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Ausgesteuert – so verhalten Sie sich beim Arbeitsamt richtig

Behinderung Gesundheit

Sechs Wochen Lohnfortzahlung. Anschließend gibt es kein Geld mehr vom Arbeitgeber. Zum Glück springt nun die Krankenversicherung ein. Anstelle des Gehalts gibt es jetzt Krankengeld – maximal 72 weitere Wochen.

Von solchen Verläufen berichten unsere Mitglieder in der Sozialberatung fast täglich. Doch die große Frage ist: Was kommt nach dem Krankengeld?

„Ausgesteuert“ – Was bedeutet das eigentlich?

Wer auch nach 72 Wochen immer noch nicht zurück zur Arbeit kann, wird von der Krankenkasse „ausgesteuert“. Ein merkwürdiger Begriff, der im Prinzip nur ausdrücken soll, dass die Krankenkasse nun nicht mehr zuständig ist. Über die allgemeine Situation, was zu tun ist, wenn das Krankengeld ausläuft, haben wir bereits vor einiger Zeit einen sehr beliebten Beitrag verfasst.

Heute beschäftigen wir uns ausschließlich mit folgender Situation: Das Krankengeld ist nach 72 Wochen ausgelaufen, Sie wurden von der Krankenversicherung bereits „ausgesteuert“. Ihren Job haben Sie zwar noch, Sie sind aber weiterhin krank geschrieben. Ein Antrag zur Erwerbsminderungsrente kommt für Sie noch nicht in Frage – Sie hoffen, dass es irgendwann wieder zurück in den alten Job gehen kann.

Aber von irgendwas müssen jetzt die laufenden Kosten bezahlt werden. Miete, Strom, der wöchentliche Einkauf. Krankengeld gibt es nicht mehr, Ihr Chef muss schon lange nicht mehr zahlen. Die Lösung ist die Agentur für Arbeit.

Trotz Job zum Arbeitsamt

Sie haben sich nicht verlesen. Tatsächlich sollten Sie sofort prüfen, ob Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben. Wenn Sie bereits seit mehreren Jahren in der Firma sind oder zuvor in einem anderen Betrieb tätig waren, haben Sie ziemlich sicher Anspruch auf wenigstens zwölf Monate Arbeitslosengeld.

Doch jetzt kommt der Teil, mit dem viele unserer Mitglieder Probleme haben. Wenn Sie sich persönlich bei der Agentur für Arbeit melden und Arbeitslosengeld beantragen, wird man Ihnen einige Fragen stellen. Dabei wird auch die Tatsache zur Sprache kommen, dass Sie eigentlich eine Arbeit haben. Sie sind ernsthaft erkrankt, haben 72 Wochen lang Krankengeld bezogen und möchten nun Ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld geltend machen.

Die Chance ist groß, dass die Mitarbeiterin bei der Arbeitsagentur Sie wieder wegschickt. Denn erstens haben Sie Arbeit, zweitens sind Sie krank. Das Arbeitsamt sei also nicht zuständig…

„Ausgesteuert“ – lassen Sie sich bei der Agentur für Arbeit nicht wegschicken!

Doch. Die Agentur für Arbeit ist in diesem Fall zuständig. Wichtig ist aber: Sie müssen sich „im Rahmen Ihrer Möglichkeiten“ dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Ihre Arbeitsunfähigkeit bezieht sich auf Ihren alten Arbeitsplatz. Theoretisch stehen Sie bei einem passenden Angebot also zur Verfügung. Dieser Denkprozess ist elementar wichtig. Nur über diesen Weg kommen Sie an Ihr Geld. Lassen Sie sich also nicht wegschicken.

Lassen Sie sich außerdem nicht darauf ein, sich dem Arbeitsmarkt nur in Teilzeit zur Verfügung zu stellen. Die Argumente der Mitarbeiterin in der Arbeitsagentur mögen überzeugend klingen. Und eigentlich sind Sie ja auch krank, Teilzeit wäre vielleicht noch am ehesten möglich. Die Konsequenz wäre jedoch ein geringeres Arbeitslosengeld. Überlegen Sie also vorher, ob Sie bereit sind, finanzielle Abstriche zu machen.

Die bevorstehende "Aussteuerung" und die Nahtlosigkeitsregelung stellen viele Menschen vor Probleme. In diesem Ratgeber erfahren Sie auf einen Blick die wichtigsten Informationen. Zum Beispiel:

Wann genau Sie sich bei der Arbeitsagentur melden sollten
Wie genau die Prüfung zur Nahtlosigkeit aussieht
Welche Alternativen Sie haben, um an Ihr Geld zu kommen

Außerdem erfahren Sie wichtige Informationen zum großen Thema Erwerbsminderungsrente und dem oft schwierigen Übergang aus dem Krankengeld. In verständlicher und klarer Sprache mit mehr als 30 Grafiken. Hier können Sie "Vom Krankengeld zur Rente" bestellen - entweder als Taschenbuch oder PDF-Datei.


Kommentare (182)

  • user
    Schmidt
    am 25.09.2022

    Hallo, die Verzweiflung ist groß.

    Es geht um meinen Vater. Er wurde von der Krankenkasse ausgesteuert, und nach der Reha hieß es er kann weniger als 16 Stunden die Woche arbeiten, dadurch sagt das Arbeitsamt sie sind nicht für ihn zuständig, er soll Erwerbsminderungsrente beantragen.

    Gesagt getan, jetzt bekommt mein Vater kein Geld. Weder vom Arbeitsamt, oder sonst irgendwem.

    Grundsicherung wurde abgelehnt weil er Erwerbsminderungsrente beantragt hat. Wir sind verzweifelt, wie kann es sein das mein Vater absolut kein Geld bekommt?

  • user
    Nicola Casamassima
    am 25.09.2022

    Hallo, ich brauche Hilfe um einen Problem zu Losen, ich bin 60 Jahr alt

    Ich war krank von 21.12.2018 78 lang und damit Krankengeld für 78 Wochen bezogen, in diesem Zeitraum habe ich auch einen Reha für 3 Wochen gehabt, und ich würde entlassen dass ich meine alte Arbeit nicht mehr üben kann. Am 19.08.2020 würde ich von Krankenkassen ausgesteuert, und danach ab den 20.08.2020

    Arbeitslosengeld beantragt, es würde mir für 18 Monate bewilligt, inzwischen von 11.11.2021 bis 10.07.2022 habe ich Teilhabe am Arbeitsleben erledigt in einem BFZ Schule. Und ab den 11.07.2022 meine restlichen Arbeitslosengeld beantragt, und dass am 08.02.2023 endet, inzwischen bin ich krank seit 4 Wochen und leider habe ich noch starke Rücken Problem, meine Frage ist: Nachdem ich 6 Wochen krank bin , bekommen ich wegen dieselbe Krankheit vom 21.12.2018 (Rückenschmerzen) wieder Krankengeld für 78 Wochen, oder nicht? Weil inzwischen sind die 3 Jahre Sperrzeit vorbei, und dass ich von 21.12.2018 bis am 25.08.2022 nicht wegen die selbe Krankheit krank war? Und wenn ja, was passiert nach diesem 78 Wochen? Habe ich wieder Anspruch auf Arbeitslosengeld 1 und wie vielen Monaten?

    Vielen Dank

  • user
    Joszt
    am 22.09.2022

    Guten Tag!

    Ich habe ein Problem welches ich leider nicht gelöst bekomme.

    In meinem Fall geht es um meinen Vater welcher bis vor Mai Arbeitslosengeld erhalten hat, da er arbeitsunfähig wegen einer Krankheit war und ausgesteuert wurde von der Krankenkasse.

    Nun hat er seit Mai wieder angefangen zu arbeiten und jetzt vor 7 Wochen hat er eine Bandscheibenvorwölbung diagnostiziert bekommen. Er konnte nicht laufen und nun ist er noch 2 Wochen krankgeschrieben.

    Die Krankenkasse meint er hätte kein Anspruch auf Krankengeld und die Agentur für Arbeit sagt, dass die Krankenkasse dafür aufkommen muss.

    Nun schieben mich beide ab und ich weiß nicht was ich machen soll.

    Würde mich sehr freuen, wenn Sie mir Rat in dieser Angelegenheit geben würden.

    Mit freundlichen Grüßen,

    Joszt

    • user
      Christian Schultz
      am 22.09.2022

      Hallo Joszt, hier ist die Frage zu klären, ob die Bandscheibenvorwölbung mit der ersten Erkrankung, für die Krankengeld bezogen wurde, zusammenhängt. Wenn ja, gibt es tatsächlich kein Krankengeld. Mit dem Arbeitslosengeld müsste man sich das genauer anschauen.

      Aber wie auch immer: Hier sollten Sie sich unbedingt persönlich beraten lassen.

  • user
    Beate
    am 19.09.2022

    Die Nahtlostigkeitsregelung wurde letzte Woche abgelehnt, der Widerspruch gegen EMR läuft seit 1/22, am 28.9.22 bin ich ausgesteuert, am selben Tag beginnt eine Reha von der RV. Aber ich bin ja nicht mehr krankenversichert. Aber noch weiter krank (CFS). Mein Mann ist privat krankenvers. Er würde mich 1,5 Std. anstellen, wegen der KV. Aber dafür muss ich doch gesund sein. Also freiwillig KV, aber wer bezahlt mir das? ich von meinem Pflegegeld (2.Pflegegrad)? Haben Sie einen Rat für mich? Vielen Dank und Grüße

    • user
      Christian Schultz
      am 20.09.2022

      Hallo Beate, die freiwillige Krankenversicherung müssen Sie selbst bezahlen. Ob es in Ihrem Fall noch eine andere Möglichkeit gibt, müsste man sich im Detail anschauen. Lassen Sie sich am besten persönlich vor Ort beraten.

      • user
        Beate
        am 20.09.2022

        Hallo Herr Schultz, vielen Dank für Ihre umgehende Antwort!

        Noch eine FRAGE, muss ich weiterhin krank geschrieben sein, um die EM-Rente-Beantragung (Widerspruch)

        nicht zu gefährden? Wenn ich für 1,5 Std. eingestellt würde, müsste ich doch die AU beenden, richtig?

        Danke für Ihre Antwort und herzliche Grüße

        • user
          Christian Schultz
          am 21.09.2022

          So doof das klingt: In der Praxis lässt sich das nicht immer ganz einfach beantworten. Die Krankmeldung ist nicht immer sinnvoll - daher meine Empfehlung: Bitte persönlich beraten lassen.

          • user
            Beate
            am 22.09.2022

            Hallo Herr Schultz,

            vielen Dank, ich habe mich beraten lassen und es läuft darauf hinaus, dass ich Alg beantragen werde und AU weiterhin habe, damit ich den Prozess des Widerspruchs EMR nicht gefährde. Es ist so verwirrend! Danke, dass Sie sich die Zeit nehmen zur Beantwortung der Fragen.

            Das ist eine Wertschätzung der Hilfesuchenden. Herzliche Grüße

  • user
    Kiki
    am 25.08.2022

    Hallo

    Ich habe nun den Antrag von der AfA. Am 8.10 läuft mein Krankengeld aus. Noch kein EM bzw. Rehaantrag gestellt. Unterlagen für den Arzt ausgefüllt.

    Was kreuze ich im Antrag an, wie Leistungsfähig ich bin?

    Vollzeit ja aber muss ich Einschränkungen angeben?

    Wird dadurch der Anspruch verringert?

    Bin verzweifelt.

    Vielen Dank für Ihren tollen Kanal und diese Website.

    Würde mich über eine Antwort freuen.

    Gruß Kiki

  • user
    Natalie Rausch
    am 23.08.2022

    Hallo,

    Meine Situation: Mein Krankengeld läuft in 1 Woche aus, beziehe unbefristete EU Rente wegen tlws. Erwerbsunfähigkeit und habe 18 Monate Anspruch auf ALG1, es besteht kein Arbeitsverhältnis mehr. Bin noch bis 31.08. krankgeschrieben. Habe einen Termin bei der Arbeitsagentur bzgl. Arbeitslosmeldung vereinbart. Den Gesundheitsfragebogen habe ich vorab bereits ausgefüllt und kann diesen gleich mit abgeben.

    Nun zu meiner Frage: Muss / Sollte ich mich während das Arbeitsamt die Nachhaltigkeit prüft weiterhin krank schreiben lassen? Falls ja, soll ich die AU an das Arbeitsamt schicken? Was passiert, wenn die Nahtlosigkeit nicht festgestellt werden sollte und ich seit dem Tag der Arbeitslosmeldung AU Bescheinigungen an das Arbeitsamt geschickt habe? Habe ich dann überhaupt Anspruch auf ALG1, trotz der AU und nicht festgestellter Nahtlosigkeit???

    • user
      Christian Schultz
      am 23.08.2022

      Hallo Natalie, während der Prüfung können Sie sich ganz normal weiter krankschreiben lassen. Nur wenn die Nahtlosigkeitsregelung abgelehnt wird, wird die Krankmeldung zum Problem.

      • user
        Natali Rausch
        am 23.08.2022

        Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ist es von Nachteil, wenn ich mich während der Prüfung nicht krankschreiben lasse?

        Theoretisch hätte man doch dann die Chance wieder einen Krankengeldanspruch zu erwerben, z.B. wenn eine neue, andere Krankheit eintritt oder wenn man 6 Monate ohne Krankschreibung wegen derselben Krankheit durchkommt?

        • user
          Christian Schultz
          am 24.08.2022

          Diese Frage ist sehr theoretisch - und kommt in der Praxis sehr selten vor. Ich empfehle an dieser Stelle ohnehin immer eine individuelle Beratung, da jeder Fall anders ist.

  • user
    Christian
    am 19.08.2022

    Hallo mein Mann hat lungenkrebs bekommen, hat chemotherapie bekommen die nicht angeschlagen hat, aber jetzt bekommt er eine Tablettentherapie die wirkt. Jetzt wird er aber aus gesteuert und muss ALG 1 beantragen, weil wir warten müssen bis der Krebs soweit weg ist das er wieder arbeiten kann. Ich habe aber Angst das das Arbeitsamt ihm den Antrag nicht genehmigt.

