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Krankengeld nach Kündigung: Bekomme ich Geld bei Arbeitslosigkeit?

Behinderung Armut Gesundheit

Eine Kündigung des Arbeitgebers ist zu jedem Zeit problematisch. Noch schwieriger wird es, wenn zusätzlich gesundheitliche Probleme bestehen. Wenn Sie aufgrund einer Krankheit gar nicht arbeiten können – und deswegen jetzt Krankengeld benötigen. Doch wann gibt es diese Lohnersatzleistung überhaupt? Welche Behörde ist zu welchem Zeitpunkt der richtige Ansprechpartner? Unsere Übersicht zum Krankengeld nach dem Verlust des Jobs.

Krankengeld nach Kündigung - bekomme ich auch Geld bei Arbeitslosigkeit

Job verloren und Krankengeld – wann habe ich Anspruch?

Wer versicherungspflichtig angestellt und Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung ist, hat im Krankheitsfall zunächst einmal Anspruch auf Lohnfortzahlung. Normalerweise bis zu sechs Wochen lang. Erst nach diesem Zeitraum stellt sich die Frage nach dem Krankengeld. Und natürlich auch nur dann, wenn Sie weiterhin krankgeschrieben sind.

Möglich ist folgendes Szenario: Sie arbeiten im Angestelltenverhältnis und erkranken über einen längeren Zeitraum. Ihr Hausarzt schreibt Sie krank. Wenn Ihr Arbeitsverhältnis jetzt ausläuft, muss Ihre Versicherung Ihnen trotzdem Krankengeld zahlen. Möglich ist auch, dass Ihr Chef noch einige Wochen mit dem normalen Gehalt dran ist. In diesem Fall wäre die Krankenkasse erst im Anschluss an der Reihe und müsste Ihnen das Krankengeld nach Ende der Lohnfortzahlung überweisen.

Job verloren und Krankengeld – wann habe ich Anspruch?

Wer versicherungspflichtig angestellt und Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung ist, hat im Krankheitsfall zunächst einmal Anspruch auf Lohnfortzahlung. Normalerweise bis zu sechs Wochen lang. Erst nach diesem Zeitraum stellt sich die Frage nach dem Krankengeld. Und natürlich auch nur dann, wenn Sie weiterhin krankgeschrieben sind.

Möglich ist folgendes Szenario: Sie arbeiten im Angestelltenverhältnis und erkranken über einen längeren Zeitraum. Ihr Hausarzt schreibt Sie krank. Wenn Ihr Arbeitsverhältnis jetzt ausläuft, muss Ihre Versicherung Ihnen trotzdem Krankengeld zahlen. Möglich ist auch, dass Ihr Chef noch einige Wochen mit dem normalen Gehalt dran ist. In diesem Fall wäre die Krankenkasse erst im Anschluss an der Reihe und müsste Ihnen das Krankengeld nach Ende der Lohnfortzahlung überweisen.

Wichtig: Krankengeld gibt es zwar bis zu 78 Wochen lang. Aber nur, wenn Sie in dieser Zeit auch lückenlos krankgeschrieben sind. Endet die Krankmeldung, müssen Sie spätestens am darauf folgenden Werktag zum Arzt und sich eine sogenannte Folgebescheinigung ausstellen lassen. Falls Sie das versäumen, muss die Kasse für diesen Zeitraum nicht mehr zahlen. Zwar wird das Krankengeld mit einer neuen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung wieder aufgenommen – aber nur wenn sich der Versicherungsstatus in der Zwischenzeit nicht verändert hat. Vermeiden Sie bei der Zahlung von Krankengeld also unbedingt jegliche Lücke im Verlauf der Krankschreibung.

Krankmeldung erst nach Ende des Arbeitsverhältnisses: Krankengeld oder Arbeitslosengeld?

Doch wie ist die Lage, wenn Ihre Krankheit erst aktenkundig wird, nachdem Ihr Arbeitsvertrag beendet wurde? Falls Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben und jetzt erkranken, weisen Sie dies mithilfe einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach. Diese müssen Sie innerhalb von drei Tagen beim Arbeitsamt einreichen. Jetzt erhalten Sie das sogenannte „Kranken-Arbeitslosengeld“. Dieses entspricht der Höhe nach Ihrem Arbeitslosengeld und läuft genau wie die Lohnfortzahlung bis zu sechs Wochen.

Wenn Sie anschließend immer noch an derselben Krankheit laborieren, übernimmt wieder die Krankenkasse – genauso wie Sie es schon aus der Perspektive des Arbeitnehmers kennen.

„Wer bei Bezug von Arbeitslosengeld erkrankt, bei dem bezieht sich die Krankmeldung auf jede zumutbare Tätigkeit. Anders im Angestelltenverhältnis: Hier ist die konkrete Tätigkeit im Job relevant!“

Christian Schultz, SoVD Schleswig-Holstein

Ist das Krankengeld nach spätestens 78 Wochen ausgelaufen, besteht unter Umständen wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld. Wichtig ist, dass Sie für den allgemeinen Arbeitsmarkt zumindest theoretisch verfügbar sind. Mehr dazu in diesem Beitrag über die Zeit nach der Aussteuerung.

Sperre beim Arbeitsamt: Gibt es jetzt Krankengeld?

Anders verhält es sich, wenn nach dem Verlust des Arbeitsplatzes eine Sperre beim Arbeitsamt entsteht. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn die Kündigung von Ihnen ausging. Werden Sie jetzt krank, haben Sie keinen Anspruch auf „Kranken-Arbeitslosengeld“. Der Hintergrund: Eine Sperrfrist bei der Arbeitsagentur hält maximal zwölf Wochen an. In dieser Zeit bekommen Sie auch kein Arbeitslosengeld. Und auch wenn Sie krank sind, gehen Sie leer aus. Bis zum Ablauf der Sperre erhalten Sie weder Kranken- noch das normale Arbeitslosengeld.

Fazit: Krankengeld auch nach der Kündigung möglich

Nicht nur Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten bei länger anhaltenden gesundheitlichen Problemen Krankengeld. Auch beim Bezug von Arbeitslosengeld muss die Kasse nach sechs Wochen zahlen. Beachten Sie bitte, dass der Begriff von Arbeitsunfähigkeit in diesem Fall für den allgemeinen Arbeitsmarkt gilt. Hier sind die Voraussetzungen also deutlich strenger als für Betroffene mit gültigem Arbeitsvertrag. Denn für Angestellte ist allein wichtig, dass sie ihre im individuellen Arbeitsvertrag beschriebene Tätigkeit nicht mehr ausfüllen können. Schon dann gilt Arbeitsunfähigkeit.

Der Sozialverband Deutschland hilft in sozialen Angelegenheiten. Wir vertreten unsere Mitglieder bis zum Sozialgericht, unter anderem bei Auseinandersetzungen rund um das Thema Rente und Behinderung.

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Kommentare (181)

  • Hubert Van Hemert
    Hubert Van Hemert
    am 17.07.2020
    Frage Mein Arbeitsvertrag wurde durch Arbeitgeber wegen einer Krankmeldung von mir war am 3.07. eingereicht bis 18.07 gekündigt am 15.o7. per Boten zum 30.07. weil ich nach anfrage meinen Arbeitgebers gesagt habe ich bin noch länger krank aktuell bis 11.08. wird aber noch verlängert. Krankenkasse zahlt weiter. Jobcenter weiss auch Bescheid .Frage bekomme ich weiter mein Einstiegsgeld war bewilligt bis.31.10?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.07.2020
    Hallo Hubert, ehrlich gesagt blicke ich bei Ihrer Frage nicht durch. Könnten Sie das bitte noch einmal verständlicher formulieren? Gern auch mit klaren Sätzen.
  • Trovato K.
    Trovato K.
    am 04.08.2020
    Sehr geehrter Herr Schulz,

    ich bekomme seit dem 28.07. nach 6 Wochen Krankenstand, Krankengeld von meiner Krankenkasse. Jetzt wird mir mein Arbeitgeber zum 01.08. eine Kündigung ausstellen.
    Wird mir meine Krankenkasse weiterhin Krankengeld zahlen, und muss ich mich sofort arbeitslos bei der Agentur für Arbeit melden?
    Ich bin noch bis auf weiteres krankgeschrieben.

    Vielen Dank für Ihre Antwort
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 04.08.2020
    Hallo, sofern Sie weiter arbeitsunfähig sind, bekommen Sie von Ihrer Kasse weiterhin Krankengeld. Nach der Lohnfortzahlung für bis zu 72 Wochen. Solange dies der Fall ist, gibt es von der BA kein Arbeitslosengeld. Über Ihre Kündigung sollten Sie das Arbeitsamt dennoch so schnell wie möglich informieren.
    • Hans Mayer
      Hans Mayer
      am 22.12.2020
      Warum muss die AfA oder das Jobcenter hierbei informiert werden?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.01.2021
      Dann haben Sie später keinen zeitlichen Stress, wenn es um die Meldung bei der Arbeitsagentur nach der Aussteuerung geht.
  • Susanne Pilz
    Susanne Pilz
    am 04.08.2020
    Hallo
    Ich befinde mich schon lange im Krankengeld und Warte auf meine Reha ( Reha ist genehmigt) jetzt habe ich die Ordentliche Kündigung bekommen zum 31.08.020 .
    Die Krankenkasse sagt das ich mich noch nicht bei der Agentur für Arbeit melden brauch .. erst wenn feststeht also nach der Rehabilitation ob ich wieder Arbeitsfähig geschrieben werde. Ist das richtig?....
    Mit freundlichen Grüßen
    S.P
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 04.08.2020
    Hallo Susanne, normalerweise melden Sie sich drei Monate vor dem Auslaufen des Krankengeldes bei der Arbeitsagentur. Viele Betroffene stellen sich auch deutlich später vor. Tatsächlich ist es richtig, dass nun vieles vom Abschlussbericht Ihrer Reha abhängen wird. Wenn darin steht, dass Sie dauerhaft weniger als sechs Stunden arbeiten können, wird ein Antrag zur Erwerbsminderungsrente eingeleitet: https://www.sovd-sh.de/2019/11/26/ueber-die-reha-zur-erwerbsminderungsrente-warum-sie-lieber-einen-antrag-auf-teilhabe-stellen-sollten/
  • Susanne Pilz
    Susanne Pilz
    am 04.08.2020
    Dankeschön ??
  • Suat Koc
    Suat Koc
    am 23.08.2020
    Sehr geehrte Damen und Herren
    İch habe meine Arbeitsverhältnis zum 31.08.2020 selbst gekündigt ich habe meine Resturlaub genommen aber nach 1 Woche bin ich krank geworden wenn ich zum Arzt gehen bekomme ich Krankengeld und wie lange.
    Hiermit bedanke ich mich im voraus und verbleibe
    Mit freundlichen Grüßen
    suat.koc
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 24.08.2020
    Hallo Suat, solange Ihr Arbeitsvertrag noch läuft, sollten Sie ganz normal Lohnfortzahlung erhalten. Krankengeld gibt es normalerweise erst nach sechs Wochen.
  • Micha
    Micha
    am 06.09.2020
    Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herrn,
    ich wurde am 13.07.2020 zum 15.08.2020 vom Arbeitgeber gekündigt.
    Habe mich sofort am 13.07.2020 beim Arbeitsamt gemeldet.
    Habe keine Sperre.
    Bin seit 28.07.2020 bis 09.09.2020 Arbeitsunfähig krankgeschrieben.
    Weder das Arbeitsamt noch die Krankenkasse will zahlen.
    Wer muss zahlen?
    Über eine Nachricht würde ich mich sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
    • Rita
      Rita
      am 30.08.2021
      Hallo,
      folgender Sachverhalt. Ich habe 5 Jahre für eine Firma gearbeitet, anschließend selbst gekündigt. Danach arbeitete ich befristet für 3 Monate, anschließend war ich 2 Wochen arbeitslos und erhielt keine Zahlungen vom Arbeitsamt. Danach bekam ich ein unbefristetes Arbeitsverhältnis wurde aber in der Probezeit krank und bekam noch in der Probezeit die Kündigung. Ich bin weiterhin um voraussichtlich noch relativ lange krank. Muss ich mich bei der Agentur für Arbeit anmelden? Wer bezahlt hier die Beiträge für die Rentenversicherung, die Krankenkasse?
      Würde mich sehr über eine rasche Antwort freuen

