 15.07.1957 . Habe meinen Arbeitsplatz zum 01.04.2020 verloren, da es durch Pachtende des Betriebes (Pachtvertrag wurde durch Betreiber/Pächter nicht verlängert) meine Position nicht mehr geben wird. Das wurde in einem Ergänzungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen mit mir geklärt. Ich befinde mich seit dem 01.01.2019 bis 31.03.2020 in der Freistellungsphase unter Fortzahlung meiner Bezüge.

    Habe zum 01.04.2020 meine 45 Rentenbeitragsjahre erfüllt. Meine Vorstellung ist nun , dass ich mich ab dem 01.04. 2020 bis zum 31.05.2021 Arbeitslos melde und ab 01.06.2021 in die Altersrente (45jahre) gehe.

    Ist das so richtig wie ich das sehe? Muss ich mit einer Sperre durch die Agentur für Arbeit rechnen? Bin über eine Info sehr dankbar.

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    Christian Schultz
    am 30.09.2019

    Hallo Hartmut, besser als Ihre Sachbearbeiterin beim VdK können wir Sie im Rahmen unseres Blogs nicht beraten. Um klare Aussagen treffen zu können, müssten wir die Unterlagen kennen. Bitte besprechen Sie das mit Ihrer Sachbearbeiterin.

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    Hartmut L
    am 30.09.2019

    Hatte letzte Woche einen Termin dort, aber diese Frage habe ich leider vergessen zu stellen. Hake da aber noch einmal nach!

    Andere Frage!

    Ich habe derzeit eine 30% ige Schwerbeschädigung Aufgrund beider Knie (Künstliche ;-) Daneben noch diverse Rückenprobleme im Lenden und Halswirbel Bereich. Nach Aussage meiner Sachbearbeiterin bei der VdK kann ich Aufgrund dieser Beschwerden aber maximal 40% erhalten! "?"

    Derzeit kann ich kaum 500m am Stück laufen und mein linker Oberschenkel entwickelt ein Taubheitsgefühl wenn ich länger als 10 Min auf den Beinen bin. Kopf linksseitig drehen geht auch kaum. Ich frage mich worauf sich Ihre Aussage begründet?

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    Christian Schultz
    am 25.09.2019

    Hallo Hartmut, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht sicher. Ich gehe davon aus, dass die Bundesagentur für Arbeit Beiträge abführt. Diese zählen dann eben nur nicht als Wartezeit. Am besten erkundigen Sie sich aber einmal bei der Deutschen Rentenversicherung.

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    Christian Schultz
    am 25.09.2019

    Hallo Josef, die Überbrückung mit Arbeitslosengeld ist auf jeden Fall der richtige Weg. Zumindest theoretisch müssen Sie sich dem Arbeitsmarkt aber zur Verfügung stellen. In der Praxis werden Sie das vermutlich aber kaum merken.

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    Hartmut L
    am 25.09.2019

    Bin Jahrgang (Dezember)1959, und werde erst mit 64 meine 45 Jahre Arbeitsjahre "voll" bekommen. Laut Aussage zu Beginn könnte ich mit 62 +3 Monate ALG 1 beziehen und mit Hilfe eines Mini-Jobs(mit Renteneinzahlung) meine 45 Jahre voll bekommen, um dann mit 64 + 3 Monate ohne Abzüge in die Rente zu gehen.

    Im Falle der Arbeitslosigkeit zahlt das Arbeitsamt ja 80% meiner letzten Rentenzahlungen in die Rentenkasse für mich ein. Zusätzlich würde ich ja noch einen kleinen weiteren Betrag aus meinem Minijob einzahlen.

    Werden diese Beträge dann zusammen veranschlagt, also 80% + X, oder nur der Minibetrag der mir hilft die ALG 1 Zeit als Wartezeit für die Altersrente für besonders langjährige Versicherte angerechnet zu bekommen?

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    Josef S
    am 25.09.2019

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    am 08.10.19 werde ich von der Krankenkasse ausgesteuert, kann aber erst im kommenden Jahr in Rente als langjähriger Versicherter. Das knappe halbe Jahr will ich dann mit ALG 1 überbrücken. Muss ich mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen, was ja mit 64 und meiner psychischen Erkrankung illusorisch ist, oder kann ich die Leistung des AA für den genannten Zeitraum auch ohne eigene Mitwirkung erhalten?

    Vielen Dank schon mal.

    LG Josef

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    Christian Schultz
    am 17.09.2019

    Hallo Uwe, wenn Sie die Rente für besonders langjährig Versicherte nutzen möchten, ist eine Arbeitslosigkeit kurz vor der Rente nur Fall unschädlich, wenn der Betrieb komplett dicht gemacht wird. Handelt es sich um eine normale Kündigung, zählt die Zeit der Arbeitslosigkeit nicht als Wartezeit.

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    Uwe B.
    am 16.09.2019

    Bin Jahrgang 1958. Im September 2019 sind meine 45 Jahre voll laut Rentenauskunft. Rentenantritt 7/2022. Was passiert mir, wenn mir meine Firma betriebsbedingt jetzt kündigen würde.?

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    Christian Schultz
    am 16.09.2019

    Hallo Brigitta, wie oben mehrfach beschrieben: Wenn die Arbeitslosigkeit nicht durch Insolvenz oder Betriebsaufgabe begründet ist, zählt sie nicht als Wartezeit. In dem Fall müssten Sie also eigene Rentenbeiträge über einen Minijob abführen.