  • user
    Ralf Zündorf
    am 08.08.2022

    Hallo aus Wirges,

    ich hatte letztes Jahr am 05.05.21 eine Hand OP (Mobius Duyptren), welches nicht richtig gemacht wurde.Es wurde kein Z-Schnitt angewannt. Danach wurde eine CRPS festgestellt und dadurch konnte keine Revision der Hand Op durchgeführt werden. Im Dezember habe ich endlich einen Arzt gefunden,der CRPS behandelt. Bei diesem Arzt habe ich dann vom 31.01.22 bis 26.04.22 eine Reha gemacht. Im Abschlussbericht wurde bestätigt, das CRPS positiv behandelt wurden ist und eine erneute Hand OP statt finden kann. Ich hatte dann am 13.06.22 das erste Gespräch mit dem Hand Chirugen. Der gab mir einen OP Termin für den 25.07.22. Vier Tage vor dem OP Termin wurde der Termin wegen Notfall auf den 29.09.22 verschoben.

    Eine Woche später kam der nächste Anruf und der Termin wurde auf den 17.10.22 verschoben. Ich habe darauf versucht, einen anderen Arzt für die OP zu finden. Der frühste Termin wäre Mitte November. Ich habe mich auch mit AOK in Verbindung gesetzt und die sagten mir,das ich am 18.10.22 ausgesteuert werde. Die sagten mir auch, das es wahescheinlich Probleme geben könnte mit dem Arbeitslosengeld, weil ich nach der OP noch länger wegen Heilprozess krank geschrieben werde.

    Ich bin jetzt ganz verwirrt und weis nicht weiter, denn ich kann ja nichts dafür.

    Was kommt jetzt auf mich zu und womit muss ich rechnen?

    Was kann ich tun?

    Ich bin verzweifelt.

  • user
    c.K.
    am 21.07.2022

    Guten Tag,

    im Oktober werde ich von der Krankenkasse ausgesteuert und habe trotzt laufenden Arbeitsvertrag einen Antrag auf Arbeitslosengeld 1 gestellt.

    Bei der Antragsstellung wurde mir der Gesundheitsfragebogen für den ärztlichen Dienst ausgegeben.

    1. Bin ich verpflichtet, ihn wieder einzureichen? Wenn ja, reicht es, wenn ich ihn erst zu Beginn des ALG 1 ab Oktober abgebe?

    2. Und läuft das ALG 1 weiter wenn ich bis zu 6 Monaten nicht erwerbsfähig bin?

    3. Wird das ALG 1 reduziert, wenn ich 3 bis 6 Stunden arbeitsfähig bin?

    4. Die Agentur für Arbeit hat mir nahegelegt, das Arbeitsverhältnis aus gesundheitlichen Gründen zu kündigen, ist das sinnvoll?

    Vielen Dank,

    C.K.

    • user
      Christian Schultz
      am 06.08.2022

      Hallo, der Gesundheitsfragebogen ist wichtig, weil hiermit die Frage der Nahtlosigkeit geklärt wird: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/nahtlosigkeit-wer-entscheidet-das-eigentlich

      Lassen Sie sich nicht darauf ein, sich nur in Teilzeit bei der Arbeitsagentur zu melden - dann gibt es wirklich nur das halbe ALG I. Zur Frage der Kündigung sollten Sie sich noch einmal bei einer unabhängigen Stelle beraten lassen, zum Beispiel beim SoVD.

  • user
    Elke
    am 17.07.2022

    Hallo,ich bin seit 25.5 bis 11.7 wegen hüftproblemen krankgeschrieben. Soll Ende Juli operiert werden. Nun bin ich aber dazwischen wegen einer starken Erkältung und corona auch krankgeschrieben worden ,von 12.7 bis 17.7 .

    Wenn ich nun operiert werde zählt das dann wieder von vorne

    • user
      Christian Schultz
      am 18.07.2022

      Hallo Elke, nein - Sie werden dann nach sechs Wochen Krankengeld erhalten. Es handelt sich ja nach wie vor um die gleiche Erkrankung.

  • user
    Christian
    am 06.07.2022

    Hallo Herr Schultz. Ich bin 45 Jahre alt und musste krankheitsbedingt vor kurzem einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen. Falls ich die volle Erwerbsminderungsrente erhalten sollte, fällt diese recht gering aus. Was gibt es noch für Zuschüsse etc., die ich beantragen könnte? Eventuell Wohngeld und GEZ Befreiung? Falls der Wohngeldantrag in Frage kommen sollte.......Worauf müsste man dabei achten? Muss man Wohngeld zurückzahlen, falls man in Zukunft wieder finanziell besser gestellt wäre z.b. durch Erbschaft etc. ? Wenn man 2 alte (keine Oldtimer, beide 20 Jahre alt und hohe Kilometerlaufleistung) Autos besitzt......würde dies beim Wohngeldantrag problematisch sein? Ich bitte um eine ausführliche Antwort. Vielen Dank für Ihre Hilfe. Liebe Grüße Christian

    • user
      Christian Schultz
      am 18.07.2022

      Hallo Christian, die klassische Aufstockung mit vollere EM-Rente ist die Grundsicherung nach dem SGB XII. Damit wird die Rente quasi auf "Hartz-IV-Niveau" angehoben.

      Vielleicht auch Wohngeld. Das müssen Sie nicht zurückzahlen, wenn es finanziell später wieder besser aussieht. Zu den Details im Wohngeld kann ich leider nichts sagen, weil dieses - komischerweise - nicht Bestandteil des Sozialrechts ist.

  • user
    Frau Gäbler
    am 03.07.2022

    Guten Tag, ich war von April bis Oktober mit psychischer Diagnose krank geschrieben und bezog Krankengeld. Dann war ich bis August 21 arbeiten und beziehe nun wieder Krankengeld wegen einer anderen psychischen Diagnose.

    Mit Hinweis auf die 3-Jahresfrist wurde mir mitgeteilt, ich werde nun ausgesteuert und soll mich bei der Arge melden.

    Ist das denn rechtens?

    Mein Rentenantrag wird frühestens im August entschieden.

    Danke für ihre Antwort.

  • user
    Bella M.
    am 28.06.2022

    Hallo,

    ich habe folgendes Problem:

    Seit Mitte 2017 bin Ich selbstständig gewesen und habe leider nicht in die "Arbeitslosenkasse" eingezahlt. Nun bin ich seit September 2020 krankgeschrieben und Krankengeld bezogen. Dieses ist im April ausgelaufen bzw. ich wurde ausgesteuert. Zur Nahtlosigkeit habe ich mich bei der Agentur für Arbeit gemeldet und ALG I zur Nahtlosgkeite beantragt. Dieses wurde abegelehnt, weil ich wohl die Anwartschaftszeit nicht habe aber es geht mir um die Nahtlosigkeit. Was kann ich nun tun? Erwerbsminderungsrente? ALG II? Ich wollte einen Widerspruch machen, da ich seit in den dritten Monat komme wo ich kein Geld bekomme. Meine Lebenserhaltungskosten müssen auch bezahlt werden.

    Liebe Grüße

    Bella

    • user
      Christian Schultz
      am 28.06.2022

      Hallo Bella, um das richtig zu klären, müsste man sich Ihre Unterlagen anschauen. Aber wenn Sie nun schon so lange ohne Einkommen sind und nicht sofort eine Beratungsmöglichkeit finden - dann sollten Sie erst einmal zum Jobcenter und für den Notfall ALG II beantragen.

      • user
        Bella M.
        am 28.06.2022

        Vielen Dank für die schnelle Rückmeldung.

        Leider haben einige Unterlagen gefehlt daher hat die Bearbeitung so lang gedauert für den ALG I Antrag.

        ALG II wurde bereits nun doch beantragt, da ich nicht weiß wie die Agentur für Arbeit nun entscheidet.

        Vom Grundgedanke wollte ich nur wissen ob mir ALG I zur Nahtlosgkeit zu steht? Da ich ja 18 Monate Krankengeld bezogen habe.

        Liebe Grüße

  • user
    Brigitte
    am 25.05.2022

    Hallo Olaf .

    Ich werde am 27.8 .22ausgesteuert bin noch krank und mein AG will mich nicht kündigen .Ich muss mich beim Arbeitsamt melden .Ich hab einen Termin und fie Unterlagen wurden mir heute zugeschickt .Ich soll den Fragebogen von dem Gesunheitscheck ausgefüllt mitbringen und auch Arztbefunde .Meine Frage darf ich das ? Und falls ich in die Nahtlosigkeit ?

    LG

  • user
    Anika
    am 24.05.2022

    Guten Tag,

    ich habe eine Frage.

    Ich habe ziemlich zeitgleich die Ablehnung der EM Rente und die Zusage der Nahtlosigkeit erhalten.

    Jetzt habe ich erfahren, dass bei Ablehnung der EM Rente die Nahtlosigkeit nicht mehr greift. Bekomme ich da Bescheid von der Agentur für Arbeit oder muss ich dieser Bescheid geben, dass die EM Rente abgelehnt wurde?

    • user
      Christian Schultz
      am 25.05.2022

      Hi Anika, normalerweise bekommt die Arbeitsagentur über den Rententräger Bescheid. Wenn Sie auf "Nummer Sicher" gehen wollen, sagen Sie aber dort direkt Bescheid. Es ist davon auszugehen, dass die Nahtlosigkeitsregelung nun beendet wird.

  • user
    Klaus Kastner
    am 05.05.2022

    Hallo,

    guten Tag mein Problem ist mein anspruch auf Krankengeld endet am 03.08.2020 und am 01.09.2022 geht ich Offziell in Rente.

    Rente wurde schon beantragt muss ich mich trozdem arbeitslos melden ?.Mein Arbeitsvertrag in meiner Firma bei der über 40 Jahre Tätig bin endet zum 31.08 2022 zur zeit bin ich in Altersteilzeit aber 2Wochen arbeiten und dann 2wochen Alterteilzeit zu hause.

    Der Arzt würde mich bis zum 31.08.2022 Krankschreiben. Ich habe auch 30% Behinerungsgrad was soll ich wegen der 4 Wochen machen

    • user
      Christian Schultz
      am 05.05.2022

      Hallo Klaus, das müsste man sich noch einmal genauer anschauen. Vielleicht besteht auch noch ein Anspruch auf Resturlaub, den Sie in der Zwischenzeit nehmen können. Wenn nicht, ist es vielleicht sinnvoll, für vier Wochen ALG I zu beantragen. Aber wie gesagt - hier muss man im Detail draufschauen.

  • user
    Newotne, Silvia
    am 04.04.2022

    Hallo, mein Lebensgefährte hatte vorhin einen telefonischen Beratungstermin mit der Rentenversicherung, es ging um die Beantragung der Erwerbsminderungsrente, da er durch drei Operationen an der Bandscheibe u.einer Rückenversteifung in seinem Beruf als Hausmeister nicht mehr tätig sein kann. Zur Zeit bezieht er noch Arbeitslosengeld 1, bis nächstes Jahr Februar. Im letzten Rehabericht stand zwar geschrieben, dass er in seinem Beruf ggf. noch 3 Std. täglich arbeiten gehen könnte, ggf. durch eine Umschulung etc.in einem anderen Beruf noch unter 6 Std. Noch hat das Arbeitsamt ihn nicht aufgefordert die Erwerbsminderungsrente zu beantragen, doch wir haben Bedenken, das die Bearbeitung dieser sehr lange dauert. Die Rentenversicherung hat am Telefon gesagt, das er noch warten soll mit der Beantragung der Rente, weil er sonst Geld verschenken würde, da das Arbeitslosengeld deutlich höher wäre, ist das so? Wir wissen nicht, was wir machen sollen, er ist jetzt schon seit Jan.2020 krank geschrieben, also auch schon Ausgesteuert usw., Arbeitslosengeld wegen Nahtlosigkeit. Er wird jetzt 59 Jahre

  • user
    Jesaki
    am 31.03.2022

    Vorab: Vielen Dank für diese von Ihnen bereitgestellte Informationsquelle! Über Ihre Antwort zu folgenden 2 Fragen würde ich mich freuen:

    1. Nach Aussteuerung wurde die Bewilligung meines Antrages auf ALG I davon abhängig gemacht, dass die weitere AU prognostisch nicht länger als 6 Monate dauere. Bei LongCovid eine schwierige Frage, so dass ich "gleich" ALG II beantragt habe. Ist diese 6-Monats-Klausel rechtens und könnte ich ggf wieder ALG I beantragen?

    2. Mein Zustand hatte sich nach der Reha massiv verschlechtert, u.a. weil dort meine Nebendiagnose LC nicht erkannt wurde. Kann die Einrichtung wegen der sich für mich daraus ergebenden Nachteile haftbar gemacht werden?

    Vielen Dank!

    • user
      Christian Schultz
      am 01.04.2022

      Hallo Jesaki, die sechs Monate spielen nach der Aussteuerung eigentlich eine Rolle, wenn es um die Frage der Nahtlosigkeit geht. So oder so, eigentlich hätten Sie vermutlich Anspruch auf ALG I gehabt. Aber um das genau zu beantworten, müsste man natürlich die Unterlagen einsehen: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/nahtlosigkeit-wer-entscheidet-das-eigentlich

      Bei der Frage der Haftung sind wir nicht mehr im Sozialrecht, das weiß ich daher nicht.

  • user
    Tobias
    am 31.03.2022

    Guten Morgen, ich bin seit Februar 2021 von der Krankenkasse ausgesteuert und habe bislang ALG1 bekommen. Nun teilt man mir seitens des Arbeitsamtes mit, dass mein Anspruch erschöpft ist (12 Monate analog Arbeitslosigkeit). Was muss ich tun?

    • user
      Christian Schultz
      am 31.03.2022

      Hallo Tobias, haben Sie bereits eine Erwerbsminderungsrente beantragt? Wenn Sie bereits so lange krank sind, sollte das zumindest eine Rolle in Ihrer Überlegung spielen. Um nun kurzfristig die Miete zahlen zu können, sollten Sie prüfen, ob Sie Anspruch auf Arbeitslosengeld II haben.

    • user
      Diana
      am 27.04.2022

      Hallo Tobias,

      Ich bin auch seit Februar 2021 krank geschrieben und werde erst im August ausgesteuert. Du bist dann ziemlich bald ausgesteuert worden oder?

      Warum ist dein Anspruch erschöpft?

      LG Diana

  • user
    Anja Eickeler
    am 23.03.2022

    Hallo,

    ich hoffe das ich hier etwas Klarheit bekomme. Ich bin seid dem 07.01.20 krankgeschrieben gewesen, wurde dann zum 29.02.20 gekündigt und habe Krankengeld erhalten. Nach 2 OP´s und medizinischer Reha wäre ich dann zum 06.07. 21 ausgesteuert worden , hatte aber das Glück ab dem 06.07.20 eine Weiterbildungsmaßnahme von der Rentenversicherung bewilligt bekommen zu haben. In dieser Zeit bekomme ich Übergangsgeld .Diese endet nun am 05.07.22 und ich werde mich arbeitssuchend melden, bzw werde ich mich schon Anfang März beim Arbeitsamt melden , da dies 3 Monate vor Ende der Maßnahme ist . Habe ich Anspruch auf Arbeitslosengeld ?