      Grüße Rita
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 31.08.2021
      Hallo Rita, wenn Sie Ihren Job verloren haben, müssen Sie sich immer umgehend bei der Arbeitsagentur melden. Allerdings werden Sie vermutlich erst einmal Krankengeld erhalten - Rentenbeiträge zahlen in dieser Zeit Kranken- und Rentenversicherung.
  • Isabelle
    Isabelle
    am 07.09.2020
    Guten Abend.
    Während meines Krankenstandes wurde ich zum 09.09.20 gekündigt.
    Ich werde auch weiterhin krank geschrieben, da es eine langwierige Geschichte ist.
    Das Arbeitsamt teilte mir mit, das ich Krankengeld bekommen werde & keine Leistung vom Arbeitsamt.
    Soweit so gut, leuchtet mir alles ein.
    Meine Frage ist nun:
    Wer zahlt denn jetzt die Krankenkassenbeiträge?
    Keinen Job & keine Leistungen vom Arbeitsamt, wie als läuft das jetzt?
    Vielen Dank schon mal.
    Liebe Grüße
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.09.2020
    Hallo Isabelle, wenn Sie Krankengeld bekommen, sind Sie automatisch krankenversichert. In dieser Zeit müssen Sie keinen Beitrag zahlen.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.09.2020
    Hallo Micha, bis zum 15.08. hätte Ihr Arbeitgeber auf jeden Fall Lohnfortzahlung leisten müssen. So wie ich Ihren Fall verstehe, hätte im Anschluss zunächst die Arbeitsagentur zahlen müssen und nach Ablauf von sechs Wochen Arbeitsunfähigkeit die Krankenkasse. Aber das würde ich an Ihrer Stelle von einem Fachmann klären lassen - anhand Ihrer Unterlagen.
  • Andrea Thielicke
    Andrea Thielicke
    am 17.09.2020
    Hallo !
    Ich wurde fristgerecht in der Probezeit zum 15.08.2020 gekündigt. In meiner Kündigung steht kein Grund weshalb ich gekündigt wurde..
    Jetzt bin ich aber schon seit dem 14.08.2020 krankgeschrieben und soll Krankengeld bekommen.
    Jetzt hat sich die Krankenkasse gemeldet und will nicht zahlen weil mein Arbeitgeber der Kasse gegenüber gesagt hat es wäre mein eigenes Verschulden das ich gekündigt wurde.
    Meine Frage wäre ob das rechtens ist das die KK die Krankengeldzahlung verweigert
    MfG
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 18.09.2020
    Hallo Andrea, ich kenne natürlich nicht alle Einzelheiten. Doch ich wüsste nicht, warum Sie nun kein Krankengeld erhalten sollten. Selbst wenn Sie selbst gekündigt hätten, sollte es an dieser Stelle kein Problem geben - Sie sind ja schon krank gewesen, als es noch einen aktiven Arbeitsvertrag gab.

    Sollte sich die Kasse weiter anstellen, empfehle ich Ihnen, sich Hilfe zu holen. Zum Beispiel im Rahmen unserer Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Hella Dannenberg
    Hella Dannenberg
    am 22.09.2020
    Ich bin wegen Bossing arbeitsunfähig geschrieben. Bekomme aktuell Krankengeld. Möchte aber nicht mehr zurück zu dem Arbeitgeber.was ist wenn ich fristgerecht kündige, bekomme ich dann weiterhin Krankengeld?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.09.2020
    Hallo Hella, machen Sie das bitte nicht. Wenn Sie kündigen, ist die Gefahr hoch, dass Sie Ihren Anspruch auf Krankengeld komplett verlieren und sofort ins Arbeitslosengeld rutschen. Siehe hier: https://www.sovd-sh.de/2020/01/21/krankenkasse-will-dass-ich-mich-arbeitslos-melde-was-nun/
  • Burkhard
    Burkhard
    am 28.09.2020
    Mein Arbeitgeber ist in der Insolvenz und spricht jetzt Betriebsbedingte Kündigunge aus mit Freistellung.Laut Arbeitgeber müsste ich dann Arbeitslosengeld beantragen.Bin aber Krankgeschrieben und werde auch weiter krank sein.Bekommt dann nicht Krankengeld?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 29.09.2020
    Hallo Burkhard, solange Sie noch einen Arbeitsvertrag haben bekommen Sie Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber - bis zu sechs Wochen lang. Danach ist dann die Krankenkasse in der Verpflichtung, Krankengeld zu zahlen. Auch wenn Sie gekündigt wurden.
  • Stephan Meier
    Stephan Meier
    am 05.10.2020
    Ich bin seit Januar 2020 und auch wohl noch länger krank geschrieben. Jetzt Kündigung zum 30.11.2020 erhalten, gegen diese eine Kündigungsschutzklage läuft und erst 02.2020 vom Arbeitsgericht fortgesetzt wird. Was muss ich unternehmen, um ab dem 01.12.2020 von jemandem Leistung zu erhalten?
  • Stephan Meier
    Stephan Meier
    am 05.10.2020
    Neuer Termin Arbeitsgericht natürlich Februar 2021.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 05.10.2020
    Hallo Stephan, das Krankengeld läuft nach der Lohnfortzahlung längstens 72 Wochen. Das heißt, dass sie auch noch "versorgt" sind, wenn Ihr Arbeitsvertrag zum 01.12.2020 ausläuft.
  • Melissa66
    Melissa66
    am 07.10.2020
    Schönen guten Tag ich habe am 16.08.20 im Krankenhaus gearbeitet und wurde am 09.09.2020 gfristgemäß zum 25.09.20 gekündigt ich bin aber seit 09.09.20 wegen burnout krank geschrien und habe am 22.10.20 ein Termin beim Neurologen.die Krankenkasse meinte ich habe kein Anspruch auf Krankengeld weil ich nicht über 10 Wochen gearbeitet habe meine Frage wäre ob es stimmt. Würde mich sehr freuen über Ihre Antwort.mit freundlichen Grüßen.
  • Christian
    Christian
    am 07.10.2020
    Guten Tag,

    mein befristetes Arbeitsverhältnis endet am 19.12.2020. Seit dem 10.09.2020 bin ich wegen einer schweren Erkrankung längerfristig arbeitsunfähig. Die AU wird nach Auskunft meines Arztes auch mindestens bis in den Februar reinreichen - oder länger. Aktuell bekomme ich noch bis zum 21.10.2020 Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber, danach gibt es dann das Krankengeld der gesetzlichen KV,

    Ich habe bereits vorsorglich ALG 1 bei der Agentur für Arbeit beantragt und ab 20.12.2020 genehmigt bekommen, da ich nicht absehen konnte, wie lange ich krank sein werde.

    Meine Fragen dazu:

    1. Wenn ich jetzt nahtlos (also ohne Fehltage in der Krankschreibung) über das Ende meines Arbeitsverhältnisses am 19.12.2020 krankgeschrieben bin, bekomme ich auch entsprechend lange Krankengeld (max. bis 72 Wochen). Ist das richtig so?

    2. Heißt das in der Konsequenz auch, dass sich der Beginn meiner Arbeitslosigkeit entsprechend verschiebt und die 12 Monate Anspruch auf ALG 1 quasi hinten angehängt werden?

    3. Ich werde in jedem Fall auch für meine Familie und mich Wohngeld/ Lastenzuschuss beantragen müssen, sobald das volle Gehalt wegbricht. Kann man das auch schon beantragen wenn man Krankengeld bekommt? Wie lange würde denn ein Lastenzuschuss gezahlt werden?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.10.2020
    Hallo Melissa, leider kann das gut möglich sein. Ich musste da gerade auch noch einmal recherchieren: Die Krankenkasse muss tatsächlich nur zahlen, wenn man beim Eintritt der Erkrankung Anspruch auf sechs Wochen Lohnfortzahlung hat.

    Wenn das bei Ihnen nicht der Fall ist, sollten Sie sich an die Arbeitsagentur wenden. Wenn Sie auch kein Arbeitslosengeld erhalten, bitte beim Jobcenter melden.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.10.2020
    Hallo Christian, das ist so richtig. Beim Anspruch auf Krankengeld kann dies bis zu 72 Wochen gezahlt werden. Ihr Arbeitslosengeld ruht in dieser Zeit. Nach der Aussteuerung kann das noch einmal wichtig werden. Da Sie bereits einen Antrag gestellt haben, müssten Sie beim Arbeitsamt aber noch über die Veränderung Bescheid geben.

    Wohngeld gibt es normalerweise bis zu zwölf Monate. Es ist aber möglich, die Zahlung zu verlängern.
  • Melissa66
    Melissa66
    am 08.10.2020
    Vielen lieben Dank für Ihre Antwort.also habe ich leider kein Anspruch auf Krankengeld.ich habe davor bevor ich in der neue Arbeit angefangen hatte in einer Bäckerei gearbeitet 2 Jahre lang bis zum 1.408.20 gearbeitet und dann gleich am 16.08.20 Im Krankenhaus das zählt auch nicht oder wie. ? Vielen lieben Dank für ihre schnelle Antwort.
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 08.10.2020
    Wahrscheinlich haben Sie keinen Anspruch. Um das mit Sicherheit zu sagen, müsste man sich Ihre Unterlagen genauer ansehen.

    Normalerweise beginnt der Anspruch auf Lohnfortzahlung erst nach vier Wochen im Betrieb. Es gibt aber auch Ausnahmen, die im Tarifvertrag festgehalten sind.
  • Manuela
    Manuela
    am 19.10.2020
    Hallo,
    Hätte auch eine Frage. Ich bin seit dem 16.09.2020 wegen Bournout krankgeschrieben. Am 29.09.2020 bekam ich meine Kündigung zum 31.10.2020.
    Beim AA hatte ich angerufen und meinten das die KK weiter für mich zuständig sei solange ich krank geschrieben bin.
    Habe heute 19.10.2020 eine weitere AU bis zum 18.11.2020 erhalten, wer bekommt die nun? Der Arbeitgeber, auch wenn er mich freigestellt hat? Arbeitsamt?
    Weil ab dem 01.11.2020 wäre ich ja arbeitslos.
    Und kann ich trotzdem eine Reha beantragen?

    Danke euch für die Antworten
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.10.2020
    Hallo Manuela! Je nachdem, wie lange Sie schon in Ihrem Betrieb waren, sollten Sie zunächst noch Lohnfortzahlung erhalten. Ob Sie danach Krankengeld oder Arbeitslosengeld bekommen, hängt ebenfalls davon ab, wie lange Sie bisher in der Firma sind. Nur bei einem Anspruch auf sechs Wochen Lohnfortzahlung gäbe es im Anschluss auch Krankengeld.

    Erst wenn diese Frage beantwortet ist, wissen Sie, an wen die Krankmeldung geht. An die Firma auf jeden Fall. Und eben zusätzlich an die Stelle, von der Sie Geld erhalten.

    Ich empfehle Ihnen eine persönliche Beratung. An der Schwelle zwischen Kranken- und Arbeitslosengeld bestimmen oft kleinste Details darüber, welchen Anspruch Sie haben. Das sollte sich ein Experte in Ruhe ansehen.
  • Jochen schmid
    Jochen schmid
    am 20.10.2020
    Guten Tag,
    ich bin seit 14.09.2020 und noch mindestens bis 06.11. krankgeschrieben, sollte also ab 26.10. Krankengeld von meiner Krankenkasse erhalten. Gestern habe ich nun eine fristlose betriebsbedingte Kündigung von meinem Arbeitgeber erhalten, bin also zu dem Zeitpunkt, zu dem die Krankenkasse einspringen müsste, arbeitslos.
    Woran orientiert sich nun mein Krankengeld? An meinem bisherigen Gehalt oder am Arbeitslosengeld? Meldung beim Arbeitsamt ist erfolgt, aber noch kein Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt.
    Vielen Dank für Ihre Antwort
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.10.2020
    Hallo Jochen, wenn Sie bereits Arbeitslosengeld erhalten, wenn die 6-Wochen-Frist endet, sollte das Krankengeld auf dieser Grundlage berechnet werden. Sie sollten sich jedoch noch einmal Ihre Kündigung anschauen: Falls diese im Zusammenhang mit Ihrer Erkrankung steht, müsste der Arbeitgeber die vollen sechs Wochen Lohnfortzahlung leisten.
  • Jochen Schmid
    Jochen Schmid
    am 20.10.2020
    Hallo Christian,
    danke für ihre Antwort. Vom Arbeitsamt habe ich den Hinweis erhalten, ab sofort Krankengeld zu beantragen, da das Beschäftigungsverhältnis nach 5 Wochen Krankheit, also vor Ablauf der 6-Wochen-Frist endete. Arbeitslosengeld würde ich dann erst nach Ende der Krankschreibung beantragen/erhalten. Wie berechnet sich in diesem Falle das Krankengeld?
    Mit freundlichen Grüßen
    Jochen
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 20.10.2020
    Hallo Jochen, in diesem Fall würde sich das Krankengeld am letzten Gehalt orientieren. Eine Beispielrechnung dazu finden Sie hier: https://www.sovd-sh.de/2020/04/28/krankengeld/
  • Jochen Schmid
    Jochen Schmid
    am 20.10.2020
    Herzlichen Dank.
  • Elke
    Elke
    am 21.10.2020
    Kollegin ist außerordentlich fristlos zum 20.10.20 gekündigt, aber seit 19.10.20 AU geschrieben. Muss AG Lohnfortzahlung leisten ?
    Danke für Ihre schnelle Antwort
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 21.10.2020
    Hallo Elke, das kommt erst einmal auf den Arbeitsvertrag Ihrer Kollegin an. Wenn Sie gerade erst in der Firma angefangen hat, muss der Arbeitgeber nicht zahlen. Lohnfortzahlung über das Ende des Arbeitsvertrages hinaus muss er auch nur leisten, wenn die Kündigung eindeutig mit der Erkrankung Ihrer Kollegin zusammenhängt.
  • Sandra
    Sandra
    am 25.10.2020
    Guten Tag.
    Bin gerade etwas verzweifelt, hoffe Sie können mir vielleicht einen Tipp geben.
    Ich wurde fristlos gekündigt. Dies heißt, eine 3-monatige Sperre vom Arbeitsamt.
    Im Grunde müsste ich mir nun sofort neue Arbeit suchen, was mir aus gesundheitlichen Gründen gerade unmöglich ist (bin krank geschrieben).
    Heißt das, ich bekomme nun 3 Monate von niemandem irgendetwas?
    Von was soll ich denn dann leben? Bin sehr verzweifelt....
    Freundliche Grüße
    Sandra
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 26.10.2020
    Hallo Sandra, während der Sperre können Sie Arbeitslosengeld II im Jobcenter beantragen. Das gibt es allerdings nur nach einer Bedürftigkeitsprüfung.
  • Andrea B
    Andrea B
    am 27.10.2020
    Hallo,