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    Brigitta Schnabel
    am 14.09.2019

    Ich werde ab 1.10.2019 arbeitslos. Ich bin nach meiner Ausbildung 1.9.1972-28.2.1975 immer berufstätig gewesen. Auch nach der Geburt meiner drei Söhne. Somit wäre ich 7 Monate arbeitslos bis zur Rente, muss ich dann trotzdem noch einen Minijob wegen der Rentenversicherung annehmen oder nicht? Bin ich verpflichtet mich während meiner Arbeitslosigkeit noch zu bewerben, obwohl ich nicht denke, dass Frauen mit 63 Jahren noch eine Anstellung bekommen. Bin Mitglied der VdK Hessen. Über 14 Jahre.

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    Karla Georgi
    am 13.09.2019

    Ich bin Jahrgang 56, geb.am 15.12.....habe die 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und BESONDERS LANGJÄHRIG VERSICHERT.Ab 01.09.2020 könnte ich die Rente in Anspruch nehmen.Nun werde ich ab 01.01.20 arbeitslos ,also 8 Monate würde ich arbeitslos gelten.

    Wie wirkt sich die Arbeitslosenzeit auf die Rente aus.

    Vielen Dank

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    Christian Schultz
    am 13.09.2019

    Hallo Karla, wie oben im Beitrag ausgeführt: Es kommt darauf an, warum Sie arbeitslos werden. Wird der Betrieb geschlossen, ist es kein Problem. Andernfalls könnten Sie über einen Minijob eigene Rentenbeiträge abführen.

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    Karla Georgi
    am 13.09.2019

    Ich bin Jahrgang 56, geb.am 15.12.....habe die 45 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt und BESONDERS LANGJÄHRIG VERSICHERT.Ab 01.09.2020 könnte ich die Rente in Anspruch nehmen.Nun werde ich ab 01.01.20 arbeitslos ,also 8 Monate würde ich arbeitslos gelten.

    Wie wirkt sich die Arbeitslosenzeit auf die Rente aus.

    Vielen Dank

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    Christian Schultz
    am 13.09.2019

    Hallo Lothar, da Ihre Arbeitslosigkeit durch die Insolvenz Ihres Arbeitgebers begründet ist, ist diese Zeit für die Rente für besonders langjährig Versicherte nicht schädlich. Das heißt, Sie können nach zwei Jahren ohne Abschläge in Rente gehen.

    Wer Arbeitslosengeld bezieht, steht theoretisch immer der Vermittlung zur Verfügung. Dass das in vielen Fällen illusorisch ist, wird auch den Arbeitsvermittlern der BA nicht entgangen sein.

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    Lothar Köllen
    am 13.09.2019

    Hallo , ich bin 61 Jahre alt. . Ab dem 1.9.2019 bin ich, wegen Insolvenz des Arbeitgebers und Betriebsschliessung Arbeitslos. Lt. Rentenauskunft sind die 45 Jahre in 7 Monaten erfüllt. Gelte ich auch als besonders langjährig Versichert, da die letzten 7 Monate in die Arbeitslosigkeit fallen?

    Kann ich nach den 2 Jahren ALG ohne Abschlag in die Rente gehen? . Wie steht eigentlich die Arbeitsagentur zu diesen Überlegungen? Da ja von dort auch weiter Arbeitsvermittlungs-Vorschläge kommen und ich angehalten werde mich zu Bewerben. (Was in meinem Beruf als KFZ-Mechaniker, mit 61 ziemlich aussichtslos ist.) Kann ich Vermittlungsangebote der Agentur über 2Jahre ablehnen, ohne das Leistungen gekürzt oder ausgesetzt werden? Wie gehe ich da vor? Im voraus, vielen Dank für eine Antwort.

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    Christian Schultz
    am 13.09.2019

    Hallo Petra, ich bin mir nicht ganz sicher, wie ihre Arbeitslosigkeit in diesem Fall rentenrechtlich behandelt würde. Wenn Sie ganz sicher gehen möchten, sollten Sie über die komplette Dauer des Bezugs von Arbeitslosengeld einen Minijob ausüben und eigene Rentenbeiträge abführen. Ich empfehle Ihnen aber auf jeden Fall eine kostenlose Beratung bei der Rentenversicherung.

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    Petra
    am 13.09.2019

    Ich werde im Februar 2020 61 Jahre. Ich bin gekündigt und meine 4-monatige Kündigungsfrist läuft am 30.04.2020 aus. Die 24 Monate ALG 1 enden zum 31.03.2022. Gem. Rentenbescheid könnte ich nach 45 Jahren im Mai 2023 in Rente gehen. Was ist, wenn ich von April 22 - April 23 noch einen geringfügigen Job annehme bei denen noch Rentenbeiträge abgeführt werden ? Kann ich dann ab Mai 23 in Rente gehen?

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    Christian Schultz
    am 10.09.2019

    Hallo Martina, die Rente für langjährig Versicherte erfordert in der Tat 35 Jahre Pflichtbeiträge. Haben Sie eine anerkannte Schwerbehinderung? Dann verkürzt das die Zeit bis zum Renteneintritt noch einmal um zwei Jahre. Ich empfehle Ihnen, einmal direkt bei der Deutschen Rentenversicherung nachzufragen. Im persönlichen Gespräch wird man Ihnen dort kostenlos sagen, wann Sie frühestens in Rente gehen können.

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    Martina Becker
    am 10.09.2019

    Hallo, bin Jahrgang 1963, würde gerne spätestens mit 63 in Rente gehen wollen (auch mit Abschlägen) aber...geht das in meinem Fall überhaupt. Habe durch frühere Selbständigkeit und Auslandaufenthalt keine 35 Jahre zusammen?

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    Christian Schultz
    am 22.08.2019

    Hallo Udo, ich sehe nicht, was gegen einen Bezug von zwei Jahren Arbeitslosengeld sprechen würde. Klar, die Agentur für Arbeit, hat immer ein Interesse daran, "ältere" Arbeitslose vorzeitig loszuwerden. Aber gegen Ihren Willen sollte das in Ihrem Fall nicht möglich sein.