    • user
      Christian Schultz
      am 23.03.2022

      Hallo Anja, das muss man sich - wie immer im Sozialrecht - für den Einzelfall anschauen. Unter anderem hängt das nun vom Ausgang der DRV-Maßnahme ab. Nach dem, was Sie schreiben, sieht es aber nach einem Anspruch auf ALG aus.

  • user
    Jens Schmidt
    am 22.03.2022

    Guten Tag,

    Am 15.07.22 läuft voraussichtlich mein Krankengeld aus. Ich werde mich rechtzeitig arbeitssuchend und arbeitslos melden.

    Da ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten den Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen werde, werde ich voraussichtlich für 24 Monate AlgI erhalten.

    Da ich mich in einem ungekündigtem Beschäftigungsverhältnis befinde, stellt sich mir die Frage, ob ich meinem Arbeitgeber weiterhin eine AUB einreichen muss?

    Meine Arbeitsunfähigkeit bezieht sich auf meine bisherige Tätigkeit und den damit verbundenen Belastungen.

    Mit freundlichen Grüßen

    J. Schmidt

  • user
    Bodo
    am 31.01.2022

    Guten Tag

    Ich habe ein riesiges Problem und weiß nicht wie ich mich richtig verhalten soll.

    Ich bin wegen Mobbing auf Arbeit krank geworden und seit Mai 2020 krank geschrieben. Bin schon zweimal in einer psychiatrischen Klinik gewesen ohne nennenswerten Erfolg. Der letzte Klinikaufenthalt war im November 2021 und ging über die Rentenversicherung da ich einen Antrag auf EM Rente gestellt habe, entlassenen wurde ich mit einem ärztlichen Gutachten wo drin steht das ich für den Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung stehe.

    Die Agentur für Arbeit hat mich auch begutachtet, wie sie das gemacht haben ohne mich überhaupt gesehen oder gesprochen zu haben weiß ich nicht jedenfalls sind sie der Meinung das ich gesund bin und arbeiten gehen kann. Das Gutachten stammt von Oktober/November 2021.

    Heute hatte ich ein telefonisches Gespräch mit meiner Arbeitsvermittlerin die mir sagte laut Gutachten vom Arbeitsamt bin ich gesund und meine Krankschreibung brauche ich beim Arbeitsamt nicht mehr abzugeben da ich ja laut ihren Gutachter gesund bin und ich muss mich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen um den Anspruch auf Arbeitslosengeld nicht zu verlieren.

    Was bin ich jetzt eigentlich: gesund oder krank, was zählt eigentlich diese Begutachtung von der Klinik in Bad Langensalza oder die Fernbegutachtung vom Arbeitsamt.

    Ich weiß mir keinen Rat mehr, bin total verzweifelt, nun will ich auch keinen Fehler machen damit mir das Arbeitsamt nicht das Geld streicht.

    Bitte helfen Sie mir, danke

    • user
      michael
      am 28.02.2022

      hey

      nimm dir ein anwalt, alleine hast du keine chance..mache das spiel seit 4 jahren mit

    • user
      Christian Schultz
      am 01.03.2022

      Hallo Bodo, das klingt, als ob bei Ihnen die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung abgelehnt wurde. Mehr dazu hier: https://www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/nahtlosigkeit-wer-entscheidet-das-eigentlich

      In diesem Fall müssen Sie sich tatsächlich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen, um ALG I zu erhalten. Ich weiß, dass das widersinnig klingt. Niemand zweifelt an, dass Sie ernsthaft krank sind. Aber das ist der einzige Weg, an Ihr Geld zu kommen. Auch im empfehle Ihnen, dass Sie sich professionelle Unterstützung im Sozialrecht holen.

  • user
    Michael
    am 14.01.2022

    Hallo, ich bin seit 18.12.2020 krank gemeldet. Mein Arbeitsverhältnis endete zum 31.10.2021. Die Krankenkasse steuert mich zum 25.02.2022 aus. Ich werde weiterhin krank gemeldet sein. Das Arbeitsamt sagte, ich soll mich 2 Wochen vor der Aussteuerung melden. Muss ich jetzt die Nahtlosregelung beantragen? Habe ich Anspruch auf Arbeitslosengeld? Wie verhalte ich mich richtig? Vielen dank für Ihre Antwort.

  • user
    Christian
    am 07.01.2022

    Hallo. Vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Ich komme aus dem Köln/Bonner Raum. Hätten Sie auch eine Adresse von einem guten Fachanwalt für Sozialrecht? Mit freundlichen Grüßen Christian

  • user
    Christian
    am 20.12.2021

    Guten Tag. Ich bräuchte erneut Ihre Rat. Sie haben mir beim letzten Mal auch super geholfen. Es geht aktuell um folgendes: Ich beziehe seit Mitte November 2021 kein Krankengeld mehr bzw. bin seit Mitte November 2021 ausgesteuert. Der Antrag auf ALG1 wurde mir vorläufig bewilligt, bis letztendlich das Ergebnis der ärztlichen Begutachtung der Agentur für Arbeit vorliegt.

    Nun hatte ich Anfang Dezember 2021 eine Augen-Operation. Seitdem bestehen Probleme im Heilungsprozess und bin bedingt dadurch ziemlich eingeschränkt. Bisher konnte mir auch niemand beantworten, wie lange dieser Heilungsprozess dauert. Von manchen habe ich gehört, das sie damit ein paar Monate zu tun hatten. Aktuell bin ich auch über den Augenarzt krank geschrieben. Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung habe ich auch der Agentur für Arbeit zukommen lassen. Und nun geht es um folgendes....die Agentur für Arbeit hat mir mitgeteilt, das wenn ich nun über 6 Wochen krank geschrieben wäre, ich keinen Anspruch mehr auf ALG1 hätte und ich mich dann ans Jobcenter wenden müsse. Wäre das der Fall? Mit meiner "alten" Diagnose wurde ich ja Mitte November 2021 ausgesteuert. In meinem Fall wäre die aktuelle Augenproblematik meiner Meinung nach eine neue Diagnose. Hätte ich nun mit dieser neuen Diagnose nicht einen erneuten Anspruch auf Krankengeld?.......oder wie genau ist dies geregelt? Oder müsste zwischen alter und neuer Diagnose ein Zeitraum X liegen oder müsste ich X Monate wieder arbeiten gegangen sein um erneut Krankengeld zu erhalten? etc.? Vielen Dank vorab für die Hilfe

    • user
      Christian Schultz
      am 21.12.2021

      Hallo Christian, es kann tatsächlich ein neuer Anspruch auf Krankengeld entstanden sein. Aber nur, wenn Sie zum Zeitpunkt der erste Krankmeldung für das Augenleiden nicht mehr wegen der vorherigen Krankheit offiziell arbeitsunfähig waren. Außerdem darf kein Zusammenhang zwischen den Erkrankungen bestehen. Ich rate Ihnen aber dringend, dass Sie sich in dieser Frage professionelle Unterstützung holen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Tom
    am 26.11.2021

    Hallo,

    meine Situation ist wie folgt.

    Jahrgang 60, 44 Berufsjahre, 78 Wochen Krankengeld nach Kündigung im März 19. Krankengeld bis 07.2020, danach wieder voll arbeitsfähig gemeldet und ALG1 Bezug (Anspruch auf 24 Monate)

    Im Moment Arbeitssuche. Noch ohne Arbeit. Jetzt neue, völlig andere Krankheit mit starker Einschränkung, aber nicht krank geschrieben aufgrund der neuen aktuellen unübersichtlichen Situation.

    Frage:

    Da die Blockfrist von 3 Jahren noch nicht um ist, ich aber eine völlig neue Diagnose habe, würde ich jetzt wieder 78 Wochen Krankengeld bekommen, zumal ich noch Anspruch auf ALG1 bis 07.2022 habe?

    Und wenn ja, wie bzw. auf welcher Grundlage berechnet sich dann das mögliche Krankengeld?

    Und welche Rolle spielt dabei die Krankenkasse, die doch bestimmt daran interessiert ist mich in Frührente oder EMR zu schicken?

    Viele Grüße, Tom

    • user
      Christian Schultz
      am 26.11.2021

      Hallo Tom, grundsätzlich ist in dieser Situation ein neuer Anspruch auf Krankengeld möglich. Aber nur, wenn die neue Erkrankung in keinem Zusammenhang mit der ersten Krankheit steht. Das ist in der Praxis oft ein Problem.

      Das Krankengeld müsste dann in Höhe des Arbeitslosengeldes gezahlt werden.

      Mehr kann man aber nicht dazu sagen, dazu ist solch ein Szenario immer zu individuell. Ich empfehle hier immer eine persönliche Beratung.

  • user
    Julia
    am 02.11.2021

    Hallo,

    ich habe einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt und bekomme Nahtlosigkeitsarbeitslosengeld. Soweit alles klar.

    Jetzt hab ich aber eine andere Frage:

    Ich war eine knappe Woche im Krankenhaus und bin noch weitere 2 Wochen krank geschrieben. Dies hat mit der eigentlichen Diagnose nichts zu tun. Macht es Sinn die Krankmeldungen zur Arge und zur Krankenkasse zu schicken oder entstehen mir dadurch Nachteile?

    Eigentlich bin ich froh, dass alles bislang relativ reibungslos geklappt hat und möchte keine schlafenden Hunde wecken und die Krankmeldungen lieber in meinem Schreibtisch verschwinden lassen. Bin ich verpflichtet die einzureichen?

    Gibt es bei der Aussteuerung auch sowas wie eine Zugewinnregelung? Weil auch ohne diese OP wäre ich ja arbeitsunfähig gewesen.

    Schonmal vielen Dank im Voraus!

    • user
      Christian Schultz
      am 03.11.2021

      Hallo Julia, die Krankenkasse braucht Ihre Krankmeldung nach der Aussteuerung normalerweise nicht mehr. Wie das mit der Arbeitsagentur ist, hängt manchmal von der Region ab. Einen grundsätzlichen Artikel dazu finden Sie hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/nach-aussteuerung-wer-bekommt-jetzt-die-krankmeldung

      Ich empfehle Ihnen aber, das lieber im Rahmen einer persönlichen Beratung zu klären.

    • user
      Julia
      am 03.11.2021

      Danke!

  • user
    Christian
    am 04.10.2021

    Guten Tag. Ich bitte um Rat. Ich beziehe seit letztem Jahr Krankengeld und habe in dieser Zeit die Kündigung durch den Arbeitgeber erhalten. Mein Krankengeld läuft bald aus bzw. ich bin dann ausgesteuert. Ich habe vor kurzem ein entsprechendes Schreiben meiner Krankenkasse erhalten, daß ich mich an die Agentur für Arbeit wenden müsse. ALG 1 (Arbeitslosengeld 1) habe ich noch nicht bezogen bzw. in Anspruch genommen. Telefonisch hat mir aber die Agentur für Arbeit mitgeteilt, daß sie für mich nicht zuständig seien, da ich krankgeschrieben wäre bzw. der Agentur für Arbeit nicht zur Verfügung stehen würde. Aus diesem Grund hat man mich ans Jobcenter verwiesen. Was mache ich nun? Ich möchte nicht in die "soziale Schiene" fallen. Wie erhalte ich nun von der Agentur für Arbeit ALG1? Danke im Voraus

    • user
      Christian Schultz
      am 12.10.2021

      Hallo Christian, wenn Sie vor Ihrer Erkrankung länger als 12 Monate gearbeitet haben, besteht ein Anspruch auf ALG I. Dann war die Information der Arbeitsagentur falsch und Sie sollten Sie auf keinen Fall abwimmeln lassen.

      Richtig ist, dass Ihre Arbeitsfähigkeit nach der Aussteuerung geprüft wird, allerdings nach Aktenlage. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/nahtlosigkeit-wer-entscheidet-das-eigentlich

  • user
    Jörg
    am 27.09.2021

    Danke

  • user
    Jörg
    am 27.09.2021

    Ich wurde am 12.09. Ausgesteuert und habe mich rechtzeitig online Arbeitslos gemeldet, habe im Antrag einen Fehleintrag gemacht. Bei der täglichen Arbeitszeit habe ich 7 mal 1 eingegeben. Letzte Woche kam der Bescheid vom Arbeitsamt mit der Ablehnung weil ich weniger als 15 Stunden die Arbeitsfähig sei. Ich habe sofort Wiederspruch eingelegt und als Begründung angegeben das ich eine Fehleingabe gemacht habe weil ich nicht wusste was ich eintragen sollte. Ich habe mich auch Vollzeit zur Verfügung gestellt, meine Sachbearbeiterin meinte das ich richtig reagiert hätte, und mich für Vollzeit eingetragen. Habe ich Glück mit meinem Wiederspruch? Werde langsam nervös weil ich in zwei Wochen zur Reha muss. Danke im Voraus

    • user
      Christian Schultz
      am 27.09.2021

      Hallo Jörg, wenn die Sachbearbeiterin selbst sagt, dass alles in die richtigen Bahnen gelenkt wird, kommt sicherlich alles in Ordnung. Wirklich beurteilen können wir das aber nur, wenn wir Zugriff auf Ihre Unterlagen haben.

  • user
    Nicole
    am 20.09.2021

    Guten Tag

    Ich hoffe Sie können mir etwas weiterhelfen.

    Ich war Ende November 2109 bis April 2021 einschl. Wiedereingliederung krankgeschrieben.

    Ab Mai 2021 habe ich dann 6 Std./tägl. gearbeitet, dies war vor der langen Krankenzeit auch schon meine tägliche Arbeitszeit.

    Leider muss ich aber feststellen das es mir gesundheitlich nicht möglich auf Dauer meiner Arbeit nachzugehen.

    Meine Erkrankungen: Epilepsie, Migräne, Athrose im LWS Bereich und im ISG Gelenk und Fibromyalgie.

    Ich habe wieder angefangen zu arbeiten, weil ich im Betrieb von der Metzgerei an die Kasse versetzt und dachte das schaffe ich und weil ich ehrlich gesagt Angst hatte ausgesteuert zu werden, denn das hätte ja unmittelbar bevor gestanden.

    Man hatte mich im September 2020 zur Reha geschickt von der DRV aus.

    Aus dieser bin ich aber nach 1 Woche nach Hause gefahren, da diese Einrichtung für mich eine Katastrophe war.

    Dort hatte ich die ganze Woche nicht geschlafen und ununterbrochen Migräne, was zur Folge hatte das ich einen Krampfanfall erlitt.

