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Berechnung Arbeitslosengeld nach Krankengeld

Behinderung Gesundheit

Wird das Arbeitslosengeld anders berechnet, wenn man unmittelbar zuvor Krankengeld bezogen hat? Bekommt man vielleicht sogar weniger Geld, wenn man nach der Aussteuerung zur Arbeitsagentur muss? Weniger, als wenn man sich ohne Krankheit hätte arbeitslos melden müssen?

Berechnung Arbeitslosengeld nach Krankengeld

Hat der Bezug von Krankengeld Einfluss auf die Höhe des Arbeitslosengeldes?

Wenn Sie länger als sechs Wochen krankheitsbedingt im Job ausfallen, gibt es nach Ablauf dieser 42 Tage kein Geld mehr vom Chef. Anschließend muss die Krankenkasse für Ihren Lebensunterhalt aufkommen – das sogenannte Krankengeld gibt es aber nur, wenn Sie sich lückenlos krank schreiben lassen. Spätestens nach 78 Wochen droht dann die Aussteuerung, ab diesem Zeitpunkt muss auch die Krankenkasse kein Geld mehr zahlen.

Was nun? Auch wenn es im ersten Moment widersinnig erscheint – zuständig ist erst einmal das Arbeitsamt. Zwar gibt es keine gesetzliche Frist, in der Sie sich dort melden müssen. Wir empfehlen jedoch, dass Sie spätestens zwei Monate vor dem Auslaufen des Krankengeldes bei der Arbeitsagentur vorstellig werden. Auf diese Weise hat die Behörde Zeit, Ihren Antrag gewissenhaft zu prüfen, ohne dass Sie für eine Zeit ohne Geld dastehen. Außerdem können Sie nach dem Termin etwas gelassener in die Zukunft blicken. Nichts ist belastender, als bis auf den letzten Drücker nicht zu wissen, von welchem Geld man im nächsten Monat die Miete zahlen soll.

Bin ich nach dem Krankengeld noch versichert?

Ja, keine Panik. Selbst wenn das Krankengeld ausgelaufen ist, besteht ein ganzer Monat Nachversicherungsschutz. Anschließend bekommen Sie Arbeitslosengeld und sind damit ganz regelgerecht Mitglied Ihrer Krankenkasse.

Ich habe einen Antrag zur Erwerbsminderungsrente gestellt. Muss ich das Arbeitslosengeld irgendwann zurückzahlen?

Keine Sorge, es ist absolut üblich, dass die EM-Rente einige Wochen, manchmal Monate nach dem Auslaufen des Krankengeldes bewilligt wird. Sie müssen sich keine Gedanken darüber machen, ob Sie Kranken- oder Arbeitslosengeld zurückzahlen müssen. Das klären die zuständigen Behörden alles untereinander – niemand wird sich bei Ihnen melden und Geld zurück verlangen.

Bekomme ich auch ohne Antrag zur EM-Rente Arbeitslosengeld?

Ja, obwohl dieser Punkt in der Praxis manchmal ein wenig „tricky“ ist. Wenn Sie nicht im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung beim Arbeitsamt vorsprechen, müssen Sie sich nach der Aussteuerung zumindest theoretisch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Obwohl noch ein Arbeitsvertrag besteht und Sie noch krankgeschrieben sind. Worauf Sie im Gespräch beim Arbeitsamt achten sollten, lesen Sie in diesem Beitrag:

Krankengeld läuft aus: Wie verhalte ich mich richtig?

Wie wird mein Arbeitslosengeld berechnet, wenn ich direkt aus dem Krankengeld komme?

Das Wichtigste zuerst: Sie haben keinerlei Nachteile. Normalerweise werden für die Berechnung von Arbeitslosengeld die letzten zwölf Monate zu Grunde gelegt, in denen Sie gearbeitet haben. Wenn Sie direkt aus der Aussteuerung kommen, ist das nicht möglich. Im Regelfall waren Sie rund anderthalb Jahre auf Krankengeld angewiesen – Gehalt haben Sie in dieser Zeit nicht erhalten.

Würde man das Arbeitslosengeld nun auf Basis des Krankengeldes festlegen, würden Sie deutlich weniger bekommen, als wenn Sie nicht krank gewesen wären.

Aus diesem Grund gilt nach dem Bezug von Krankengeld ein anderer „Bemessungsrahmen„: Wenn Sie in den zwölf Monaten vor Beginn des Arbeitslosengeldes weniger als 150 Tage Gehalt kassiert haben, schaut sich das Arbeitsamt an, was Sie in den letzten zwei Jahren verdient haben. Ein Beispiel:

Harry W. aus Quickborn ist angestellter Maler und Lackierer. Im April 2018 wird er krank und erhält zunächst sechs Wochen Lohnfortzahlung. Anschließend bezieht er weitere 72 Wochen Krankengeld. Da er jetzt, zum Zeitpunkt, der Aussteuerung, immer noch nicht gesund ist, meldet er sich beim Arbeitsamt.

In den letzten zwölf Monaten hat Harry kein Erwerbseinkommen erzielt, da er durchgehend Krankengeld bezogen hat. Deshalb betrachtet das Arbeitsamt zur Berechnung des Arbeitslosengeldes die letzten 24 Monate. Basis des Arbeitslosengeldes ist also das Gehalt, das Harry erhalten hat, bevor er langfristig erkrankt ist.

Wer schwer erkrankt, ist bereits gestraft genug. An der Schnittstelle zwischen Kranken-, Arbeitslosengeld und Rente lauern einige Hindernisse, auf die Sie sich gut vorbereiten sollten. Eine der wenigen guten Nachrichten ist jedoch: Wenn Sie nach dem Krankengeld zur Arbeitsagentur müssen, wird das Arbeitslosengeld auf Basis Ihres letzten Gehalts berechnet.

Das bevorstehende Ende des Krankengeldes, die sogenannte "Aussteuerung", ist für viele Menschen eine große Belastung. In diesem Ratgeber erfahren Sie auf einen Blick die wichtigsten Informationen. Zum Beispiel:

Wann genau Sie sich bei der Arbeitsagentur melden sollten
Wie genau die Prüfung zur Nahtlosigkeit aussieht
Welche Alternativen Sie haben, um an Ihr Geld zu kommen

Außerdem erfahren Sie wichtige Informationen zum großen Thema Erwerbsminderungsrente und dem oft schwierigen Übergang aus dem Krankengeld. Auf 164 Seiten mit mehr als 30 Grafiken. Hier können Sie "Vom Krankengeld zur Rente" bestellen - entweder als Taschenbuch oder PDF-Datei.


Kommentare (154)

  • user
    Mustapha
    am 02.06.2022

    Hallo zusammen,

    Ich bin einen Expert in der Windenergieanlagen Offshore. Das war meine Arbeit vor Februar 2019. Ich habe davon 5700 € Brutto monatlich. Außerdem 2 Berufsbegleitende Studiums in Paralell geführt.

    Im Februar 2019 habe ich nach eine Arbeitsunfall ein Polytrauma gehabt. Seidem bin ich in der Behandlung über BG. Das Verletzengeld Brutto betrag in meinem Fall nur 52% vom Brutto Gehalt (5700€). Warum? weiß ich nicht !!!

    Da BG die Kosten spren möchte, hat sie mich viel unter Druck gesetzt und war es kontra-produktiv. Theoritisch,

    - Die Ärzte sagen dass eine Rückkehr zu meiner vorherigen Arbeitsstelle durch die Behandlung möglich ist, ansonsten steht mir eine Umschulung über BG finanziert soll,

    - Der Arbeitsgeber wartet seit über drei Jahre immer noch auf mich,

    Aber, BG hat ungünstig das Verletztengeld eingestellt, keine weitere Behandlung geleistet, keine Einglidierung geleistet und für die Umschulung sagte auch nein.

    Das Vorgehen wie mit BG weiter geht, wird anwaltlich bzw- gerichtlich geklärt.

    Aber das Problem jetzt, ich bin seit 6 Wochen ausgesteuert, und habe ich Nahtlosigkeit beantragt. Ich bin immer noch nicht Arbeitsfähig, bis dahin ruht der Arbeitvertrag.

    Beim Arbeitslosgeld Berechnung, sagt der Arbeitsagentur dass für die Berechnung des Arbeitslosengeld wird einen Basis fiktif berücksichtigt. sprich: Nicht mein Gehalt was ich vor drei Jahre verdient habe, nicht das Verletztengeld, aber doch einen fiktiven Basis was ein Helfer verdient und mich zu vermitteln erstreckt sich auf diese Tätigkeit (als Helfer statt Windenergie Expert).

    Warum so: Laut Arbeitsagentur hatte ich keine Tätigkeit bzw kein Gehalt in den letzten 2 Jahre gehabt.

    Das Ergebniss bekomme ich 1058€ monatlich als Arbeitslosengeld.

    Meine Fragen:

    1- Es ist richtig wie es der Arbeitsagentur gemacht hat?

    2- Darf der Arbeitsgeber mich als Helfer vermitteln, trotz dass ich noch krank bin und eine Rückkehr zu meiner vorherigen Arbeitsstelle noch offen ist und kann erfolgreich sein nach Traumabehandlung (psychische Störungen),

    3- Ich bekomme 1058€ Arbeitslosengeld, aber nur Miete bezahle ich 1155€ warm. Was kann ich noch machen damit um eine Finanzielle Not zu meiden?

    4- "Als Helfer vermittelt zu werden" zu hören, reicht schon mein psychischen Zustand zu verschlechtern!!! beruflich, war sehr erfolgreich.

    Vielen Dank im Voraus,

    Mustapha.

  • user
    Martina
    am 15.05.2022

    Hallo. Ich bekomme kein Krankengeld mehr da ich mehr als 72 Wochen krank geschrieben bin. Zusätzlich zum Krankengeld habe ich ca. 88 Euro Aufstockende Leistungen vom Jobcenter bekommen. Am 28.03.2022 wurde ich ausgesteuert und ich habe mich bei der Agentur für Arbeit rechtzeitig gemeldet und einen Antrag eingereicht, da ich weiterhin krank geschrieben werde möchte die Agentur für Arbeit den medizinischen Dienst beauftragen bzw. hat von mir Schweigepflichtsentbindungen meiner behandelden Ärzte angefordert. Arbeitgeber und Krankenkasse haben auch bereits die Unterlagen eingereicht. Bei meinem Arbeitgeber hatte ich noch einen Urlaubsanspruch und Resturlaubsanspruch von 32 Tagen den ich ja nicht nehmen kann da mein Arbeitsvertrag ja während der Aussteuerung ruht und ich nicht weiss ob und wann ich wieder arbeiten kann. Mein Arbeitgeber hat mir für die 32 Urlaubstage eine Urlaubsabgeltung ausbezahlt in Höhe von ca 2696 Euro, Steuern usw. hat er nicht abgeführt und Brutto 2696 ist auch der Auszahlbetrag Netto. Der Geldeingang war am 29.03.2022. Ab dem 30.04.2022 sollte ich einen Weiterbewilligungsantrag einreichen, da mein Anspruch für Aufstockende Leistungen am 30.04.2022 enden sollte. Ich habe angegeben dass ich ALG1 beantragt habe, am 28.03.2022 ausgesteuert werde und ich im April, bis ich das Arbeitslosengeld 1 bekomme Überbrückende Leistungen für meinen Gesamtbedarf für Miete und Regelsatz benötige. Ich habe gedacht dass ich wegen der Auszahlung der Urlaubsabgeltung nur meinen Anspruch für die Aufstockenden Leistungen in Höhe von ca 80 Euro verlieren werde, der Zuflussmonat März war ja ein Monat zu dem ich nur Aufstockende Leistungen erhalten habe. Das Jobcenter meinte ich hätte von dem Geld aber selbst für Miete und Lebensunterhalt für den Monat April und die Zukunft also Mai usw. bis zur Zahlung von meinem ALG 1 selbst aufkommen müssen. Ich habe aber Privatschulden, Mietrückstände usw. davon bezahlt. Jetzt rechnen Sie mir 400 Euro Monatlich ab April als Einkommen an. Ohne Freibeträge usw. Da ich den fehlenden Betrag von 400 Euro für meine Lebenserhaltung benötige und ich die Urlaubsabgeltung komplett ausgegeben habe, musste ich für den Anspruch eines Darlehns in Höhe von 400 Euro monatlich nachweisen dass und wofür ich das Geld ausgegeben habe. Jetzt haben wir bereits Mitte Mai, ALG1 Antrag ist immer noch nicht durch und die Überbrückungszeit rechnet mir das Jobcenter für die nächsten 6 Monate 400 Euro als Einkommen an und den fehlenden Betrag muss ich als Darlehn auszahlen lassen. Ist das denn so rechtens? Was passiert wenn ich Rückwirkend mein ALG1 ab dem 29.03.2022 ausbezahlt bekomme? Warum wird in dem Monat März für die Zahlung von 2696 nicht als Zufluss angesehen und nur die Aufstockenden Leistungen in Höhe von 80 Euro einbehalten? Wenn mein ALG1 rechtzeitig ausbezahlt worden wäre wäre ich nicht auf Geld vom Jobcenter angewiesen und hätte weiterhin ALG1 mit Aufstockenden Leistungen bekommen. Zudem konnte ich die Miete nicht bezahlen im April und Mai, da das Jobcenter mir nur 406 Euro Ende April ausbezahlt hat, da fehlte das Geld für die Miete in meiner alten Wohnung, 520 Euro inkl. Heiz und Nebenkosten und die Miete für die neue Wohung ab dem 01.05.2022 in Höhe von 375 Euro konnte ich auch nicht bezahlen, das Jobcenter hatte mir aber bereits schriftlich den Umzug und die entstehenden Umzugskosten zugesagt. Dadurch war die erste Mietzahlung in meiner neuen Wohnung fällig und ich musste darum bangen gleich wieder die Kündigung zu bekommen. Jetzt haben Sie mir nach langem hin und her zugesagt die Kaution als Darlehn an den Vermieter auszuzahlen und den Mietrückstand in Höhe von 375 direkt an den Vermieter zu überweisen und mir das Darlehn in Höhe von 400 Euro auszuzahlen damit ich über die Runden komme. Ich musste unterschreiben dass ich mit einer Direktüberweisung einverstanden bin und das ist auch ok aber in dem Leistungsbescheid steht das mein Vermieter darüber informiert wird warum die Miete direkt vom Jobcenter bezahlt wird und das Gefahr besteht ich würde meine Miete selbst nicht zahlen. Das ist doch nur entstanden weil sie mir das Geld nicht rechtzeitig ausbezahlt haben und was hat das meinen Vermieter zu interessieren warum das Amt direkt überweist? Im Februar hatte ich eine Einzahlung von 300 Euro auf meinem Konto aus einem Online Kasino, 320 hatte ich den selben Monat dafür bereits ausgegeben und zur minimalen Schadensbegrenzung habe ich mir 300 wieder auszahlen lassen. 300 Euro wurden wieder als Einkommen für den Monat Februar angerechnet und ich bekam einen Inkasso Bescheid das ich 300 Euro zurück zahlen muss, ich habe aber nur Aufstockende Leistungen von ca 80 Euro auf mein Konto ausbezahlt bekommen vom Jobcenter. Wird hier kein Freibetrag angerechnet? ich dachte so 100 bis 150 darf ich durch z.b Ebay Verkäufen usw dazu verdienen?