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    Udo Duschl
    am 22.08.2019

    Hallo Christian, das ist mir schon klar:-) das ich ohne Abschläge nicht gehen kann, mir geht es hauptsächlich darum ob ich noch die zwei Jahre Alg1 bekomme , oder ob die mich gleich mit 62 und 10,8% Abschlag in Rente schicken können und somit nur ein Jahr Alg1 bekomme.

    Danke und Gruß

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    Christian Schultz
    am 21.08.2019

    Hallo Udo, mit dem Jahrgang 1964 können Sie nicht mehr ohne Abschläge mit 63 in Rente gehen. Lassen Sie sich am besten direkt bei der DRV Ihr frühestmögliches Ausstiegsdatum errechnen. Das ist dort kostenlos.

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    Udo Duschl
    am 21.08.2019

    Hallo, ich bin Jahrgang 64 und Schwerbehindert. Kann ich mit 61 Jahre noch zwei Jahre Alg1 beziehen und dann in Rente gehen? Die 45 Beitragsjahre habe ich bis dahin erfüllt.

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    Christian Schultz
    am 20.08.2019

    Hallo Anneliese, sollte Ihr Betrieb tatsächlich aufgegeben werden, würden Ihre zwei Jahre Arbeitslosigkeit unschädlich für die Rente für besonders langjährig Versicherte sein.

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    Anneliese Schulz
    am 20.08.2019

    Hallo und guten Tag, ich bin im Januar 1958 geboren, habe im September 2019 meine 45 Jahre (Rente mit 64 Jahren) zusammen und unsere Firma soll verkauft werden. Wir warten .... was ist, wenn mich der neue Eigentümer nicht mehr als Arbeitskraft braucht ? oder aber die Firma wird aufgrund keines gefundenen Käufers einfach geschlossen ? Darf ich dann 2 Jahre arbeitslos sein bzw. werden die Beitrag zur Rentenversicherung gezahlt ?

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    Christian Schultz
    am 19.08.2019

    Hallo Robert, die Rentenbeiträge müssen über den Minijob abgeführt werden.

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    Brigitte V.
    am 16.08.2019

    Mein Arbeitsverhältnis ruht. Ich bin seit drei Jahren krank und bekomme seit der Aussteuerung Geld vom Arbeitsamt, damit ich in kein Loch falle. Jetzt geh ich mit Abschlag in die Rente mit 63, die Monate beim Arbeitsamt fehlen........, ist das gerecht???

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    Robert Meierhofer
    am 16.08.2019

    Guten Tag, eine Frage zu der Minijob Tätigkeit während dem Alg 1 Bezug wegen Erfüllung der Wartezeit, müssen die Rentenbeiträge zwingend über den Minijob abgeführt werden oder kann man das auch aus eigener Tasche bezahlen.

  • user
    Christian Schultz
    am 12.08.2019

    Hallo Manfred, bitte erfragen Sie dies direkt bei der Rentenversicherung bzw. persönlich in unserer Sozialberatung:

    www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Christian Schultz
    am 12.08.2019

    Hallo Alfred, so wie ich Ihren Beitrag verstehe, ist Ihre Betriebsstätte aufgelöst worden - deshalb sollte in Ihrem Fall der Bezug von Arbeitslosengeld für eine vorgezogene Rente unschädlich sein. Natürlich werden dann auch Rentenversicherungsbeiträge gezahlt. Zu der Frage, wann der beste Zeitpunkt für Ihren individuellen Rentenantrag ist, sollten Sie direkt bei der DRV nachfragen. Die Beratung dort ist kostenlos.

  • user
    Manfred
    am 11.08.2019

    Hallo Christian Schultz,

    danke für Ihre Antwort. Also 45 Beitragsjahre bekomme ich nicht voll, aber über 35 und da ich schwerbehindert bin zu 70 % müssten mir eigentlich 2 Jahre Arbeitslosengeld 1 zustehen.

    Würde ich dann trotzdem noch Kürzungen hinnehmen müssen, also zusätzlich zu den 10,8 %?

    Bin Jahrgang März 1963 und hätte bis zum 59.Lebensjahr 37 Jahre gearbeitet.

    Also, ja ich weiß das es nicht die feine Art ist sich zwei Jahre vor der vorzeitigen Rente für Behinderte mit 61Jahren u 10 Monaten ( 10,8 % Abschlag) arbeitslos zu melden. Aber ich habe dafür meine Gründe. nicht zuletzt würde meine Gesundheit es mir danken. Außerdem ein Staat der für Millionen Gäste gut zahlt kann auch für mich Arlg. 1 zahlen. Hätte damit keinerlei Skrupel.

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    Alfred Scheer
    am 11.08.2019

    45 Jahre und 5 Monate BeitragsJahre. [2019)

    Im Juli 2019 bin ich 63 Jahre alt geworden. Seit Juni 2019 habe ich mich bei der AFa arbeitslos gemeldet weil mein Arbeitgeber den Standort verlagert hat und ein Umzug für mich nicht mehr in Frage kam.

    Frage : muss ich nun im November/Dezember 2019 meinen Rentenantrag für den 1.4.2020 stellen oder kann ich über diesen Zeitpunkt ( 1.4.2020] hinaus weiterhin Arbeitslosengeld beziehen. Das Arbeitslosengeld ist entsprechend hoch.

    Werden hier Beiträge zur Rentenversicherung hier berücksichtigt bzw. abgeführt?

    Für eine kurze Info wäre ich sehr dankbar.