    Die Probleme die ich in der Einrichtung hatte habe ich bei der Visite mitgeteilt.

    Der Arzt sagte darauf nur „Mmh ja“

    Im Entlassungsbericht haben sie sich dann noch erdreistet zu schreiben das ich eine Vollzeit Tätigkeit ausüben könne.

    Ich bin total am fertig, es gibt nicht einen Tag an dem ich keine Schmerzen habe.

    Auf der Arbeit habe ich teilweise Schweißperlen auf der Stirn vor Schmerz.

    Aktuell war ich heute Morgen beim Arzt und wurde krank geschrieben da ich seit 1 Woche einen steifen Hals habe und ich war damit arbeiten, nur heute Morgen konnte ich meinen Kopf gar nicht mehr bewegen.

    Was kann ich tun ?

    Wenn ich mich weiter krank schreiben lasse läuft das automatisch in die Aussteuerung ?

    Steht mir Arbeitslosengeld zu ?

    Mit vielen lieben Grüßen

    Nicole

    • user
      Christian Schultz
      am 21.09.2021

      Hallo Nicole, Sie beschreiben eine schwierige Situation. Wenn das Krankengeld ausgelaufen ist, haben Sie ziemlich sicher Anspruch auf Arbeitslosengeld - Sie kommen ja vermutlich aus einer längeren Beschäftigung.

      Aber wie es dann mittelfristig weitergeht, muss man sich im Detail anschauen. Ich empfehle Ihnen in jedem Fall eine persönliche Beratung. Das muss nicht beim SoVD sein, aber wenn Sie in Schleswig-Holstein leben, können Sie sich gern an meine Kollegen wenden: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Markus
    am 19.08.2021

    Hallo zusammen,

    ich bin seit April 2020 krankgeschrieben ( Erschöpfungssyndrom ) und meine Austeuerung steht Ende September 2021 an. Im Mai diesen Jahres habe ich eine von mir selbst beantragte medizinische Reha durchgeführt. Während des Aufenthaltes habe ich auf Empfehlung des dortigen Sozialdienstes ( Ich möchte nicht an meinen jetzigen Arbeitsplatz/Arbeitgeber bei einer Bank zurückkehren, fühle mich nicht in der Lage dazu) einen Antrag auf Teilhabe am Arbeitsleben ( Teilbegründung: Überforderung, Angst,Depression und Wunsch nach Neuorientierung ) gestellt und die Festellung eines GdB beantragt. (Ergebnis offen) Ergebnis weiterhin arbeitsunfähig, grösser 6 Stunden wieder möglich , -Arbeiten ist lt. Abschlussbericht nicht mehr in meiner jetzigen Tätigkeit ( mittelgradige Depression ), Kreditsachberarbeiter möglich aber den Beruf Bankkaufmann kann ich angeblich ausüben. LTA ist diese Woche abgelehnt worden, da ich ja den Beruf Bankkaufmann ausüben könnte. Soll ich mich jetzt arbeitssuchend nach meinen Möglichkeiten melden damit ich ALG I bekommen kann. Inwieweit muss dann aktiv mitwirken, da ich ja noch krank bin. Was muss bei einem Widerspruch zur Ablehnung des LTA Antrages bei meiner Begründung beachten bzw. sinnvollerweise anführen.

    Danke für Ihre Antwort.

    Gruss

    Markus

    • user
      Christian Schultz
      am 19.08.2021

      Hallo Markus, bei der Arbeitsagentur sollten Sie sich tatsächlich jetzt schon melden. Sie erhalten dann Unterlagen, auch einen Fragebogen zu Ihrer Gesundheit. Auf dessen Grundlange entscheidet dann das Arbeitsamt, unter welcher Prämisse Sie ALG I erhalten. Sie müssen da nichts beim Antrag selbst formulieren. Mehr dazu auch in diesem Video: youtu.be/OXEaQ-nQyjM

      Alles Weitere müssten meine Kollegen in der Sozialberatung anhand Ihrer Unterlagen mit Ihnen besprechen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Ania
    am 04.08.2021

    Hallöchen ich bin krankgeschrieben Während meiner Krankschreibung bin ich vom Arbeitgeber gekündigt worden. Nun ich wollte sowieso nicht dorthin zurück. Das krankengeld läuft Ende September aus. Ich warte noch immer auf die Bewilligung der medizinische Reha. Die Krankenkasse sagt wenn das Krankengeld ausläuft muss ich mich beim arbeitsamt melden. Das Arbeitsamt sagt wenn ich gesund geschrieben bin muss ich mich da melden.

    Nun hat sich noch eine neue Situation ergeben. Ich bin schwanger. Aus der vorhergehenden Schwangerschaft hat sich festgestellt dass ich als eine risikopatienten einzustufen war.

    Wie gehe ich vor und an welche Anlaufstelle muss ich mich nun wenden. Vielleicht ist es wichtig zu erwähnen ich bin verheiratet mein Mann hat auch ein Einkommen. Da stellt sich mir noch die Frage wie wirkt sich das bei der Berechnung aus? Wie sie sehen sind es verschiedene Baustellen an wen muss ich mich wenden? Welche Anlaufstelle ist für mich zuständig. Hat es einen Einfluss dass ich jetzt schwanger bin? Hat das Einkommen von meinem Mann ein Einfluss bei der für mich zuständigen Stelle? Bisher hatte immer jeder sein eigenes Einkommen verdient.

    Vielen Dank für ihre Antworten und Unterstützung

    • user
      Christian Schultz
      am 04.08.2021

      Hallo Ania, wenn das Krankengeld ausläuft, bleibt zunächst einmal die Arbeitsagentur für Sie zuständig. Auch wenn Sie noch krank und/oder schwanger sind.

      Bei allen weiteren Fragen und möglichen Problemen sollten Sie sich individuell beraten lassen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    G. K.
    am 22.07.2021

    Guten Tag,

    ich wurde Mitte Juni 2020 zum Ende der 6-Monate Probezeit gekündigt. Und erhalte seitdem Krankengeld, das im November 2021 ausläuft. Vor Antritt der Arbeitstelle im Dezember 2019 bezog ich ALG II. Habe ich nun im November 21 Anspruch auf ALG I beim Arbeitsamt oder Anspruch auf ALG II beim Jobcenter. ??? - Da ich aber ganz sicher nicht von einem Tag auf den nächsten gesund und stabil bin, sollte ich mich weiterhin krankschreiben lassen? Auf welches Amt sollte ich gehen? Sozialamt? Bin 52, ledig, alleinstehend.

    Was bedeutet "Aussteuerung"? Ist damit die Altersrente auch in Gefahr???

    Ich danke für die Antworten auf diese wichtigen Fragen.

    • user
      Christian Schultz
      am 22.07.2021

      Hallo, die "Aussteuerung" ist das Ende des Krankengeldes nach 78 Wochen. Anspruch auf ALG I haben Sie nur, wenn Sie vorher mindestens 12 Monate versicherungspflichtig gearbeitet haben. Dann sollten Sie zur Arbeitsagentur. Wenn Sie dort wegeschickt werden, können Sie immer noch zum Jobcenter gehen.

  • user
    Nadine Schulz
    am 19.07.2021

    Hallo, ich bin ausgesteuert und beziehe seid einem halben Jahr Arbeitslosengeld und bin noch im Arbeitsvertrag. Ich habe einen Antrag auf teilhabe am Arbeitsleben gestellt, den ich sehr wahrscheinlich nicht bekomme, weil ein Vertrag im Anschluss der 3 jährigen Ausbildung würde kaum möglich sein. Aus gesundheitlichen Gründen wäre eine Umschulung ratsam. Nun möchte das Arbeitsamt mich vermitteln, aber laut Anwalt wäre dies womöglich ein Problem mehr beim Rententräger. Nun weiß ich nicht was richtig ist. Auf Grund diverser Krankheiten wäre eine passende Ausbildung um auf lange Sicht für mich gesund zu werden und zu bleiben. Was kann ich tun? Einen Arbeitsvertrag von mindestens 1 Jahr wird schwierig und jetzt ungeliebte Jobs scheint mir nicht das richtige. Laut Amt wäre eine Ablehnung beim drv, einen Antrag auf eine Umschulung beim Amt nicht möglich

    • user
      Christian Schultz
      am 19.07.2021

      Hallo Nadine, ohne Ihre persönliche Situation besser zu kennen, können wir Ihnen dazu leider keine Einschätzung geben. Sie lassen sich ja bereits von einem Anwalt vertreten - das ist der erste und wichtigste Schritt in solch einer Situation. Wenn Sie noch eine zweite Meinung benötigen, geht das nur über unsere Sozialberatung: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Kilian Viganski
    am 28.05.2021

    Hallo Herr Schultz,

    vielen Dank für Ihren ausführliche Erklärung. Ich habe einen sehr speziellen Fall und weiss nicht wie ich vorgehe. Folgender Sachverhalt. Ich wurde während meiner Tätigkeit ( 5 monate im Betrieb) gekündigt. Ich wurde während meines Krankengeldbezuges seitens des Arbeitgebers gekündigt und habe 78 Wochen von der Krankenkasse weiterhin Krankengeld erhalten. Zu Mitte Juni 2021 endet der Anspruch auf Krankengeld und ich werde ausgesteuert.

    Wäre ist in Zukunft für mich zuständig? Wie kann ich weiter meinen Lebensunterhalt bestreiten?

    Stelle ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente oder bekomme ich ALG 1 oder 2. Ich bin etwas verwirrt und freue mich über eine Einschätzung Ihrerseits. Ich komme aus Berlin.

    Vielen Dank für Ihre Bemühungen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Viganski

    • user
      Christian Schultz
      am 31.05.2021

      Hallo Kilian, ich weiß nicht, ob Sie noch einen Restanspruch auf Arbeitslosengeld haben. Falls ja, würden Sie zunächst ALG I erhalten. Ohne weitere Infos über Ihren Gesundheitszustand kann man auch nicht sagen, ob ein Antrag zur EM-Rente Aussicht auf Erfolg hätte. Wenn weder die EM-Rente noch ALG I in Frage kommt, sollten Sie sich beim Jobcenter melden.

      Aber ich empfehle immer, dass man sich persönlich beraten lassen sollte. Manchmal gibt es Details, die nur ein Profi erkennt. Das kann Ihnen dann viel Geld sparen.

  • user
    Silvie. S
    am 24.04.2021

    Hallo... Ich befinde mich gerade in einer ambulanten Reha... Die Reha endet zum 6.5 2021..Ich werde als arbeitsunfähig entlassen.

    Meine aussteuerung erfolgt zum 17.6.2021.dann muss ich alg beantragen. Heisst das jetzt wenn ich gerade mit der Reha fertig bin, das ich fuer die AfA nochmals eine Reha beantragen muss?? Erwerbsminderung kommt fuer mich nicht in frage, da ich in ca 4monaten wieder eingegliedert werden koennte.. Habe ich dann trotzdem Anspruch auf alg1??

    Mit lieben Grüßen silvie. S.

    • user
      Christian Schultz
      am 26.04.2021

      Hallo Sylvie, die Arbeitsagentur überprüft mithilfe eines Fragebogens Ihren Gesundheitszustand. Dazu wird man sich auch den Abschlussbericht Ihrer aktuellen Reha anschauen. Es ist daher unwahrscheinlich, dass Sie dann noch einmal eine erneute Reha machen.

      Ob bei Ihnen die sogenannte Nahtlosigkeitsregelung in Frage kommt, muss man abwarten. Falls nicht, bleibt Ihnen immer noch die hier im Artikel beschriebene Option, sich dem Arbeitsmarkt theoretisch zur Verfügung zu stellen.

      Mehr zur Nahtlosigkeitsregelung finden Sie hier: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/mit-der-nahtlosigkeitsregelung-zum-arbeitslosengeld-das-sollten-sie-jetzt-wissen

  • user
    Gebhard Lange
    am 10.04.2021

    Haben wir noch einen Sozialstaat ? Ich glaube nicht, denn das was ich hier lese läuft immer auf das gleiche hinaus, Staatliche Behörden so wie Krankenkasse, Arbeitsamt und Rentenkasse sind sich einig. Wirklich kranke Menschen in Deutschland werden abgewiesen und in Soziale Not gestürzt ohne Rücksicht auf Verluste. Meine Frage ist, warum greift hier nicht unsere Regierung ein um dies ein Ende zu setzen. Ich vermute mal das hier Milliarden an Euros eingespart werden.

  • user
    Susanne K.
    am 24.03.2021

    Sehr geehrter Herr Schultz,

    ich habe zum 31.05.2019 meinen Arbeitsplatz aus gesundheitlichen Gründen gekündigt.

    Anschließend bekam ich ALG1 bis zum 09.1.2020. Ab dem 10.01. bekam ich Krankengeld.

    Nun werde ich zum 09.5.2021 ausgesteuert. Gibt es nochmals die Möglichkeit ALG 1für eine bestimmte Zeit zu erhalten.

    Danke und freundliche Grüße

    Susanne K.

  • user
    Eve
    am 22.03.2021

    Hallo Herr Schultz,

    seit dem 1.Februar 2020 beziehe ich ALG1 nach Ablauf von 78 Monaten Krankengeld.

    Alter 59zig. Die Blockfrist für das Krankengeld endet im Juni 2021.

    Nach Aussteuerung kann ein neuer Krankengeldanspruch wegen derselben Krankheit nur dann bestehen,

    wenn der Versicherte nach Aussteuerung mindestens sechs Monate nicht arbeitsunfähig war, las ich im Internet.

    Da ich ALG1 beziehe und mich immer noch im Beschäftigungsverhältnis bei meinem Arbeitgeber befinde, trotzdem für den Arbeitsmarkt verfügbar bin ( Nahtlosigkeitsregelung), heißt das, dass ich arbeitsfähig während des Bezuges von ALG1 gewesen bin und somit im Juni 2021 wieder Krankengeld wegen der gleichen Krankheit beziehen kann?

    Reha Antrag wurde zwei Mal gestellt und abgelehnt und nun nochmals eingereicht.

    Vielen Dank im vorab!

    Mit freundlichen Grüßen

    Eve

    • user
      Christian Schultz
      am 22.03.2021

      Hallo Eve, Sie haben die gleiche Frage bereits in einem anderen Artikel gestellt. Dort habe ich Sie bereits beantwortet.

  • user
    Georg Bauer
    am 12.03.2021

    Hallo bin ich nach der Aussteuerung noch krankenversichert ?