    • user
      Christian Schultz
      am 16.05.2022

      Hallo Martina, wir haben nicht die personellen Kapazitäten, um hier im Forum solche Fragen ausführlich zu beantworten. Dafür gibt es unsere Sozialberatung, wo Sie sich persönlich beraten lassen können: https://www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Thorsten
    am 08.05.2022

    Hallo,

    ich war vom 04.11.2020 bis zum 28.02.2022 krank geschrieben und habe dann mit meinem vorherigen Arbeitgeber einen Aufhebungsvetrag vereinbart und zum 01.03.22 einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben. Aber leider wurde mir jetzt innerhalb der Probezeit aus betrieblichen Gründen innerhalb von 14 Tagen fristgerecht gekündigt zum 23.05.22. Wie berechnet sich jetzt mein Arbeitslosengeld? Ich hoffe nicht das ich jetzt nur noch 67 % vom zuvor gezahlten Krankengeld erhalte. Quasi nur 67 % von 67 %. Das wäre für mich der Supergau ???? Wenn die letzten 12 Monate als Berechnungsgrundlage dienen habe ich ja 10 Monate nur 67 % von meinem vorherigen Gehalt Krankengeld erhalten und nur 2 Monate das volle Gehalt meines neuen Arbeitgebers bis zur Kündigung. Bin verzweifelt ????

    • user
      Christian Schultz
      am 09.05.2022

      Hallo Thorsten, wie schon im Artikel beschrieben: Das Arbeitslosengeld wird nicht auf Höhe des Krankengeldes berechnet, sondern auf Basis Ihres Arbeitseinkommens in den letzten zwölf Monaten. Sind hier keine 150 Tage vorhanden, nimmt man sich die letzten 24 Monate vor.

  • user
    Christina
    am 07.05.2022

    Ich habe eine Frage zum Arbeitslosengeld nach Krankengeld. Ab Oktober 2020 bin ich erkrankt. Zum 30.04.2021 wurde ich mit Abfindung entlassen. Ausgesteuert wurde ich von der Krankenkasse zum 24.03.2022 und war noch bis 29.03.2022 krank geschrieben. Arbeitslos gemeldet habe ich mich rechtzeitig also vor Ablauf des Krankengeldes zum 25.03.2022 also ab dem Tag nach Aussteuerung. Die Bewilligung auf Arbeitslosengeld wurde erteilt aber mit Beginn 30.03.2022 (also erst ab dem Tag nach der Krankschreibung).

    Für mich ist das nicht verständlich und nicht wirklich logisch, dass ich von 25.03.2022 bis 29.03.2022 kein Arbeitslosengeld bekomme. Ich war in den Tagen (noch) krank geschrieben und stand somit in diesen 5 Tagen dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung aber einleuchtend ist das dennoch nicht. Wenn ich während der Arbeitslosigkeit krank werde, erhalte ich ja auch weiterhin Arbeitslosengeld. Liegt es an der Aussteuerung? Was wäre nun gewesen, wenn ich über den 29.03.2022 hinaus weiter krank geschrieben gewesen wäre?

    Eine Erwerbsminderungsrente bzw. eine vorzeitige Rente etc. steht nicht an. Inzwischen habe ich auch wieder eine Stelle gefunden und es handelt sich nur um 5 Tage ohne Bezug von Arbeitslosengeld. Dennoch ist es ägerlich.

    • user
      Christian Schultz
      am 09.05.2022

      Hallo Christina, ohne Ihre Unterlagen einzusehen, kann man die Frage nicht abschließend beantworten. Aber es sieht so aus, als ob Sie das Arbeitslosengeld außerhalb der "Nahtlosigkeitsregelung" erhalten haben. Und dann erhält man es tatsächlich nur, wenn man dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Das könnte der Hintergrund sein.

  • user
    Fritz
    am 21.04.2022

    Guten Tag,

    danke für die vielen hilfreichen Infos.

    Folgender Sachverhalt: Langjähriger Mitarbeiter wird krank, Betrieb schließt, Krankengeldbezug startet vor Ende des Arbeitsverhältnisses, AU besteht vermutlich längerfristig.

    Frage: Wann genau muss man sich bei der Arbeitsagentur melden?

    a) Man muss sich schon bei Kündigung "arbeitssuchend" melden (obwohl man weiterhin krank ist und Krankengeld bezieht)

    b) Man muss sich am Ende des Arbeitsverhältnisses "arbeitslos" melden und dazusagen, dass man krank ist

    c) Man muss nach Beschäftigungsende die AU immer an die Arbeitsagentur schicken

    d) Man muss sich erst bei absehbarem Ende der Erkrankung oder bei anstehender Aussteuerung erstmalig bei der Arbeitsagentur melden

    e) Man muss zusätzlich / stattdessen irgend etwas ganz anderes machen.

    Man hört und liest dazu viel Widersprüchliches, u.a., dass es auf den Sachbearbeiter in der Agentur ankommt...Das muss doch klarer geregelt sein, oder?

    Für eine Aufklärung wäre ich sehr dankbar.

    Beste Grüße

    Fritz

    • user
      Christian Schultz
      am 22.04.2022

      Hallo Fritz, in dieser Situation müssen Sie sich zweimal bei der Arbeitsagentur melden. Einmal spätestens drei Monate, bevor der Arbeitsvertrag endet. Und dann - falls Sie so lange krank sind - ungefähr zwei Monate, bevor das Krankengeld ausläuft. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/aussteuerung-wann-zum-arbeitsamt

      Das mit der Krankmeldung nach der "Aussteuerung" ist etwas komplexer, dazu haben wir hier einen eigenen Beitrag veröffentlicht: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/krankmeldung-nach-dem-krankengeld

      • user
        Fritz
        am 22.04.2022

        Besten Dank für die schnelle Antwort & die Links.

        Wenn die Info über die Schließung so spät erfolgt, dass man keine 3 Monate mehr bis zum Beschäftigungsende hat, weil man das Ganze erst ein paar Tage vor Eingang der Kündigung erfährt, gehe ich davon aus, dass man sich auch bei bestehender AU innerhalb von drei Tagen nach Kenntnis des Beendigungszeitpunktes arbeitssuchend melden, aber bei weiterhin bestehender AU nicht noch einmal direkt nach Beschäftigungsende arbeitslos melden muss? Man meldet sich dann eben erst wieder, wenn das Ende der AU absehbar ist? Ist das alles so korrekt?

        • user
          Christian Schultz
          am 23.04.2022

          Wenn ein Arbeitsvertrag ausläuft, müssen Sie sich bei der Arbeitsagentur so schnell wie möglich - spätestens aber drei Monate vor dem Auslaufen - melden. Wenn Sie es kurzfristig erfahren, dann eben umgehend danach. Für das Arbeitslosengeld nach dem Krankengeld speziell gibt es keine Frist. Da würde theoretisch auch der letzte Tag im Krankengeld reichen. Das ist aber nicht zu empfehlen, da der Antrag eine Weile in Bearbeitung sein wird.

  • user
    Lucar
    am 21.04.2022

    Hallo!

    Ein Freund ist vom 25.11.2021 bis mindestens zum 12.05.2022 krankgeschrieben, ggf. auch weiter darüber hinaus. Seit 01.01.2022 ist er im Krankengeld, da er während der Probezeit (Teilzeit-Job vom 14.06.-31.12.2021) gekündigt wurde. In 2021 wurde während einer gesundheitlichen Wiedereingliederung nach einer OP zum 31.05.2021 der damalige Vollzeit-Job vom AG gekündigt. Dieser Job bestand seit Ende 2018 und auch davor wurde durchgängig gearbeitet. Während diesem Job war er schon mal krankgeschrieben (24.11.2020 bis 26.03.2021). Vom 01.06.-13.06.2021 gab es im Anschluss nach der Kündigung Arbeitslosengeld.

    Wenn er ab dem 13.05.2022 zur Arbeitsagentur gehen würde und sich arbeitslos melden, wonach würde sich dann das Arbeitslosengeld berechnen? Würde das Arbeitslosengeld noch weiter laufen wie ab 01.06.2021?

    Freue mich auf Ihre Rückmeldung & bedanke mich im voraus für Ihre Mühen.

    • user
      Christian Schultz
      am 22.04.2022

      Hallo Lucar, das ALG wird immer auf Basis der letzten 12 Monaten vor dem Bezug berechnet. Und immer auf Grundlage des Erwerbseinkommens, das Krankengeld ist hier komplett raus.

      Fallen in diesen 12 Monaten allerdings weniger als 150 Tage an, in denen Gehalt bezogen wurde, schaut sich die Arbeitsagentur die letzten 24 Monate an. Wenn hier auch keine 150 Tage zusammenkommen, wird eine fiktive Berechnung angestellt. Die fällt leider häufig zum Nachteil des Patienten aus.

  • user
    Vanessa
    am 11.04.2022

    Hallo, bei mir folgendes Problem.

    am 08.03.2022 in einer neuen Firma gekündigt worden zum 21.03.2022. Krank geschrieben bis 22.03.2022. (Krankengeldbezug da unter 4 Wochen in Firma gewesen). Am 10.03.2022 persönlich arbeitslos gemeldet weil es ja einige Zeit mit Bearbeitung dauert und direkt gesagt das ich nur bis 22.03.2022 krank geschrieben bin. AUs auf Empfehlung des Herren von der BA eingereicht. Nach Ablauf der AU keine Leistungen erhalten, da BA meinte ich muss mich nach Genesung erneut arbeitslos melden (Was ich bereits krank geschrieben getan hatte für den Zeitraum danach). Problem:

    Es wurden dadurch auch keine Beiträge für KK bezahlt, online auf der Seite der BA steht nur was von der Konstellation:

    ALG I - Krankengeld - ALG I (dann nach Krankengeld arbeitslos melden)

    Aber es steht nix bezüglich meiner Konstellation:

    Angestellt - Krankengeld - ALG I (arbeitslos gemeldet während Krankheit).

    Ich wusste es leider nicht, Unwissenheit schützt nun mal nicht vor Bestrafung aber es steht online ja auch nix von meiner Konstellation sondern nur mit dem Ausgangsstand vom bereits bezogenem ALG I vor dem Krankengeld. Noch ärgerlicher, hätte ich der BA gar nicht erst die AU zu kommen lassen wäre es kein Problem geworden, bis auf maximal den 22.03.

    Da will man alles richtig machen und fällt deshalb auf die Schn**ze. Kann mir da nun ein Widerspruch helfen?