    ich bin bei einer Personalvermittlung seit Febr. 2020, mein Aufragt lief zum 30.09. aus, daraufhin hat diese mich fristgerecht zum 31.10. gekündigt, aber mit dem Hintergedanken mich halten zu können, auch ggfs erneut einzustellen, wenn sich vorher nichts ergeben sollte.
    I
    Da ich kein ganzes Jahr gearbeitet habe, habe ich kein Anspruch auf ALG1, dsa weiß ich aus Erfahrung schon und auch durch die Arbeitsagentur bei der Meldung Arbeitssuchend mitgeteilt bekommen, beim JobCenter habe ich noch nicht vorgesprochen, da ich im Nov. noch Geld erhalten werde.
    Nun habe ich in den letzten Tagen mehrmalig einen Nervenzusammenbruch gehabt und bin Heute auf anraten der Familie zum Arzt, weil ich nur noch weine, unter Schlafstörungen und div Ängste Existenz und Zukunftsängsten leide, dieser hat mich an einen Psychiater über wiesen und mich für 2 Wochen direkt krankgeschrieben, mit dem Hinweis das dies eine längerer Arbeitsunfähigkeit mit sich bringen könnte.
    Termin usw muß ich Morgen machen, auch meinen "noch Arbeitgeber" Agentur für Arbeit usw informieren.

    Meine Frage nun, sollte ich besser schon einmal meine Krankenkasse informieren?
    Was passiert nun a dem 01.11. in Bezug WELCHES RECHT HABE ICH AUF WELCHE BEZÜGE? Habe soeben schon mit erfahrenen Bekannten gesprochen, welche der Überzeugung sind, das mein 1ter arbeitslosen Tag als LFZ gilt und von der Krankenkasse fortan gezahlt würde. Nach einige Recherchen eben im Netz, ist das aber nicht wirklich deutlich definiert und ich in meiner Depression bekomme gerade noch mehr Ängste, auch vor Finanziellen Steitauseinandersetzungen mit Behörden, Ämtern oder ähnlichem, dem bin ich gerade gar nicht gewachsen Aufgrund meiner Erkrankung. Würde auch die Krankenkasse selbst fragen, aber habe das Gefühl, das diese sich natürlich bei unsichern und unerfahrenen Manchen mit der präsentierten Unsicherheitheit aus der Verantwortung zu nehmen versuchen, auch wenn ich Anspruch hätte?! ich bin was so etwas betrifft null informiert, hatte den Fall einer Krankengeld LFZ erst einmal und das war in einem Beschäftigungsverhältnis und 10 Jahre her. Da ich Morgen/MIttwoch 28.10. alle anrufen möchte/muss, wohl auch die Krankenkasse, wäre ich sehr dankbar über eine rasche Antwort, damit ich mich richtig auf das Telefonat einstellen kann und mich nicht abwimmeln lasse oder ähnliches, was in meiner persönlichen Situation derzeit gut möglich ist, da mir die Energie zur Gegenwähr komplett fehlt und ich Probleme lieber hin als annehme.
    Arbeitgeber -> bekomme ich selbst hin, da ein gutes Verhältnis besteht
    Psychiater -> Termin abstimmen und gut
    Aber nun meine Unsicherheit/Frage
    Arbeitsagentur -> mu0 ich diese informieren, obwohl diese ab dem 1ten keine Zuständigkeit haben?
    JobCenter -> muß ich diese informieren, obwohl ich noch nicht vorgesprochen, noch Anträge gestellt habe bisher?
    und mein ängstliches Sahnestück die BARMR -> an welcher Stelle der Erledigungen sollte ich diese anrufen, wenn ich mit den Ämtern ggfs schon gesprochen habe und den Termin vom Psychiater nennen kann und WIE verhalte ich mich in dem Telefonat -> habe ich Anspruch nach Ablauf der nächsten 3 Tage (Heute Tag 1 der Krankmeldung, also 4 Tage vor Ablauf der gesetztl Kündigungsfrist) direkt Anspruch auf Krankengeld und wenn wie bringe ich dies zum Ausdruck wenn diese erst einmal alles von sich auf die anderen Stellen weisen?

    Über eine rasche und nachvollziehbare Antwort wäre ich Ihnen sehr Dankbar, Andrea
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 28.10.2020
    Hallo Andrea, bitte haben Sie Verständnis, dass wir an dieser Stelle keine detaillierte Beratung machen können. Sie haben viele Fragen - bitte wenden Sie sich an einen Experten, zum Beispiel im Rahmen unserer Sozialberatung: https://www.sovd-sh.de/sozialberatung/
  • Theo Schilling
    Theo Schilling
    am 28.10.2020
    Hallo
    Ich habe meine Arbeit verloren und bin vor 2 Wochen vorher von meinem Psychiater krankgeschrieben worden.
    Ich bekomme seit 3 Wochen jetzt Krankengeld von der Krankenkasse.
    Zur Zeit liege ich im Krankenhaus und bekomme ein neues Knie mit anschließender Rehe.
    Meine Frage ist wer schreibt mich jetzt krank der Psychiater oder mein Orthopäde?
    Meine Krankenkasse sagt mit es muss eine Psychiater machen das kann ich mir aber nicht vorstelle;.
    Können sie mir dazu vielleicht eine Antwort geben.
    Danke
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 29.10.2020
    Hallo Theo, wichtig für die Fortzahlung des Krankengeldes ist: Sie sind aufgrund eines psychischen Leidens krankgeschrieben. Dieselbe Diagnose muss auch auf den Folge-Bescheinigungen stehen. Welcher Arzt diese Bescheinigung nun ausstellt, ist jedoch egal. Das kann theoretisch auch Ihr Hausarzt machen.
  • Sebastian
    Sebastian
    am 02.11.2020
    Guten Tag ich befinde mich seit dem 1.10.2020 im arbeitslosenverhältnis.
    Ich habe am dem 10.11.2020 eine neue Stelle.
    Demnächst steht aber eine Operation an.
    Wie verläuft es, wenn nach der Anstellung krankgeschrieben werde. In welche Höhe erhalte ich dann Krankengeld. Soviel wie das Arbeitslosen Geld, oder soviel wie mein Bruttogehalt hergibt?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 02.11.2020
    Hallo Sebastian, Anspruch auf Lohnfortzahlung gibt es normalerweise erst nach vier Wochen in der neuen Firma. Daran ist auch der Anspruch auf Krankengeld gekoppelt. Bitte lassen Sie sich mit den genauen Zahlen individuell beraten - bei solchen Situationen muss man ganz genau sein, um kein Geld liegen zu lassen.
  • Seden
    Seden
    am 15.11.2020
    Es gibt für den Krankengeldanspruch keine Vorversicherungszeit. Zwar heißt es, das Arbeitsverhältnis muss mindestens vier Wochen bestehen, aber Krankengeld wird ja ohnehin erst ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit gezahlt, also nach der sechsten Woche (in diesen ersten sechs Wochen bekommst du ja Lohnfortzahlung).
  • Mayer
    Mayer
    am 21.11.2020
    Guten Tag
    ichwurde am 2010.20 durch meinen arbeitgeber gekündigt zum 3.11.20
    ich bin seit dem 19.10.20 krankgeschrieben noch bis zum 5.12.20 durchgehend
    nun meine frage
    Ich habe meine abrechnung erhalten nun hat mein Arbeitgeber 2 Kranktage bezahlt den rest vom 21.10 angefangen mit gleitzeit abgeltung und urlaub befüllt
    dann trotz Krankschreibung ist das rechtens
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 23.11.2020
    Hallo, das ist eine arbeitsrechtliche Frage, die wir leider nicht beantworten können. Bitte wenden Sie sich an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.
  • Igor
    Igor
    am 02.12.2020
    Hallo,
    wie sieht es eigentlich aus wenn ich nach meiner eigenen Kündigung längerfristig während der Kündigungsfrist krank werde. Ab wann kann die AA keine Sperre mehr geben. Gibt es dazu eine Regelung?
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 02.12.2020
    Hallo Igor, wenn Sie selbst - ohne einen wichtigen Grund wie zum Beispiel gesundheitliche Probleme - kündigen, kommen Sie wahrscheinlich nicht um die zwölfwöchige Sperre bei der Arbeitsagentur herum. Die von Ihnen beschriebene Kündigung erfolgte ja vor der Krankmeldung. Dazu ist mir keine andere Regelung bekannt.
  • Igor
    Igor
    am 02.12.2020
    Hallo Christian,
    ich versuche es mal präziser, Sagen wir mal das ich bei einem Arbeitgeber 15 Jahre beschäftigt bin und ich einer Aufhebung des Arbeitsvertrages zustimme mit 5 monatiger Kündigungsfrist. Innerhalb dieser Kündigungsfrist tritt eine Arbeitsunfähigkeit ein, die Lohnfortzahlung durch den Arbeitgeber erfolgt 6 Wo,
    danach zahlt die KK Krankengeld bis über das Arbeitsende hinaus, eine Gesundung erfolgt erst in einem Zeitraum >1 Jahr noch vor der Aussteuerung. IDann muss ich ja ALG 1 beantragen (mit den erforderlichen Fristen). Dann wirkt sich die lange Krankheit nicht auf eine Sperrfrist aus ? Im Prinzip ist man ja genug gestraft
    Danke
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 03.12.2020
    Das weiß ich tatsächlich nicht. Fragen Sie am besten einmal im Servicecenter der BA nach. Die Mitarbeiter dort sollten auch solch seltene Fallkonstellationen einordnen können. Wenn Sie mehr wissen, lassen Sie es uns hier im Forum gern wissen.
    • Igor
      Igor
      am 22.12.2020
      Hallo Christian,
      ich habe mich über die BA informiert,
      Es ist so das nach 1 Jahr von Seiten der BA keine Sperre mehr verhängt werden kann,
      (gibts auch einen Paragraphen zu)
      dies trifft dann natürlich bei längerer Krankheit zu.
      Die Sperre kann übrigens auch dann umgangen wenn man nach Eigenkündigung oder auch Aufhebung 1 Jahr keine Leistungen der BA (sog. Dispojahr) in Anspruch genommen werden.
      Den Aussagen zufolge trifft dies aber wohl Arbeitnehmer die eine Hohe Abfindung bei einer Aufhebung erhalten haben. Die haben aber vermutlich andere Sorgen.
      Gruß
      Igor
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.01.2021
      Hallo Igor, vielen Dank für diese Information. Das hilft sicherlich auch anderen Lesern hier auf dem Blog!
    • Kim
      Kim
      am 03.03.2021
      Sehr geehrter Herr Schulz,
      Ich beziehe seit 6 Monaten krankengeld, eine Tagesklinik etc steht an. Nun möchte ich mein Arbeitsverhältnis kündigen, oder einen Aufhebungsvertrag anstreben, bekomme ich dennoch weiter Krankengeld?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 03.03.2021
      Hallo Kim, warum wollen Sie Ihren Job kündigen? Während des Bezugs von Krankengeld ruht Ihr Arbeitsverhältnis ohnehin. Und Sie "fallen" bei einer Kündigung ziemlich sicher direkt ins Arbeitslosengeld: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/krankenkasse-will-dass-ich-mich-arbeitslos-melde-was-nun