  • user
    Martin
    am 11.03.2021

    Hallo bin 32jahre alt, beziehe aktuell noch krankengeld ( 78 wochen) aber stehe kurz vor der aussteuerung und muss mich arbeitslos melden.

    Das problem ist ich werde wahrscheinlich operiert nach der aussteuerung. Wie muss ich da beim amt umgehen kann ich mich trotzdem arbeitslos melden obwohl ich operiert werde oder werden die mich wegschicken?

  • user
    Heike
    am 08.03.2021

    Bin seit September ausgesteuert,bekomme AlG.Habe mich nicht mehr krank schreiben lassen.Nun möchte mein Arbeitgeber von September 2020 bis jetzt eine Krankmeldung,und nu?

    Schreibt der Hausarzt rückwirkend krank?

    • user
      Christian Schultz
      am 09.03.2021

      Hallo Heike, nein - das macht er in der Regel nicht. Deswegen empfehlen wir immer, das Thema Krankmeldung mit dem Arbeitgeber vor der Aussteuerung zu besprechen.

      Lassen Sie sich am besten persönlich beraten, um zu schauen, was jetzt zu tun ist: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Rami
    am 08.03.2021

    Hallo.

    Nach Aussteuerung ich habe mich beim arbeitsamt gemeldet. In rahmen meine mogklikeiten. Die haben mir gesagt soll ich eine antrag auf rehabilitation oder Rente stellen, weil ich mehr als 6 Monate krank bin, also nachtlosickeit regelung.

    Ich habe antrag gestellt beim dem Rentenkasse .

    Leste Woche schon Brief bekommen mit Bestätigung fur 5 Wochen

    Reha termin noch nicht erhalten

    Jetzt habe ich par Fragen

    1. Muss ich beim arbeitsamt bescheid geben wegen Bestätigung?

    2. Wer zahlt weiter meine Geld ab jetz?

    Ich bin seit 8 Monaten arbeitslos, noch 4 geblieben. Ich grike noch meine Geld nach Bestätigung für Reha,? Danke

    • user
      Christian Schultz
      am 08.03.2021

      Hallo Rami, im Moment müssten Sie doch noch Arbeitslosengeld bekommen - und zwar nach der Nahtlosigkeitsregelung, zumindest schreiben Sie das.

      Über die Genehmigung der Reha sollten Sie bei der Arbeitsagentur Bescheid geben. Während der Maßnahme bekommen Sie dann wahrscheinlich Übergangsgeld von der Rentenversicherung.

  • user
    Ramona Dialer
    am 28.02.2021

    Eine Frage m ein Mann hatte herzenfakte 2016 2019 er is immer noch krank er war jetzt auf Reha und die sagte das sie im Empfehlen die Erwerbsminderungsrente beantragen aber es wurdeschon mal abgelehnt und wie is das was kann er noch tun er is immer noch bei audi angemeldet jetzt is auch das proplem das wir obdachloss werden .Wir könnten weiter weg eine Wohnung evtl bekommen werden wir da propleme bekommen

    • user
      Christian Schultz
      am 01.03.2021

      Hallo Ramona, das können wir leider nicht hier im Blog klären. Grundsätzlich kann man eine EM-Rente auch ein zweites Mal beatragen. Ob das sinnvoll ist, müssten Sie aber individuell klären lassen: www.sovd-sh.de/beratung/sozialberatung/informationen

  • user
    Jutta Bock
    am 22.02.2021

    Hallo, ich bin 63 Jahre alt, beziehe aktuell Krankengeld, war schon in der Reha, wurde arbeitsfähig entlassen, wurde von meinem Arzt allerdings weiterhin krank geschrieben. Ein Rentenantrag wurde nicht gestellt. Nun stehe ich kurz vor der Aussteuerung, wann sollte ich mich spätestens beim Arbeitsamt wegen Arbeitslosengeld melden? Wie lange dauert es bis der Antrag entschieden wird?

  • user
    Petra
    am 24.01.2021

    Hallo,bin 60 Jahre alt, und in der Probezeit gekündigt worden.Zwei Tage vor Ablauf meiner fristerechten Kündigung krank geworden was sich auf längere sicht bezieht .Werde nach den 6 Wochen krankengeld beziehen, kann ich jetzt schon einen Antrag zur EMR stellen?,und muss ich mich beim Arbeitsamt melden obwohl mir kein Anspruch auf Arbeitslosengeld zusteht. Danke im Voraus

    • user
      Christian Schultz
      am 25.01.2021

      Hallo Petra, natürlich können Sie einen Antrag zur Erwerbsminderungsrente stellen. Aus finanziellen Gründen macht es aber vielleicht mehr Sinn, damit noch etwas zu warten. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich individuell beraten lassen.

  • user
    Christian Schultz
    am 04.01.2021

    Hallo Monika, die AU müssen Sie nicht immer beim Arbeitsamt vorlegen, das hängt jedoch vom Einzelfall ab: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/nach-aussteuerung-wer-bekommt-jetzt-die-krankmeldung

    Mit 62 können Sie nur vorzeitig eine Altersrente beziehen, wenn Sie einen Schwerbehinderung haben. Ansonsten gelten diese Daten für den Renteneintritt: www.sovd-sh.de/aktuelles/meldung/artikel/welche-abschlaege-gelten-bei-der-rente-mit-63

  • user
    Monika
    am 23.12.2020

    Hallo Herr Schultz,

    Nach Aussteuerung bei der KK beziehe ich noch bis Juli 2020 ALG1. Mein Antrag auf EM-Rente wurde abgelehnt, dem ich widersprochen habe. Dazu habe ich noch keine weitere Info bekommen. Ich werde im März 62, bin immer noch krank, allerdings ohne AU. Sollte ich die AU weiter ausstellen lassen? Kann ich vorzeitig in Rente gehen? Oder muss ich ALG2 beantragen? Ich bin etwas ratlos.

  • user
    Denise
    am 22.12.2020

    Hallo ,

    wir haben folgendes Problem.

    Mein Mann ist seit Ende 2019 krankgeschrieben ,nach Ablauf des Krankengeld ,ist er für 15 Wochen zur medizinischen Rehabilitation gefahren ,da wurden die alle Kosten von der Berlin Brandenburg Rentenversicherung übernommen.

    Er ist seit dem 14.12.2020 wieder zuhause , allerdings von der medizinischen Rehabilitation, arbeitsunfähig geschrieben u von der Hausärztin auch erstmal bis zum 12.2.2021 krankgeschrieben.

    Woher sollen wir jetzt Gelder beziehen ,wir sind ratlos

    • user
      Christian Schultz
      am 04.01.2021

      Hallo Denise, der Anspruch auf Krankengeld läuft bis zu 78 Wochen. Daher müssten Sie eigentlich noch Geld von der Krankenkasse erhalten können.

  • user
    Liane Lug
    am 19.12.2020

    Meine Aussteuerung liegt schon lange zurück 2018im Juni.Ich wollte mich nur noch mal schlau machen da ich total viel Ärger mit dem Alg1 Antrag hatte.Wurde generell abgelehnt beim ersten mal.Durch meine Rechtschutz ihre Hilfe habe ich für einen Monat bekommen da ich bei der Reha war und sonst kein Übergangsgeld bekommen hätte. Ich hätte kein Anspruch bin ja noch krank sagten sie zu mir.Bekam dann doch nur mit Klage. Meine Frage ist dazu ich wurde gleich für 15h Leistungsfähigkeit eingeschätzt und somit fällt mein Alg1 Geld sehr gering aus wo ich nicht existierten kann.Vor meiner Krankheit war ich ständig 40h arbeiten. Ich war geschockt als ich den Bescheid gelesen habe.Nach meiner Reha bekam ich wieder kein Alg1 musste wieder klagen was noch läuft. Es kostet mir sehr viel Nerven.

    • user
      Christian Schultz
      am 04.01.2021

      Hi Liane, das tut mir leid. Nach der Aussteuerung sollte es immer Priorität haben, dass Sie - theoretisch - in Vollzeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen. Zumindest wenn Sie nicht über die Nahtlosigkeitsregelung Arbeitslosengeld beziehen. Leider funktioniert das in der Praxis nicht immer reibungslos.

  • user
    Kessia
    am 14.12.2020

    Hallo, aktuell befinde ich mich im Krankengeld und soll lt. KK am 03.02.2020 augesteuert werden. Meine Reha, die ich auf drängen der KK beantragt habe beginnt zum 11.01.2020 und ist für ca. 5 Wochen angesetzt. Also ich befinde mich noch in der Reha wenn ich ausgesteuert werde. Die Krankenkasse teilte mir damals mit das bei einer erfolglose Reha der Antrag dann in ein Antrag auf EM-Rente umgewandelt würde. Während meiner Krankheit erhielt ich die Kündigung (Nov. 2019) und habe mich damals auch schon beim Arbeitsamt gemeldet - dann aber nur meine laufenden Krankmeldungen eingereicht. Vergangenen Freitag erneut beim Amt angerufen und Ihnen die Reha mitgeteilt bzw. auch schon das voraussichtliche Ende. Die Arge wollte mir noch einen Gesundsheitsbogen schicken, habe ich allerdings noch nicht erhalten. Wie muss ich mich verhalten damit ich in den ALGI bezug komme - auch wenn ich evtl. AU entlassen werde. Ich habe hier Angst einen Fehler zu machen.

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    Frank Schwitzkowski
    am 11.12.2020

    Hallo,

    ich bin Schwitze und bin 52 Jahre . Ich bin fast 3Jahre zu Hause wegen Krankheit.

    Ich habe 50% unbefristet Schwerbehinderung. Ich habe am 3,4,5 Wirbel jeweils ein kl. Überbau ,aber dieser wird mir oft zum Verhängnis. Ich habe Therapien und Reha gemacht war alles nur für kurze Dauer wo es mir besser ging. Nun in zwischen habe ich meine 3letzten Berufe da durch Verloren und bin in ein Tiefes Loch gefallen. Es hatte zur Folge bekam und habe noch Depression . Ich habe mir Hilfe geholt wurde betreut und habe an einer Tages Klinik 4 oder 6Wochen teil genommen. Ich wollte nicht bin aber doch hin gegangen und hatte Glück ganz nette und Lieb Menschen Kennen gelernt und stehen immer noch im Kontakt. Nach der Zeit keine Betreuung mehr da meine Zuständige in Schwangerschaft gegangen ist nur Ärztlich noch betreut ,da sie keinen Betreuer ran bekommen. Nun gezwungenermaßen muss ich mich wieder der Arbeitswelt zur Verfügung Stellen. Nun habe ich ja noch mehr Gesundheitliche Probleme Bluthochdruck, Herz schlägt zu schnell. beide Knie 3Grad Knorpelschaden , muss mit ein Schlafgerät Schlafen da ich in der Min. 32 Aussetzer hatte. Ich bin vor kurzem an meine Augen OP. worden grauer Star. Ich muss schon wieder im neuen Jahr ins Krankenhaus und werde am unter Bauch Op. und hoffe da kommt nicht schlechte bei raus. Ich könnte noch einiges auf schreiben aber ist zu viel. Ich habe Erwerbsminderungsrente eingereicht 2mal ab gelehnt. Ich soll Sitzende und wo ich zwischen durch auch auf stehen kann mir Arbeit suchen. Ich darf keine Schicht , keine Maschinen Überwachung machen und nicht auf Leiter gehen keine Schicht Arbeit. Ich kann leider nicht lange stehen ,was mich sehr Ärgert da ich Fußball Fan bin. Bei den letzten 3Spielen wo ich war musste ich nach 20/30min. nach Hause Fahren da meine Beine ,dann Zittern und an Schwellen. Ja meine Wähn Klappen schließen verlangsamt da her muss ich Thrombose Strümpfe tragen. Und es dauert nicht mehr lange ,dann bekomme ich in ferner Zukunft linke Seite ein Hörgerät. Ich versuche mich nicht unterkriegen zu lassen, aber es fällt mir schwer. Ja ich weiß nicht wie es weiter gehen soll, ich habe Angst wenn nicht ein Wunder passiert ,dann bin ich irgend wann so weit. Ich weiß es ist keine Lösung, aber ich komme mir als Ballast vor. Ich würde mich freuen ,wenn es Tipps geben könnte. Mit Eisernen Gruß Schwitze

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    Christian Schultz
    am 30.11.2020

    Hallo, leider können wir beim SoVD nur aus Sicht der gesetzlichen Sozialversicherung beraten. Inwieweit die private BU-Rente gefährdet wird, wenn Sie sich nicht weiter krank melden, vermag ich daher nicht zu beurteilen.

    Es geht auch nicht unbedingt darum, sich nach der Aussteuerung nicht weiter krank schreiben zu lassen. Es geht darum, der Bundesagentur für Arbeit die Krankmeldung nicht auf die Nase zu binden. Dieses Verhalten kann - nach unserer Erfahrung - die Zahlung des Arbeitslosengeldes gefährden: www.sovd-sh.de/2020/02/13/nach-aussteuerung-wer-bekommt-jetzt-die-krankmeldung/

    Lassen Sie sich am besten persönlich, anhand Ihrer Unterlagen, beraten. Nur so kann sichergestellt werden, dass Sie keinen gravierenden Fehler machen.

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    Sonnenengel
    am 29.11.2020

    Liebes Team, habe eine Frage und irgendwie habe ich den Eindruck ich finde im Netz keine wirkliche Antwort, oder unterschiedliche. Werde im März aus Krankengeld ausgesteuert. Wurde gekündigt während krank. EM hab ich noch nicht beantragt. Möchte eigentlich das volle ALG1 ausschöpfen. Bekomme nach Einspruch nun private BUZ, die ich nicht verwirken will., da ich nicht weiß wann und ob ich nochmals auf die Füße komme um einen Managerjob machen zu können. Habe Anspruch auf ALG1. Was muss ich tun ? Weiter Krankmelden und die Bescheinigung dem Arbeitslosenamt zur Verfügung stellen? nicht mehr krankschreiben.? Dann bekomme ich aber doch nicht das volle ALG. ..? Wenn ich mich dem Arbeitsmarkt zu meinen Möglichkeiten zur Verfügung stelle? Was bedeutet das und welche Auswirkungen hat das auf die BUZ? Muss ich für die BUZ mich weiter krankschreiben lassen?

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    Christian Schultz
    am 23.11.2020

    Hallo Mila, wenn Sie noch keinen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt haben, müssen Sie sich - wie im Text beschrieben - der Vermittlung zur Verfügung stellen. So merkwürdig das auch klingt.