    Danke, mfG

    • user
      Christian Schultz
      am 11.04.2022

      Ob da ein Widerspruch hilft, ist fraglich. Hatten Sie nicht an anderer Stelle erwähnt, dass Sie diese Information mündlich von einem Mitarbeiter der Arbeitsagentur erhalten haben? Falls das so korrekt ist, sollten Sie an dieser Stelle noch einmal nachhaken.

      Und zum Widerspruch: Nach Erhalt des Bescheides bleibt Ihnen ein Monat. Ob das sinnvoll ist, kann ich aus der Ferne nicht beantworten. Aber so lange können Sie sich das noch überlegen oder noch weitere Informationen einholen.

  • user
    Fritz
    am 27.03.2022

    Hallo,

    bei mir gab es folgenden Verlauf:

    -Mehr als 15jährige ununterbrochene Tätigkeit über der BBG bis 30.9.2022.

    -Ein Monat Arbeitslosengeld. Anspruchsdauer 24 Monate, da über 55 Jahre alt.

    -Ab 1.11.2022 neuer Job bei Firma XY und nach 5 Tagen krank.

    -Krankengeld seit Anfang November 2021, da Firma XY in den ersten 4 Wochen keine LFZG leisten muß.

    -Kündigung durch Firma XY zum Ende November 2021.

    -Seitdem Krankengeld.

    -Arbeitssuchendmeldung sofort nach Kündigungserhalt.

    -Arbeitsagentur teilt mit, dass ich mich erst arbeitslos melden soll, wenn ich wieder genesen bin.

    Auf welcher Grundlage wird das Arbeitslosengeld berechnet, nachdem ich genesen bin? Habe ich dann noch meine Restanspruchsdauer von 23 Monaten?

    Was passiert, wenn ich nach meiner Genesung sofort einen neuen Job annehmen würde, bei dem ich deutlich weniger verdiene als bisher und nach einigen Monaten wieder arbeitslos würde. Was wäre dann die Berechnungsgrundlage für das Arbeitslosengeld?

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Fritz

    • user
      Christian Schultz
      am 28.03.2022

      Hallo Fritz, die Berechnung von ALG nach Krankengeld haben wir oben im Beitrag geschildert. Sollten in den 24 Monaten vor dem Bezug keine 150 Tage Arbeitsentgelt vorhanden sein, wird das ALG fiktiv berechnet. Das ist häufig zum Nachteilt der Betroffenen.

      Wie lange Sie Anspruch auf ALG haben, hängt vom Alter und dem Zeitraum ab, in dem Sie in den letzten vier Jahren eingezahlt haben. Das können dann bis zu 24 Monate sein. Falls Sie einen neuen Job annehmen, wird das sich anschließende ALG auf Basis des Arbeitseinkommens der letzten 12 bzw. 24 Monate berechnet - auch wie im Beitrag beschrieben.

  • user
    Dana
    am 15.03.2022

    Hallo.

    Wollte mal nachfragen.

    Ich bin angestellt bei einem Bäcker.

    Seit 2020 wegen einer Operation krankgeschrieben, Bis heute.

    Nun bekomme ich ja kein Geld mehr von der Krankenkasse, sondern vom Arbeitsamt.

    Mir wird jetzt Geld gesperrt weil ich mich nicht beworben habe.

    Verstehe gar nicht wieso.

    1. Bin ich doch noch abgestellt ( keine Kündigung bekommen, trotz der langen krankenzeit.

    2. Bin ich doch Krankgeschrieben bis auf weiteres ( erstmal kein Ende in Sicht)

    Warum soll ich mich dann bewerben.

    Was soll ich in den Bewerbungen rein schreiben?

    Guten Tag. Möchte gerne bei Ihnen arbeiten. Einstiegsdatum kann ich Ihnen nicht sagen weil ich auf unbestimmte Zeit krankgeschrieben bin?

    LG.

  • user
    XY
    am 22.01.2022

    Guten Tag,

    angenommen ein Arbeitnehmer hat folgenden Verlauf:

    - Januar '20 gearbeitet mit Einkommen (in der Beschäftigung war der Arbeitnehmer auch das ganze Jahr '19).

    - Februar '20 bis Juni '21 krank mit Krankengeld (basierend auf Einkommen von '19 bis '20)

    - Juli '21 bis Januar'21 bei einer anderen Firma angestellt mit einem deutlichen höheren Einkommen (über der Bemessungsgrenze).

    - Ab Februar '22 arbeitslos.

    Auf welcher Basis wird das Arbeitslosengeld berechnet?

    Wird in das Durschnitts-Brutto-Gehalt von '21 nur das Einkommen der aktiven Beschäftigung eingerechnet und durch die Arbeitstage der aktiven Beschäftigung geteilt? Oder werden zur Ermittlung des Durchschnittsgehaltes für das ganze Jahr auch die Tage ohne Einkommen mit eingerechnet?

    Oder wird das dann ganz anders berechnet?

    Vielen Dank für eine Information!

    • user
      Christian Schultz
      am 23.01.2022

      Das Krankengeld wird auf Basis von Erwerbseinkommen berechnet. Aus den letzten 12 Monaten. Wenn keine 150 Tage komplett sind, schaut man sich die letzten 24 Monate an. Aber keine anderen Zahlungen, nur Gehalt.

  • user
    Waldemar
    am 13.01.2022

    Guten Tag,

    ich habe folgende Situation:

    Seit 16.09.2020 bin ich arbeitsunfähig. Krankengeld ist bis zum 16.03.2022.

    Mir wurde zum 30.04.2022 gekündigt. Vom 17.03 bis 30.04 möchte ich Urlaub machen.

    Ich soll ALG beantragen. Aber dann vom 30.04.2020 bis 15.09.2020 gibt es nur 135 Tage.

    Wird man den Lohn für diese 135 Tage als Berechnungsgrundlage für ALG nehmen?

    Vielen Dank

    Waldemar

    • user
      Christian Schultz
      am 17.01.2022

      Hallo Waldemar, in diesem Fall wird der Bemessungszeitraum auf 24 Monate ausgedehnt.

  • user
    Felix Gorczelanczyk
    am 06.01.2022

    Hallo, hier kommt meine Frage:

    Mir wurde zum 30.06.2020 gekündigt und ich habe mich arbeitslos gemeldet und ALG 1 beantragt. Da ich gleichzeitig krankgeschrieben wurde, habe ich ab dem 01.07.2020 Krankengeld bezogen, mir wurde allerdings ALG 1 bewilligt (was aber nicht zur Auszahlung kam) und dann für die Zeit des Krankengeldes ausgesetzt.

    Nun wurde ich seitens der Krankenkasse zum 30.11.2021 ausgesteuert und "forderte" mein ALG ein. Dies wurde neu auf Grundlage des Krankengelds bewilligz, was nicht einaml die Hälfte dessen ausmacht, was mir in 06./2020 bewilligt wurde.

    Nun habe ich im Bewilligungsschreiben den nachstehenden Passus entdeckt:

    "Falls Sie innerhalb der letzten zwei Jahre vor Entstehung Ihres Leistungsanspruchs Arbeitslosengeld nach einem höheren Bemessungsentgelt bezogen haben, bleibt dieses maßgebend. Als Bezug gilt auch ein ruhender Anspruch auf Arbeitslosengeld."

    Ich habe nun Widerspruch eingelegt.

    Was können Sie mir noch raten?

    Vielen Dank vorab für Ihre Tipps.

    Felix Gorczelanczyk

  • user
    Rüdiger
    am 01.01.2022

    Hallo, ich habe folgende Frage:

    Von Ende Februar 2020 bis Ende Februar 2020 war ich krankgeschrieben.

    Dann 2 Monate Wiedereingliederung und ab 1.5.2021 in Vollzeit.

    Dann wurde ich betriebsbedingt ab Juni 2020 gekündigt und erhalte bis Ende März 2022

    Gehalt und bin ab. 1.4.2022 arbeitslos. (Ich bin 62 Jahre und seit 1987 durchgehend berufstätig) Werde ich jetzt weniger Arbeitslosengeld erhalten, da ich ja 1 Jahr Krankengeld erhalten habe,

    als wenn ich dann Gehalt bekommen hätte?

    Herzlichen Dank für eine Antwort. Viele Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 03.01.2022

      Hallo Rüdiger, das ALG wird immer auf Basis Ihres Erwerbseinkommens berechnet. Krankengeld reduziert Ihr ALG also nicht.

  • user
    RRS
    am 17.12.2021

    Guten Tag,

    ich habe eine Frage zur Bezugsdauer von ALG1.

    Ich bin momentan bis 25.05.2022 im ALG 1 Bezug. Das Eintritsalter bei Bezugsbeginn war 57 Jahre, habe laut Bescheid 18 Monate Anspruch.

    Nun werde ich innerhalb des Bezuges von ALG1 aber 58 Jahre alt, bekomme ich dahingehend eine Änderungsmitteilung dass ich Anspruch auf 24 Monate Bezug von ALG1 habe?

    MFG

    • user
      Christian Schultz
      am 17.12.2021

      Nein, es gilt immer das Alter beim Beginn der Zahlung von Arbeitslosengeld.

  • user
    Thomas Sayang
    am 09.12.2021

    Hallo, ich war vom 2.9.20 bis 15.9.21 krank. Danach hatte ich 2 1/2 Monate lang einen Arbeitsversuch und bin seit dem 30.9.21 wieder mit neuer Diagnose krank. Mittlerweile ist der Arbeitsvertrag aufgehoben und ich bin ab dem 1.7.22 arbeitslos. Bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses am 30.6.22 werde ich wohl arbeitsunfähig sein.

    Da ich direkt vor der Arbeitslosigkeit länger als 150 Tage krank war, würde man sich die monatlichen Gehälter vor der der Krankheit als Berechnungsgrundlage des ALG I heranziehen. Da ich vor der letzten (jetzigen) Krankheit aber nur 2 1/2 Monate arbeitete, würde man den Betrachtungszeitraum auf 2 Jahre ausweiten. Selbst wenn man ab dem 1.7.22 nun 2 Jahre zurückrechnet - ergo der 1.7.20 - dann habe ich wegen der Erkrankung am 2.9.20 auch nur > 2 Monate als Berechnungsgrundlage.

    Wie wird in meinem Fall das ALG1 berechnet?

  • user
    Stefan
    am 23.11.2021

    Hallo, mein Mann war 30 Jahre auf dem Bau tätig und ist an MS erkrankt. Nach 1 1/2 Jahren ist er nun ausgesteuert worden. Er hat sich arbeitslos gemeldet und es läuft ein Antrag auf Erwerbsminderung. Nach vielen Schreiben und Telefonaten mit der ARbeitsagentur hat er einen Bescheid über das Arbeitslosengeld erhalten. Die Höhe des Arbeitslosengeldes war nicht nachzuvollziehen und daher haben wir im Angabe der Berechnungsdaten gebeten.

    Ist es korrekt das:

    - wenn mein Mann seit dem 02.06.2020 durchgängig krankgeschrieben war, zwar das

    Einkommen von 2 Jahren berücksichtigt wird, aber nicht das Krankengeld.

    Dies bedeutet das nur das Einkommen von Dezember 2019-Juli 2020 (als 8 Monate)

    zur Ermittlung herangezogen werden ??

    - im Baugewerbe ist eine Ablöse für nicht genommene Urlaubstage gängige Praxis. Da eine

    langwierige Erkrankung vorliegt, haben wir über die "SOKA-Bau Sonderkasse für Urlaubsab-

    geltung, eine Auszahlung für 2019/2020 erhalten ca. 5000,- Euro. Diese Zahlungen wurden

    versteuert. Müsste dieser Betrag zum Einkommen gezählt und damit für das Arbeitslosen-

    geld berücksichtigt werden?

    Können Sie uns hierzu vielleicht eine Info geben?

    Gruß Stefan

    • user
      Christian Schultz
      am 23.11.2021

      Hallo Stefan, das können wir hier im Forum leider nicht auflösen. Dafür müsste man sich die Unterlagen in Ruhe anschauen. Bitte wenden Sie sich dafür an meine Kollegen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Peter scheide
    am 19.11.2021

    Guten Tag

    Folgendes Problem habe ich.

    Ich war 18 Monate krank, habe dann ALG 1 bis 22.11.2021 bezogen. Meine Ärzte Fordern ein Wiedereingliederung vom 23.11.2021 für 3 Wochen. Meine Frage,

    Da ich ja schon mein Krankengeld und Arbeitslosengeld ausgeschöpft

    habe, von wem bekomme ich jetzt fuer die 3 Wochen Geld her.

    Bitte um Anwort.

    Vielen Dank im Voraus.

    • user
      Christian Schultz
      am 19.11.2021

      Hallo Peter, ohne die Details zu kennen, kann ich nur mutmaßen. Aber es kann sein, dass Sie sich nun beim Jobcenter melden müssen. Ihr Chef muss während der Eingliederung kein Gehalt zahlen.