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    FELDEIER
    am 08.08.2019

    ERKUNDIKE DICH UND NICHT KÜNDIGEN DEN SOLANGE WIRD IN DIE RENTENKASSE EINBEZAHLT AUSSED BEI KÜDIGUNG HAST KEINE KRANKENVERSICHERUNG MUST BEI KÜNDIUNG DIE PRIVAT BEZAHLEN EINFACH NACHFRAGEN

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    Christian Schultz
    am 05.08.2019

    Hallo Frank, bei der Rente für besonders langjährig Versicherte zählt die Arbeitslosigkeit nur als "Wartezeit", wenn Ihr Betrieb insolvent geht oder Ihre Betriebsstätte dicht gemacht wird. Bei "normaler Arbeitslosigkeit" fehlen Ihnen diese Zeiten hinterher - da würde nur der Trick mit dem Minijob helfen.

  • user
    Frank
    am 05.08.2019

    für mich etwas verworren.

    werde im Nov19 60 Jahre, komme derzeit mit meinem AG nicht zurecht. Deshalb hatte ich vor, bis Dez21 noch zu arbeiten und ab Jan22 für ein Jahr in die Arbeitslosigkeit zu gehen. Geht das so nun oder nicht?

  • user
    Christian Schultz
    am 05.08.2019

    Hallo Babsi, richtig - wenn Sie als Minijobberin neben dem Arbeitslosengeld selbst Rentenbeiträge zahlen. In diesem Fall ist die Arbeitslosigkeit vor der Rente für besonders langjährig Versicherte unschädlich.

  • user
    Christian Schultz
    am 05.08.2019

    Hallo Fritz, siehe Beitrag: Die Arbeitslosigkeit vor der Rente für besonders langjährig Versicherte ist für Sie nur "unschädlich", wenn sie durch eine Insolvenz oder die vollständige Aufgabe des Betriebs erfolgt.

  • user
    Christian Schultz
    am 05.08.2019

    Hallo Manfred, wenn ich Ihren Kommentar richtig verstehe, sprechen Sie nicht von der Rente für besonders langjährig Versicherte. Falls Sie entsprechend lang sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben, sollten Sie mit 59 Anspruch auf zwei Jahre Arbeitslosengeld haben. In dieser Zeit führt die Arbeitsagentur auch Beiträge an die Rentenversicherung ab.

  • user
    Christian Schultz
    am 05.08.2019

    Hallo Conny, dieses Szenario haben wir oben im Beitrag konkret beschrieben. Abschlagsfrei können Sie in solch einem Fall nur vorzeitig in Rente gehen, wenn Ihr Betrieb aufgelöst wird.

  • user
    Christian Schultz
    am 05.08.2019

    Hallo Hermann, bitte kontaktieren Sie die Arbeitsagentur. Dort kann man Ihnen den genauen Anspruch zu Ihrem Arbeitslosengeld konkret mitteilen.

  • user
    Hermann Brouwer
    am 05.08.2019

    Hallo, ich bin Jahrgang 1957 und mit 80% schwerbehindert. War nach Hartz IV jetzt knapp 3 Jahre sozialversicherungspflichtig beschäftigt.Die Firma macht zum 31.12.2019 zu. Kann ich die Zeit bis zur Rente zum 01.12.2021mit ALG überbrücken?

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    Martina S.
    am 03.08.2019

    1958 geboren und mit 61 in Rente geht doch gar nicht mehr...

  • user
    Conny
    am 31.07.2019

    Ich bin jahrgang 1959. Ich habe 2021 meine 45 Arbeitsjahre voll.

    Kann ich 2021 noch 24 monate in d arbeitslosigkeit gehen und dann meine altersrente abschlagsfrei beziehen?

  • user
    Manfred
    am 28.07.2019

    Hallo,ich bin schwerbehindert und könnte laut Rentenbescheid vorzeitig mit 61 Jahren und 10 Monate in Rente gehen.Dann hätte ich 10,8% Abschläge. nun meine Frage:

    Was passiert wenn ich mit 59 Jahren, also genau 2 Jahre vor den vorzeitigen Rentenbeginn arbeitslos werden sollte? Bekomme ich dann bis zur Rente 2 Jahre Arbeitslosengeld 1?

    Werden dann Beiträge zur Rentenversicherung vom Arbeitslosengeld bezahlt?

    Oder mit welchem zusätzlichen Abschlägen muss ich rechnen, also zusätzlich zu den 10,8% die ich ohnehin haben werde?

    Ich bin Jahrgang 1963

    Danke Ihnen für Ihre Antwort!

  • user
    Fritz Flintrop
    am 22.07.2019

    Hallo

    Ich werde 201020 63 Jahre jung und habe dann 48 Jahre eingezahlte. Lt Bescheid hätte ich 10,5% Aabschläge. Kann ich da,nun 12 Monate arbeitslos sein, um das zu umgehen?

    Danke Norbert Blüm

  • user
    Babsi
    am 19.07.2019

    Hallo, ich Baujahr 8/59 stehe kurz vor der Arbeitlosigkeit. Habe ich das richtig verstanden, dass ein zusätzlicher Minijob dazu beiträgt, weiter in die Rentenkasse einzuzahlen wichtig ist um die Wartezeit zu umgehen? Oder verwechsel ich jetzt was?Und ist es richtig, das ab 1/2020 2,5 Jahre ALG1 gezahlt werden?

  • user
    Christian Schultz
    am 15.07.2019

    Hallo Jan, lesen Sie bitte noch einmal unseren Beitrag: Falls die Arbeitslosigkeit unmittelbar vor der vorgezogenen Rente mit 63 entsteht, gilt diese nicht als Wartezeit.

  • user
    Jan Makowski
    am 12.07.2019

    Hallo,bin Jahrgang 58 war 2018 wegen Schulter OP ca 12 Monate krankgeschrieben. Nach meiner Genesung habe 3 Monate weitergearbeitet Bin tiefbauer von Beruf. Meine 45 Jahren habe ich dieses Jahr erreicht. Leider sind bei mir weitere gesundheitliche Probleme aufgetreten. Meine Frage wäre: wenn ich von meiner Firma gekündigt würde und 2 Jahre AlG beziehen würde kann ich dann mit 63 Abschlagfrei in Rente gehen?J

  • user
    Christian Schultz
    am 09.07.2019

    Hallo Kornelia, mit diesen Informationen können wir Ihre Fragen leider nicht sicher beantworten. Bitte melden Sie sich in unserer Sozialberatung: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Kornelia Melber
    am 09.07.2019

    Hallo und guten Tag,

    Ich bin jahrgang 57.