    Das mit der Krankmeldung ist eine haarige Sache. Einige Juristen sind der Meinung, man müsste die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nach der Aussteuerung unbedingt beim Arbeitsamt vorlegen. Wir haben da allerdings andere Erfahrungen gemacht, siehe hier: www.sovd-sh.de/2020/02/13/nach-aussteuerung-wer-bekommt-jetzt-die-krankmeldung/

    Jeder Fall kann ein bisschen anders sein und hängt auch vom zuständigen Sachbearbeiter ab. Ich empfehle deshalb in dieser komplexen Situation eine individuelle Beratung: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Mila
    am 23.11.2020

    Guten Tag Herr Schultz,

    Nah allen durchgelesenen Kommentaren hier habe ich die Schwierigkeit einen Antrag auf ALG 1 zu stellen. Werde am 28.12.2020 von der KK ausgesteuert, bin aber noch im Arbeitsverhältniss. Muss ich bei der Arbeitsagentur überhapt erwähnen, dass ich krankeschrieben bin? Wie soll ich mich mit dem Arbeitgeber vorfahren....soll ich da weiterhin Krankmeldung nachreichen und bei der Arbeisagentur nicht?

    vielen Dank im Voraus. Mila F.

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    Ramo
    am 17.11.2020

    Ja, aber die wollen auch prüfen wenn ich Erwerbsminderungsrente haben kann, weil wenn ich keine Reha machen kann, dann gehe ich zum rente automatisch.

    Dürfen die das?

    Ich möchte wie gesagt keine rente oder Reha.

    Ich habe vor kurzem eine ambulante Therapie angefangen und ich mochte weiter arbeit suchend sein,im rahmen des möglichen!

    Was soll ich am besten machen?

  • user
    Christian Schultz
    am 16.11.2020

    Hallo Ramo, grundsätzlich darf auch die Arbeitsagentur Sie zur Klärung Ihrer gesundheitlichen Situation in die Reha schicken. Dennoch empfehle ich Ihnen zur Beantwortung individueller Fragen eine Beratung anhand Ihrer konkreten Unterlagen.

  • user
    Ramo
    am 16.11.2020

    Guten Morgen

    Ich brauche auch Hilfe

    Ich bin nach Aussteuerung, seit Juli arbeitslos gemeldet .Im rahmen meine mogklikeiten!

    Bis jetz alles ok, ich war auch 2 Monaten zu eine Maßnahme, ich habe mich auch beworben .

    Eine antworte von arzliche dienst noch nicht bekommen!

    Aber Freitag habe ich von arbeitsamt eine Brief erhalten. Dort steht dass ich weniger als 15 Stunden arbeiten kann und das ist innerhalb einen Monat eine antrag auf Reha stellen.

    Sonst bekomme ich keine Geld mehr!

    Was soll ich weiter machen weiß ich nicht

  • user
    David
    am 12.11.2020

    Vielen Dank für Ihre Rückmeldung, laut Jobcenter habe ich ebenfalls keinen Anspruch da ich ja Arbeitsunfähig bin. Ich müsste mich erst wieder gesund schreiben lassen um Leistungen zu bekommen.

  • user
    Christian Schultz
    am 12.11.2020

    Hallo David, das ist tatsächlich eine schwierige Situation. Zunächst einmal sollten Sie feststellen lassen, ob in der Zwischenzeit wieder eine neue Möglichkeit besteht, Krankengeld zu beziehen. In bestimmten Situationen ist das möglich: www.sovd-sh.de/2019/08/20/neue-krankheit-neue-blockfrist-wieder-krankengeld/

    Alternativ bleibt im Notfall erst einmal das Jobcenter.

  • user
    David Eule
    am 12.11.2020

    Ich bin jetzt seit 13.09.2016 Arbeitsunfähig, habe 6 Wochen Lohnfortzahlung bekommen anschließend 72 Wochen Krankengeld und danach 12 Monate Arbeitslosengeld. Nach dieser Zeit bin ich weiterhin Arbeitsunfähig und bekomme seit dem 23.03.2019 keine Leistungen mehr. Die Rentenkasse möchte nicht zahlen. Welche Möglichkeiten habe ich noch ?

  • user
    Christian Schultz
    am 04.11.2020

    Hallo Nico, Sie sollten nach der Aussteuerung auf keinen Fall selbst kündigen. Sonst droht eine 12-wöchige Sperre, in der Sie gar kein Geld bekommen. Sie gehen nach der Aussteuerung einfach zum Arbeitsamt und melden sich dort "im Rahmen Ihrer Möglichkeiten" für die Vermittlung - auch wenn Sie noch einen Arbeitsvertrag haben.

    Mit dem Formular kann ich Ihnen von hier aus nicht helfen. Wenn Sie da Unterstützung benötigen, bitte ich Sie, unsere Sozialberatung zu kontaktieren: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Nico
    am 04.11.2020

    Hallo,

    Ich bin 58 Jahre alt, und ich habe Krankengeld bekommen für 72 Wochen lang, am 24/08/20 bin wurde ausgesteuert, und davor habe ich eine Reha gemacht, und ich wurde entlassen, dass ich meine alte Arbeit nicht mehr üben kann, aber ich kann bis 6 Stunden oder mehr Arbeiten, ich habe Arbeitsamt angerufen weil konnte wegen Covid-19 nicht persönlich gehen, um zu wissen was soll ich machen? Weil ich habe beim meine Halte Firma noch 2 Monaten Urlaubstage, und ob ich erst meine Urlaubstage machen soll, und danach mich arbeitslos melden, oder nicht? Arbeitsamt sagt mir erst Urlaubstage nehmen und danach soll ich mich Arbeitslos melden, denn gestern wollte ich mich durch website vom Arbeitsamt Arbeitslos melden, aber es steht drinnen eine Fragebogen, ( wann haben Sie ihre Arbeitsverhältnisse gekündigt? ) und die zweiten Frage ( wie sind Sie auf eine Kündigung gekommen?) und sind mehrere Antwort drinnen, einen von diesem Antwort ist ( durch eine Arzt Empfehlung, oder zweite Antwort, durch Einwilligung von Arbeitgeber/Arbeitnehmer? ) und deswegen wollte ich Sie fragen was soll ich dadrin schreiben oder Antwort? Um keine Sperre zu bekommen? Danke

  • user
    Christian Schultz
    am 27.10.2020

    Hallo Anna, Sie beschreiben eine schwierige Situation. Genauso wie Ihnen geht es vielen Menschen in Deutschland.

    Die einzige Möglichkeit, an das Arbeitslosengeld zu kommen, ist tatsächlich die Bereitschaft, dass Sie sich im Rahmen Ihrer individuellen Möglichkeiten zur Verfügung stellen. Zumindest theoretisch. Da heißt nicht, dass Sie schon nächste Woche einen neuen Job antreten müssen. Aber um an Ihr Geld zu kommen, müssen Sie sich grundsätzlich zur Verfügung stellen. Auch wenn das widersprüchlich klingt, da Sie gesundheitliche Probleme haben.

    Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich professionell beraten lassen - zum Beispiel beim Sozialverband: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Anna
    am 26.10.2020

    Bitte, Ich brauche dringend Hilfe. Meine Beraterin von AfA sagte heute zu mir, dass ich muss zu Verfügung und bereit 15 Stunden die Woche zu arbeiten. Ich habe vor zwei Wochen eine Rückenversteifung gemacht. Dazu habe Ich CRPS. Ich bin absolut nicht in Lage zu arbeiten gehen. Sogar darf ich es nicht. Sie sagte, Ich werde, obwohl Ich habe Anspruch auf ALG1 welche endlich habe bekommen, Ich bin Ausgesteuert, keine mehr Geld von AfA bekommen. Wenn ich weiter krankgeschrieben werde, Ich habe keine Anspruch auf Geld und Ich lande beim Jobcenter mit Hartz4. Was ist sehr schwer auch zu bekommen.

    Bitte um Hilfe. Außerdem kämpfe Ich mit dieser Institution schon sehr lange und sehr viele were zum erzählen. Ich bin erschöpft, traurig und sehr gestresst, weil die ständig die mir sorgen um meine Geld machen.

    Was soll ich tun, wenn Ich arbeiten Null kann?

    Vielen Dank

  • user
    Birgit Jende
    am 15.10.2020

    Ich bin Agentur für Arbeit Artzlichen Gesundheit Gutachten bescheit bekommen Erwerbsunfäig mit Depressionen die immer schlimmer werden wo ich am 26.10.20 in 6 Wochen endet dan Die Krankenkasse ich habe Angst wegen das Finanzele den ich Lebe alleine

  • user
    Stephanie B.
    am 01.10.2020

    Liebe Mitarbeiter des Sozialverbands Schleswig-Holstein, liebe Leser,

    als Mitarbeiterin der Agentur für Arbeit muss ich hier einmal meinen Unmut über bestimmte Formulierungen des Textes und des Bildes, was hier von der Agentur für Arbeit gezeichnet wird, äußern.

    Sicher kann ich nicht meine Hände für ALLE Mitarbeiter der Agentur für Arbeit ins Feuer legen, aber Formulierungen wie folgende legen nahe, dass der überwiegende Teil der Mitarbeiter inkompetent und dem Kunden nicht wohl gesonnen ist - und das ist definitiv falsch:

    "Die Chance ist groß, dass die Mitarbeiterin bei der Arbeitsagentur Sie wieder wegschickt." (übrigens arbeiten bei uns auch hin und wieder Männer...)

    oder

    "Lassen Sie sich außerdem nicht darauf ein, sich dem Arbeitsmarkt nur in Teilzeit zur Verfügung zu stellen. Die Argumente der Mitarbeiterin in der Arbeitsagentur mögen überzeugend klingen. "

    Welches Bild wollen Sie hier eigentlich vermitteln? Das vom verbohrten Bürokraten, der die Kunden prinzipiell erstmal abweist oder dann versucht, Ihnen das mühsam eingezahlte Arbeitslosengeld wieder aus der Tasche zu leiern....

    Dann schon mal herzlichen Dank! Eine solche negative Grundeinstellung und Vorbehalte seitens unserer Kundschaft erschwert uns tagtäglich eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

    Ich kann Ihnen und den Lesern versichern, dass der Großteil der Mitarbeiter der Arbeitsagentur sehr kunden- und dienstleistungsorientiert ist und seine Arbeit nach besten Wissen und Gewissen im Sinne des Kunden (aber natürlich unter Wahrung der Gesetze) erledigt.

    Kein solcher Mitarbeiter würde einen ausgesteuerten Kunden wegschicken und ihm die Arbeitslosmeldung verwehren und schon gar nicht zu Teilzeit überreden ohne ihn auf die leistungsrechtlichen Konsequenzen hinzuweisen.

    Nun erlaube ich mir noch einen fachlichen Hinweis, auf den Sie leider nicht eingegangen sind, der aber für einen ausgesteuerten Erkrankten bei der Arbeitslosmeldung sehr wichtig ist:

    Der Kunde wird bei der Meldung gefragt, ob

    - er die letzte Tätigkeit noch ausüben kann

    - er eine andere realistische Tätigkeit im Umfang von min 15 Stunden/Woche ausüben kann

    Wird eine dieser Fragen mit ja beantwortet, liegt kein Nahtlosigkeitsfall nach §145 vor, da die Leistungsfähigkeit nicht auf unter 15h wöchentlich eingeschränkt ist.

    Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht trotzdem, aber nach §138 SGB III (allgemeine Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt) und nicht nach §145 SGB III.

    Damit Arbeitslosengeld im Rahmen der Nahtlosigkeit nach §145 SGB III gezahlt wird, müssten beide Fragen mit nein beantwortet werden und der Kunde lediglich erklären, dass er sich im Rahmen seines Restleistungsvermögens zur Verfügung stellt.

    Dieses wird dann mittels Gutachten durch die Agentur für Arbeit (oder den Rententräger) geprüft.

    Stellt sich heraus, dass der Kunde für vss. mehr als 6 Monate unter 15h wöchentlich leistungsfähig ist, erhält er trotz fehlender Verfügbarkeit für den Arbeitsmarkt Arbeitslosengeld bis der Rententräger über eine Erwerbsminderung entschieden hat.

    Die „Nahtlosigkeitsregelung“ schließt also bei angenommener Zuständigkeit des Rentenversicherungsträgers eine Versorgungslücke bis zu dessen Entscheidung über die Erwerbsminderung.

    Nachlesen kann man das alles sehr detailiert in unserer Geschäftsanweisung zum §145 SGB III, die wir natürlich auf unserer Homepage für jeden veröffentlicht haben.

    www.arbeitsagentur.de/datei/fw-sgb-iii-145_ba015152.pdf

    Selbstverständlich können Sie sich für eine direkte Klärung und Beratung zu Ihrer Situation gern an Ihre Agentur für Arbeit vor Ort wenden.

    Herzliche Grüße

    Stephanie B.

  • user
    Christian Schultz
    am 21.09.2020

    Hallo Kai, was hat denn Ihre letzte Reha gebracht? Welche gesundheitliche Prognose wurde im Abschlussbericht festgehalten? Ohne die genaueren Hintergründe zu kennen, kann man hier schlecht eine allgemeine Empfehlung abgeben. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich zeitnah persönlich beraten lassen. Natürlich anhand Ihrer Unterlagen (Schreiben der BA, Reha-Bericht etc.)

  • user
    Christian Schultz
    am 21.09.2020

    Hallo. So, wie Sie das Beispiel schildern, wäre theoretisch ein neuer Anspruch auf Krankengeld möglich. In der Praxis ist das größte Problem in der Regel, die nicht vorhandene Kausalität zwischen den beiden Krankheiten zu beweisen. Oder mit anderen Worten: Die Krankenkasse unterstellt oft, dass Krankheit a aus Krankheit b hervorgegangen ist.

  • user
    txp
    am 19.09.2020

    Moin,

    vielen Dank für die bereitgestellten Informationen.

    Eine Frage zur Aufklärung hätte ich dazu:

    Am 1.9. wegen Krankheit x nach 78 Wochen ausgesteuert, ab 2.9. keine weitere AU für diese Krankheit x vom Arzt, ab 2.9. ALG 1.

    Einige Tage später wegen Krankheit y eine AU vom Arzt, besteht ein Anspruch bis max. 78 Wochen wegen Krankheit y ?!

    Krankheit y darf natürlich nicht im Zusammenhang mit x stehen.

    Danke!

    Gruß & Gruß

  • user
    Kai
    am 18.09.2020

    Hallo, ich wurde zum 06.09.2020 ausgesteuert und beziehe jetzt Arbeitslosengeld I. Die Bundesagentur hat mir ein Schreiben mit einer Montsfrist gesetzt das ich ein Antrag auf Rehabilitationsleistungen, oder Erwerbsminderungsrente stellen muss. Was muss ich tun? Eine Rehabilitation habe ich bereits absolviert.