  • user
    Hildegard
    am 07.11.2021

    Guten Tag! Suche Beratung und bekomme hier hoffentlich Hilfestellung zu folgendem Sachverhalt:

    ich bin 1964 geboren und hatte bis Feb 2021 eine Festanstellung die dann durch einen Aufhebungsvertrag mit Abfindung aufgelöst wurde.

    Im Jahr 2020 war ich von April bis Juli im Krankengeldbezug, habe dann bis Dezember normales Gehalt bezogen und bin von Ende Dezember 2020 wieder in Krankengeldbezug gefallen. Das Krankengeld endete jetzt im Oktober und ich möchte mich ab dem Februar 2022 bei der Arbeitsagentur melden. Dann bin ich 58 Jahre alt und erhalte für 24 Monate ALG.

    Nun meine Frage, wie berechnet sich das ALG? Wird der Durchschnittsverdienst incl. Krankengeld oder ohne Krankengeld berechnet?

    Was passiert, wenn ich im ALG Bezug wieder an der selben Krankheit erkranke? Oder an einer anderen? Wer sichert mich dann ab? Die KK oder die Agentur für Arbeit?

    Vielen Dank für Ihre Bemühung

    freundliche Grüsse

    • user
      Christian Schultz
      am 08.11.2021

      Hallo Hildegard, zur Berechnung im Detail kann ich Ihnen hier nichts sagen. Da wenden Sie sich bitte direkt an die Arbeitsagentur. Ich und viele andere Leser sind Ihnen aber sehr dankbar, wenn Sie das Resultat hier reinschreiben.

      Falls Sie während des Bezugs von ALG erneut erkranken, läuft das Arbeitslosengeld weiter. Es kann knifflige Situationen geben, aber grundsätzlich erhalten Sie ALG I.

    • user
      Hildegard
      am 16.11.2021

      Hallo Christian, vielen Dank. Ich werde berichten. Dauert aber noch etwas.

      viele Grüsse.

  • user
    Nora
    am 05.11.2021

    Hallo,

    wie sieht es aus, wenn man privat versichert ist, das Krankentagegeld ca. 26 Monate gezahlt wurde, man dann von der KV berufsunfähig geschrieben wurde und nun ALG1 beantragen muss.

    Vor der Krankschreibung wurde 6 Monate in einem neuen Job gearbeitet, aufgrund der Erkrankung, die damals schon das Arbeiten fast vollkommen unmöglich machte, wurde der Vertrag zum Ende der Probezeit aufgehoben. Davor war ein Monat ALG1 und davor vier Jahre durchgehend sozialversicherungspflichtige Anstellung.

    Von der Arbeitsagentur heißt es jetzt, dass das ALG geschätzt wird und somit ca. 600€ unter der eigentlichen Höhe liegt.

    Ist das rechtens?

    VG, Nora

    • user
      Nora
      am 17.11.2021

      Hallo Christian,

      wir sind mittlerweile Mitglied, allerdings in NRW, und es hat ein telefonisches Beratungsgespräch stattgefunden. Der Herr konnte nicht eine Frage beantworten. Wie kann das sein?

      LG, Nora

    • user
      Christian Schultz
      am 17.11.2021

      Hallo Nora, vielleicht war der Mitarbeiter noch nicht so lange dabei. Das Thema Krankengeld und Aussteuerung ist ziemlich komplex, da braucht man viel Erfahrung. Haben Sie denn vereinbart, dass er sich schlau macht und sie zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal telefonieren?

    • user
      Katja
      am 21.11.2021

      Das wird so stimmen. Bin selber aus der PKV mit BU ausgesteuert worden. Da länger als 24 Monate nach der letzten Gehaltszahlung vergangen sind, wurde anhand des ursprünglichen Berufes (30 Jahre her , da dort der Abschluss erfolgte) von der AfA die fiktiv die Qualifikationsstufe ermittelt. Selbst wenn der letzte Beruf einen höheren Abschluss erfordert hätte.. Pech gehabt. Für die Ermittlung neuer ALG Ansprüche hätten vermutlich 12 Monate neuer Job bestehen müssen... Ich habe versucht anhand von Stellenausschreibungen nachzuweisen, das eine höhere Quali Stufe für meinen Job notwendig wäre . Wurde leider ja nicht akzeptiert, inzwischen bin ich voll EMR.... Alles gute

  • user
    Heiko
    am 03.11.2021

    hallo

    Ich bin seit oktober20 im Krankengeld. Jetzt möchte ich nicht mehr in meinem Beruf arbeiten und werde zum Ende des Jahres 21 kündigen. Ich habe noch sieben Wochen Urlaub zu beanspruchen und werde diesen nehmen bzw restlich auszahlen lassen. das heisst wenn ich den Urlaub nehme bin ich ja gesund geschrieben. Wie berechnet sich daraufhin das Arbeitslosengeld. Bleibt es bei dem Gehalt vor der Krankengeldzahlung oder zählen dann tatsächlich nur die sieben wochen der Gesundschreibung als Grundlage plus Krankengeld?

    Danke fürs feedback

  • user
    Silke
    am 01.11.2021

    Sehr geehrter Herr Schultz,

    folgender Sachverhalt liegt zu Grunde und ich bin mir im Rahmen der Bemessungsgrundlage nicht sicher. AU besteht seit Mitte 01.2021, KG Anspruch läuft seit Mitte 02.2021 aufgrund anrechenbarer Vorerkrankungen. Eine Eigenkündigung aufgrund Anraten der Ärztin zum 31.12.2021 ist angedacht. Besonderer Grund bei Sperrfrist liegt vor. Bei Arbeitslosmeldung zum 01.01.2022 habe ich ja rückschauend keine 150 Tage gearbeitet in 2021. Es werden also die letzten 2 Jahre vor dem ALG I Bezug zu Grunde gelegt, richtig? Das wären dann Januar 19 bis Januar 21. Meines Erachtens bleibt der KG Bezug bei der Berechnung außen vor? Es werden nur die Gehälter vor der KG Zahlung in die Berechnung des ALG I einbezogen.

    Es wäre schön wenn Sie mir hier ein Feedback geben könnten. Vielen Dank im Voraus.

    Silke

    • user
      Christian Schultz
      am 01.11.2021

      Hallo Silke, genau: Wichtig ist, was Sie vor dem Bezug des Krankengeldes verdient haben.

  • user
    Nicole Klinge-Fuhr
    am 22.10.2021

    Hallo,

    mein Mann bekommt seid fast 3 Jahren durchgehend Verletztengeld und sobald die Gutachten vorliegen wird er ausgesteuert. Wie berechnet das Arbeitsamt, dann das Arbeitslosengeld?

    Danke im Voraus!

    • user
      Christian Schultz
      am 22.10.2021

      Hallo Nicole, wie das nach dem Verletztengeld ist, weiß ich leider nicht aus dem Stehgreif. Fragen Sie am besten direkt bei der Arbeitsagentur nach - und posten Sie die Antwort gern hier ins Forum.

  • user
    Manfred N.
    am 10.10.2021

    Ergänzung: bin 45 Jahre alt und (noch) nicht ausgesteuert, ich habe aber seit 2019 insgesamt(nicht am Stück) ca. 65 Wochen lang Krankengeld bekommen, habe dann Ende März wieder normal angefangen zu arbeiten. Sozialversichert arbeiten tue ich jetzt seit knapp 6 Jahren, vorher längere Zeit arbeitslos gewesen. Ich bitte um Hilfe, da ich wie gesagt nicht weiß, wie ich mich der Arbeitsagentur gegenüber verhalten soll, eigentlich will und kann ich nicht mehr arbeiten, zumal es jederzeit bei mir dem Ende entgegen gehen könnte, aber ich werde das ALG1 zwingend brauchen...

    • user
      Christian Schultz
      am 12.10.2021

      Hallo Manfred, das ist eine schwierige Situation. Auf jeden Fall sollten Sie sich bei der Arbeitsagentur in Vollzeit zur Verfügung stellen - natürlich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten. Andernfalls erhalten Sie nicht das volle ALG. Alles weiteren Fragen sollten Sie in einem persönlichen Termin klären, gern bei meinen Kollegen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

    • user
      Manfred N.
      am 17.10.2021

      Hallo,

      danke für die Antwort, aber ich verstehe sie leider nicht ganz: ich arbeite zZt. doch auch nur in Teilzeit(19,5 Std./Woche), also muss ich mich doch auch nur für mind. diese Arbeitszeit zur Verfügung stellen, um das volle ALG1 zu bekommen, oder? Warum muss ich mich dafür in Vollzeit zur Verfügung stellen? Und für ein persönliches Gespräch: ich komme aus NRW, hätten Sie da evtl. auch einen Link für mich zu den dortigen Kollegen?

    • user
      Christian Schultz
      am 20.10.2021

      Hallo Manfred, da Sie bisher nur in Teilzeit gearbeitet haben, fällt das ALG I ohnehin niedriger aus. Es würde also sinnvoll sein, dass Sie sich - in dieser Situation - in Vollzeit zur Verfügung stellen. Aber das sollten Sie mit den Kollegen in NRW persönlich besprechen: www.sovd-nrw.de/beratung/beratungszentren

  • user
    Manfred N.
    am 10.10.2021

    Hallo,

    ich bin schwer krebskrank(fernmetastasiert) und bin anerkannt schwerbehindert mit 90% + Gehbehinderung wg. eines operierten Beines(Tumorresektion). ZZt arbeite ich noch in Teilzeit, aber wenn hier am Arbeitsplatz(Altenheim) nicht eine Couch stehen würde, wo ich mich öfter mal hinlegen kann während der Arbeitszeit könnte ich auch diesen Job nicht mehr ausüben, da ich das Bein regelmässig hochlegen muss, da es sonst sehr weh tut und sich Flüssigkeit im Fuß sammelt, was nicht passieren darf. Desweiteren bin ich schwer adipös und körperlich absolut null belastbar.

    Ende des Jahres werde ich gekündigt werden(die Arbeitsstelle wird abgebaut) und möchte Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Trotzdem muss ich ja zum Arbeitsamt wg. ALG1. Was muss ich hierbei beachten? Kann bzw. sollte ich direkt auf meine Erkrankung hinweisen? Und inwieweit muss ich mich trotzdem dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen? Muss ich mich zu diesem Minimum von 15 Std./Woche verpflichten? Denn auf das ALG1 bin ich absolut angewiesen, aber außer in Home Office weiß ich echt nicht, was für einen Job ich in meinem Zustand machen könnte(und wer mich überhaupt einstellen würde). Also wie verhalte ich mich ggüber der Arbeitsagentur am besten, solange die Rente noch nicht bewilligt wurde?

  • user
    Marianne Kliem
    am 28.09.2021

    Mein Arbeitgeber hat aufgrund das ich anscheinendzuviel lohnersatzleistung bekommen habe seine Zahlung kommentarlos eingestellt und von mir noch Geld zurüch verlangt lt.einer großen Gewerkschaft durfte er das. Lt Anwalt hätte er das nicht gedurft da er dann auch noch das zuviel gezahlte Geld von meinen Abrechnungen runtergezogen hat hat sich die AOK bestimmt gefreut denn nun war mein Brutto fast identisch mit meinem vorherigen Netto und die kasse brauchte weniger Krankengeld zahlen was sie anscheinend auch nicht gedurft hätten nun bin ich ausgesteuert und mein Arbeitgeber hat es nicht geschafft in fast 3 Monaten eine Arbeitsbescheinigung abzugeben.( reine Schikane) somit ist mein Arbeitslosen Geld nur vorläufig allerdings nochmal 200€ niedriger weil ausgesteuert anders berechnet werden und zwar *fiktiv * und es werden auch nicht die letzten 12 Monate herangezogen sondern nur 8Monate und als wenn das nicht schon genug Theater ist weigert sich mein Arbeitgeber mein Urlaubsgeld zu auszuzcahlen weil ich nicht mehr sozialversichert bin und nur wenn ich kündige würde dies als Abgeltung gehen als wenn man in der Krankheit nicht schon genug gestraft ist machen es einem wirklich alle so schwer wie irgend möglich .

  • user
    Stefan
    am 24.08.2021

    Hallo,

    ich bin nun fast 59 Jahre alt. Hatte einen Hinterwandinfarkt und gleichzeitig einen Schlaganfall.

    Mir wurde die Schilddrüse aufgrund von 4 Tumoren (hat sich herausgestellt das diese aber gut- artig waren) entfernt. Mittlerweile bin ich Insulinpflichtiger Diabetiker (habe unbefristet einen Grand der Behinderung von 60%). Jetzt wurde auch noch COPD festgestellt. Bin durch all das mittlerweile psychisch angeschlagen und habe regelmäßig Termine beim Psychiater. Alle meine Ärzte fragen mich warum ich noch arbeite. Es ist halt das liebe Geld.

    Mein Psychiater meinte ich müsse sofort aus dem Arbeitsprozess rausgenommen werden und er würde mich langfristig krankschreiben. Angenommen ich bin deshalb 1,5 Jahre krank und anschließend melde ich mich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos, ich denke aufgrund meines Alters kann ich zwei Jahre Arbeitslosengeld beziehen. Stimmt das soweit?