    War wegen körperlicher Beschwerden ca 18monate im krankenstand, dann Kündigung vom Arbeitgeber. Danach alg1. Seit Mai 19 ohne Bezug aber weiterhin arbeitssuchend gemeldet beim Amt. EU Rente abgelehnt. Grad Behinderung eingereicht Mai 19.Antwort steht noch aus. Werden alle rentenpunkte angerechnet... Bzw welche. Möchte so bald wie möglich mein eigenes Einkommen und von niemandem abhängig sein.

  • user
    Christian Schultz
    am 05.07.2019

    Hallo Evelin, ob es sinnvoll ist, müssen Sie am Ende selbst entscheiden. Durch den Minijob wird sich Ihre Altersrente nur um wenige Euro erhöhen. Wir als Sozialverband plädieren allerdings immer dafür, eigene Rentenbeiträge beim Minijob abzuführen: www.sovd-sh.de/2018/04/24/deshalb-sollten-sie-beim-minijob-immer-rentenbeitraege-zahlen/

  • user
    Evelin Hansik
    am 04.07.2019

    Hallo,

    ich bin 61 Jahre alt und werde mit 63 Jahren mit Abschlägen in Rente gehen. Macht es jetzt noch Sinn als Minijober Beiträge in die Rentenkasse abzuführen ? (45 Jahre erreiche ich nicht mehr, 35 Jahre sind voll)

    Danke für die Infos.

  • user
    Klaus St.
    am 04.07.2019

    Warum wird also der 50 schwerbehinderte benachteiligt?

    Fall: Teil-Erwerbsminderungsrente seit 01.08.10 50%.

    Jetzt 50 schwerbehindert mit Ausweis. August 19 werde ich 63 Jahre.

    Arbeitslos durch keinen Job wegen Krankheit bzw, Schwerbehinderung.

    Warum muss ich länger warten für abschlagsfreie Altersrente als normale Bürger?

    Warum wird meine Arbeitslosigkeit ALG II NICHT angerechnet?

    Ich werde nach Ausage deusche Rentenvers. 10 Monate nach meinem 63sten Geburtstag in Rente gehen dürfen. Wobei die Erwerbsminderungsrente die schon um ca. 10% gekürzt ist eine Hälfte BLEIBT und nur der fehlende Teil aufgestockt wird.

    Wer kann und will Klarheit schaffen?

  • user
    Christian Schultz
    am 04.07.2019

    Hallo Gerald, wenn Sie Arbeitslosengeld I beziehen, ist nicht das Jobcenter für Sie zuständig, sondern die Arbeitsagentur. Und dort haben Sie (bei entsprechend langer Versicherungszeit) Anspruch auf 24 Monate Arbeitslosengeld.

  • user
    Gerald Wolf
    am 03.07.2019

    Hallo!

    Ich bin am 11.02.1956 geboren und arbeite seit 01.08.1970 ohne Unterbrechung nun bekomme ich seit 01.08.2018 AlG1

    Habe ich das Recht auf 24 Monate Arbeitslosengeld oder kann mich das Jobcenter vorzeitig zur Rente zwingen?

  • user
    Christian Schultz
    am 02.07.2019

    Hallo Elke, diese Frage kann ich leider nicht beantworten. Wenn Sie selbst kündigen, erhalten Sie drei Monate lang gar kein Arbeitslosengeld - das ist Fakt. Im Zweifel bitte an unsere Sozialberatung wenden: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Elke
    am 28.06.2019

    Hallo,

    ich bin Jahrgang 1958 und werde wegen Kind die 45 Jahre bis zur Regelaltersrente nicht mehr voll bekommen. (Aber 35 Jahre hab ich). Habe vor nächstes Jahr (mit 62) zu kündigen, da ich gesundheitlich angeschlagen bin und möchte dann ALG 1 beantragen. Bekomme ich dann bis 64 Jahren ALG1 oder kann ich gezwungen werden mit 63 in Rente zu gehen. Dann hätte ich 10,8% Abschläge, ansonsten nur 7,2%. Evtl. 3 Monate Sperre würde ich in Kauf nehmen.

  • user
    Christian Schultz
    am 27.06.2019

    Hallo Alf, das kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Bitte fragen Sie direkt bei der Deutschen Rentenversicherung nach, dort gibt es auch ein kostenloses Info-Telefon: www.deutsche-rentenversicherung.de/Bund/de/Navigation/5_Services/01_kontakt_und_beratung/01_kontakt/telefonischer_kontakt_node.html

  • user
    Alf Ekllir
    am 26.06.2019

    Hallo, ich bin 12/1960 geboren, und habe meine 45 Jahre im 9/2020 voll. Also noch bevor ich 60 Jahre alt bin. Abschlagsfrei kann ich dann mit 64 und 4 Monate in Rente gehen.

    Das geht aber nur wenn ich nicht früher gehe! Wenn ich schon mit 63 gehen möchte, oder zwangsweise muss, dann nutzen mir die 45 Jahre gar nichts. Dann wird der Abschlag bis 66 Jahre und 4 Monate gerechnet. So wie der Stichtag auf meiner jährlichen Renteninformation ohne die 45 Jahre steht. Ist das so richtig?!

    Wenn man die 45 voll hat, wird dieser Stichtag dann in der Renteninformation erwähnt?