  • user
    Mandy
    am 09.09.2020

    Äußerst konstruktiver Beitrag... und das auch noch so quasi unmittelbar ein Jahr nach Veröffentlichung des Beitrags, auf den Du dich hier beziehst. Immerhin: der geschilderte Sachverhalt scheint auch ohne Punkt und Komma zumindest für die übrigen Besucher hier verständlich gewesen zu sein und es ist vollkommen überflüssig, Nutzer, die unserer Sprache offenkundig nur eingeschränkt mächtig sind, hier noch so bloßzustellen.

  • user
    Christian Schultz
    am 08.09.2020

    Hallo Nina, ob Ihr Arbeitgeber den gelben Schein benötigt, sollten Sie in der Personalabteilung erfragen. Die meisten Firmen verlieren spätestens nach der Aussteuerung das Interesse, aber das ist in jedem Betrieb anders.

    Da Sie aber nach wie vor um Ihre Erwerbsminderungsrente kämpfen, sollten Sie sich in jedem Fall weiter krankschreiben lassen. Besprechen Sie das am besten noch einmal mit Ihrem Rechtsanwalt.

  • user
    Nina
    am 05.09.2020

    Guten Abend,

    Nach 78 Wochen Krankengeld bin ich nun seit 15.8.2020 ausgesteuert. Ich habe 60 GdB, der Arbeitsvertrag ruht. EMR ist beantragt, wurde abgelehnt und ich bin mit RA in Widerspruch. Hausarzt & Gutachter haben bestätigt, daß ich nicht mehr an meinen Arbeitsplatz zurück kann, dies möchte ich auch nicht.

    Nun bekomme ich ALG1.

    Muß ich weiterhin eine AU beim Arbeitgeber abgeben oder brauche ich diese nicht mehr vom Arzt einholen?

    Vielen Dank & Grüße

  • user
    Christian Schultz
    am 31.08.2020

    Hallo Britt, Ihr Arbeitslosengeld wird u.a. auch nach Ihrem Gehalt vor dem Start des Krankengeldes berechnet. Wenn das Geld trotzdem nicht reicht, sollte das Amt für Wohngeld tatsächlich die erste Anlaufstelle sein. Wenn gar nichts mehr geht, bleibt noch das Jobcenter, so dass Sie das Arbeitslosengeld mit "Hartz IV" aufstocken können.

  • user
    Britt König
    am 29.08.2020

    Hallo. Bin seit Februar 2019 krankgeschrieben. Aussteuerung zum 19.08.2020. Habe mich ab 20.08.2020 arbeitslos gemeldet und ALG beantragt. Meine Frage: wonach wird das ALG berechnet? Welche Möglichkeiten hat man als Alleinstehende, wenn das Einkommen zu knapp wird? Wohngeld, kinderzuschlag? Etc. Vielen Dank für Informationen im voraus.

    Freundliche Grüße

  • user
    Christian Schultz
    am 17.08.2020

    Hallo Bernd, eine allgemeine Empfehlung lässt sich hier nur schwer geben. Im Sozialrecht hängt vieles vom kleinen, aber wichtigen Details ab. Von Relevanz ist zum Beispiel Ihr Geburtsjahr. Denn nur damit können wir beantworten, wann Sie mit welchem Abschlag in Rente gehen könnten.

  • user
    BERND S.
    am 15.08.2020

    Hall0 werde September 2o ausgesteuert .Bin 23 Jahre in der Firma beschäftigt .Habe über 40 Jahre eingezahlt und einen Gdb von 6o Prozent .Möchte Wiedereingliederg machen .Eine andere Tätigkeit Soll ich ausüben .Firma will mich loswerden .Wie soll ich mich verhalten ?

  • user
    Mona
    am 15.08.2020

    Guten Morgen!

    Uff , ich habe so viel stres und ich weiß nicht was ich machen.

    Nach meine 78 woche krankengeld zum Arbeitsamt

    Sind 1,5 Monate vorbei und habe ich noch keine bescheid von amtsartz und auch keine bescheid fur arbeitlosengeld

    Aber trotzdem die haben mir eine EGV geschickt und eine bewerbungtraining vollzieht, 8 Wochen lang ab Montag.

    Was soll ich machen?

    Soll ich dort gehen ?

    Soll ich EGV unterschreiben?

    Obwohl ich noch keine bescheid bekommen .

  • user
    Christian Schultz
    am 10.08.2020

    Wie schon gesagt: Wenn der Antrag zur Erwerbsminderungsrente bereits läuft, bekommen Sie Arbeitslosengeld im Rahmen der Nahtlosigkeitsregelung: www.sovd-sh.de/2019/09/26/mit-der-nahtlosigkeitsregelung-zum-arbeitslosengeld-das-sollten-sie-jetzt-wissen/

    Es ist aber auch denkbar, dass die Arbeitsagentur nach der Aussteuerung zahlen muss, wenn Sie keinen Antrag zur EM-Rente stellen. Wie sich diese Situation verhält, wird im Beitrag oben erläutert.

  • user
    Hasan
    am 10.08.2020

    Vielen Dank für Ihre Antwort.

    Heute habe ich einen Brief von der Rentenversicherung erhalten, mit dem Antrag für die Erwerbsminderungsrente. Muss nach der Aussteuerung ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt werden um ALG1 beziehen zu können?

  • user
    Dennis
    am 07.08.2020

    Wie wäre es mal mit Interpunktion??

  • user
    Mona
    am 06.08.2020

    Danke !Leider Ich habe keine gültigen Arbeitsvertrag mehr und ich weiß nicht wie kann

    Die Chance, dass es zu einer

    Einstellung gegen 0 kommen wen ich mich so viel im Monat bewerben muss

  • user
    Christian Schultz
    am 06.08.2020

    Hallo Mona, das ist eine schwierige Situation. Und es klingt auch unlogisch. Doch wenn Sie sich im Rahmen Ihrer Möglichkeiten nach der Aussteuerung beim Arbeitsamt melden, müssen Sie sich tatsächlich - zumindest theoretisch - darum bemühen, eine andere Arbeit zu finden. Auch wenn Sie für Ihre bisherige Tätigkeit krankgeschrieben sind - auf dem allgemeinem Arbeitsmarkt sollten Sie sich um eine Beschäfitgung bemühen. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/2020/08/06/nach-aussteuerung-wie-gehe-ich-mit-bewerbungen-um/

  • user
    Mona
    am 06.08.2020

    Hallo

    Ich war wegen Depression krankgeschrieben bis 30.06 dan ausgesteuert.

    Ich beziehe keine job mehr und von 1.07 bin ich arbeitslos gemeldet, im rahmen meine mogklikeiten.'

    Geld noch nicht bekommen weil wir warten noch auf Antwort von amtsartz .

    Heute ich habe eine Einladung termin von arbeitsamt gehabt, telefonisch. Die habe mir gesagt dass ich mich arbeit suchen und bewerben 2 mal pro Woche und jede Monat Bewerbungen beweisen .

    Dass kommt ergenwie swer fur mich weil ich noch nicht gesund bin.

    Wie kann ich mich richtig verhalten bei arbeitsamt mit diese Bewerbungen jeder Monat,?

    Danke

  • user
    Christian Schultz
    am 06.08.2020

    Hallo Hasan, Ihre Frage ist berechtigt. Nach der Aussteuerung können Sie auch ohne Nahtlosigkeitsregelung Arbeitslosengeld erhalten. Genau wie Sie schon richtig beschrieben haben - wenn man (zumindest theoretisch) für andere Jobangebote offen ist. Warum die Vermittlerin in Ihrem Fall etwas anderes sagt, vermag ich nicht zu beurteilen. Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich persönlich beraten lassen. Von einem Anwalt oder dem Sozialverband.

  • user
    Hasan
    am 06.08.2020

    Hallo Herr Schulz,

    ich bin seit dem 29.07.20 aus dem Krankengeld ausgesteuert und weiterhin krankgeschrieben. Ich habe im Juni bereits den Antrag für ALG 1 gestellt und mich dem Arbeitsmarkt im Rahmen meiner Möglichkeiten zur Verfügung gestellt. Ich habe bisher keinen Antrag für die Erwerbsminderungsrente gestellt, da ich hoffe, bald in den Beruf zurück zu kehren. Das Arbeitsverhältnis besteht weiterhin. Durch ein Telefongespräch mit meiner Vermittlerin wurde mir mitgeteilt, dass ALG1 mir nur zusteht wenn ich kein Arbeitsverhältnis habe. Ist das so richtig?

    Meine Frage bezieht sich nicht auf ALG1 wegen Nachtlosigkeit.

    • user
      Fernand
      am 30.04.2021

      Hallo Hasan,

      Danke für Ihre Teilnahme. Zu mir: Ich bin krankgeschrieben, in einem Arbeitsverhältnis, noch nicht ausgesteuert und will wieder nach Gesundung im selben Job weiterarbeiten.

      Kann man "im Rahmen Ihrer Möglichkeiten“ dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen" auf einem Fragebogen eintragen? Haben Sie schlussendlich Arbeitslosengeld bekommen, obwohl Sie noch in Arbeit standen?

      Vielen Dank für eine Antwort

      Fernand

  • user
    Christian Schultz
    am 28.07.2020

    Hallo, für Ihre Situation ist § 145 SGB III maßgeblich. Ich empfehle Ihnen jedoch, dass Sie sich umgehend persönlich beraten lassen. Aus Ihrer Beschreibung kann ich erst einmal keinen offensichtlichen Grund für die Ablehnung erkennen. Daher sollten Sie mit Ihren Unterlagen einen Sozialverband bzw. einen Fachanwalt für Sozialrecht aufsuchen.

  • user
    El
    am 25.07.2020

    Ich würde mich auch über einen kurzen Ratschlag sehr freuen.

    Zu meiner Situation:

    Ich war bis zum 30.Juni 2020 arbeitsunfähig geschrieben. Ich erhielt jedoch nur bis zum 08.06.2020 Krankengeld und wurde anschließend von der Krankenkasse ausgesteuert, da ich zu einem früheren Zeitpunkt schon einmal aufgrund der gleichen Diagnose Krankengeld erhalten hatte.

    Am 01. Juli 2020 erfolgte mein beruflicher Wiedereinstieg bei demselben Arbeitgeber wie vor meiner Erkrankung (mein Arbeitsvertrag blieb also während meiner Erkrankung unverändert bestehen und läuft auch jetzt noch fort).

    Auf Anraten der Krankenkasse habe ich für die besagten 22 Tage zwischen Aussteuerung und beruflichem Wiedereinstieg ALG-1 beantragt. Ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente war nicht nötig, da das Ende der Arbeitsunfähigkeit ja bereits absehbar war.

    Mir wurde impliziert, dass sich die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auf meine ehemalige Tätigkeit bezog und so gab ich bei meinem Antrag schriftlich wie mündlich am Telefon an, dem Arbeitsmarkt während meiner Arbeitslosigkeit trotz Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung uneingeschränkt zur Verfügung zu stehen und mich bei Bedarf einer ärztlichen Leistungsprüfung zu unterziehen.

    Leider wurde mein Antrag auf ALG nun mit der Begründung abgelehnt, dass ich arbeitsunfähig geschrieben gewesen sei, der Arbeitsvermittlung nicht zur Verfügung gestanden hätte und somit (nach § 138 Absatz 1 Drittes Buch Sozialgesetzbuch) nicht arbeitslos gewesen sei.

    Haben Sie einen Ratschlag, wie ich nun am besten vorgehen kann? Ist die Begründung des Ablehnungsbescheids rechtens? Ist die Zuständigkeit der Arbeitsagentur für solche Fälle gesetzlich irgendwo geregelt? Und v.a.: Auf welche Gesetzgebung kann ich mich bei einem Widerspruch ggf. berufen?

    Haben Sie allerbesten Dank für jeden Hinweis!

  • user
    Christian Schultz
    am 20.07.2020

    Hallo Nadine, solange Sie Krankengeld bekommen, müssen Sie nicht zum Jobcenter. Mit teilweiser Erwerbsminderungsrente können Sie im Anschluss eine Aufstockung beim Jobcenter beantragen.

  • user
    Christian Schultz
    am 20.07.2020

    Hallo Mario, wenn Sie sich wieder "gesund melden" und vor dem Antrag auf Arbeitslosengeld zunächst Urlaub nehmen, gibt es nach der Aussteuerung kein Arbeitslosengeld. Also bitte direkte zum Arbeitsarmt. Mehr dazu hier: www.sovd-sh.de/2020/06/25/aussteuerung-und-urlaubsabgeltung/

  • user
    Christian Schultz
    am 20.07.2020

    Hallo, das Ende des Krankengeldes ist nicht unbedingt auch das Ende der Blockfrist. In der Regel endet die Blockfrist sogar sehr viel später als die Krankengeldzahlung. Eine Blockfrist beginnt am ersten Tag der Krankschreibung und endet nach genau drei Jahren. Erst wenn diese Zeit rum ist, können Sie für dieselbe Erkrankung wieder Krankengeld erhalten.

  • user
    Mikla-Stahl Ecaterina
    am 10.07.2020

    Hallo ich habe chronische Krankheit , und seid 2018 bin andauert krank mal wieder arbeiten usw , nun jetzt habe noch Anspruch auf Krankengeld bis im November 2020 dann ist der blockfriest am Ende ,ich kann kaum mehr laufen ich habe Psoriasis pustulose und Verdacht auf psoriasis Arthritis, also ich muss mit diese unheilbare Krankheit leben , was ich nicht verstehe was heisst das ganz genau wenn die 3 Jahre blockfriest vorbei ist hat man nie wieder Anspruch auf andere blockfriest von 3 Jahre und Krankengeld auf Grund von dasselbe Krankheit?

    Vielen dank

  • user
    Mario
    am 09.07.2020

    Guten Tag, ich habe eine Frage, ich beziehen Krankengeld , und am 28.08.20 lauft ab Praktisch sind die 78 Wochen um, inzwischen habe ich eine Reha gemacht, wo ich entlassen wurde als arbeitsunfähig, und dass ich meine alte Arbeit nicht mehr machen kann, aber ich habe noch 57 Alte Urlaubstage Über meine Firma , meine Frage ist, was soll ich am 28.08.20 machen ? Zum Arbeitsamt gehen um mich als Arbeitslos melden? Oder soll ich erst meine Urlaubstage machen, und danach mich als Arbeitslos melden? Hat jemand Erfahrung über dieses Situation?