    Was ist wenn ich im Anschluss daran aufgrund meiner Herze- oder Lungenerkrankung sofort wieder längerfristig krank bin?

    Wie sie sehen habe ich viele Probleme aber keine Lösung dazu und bin deshalb auf Hilfe angewiesen. Können sie helfen?

    Gruß

    Stefan

    • user
      Christian Schultz
      am 24.08.2021

      Hallo Stefan, Sie haben recht: Ab 58 können Sie bis zu 24 Monate Arbeitslosengeld I beziehen. Vorausgesetzt, Sie haben vor Beginn der Krankheit lange genug eingezahlt. Auf diese Weise können Sie über Kranken- und Arbeitslosengeld insgesamt zweieinhalb Jahre finanziell überbrücken.

      Wenn Sie anschließend immer noch krank sind, sollten Sie sich mit dem Thema Rente beschäftigen. Entweder die Erwerbsminderungsrente - das wird vielleicht schon früher ein Thema - oder eben die Altersrente für schwerbehinderte Menschen. Mit Ihrem Jahrgang (1962) könnten Sie die mit dem höchsten Abschlag frühestens mit 61 und 8 Monaten beziehen: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/altersarmut-behinderung-gesundheit-sozialberatung-rente-und-behinderung

  • user
    Sebastian
    am 12.08.2021

    Guten Tag an alle hier,

    es freut mich hier ein Stelle gefunden zu haben wo ich eventuell Antworten bekomme. Folgendes: ich bin nach 1.1/2 Jahren Krankschreibung ( ich hab noch 9 Tage Anspruch ) durch eine Neue Erkrankung die aus einem Arbeitsunfall vor 3.Jahre rührt erneut Krankgeschrieben worden. Sprich: kurz vor der Aussteuerung hat meine Berufsgenossenschaft veranlasst, das ich nunmehr Verletztengeld erhalte. Dieses Beziehe ich nun seid dem 30.03.2021.

    Fazit: seid nunmehr knapp 23 Monaten erhalte ich Krankengeld bzw die letzten 5 Monate Verletztengeld. In der zwischenzeit wurde mir aufgrund meiner Erkrankungen gekündigt im Februar 2021. Ich war im Jahr 2020 in Reha und wurde als Krank entlassen, ebenso wurde ein Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben gestellt der von der Rentenversicherung bewilligt wurde. ( Eine Umschulung und vorangehende Feststellungsmaßnahme für 2 Wochen sollen aufschluss gebe, welchen Beruf ich Umschulen kann).

    Nunmehr meine Frage: Ich habe mich nachdem ich nun ab dem 16.08.2021 nicht weitere Krankgeschrieben werde, also kein Verletztengeld mehr erhalte, ALG1 beziehen. Ich habe nun die Sorge, das die ARGE meine ALG1 anhand meiner fast 23.Monate Krankengeld und Verletztengeld berechnen wird. Somit würde ich um ein vielfaches weniger bekommen wie jemand bei dem das Einkommen als Grundlage genommen wird. Können Sie mir vielleicht sagen, welche Zeiten in meinem Fall zum Tragen kommen? Vielen Dank für Ihre Rückmeldung.

    • user
      Christian Schultz
      am 12.08.2021

      Hallo Sebastian, normalerweise berechnet sich das ALG auf Basis des letzten Arbeitsentgeltes - auch nach der Aussteuerung. Ich sehe keinen Grund, warum es in Ihrem Fall anders sein sollte. Aber um sicherzugehen, können Sie sich gern an meine Kollegen in der Sozialberatung wenden: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Stefan
    am 03.08.2021

    Gilt Krankengeld was der AG sechs Wochen bezahlt at als Einkommen ?

    • user
      Christian Schultz
      am 03.08.2021

      In den ersten sechs Wochen der Krankheit zahlt der Arbeitgeber ja weiter das Gehalt - die sogenannte Entgeltfortzahlung.

  • user
    Rainer Klug
    am 31.07.2021

    Hallo habe 1 frage

    Bin über 1 Jahr krank und gehe wieder arbeiten am selben Tag bekomme ich die Kündigung

    Wie wird das arbeitslosen Geld berechnet vom Krankengeld oder was ich vorher verdient habe

    LG Rainer

    • user
      Christian Schultz
      am 02.08.2021

      Hallo Rainer, das weiß ich leider nicht aus dem Stehgreif, am besten direkt bei der Arbeitsagentur nachfragen.

  • user
    Mutlu
    am 22.07.2021

    Guten Tag,

    ich habe die letzten Jahren ununterbrochen gearbeitet. Vor 1,5 Jahren bin ich erkrankt und habe dann 78 Wochen Krankengeld in Höhe von ca. 1800 bezogen. Am 30.04 wurde ich Ausgesteuert. Ich hab mich Arbeitssuchend gemeldet und Arbeitslosengeld beantragt, das ich bereits 64 Jahre bin. Ich erhielt einen Bewilligungsbescheid über 850€ Monatlich. Ich legte Widerspruch ein, da das fiktive Arbeitsentgeld berrechnet wurde. Heute erhielt ich einen neuen Bescheid über 1144 € Arbeitslosengeld. Das kann doch wieder nicht stimmen oder? Ich bin davon ausgegangen, das Krankengeld gleich hoch sein muss wie das. ALG 1. Bzw. Krankengeld 70% und ALG1 60 %.

    Bei 1800 € und 850 bzw. 1144 sind es doch keine 10 % unterschied. Bei einem Durchschnittl. Einkommen von ca 2800€.

    • user
      Christian Schultz
      am 23.07.2021

      Hallo Mutlu, wie oben im Beitrag beschrieben: Das ALG nach der Aussteuerung wird auf Basis Ihres Erwerbseinkommens vor der Erkrankung berechnet.

      Ob die Zahlung in Ihrem Fall korrekt war, können wir ohne Einsicht in Ihre Unterlagen nicht einschätzen.

  • user
    Folke Friesen
    am 23.06.2021

    Mein Arbeitgeber stellte den Betrieb ein und hat mich im November 2020 zum 30.04.2021 gekündigt.

    Im Dezember wurde eine Verstopfung der Koronararterie festgestellt. Diese wurde nach einem zeiten Kathedereingriff im Februar beseitigt. Da ich dennoch über sdtarke Herzbeschwerden klage wurde ein Stress MRT im Juni durchgeführt.

    Seit Ende Dezember 2020 erhalte ich Krankengeld. Mein Antrag auf ALG wurde abgewiesen, da ich noch erkrankt bin.

    Sobald ich gesundheitlich wieder hergestellt bin, soll ich einen neuen Antrag stellen.

    Meine Frage ist, ob sich der Krankengeldbezug auch auf die Bewilligungsdauer auswirkt.

    • user
      Christian Schultz
      am 23.06.2021

      Auf die Bewilligungsdauer des Arbeitslosengeldes? Nein, diesen Anspruch haben Sie in Ihrer Zeit in Beschäftigung aufgebaut - und er hängt unter anderem von Ihrem Alter ab.

  • user
    Theodora Mouza
    am 22.06.2021

    Hallo ..bei mir ist folgendes der Fall ich habe 12 Jahre in einem Unternehmen gearbeitet (Grundgehalt +Provision jeden Monat ) war jetzt 78 Woche krankgeschrieben und habe meinen Job gekündigt ohne Sperre vom Arbeitsamt (Attest vom Arzt) bin jetzt ausgesteuert und bekomme ALG 1 ...man sagte mir immer es werden die letzten 12 Monate vor krankheitsantritt berechnet. (Das wäre dann bei mir ein durchschnittsgehalt von 3300Brutto .

    Jetzt allerdings ist es so das die 1 1/2 jahre Krankenzeit mit in den Bemessungszeitraum eingerechnet werden ...somit werden doch dann gar nicht die vollen letzten 12 Monate vor krankheitsantritt berechnet ...ist das rechtens und richtig? Denn somit werden statt die letzten 12 Monatsgehälter, nur 6 berücksichtigt und für die Berechnung meines Arbeitslosengeldes zur errechnung meines Arbeitslosengeldes hergenommen...da ich aber nicht jeden Monat das selbe Gehalt bekommen habe (kein festes Gehalt, also nicht jeden Monat der selbe Betrag ) somit errechnete das Arbeitsamt ein Bruttogehalt von nur 2600 Brutto, anstatt 3300 Brutto...wie kann das ? Krankengeld bekam ich netto raus 1700 € ...arbeitslosengeld jetzt aber nur 1160 netto ...obwohl ich 12 Jahre lang sehr gut verdient habe

    Ist das alles so korrekt? Müsste das Arbeitsamt nicht eigentlich im Bemessungszeitraum die 1,5 jahre in der ich krankgeschrieben war nicht aus der Rechnung raushalten und fairerweise auch tatsächlich die letzten 12 Monate gehaltsabrechnungen berechnen???

    Man fühlt sich doppelt und dreifach bestraft. Man ackert wie blöd jahrelang...erleidet einen burnout und statt 1400 € arbeitslosengeld bekommt man dann nur 1160 netto ...

    Das will nicht in meinen Kopf rein ....ich habe vor Arbeitslosigkeit 12 Jahre am Stück vollzeit gearbeitet und immer schön in die Arbeitslosenkasse eingezahlt und jetzt wird man bestückt????

    • user
      Christian Schultz
      am 22.06.2021

      Hallo Theodora, ob das in Ihrem Fall korrekt abgelaufen ist, müsste man sich anhand der Unterlagen anschauen. Bitte wenden Sie sich hierfür an meine Kollegen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Manuel
    am 14.06.2021

    Hallo Hr. Schulz,

    Ich bräuchte auch bitte Ihren Rat.

    Ich hatte nach einem Unfall kurz Arbeitslos 2. Habe dann 6 Monate im neuen Job gearbeitet, dann musste gesundheitlich eine weitere Operation gemacht werden, jetzt bin ich seit ca einem guten Jahr krankgeschrieben, von meinem Arzt habe ich ein Attest und ein Anraten zu einer Umschulung, möchte damit nun selbst Kündigen.

    Habe ich da Anspruch auf ALG 1?

    Liebe Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 14.06.2021

      Hallo Manuel, ohne die Details zu kennen, kann ich das nicht abschließend sagen. Aber wenn Sie nach dem ALG II nur sechs Monate gearbeitet haben, haben Sie jetzt vermutlich keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I.

  • user
    Doris Jung
    am 07.06.2021

    Hallo zusammen, ich war in der Arbeitslosigkeit vom 19.03.2021 bis zum 05.05.2021

    krankgeschrieben, jetzt bin ich mit der selben Krankheit nochmal krankgeschrieben aber mein Arbeitslosengeld läuft aus.

    Bekomme ich jetzt noch Krangengeld und muss ich mich jetzt selbst krankenversichern.

    Meine Rente ist erst zum 01.07.2021 genehmigt.

    • user
      Christian Schultz
      am 08.06.2021

      Hallo Doris, falls Sie noch Anspruch auf Krankengeld haben, könnte das klappen. Das kann Ihnen aber nur die Krankenversicherung mitteilen. Oder Sie wenden sich an eine Beratung für Sozialrecht, zum Beispiel den SoVD: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Chris
    am 05.06.2021

    Hallo zusammen werde in zwei Wochen ausgesteuert mein Krankengeld beträgt derzeit 2000 € XXX. Was bekomme ich danach als Arbeitslosengeld?

    • user
      Christian Schultz
      am 07.06.2021

      Hallo Chris, das Arbeitslosengeld orientiert sich an Ihrem Verdienst vor dem Beginn des Krankengeldes.

  • user
    Knut Wehner
    am 01.06.2021

    Hallo, ich bin seit September 2018 krank. Seit März 2020 bin ich in einer Umschulungsmaßnahme. Ich beziehe also seit Januar 2019 Lohnersatzleistungen, ob als Krankengeld oder als Übergangsgeld von der Rentenversicherung. Wenn ich mich jetzt beim Amt melden muss, wie berechnet sich mein ALG?

    • user
      Christian Schultz
      am 02.06.2021

      Hallo Knut, normalerweise nach dem Verdienst vor der Erkrankung. Allerdings kann bei Reha-Maßnahmen, die länger als 12 Monate dauern, ein neuer Anspruch auf ALG I entstehen. Daher bin ich mir in diesem Zahl nicht ganz sicher. Fragen Sie am besten mal bei meinen Kollegen nach: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Anna
    am 01.06.2021

    Hallo, am 1.06.2021( also heute) bin ich von der Krankenkasse ausgesteuert worden , das Arbeitslosengeld würde erst ab dem 1.07. 2021 greifen, Betriebliche Kündigung .

    Ich könnte jedoch noch ein Monatsgehalt bekommen,

    Wirkt sich das auf das Arbeitslosengeld 1 zur Berechnung aus ? Oder bleibt es bei der Berechnung von 12 bzw. 24 Monate vor der Krankheit,

    Vielen Dank

    • user
      Christian Schultz
      am 01.06.2021

      Hallo Anna, das weiß ich leider nicht. Bitte fragen Sie in unserer Sozialberatung nach.