      Lassen Sie sich auf jeden Fall noch einmal persönlich beraten, bevor Sie kündigen:
  • Martin
    Martin
    am 13.12.2020
    Sehr geehrter Herr Schultz,
    mein Austrittsdatum bei meinem Arbeitgeber war der 30.11.2020. Ich habe mich fristgerecht bei der Arbeitsagentur arbeitslos gemeldet. Am 23.11.2020 wurde ich erstmal bis zum 06.01.2021 aufgrund einer schweren Krebserkrankung krankgeschrieben und reichte die AU am 23.11.2020 bei meinem Arbeitgeber ein und informierte das Arbeitsamt.
    Zahlt ab dem 01.12.2020 zunächst die Arbeitsagentur und nach sechs Wochen und weiterer lückenloser Arbeitsunfähigkeit die Krankenkasse Krankengeld, bezogen auf mein früheres Gehalt beim Arbeitgeber oder bekommen direkt ab dem 01.12.2020 Krankengeld? Über eine Nachricht von ihnen würde ich mich sehr freuen.
    Mit freundlichen Grüßen
  • Christian Schultz
    Christian Schultz
    am 14.12.2020
    Hallo Martin, in diesem Fall müsste die Krankenversicherung zahlen. Ihr Anspruch auf Arbeitslosengeld ruht dann erst einmal.
  • Lengersdorf
    Lengersdorf
    am 20.12.2020
    Hallo Herr Schulz,

    ich habe selbst in einer Firma zu 30.11.20 gekündigt durch einen Aufhebungsvertrag. Habe dann am 01.12.20 bei einer neuen Firma angefangen. am 07.12.20 erfasste mich eine Virusgrippe und ich wurde bis zum einschliesslich 20.12.20 krank geschrieben. Am 17.12.20
    bekam ich die grundlose fristlose Kündigung von meinem neuen Arbeitgeber. am 18.12.20
    wollte ich mich dann schon Arbeitsuchend melden und die freundliche Dame am Telefon sagte
    das dies erst ab dem 21.12.20 in dem Falle geht. Jetzt frage ich mich wer muss was zahlen? Der Arbeitgeber bis zum 17.12.20? Die Krankenkasse ab dem 18.12.20 bis zum 20.12.20?
    und nach welchem Stand würde dann das Arbeitslosengeld berechnet? Nach neuer Firma oder alter Firma?
    Bekomme ich eventuell eine Sperre? Aber ich habe ja nicht selbst gekündigt jetzt......

    Freue mich auf Antwort....
    Mfg
  • Gülnaz
    Gülnaz
    am 04.01.2021
    Sehr geehrte Damen und Herren,
    Ich bin fristlos gekündigt worden während ich noch krank bin ,wo bin ich jetzt Krankenversichert wo kriege ich jetzt Unterhalt.

    Bedanke mich im voraus auf Ihrem Antwort.
  • Arzu
    Arzu
    am 07.01.2021
    Hallo, ich wurde am 10.12. Wärend meiner Krankheit fristlos gekündigt und mich sofort beim Arbeitsamt gemeldet, sollte aber nach meiner AU nochmal anrufen. Die AU ging bis zum 1.1.21 und am 04.1.21 bekam ich eine neue AU ausgestellt. Hätte ich mich am 4.1. Beim Arbeitsamt melden sollen, oder zahlt das weiterhin die Krankenkasse?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 07.01.2021
      Hallo Arzu, das müsste man sich anhand Ihrer Unterlagen ansehen. Hier kommt es zum Beispiel darauf an, wie lange Sie bereits beschäftigt waren und ob die neue Krankmeldung eine Folgebescheinigung ist. Aber hier im Blog können wir das nicht klären.
  • Hans Holl
    Hans Holl
    am 11.01.2021
    Hallo,
    Ich habe nach lange Dienstjahre eine Auflösungsvertrag wegen Wegfall meines Arbeitsplatzes mit Abfindung am 17.10.2019 zum 30.11.2019 unterschrieben und habe mich sofort beim Arbeitsamt gemeldet.
    Da ich Gesundheitlich sehr angeschlagen war musste ich mich am 25.11.2019 operieren lassen wo ich mich noch nicht erholt habe. Ich bekomme aktuell Krankengeld und langsam überlege ich ins Berufsleben wieder einzusteigen soweit mir die Gesundheit erlaubt.
    Wenn ich mich beim Arbeitsamt melde bekomme ich ein Sperrzeit da ich ursprünglich ein Auflösungsvertrag mit Abfindung unterschrieben habe, dabei wurde damals auch nicht der Kündigungsfrist eingehalten.
    Herzlichen Dank im Voraus.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 11.01.2021
      Hallo Hans, was ist Ihre Frage?
    • Hans Holl
      Hans Holl
      am 14.01.2021
      Hallo Herr Schultz,
      meine direkte Frage ist:
      Bekomme ich bei Antrag ALG 1 eine Sperre, weil ich vor Krankengeld einen Auflösungsvertrag mit Abfindung unterschrieben habe?
      Nach Kündigung habe ich nur Krankengeld erhalten ohne ALG1 Bezug.
      Vielen Dank
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 14.01.2021
      Hallo Hans, da bin ich mir nicht sicher. Aber ich meine, dass es nach dieser langen Zeit keine Sperre mehr gibt. Lassen Sie sich am besten trotzdem noch einmal persönlich beraten.
  • Sonja
    Sonja
    am 11.01.2021
    Hallo Christian,
    mein auf 2 Jahre befristeter Arbeitsvertrag läuft am 15.05.21 aus und wird nicht verlängert.

    Bevor ich mich in eine neue Firma bewerbe, möchte ich die Möglichkeit nutzen, eine längst fällige Reha für meinen Reizdarm zu machen. Welche ich aus Zeitgründen und auch weil ich es meinem Chef nicht antun wollte, bisher nicht gemacht habe.

    Nun stellte ich mir die Frage, was am besten für mich wäre: Soll ich mich kurz bevor mein Arbeits-Vertrag ausläuft krankmelden? Oder soll ich mich zuerst beim Arbeitsamt melden und dann krankschreiben lassen?

    Ps: mein Arzt hat gesagt, dass diese Sanierung so oder so ansteht, entweder -solange es noch geht freiwillig oder - wenn es nicht mehr geht "gesundheitlich gezwungener Maßen". Ist also kein Urlaub für mich.

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Herzliche Grüße
    Sonja
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 11.01.2021
      Hallo Sonja, Ihre Frage kann ich hier im Blog nicht beantworten. Um eine fundierte Empfehlung zu geben, müsste man sich etwas näher mit Ihrer individuellen Situation beschäftigen. Gern können Sie dazu meine Kollegen in der Sozialberatung befragen: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Gogo
    Gogo
    am 14.01.2021
    Guten Tag Herr Schultz

    Ich habe eine Frage, und zwar, ich habe meine Arbeit bis Ende Januar gekündigt. Der neue Vertrag ( schon unterschrieben) fängt am 01.02. Ich bin seit zwei Wochen im krankenhaus bis voraussichtlich Ende Februar. Das habe ich meinem zukünftigen Arbeitgeber mitgeteilt. Er würde gerne das Anfangsdatum auf 01.03 verschieben. Und jetzt meine Frage:bekomme ich für den Monat Februar trotz Selbstkündigung Krankengeld oder Arbeitslosengeld?
    Vielen Dank

    Mit freundlichen Grüßen

    Gloria
  • Eva Schiller
    Eva Schiller
    am 14.01.2021
    Hallo Herr Schultz,
    ich möchte meinen Arbeitsvertrag nach 10jähriger Tätigkeit in einem Betrieb aus gesundheitlichen Gründen zum 28.02.21 entweder kündigen oder einen Aufhebungsvertrag vereinbaren. Ich habe am kommenden Montag ein Gespräch darüber mit der Personalleitung.
    Sobald das klar ist, muss ich mich dann ja ab dem 01.03.21 arbeitslos melden.
    Nun meine Frage:
    Wenn ich vor dem 28.02.21 arbeitsunfähig werden sollte und darüber hinaus dann krank geschrieben werde, komme ich dann direkt in den Krankengeldbezug?
    Viele Grüße
    Eva
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 15.01.2021
      Hallo Eva, ich gehe davon aus. Aber man müsste sich das natürlich noch einmal im Detail anschauen.
  • Krumpholz
    Krumpholz
    am 18.01.2021
    Hallo

    Hab eine Frage.

    Ich habe ein befristetes Arbeitsverhältnis
    Vom 24.02.2020 bis 28.02.2021
    Ich bin seit dem 12.12.2020 krank geschrieben. Am 15.12.2020 kam meine Kündigung per Post zum 15.01.2021.
    Ich habe mich beim Arbeitsamt gemeldet und die meinten ich soll mich melden wenn meine krank Schreibung nicht mehr ist.
    Ich bin jetzt bis zum 19.01.2021 krank geschrieben und habe am 19.01 einen Termin beim arzt.
    Mich interessiert jetzt von wem ich dann weiterhin Geld bekomme, arbeitsamt, Krankenkasse oder sogar mein Chef?

    Mfg Krumpholz
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 19.01.2021
      Hallo, Ihr Chef muss nach der Kündigung nur weiterzahlen, wenn er Ihnen offiziell wegen Ihrer Krankheit gekündigt hat hat. Ansonsten ist die Krankenkasse verpflichtet, Krankengeld zu zahlen.
  • Lorenzo
    Lorenzo
    am 23.01.2021
    Hallo ich habe eine frage,
    Ich wurde am 22.01.2021 fritlos gekündigt, bin ich jetzt trotzdem noch versichert und wer muss die Krankenkassenbeiträge bezahlen, denn ich muss auf arbeitslosengeld 2 warten ob ich es bekomme.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 25.01.2021
      Hallo Lorenzo, der Arbeitgeber zahlt keine Krankenkassenbeiträge mehr. Sie müssen sich umgehend bei Krankenkasse und/oder Arbeitsagentur melden. Wer jetzt zahlt, hängt auch damit zusammen, wie lange Sie vorher gearbeitet haben. Sobald Sie "Hartz IV" bekommen, sind Sie über das Jobcenter krankenversichert.
  • Sabine
    Sabine
    am 02.02.2021
    Hallo Christian,
    ich bin seit 4 Monaten in einem befristeten Beschäftigungsverhältnis. Auf Grund extremen Mobbings habe ich etwas getan, was zu einer fristlosen Kündigung führte. Auf Grund meiner psychischen Vorgeschichte hat mich das alles so aus der Bahn geworfen, dass ich am selben Tag noch zum Arzt gegangen bin und seit dem 28.01. krank geschrieben bin. Das Beschäftigungsverhältnis endet zum 28.01. Lohnfortzahlung muss der AG ja nicht zahlen, allerdings hätte ich so oder so keinen Anspruch, da ich bereits 11 Monate wegen gleicher Diagnose bei einem anderen AG krank war. Habe ich Anspruch auf Krankengeld ab 28.01.?

    LG Sabine
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 03.02.2021
      Hallo Sabine, da gehe ich von aus. Aber sicher beantworten können wir das nur, wenn wir uns die Unterlagen anschauen.
  • S. Bauer
    S. Bauer
    am 06.02.2021
    Lieber Herr Schultz!

    Ich bin seit 2 Jahren in einer Praxis beschäftigt und nun seit 11.1.21 ununterbrochen krank geschrieben. Wegen einer geplanten Operation an der Halswirbelsäule vermutlich auch noch länger.

    Am 19.1.21 erhielt ich von meinem Arbeitgeber die Kündigung zum 28.2.21 und bis 19.2 erhalte ich 6 Wochen Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.

    Nun teilte mir eine Mitarbeiterin meiner gesetzlichen Krankenkasse mit, dass sie nur bis 28.2 Krankengeld zahlen würden und ich mich ab 1.3 arbeitslos melden muss. Ich bin aber gar nicht arbeitsfähig ab 1.3!

    Meines Erachtens nach ist die Krankenkasse doch auch nach einer Kündigung für die Zahlung von Krankengeld zuständig, wenn die Arbeitsunfähigkeit weiter andauert.

    Bitte um Information, was ich tun soll bzw an wen ich mich mit diesem Problem wenden soll. Die Krankenkasse zahlt jedenfalls nur bis zum Ende des Bestehen meines Arbeitsvertrages.