  • user
    Christian Schultz
    am 19.06.2019

    Siehe oben. Es kommt auf die "Art der Arbeitslosigkeit" an. Die Aufgabe des Betriebs stellt kein Problem dar. Der Gesetzgeber wollte aber eine "Verrentungswelle" verhindern, so dass eine "normale Arbeitslosigkeit" kurz vor der Rente für besonders langjährig Versicherte nicht als Wartezeit anerkannt wird.

  • user
    Ralph Hecht
    am 19.06.2019

    OK, und wie sieht es aus wenn man vor Eintritt in die reguläre AR Arbeitslos wird?

    Normalerweise muss ich bis 64 Jahre und 10 Monaten arbeiten, aber wenn ich dann 2 Jahre vorher arbeitslos werde hätte ich keinen, bzw nicht so großen Verlust?

  • user
    Christian Schultz
    am 19.06.2019

    Hallo Ralph, laut Tabelle der DRV ist eine Rente ohne Abschläge in Ihrem Fall mit 64 Jahren möglich, siehe hier: www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/01_rente/01_grundwissen/03_rentenarten_und_leistungen/02_altersrente_langjaehrig_versicherte.html

  • user
    Ralph Hecht
    am 19.06.2019

    Hallo,

    ich bin 3/1963 geboren,also jetzt 56 Jahre alt. Meine 45 Beitragsjahre habe ich mit 61 Jahren erreicht. Ab wann kann ich ohne Abzüge in Rente gehen,und wie mache ich das?

  • user
    Christian Schultz
    am 17.06.2019

    Hallo Carola, Sie könnten vielleicht die Altersrente für langjährig Versicherte in Anspruch nehmen. Allerdings fallen hier Abschläge an, wenn Sie früher in Rente gehen. Mehr Infos dazu finden Sie hier: www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/01_rente/01_grundwissen/03_rentenarten_und_leistungen/02_altersrente_langjaehrig_versicherte.html

  • user
    Carola
    am 14.06.2019

    Bin berufstätig, kinderlos und im Mai 60 geworden. Erfülle aber nur 35 Jahre Beitragszahlung in die Rentenkasse. Wenn ich mit 61 den Arbeitsvertrag kündigen würde, kann ich meine Rente mit 63 beantragen bzw. beziehen?

    Viele Grüße

  • user
    Christian Schultz
    am 12.06.2019

    Hallo Harry, normalerweise ist die Arbeitslosigkeit kurz vor der vorgezogenen Rente "unschädlich", wenn der Betrieb schließt. Dennoch sollten Sie das bei der Rentenversicherung direkt erfragen - oder in unserer Sozialberatung: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Harry
    am 12.06.2019

    Hallo, bin Jahrgang 1956 und habe meine 45 Jahre Beitragszahlung in die Rentenkasse geleistet. Ich werde im Oktober 63 Jahre und kann demnach am 1.7.2020 abschlagsfrei in Rente gehen. Nun habe ich vor 4 Wochen erfahren, das meine Firma teile der Produktion schliesst und ich zum 1.1.2020 arbeitslos werde. WL und BR verhandeln noch einen Sozialplan. Kann ich mich ab 1.1.2020 arbeitslos melden, bis zum 1.7.2020 Arbeitlosengeld beziehen und dann wie geplant abschlagsfrei in Rente gehen?

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      Konstantinidis
      am 07.05.2021

      Ich bin seit einem Jahr Arbeitslos geboren am April 1956 ich habe 38 Jahren Rentenbeiträgen davon 16 Jahren Freiwilligen kann ich Renteantrag und wie ohne Abzüge beantragen

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      Christian Schultz
      am 10.05.2021

      Hallo, dazu müsste man sich eine aktuelle Rentenauskunft anschauen. Die bekommen Sie bei der Deutschen Rentenversicherung.

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    Iris
    am 03.06.2019

    Hallo Mona,

    die Rentenauskunft ist korrekt, d. h. wenn die 45 Jahre erreicht sind (hier: am 30.04.2019), ehe Arbeitslosigkeit eintritt (hier: 01.01.2020), ist die Beitragszeit erfüllt und die Zeit der Arbeitslosigkeit nicht schädlich für die Rente für besonders langjährig Versicherte (sogen. Rente mit 63 - was ja nicht korrekt ist, denn der Jahrgang 1956 bekommt die Rente erst mit 63 Jahre + 8 Monaten).

    Eine Zwangsverrentung durch das Jobcenter ist m. W. nur für ALG 2=Hartz IV-Empfänger/Langzeitarbeitslose möglich und auch nur unter ganz bestimmten Umständen, d. h. es darf keine Unbilligkeit vorliegen, bspw. die vorzeitige Altersrente führt zum Verlust eines Anspruchs auf Arbeitslosengeld 1 (wenn trotz ALG 1 noch ALG 2/Hartz IV bezogen wird) oder eine abschlagsfreie Altersrente steht in nächster Zukunft bevor (i. d. R. innerh. von 3 Monaten) oder Erwerbstätigkeit oder bevorstehende Erwerbstätigkeit oder Hilfsbedürftigkeit im Alter (wenn diese Rente dazu führte, dass zusätzlich eine Grundsicherung nach dem SGB XII erforderlich wäre, um das Existenzminimum zu decken).

    Vielleicht einfach mal beim Jobcenter nachfragen, denn es ist bei Eigenkündigung ja u. U. mit einer Leistungssperre zu rechnen.