    • user
      Sigrid
      am 01.01.2022

      Sie sagen ganz oft . weiß ich nicht "Kann nicht beanteorten . Sind Sie hier überhaupt richtig um jemand zu heleen oder eind Sie nur einen Auszubildender?

      Sie irritieren uns irgendwie, dass Sie ständige ungewissene Antworten geben.

      Nach meine Meinung haben Sie eigentlich sehr wenig Ahnung .

  • user
    Lila
    am 18.05.2021

    Ich hoffe ihr könnt helfen. Mein Arbeitsvertrag endet am 13.07.2021 danach muss ich ALG 1 beziehen. Allerdings bin ich seit 7.04.21 bis zu dem 13.07.21 krank und bekomme nur noch das Krankengeld. Meine Frage, wird zur Berechnung des Alg 1 die 60% also das Krankengeld benutzt oder das Gehalt was ich vorher verdient habe. (Ausbildungsvergütung von 1000€ Brutto)

    Danke im Vorraus .

    • user
      Christian Schultz
      am 18.05.2021

      Hallo Lila, normalerweise ist das bisherige Arbeitseinkommen für die Berechnung maßgeblich.

  • user
    Croissant
    am 14.05.2021

    Hey, meine Frage... Ich habe im Juni 20 eine Stelle mit Förderung der Arge angetreten, Mitte Januar 21 hatte ich einen Arbeitsunfall und bin, bis zum Vertragsende im Juni 21, krankgeschrieben da ich diese Tätigkeit in ihrer Schwere nicht mehr ausüben darf. Falle ich nun direkt in den Hartz4 Bezug oder zählen diese 12 Monate dennoch als quasi Arbeitszeit und mir stünde erstmal Arbeitslosengeld zu? Vielen Dank für eine Auskunft. MfG C.

    • user
      Christian Schultz
      am 14.05.2021

      Das müsste man sich im Detail anschauen. Aber es kann gut sein, dass jetzt ein Anspruch auf Arbeitslosengeld vorhanden ist.

  • user
    Schwab Melanie
    am 29.04.2021

    Hallo ich habe eine Frage und zwar, ich war knapp 2 Jahre krankgeschrieben, wurde im Januar 2021 ausgesteuert dann alg1 beantragt, hatte dann eine Stelle ab 15.03, allerdings habe ich insgesamt nur 33 Stunden dort gearbeitet, weil ich dann wieder erkrankte. Krankenkasse meinte sie zahlt kein Geld, da ich erst wieder in 3 Jahren Anspruch habe. Jetzt wurde ich entlassen, wie läuft es denn da mit dem als 1 Anspruch. Denn in der arbeitgeberbescheinigung steht ja nur der Betrag und nichz die Stunden die ich im gearbeitet habe.

    Danke für Ihre Antwort

    • user
      Christian Schultz
      am 29.04.2021

      Hallo Melanie, das kann ich Ihnen Einsicht in die Unterlagen leider nicht sagen. Fragen Sie einmal direkt bei der Arbeitsagentur nach. Bei Problemen können Sie sich dann sonst auch an meine Kollegen wenden: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Dirk Dunkelmann
    am 27.04.2021

    Guten Tag

    ich habe folgendes Problem...

    Ich war 16 Jahre in einem Arbeitsverhältnis...

    Auf Grund meiner Krankschreibung am 05.11.2020 wegen Burnout mit Depressionen , fiel ich ab dem 14.12.2020 ins Krankengeld .Der Neurologe bestätigte ausserdem , das es für mich besser sei , den Beruf als Maler und Lackierer aufzugeben. Ich suchte somit das Gespräch mit meiner Chefin . Der Krankenschein endete am 05.03.2021.

    Nach einem Gespräch mit der Chefin , wie man weiterverfahren sollte , hat man sich auf einen Aufhebungsvertrag zum 15.03.2020 geeinigt. Seit dem 15.03.2021 bin ich Arbeitslos- sowie Arbeitssuchend gemeldet .

    Ich bekam von der Firma im April meinen Rest Urlaub sowie Überstunden ausbezahlt.

    Jetzt zu meinem Problem !!!!!!!

    Krankengeld = die letzten 12 Monate des Brutto-Gehalts , davon 70% macht 1751€

    Arbeitsamt = die letzten 12 Monate des Brutto-Gehalts , davon 67% macht 1338€

    Die Krankenkasse hat in dem Zeitraum vom 14.12.2020 bis 05.03.2021 Krankengeld geleistet

    Vom 06.03.2021 bis 14.03.2021 Firma Lux

    Ab dem 15/16.03. die Arbeitsagentur .....

    Die Agentur hat den Zeitraum zur berechnung für das Endgeld

    vom

    01.04.2020-13.12.2020

    und

    06.03.2021-15.03.2021 als Durchschnitt genommen .

    Das sind nach meiner Rechnung ja nur 7/8 Monate statt 12 .

    Was ist mit den anderen 4 Monaten die mir doch als berechnung zustehen ???

    Werden die einfach unter den Tisch gekehrt oder wie muss man das verstehen?

    Woher bekomme ich denn die fehlenden 400€ ????

    Es fehlen definitiv Zeiträume die nicht geleistet werden bzw nicht berücksichtigt werden .

    Irgendwer muss ja für das fehlende Geld aufkommen .

    Bitte korrigieren Sie mich wenn es nicht so ist .

    Aber irgendwas läuft richtig schief .

    Ich kann aber von 1300€ , werder Unterhalt leisten , noch meine Familie ernähren da meine Frau auf Grund ihres Herzinfarktes auch nicht mehr arbeiten kann.

    Wie gesagt

    1751 € zu 1300 € ist schon ein sehr sehr großer Unterschied .

    Ich werde diesbezüglich auch meinen Rechtsanwalt kontaktieren um diesen Bescheid auf Richtigkeit prüfen zu lassen .

    • user
      Christian Schultz
      am 28.04.2021

      Hallo Dirk, hier im Forum haben wir leider nicht die Möglichkeit, individuelle Berechnungen zu überprüfen. Bitte wenden Sie sich dafür an Ihren Rechtsanwalt bzw. meine Kollegen in der Sozialberatung: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Stefan Graser
    am 14.04.2021

    Guten Tag,

    Mein Anspruch auf Arbeitslosengeld war erschöpft jedoch bin ich im den letzten Zwei Wochen wo ich Anspruch hatte erkrankt. Ab dem Tag wo der Anspruch erschöpft war erhielt ich für weiter 13 Monate Krankengeld. Habe ich nun wieder einen Anspruch auf Arbeitslosengeld 1

    Liebe Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 15.04.2021

      Hallo Stefan, um ganz sicherzugehen, müsste man sich Ihre Unterlagen anschauen. Aber nach dem, was Sie schildern, werden Sie nun keinen Anspruch auf ALG I haben.

  • user
    Uwe
    am 08.04.2021

    Nach langen Lesen in diesem Forum habe ich folgende Frage/Anliegen:

    Ich bin schon länger arbeitsunfähig. Meine aktuelle Krankengeldzahlung würde in 05/2022 eingestellt werden. Für die Bemessung von ALG sind aber 150 Arbeitstage im Jahr notwendig. Da es die für 2021 wahrscheinlich nicht geben wird, werden dann 24 Monate zur Berechnung herangezogen. Ab 05/2020 bis 12/2020 habe ich aber auch nur ca. 110 Arbeitstage, weil ich wegen einer anderen Arbeitsunfähigkeit auch schon im Krankengeld war. Von 01-04/2020 war ich aber nicht im Krankengeld. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird dann das ALG geschätzt. Auf welcher Basis wird dann das ALG geschätzt, bzw. Wie kommt man dann auf einen aussagefähigen Wert?

    • user
      Christian Schultz
      am 09.04.2021

      Hallo Uwe, das kann ich gerade leider auch nicht beantworten. Fragen Sie am besten direkt telefonisch bei der Bundesagentur für Arbeit nach.

  • user
    Maik Molto
    am 31.03.2021

    Guten Dank und herzlichen Dank für die Aufklärung.

    Ich habe 2 Szenarios, welche mich sehr verunsichern.

    01.01.2015-09.03.2020 Habe ich ganz normal gearbeitet und Lohn bezogen.

    10.03.2020-30.06.2021 Krankgeschrieben (ab 6. Woche Krankengeld und zwischen durch 5 Wochen Übergangsgeld wegen einer Reha)

    Nach der Reha habe ich aufgrund ärztlichem Artest und Empfehlung mit meiner Firma einen Aufhebungsvertrag vereinbart. Gemäß der Empfehlung der Reha wurde ich auch weiter krankgeschrieben. Derzeit stehen wir noch in Verhandlung mit meinem Arbeitgeber und ich komme wahrscheinlich zum 30.06.2021 frei und werde dann Arbeitslosigkeit beantragen.

    1. Welcher Zeitraum wird hier für die Berechnung des Arbeitslosengeldes angezogen?

    2. Auch wenn die Empfehlung der Reha war, mich weiter krankzuschreiben, kann es durchaus sein, dass meine Ärztin mich aufgrund des Druckes der Krankenkasse nicht mehr krank schreibt.

    Das würde dazu führen, dass ich während der Kündigungsfrist nicht mehr krankgeschrieben bin, ich vom Arbeitgeber freigestellt bin und noch 1-2 Gehälter bekomme.

    Wie wirkt sich das auf den Zeitraum auf, welchen die Arbeitsagentur zur Berechnung ranzieht?

    Vielen lieben Dank

    • user
      Christian Schultz
      am 01.04.2021

      Hallo Maik, das Arbeitslosengeld wird grundsätzlich auf Basis Ihres Einkommens aus dem Job berechnet. Auch wenn Sie freigestellt wären und in dieser Zeit Gehalt beziehen, ist das dann Arbeitseinkommen.

  • user
    Beate
    am 22.03.2021

    Dankeschön für die schnelle Antwort! Das ist erstmal in gewissem Maße beruhigend! Denn alles andere wäre echt am Limit...

  • user
    Beate
    am 19.03.2021

    Guten Morgen.

    Mein Mann ist seit 20.01.2020 krank geschrieben.

    Wie berechnet sich das ALG1 nach Aussteuerung - Bemessungsgrundlage wären dann zwei Jahre, wenn ich das richtig verstanden habe?)

    Wird dann von den zwei Jahren ALLES zur Berechnung genommen, also KG und Lohn vor Krankheit? Oder nur vom Lohn ? (ohne Kinder)

    Lieben Dank,

    Beate

    • user
      Christian Schultz
      am 22.03.2021

      Hallo Beate, hier ist der Arbeitslohn maßgeblich.

  • user
    Nicole
    am 03.03.2021

    Hallo zusammen. Ich habe eine dringende Frage:

    Oktober 2019 bin ich, nach einem Jobwechsel wieder erkrankt, bin innerhalb der Probezeit gekündigt worden und habe Krankengeld bekommen. Im März bis Juni 2020 war ich in einer Tagesklinik und von September bis Dezember in der Reha, mit Übergangsgeld. Dort hat man einen LTA Antrag auf Reintegration gestellt. Für diesen Antrag muss ich arbeitsfähig sein, also Arbeitslosengeld 1 beantragen, bis ich einen Bescheid über den Antrag erhalte. Ich habe keine Kinder.

    Jetzt meine Frage: Stehen mir 60 oder 80% AlG 1 zu?

    Aus meiner Reha Gruppe erhalten alle 80%, nur ich 60%.

    Woran liegt das? Wie kann ich eine Neuberechnung beim Arbeitsamt begründen?

    Danke, Nicole

    • user
      Christian Schultz
      am 03.03.2021

      Hallo Nicole, solche Fragen können wir leider nicht im Blog beantworten. Bitte wenden Sie sich mit Ihren Unterlagen an unsere Sozialberatung: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Micha
    am 22.02.2021

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich bin im November 2018 schwer erkrankt und wurde ab 05/2019 wieder eingeliedert auf eine Teilzeitstelle mit 50 % Gehalt. Ab 08/2019 hatte ich einen Rückschlag und wurde wieder krank und letztlich ausgesteuert. Ab 12/2020 werde ich rückwirkend Arbeitslosengeld erhalten. Wie sieht hier der Bemessungrahmen zur Berechnung des Arbeitslosendgeledes I aus, da ich ja weniger als 150 Tage gearbeitet habe, aber davor bereits für einen langen Zeitraum Krankengeld bezogen habe. Vorab vielen Dank für Ihre Mühe. Mit freundlichen Grüßen

    • user
      Christian Schultz
      am 01.03.2021

      Hallo Micha, auch hier würde die Bundesagentur für Arbeit auf die letzten zwei Jahre vor dem Start der Auszahlung schauen. Wie viel das im Einzelnen wäre, können wir hier im Forum allerdings nicht ermitteln.