    Vielen Dank

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    Nadine
    am 09.07.2020

    Hallo ich bin 38, war in der Reha und dort wurde fest gestellt, dass ich meinen Beruf nicht mehr ausüben kann, als Berufskraftfahrerin, Da ich ein LWS und ein BWS Syndrom habe + ein Fuß problem habe in den 3 genannten Sachen, ist bei mir auch Arthrose drin so, dass ich keine 300 Metter mehr laufen kann bzw 2 km, da ich sehr starke Schmerzen habe. Langes Stehen, laufen und sitzen geht nicht. Heben von lassen max. 10 kg mehr darf ich nicht. Bin auch seit dem 24.6.19 bis heute Krank geschrieben. Meine Fage ist nun: Ich darf nur noch 4 bis 6 Stunden arbeiten, muss ich mich bei der Arge melden? Da ich ja noch Krankengeld bis 20.12.20 beziehen kann. Schwerbehinderten Antrag ist geschellt und von der Reha wird nun eine Teilserwerbsminderunsrente beantragt, wie muss ich mich nun verhalten. Besitze auch selbst eine rechtschutzversicherung.

    Danke im Vorraus

  • user
    Christian Schultz
    am 14.04.2020

    Hallo Martin, leider können wir Ihren individuellen Fall nicht hier im Blog klären. Bitte wenden Sie sich an einen Experten, zum Beispiel im Rahmen unserer Sozialberatung: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

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    Wicke, Martin
    am 13.04.2020

    Hallo ich bin zum 22.3 von der Krankenkasse ausgesteuert, hatte Nahtlosigkeit ALG1 beantragt.

    Dieses wurde jedoch abgelehnt.

    Jetzt zu meinem Problem, ich bin nach beidseitiger Fußop mit starken Schmerzen fast bzw. stark eingeschränkt mit dem laufen.

    Amtsarzt hat Nahtlosigkeit abgelehnt, auch der Widerspruch wurde abgelehnt.

    Ich kann kaum Wege erledigen, wenn ich jetzt dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen kann.

    Wie geht's dann weiter.

    Ich habe zurzeit noch ein Auto, wenn das wegfällt, sitze ich Zuhause fest.

    Wie gesagt, selbst mit Krücken max. Gehweg 500m und dann ist Ende für den gesamten Tag.

    Kein Arzt kann mir weiterhelfen oder stellt ein Gutachten in Aussicht.

    Einzige Aussage ist dazu, tragen sie ihre Einlagen, das mache ich nur hilft kein Stück.

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    Christian Schultz
    am 25.03.2020

    Auch beim Arbeitsamt müssen Sie sich ja - zumindest theoretisch - dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stellen. Wie es nun bei Ihnen im Detail weitergeht, lässt sich in diesem Blog leider nicht klären. Wenn Sie in Schleswig-Holstein leben, können Sie sich gern bei unserer Sozialberatung melden: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

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    Kümmele
    am 25.03.2020

    Hallo.seit Oktober 2017 durch Arbeitsunfall krank, leider zählt es nicht mehr als Arbeitsunfall da ich schon ein Vorschaden hatte, bin seit März 2019 ausgesteuert und bekomme bis März 2020 Alg 1 danach leider Hartz 4.da mein Arbeitgeber keinen leidensgerechten Arbeitsplatz mir zur Verfügung stellen kann, kann ich daraufhin kündigen?

  • user
    Christian Schultz
    am 20.02.2020

    Hallo Angela, wenn Sie Arbeitslosengeld I erhalten, können Sie nicht zur Rente gezwungen werden, siehe hier: www.sovd-sh.de/2020/01/23/zwangsverrentung-durch-arbeitsamt-oder-jobcenter-duerfen-die-das/

  • user
    Angela Becker
    am 20.02.2020

    Bin 63, noch im Arbeitsverhältnis, jedoch schon 2 Jahre aufgrund Burnout krank geschrieben,

    ausgesteuert seit 2018, kann im August diesen Jahres Rente beantragen (63 +10). Wie geht es weiter? Werde ich "zwangsverrentet" ?

  • user
    Christian Schultz
    am 03.01.2020

    Hallo Erwin, bitte melden Sie sich bei der Arbeitsagentur als "im Rahmen Ihrer Möglichkeiten" für Jobangebote vermittelbar. Ansonsten wird es schwierig, an Arbeitslosengeld zu kommen. Falls alle Stricke reißen, sollten Sie unsere Sozialberatung in Anspruch nehmen: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Wonsik,Erwin
    am 03.01.2020

    Hallo,ich habe auch eine Frage.Ich bin seit dem 19.11.19 ausgesteuert, zum 20.11.19 arbeitslos gemeldet, habe auch den Paragraph 145 beantragt.Während des Krankengeldbezuges habe ich im Juli 2019 Erwerbsminderungsrente beantragt, wurde abgelehnt, habe aber Widerspruch eingelegt. In der Zwischenzeit wurde ich vom Arbeitsamt aus zu einem Sozialmedizinischen Institut bestellt.Die Ärztin sagte ich könne nur noch 3 Stunden tätig sein.Habe aber immer noch kein ALG 1 bekommen. Kann mich jemand über meine Situation aufklären?

  • user
    Christian Schultz
    am 18.11.2019

    Hallo, bitte wenden Sie sich an unsere Sozialberatung. Ihr Fall ist dringend, da sollte unbedingt ein Experte in die Unterlagen schauen: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Ich
    am 15.11.2019

    Hallo

    Ich bin ausgesteuert und nun arbeitslos gemeldet hab Erwerbsminderung Rente beantragt und habe einen Behinderung Ausweis von 50%

    Die Erwerbsminderung rennte ist abgelehnt worden habe einspruch erhoben Arbeitsfeld läuft noch haben aber auf Grund der Ablehnung noch mal nachgefragt über eine ärztliche Untersuchung hab das alles offen gelegt so das die schauen können was mir fehlt

    Ich bin sehr übergewichtig hab meinen Rücken kaputt Herzschwäche keine Luft hoch Blutdruck geh am Rollator kann meinen jop nicht mehr ausüben bin aber noch bei meiner Arbeit beschäftigt nun wollte ich fragen kann ich kündigen da ich nicht mehr dort arbeiten kann gesundheitlich aber die leute von der erwärbsminderung, s rennte sagten ich kann bis zu 6stunden Arbeiten ich frag mich im ernst mit dem Rollator und ich hab eine ordopädische Strumpfhose an wegen die lyümpfodeme und er wund Rose die ich auch noch konisch habe mir steht auch noch ürlaubs geld zu soll ich kündigen sonst verfällt dasgeld

  • user
    Christian Schultz
    am 14.11.2019

    Hallo Frank, leider kann man das nicht verallgemeinern. In der Regel ist es sinnvoll, sich in Ihrer Situation krankschreiben zu lassen. Es gibt jedoch auch Szenarien, in denen das mittelfristig problematisch sein kann - Stichwort "Blockfrist". Ich empfehle Ihnen, dass Sie sich persönlich beraten lassen. Zum Beispiel bei unserer Sozialberatung: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Frank Heiderstädt
    am 14.11.2019

    Hallo bin seit einem Monat ausgesteuert, bekomme auch Arbeitslosengeld , Antrag auf reha oder Erwerbsminderungsrente ist gestellt, nun meine Frage muss ich mich weiter krankschreiben lassen ?

  • user
    Christian Schultz
    am 30.09.2019

    Hallo Ilona, § 145 SGB III beschreibt die sogenannte "Nahtlosigkeitsregelung", die aber nur greift, wenn Sie einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt haben, siehe hier: www.sovd-sh.de/2019/09/26/mit-der-nahtlosigkeitsregelung-zum-arbeitslosengeld-das-sollten-sie-jetzt-wissen/

    Ihre detaillierteren Fragen können wir im Rahmen des Blogs leider nicht beantworten. Kommen Sie damit bitte in unsere Sozialberatung: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    Ilona Stahr
    am 30.09.2019

    Bin seit Augusrt2017 bis August 2018 auf Diagnose Burnout krankgeschrieben .Danach eine Woche Urlaub ..Danach Diagnose Brustkrebs .Im Februar werde ich nach 78 wochen ausgesteuert .Eine Rehakur würde genehmigt und von der RV übernommen. .Ich sollte erst eine 3wochenkur bekommen (onkologie) das hat aber der leitende Arzt aus medizinischer Sicht abgelehnt von der Reha klinik und nun bekomme ich eine 5 wöchige physische reha.Aufgrund der Anwärter wahrscheinlich erst im März oder April 2020 .Bin seit 22 Jahren in ungekündigter Stellung. Wollte dann nach Aussteuerung Arbeitslosegeld I beantragen .da ich in den letzten 2 Jahren vor Krankheit keine 150 Tage Arbeitsentgeld erhalten habe bekomme ich dann ein flexibles Übergangszeit? Ist der Paragraph 145 und Arbeitslosengeld l das gleiche .Bin auch 70 % schwer beschädigt. Was kann ich beantragen beim Arbeitsamt.? Vielen Dank für ihre Antwort

  • user
    Christian Schultz
    am 16.09.2019

    Hallo Johann, ich empfehle Ihnen, sich umgehend an die Beratung des VdK zu wenden. Wenn Sie dort bereits Mitglied sind, entstehen Ihnen sicherlich keine weiteren Kosten.

  • user
    Johann
    am 14.09.2019

    Guten Tag bin bei der VDK aber habe Heute auch das bekommen .

    Hilfe! Bei mir in Brief von Arbeitsagentur Bochum steht drin, dass nach Gutachten die Voraussetzungen zur Anwendung der Nahtlosigkeitsregelung nicht erfüllt sind. Was muss ich jetzt machen? Ich aber von Arzt weiter krank geschrieben.

    und bis seit 20.12.2017 bis zum 7.10.2019 + krankgeschrieben bim am 12.12.2018 Ausgesteuert worden und habe bis Heute kein Geld bekommen am 11.01.2019 war ich im Amt alles Unterlagen nochmals abgeben . und am 5.09.2019 erst wieder Post bekommen und am 10.09.2019 sagte mein Laut Ihn mein Sachbearbeiter ich muß mich den Arbeitsmarkt zur verfügungstellen sondt bekomme ich kein Geld vom Amt weill der Amtsrzt die Nachhaltigkeit auch nicht fest gestellt hat habe den Arzt nie gesehn. was soll ich machen ?

  • user
    Christian Schultz
    am 13.08.2019

    Hallo Annett, haben Sie mit Ihrem Arzt schon einmal über eine Erwerbsminderungsrente nachgedacht? Wenn er sie weiterhin krankschreiben möchte, sollten Sie diesen Punkt zumindest einmal ansprechen. Konkret weiterhelfen können wir Ihnen allerdings nur in einem persönlichen Gespräch mit Einsicht in die Unterlagen.

  • user
    Annett
    am 12.08.2019

    Hallo bin alleinerziehend ,hatte eine Herz op künstliche Herzklappe Schrittmacher und Srarke Schmerzen im ganzen Körper bin bei der Krankenkasse ausgesteuert worden beziehe Arbeitslosengeld bin auch noch krankgeschrieben der Arzt will mich auch nicht gesund schreiben nach dem Arbeitslosengeld bekomme ich kein Geld mehr da mein Kind eine Lehre angefangen hat habe ich keinen Anspruch auf Hartz IV was nun (muss ich jetzt krank auf Arbeit gehen.)

    • user
      tonino coltro
      am 21.01.2021

      guten tag bin schon 2 jahre krank habe herzmuskel endzuendung und was in 10 krankenhauser keiner weis was hatte schlaganfall undreanimiert worden

      babe kranken geld bekommen ist jetzt ene und arbeitslosen geld ist im april zu ende 2021 was pasiert dan mit mir wo bekomme ich geld her

    • user
      Christian Schultz
      am 21.01.2021

      Hallo, wenn nach der Aussteuerung der Anspruch auf Arbeitslosengeld endet, gibt es mehrere Möglichkeiten: Vielleicht eine Erwerbsminderungsrente, in einigen Fällen ist auch ein neuer Anspruch auf Krankengeld denkbar. Oder im schlechtesten Fall Arbeitslosengeld II. Aber dazu müssen Sie sich individuell beraten lassen.

    • user
      Birgit horder
      am 29.06.2021

      Harzt 4 must du beantragen.

  • user
    Christian Schultz
    am 05.08.2019

    Hallo, Ihre persönliche Situation sollte nicht hier im Kommentarbereich erörtert werden, bitte wenden Sie sich persönlich an unsere Sozialberatung: www.sovd-sh.de/sozialberatung/

  • user
    hola
    am 22.07.2019

    Hallo ich habe mal eine Frage und zwar bin ich jetzt schon länger krankgeschrieben aufgrund psychischer Erkrankung mein Arbeitsvertrag ruht aber ich kann ja meinen Arbeitsplatz nicht wieder zurückkehren darf aber nicht kündigen oder auch keinen aufhebungsvertrag machen jetzt bekomme ich endlich arbeitslosengeld eins die Frage ist da die nahtlosigkeit bei mir auch nicht greift trotzdem ist meine Frage soll ich mich jetzt weiter krankschreiben lassen weil ich muss mich ja im Rahmen meiner Möglichkeiten zur Verfügung stellen aber ich verstehe es nicht ganz ich habe Angst wenn ich mich jetzt weiter krankschreiben lasse dass ich Ärger kriege ich habe aber auch Angst dass ich Ärger kriege wenn ich es nicht mache da wir dann wohl möglicherweise die Kündigung ins Haus flattert und mir das dann so ausgelegt wird dass ich das mutwillig herbeigeführt habe vielleicht kann mir jemand eine konkrete Antwort geben vielen Dank im

  • user
    Christian Schultz
    am 05.07.2019

    Hallo Tanja, ich empfehle Ihnen, sich so schnell wie möglich beraten zu lassen - zum Beispiel bei unseren Kollegen in NRW: www.sovd-nrw.de

    • user
      Zarkov
      am 08.09.2021

      Hallo bin seit 7.1.2020 krank geschrieben und laut dem arbeitsamt darf ich denen keine krankmeldung mehr schicken sonst werde ich keine zahlung bekommen, was soll ich machen????

      Laut deren ärzte bin ich arbeitsfähig aber mich hat deren arzt nicht gesehn nur schriftlich entschieden.

      Bin verzweifelt

  • user
    Tanja Kinder
    am 04.07.2019

    Hilfe! Bei mir in Brief von Arbeitsagentur Bochum steht drin, dass nach Gutachten die Voraussetzungen zur Anwendung der Nahtlosigkeitsregelung nicht erfüllt sind. Was muss ich jetzt machen? Ich aber von Arzt weiter krank geschrieben

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