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    Christian Schultz
    am 28.05.2019

    Guten Morgen Molter, ich habe Ihren Kommentar gerade mit einem unserer Rechtsschutzsekretäre durchgesprochen. Ihm waren hier zu viele offene Punkte, so dass er keine konkrete Auskunft geben kann. Bitte wenden Sie sich direkt an unsere Sozialberatung: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

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    Molter
    am 27.05.2019

    Hallo, bin ALG 1 Bezieher. Das ALG 1 endet am 31.12.2019. Ich bin am 11.7.1958 geboren und am 1.8.2020 habe ich die 45 Jahre voll, so dass ich lt. Auskunft der Rentenstelle am 1.8.2021 mit Abzügen 10,8 % in Rente gehen könnte. Meine Frage: Muss ich zwingend nach Ablauf des ALG 1 am 31.12.19 weiterhin bei der Arbeitsagentur gemeldet bleiben, was ich nicht möchte bis zu dem ersten Renteneintritt am 1.8.2021? Würden mir, wenn ich nicht weiterhin gemeldet bleibe, obwohl keine Leistungen mehr an mich erfolgen, durch den Ausstieg rentenmässig hierdurch Nachteile entstehen? Besten Dank für Ihre Nachricht.

    Mit bestem Gruß

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    Gehde
    am 24.05.2019

    Hallo.

    Ich bin 61 Jahre alt und gehe noch 2 Jahte arbeiten.dann bin ich 63.

    Allerdings habe ich noch 7 Monate Restanspruch auf ALG1. Man müsste ja noch ein paar Monate dranhängen um die Rente zu bekommen.

    Ich werde mich dann nochmal mich erkundigen.

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    Christian Schultz
    am 15.05.2019

    Hallo Savina, das klingt alles stimmig. Bevor Sie etwas in die Wege leiten, empfehle ich Ihnen allerdings dringend, alle Eventualitäten in einem kostenlosen Gespräch bei der Deutschen Rentenversicherung abzuklären.

  • user
    Savina
    am 14.05.2019

    Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles richtig verstanden habe. Meine Eckdaten: Jahrgang Dezember 57. Im September 2017 45jähriges Dienstjubiläum. Ich habe also die Regelung 45 Jahre vor dem 61. Lebensjahr erfüllt und könnte theoretisch im Oktober d. J. in die Arbeitslosigkeit und dann unschädlich mit 63 und 10 Monaten in die Rente gehen? Der einzige Verlust besteht dann in der Differenz zwischen AL Geld und dem vollen Gehalt bzw. in einem (geringfügigen?) Abschlag in der Rente, da die Rentenbeiträge während der AL Zeit nicht in der gleichen Höhe gezahlt werden. Bitte um Korrektur, wenn ich hier falsch liege. Herzlichen Dank!

  • user
    Christian Schultz
    am 13.05.2019

    Hallo Herb, wenn Sie die 45 Beitragsjahre vollhaben, sollte das funktionieren. Wenn nicht: Beachten Sie bitte, dass bei der vorgezogenen Altersrente für besonders langjährig Versicherte die zwei Jahre vor Rentenbeginn nicht als Beitragszeit gelten. In diesem Fall müssten Sie neben dem Arbeitslosengeld noch über einen Minijob in die Rentenversicherung einzahlen.

    • user
      Georg Roussos
      am 25.02.2021

      Hallo, Ich habe Ihre Kommentar von oben gelesen was bei mir auch zu Teil zutrifft.

      Nun, ich bin 1958 geboren werde in Nov. 63 Jahre Alt. Ich kann in 3 Jahren ohne Abschläge mit 66 ins Rente gehen. Da ich gesundheitlich angeschlagen bin, möchte ich in Nov. mit 63 Jahren aufhören und eventuell mich Arbeitslos melden. Da bei der vorgezogenen Altersrente für besonders langjährig Versicherte die zwei Jahre vor Rentenbeginn nicht als Beitragszeit gelten, muss ich neben dem Arbeitslosengeld noch über einen Minijob (450,- EUR) in die Rentenversicherung einzahlen. Nun meine Frage:

      Wie hoch ist der Beitrag an der DRV und wie lang soll diese Beschäftigung mindestens sein?

      Ich dachte nach den 2 Jahren ALG 1 noch 6 Monaten ein Minijob nachzugehen. Wird er ausreichen um die Abschläge von 10,8% zu vermeiden? Die 45 Jahren leider kann ich nicht mehre erreichen auch nach diesen drei Jahren.

      MfG

      G.R.

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    Herb.
    am 10.05.2019

    Hallo habe am1. 08.19 meine 45 Jahre voll werde im Sept. 61 jahre

    Nachdem meine Rente nicht ausreicht,und Gesundheitlich angeschlagen bin plane ich noch 2 Jahre Arbeitslosigkeit damit noch in die Rentenversicherung eingezahlt wird

    Und dadurch meine Rente noch etwas aufgebessert wird. Ist richtig?

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    Christian Schultz
    am 02.05.2019

    Hallo Mona, der Gesetzgeber sieht bei der Rente für besonders langjährig Versicherte vor, dass Arbeitslosigkeit innerhalb der letzten 24 Monate vor dem Renteneintritt nicht als Beitragszeit mitgerechnet wird. Dieses Problem können Sie nur umgehen, wenn Sie (siehe oben im Beitrag) zusätzlich zum Arbeitslosengeld I einen Minijob ausüben und für diesen eigene Rentenversicherungsbeiträge abführen.

    • user
      Hermann-Josef Schmitz
      am 26.12.2020

      Antwort von Christian Schulz auf Mona vom 02.05.2019. Diese Antwort beantwortet die Frage nicht. Da sie schon am 30.04.19 45 Arbeitsjahre erreicht, dürfte eine Arbeitslosigkeit vom 01.01.20 bis zum 31.07.20 irrelevant sein, da Beiträge aus dem ALG 1 nicht gebraucht werden. Zur Frage von Mona: Das Arbeitsamt dürfte beim Bezug von ALG 1 (im Gegensatz zum Bezug von ALG 2) keine Forderung nach einem sofortigen Rentenbezug stellen können.