  • user
    Mona
    am 20.02.2021

    Wenn die 1,5 Jahre Krankengeld bezahlt wurden, dazwischen 2 Monate bei Firma X gearbeitet und davor 6 Monate bei Firma Y gearbeitet wurde, werden dann nur die letzten 4 Monate von Firma Y zur Berechnung des ALG I verwendet?

    • user
      Christian Schultz
      am 02.03.2021

      Hi Mona, der Berechnungszeitraum erstreckt sich ja auf zwei Jahre vor dem Start des Arbeitslosengeldes. Es kann also sein, dass nur ein Teil dieser Beschäftigung zur Berechnung herangezogen wird. Aber das müsste man sich im Einzelnen anschauen.

  • user
    Kurt
    am 17.02.2021

    Hallo ich lese hier immer wieder das die letzten 12 Mobate oder bei Krankheit die letzten 24 Monate zur Berechnung verwendet werden - ich bin Grenzgänger und bei mir wurde ein Nachweis der letzten 6 Jahre verlangt!

    Ist das recht ?

    Zudem wurden Krankentage in dieser Zeit als. Nichtverdienstzeiten berechnet - dazu hätte ich grad die nächste Frage wenn man zwischendurch krank war wie werden diese Zeiten dann berechnet?

    Ich hatte vor meiner Krankmeldung einen Lohn von ca Brutto 7000.- Schweizer Franken und Khane dann letztendlich ein Arbeitslosengeld von 1750.-€ bekommen, das reichte natürlich vorne und hinten nicht, wodurch ich fast krank noch einen anderen Job angenommen habe, jetzt wieder krank bin, in Probezeit gekündigt und momentan ein Krankengeld von 1530.-€ pro Monat bekomme- wo kann ich mich unabhängig vom Arbeitsamt beraten lassen?

  • user
    Marion Körner
    am 15.02.2021

    Hallo Herr Schulz,

    ich bin seit August 2019 krank geschrieben und zum30.09.2019 gekündigt worden. Krankengeld habe ich bis zum 02.02.2021 bekommen. Dann ausgesteuert worden. Bin als arbeitssuchend gemeldet und bekomme jetzt 600 Euro weniger an ALG als KG. Demnach ist mein ALG nach dem Krankengeld berechnet worden. Das ist doch nicht richtig, oder?

  • user
    Iris R.
    am 03.02.2021

    Hallo, ich werde nach den 18 Monaten Krankengeld nun wieder arbeiten können, jedoch nicht in meinem langjährigen Job und nicht bei meinem Arbeitgeber in einer anderen Abteilung. Ich nehme dann meinen Resturlaub und die angelaufen Überstunden, dies sind ca 12 Wochen. Danach melde ich mich beim Arbeitsmarkt arbeitssuchend. Wie wird nun hier das Arbeitslosengeld berechnet?

    Danke für eine Rückmeldung.

    Freundliche Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 03.02.2021

      Hallo Iris, leider können wir hier nicht auf jede einzelne Anfrage diesbezüglich eingehen. Das Prozedere bei der Berechnung ist immer gleich - wie oben beschrieben. Wenn Sie für Ihre individuelle Situation eine Antwort benötigen, empfehle ich Ihnen unsere Sozialberatung: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Bärbel Schulze
    am 31.01.2021

    nach 15 jähriger Selbstständigkeit musste ich mich leider wegen coronabedingten Berufsverbotes ab 04.08.2020 arbeitslos melden. Ich habe 15 Jahre in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Auf Grund eines fiktiven Entgeltes wurde mein Arbeitslosengeld berechnet. Am 15.10.2020 bin ich arbeitsunfähig erkrankt und vom 27.11.2020 bis 29.01.2021 habe ich Krankengeld bezogen. Nun kann ich ab 15.02.2021 für 2 Monate einen einen Midijob für 600€ bekommen. Danach muss ich mich wieder arbeitslos melden. Wie wird dann mein Arbeitslosengeld berechnet? Wirkt sich eventuell der Midijob nachteilig für die Berechnung aus? Die Einstufung in das fiktive Einkommen war schon ein Witz, bekomme ich dann von diesem fiktiven Einkommen-da arbeitslos und krank-nur noch 60 Prozent????

    Anspruchsdauer ALG1 insgesamt 18 Monate.

    LG Bärbel

    • user
      Christian Schultz
      am 01.02.2021

      Hallo Bärbel, das weiß ich leider nicht. Fragen Sie am besten einmal direkt bei der Bundesagentur für Arbeit nach. Über Ihre Antwort hier an dieser Stelle würde ich mich freuen.

  • user
    Dietmar Moritz
    am 28.01.2021

    ich war56 Jahre alt und Angestellter bis zum 31.10.2016. Also stand mir Arbeitslosengeld 1 für 18 Monate zu. Dann war ich am 01.11.2016 arbeitlos gemeldet und habe Arbeitslosengeld bezogen für einen Monat. Im Anschluss war ich Selbständig bis zum 31.03.2020. Ab dem 01.04.2020 wieder arbeitslos incl. Arbeitslosengeld bis zu meiner Operation am 29.09.2020 mit anschließender Reha bis zum 04.12.2020. Habe mich dann wieder arbeitslos gemeldet, doch nun verweigert mir das Arbeitsamt die weitere Zahlung. ist das rechtens und wie verhalte ich mich nun am besten?

    Grüße

    Dietmar

    • user
      Christian Schultz
      am 28.01.2021

      Hallo Dietmar, das können wir ohne Einblick in die Unterlagen leider nicht beantworten. Bitte wenden Sie sich an meine Kollegen in der Sozialberatung: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Manuel Friedrich
    am 24.01.2021

    Hallo Herr Schulz,

    Wie verhält es sich, wenn ich die letzten Jahre vollständig gearbeitet habe und nun seit Oktober 2020 bis vermutlich März 2021 etwa Krankengeld empfange und im Anschluss das Arbeitsverhältnis im Sinne der Gesundheit beenden werde. Die Sperrzeit werde ich wohl nicht umgehen können, da es freiwillig ist, aber was ist die Basis meines alg I? Ich habe ja in den letzten 13 Monaten mehr als 150 Tage gearbeitet, wenn man so möchte und falle nicht unter die Berechnung nach Aussteuerung. Was wird in diesem Fall Grundlage? Mein letztes Gehalt? Nur 8 statt 12 Monatsgehälter und somit weniger als vor der Krankheit? Für eine Antwort bin ich dankbar.

    Lg Manu

    • user
      Christian Schultz
      am 25.01.2021

      Hallo Manuel, wenn Sie mindestens 150 Tage gearbeitet haben, berechnet sich das Krankengeld auf Basis Ihres Einkommens im letzten Jahr. Wichtig ist, was Sie hier im Job verdient haben.

    • user
      Manuel Friedrich
      am 27.01.2021

      Vielen Dank

      Das habe ich schon verstanden, aber meine Frage ist eher. Wenn ich nur 8 Monate von 12 gearbeitet habe, konnte ich auch nur für 8 Monate Gehalt empfangen, weil der Rest Krankengeld ist. Somit habe ich ja auf das Jahresgehalt einen niedrigeren Durchschnitt als ich hätte, wenn ich da gesund gewesen wäre.

      Mindert sich dadurch auch der Tagessatz oder wird das auf Grundlage gemacht, als wäre ich gesund gewesen, dass man das brutto Gehalt als Bemessungsgrundlage nimmt, wenn ich da gewesen wäre?

      36.000 Jahresgehalt ist ja eine andere Grundlage als die 8 Monate und 24.000?! Ich hoffe, sie verstehen, was ich meine?!

      Lg Manu

    • user
      Christian Schultz
      am 28.01.2021

      Es kommt auf das Einkommen an, dass Sie im Job verdient haben. Falls Sie in den 24 Monaten vor dem Start des Arbeitslosengeldes auf keine 150 Tage kommen, in denen Arbeitsentgelt erzielt wurde, setzt die Arbeitsagentur sogar ein fiktives Einkommen als Grundlage an. Sie erhalten also nicht weniger Geld, weil Sie weniger Tage gearbeitet haben. Wichtig ist der Durchschnitt.

  • user
    Ramona
    am 24.01.2021

    Toller verständlicher Beitrag, vielen Dank dafür

    ich war vom 15.6.20-23.1020 krank geschrieben und bin sofort wieder in den Job eingestiegen. Jetzt bin ich wieder wegen der selben Krankheit krankgeschrieben und bekomme wieder Krankengeld. Vermutlich werde ich länger krank sein. Zum 30.6.21 habe ich die Kündigung nach 26 Jahren betriebszugehörigkeit bekommen. Wenn ich ca im Februar 22 ausgesteuert werden würde, schaut sich das Arbeitsamt die letzten 24 Monate an.

    Das heißt sie gehen zurück bis Februar 20.

    frage: ich habe aber nur vom Februar 2020 bis 14.Juni 2020 voll gearbeitet, reichen diese paar Monate um mein Gehalt als Bemessungsgrundlage zu nehmen?

    Noch eine kurze Frage: verändert sich das Krankengeld nach der Kündingsfrist, in meinem Fall ab 1.7.21?

    Herzlichen dank vorab

    Ramona

    • user
      Christian Schultz
      am 25.01.2021

      Hallo Ramona, wir können solche Fragen hier leider nicht individuell beantworten. Meine Empfehlung: Im Internet gibt es diverse kostenlose Krankengeldrechner. Falls Sie darüber hinaus noch Fragen haben, können Sie sich gern an unserer Sozialberatung wenden: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Manuela Röder
    am 22.01.2021

    Guten Morgen Herr Schulz,

    wie berechnet sich mein ALG auf folgender Grundlage:

    - Krankengeld der PKV seit 09.2020

    - AG-Zuschuss zum Krankengeld

    - AG zahlt 13.und 14.Gehalt voll

    (11.2020 und 03.2021)

    - AG zahlt 40Jahre Jubiläumsprämie

    (02.2021)

    - mutmaßlich volle Gehälter wegen

    Urlaubsabgeltung (03.und 04.2021)

    Welche Einkünfte und für welche Zeit werden zu Grunde gelegt??

    Vielen Dank und schöne Grüße,

    Manuela Röder

    • user
      Christian Schultz
      am 22.01.2021

      Hallo Manuela, das kann ich Ihnen leider nicht beantworten. Wir können hier im Blog keine individuellen Berechnungen anstellen. Wenden Sie sich gern an meine Kollegen in der Sozialberatung: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    SZ
    am 16.01.2021

    Sehr geehrte Herr Schulz,

    Sprich ist das dann so richtig, wenn ich im Mai 2021 Arbeitslosigkeit nach Aussteuerung habe wird das Krankengeld 72 Wochen, dann die 6 Wochen Lohnersatzleistung = 78 Wochen/18 Monate,

    sowie die restliche Zeit davor 6 Monate das tatsächliches Gehalt/Brutto zur Berechnung herangezogen.

    In meinem Fall ist es so, dass ich seit 16.12.2019 Krankgeschrieben bin und ab 27.01.2020 Krankengeld erhalte, den genauen Aussteuerungstermin hat mir die Krankenkasse noch nicht mitgeteilt, denke wird Anfang Mai 2021 der Fall sein.

    Über eine kurze Nachricht bedanke ich mich.

    • user
      Christian Schultz
      am 18.01.2021

      Ja, grundsätzlich funktioniert das so: Bei weniger als 150 Tagen Verdienst im Jahr vor der Arbeitslosigkeit verlängert sich der Berechnungszeitraum auf 24 Monate.

  • user
    Heike Bruns
    am 15.01.2021

    Hallo Herr Schultz,

    ich bin seit dem 08.05.2019 arbeitsunfähig. Seit dem 18.06.2020 beziehe ich Krankengeld. Zum 30.06.2020 endete mein Arbeitsverhältnis. Wie würde das Arbeitslosengeld berechnet, wenn ich dieses nach Krankheit (welcher Zeitraum

    der Arbeitsunfähigkeit schmälert den Betrag) beantrage. Möchte noch erwähnen, dass mir ab dem 01.01.2023 Regelaltersrente zusteht.

    Mit freundlichen Grüssen

    Heike Bruns

    • user
      Christian Schultz
      am 15.01.2021

      Hallo Heike, das Arbeitslosengeld nach der Aussteuerung wird auf Basis der Zeit vor dem Krankengeld berechnet - also wie "normales" Arbeitslosengeld.

    • user
      Heike Bruns
      am 17.01.2021

      Hallo Christian,

      vielen Dank für die Antwort.