    Herzlichen Dank,

    Silvia Bauer
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 08.02.2021
      Hallo Silvia, Sie haben grundsätzlich Recht. Nach der Lohnfortzahlung sollte die Kasse Ihnen eigentlich Krankengeld zahlen. Aber es gibt natürlich Details, die dagegen sprechen können. Ich empfehle Ihnen auf jeden Fall, dass Sie sich persönlich anhand Ihrer Unterlagen beraten lassen.
  • Edith Rose
    Edith Rose
    am 09.02.2021
    Hallo.
    Ich habe am 23.11.2020 einen Teilzeit Job angefangen.
    Bin am 28.11.2020 krank geworden. War ab dem 11.12.2020 im Krankenhaus bis zum 8.01.2021. Habe am 14.12.2020 fristlose Kündigung bekommen. Antrag Jobcenter wurde abgelehnt da ich in einer Bedarfsgemeinschaft lebe. Bin noch bis zum 12.2.2021 krank geschrieben .erhalte von niemandem Geld und muss dann monatlich 188.euro selber zahlen an die Krankenkasse.!?! Aber habe keinerlei Einkommen.
    Nun meine Frage..Habe ich Recht auf Krankengeld wenn ich weiterhin krank geschrieben werden sollte ? Ich war ja praktisch nur 5 Wochen angestellt auf Teilzeit.

    Ich hoffe sie können mir da weiter helfen...
    LG .
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 09.02.2021
      Hallo Edith, das hängt unter anderem davon ab, wie lange Sie zuvor bereits sozialversicherungspflichtig angestellt waren. Wirklich beantworten können wir diese Frage nur, wenn wir Einblick in Ihre Unterlagen bekommen. Das können Sie mit den Kollegen aus der Sozialberatung klären: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Nicole Stein
    Nicole Stein
    am 15.02.2021
    Hallo
    Ich bin seit dem 25.09.2020 krankgeschrieben und wurde darauf gekündigt. Jetzt bin ich immer noch wegen der selben Krankheit krankgeschrieben. Aufgrund das ich dann auch noch corona positiv war und ich dadurch nach der Quarantäne auch noch konzentrationschwäche,geschmacksverlust und Schlafstörungen habe und durch den ganzen Stress an Depressionen leiden, will mich mein Arzt weiter krank schreiben,obwohl ich eigentlich wegen der ersten Krankheit vom 25.9 wieder arbeiten gehen kann. Nun möchte ich wissen,ob die Krankenkasse weiter Krankengeld bezahlt,obwohl sich der dignoseschlüssel ändert oder wie sieht das nun aus. Vielen Dank für ihre Antwort
  • Hans-jürgen Dittrich Dittrich
    Hans-jürgen Dittrich Dittrich
    am 15.02.2021
    Bei der Firma war ich 10 Wochen beschäftigt. Vorher habe ich Praktikum in Paris gemacht und dort war ich vom Arbeitsgeber bei Krankheit durch Übernahme der Kosten abgesichert. Ich bin am 15.12.2020 fristlos gekündigt worden. Bin ab diesem Termin wegen Burnout und physischen Problemen krankgeschrieben und in dauerten Krankenstand, sowohl stationär ( 5 Wochen) auch sonst ohne Unterbrechung. Meine Krankenversicherung ist die AOK. Woher bekomme ich Krankengeld (Arbeitgeber Krankenversicherung?) und die Kosten der Behandlung. Der Krankentransport von einer Praxis in eine Klinik (Selbstmordgefahr) wurde von der Krankenkasse nicht bezahlt.
  • Mona
    Mona
    am 23.02.2021
    Guten Tag,

    Ich bin seit 15.06.20 krankgeschrieben. Werde voraussichtlich noch weiterhin krankgeschrieben. Wie ist das wenn der AG mich während ich krank bin, kündigt. Ist KK weiterhin zuständig oder Jobcenter?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 25.02.2021
      Hallo Mona, normalerweise erhalten Sie in diesem Fall weiter Krankengeld.
  • Christian
    Christian
    am 24.02.2021
    Hallo,

    ich bin seit Juli 2020 krankgeschrieben und bekomme seit September Krankengeld. Ich möchte mein Arbeitsverhältnis aus psychischen Gründen kündigen. Wird das Krankengeld nach meiner Kündigung an meinem Arbeitslohn oder meinem eigentlichen Arbeitslosengeld bemessen? Ich wäre nach der Kündigung weiterhin krank geschrieben.

    Vielen Dank.

    Viele Grüße

    Christian
  • Birgit Hellgeth
    Birgit Hellgeth
    am 01.03.2021
    Hallo,
    Nach langer Krebserkrankung habe ich im April 2020 wieder eine Arbeit begonnen.
    Im September bin ich gestürzt und bin auch jetzt noch krank allerdings wurde ich zum 30.11.2020 gekündigt.
    Da mein Beschäftigungsverhältnis zu kurz war habe ich keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld.
    Aber habe ich nicht Anspruch auf Krankengeld?

    Freue mich auf ihre Antwort
    Birgit
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 02.03.2021
      Hallo Birgit, das müsste man sich im Detail anschauen. In der Regel gibt es Anspruch auf Krankengeld.
  • Anja
    Anja
    am 02.03.2021
    Guten Morgen,
    meine Frage an Sie, ich bin seit Januar 2020 krankgeschrieben und beziehe Krankengeld, Kündigung war dann zum ende Februar 2020 - ob ich nach 78 Wochen Krankengeld arbeitsfähig sein werde, ist noch leider unklar. Habe ich dann Anspruch auf ALG 2 oder ALG 1? wann muss ich mich melden? (eine Meldung hatte ich vorsichtshalber nach der Kündigung trotz Krankmeldung bereits getätigt)
    Oder muss ich Übergangsgeld (wo?) beantragen? Aktuell erhalte ich keine weiteren Zuschüsse und habe große Probleme meinen monatlichen Unterhalt zu bestreiten. Ich habe vorher meine Ausbildung in einer Firma gemacht und war dort nach Abschluss über 2 Jahre angestellt.
  • Örni
    Örni
    am 04.03.2021
    Hallo wurde nach 13 Jahren zum 31.03.21 gekündigt ,heißt am 28.10.20 erhalten, darin sind 5 Monate Kündigungsfrist. Beim Arbeitsamt fristgemäss gemeldet, wenn ich jetzt innerhalb der Kündigungsfrist langfristig krank werde, wer bezahlt dann? Krankengeld oder Arbeitslosengeld?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 05.03.2021
      Hallo Örni, nach der Lohnfortzahlung sollten Sie dann Krankengeld erhalten.
  • Heidi
    Heidi
    am 05.03.2021
    Guten Abend
    Ich bin seit 6 Monaten in einem ambulanten Pflegedienst beschäftigt. Ich komme jedoch langsam an meine Grenzen, da ich dem Druck nicht mehr gewachsen bin. Ich bin 58 Jahre, fahre täglich 2 Schichten, manchmal sogar 3. Da kommen schon mal 280 km zusammen, Zeit für die Patienten bleibt da leider nicht. Mein AG würde mir bei Au innerhalb von 6 Wochen sofort kündigen. Wonach richtete sich dann mein Krankengeld? Nach dem Brutto-bzw. Netto verdienst oder nach dem ALG?
  • Karin
    Karin
    am 16.03.2021
    Hallo, ich hab eine Frage bzgl. Krankengeld und Freistellung vom Arbeitgeber.
    Ich erhalte zur Zeit Krankengeld, bin gekündigt zu Ende Juli 21 und freigestellt. Wahrscheinlich bin ich allerdings weiterhin krank.
    Kann ich auch während der Freistellungszeit weiterhin Krankengeld bekommen
    oder muss ich mich gesund schreiben lassen ? ( obwohl ich es im Grunde nicht bin)
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 17.03.2021
      Hallo Karin, das Krankengeld läuft auch weiter, wenn Sie "freigestellt" sind.
  • Nicole
    Nicole
    am 18.03.2021
    Hallo, auch mir geht es ähnlich und ich weiß nicht wie ich mich verhalten soll. Ich bin seit 4.1. In einem unbefristeten Arbeitsverhältnis mit einer Probezeit von 6 Monaten und einer Kündigungsfrist von gerade mal 2 Tagen mit Berufung auf einen Manteltarifvertrag wo ich nichts Handfeste recherchieren konnte(Sicherheitsdienst wach gewerbe Sachsen Anhalt ). Auch hier weiß ich schon nicht ob das rechtens ist. Im Internet finden sich mehrere Aussagen(ja ist rechtens/ nur in den ersten 2 Monaten dürfen 2 Tage fristen sein danach nach BGB 2 Wochen) das allein ist schon alles nicht verständlich für mich. Nun musste ich mich Anfang der Woche krank melden und habe am Dienstag direkt die Kündigung via Posteinwurf zum 18. 3.Bekommen. Ich bin aber erstmal bis 19. 3.krank geschrieben und muss morgen auch wieder hin. Gesundheitlich geht es mir immernoch nicht besser und ich werde bestimmt noch weiter krank geschrieben. Nun weiß ich ehrlich gesagt nicht wie ich mich verhalten soll, ich bin ja noch nicht genesen, soll ich /darf ich den Krankenschein noch beim Arbeitgeber einreichen oder nicht? Arbeitslos kann ich mich ja auch noch nicht melden wenn ich noch nicht gesund bin... Bin echt ratlos und hoffe auf Hilfe
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 19.03.2021
      Hallo Nicole, die Krankmeldung muss solange zum Arbeitgeber, bis der Arbeitsvertrag ausläuft. Ansonsten müssen Sie sich ab dem Zeitpunkt, an dem Sie von Ihrer Kündigung erfahren, bei der Bundesagentur für Arbeit bzw. beim Jobcenter melden.
    • Nicole Esche
      Nicole Esche
      am 20.03.2021
      OK.. Aber wann ist das denn?
      Also ich wurde am 15.3 bis 19.3 krankgeschrieben. Habe am 16. 3. Die Kündigung zum 18.3 bekommen( laut Vertrag nur 2 Tage kündigungsfrist). Jetzt bin ich erstmal noch bis. 29.3. Weiter krank geschrieben. Also erstmal weiter beim Chef abgeben???
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 22.03.2021
      Die Krankmeldung muss so lange zum Arbeitgeber, bis der Arbeitsvertrag ausgelaufen ist.
  • Nicole
    Nicole
    am 23.03.2021
    Und wann ist das in meinem Fall?. Wenn ich den 1. Tag wieder arbeitsfähig gesund wäre oder war das am 18.3.?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 23.03.2021
      Sie schreiben ja, dass Ihr Vertrag zum 18.03. endet. Anschließend müssen Sie Ihre Krankmeldung nicht mehr in die Firma schicken.
  • Michael
    Michael
    am 25.03.2021
    Hallo!

    Ich wurde zum Ende März 2021 in der Probezeit gekündigt. Ich habe generell Anspruch auf Alg I und habe meinen Antrag auf Arbeitslosigkeit am Tag der Kündigung bei der BA eingereicht. Alle nötigen Unterlagen liegen auch vor.

    Nun bin ich aber ab dem 25.3. krankgeschrieben bis Mitte April, und wahrscheinlich wird es auch länger dauern.

    Die BA sagt: Wir zahlen nicht, der Beginn der Arbeitslosigkeit und damit des Leistungsbezugs liegt frühestens Mitte April.

    Aber ich bin auch noch keine sechs Wochen krank, heißt das, dass ich auch kein Krankengeld bekomme? Und wer zahlt dann, muss ich etwa einen Antag auf Alg II beim Jobcenter stellen?
  • Maria Concetta Di Chiara
    Maria Concetta Di Chiara
    am 30.03.2021
    Hallo, ich habe am 01.12.2020 einen Teizeit Job angefangen.
    Bin am 12.02.21 Krank geworden. Am 18.02 21 bekommen die Kündigung bis 05.03.21. Ich habe am 19.02.21 sofort beim Arbeitsamt gemeldet, in der Zeit bin ich immer noch krankgeschrieben.
    Der Bundes Agentur für Arbeit hat am 17.03.21 eine Ablehnung Antrags auf Arbeitslosengeld , weil ich bin noch krankgeschrieben!
    Frage: bekomme ich Krankengeld und wenn ja , ab 06.03.21 oder später?
    Danke und Grüße Maria
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 31.03.2021
      Hallo Mario, normalerweise müssten Sie Krankengeld bekommen - ab dem ersten Tag nach Ende Ihres Arbeitsvertrages.
  • Sonja
    Sonja
    am 01.04.2021
    Hallo Christian,

    ich habe/wollte auf ärztlichen Rat kündigen und habe von meinem Arbeitgeber einen Aufhebungsvertrag angeboten bekommen. So war ich nun während der regulären Kündigungsfrist freigestellt. Vor dem Aufhebungsvertrag war ich krank geschrieben- nach fehl geschlagener Wiedereingliederung.
    Ich habe mich bereits Anfang Januar bei der Agentur für Arbeit gemeldet. Nun ist es leider so, das ich mich noch nicht für vermittlungsfähig halte und möchte mich erneut arbeitsunfähig melden. Das müsste ja dann an die Agentur für Arbeit gehen. Falle ich gleich wieder ins Krankengeld oder ist nun die Agentur für eine "Lohnfortzahlung" zuständig?