  • user
    Mona
    am 30.04.2019

    Ich habe eine Frage dazu- bin Jahrgang 1956 und habe lt. Auskunft der DRV am 30.04.19 45 Arbeitsjahre erreicht. Ab 01.12.19 könnte ich mit 10,2 % Abschlag in Rente gehen, ab 01.08.20 ohne Abschläge. Ist es möglich, ab 01.01.20 bis zum 31.07.20 ALG I zu beziehen? Dies wäre lt. Auskunft Renten unschädlich. Allerdings frage ich mich, was das AA dazu sagt und nicht evtl. fordert, dass ich mit Abschlägen in Rente gehen soll. Können Sie mir hier weiter helfen? Wie ist die Rechtslage?

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      Claudia
      am 13.01.2021

      eine tolle Seite, vielen Dank im voraus.

      ich bin 5/61 geboren und habe 12/2025 meine 45 Jahre voll.

      Angenommen ich würde gekündigt/Aufhebungsvertrag und bekäme Arbeitslosengeld im Zeitraum vor 12/25, dann müsste ich einen 450€-Job haben, damit dieser Zeitraum mit angerechnet wird. das verstehe ich. Was ist wenn ich in diesem Zeitraum durch selbständige Arbeit 450 € verdiene und die Beiträge freiwillig zahle oder - wenn ich von meinen Ersparnissen den Pflichtbeitrag entrichte?

    • user
      Christian Schultz
      am 13.01.2021

      Hallo Claudia, wenn die 45 Versicherungsjahre voll sind, müssen Sie den Minijob nicht mehr unbedingt machen. Sie können auch "einfach so" Arbeitslosengeld bis zum Rentenstart beziehen. Der 450.-Euro-Job ist nur wichtig, wenn hier noch eine Lücke in der Wartezeit ist.

      Selbstverständlich können Sie auch als Selbstständige Rentenbeiträge abführen.

    • user
      Christine ortner
      am 14.10.2021

      Hallo ,bin Jahrgang 1959 habe ich mit 62 Jahren meine 45 Arbeitsjahre voll und würde gerne mit 64 in Rente gehen.Wie aber sieht es aus,wenn ich mit 63 in die Arbeitslosigkeit gehe ? Habe 8ch mit Einbußen zurechnen ? Zählen die 1 Jahr noch dazu .Gibt es noch einen Trick vielleicht mit 62 8n Rente zugehen ohne Abschlag da ich meine Jahr voll habe.Im Voraus vielen Dank!

    • user
      Christian Schultz
      am 14.10.2021

      Hallo Christine, mit Ihrem Jahrgang können Sie abschlagsfrei mit 64 und 2 Monaten in Rente. Wenn die 45 Jahre Wartezeit schon erfüllt sind, bevor Sie arbeitslos werden, kann nichts passieren. In diesem einen Jahr werden aber natürlich etwas geringere Rentenbeiträge gezahlt, als wenn Sie bis zur Rente gearbeitet hätten.

      Mehr zu diesem Thema hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/welche-altersrente-ist-die-richtige-fuer-mich

    • user
      Wolfgang
      am 21.11.2021

      Ich werde im November 62zig. Möchte 2022 mit der Arbeit auf dem Bau aufhören. Ich könnte also 2Jahre Arbeitslos machen. Sollte ich mit meinem Chef reden das er mich Kündigt. ??.Ich habe über 45Arbeitsjahre.Werden mir trotzdem 11,4Prozent abgezogen??..Vielen Dank

    • user
      Christian Schultz
      am 22.11.2021

      Hallo Wolfgang, wenn Sie 62 sind, wurden Sie vermutlich 1959 geboren. In diesem Fall könnten Sie nach 45 Versicherungsjahren abschlagsfrei in Rente, wenn Sie 64 und 2 Monate sind. Falls Sie früher gehen, kostet das relativ hohe Abschläge. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/rente-mit-63-wie-viel-abschlag-habe-ich

  • user
    Christian Schultz
    am 29.04.2019

    Hallo Lu, es handelt sich um Arbeitslosengeld I - hier werden auch Entgeltpunkte für die gesetzliche Rente erworben.

  • user
    Lu
    am 26.04.2019

    Fließen bei dieser letzten Arbeitslosigkeit Beiträge in die Rentenversicherung? Genauer gefragt entstehen während DIESER Arbeitslosigkeit noch Rentenpunkte, die in die Rentenberechnung einfließen?

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    Monika Naumann
    am 27.03.2019

    Ich bin 60 Jahre alt und wurde am 13.03.2019 aus dem KG ausgesteuert, wenn ich jetzt 2 Jahre Alg 1 beziehe, fehlt mir ein Jahr um die Rente mit 63 mit Abschlägen zu beantragen. Weiß nicht was ich machen soll

    • user
      Straatmann Reiner
      am 25.02.2021

      es geht mir genau so, Krank, Ausgesteuert, ALG bis Ente des Jahres und dann? das frage ich mich auch Erwerbsminderungsrente abgelehnt nur wegen der Reha kommt nun zu Klage.aber das kann sich lange hinziehen.

      fünsche alle ich viel Kaft auf ihren Weg und Gesundheit (wenn mann die nocht hat)

    • user
      Kathrin Lehmann
      am 22.01.2022

      Das steht doch im Artikel, einen Minijob antreten! Ist völlig egal, ob man die volle Höhe ausschöpft. Im Zweifel selber eine 1 € GmbH aufmachen und sich dann dort anstellen (und zahlen) oder irgendwas anderes zurechtbasteln mit Bekannten.

  • user
    Helmut Uder
    am 22.11.2018

    Ich würde deutlicher formulieren: AR für besonders langjährig Versicherte, 2019 in Rente, also 1956 geboren = AR mit 63 Jahren und 8 Monaten. AR für Behinderte: 2018 Rentenbeginn, also 1958 geboren = frühester Rentenbeginn mit 61 (und 10,8 % Abschlag).

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