      Lieben Gruß Heike

  • user
    Ernst Faschian
    am 13.01.2021

    Hallo

    Im Jahr 2019 habe ich 161 S.V.Arbeitstage war auch mal krank wegen einer Knie OP. Im Juli 2019wurde mir eine Berufskrankheit COPD anerkannt worauf ich ab dem 17,08,2019 bis 1,01;2021 also 72 Wochen Verletztengeld bekommen habe,Nun hat mich die Firma ausgesteuert und ich habe mich im Dezember 2020 bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet. Dadurch dass ich mit meinem Verletztengeld ein Tag in 2021 geraten bin Rechnet die Agentur für Arbeit von Februar an 24 Monate zurück und somit komme ich nicht auf 150 SV pflichtige Tage. Und nun soll ich nich mal die Hälfte von dem Arbeitslosengeld bekommen was mir sonst zu stünde. Ich habe 48 Jahre im Tief und Straßenbau gearbeitet davon 37 Jahre als Polier.den Polier habe ich mir durch Fleiß und Verlässlichkeit erarbeitete also ohne Prüfung.30 Jahre immer auf Montage und kaum ein Arbeitstag unter 11-12 Stunden. Ich bin tief enttäuscht von der Agentur und komme mir richtig betrogen und verarscht vor.

    • user
      Christian Schultz
      am 13.01.2021

      Hallo Ernst, Ihre Enttäuschung ist verständlich. Falls Sie nachprüfen lassen möchten, ob die Berechnung korrekt ist, können Sie das gern bei meinen Kollegen machen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Michael Zintl
    am 04.01.2021

    Hallo,

    ich bin zum 31.01.21 gekündigt worden! Bin durch schwerem Rheuma Schübe aber schon seit 5 Wochen Krankgeschrieben und im Moment ist auch keine Besserung in Sicht und werde voraussichtlich ins Krankengeld fallen.

    Wie verhält es sich falls ich zb. nach weiteren 8 Wochen wieder einigermaßen fit wäre und mich Arbeitssuchend bzw.Arbeitslosengeld beantrage,wieviel Geld bekomme ich dann? Auf welcher Grundlage wir berechnet ,Krankengeld od.letztes Einkommen?

    Gruß

    • user
      Christian Schultz
      am 05.01.2021

      Moin Michael, wenn Sie in den letzten zwölf Monaten vor dem Arbeitslosengeld mindestens 150 Tage gearbeitet haben, schaut man sich Ihre Einkünfte aus dem letzten Jahr an. Wenn nicht, betrachtet man die 24 Monate vor dem Start des Arbeitslosengelds.

  • user
    Erdal
    am 22.12.2020

    Hallo,

    Ich habe November 2019 eine neue Beschäftigung begonnen. Ende Januar 2020 habe ich mir unglücklicher Weise die Achilles sehne gerissen. War 12 Wochen krank und habe Mai mit der Wiedereingliederung angefangen. Das heißt 2 Wochen am Tag 4 Stunden und nochmal 2 Wochen pro Tag 6 Stunden anschließend wieder volle 8 Stunden. Während der Wiedereingliederung hat natürlich der Arbeitgeber nichts bezahlt und ich habe weiterhin krankengeld bezogen. Nun wurde mir zum 31.12.2020 gekündigt. Habe nach verlangen des Arbeitsamtes vom Arbeitgeber die Arbeitsbescheinigung angefordert und bekommen. In der Bescheinigung steht natürlich ab ca. Mitte März bis Ende der Wiedereingliederung also Ende Mai kein Einkommen. Wenn das Arbeitsamt den verdienst der letzten 12 Monate nimmt und den Schnitt ausrechnet als Grundlage für mein Arbeitslosengeld, dann fehlen ja die ca. 6 Wochen plus 4 Wochen Wiedereingliederungs Zeit also gesammt 10 Wochen ohne Entgelt. Wird dann der Schnitt nicht für mich dadurch schlechter ausfallen?

    • user
      Christian Schultz
      am 04.01.2021

      Hallo Erdal, grundsätzlich errechnet sich das Arbeitslosengeld auf Basis der letzten zwei Jahre (wenn Sie im letzten Jahr weniger als 150 Tage Gehalt bezogen haben). Durch geringere Lohnersatzleistungen kann sich dann auch das Arbeitslosengeld verringern.

      Aber um das genau sagen zu können, müsste man sich Ihre Unterlagen im Detail ansehen.

    • user
      Julia
      am 23.03.2021

      Beziehen sich die 150 Tage auf Arbeitstage oder Kalendertage?

      Vielen Dank für eine kurze Rückmeldung!

    • user
      Christian Schultz
      am 23.03.2021

      Hallo Julia, im Gesetz steht "150 Tage mit Anspruch auf Arbeitsentgelt".

  • user
    smolo
    am 18.12.2020

    Bemessungszeitraum Arbeitslosengeld...

    Ich hatte im Bemessungszeitraum erst einen Wegeunfall und 2 Wochen nach Widereingliederung einen Arbeitsunfall und bin nun nach den 78 Wochen Krankengeld auf Arbeitslosengeld angewiesen.

    Nun meine Frage:

    Da ich in den letzten 2 Jahren keine 150 Arbeitstage zusammenbekomme wurde mir ein fiktives Arbeitslosengeld berechnet. Ich habe bereits einmal Widerspruch eingelegt...der Heute abgelehnt wurde...

    Mein Rechtsanwalt hat eine Differenz von knapp 42€ pro Tag errechnet....gibt es noch irgendwelche Ausnahmeregelungen um den Bemessungszeitraum zu verändern ??

    Ich fühle mich nach 45 Beitragsjahren völlig verarscht....mir fehlen zirka 600€ jeden Monat

    • user
      Christian Schultz
      am 04.01.2021

      Hallo Smolo, das müsste man sich im Detail ansehen. Aufgrund dieser Infos können wir leider keine fundierte Antwort geben.

    • user
      Rebecca Sofie Mayer
      am 01.02.2021

      Ich verstehe folgenden Hinweis in Ihrem Bericht nicht:

      """Eine der wenigen guten Nachrichten ist jedoch: Wenn Sie nach dem Krankengeld zur Arbeitsagentur müssen, wird das Arbeitslosengeld auf Basis Ihres letzten Gehalts berechnet"""

      Wann genau ist das der Fall?

    • user
      Christian Schultz
      am 01.02.2021

      Hallo, damit ist gemeint, dass das Arbeitslosengeld nicht allein auf Basis des Krankengeldes errechnet wird. Normalerweise ist der Bemessungszeitraum ja immer das letzte Jahr vor dem Start des Arbeitslosengeldes.

  • user
    Christian Schultz
    am 18.12.2020

    Hi Arun, es geht um die 24 Monate vor dem Start des Arbeitslosengeldes. Da ist das Krankengeld also mit drin. Bei weiteren Fragen bitte direkt bei unserer Sozialberatung melden: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

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    Arun Khajuria
    am 18.12.2020

    Hallo

    Die 24 Monaten, die zur Berechnung des Arbeitslosengeldes berücksichtigt werden, sind die 24 Monaten, die vor dem Anfang des Krankengeldes liegen oder werden die die Monaten des Krankengeldbezug es mitgerechnet?

    Ich habe gerade heute den Bescheid bekommen und komme nicht damit klar.

    Ich bitte um Aufklärung.

    Danke im voraus.

    Arun.

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    Christian Schultz
    am 02.12.2020

    Hallo Maro, das müsste man sich im Detail angucken. Hier können mehrere Gründe vorliegen, warum die Bemessungsgrundlage von der Behörde anders interpretiert wird.

  • user
    Maro
    am 02.12.2020

    Hallo,

    Bin in einer ähnlichen Situation. Krank von 04.19 - 11.20. Seit 1.19 hatte ich eine neue Position mit gutem Gehalt. Nur berücksichtigt diesen Zeitraum niemand, sondern nimmt Jahr 18 zur Berechnung. Keine 150 Tage erreicht ist das Argument. Is das rechtens? Muss das Gehalt nicht dennoch berücksichtigt werden?

  • user
    Christian Schultz
    am 26.11.2020

    Hallo Anne, in diesem Fall hätte Harry überhaupt keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I: www.arbeitsagentur.de/finanzielle-hilfen/arbeitslosengeld-anspruch-hoehe-dauer

  • user
    Anne
    am 25.11.2020

    Hallo zusammen,

    Wie ist es denn wenn Henry in den letzten 24Monaten arbeitssuchend war und Arbeitslosengeld 1J erhalten hat. Er hat im neuen Job nur 5 Monate gearbeitet und ist dann leider krank geworden und ins Krankengeld gekommen. Wie wird nun das Arbeitslosengeld berechnet? Hat Henry überhaupt Anspruch auf das Arbeitslosengeld 1 ?

  • user
    Christian Schultz
    am 13.11.2020

    Ganz sicher können wir es immer noch nicht beantworten, weil wir zum Elterngeld streng genommen gar nicht beraten dürfen. Daher fehlt auch meinem Kollegen dazu das Wissen aus der Praxis.

    Aber es ist möglich neben dem Elterngeld Krankengeld zu beziehen. Natürlich laufen die 78 Wochen dann schon. Das Elterngeld wird um den Betrag des Krankengelds gekürzt - allerdings bleibt ein Freibetrag in Höhe von 300 Euro.

    Ich gehe davon aus, dass nach der Aussteuerung das Arbeitslosengeld dann trotzdem so berechnet wird wie im Beitrag oben beschrieben. Aber wie gesagt: Garantiert beantworten kann ich es leider nicht.

  • user
    Christian Schultz
    am 13.11.2020

    Hallo Manuel, gute Frage. Leider kann ich das aus dem Stehgreif nicht beantworten. Wenn mir das ein Kollege hier im Haus kurzfristig erklären kann, schreibe ich die Antwort hier nachträglich rein.

  • user
    Manuel
    am 13.11.2020

    Nehmen wir an, dass Harry eine Frau ist. Er wird während der Elternzeit (angestellt, aber ohne Einkommen) psych. Krank. Und meldet sich einen Monat (ca. 4 Wochen) vor Wiedereinstieg ins Berufsleben beim Arbeitgeber krank. (Ab diesem Zeitpunkt müssten ja schon die 78Wochen laufen, oder?) Nach Ende der Elternzeit erhält er zunächst die 6Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Danach folgt das Krankengeld. Sagen wir ca. 1200€ – klingt realistisch für Maler und Lackiererin. Wie berechnet sich nun das Arbeitslosengeld?

  • user
    Christian Schultz
    am 08.10.2020

    Hallo, der Bemessungszeitraum ist geregelt im § 150 SGB III: Wenn im Jahr vor dem Bezug des Arbeitslosengeldes keine 150 Tage zusammenkommen, in denen Arbeitsentgelt erzielt wurde (nach 72 Wochen Krankengeld sollte das der Fall sein), wird der Bemessungszeitraum auf zwei Jahre ausgedehnt.

    Auf die Details der Berechnung kann ich hier nicht eingehen, mehr dazu finden Sie jedoch hier: www.arbeitsagentur.de/datei/fw-sgb-iii-150_ba015157.pdf

    • user
      Peter Kunz
      am 15.12.2021

      Hallo,

      ich komme im den letzten 24 Monaten nur auf 135 tage in Arbeit (vom mitte Januar 2019 bis 30.11.21 dann wurde ich ausgesteuert). Jetzt hat mir das Arbeitsamt das Arbeitslosengeld fiktiv berechnet.

      Ist das rechtmäßig oder hätten sie aus 2018 wo ich voll gearbeitet habe das ALG 1 berechnen müssen.

      Wäre über eine Rückantwort dankbar

      LG

    • user
      Christian Schultz
      am 16.12.2021

      Hallo Peter, das ist so rechtens. Wenn auch in 24 Monaten vor dem Bezug von ALG keine 150 Tage Arbeitsentgelt zusammenkommen, wird dieses fiktive Einkommen herangezogen.

  • user
    Loewe
    am 07.10.2020

    Ich habe eine Nachfrage zum unten abgebildeten Beispiel: Wenn Harry W. im April 18 erkrankt und er noch 6 Wochen Lohnfortzahlung erhält und am Ende desselben Jahres noch Weihnachtsgeld: Von welchem Datum wird dann bei der Festsetzung des Bemessungsrahmens ausgegangen und welche Monate im Bemessungszeitraum werden zur Berechnung herangezogen? Wie werden bei der Berechnung die Zeiten behandelt, bei denen es sich nicht um volle Monate handelt?

    Harry W. aus Quickborn ist angestellter Maler und Lackierer. Im April 2018 wird er krank und erhält zunächst sechs Wochen Lohnfortzahlung. Anschließend bezieht er weitere 72 Wochen Krankengeld. Da er jetzt, zum Zeitpunkt, der Aussteuerung, immer noch nicht gesund ist, meldet er sich beim Arbeitsamt.

    In den letzten zwölf Monaten hat Harry kein Erwerbseinkommen erzielt, da er durchgehend Krankengeld bezogen hat. Deshalb betrachtet das Arbeitsamt zur Berechnung des Arbeitslosengeldes die letzten 24 Monate. Basis des Arbeitslosengeldes ist also das Gehalt, das Harry erhalten hat, bevor er langfristig erkrankt ist.

    • user
      Golynia Walter
      am 24.08.2021

      Die letzten 24 Monate be-inhalten aber in diesem Fall 18 Monate Krankengeld. D.h. Berechnung von 18 Monaten kranken- und 12 Monaten Gehalt oder?

    • user
      Christian Schultz
      am 24.08.2021

      Das Gehalt ist maßgeblich.

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