    Vielen Dank und beste Grüße
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 06.04.2021
      Hallo Sonja, das liest sich so, als ob es dann weiter Krankengeld gäbe. Aber ohne Details lässt sich so etwas nicht immer eindeutig bestimmen. Ich rate in solchen Situation immer zu einer persönlichen Beratung.
  • Thomas
    Thomas
    am 13.04.2021
    Hallo Christian,

    ich wurde zum 31.03.2021 von meinem Arbeitgeber gekündigt und bin seit dem 31.03.2021 bis vorerst 28.04.2021 von einem Facharzt arbeitsunfähig krank geschrieben. Ich bin privat krankenversichert und habe eigentlich erst Anspruch auf Krankentagegeld ab dem 43. Tag. Wie verhält es sich in dem Fall, da der AG ja keine Lohnfortzahlung leisten muss und ich ab dem 01.04.2021 arbeitslos bin? Habe ich ab dem ersten Krankheitstag Anspruch auf Krankentagegeld?

    Besten Dank
    Thomas
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 13.04.2021
      Hallo Thomas, leider kennen wir uns beim SoVD mit privaten Versicherungsbedingungen nicht aus. Fragen Sie am besten einmal bei der Verbraucherzentrale nach.
  • Iveta
    Iveta
    am 17.04.2021
    Guten Tag, ich komme aus der Slowakische Republik und war in Deutschland beschäftigt. Da ich schwanger war, ziehe ich wieder zurück in die Slowakei, mein Arbeitgeber hat mich von Wohnsitz in Deutschland abgemeldet (ich habe als Pflegerin gearbeitet, ich habe bei Ihm im Haus gewohnt). Jetzt war ich mit Kind im Erziehungsurlaub, das Arbeitsverhältnis wurde nicht beendet. Im märz bin ich schwer erkrannkt, könnte also nicht die Arbeit wieder auftretten. Mein Arbeitgeber hat mir Lohnvortzahlung bezahlt, nach 4 Wochen habe ich eine Kündigung erhalten zum 30.4. Es hat mir eine Frau von AOK angerufen und mir gesagt, dass die AOK will mit mir eine neue Therapie besprechen und ich soll nach Deutschland kommen und ich soll mir einen deutschen Arzt suchen. Dies ist aber aufgrund meine Erkrankung nicht möglich. Meine Frage ist, ob ich mich bei AA melden sollte (ich habe Anspruch auf Arbeitslosengeld). Wird mir AOK weiter nach 30.4. Krankengeld bezahlen? Wer bezahlt die Sozialabgaben, bzw. Krankenversicherung? Vielen Dank
  • Max Wilde
    Max Wilde
    am 27.04.2021
    Hallo Christian,

    ich habe fast die Probezeit bestanden. Die Probezeit endet Anfang Mai. Bin aber seit zwei Wochen arbeitsunfähig und werde voraussichtlich eine längere Zeit krankgeschrieben bleiben. Die Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall endet dementsprechend am 24.05.21.

    Was würde jetzt passieren wenn ich eine Kündigung erhalte? Diese hätte, bis jetzt, nur eine zweiwöchige Frist. Zudem ist der Arbeitgeber ebenfalls insolvent - der Arbeitgeber könnte mich wegen Krankheit oder betriebsbedingten Gründen kündigen. Was würde auf mich zu kommen, wenn ich eine Kündigung erhalte und die der Einstieg ins Krankengeld noch nicht geschehen ist?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 28.04.2021
      Hallo Max, solange Ihr Arbeitsvertrag noch läuft, würden Sie dann Lohnfortzahlung erhalten - eben bis zu sechs Wochen. Danach müsste dann die Krankenkasse zahlen.
    • Max Wilde
      Max Wilde
      am 28.04.2021
      Danke für die schnelle Antwort.
      Ich frage jetzt explizit:
      Meine Krankschreibung geht noch bis 7 Mai. Würde ich diese Verlängern lassen (für weitere x Wochen), würde mir die Krankenkasse - trotz Kündigung zum 8. Mai (vom Arbeitgeber) - so oder so einspringen und mir Krankengeld zahlen?

      Arbeitssuchend gemeldet habe ich mich zwar, aber ich darf mich erst arbeitslos melden sobald ich gesund bin. Für mich stellt sich die Frage was klüger ist, erst mal Krankengeld beziehen, obwohl ich gar nicht mal weiß ob ich Krankengeld kriegen kann, da der baldige Ex-Arbeitgeber mich zum 8/9.Mai los ist. Und ich bin j-e-t-z-t erst in der dritten Woche krank geschrieben. Ich weiß nicht ob ich überhaupt Krankengeld erhalten würde von der Krankenkasse, trotz Arbeitslosigkeit. Agentur für Arbeit sagt solange ich krank bin oder krank bleiben muss, erhalte ich kein Geld von der Agentur für Arbeit.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 28.04.2021
      Wir können hier im Blog leider nicht auf individuelle Situationen eingehen. Das wäre auch nicht seriös, weil viele Dinge von Details abhängen. Daher sollten Sie sich in jedem Fall noch einmal persönlich beraten lassen.
  • Konni
    Konni
    am 28.04.2021
    Hallo,
    ich habe am 01.02.2021 einen neuen Arbeitsplatz angenommen. Zuvor bekam ich Hartz IV. Nun bin ich seit dem 19.04 bis 11.05.2021 krank geschrieben. Aufgrund mehrerer Todesfälle in der Familie bin ich psychisch angeschlagen. Nun bekam ich heute den 27.04.21 die Kündigung zum 30.04.2021. Im Arbeitsvertrag ist die 3 Kalendertage-Kündigung bei einem Arbeitsverhältnis zwischen 4 Wochen und 6 Monaten aufgeführt. Geklärt werden muss noch ob er trotzdem nach der Probezeit von 4 Wochen mindestens 2Wochen Kündigungsfrist einhalten muss. Und nicht nur 3 Kalendertage. Meine Frage ist, da ich erst seit dem 01.02.2021 dort beschäftigt bin und seit dem 19.04.2021 bis zum 11.05.2021 krankgeschrieben bin ob ich dann Krankengeld ab dem 01.05.2021 bekomme? Arbeitslosengeld kann ich solange ich AU bin nicht beantragen. So wie mein Arbeitgeber sagt, wird er an der Kündigung zum 30. 04.2021 festhalten. Bekomme ich dann Krankengeld solange ich AU bin?? Ich bin gerade verzweifelt und am Boden zerstört
    MfG Konni
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 28.04.2021
      Hallo Konni, nach dem, was Sie schreiben, sehe ich schon die Krankenkasse in der Pflicht zur Zahlung von Krankengeld. Aber das müsste man sich noch einmal genau anhand Ihrer Unterlagen anschauen.
  • Donate Sakiri
    Donate Sakiri
    am 03.05.2021
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin seit dem 18.01.2021 krankgeschrieben. Die 6 Wochen Lohnfortzahlung habe ich vom Arbeitgeber erhalten und nun bekomme ich Krankengeld. Aufgrund einiger nicht ganz korrekten Arbeitsweise durch den Chef möchte ich nicht mehr in dieser Firma arbeiten, auch hat der AG kurz nach meiner Krankmeldung eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Die Firma umfasst an MA den Chef, die Neue, 1 Gewerblichen Mitarbeiter in Vollzeit und 2 MA auf 450,00 Euro Basis. Ich möchte dort nicht mehr hin, jedoch befürchte ich, wenn ich selbst kündige, dass ich dann eine Sperre von der Arbeitsagentur erhalte. Der AG ist nicht bereit mir zu kündigen. Was kann ich machen?
    Im Voraus Danke für eine Beantwortung.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 03.05.2021
      Hallo Donate, diesen Fall muss man sich ganz genau anschauen. Grundsätzlich müssen Sie ja nicht kündigen - Krankengeld gibt es auch bei bestehendem Arbeitsvertrag. Selbst danach ist der Job kein Hindernis, um weitere Geldleistungen zu erhalten.

      Aber um für Sie eine individuelle Lösung zu finden, sollte man sich den Fall immer persönlich anschauen.
  • Kai
    Kai
    am 04.05.2021
    Hallo, ich habe folgende Frage: meine Probezeit endet in 5 Wochen, dann bin ich 6Monate bei diesem Arbeitgeber. Leider bin ich aktuell erkrankt, bekomme Krankengeld und habe eine ambulante Rehabilitation beantragt, dazu riet mir meine Fachärztin und ich habe meiner Vorgesetzten dies direkt anständig und so transparent als nötig mitgeteilt. Ist es trotzdem möglich das mein Arbeitgeber mir fristgerecht in der Probezeit kündigt?
    Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen.
    MfG
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 05.05.2021
      Hallo Kai, wir sind zwar keine Experten im Arbeitsrecht. Aber soweit ich weiß, ist eine fristgerechte Kündigung in der Probezeit immer möglich. Auch bei Krankheit.
  • Gianni Scelsi
    Gianni Scelsi
    am 16.05.2021
    Hallo habe eine Frage . Ich arbeite seit fast drei Wochen neu in einem Betrieb . Habe eine Probe Zeit . Habe eine fristgerechte Kündigung abgegeben . Müsste zwei Wochen jetzt noch arbeiten . Das wollte ich ja auch . Aber der Chef will das ich mit eine krank Meldung hole . Weil er mich nicht mehr sehen will . Zahlt er mir trotz seine Entscheidung das ich nicht mehr kommen soll mein Lohn .
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 18.05.2021
      Hallo Gianni, Anspruch auf Lohnfortzahlung haben Sie erst nach vier Wochen im neuen Job. Wenn Sie sich jetzt krankschreiben lassen, müsste Ihr Chef kein Gehalt mehr zahlen. Sie würden dann Krankengeld von der Krankenkasse bekommen, das ist etwas weniger als Ihr Gehalt.
  • Kordula Müller
    Kordula Müller
    am 18.05.2021
    Sehr geehrter Hr. Schultz,
    Ich befinde mich derzeit in einer tagesklinischen Behandlung. Während der Zeit hier, habe ich mich dazu entschieden mein Arbeitsverhältnis (bestehend seit 2002) zu kündigen, da ich es aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr packe, dort zu arbeiten. Habe aber bisher noch keine Kündigung eingereicht. Nun wurde mir mitgeteilt, dass demnächst eine Entlassung ansteht, höchstwahrscheinlich arbeitsfähig. Im Telefonat erklärte mir die Agentur für Arbeit, dass ich erst einen Antrag auf ALG I stellen kann, sobald ich arbeitsfähig bin, im Moment ist ein Antrag noch nicht möglich. Das bedeutet aber gleichzeitig, dass ich die Frist der Meldung 3 Monate vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht einhalten kann. Sodass mir eine Sperrfrist droht. Zusätzlich erklärte die Dame am Telefon, dass ich mich bei meinem jetzigen Leistungserbringer (Krankenkasse KG) erkundigen soll, ob sie weiterhin die Leistungen übernehmen. Hätte ich bei weiterer Arbeitsunfähigkeit nach der Entlassung hier z.B. durch meinen Hausarzt ANspruch auf KG weiterhin? (dieselbe Diagnose)
    Wie kann ich weiter vorgehen? Was wäre die beste Lösung?

    Danke, LG K.M.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 18.05.2021
      Hallo Kordula, solange Sie krankgeschrieben sind und die maximal 72 Wochen noch nicht erschöpft sind, haben Sie nach Ende der Reha Anspruch auf Krankengeld.

      Was die beste Strategie für die kommenden Woche ist, kann nur im Rahmen einer persönlichen Beratung ermittelt werden. Meine Kollegen helfen Ihnen dabei gern: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • A.T.
    A.T.
    am 27.05.2021
    Hallo Herr Schultz,

    ich wurde innerhalb meiner Probezeit gekündigt, da der Betrieb eingestellt werden soll. Es steht aber kein Grund auf der Kündigung. Diese wurde am 10.05.21 ausgestellt, zum 31.05.2021. Derzeit bin ich krankgeschrieben. Wenn diese Krankschreibung länger andauert, wer zahlt dann? Der Arbeitgeber würde ja normalerweise 6 Wochen zahlen, da bin ich aber bereits nach zwei Wochen gekündigt. Zahlt dann erst 4 Wochen das Arbeitsamt und dann übernimmt die Krankenkasse oder geht es dann wegen der Probezeit direkt an die Krankenkasse?

    Viele Grüße
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 27.05.2021
      Hallo, Ihr Arbeitgeber muss nur bis zum Auslaufen des Arbeitsvertrages zahlen. In dieser Situation bin ich mir nicht ganz sicher. Ich denke, dass im Anschluss die Krankenkasse zahlen muss. Aber fragen Sie lieber noch einmal anhand Ihrer Unterlagen in unserer Sozialberatung nach: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Michelle
    Michelle
    am 02.06.2021
    Guten Abend. Ich Frage für meine Mutter!
    Meine Mutter arbeitet seit Oktober 2020 in einem klein Unternehme, so jetzt ist sie seit dem 25.05.2021 krankgeschrieben und wird auch noch etwas länger krank sein. So daß sie am 06.07.2021 ins Krankengeld fällt. Jetzt hat ihre Chefin zu ihr gesagt sobald sie ins Krankengeld fällt wird sie schriftlich gekündigt werden. Meine Frage ist jetzt. Bekommt sie dann trotzdem Krankengeld auch wenn sie die Kündigung vor dem 06.07 bekommt? Wenn nicht von wo bekommt sie dann Geld weil sie kein Arbeitslosen Geld bekommt, denn sie hat ja kein Jahr gearbeitet? Und Harz 4 würde sie auch nicht bekommen da ihr Verlobter einkomm bekommt. Ich hoffe sie können mir schnell helfen.

    Vielen Dank!
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.06.2021
      Hallo Michelle, Ihre Mutter hat auch Anspruch auf Krankengeld, wenn der Arbeitsvertrag ausgelaufen ist. Die Krankengeld-Zahlung ist nicht an den Job gekoppelt. Im Arbeitsrecht kenne ich mich nicht so gut aus - aber die Firma wird Ihre Mutter ja nicht fristlos kündigen - und bis zum Ende des Arbeitsvertrages hat sie ja vermutlich Anspruch auf Lohnfortzahlung. Im Notfall einen Anwalt einschalten.
  • Uli
    Uli
    am 03.06.2021
    Sehr geehrter Herr Schulz,

    ich scheide zum 30.6.21 aus meinem Unternehmen aus.
    Habe zuvor mit Hilfe des Integrationsamtes einen Aufhebungsvertrag vereinbart, da das Integrationsamt sonst einer betriebsbedingten Kündigung zugestimmt hätte.

    Die Arbeitsagentur hat mich nun mit einer Sperrfrist (4,5 Mo) und Ruhezeit (10 Mo) belegt und würde mir erst ab 04/2022 Leistungen bezahlen.

    Jedoch bin ich jetzt seit 1 Woche bis auf Weiteres, d.h. über das Beschäftigungsende hinaus krankgeschrieben.

    Erhalte ich trotz der Sperre/Ruhezeit des AA von meiner Krankenkasse ab dem 1.7.21 Krankengeld, da ich bereits vor dem Ausscheiden krank geschrieben war?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 04.06.2021
      Hallo Uli, davon gehe ich aus. Aber um das genau zu beurteilen, müsste man sich Ihre Unterlagen genauer anschauen. Das geht bei uns nur im Rahmen der Sozialberatung.
    • Uli
      Uli
      am 05.06.2021
      Hallo Herr Schulz,

      ok, das beruhigt mich schon etwas.

      Aber gibt es zu dieser Angelegenheit irgendwelche Unterlagen/Informationen/Urteile auf die ich mich berufen kann bzw. wo ich meine letzten Zweifel beseitigen kann?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 07.06.2021
      Nein, solches Material haben wir beim SoVD nicht. Das liegt aber auch daran, dass jeder Fall sehr individuell ist. Lassen Sie sich unbedingt persönlich beraten - bei einem Fachanwalt für Sozialrecht, dem SoVD oder einer anderen Organisation.
  • Pia G.
    Pia G.
    am 06.06.2021
    Ich bekomme noch bis zum 05.07.21 Krankengeld. Dann sind die 78Wochen rum. Mein Arbeitsvertrag besteht noch immer ohne Kündigung. Muss ich mich trotzdem beim Arbeitsamt arbeitslos melden? Mein zuletzt ausgeführten Beruf kann ich nicht mehr ausüben und mein Antrag auf EUR wurde abgelehnt
  • Kerstin
    Kerstin
    am 11.06.2021
    Wenn ich meinen laufenden Vertrag kündige (8 Jahre Betriebsangehörigkeit))und vorher schon krank geschrieben war, also 8 Wochen insgesamt. Bekomme ich nach der der Kündigung auch weiter Krankengeld wenn ich weiterhin krank geschrieben werde? Oder eine Sperre bei der Krankenkasse?
  • Sebastian
    Sebastian
    am 24.06.2021
    Guten Tag,

    Ich habe zum 30.6 die betriebsbedingte Kündigung erhalten. Nun bin ich erkrankt für längere Zeit. (Ab 24.6.)
    Wenn ich das alles richtig verstehe, bekomme ich bis zum 30.6. Geld vom Arbeitgeber.
    Wer zahlt mir dann die Zeit bis das Krankengeld einsetzt nach besyhäftigungsende? Und wieviel Prozent meines Gehalts bekomme ich bis dahin?
    Bitte um schnelle Antwoe5und Hilfestellung
  • Bernd K.
    Bernd K.
    am 26.06.2021
    Hallo,
    ich habe nach 15 Jahren einen Aufhebungsvertrag unterschrieben mit einer Freistellung der gesetzlichen Kündigungsfrist. Nun habe ich erfahren das ich 2 Tage vor Beschäftigungsende Krankgeschrieben werde und ein Krankenhausaufenthalt geplant ist. Ich bin Arbeitssuchen gemeldet, Arbeitslos zum 01.07.2021gemeldet und habe einen Arbeitslosengeldantrag gestellt, allerdings wird der noch nicht bearbeitet da die Unterlagen noch nicht komplett eingereicht werden können.
    Meine Frage bekomme ich Krankengeld ab 01.07.2021 und noch viel wichtiger bin ich Krankenversichert? Krankenhausaufenthalt ist dann ab 02.07.2021 geplant.
    Vielen Dank im Voraus für Ihre Antwort
    Bernd
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 28.06.2021
      Hallo Bernd, das Wichtigste zuerst: Nach dem Ende des Arbeitsvertrages sind Sie noch einen Monat über den Nachversicherungsschutz in der Krankenkasse abgesichert. Erst danach kann der Versicherungsschutz enden.

      Alles andere sollten Sie in jedem Fall in einer persönlichen Beratung - anhand Ihrer Unterlagen - klären: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Lara
    Lara
    am 28.06.2021
    Hallo,

    ich wurde ordentlich gekündigt, da ich aufgrund meiner psychischen Erkrankung keine gute Arbeit leiste (wurde nicht in der Kündigung erwähnt).

    Vor der Kündigung habe ich bereits den Entschluss gefasst mich an eine Tagesklinik + Psychiater zu wenden, wobei hier längere Wartezeiten sind und ich somit noch nicht krankgeschrieben bin.

    Könnte dies ein Problem wegen dem Arbeitslosengeld bedeuten? Ich sollte wahrscheinlich nächsten Monat einen Platz bekommen, allerdings wäre nächster Monat auch mein erster Monat arbeitslosengeld..

    MfG
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 28.06.2021
      Hallo Lara, wenn Sie länger als sechs Wochen während des Bezugs von ALG krankgeschrieben sind, übernimmt nach diesem Zeitraum die Krankenkasse.
  • Anna
    Anna
    am 30.06.2021
    Hallo, ich bin seit November 2021 krank geschrieben. Ich habe nun bei meinem Chef gekündigt da ich einen neuen Job habe spätestens ab dem 1.9, da ich 2 Monate Kündigungsfrist habe. Mein Chef hat mir angeboten das er einen aufhebungsvertrag zum 30.6 .21 machen könnte? Würde ich in der Zeit bis zum 1.8.21 noch Krankengeld bekommen und wäre versichert? Wäre der aufhebungsvertrag rechtens oder dürfte er diesen erst zum 31.7.21 machen?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 30.06.2021
      Hallo Anna, in dieser Sache kommt es auf die genaue Formulierung in den Dokumenten an. Das können wir hier deshalb im Forum nicht beantworten, wenden Sie sich am besten an einen Fachanwalt für Arbeitsrecht.
  • Volker Grimm
    Volker Grimm
    am 04.07.2021
    Hallo,

    da es hier immer so kompetente Antworten gibt,hier meine Frage:
    Momentan bin ich befristet in einer Transfergesellschaft angestellt.
    Wenn ich krankgeschrieben bin (z.B. seit 3 Wochen) und in 7 Tagen mein Vertrag endet, erlischt ja auch die Lohnfortzahlung vor Ablauf der 6 Wochen, da kein Arbeitgeber mehr da. Übernimmt dann die Krankenkasse mit dem Krankengeld? Geht das automatisch?

    Vielen Dank im Voraus !
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 17.07.2021
      Hallo Volker, ich gehe davon aus, dass Sie dann zunächst Arbeitslosengeld erhalten. Sollten Sie länger krank bleiben, übernimmt dann später die Krankenkasse.
  • Willy Dahmen
    Willy Dahmen
    am 06.07.2021
    Hallo, ich bin seit 27.06.2017 bis heute als Maler bei einen Utzenbüro - Zeitarbeitsfirma in Holland beschäftigt. Seit 09.07. bin ich auf weiters bis zum 16.07.2021 Krank geschrieben.
    Jetzt habe ich am 05,07.2021 eine Kündigung zum zum 06.Aug,2021 bekommen.
    Ist diese Kündigung während einer Arbeitsunfähigkeit überhaupt zulässig?
    oder sollte ich mich Anwaltlich beraten lassen und welche Möglichkeit habe ich, dagegen an zu gehen bzw. Klage zu erheben.
    Herzliche Grüße
    Willy Dahmen
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 17.07.2021
      Hallo Willy, grundsätzlich kann auch während der Arbeitsunfähigkeit gekündigt werden, dafür muss natürlich eine Begründung genannt werden. Aber im Arbeitsrecht können und dürfen wir beim SoVD nicht beraten, da sollten Sie sich tatsächlich einen Anwalt nehmen.
  • Katja.M
    Katja.M
    am 04.08.2021
    Hallo, ich befinde mich derzeit noch in der Probezeit bin jetzt aber schon 3 Wochen Krankgeschrieben und habe heute die Kündigung von meinem Arbeitgeber bekommen.
    Meine Frage wäre ich muss mich ja dann wieder Arbeitslos melden, meine Erkrankung wird aber definitiv ins Krankengeld gehen. Jetzt ist die Frage , bekomme ich das Krankengeld von meinem Arbeitsgehalt oder das Krankengeld von dem Arbeitslosengeld von welchem wird das berechnet?
    Liebe Grüße
    Katja.M
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 05.08.2021
      Hallo Katja, das müsste man sich genauer anschauen. Am einfachsten ist es hier, wenn Sie direkt bei der Krankenkasse nachfragen.
  • Claudia Erke
    Claudia Erke
    am 05.08.2021
    Lieber Christian,

    ich bin privat krankenversichert und ich bin während meiner Probezeit am 24.06. zum 31.07. gekündigt worden. Ich wurde von meiner Psychiaterin am 25.06. mit Burn-Out AU-geschrieben. Die AU wird nach Aussage der Ärztin einige Zeit in Anspruch nehmen. Mein Krankentagegeld greift ab dem 43. Tag, also ab 06.08. Ich hatte mich auch umgehend ab 01.08. arbeitslos gemeldet und die AU bei der BA eingereicht. Ich habe nun eine Lücke von 5 Tagen und die BA sagte mir gestern, dass ich für die 5 Tage keinen Anspruch habe, weil ich für den Zeitraum durch die AU nicht vermittelbar war und die gesetzliche KV schon einspringen würde. Meine private KV macht dies aber nicht. Mir fehlt somit Geld für meinen Lebensunterhalt. Ich bin 55 Jahre alt und durchgehend 37 Jahre gearbeitet und habe trotzdem keinen Anspruch? Ich freue mich, auf Ihre Info dazu.

    Herzliche Grüße
    Claudia
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 05.08.2021
      Hallo Claudia, beim SoVD dürfen wir nicht zu privaten Versicherungen beraten. Vor dem Hintergrund kenne ich mich da leider auch nicht aus. Ob das Vorgehen der BA korrekt war, weiß ich deswegen nicht. Aber von so einem ähnlichen Fall habe ich schon einmal gehört, daher gehe ich davon aus.
    • Claudia Erke
      Claudia Erke
      am 06.08.2021
      Lieben Dank!
  • Bella June
    Bella June
    am 07.08.2021
    Hallo, ich bin angstellte Geschäftsführerin einer GmbH und freiwillig gesetzlich versichert. Leider musste meine Firma Insolvenz anmelden. Von dem Insolvenzverwalter wurde ich nun zum 31. August gekündigt. Die Kündigung ging aber erst am 2. August bei mir ein daher meiner Ansicht nicht fristgerecht, dies wird bereits über eine Kündigungschutzklage geklärt. Ich befinde mich auch schon länger im Krankenstand und beziehe Krankengeld. Die Krankschreibung wird auch noch länger andauern. Wie schaut es nun aus wegen Arbeitslosengeld bzw. einer Arbeitslosmeldung? Da ich leider nichts eingezahlt habe, werde ich auch nichts bekommen. Wo muss ich mich nun melden, wenn ich krank geschrieben bin und Krankengeld beziehe?
    Liebe Grüße
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 09.08.2021
      Hallo Bella, wenn der Anspruch auf Krankengeld ausgeschöpft ist und die Krankheit noch anhält, bleibt in vielen Fällen nur ein Antrag auf EM-Rente oder "Hartz IV". Zumindest dann, wenn Sie kein ALG I bekommen. In seltenen Fällen kann es auch möglich sein, ein zweites Mal Krankengeld zu beziehen. Aber das ist extrem unwahrscheinlich: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/neue-krankheit-neue-blockfrist-wieder-krankengeld
    • Bella
      Bella
      am 09.08.2021
      Hallo Christian, vielen Dank für die schnelle Antwort.
      Sollte ich mich dennoch beim Arbeitsamt melden und mich "arbeitslos" melden? Das Ende meiner Krankschreibung ist noch nicht in Sicht und ich werde auch bald eine Reha machen.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 09.08.2021
      Das können Sie tun, aber erst rund zwei Monate vor dem Ende des Krankengeldes. Dann werden Sie ohnehin von der Krankenkasse angeschrieben. Während der Reha erhalten Sie das sogenannte Übergangsgeld von der Deutschen Rentenversicherung.
  • Luciel
    Luciel
    am 13.09.2021
    Hallo,

    ich habe zum 31.08.21 aus gesundheitlichen Gründen gekündigt (Attest vom Arzt) und war vom 03.0.8. - 13.08. krank.
    Ich habe dann noch von 16.08. - 31.08. meine Überstunden und Urlaub genommen und wurde von meinem Arzt anschließend zum 01.09. dann wieder krankgeschrieben.

    Bei der Arbeitsagentur sagte man mir, als ich mich dort arbeitslos gemeldete habe (ab 01.09. dabei hatte ich angegeben, dass ich krankgeschrieben bin.), dass ich bei der KK Krankengeld beantragen soll. Das wurde dort nun abgelehnt, (weil ich am 01.09. von 0.00 - 08.00 Uhr, wo ich meinen Krankenschein bekommen hatte, "bereits arbeitslos" war.)
    Also sollte ich wieder zur Arbeitsagentur gehen und mit arbeitssuchend melden. Das habe ich am 09.09. auch gemacht. Dabei habe ich den Krankenschein auch vorgelegt.
    Ich habe eine kleine Nebenbeschäftigung (Internet) ca. 4 Std./Woche, also einen Nebenverdienst.
    Nun versteht keiner mehr, was da schiefgelaufen ist. Eigentlich dumm von mir, zwischendrin meinen Resturlaub und Ü-Stunden gemacht zu haben und das niemand gewusst hatte, dass ich hätte zwingend am 31.08. meinen Krankenschein hätte haben müssen.

    Frage: wenn ich nun doch Arbeitslosengeld berechnet bekomme, und ich länger als 6 Wochen weiter krank bin, wie ist das da mit Krankengeld? Habe ich dann (nach 6 Wochen) weiter Arbeitslosenkrankengeld oder muss irgendwann die KK normales Krankengeld zahlen? Keine kann mir das so recht sagen.

    Eines würde mich noch interessieren. Was ist, wenn die Arge mein ALG 1 zb. erst ab 2. oder 3.09. berechnet? Müsste hier dann die KK doch Krankengeld zahlen?
    (das hat jemand angedeutet, dass dies dann so wäre) Stimmt das?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 13.09.2021
      Hallo Luciel, leider kann ich Ihnen das ohne Einsicht in die Unterlagen nicht fundiert beantworten. In dieser Geschichte stecken noch einige Fragezeichen, die man nur in Ruhe und auf Basis aller Dokumente (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Kündigung, Briefe der Arbeitsagentur etc.) herausarbeiten kann. Wenden Sie sich gern an meine Kollegen für eine persönliche Beratung: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Nadine Binski
    Nadine Binski
    am 15.09.2021
    Guten Tag,
    Ich bin am 31.8. 21 fristgerecht zum 28. 09.21 gekündigt worden.
    Für den 29.9 und 30.9. 21 stehen mir noch zwei Urlaubstage zu deshalb endet mein Vertrag zum 28.0 9.21
    .Am 13.0 9.21 bin ich krankgeschrieben worden bis zum 28.0 9.21 wegen psychischen Leidens . Ich habe mich aber bereits schon am 3.09. 21 beim Arbeitsamt persönlich arbeitslos gemeldet. Die Arbeitslosigkeit würde am 1.10.21.beginnen.
    Es deutet aber alles sehr stark darauf hin, dass ich bis dahin nicht genesen werde und eine weitere AU bekommen müsste, die über mein beginnendes Arbeitslosen Verhältnis hinausragen würde.
    Frage: da ich mich ja jetzt noch in der Kündigungsfrist befinde und AU bin , zahlt der Arbeitgeber ja jetzt noch Lohnfortzahlung, richtig? War übrigens drei Jahre bei der Firma beschäftigt.
    Aber was ist wenn ich jetzt die Folge AU bekomme und mein Arbeitsverhältnis ausgelaufen ist und ich in die Arbeitslosigkeit komme, wer zahlt denn dann? Bekomme ich dann schon Krankengeld oder zahlt dann das Arbeitsamt Arbeitslosengeld?
    Vielen Dank im voraus
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 16.09.2021
      Hallo Nadine, bis zum Ende Ihres Arbeitsvertrags muss Ihr Arbeitgeber Lohnfortzahlung leisten, das ist korrekt. Anschließend sollte es Krankengeld geben - es ist aber trotzdem richtig, dass Sie sich bei der Arbeitsagentur gemeldet haben.
  • Atila Dag
    Atila Dag
    am 21.09.2021
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Ich bin seit dem 16.07. Krankgeschrieben und wurde jetzt zum 30.09. gekündigt und bekomme zur Zeit krankengeld.
    Da ich schon 15 Monate ALG1 bis 30.04 bezogen habe und das Jobcenter mir Leistungen nicht bewilligt hat, ist meine Frage:
    Bekomme ich solange ich noch Krankgeschrieben bin, krankengeld?
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      am 21.09.2021
      Hallo Atila, ich bin mir nicht ganz sicher: Aber in diesem Fall gehe ich davon aus, dass Sie auch über die Kündigung hinaus Krankengeld erhalten. Voraussetzung ist natürlich immer, dass Sie fortlaufend krankgeschrieben sind.

      Fragen Sie aber lieber noch einmal bei meinen Kollegen nach: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen
  • Felix Graun
    Felix Graun
    vor 3 Wochen
    Sehr geehrter Hr. Schultz,

    Ich bin in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis, bin nunmehr schwer erkrankt, meines Erachtens aufgrund der hohen Arbeitsbelastung und - Verantwortung.

    Ich muss aus dem Arbeitsverhältnis heraus. Habe Kü Frist von halben Jahr. Ich kann dort nicht mehr arbeiten. Eigenkündigung zieht Sperrfrist nach sich und auch Sperre des Krankengeldes. Gibt noch Möglichkeit des Aufhebungsvertrags (auch Sperrfrist) oder eben die Kündigung durch meinen AG. Sperrfrist kann ich finanziell nicht ausgleichen. Können Sie mir bitte Ratschlag geben wie ich am besten aus dem bestehenden Arbeitsverhältnis heraus komme ohne eine Sperrfrist zu erhalten. Dankeschön und mfg Felix Graun
    heraus komme.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 3 Wochen
      Hallo Felix, aus rein finanzieller Sicht ist es nicht sinnvoll, das Arbeitsverhältnis zu kündigen. Solange Sie dauerhaft krankgeschrieben sind, bekommen Sie nach 6 Wochen Lohnfortzahlung erst einmal Krankengeld. Das kann dann bis zu eineinhalb Jahre so weitergehen.

      Natürlich kann ich verstehen, dass ein problematisches Arbeitsverhältnis nicht gut ist, um die Dinge und die Gesundheit in Ruhe zu ordnen. Aber das müsste man sich in Ruhe anschauen - am besten mit einem Fachanwalt für Arbeitsrecht.
  • Florian Stahl
    Florian Stahl
    vor 1 Woche
    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin noch in der Probezeit und wurde jetzt nach 2 1/2 Monaten entlassen (zum 31.10.2021).
    Da es mir dadurch jetzt psychisch und körperlich total schlecht geht.
    Hat mich mein Arzt jetzt erstmal bis Ende Oktober krankgeschrieben. Bekomme ich wenn ich danach noch weiter krank bin Krankengeld oder habe ich keinen Anspruch darauf?

    Wäre nett wenn mir jemand helfen könnte.

    Danke.
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 1 Woche
      Hallo Florian, nach Ende des Arbeitsvertrages sollten Sie Krankengeld erhalten. Wenn Sie unsicher sind, können Sie auch bei Ihrer Kasse nachfragen.
  • Dennis Braun
    Dennis Braun
    vor 18 Stunden
    Sehr geehrter Herr Schultz,

    mein seit dem 1.5.21 bestehendes befristetes Arbeitsverhältnis als Wassersportlehrer endet planmäßig zum 31.10.
    Am 7.7. wurde ich aufgrund eines Bandscheibenschadens für einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig und bekam zunächst Lohnfortzahlung und danach Krankengeld der GKV.
    Am 27.9. hatten sich die Probleme soweit gebessert, dass ich vom Arzt eine Endbescheinigung bekam und meine Tätigkeit wieder aufnahm.
    Durch die, körperlich sehr anspruchsvolle, Arbeit hat sich mein Zustand jetzt wieder so verschlechtert dass ich erneut arbeitsunfähig in meinem derzeitigen Beruf, aber wahrscheinlich nicht generell für leichtere Tätigkeiten, bin.
    Meine Fragen hierzu sind:

    1. habe ich erneut Anspruch auf Krankengeld, auch über das Beschäftigungsende hinaus, wenn mir mein Arzt nun eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (als Fortsetzungserkrankung) ausstellt ?

    2. muss diese Bescheinigung zwangsläufig über das Beschäftigungsende hinaus datiert sein, um meinen Anspruch auf Fortzahlung des Krankengeldes nach Beschäftigungsende zu sichern?
    In anderen Worten: verliere ich diesen Anspruch, wenn mich mein Arzt jetzt zunächst nur bis 31.10. krankschreiben sollte, und ich dann aber ab dem 1.11. doch eine Folgebescheinigung bekäme? (weil ich zu diesem Zeitpunkt ja nicht mehr in einem Beschäftigungsverhältnis wäre)

    3. wenn ich ab dem 1.11. nun ALG 1 beziehen würde, da zunächst arbeitsfähig, sich mein Rücken aber später erneut so verschlechtert , dass generelle Arbeitsunfähigkeit besteht:
    würde die AA dann die Lohnfortzahlung verweigern, mit der Begründung, dass diese Erkrankung bereits vor der Arbeitslosmeldung bestand?

    Meine Befürchtung ist, dass ich nach dem Beschäftigungsende weder Krankengeld noch Lohnfortzahlung im ALG 1 bekäme, und mit dem kaputten Rücken dann letztendlich gar kein Einkommen hätte.

    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen, vielen herzlichen Dank!

    mit freundlichen Grüßen
    • Christian Schultz
      Christian Schultz
      vor 15 Stunden
      Hallo Dennis, wirklich fundiert beantworten kann man das zwar nur anhand Ihrer Unterlagen. Aber grundsätzlich haben Sie auch Anspruch auf Krankengeld, wenn der Arbeitsvertrag ausgelaufen ist. Die Krankmeldung kann ja auch anschließend immer wieder verlängert werden. Die Arbeitsagentur zahlt nur, wenn Sie nicht krankgeschrieben sind - legen Sie weiterhin AU-Bescheinigungen vor, gibt es Krankengeld.

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